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14 Juli 2014
12 Juli 2014
Den Scherm auf
Vielleicht ist es eh
besser wenn alle in der EU sich endlich wieder einer anderen
selbstinduzierten Baustelle zuwenden, der Spionage- und
Kontrolltätigkeit der Angelsachsen, da in der Ukraine die
Schauermärchen der westlichen PsyOps-Aktivitäten immer mehr als das
auffliegen, was sie in Wirklichkeit waren: Eine großangelegte
teil-kinetische Operation zur Eingemeindung der Ukraine.
Nachdem noch trotzig ein
NATO-See-Manöver nahe der Krim durchgeführt wurde, um den Unwillen
der transatlantisch gesteuerten „NATO-den Nordatlantik in Asien
Suchenden“ über das Verfehlen eines der ursprünglichen
strategischen Operationsziele der „Ukraine-Krise“ etwas
nachdrücklicher Ausdruck zu verleihen, sitzen jetzt die
Friedensprojektanden mit einer offensichtlich ganz in der NAZI-Tradition
des Partisanenkampfes verhafteten, noch immer nicht gesetzeskonform an
die Macht gekommenen, Übergangsregierung im Boot und führen einen
klassischen Krieg gegen Gruppen der eigenen ostukrainischen Bevölkerung. Zu
Anfang wurde da noch die Schauergeschichte des russischen Masterplans
mit grünen Männchen und dergleichen propagiert. Jetzt wo der Westen
die Volkssturmtruppen der „Terroristenbekämpfer“ hinreichend
aufgerüstet hat und sie mit Artillerie und schweren Waffen die
Ostukraine „Entrussifizieren“ - jetzt plötzlich sind die
„supergeordneten, gut organisierten und mit schweren Waffen aus
Russland gesteuerten „Terroristen“ medientechnisch (NYT) ein heillos zerstrittener
Haufen von Kriminellen oder doch Trerroristen, mit denen man nicht
verhandeln kann, da sie eben so ein ungeordneter Haufen sind.
Ausräuchern, vernichten, ausmerzen, zerreiben, Rache üben (gleich
mit einem Multiplikator, wie es die Deutschen im WK2 schon so toll im
Partisanenkampf vorgemacht haben) das geht natürlich und ist leider einzige Weg der demokratischen Deeskalationswilligen.
Wirtschaftlich
gibt es auch keinerlei Bedenken im Osten alle Strukturen kurz und
klein zu schlagen da die Strukturen, die mit der russischen
Wirtschaft aufs Engste verbunden waren sowieso nicht Ziel der Assoziation
an den Westen waren (Laut Baroso-Doktrin). Also das wollte man sicher nicht, dass man
russisch-verbandelten Firmen den Zugang zu westlichen Märkten
erleichtert. Warm abtragen ist da viel kosteneffizienter. Und gleich
auch die Kumpels dazu ausrotten – das ist Thatcherismus in
Reinkultur.
Also die ukrainische
Armee und Volkssturmeinheiten von CIA und amerikanischen
Miltiärberatern instruiert, von der OSZE und anderen sekundären
westlichen NATO-Strategieenablern ordentlich aufgeklärt, umstellen
jetzt endlich die ostukrainischen Großstädte während die
Siegreichen Feldherrn sehr nett inszenierte Befreiungspressestunden
für die PsyOps-NATO-Abteilungen geben und allen jetzt zeigen wie
sie den Weltfrieden in Slavijansk mittels Artillerie
wiederhergestellt haben. Die Amerikaner hatten doch recht, die
Ostukrainer wollen gar nicht russisch sprechen und mit Russland wirtschaftlich verbandelt sein. Eindeutig der
zynischen „Besuch der eroberten Gebiete im Osten“-Arsen Awakow
embedded Pressebastelei zu entnehmen.
Vielleicht sollten hier
noch ein paar der Sanktions-EU-Ost-Erweiterungspolitiker auch noch
auftreten und Brot an die Klaqueure verteilen – die rufen dann:
Heil EU! Heil USA! Danke für die Befreiung von den Terroristen!
Klarer Weise sind die Russen auch weiterhin Schuld, dass sie die von
ukrainischen Racheschwörern umzingelten Großstädte in der Ukraine
nicht genug deeskalieren. Weil diese Seperatisten sprechen russisch
und hören damit nicht auf – was braucht man da noch mehr an
Beweisen wie sehr die Russen da zündeln. Auch wenn sie plötzlich
doch keinen Masterplan in der Ostukraine haben. Skripted Reality
nennt man das in westlichen Medien – nur geht den Drehbuchautoren
langsam der Schmäh aus – um die hundertste unglaubliche Wendung in
der Fortsetzungsfolge: Wie macht man genau das was man zuvor bei den
anderen mit Sanktionen verurteilt hat – also der Janukowitsch hätte
sich trauen sollen das Militär gegen „Putschisten“ einzusetzen –
da wär der NATO aber der eine oder andere Flieger durchgegangen ...
in einer Non-skripted-Reality haben die Westler aber trotzdem immer
mehr den Scherben auf.
--
Von Blogger am 7/12/2014 02:01:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt
30 Juni 2014
Das die dabei nicht rot werden
Jetzt ist es wieder einmal soweit – jetzt wird endlich wieder ein Ultimatum gesetzt. An Russland. Wegen der Ukraine. Ultimaten setzen doch sonst nur Erpresser und Entführer? Russland habe Gesetze gebrochen. Oh wie verdammnenswert – ja, sie haben sich die Krim unter der Zustimmung der dortingen Bevölkerung einverleibt – habern niemanden dabei getütet, haben niemanden dabei seines Landes beraubt, haben niemanden dabei seiner Minimalrechte beraubt, haben niemanden dabei ausradieren oder als Terroristen brandgemarkt.
Demokratiepolitisch bastelt der Westen dafür in der Ukraine eine Stilblüte nach der anderen, nur um die strategischen Vorgaben der „wir haben 5 Milliarden Dollar da reingesteckt – jetzt haben wir das Sagen“ abzustützen. Da gibt es eine Rada, die vor noch nicht allzulanger Zeit die falsche Wahl gemacht hat, dass Assoziierungsabkommen nicht zu beschließen. Natürlich wegen den bösen Russsen und dem bösen Janukowitsch und wegen den bösen Oligarchen. Im österreichischen Fernsehen heißt das dann: Janukowitsch hat das auf Geheiß aus dem autoritären Moskau verhindert. Wie locker hier mit demokratischen Wertungen umgegangen wird ist ja schon fast fahrlässig. Alle die anderer Meinung sind sind einfach faschistisch, autorirär. Kaum hat der Westen seinen Kandidaten durchgesetzt und ein paar unliebsame Oligarchen ausgeschaltet, schon funktioniert das demokratische Verständnis der Rada besser. Da muss man nur noch bei heiklen Abstimmungen die kommunistische Fraktion ausschließen und schon bekommt man alle Ergebnisse wie sie sein solen. So muss Demokratie. Wenn dann die gleiche Parlaments-Rada, die zuvor dagegen war weil Russland seinen so bösartigen Einfluss so erpresserisch eingesetzt haben soll plötzlich für ein Assoziierungsabkommen stimmt, dann sicherlich nicht weil es einen, nennen wir ihn „westlich-nationalistischen Umschwung“ unter Zuhilfenahme physischer Verhaltensbeschleuniger gegeben hat. Sobald die Rada also wieder richtig funktioniert und das macht was die 5-Milliarden Dollar Investoren beabsichtigen und endlich dieses Fuck-the-EU-Assi Abkommen abschließen ist alles in Ordnung. Was genau helfen einem Land angebliche Wirtschaftabkommen wenn eine nationalistische, eingesetzte Übergangsregierung (die noch immer unlegitimiert regiert) einer ganzen (Schwerindustrie) Region den Vernichtungskampf ansagt. Die Strategie des Herrn Janukowitsch sowohl ein Assoziierungsabkommen mit der EU als auch eine Zollunion mit der RF anzustreben war da eindeutig viel intelligenter für eine geeinte Ukraine. Ging deswegen nicht weil das der Westen und vor allem der Kanonenbootkommisionspräsident Baroso untersagten. Entweder oder – ist ja bekanntlich immer ein super Ansatz für einen Kompromiss oder eine Brückenfunktion.
Die Strategie die Russland zu schwächen wo es nur geht und es überall hinauszuwerfen und diskreditiern ist ja nur zu offensichtlich. Da wird im Westen gefeixt wenn man es schafft den Rubel zur Abwertung zu bringen – weil ja der Putin so böse ist und 144 Millionen Russen gerne in ein orthodox-kommu-faschistisches Eck stellen lassen. Da gibt es ein kleines Land am Mittelmeer, dass seit Jahrzehnten das Völkerrecht im Doppelpack und angesagt bricht und der Westen applaudiert noch dazu, oder muss einen doppelten Rittberger-Diplomatie-Knix machen wenn er zögernd die schlimmsten Verstöße gegen Genfer Konvention und das Völkerrecht moniert. Da schicken die USA einfach Militär nach Lybien und entführen einen Verdächtigen aus dem Land. Stellen ihn vor ein US-Gericht. Aha. Niemand sagt was. Weil die dürfen das. Die dürfen auch im Irak mit Drohnen herumfliegen, nachdem sie dort dem Land ja auch so toll die Demokratie mittels Angriffskrieges gebracht haben. Die dürfen auch Ausbildner zu syrischen „illegalen Kämpfern“ - Terroristen – Oppositionskräften schicken (immer abhängig von der Definition der G1 – G7) Aber für die Amis sind das alles eigentlich nur Indianer. Es gibt nur gute Indianer, wenn sie ihnen helfen die Spuren zu den bösen Indianern zu finden. Und in der Ost-Ukraine gibt es keinen guten Indianer. Deswegen läuft da auch keiner rot an – in den Indianerkriegen einfach ein No-Go.
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Von Blogger am 6/30/2014 12:55:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt
Labels:
EU,
Krim,
Regimechange,
Ukraine,
USA,
Völkerrecht
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der große bruder, der uns im 38er-jahr überfallen hat?? meinst etwa den?