Laut Statistik Austria starben 2019 6,3% aller Österreicher an
Erkrankungen der Atmungsorgane, was damit die dritthäufigste
Todesursache schon 2019 darstellte. Bei 81.557 Sterbefällen 2019
mit 83.386 Todesursachen (?) sind das 5.138 Sterbefälle auf Grund
von Atemwegserkrankungen 2019. 2020 starben 91.599 Menschen aber nur
noch 4.850 oder 5,3% an der Erkrankung der Atmungsorgane. Wobei 6.491
(6.426 AGES) Menschen in Österreich – oder Österreicher (?) an
Corona 2020 verstorben sind.
von Februar 2020 bis zum 29.11.2020 waren 94,3% derjenigen, die an
und mit Corona verstorben sind über 65 Jahre alt. Nach der erfolgten
Impfkampagne im Jahre 2021 war sank der Anteil der an und mit Corona
verstorbenen Ü65 um 4,3% auf 90,0%. Das durchschnittliche
Sterbealter der an und mit Corona Verstorbenen war 2020 82,8 Jahre
und damit 3,3 Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter 2020.
Bis zum 29.11.2021 sind in Österreich in 22 Monaten Pandemie von den
ungefähr 7.216.377 unter 65-Jährigen 1053 an und mit Corona
gestorben. Von den 3.012.699 unter 55-Jährigen Männern sind dabei
198 gestorben. Laut Studienangaben über Pfizer würden bei einer 2
maligen Durchimpfung aller unter 55-jährigen Männer mindestens
662,8 männliche Patienten an einer Herzmuskelentzündung erkranken
und viele auch daran sterben. Unter 55-Jährige haben ein ca. 3mal so
hohes Risiko an einer Herzmuskelentzündung zu erkranken als an oder
mit Covid 19 zu sterben. Wie die Lage bei Frauen ist, ist schwer
eruierbar. Impfärzte denen über Herzschmerzen berichtet wurde,
stellten jedenfalls fest, dass sie so etwas noch nie gehört hätten.
Es finden sich auch keinerlei Studien warum die Sterberate an und mit
Covid (jedenfalls in Österreich) bei Frauen fast exakt um die Hälfte
kleiner ist als die der Männer. (Vergl. Unter55: m:198 w:101) Dieser
Umstand findet sich auch wieder in der Nordströmstudie über den
Schutzabbau der unterschiedlichen Impfmittel.
„Interpretation: Vaccine effectiveness against symptomatic Covid-19
infection wanes progressively over time across all subgroups, but at
different rate according to type of vaccine, and faster for men and
older frail individuals. The effectiveness against severe illness
seems to remain high through 9 months, although not for men, older
frail individuals, and individuals with comorbidities. This
strengthens the evidence-based rationale for administration of a
third booster dose.“
wobei der Biontech-Knick bei einer israelischen Studie etwas anders
anders ausschaut. Der blaue Mittelwertstrich hat einen systematischen
Fehler, so wie’s ausschaut. Wenn man die 0-Werte gewichtet
hinzuzählt, dann bekommt man wohl die blaue Linie, aber inwieweit
die mittlere Titerabnahme von Leuten die gar keine Impfreaktion
aufgebaut haben das Ergebnis/die Aussage der Graphik verfälscht soll
jeder selbst entscheiden. Die „wahre“ mittlere Abnahme liegt wohl
zwischen blau und rot.
An sich ist es ja schon fragwürdig warum man unbedingt
produktspezifische Titerkurven braucht und sich so gar nicht um den
Herdentiter kümmert. Da gibt`s die Verbreitungsstudien in Österreich
und Deutschland wo Werte von 1,5 bis 1,63 der amtlich erfassten
Infektionsraten in Studien als reale Durchseuchung ausgewiesen wird.
Hinzu kommt ein immer komplexeres Wirrwarr von Mischformen aller Art.
Hier auf Individualsteuerung/Individualdekretierung des Einzelnen
weiter zu setzen ist eher fragwürdig. Hinzu kommt, dass die
Gruppenbildung entlang eines spezifischen Parameters (Impfung mit
einem spezifischen Produkt), der qualitativ, zeitlich und quantitativ
äußerst wenig mit dem Infektionsgeschehen zu tun hat, erinnert
zunehmend an mittelalterliche Kämpfe gegen das Böse an sich
(Inquisition). Noch dazu wo es immer mehr unterschiedliche Zustände
(geimpft (1,2,3,x,falsch,richtig,schwach,gut,geboostet…), genesen
(und geimpft (1,2,?,nicht amtlich vermerkt,falsch), zu jung
(Variation der Basis der impffähigen Bevölkerung),
Staatszugehörigkeit (Statistische Doppelmeldung, Nichtmeldung,
Falschmeldung), weitere Gesundheitsvorschriften mit digitaler
Maschinenkontrollmöglichkeit (Masernimpfung, Grippeimpfung,
Rauchverbot, Alkoholverbot, Kondomzwang zur Verhinderung sexuell
übertragbarer Krankheiten) Reisekontrolle in bestimmte Länder
(wegen s.o), Ankunftskontrolle, Aufenthaltskontrolle.
Österreichs Gesundheitsministerium gibt folgendes an: „Mit 30.
November wurden insgesamt 13.940.870 Impfdosen verabreicht,
davon haben 1.967.620 Menschen eine dritte Dosis erhalten.

5.978.237 Menschen haben ein
aktives Impfzertifikat (66,93% der Gesamtbevölkerung sowie 70,34%
der impfbaren Bevölkerung). 6.348.004 Menschen haben zumindest eine
Impfung bekommen (71,07% der Gesamtbevölkerung sowie 74,69% der
impfbaren Bevölkerung).“ Zusätzlich gibt das
Gesundheitsministerium an, dass es in Österreich bereits 1.170.890
Fälle von Nachweisen des COVID-19 Viruses auf Schleimhäuten der
Bürger gegeben hat. Zusammen mit der Studie der Statistik Austria
bei der die nicht erfaßten Fälle statistisch ausgewertet wurden
kommt man hier auf ca. 1.800.000 Übertragungen. Wenn man nun
größenordnungsmäßig davon die Hälfte mit der Anzahl der Menschen
die zumindest 1 Impfung bekommen haben kombiniert, dann kommt man auf
7,25 Millionen Menschen in Österreich die Antikörper (die ja
offenbar schwer qualifizierbar sind) besitzen. Das heißt, dass in
Österreich 81,2% der Bevölkerung mit dem Virus oder seinen
Impfteilen in Berührung gekommen sind. Das sind 85,3% der impfbaren
Bevölkerung. Was einen jedoch verunsichert ist, dass das Theater im
Herbst 2021 fast größer ist als 2020. Die Energie, die offenbar
darauf gelegt wird, die letzten 15% zu irgendwas zu zwingen, weil sie
ja offenbar für 100% der Probleme herhalten müssen, wäre
vielleicht einmal besser in das Gesundheitssystem zu stecken. Man
könnte ja durchaus auch mal in die Schweiz schauen, dort gibt es
eine echte Demokratie. Und dort haben die Bürger auch entschieden.
DI Mathias Gruböck Baden, 01.12.2021
Analyst