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17 April 2020

Zahlendreschen bis zum geht nicht mehr

https://www.derstandard.at/story/2000116814827/contact-tracing-gegen-covid-19-technisch-schwierig-mit-unklarem-nutzen?fbclid=IwAR01dRH5KCgsP-BI9gaZSp46YqX7jdCgMkS0vMEJZp2YW8Wt0TL9cc4O4iQ


und als nächstes gibt es dann die Schnacksl-App, weil man nur so AIDS wirksam bekämpfen kann mit dem NFC-Präsal und die Masern-Impf-App die allen über bluetooth mitteilt, dass man nicht gegen Masern geimpft ist (und big-data bei jugendlichen Masernantikörperinfektionen in den 60ern und 70ern noch nicht online war) - was zu einem sofortigen mobilen Alert-Einsatzteam-Ausrücken führt. Die Technik wird uns auch nicht langfristig am Menschsein hindern können - als soziales Wesen. Vielleicht suchen nicht alle nur Lösungen für halbwache Daten-Haufen, sondern überlegen sich langsam warum an dem Virus nicht wie bei ALLEN anderen Viruserkrankungen Alte UND ganz Junge sterben. Es sterben totkranke Alte in Mittel in dem Alter in dem das Sterben auch mit allen möglichen und unmöglichen Apparaten und Apps statistisch zu erwarten ist. Ich bin neugierig wie die Übersterblichkeit für das erste Jahresquartal ausschaut. 2018/19 hat die AGES 616 Grippetote errechnet und 2015 1122 Hitzetote. Wie wärs mit der Flüssigkeitsstand-App. Und dann kommen ja noch die jährlich 8 Millionen vorzeitig Verstorbenen auf Grund von Feinstaub und oder NOx schon im Jahr 2015. Sind die Toten alle additiv oder kann man sich da die Statistik aussuchen vor der man in hysterische Panik verfällt. Wahrscheinlich deswegen werden auf Weisung des Robert-Koch-Instituts "Corona-Tote" nicht auf Todesursachen untersucht. Den Rest kann man sich ja statistisch dann ausrechnen, oder?
 
Anm. die 8,8 vorzeitig Verstorbenen - sterben statistisch um 2,9 Jahre vor dem Zeitpunkt wo sie statistisch sterben sollten an der Luftverschmutzung - wobei hier wohl kaum zwischen aktiver Luftverschmutzung (Rauchen, offenes Feuer in der Lehmhütte) und emittierter Luftverschmutzung statistisch unterschieden werden kann... oder doch?
 
DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 17.04.2020
Analyst
 

12 April 2020

Exerzitien im Meinungsabsolutismus


https://www.facebook.com/alexander.todt.9/posts/10216542432182036

https://de.wikipedia.org/wiki/Herdenimmunit%C3%A4t?fbclid=IwAR2mMVFTUsL0j5Oq5WGfxY0dP_2bFoAMzxCFgMhUwmW0NIQUMXs2-lGVcMQ

Jaja - der Heiland hat nur noch einen Tag bis zur Auferstehung. Und wir werden nie wieder verreisen dürfen oder die Grenzen quarantänefrei öffnen, wenn der Virus nicht gesittet durchmarschieren wird - und er wird mutieren wenn es ihm gefällt - in welche Richtung auch immer, das wird die Regierung durch keinen Beschluss der Welt verhindern können oder auch nicht. Eine der größten Krisen derzeit ist vor allem die, der Experten-Experten, die aus irgendwelchen Studien irgendwelche Szenarien ableiten oder auch nicht. Evidenzbasiert schaut anders aus. Ein bisschen drängt sich das Bild auf, dass da durch eine Nebelbank gefahren wird, während Experten links hinten und rechts dauernd rufen wo sie auftauchende Hindernisse sehen. (Schlag nach bei Masken-Tragepflicht) Wenn ich die ursprüngliche Grafik UNSERES supersuper BK richtig in Erinnerung haben wollte er nur die absolute Anzahl der täglichen Neuinfektionen begrenzen, die dann irgendwie (?) in beiden Gauß-kurven über der Zeit ausklingen. Also eine Verbreitung des Virus wird stattfinden - z.B.: Studie, dass die Dunkelziffer der Infektionen 3x so groß ist wie die offiziell ausgewiesenen - zusätzlich vollkommen andere Messstrategien schon innerhalb von Europa etc. 650.000 Menschen sterben jedes Jahr an der Influenza. 81.000 Menschen sterben jedes Jahr in Österreich. Angeblich sterben 8 Millionen Menschen weltweit vorzeitig (!?) am Feinstaub/NOx. Die weltweiten Coronainfektionsstatistiken der WHO dürften eher eine Funktion der verfügbaren Tests sein als die reale Infektionszahl wiederzugeben - speziell lachhafte Zahlen gibt es für Indien, Bangladesch oder andere bevölkerungsreiche Staaten. Wie immer ist Statistik ein Teil der Wahrnehmungssteuerung, des Framings. Mein italienischer Onkel ist vor einem Jahr in Italien an einem Krankenhauskeim gestorben. Ihm ist die Statistik wurscht, in der sein Strichal steht. Es ist statistisch wahrscheinlicher im Straßenverkehr zu sterben als an Corona, außer man meint darunter das Bier, weil am Alkohol wahrscheinlich viel mehr Leute jedes Jahr sterben als an Corona, Dengue, Grippe, Influenza, Pest, FSME, Zika, Malaria, Marburg Virus, Ebola, usw. zusammen in Österreich.

Langsam wird die Coronakrise ein Thema der Herrschaft über die Statistik-Interpretation. Wenn zum Beispiel in der Jahresbetrachtung 2020 keine signifikante Übersterblichkeit gegeben sein wird (worauf einige erste Studien hindeuten), dann muss zwanghaft die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf und Krebserkrankungen zurückgehen, da ja multimorbide Personen hohen Alters überproportional zur Sterblichkeit bei Corona beitragen. Diese können nicht mehr statistikwirksam im Jahr 2020 an ihren Vorerkrankungen versterben. Aus Statistiken kann man alles mögliche herausziehen. Was wir nur heute feststellen, dass sich eine Vielzahl von Menschen nicht mehr allzusehr um ihre persönliches Risikomanagement (und das ihrer Familie) kümmern, sondern sich auf die Epidemologen-Metaebene begeben und oftmalig irgendwelche vollkommen sinnentleerte oder nicht auf ihre Risikominimierung überprüfte Vorschriften sklavisch umsetzen oder auch gleich ihre Mitmenschen darin überwachen. Ein bisschen ist man an die guten alten Exerzierübungen beim Bundesheer erinnert, wo man Gruppen zu absoluten Gehorsam und Befehlsbefolgung abrichtet.

Und überallher kommen die Links- und Zitate von Warnern, die zuerst als Experten inthronisiert werden um dann absolutes Wissen einzustillen. Und klar ist die oberste Regel, dass jeder frei ist solange er nicht irgendetwas falsch/fehlerhaft/nichtmainstreamig macht oder meint. Weil die Wertungshoheit haben einfach die, die die Meinung ihrer Experten-Priester am schnellsten und breitesten in die Masse bringen. Aja, die Meinung von Experten sind ja unwiderlegbare Fakten. Meinungsabsolutismus.

DI Mathias Gruböck, Analyst                            Baden, 12.04.2020

06 November 2017

Gleichheitsfalle



Kritik: Die "Vorurteilsfalle" wird dadurch argumentiert, dass man den Prüfungsstress bei weiblichen Individuen (oder anderen Teilgruppen) erhöht und diesen Effekt dann einem erdachten soziologischen Effekt zuschreibt. Man kann hier von der Genderfalle sprechen, die in der Wissenschaft versucht systematische Unterschiede zwischen Mann und Frau durch patriarchale Ungleichbehandlungsungerechtigkeiten oder Machisemen zu erklären. Man könnte auch die durchschnittlich hellere und farbfreudigere Farbwahl von Frauen bei Autos gegenüber der von Männern durch eine Aufoktruierung durch überwiegend männliche Autoverkäufer argumentieren und diese These sicherlich auch mit einer Studie untermauern. Faktum ist, dass Elo-Punkte relative Punkte zwischen den beiden Kontrahenden sind. Faktum ist, dass sich 151.000 Männer diesem Hierarchiekampfsystem unterziehen und nur 16.000 Frauen. Ein Missverhältnis, dass jeden "objektiven" Vergleich sofort in Frage stellt. Einzige valide Aussage: Das Verhältnis von Männern und Frauen in Schachwettkämpfen ist 10:1. Vielleicht kann man hier auch noch eine zweite Statistik ins Spiel bringen, die möglicher Weise mit der Teilnehmerinnenzahl und ihren Elo-Karrieren auch etwas zu tun haben: 100% aller Kinder werden von Frauen geboren und auch 100% aller Abtreibungen werden von Frauen durchgeführt. Abwegige These: Kinderkriegen und Abtreibungskalamitäten kosten den Frauen statistisch eine Menge an Elo-Punkten. Jedenfalls mehr als die "Vorurteilsfalle". Vielleicht ist die einzige Vorurteilsfalle diejenige, dass man Frauen einfach abspricht andere Interessen und Neigungen zu haben, als sich in sportlichen Hierarchiekämpfen an die Spitze zu setzen. Vielleicht befindet sich noch immer die Mehrheit der Frauen in der "Vorurteilsfalle", dass es wichtigere Dinge gibt, als mit einem Auto schneller als Andere im Kreis zu fahren oder von noch höher oben mit dem Fallschirm abzuspringen. Oder mehr Elo-Punkte als das Gegenüber zu haben.

DI Mathias Gruböck                                                                                       Duisburg, 06.11.2017
Unternehmens- und Organisationsberater