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28 Februar 2018

Dieselverbote

http://orf.at/#/stories/2428308/

Das ist ja wieder einmal die Spitzenleistung politischer Schwachsinnigkeit. Dieselfahrverbote. Das ist genau so als ob ein Arzt einem Patienten mit Atembeschwerden wegen Rauchens rät nicht mehr Malboro sondern nur noch Malboro light zu rauchen. Wenn die Grenzwerte überschritten sind, dann dürfen bald nur noch Autos fahren, die mehr CO2, CO, krebserregende PAK und auch eine ordentliche Portion NOx emittieren! 

So ein Schwachsinn fällt auch nur "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß"-Politikern ein. Gleichzeitig torpedieren sie damit die CO2-Reduktionsziele von Paris endgültig. Die einfache Lösung der Pharisäer zur Zeit heißt - der Diesel ist an allem Schuld. Dabei gibt es nur eine EINZIGE Lösung wie man Luftgüte UND Treibhausemissionen reduziert: Weniger Verbrennen! Nicht die Verbrennungsprozesse vom sparsameren Diesel zum Benziner verlagern! Das ist schon fast kriminell was hier gemacht wird. Die meisten NGO's aus dem Solde von geldnahen Sponsoren freuen sich - ohne ein einziges Problem wirklich gelöst, sondern zwei wichtige Ziele gegeneinander ausgespielt zu haben, damit eine nicht wirklich schlaue Technologie forciert wird. Jetzt wird noch mal richtig der Ressourcenverbrauch angekurbelt und, um 20% sparsamere, Diesel auf Null abgewertet und verschrottet um dann unter Einsatz von Gigatonnen CO2 durch mehr Sprit verbrauchende, mehr polizyklische Kohlenwasserstoffe emittierende und mehr Kohlenmonoxyd verbreitende

Benziner ersetzt zu werden. Ergebnis der ganzen Aktivitäten ist, dass bei Überschreiten der NOx (CO, Ozon, PM) Grenzen mehr Kohlenmonoxyd und PAKs nachgeschossen werden. Erlaubt durch eine EURO6 Norm, die Benzinern zugesteht doppelt soviel giftiges Kohlenmonoxid auszustoßen wie Dieselfahrzeugen (und bei älteren EURO-Normen fast das 4fache!) Nebenbei, dass ein EURO1/2 Benziner NOx ausstoßen kann soviel er will, was ein Anrainer bei einem Kaltstart auch sicher erfolgreich trotz Fahrverbotes schaffen wird, ist da nur ein weiterer Treppenwitz.

Nur noch getoppt von Rom, das Diesel exakt dann verbieten will, wenn er bessere Normverschmutzungswerte als Benziner hat. Das ist wirklich Schwachsinn pur. 

DI Mathias Gruböck                                                                Nondorf, 28.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Oktober 2016

Luftreinhalten



Alles im grünen Bereich laut einer WHO-Studie über eine kombinierte Feinstaubbelastung. Jedenfalls in den USA. Da enden gelbe Felder direkt an der mexikanischen Grenze. Das geschieht mit einem der üblichen Tricks wie man Mittelwerte und Standards in die richtige Richtung bewegt. Die USA stellen einfach einige Messstationen in unbewohntes Gebiet, die die nötigen Messdaten liefern um den gewünschten Luftgütegrad zu bekommen. Jetzt kann man sagen, dass Greenpeace diese tolle hingedeichselte Graphik ja für gute Zwecke nutzen will – also die Reduktion der Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Leider gibt es parallel dazu eine ähnlich organisierte Lobby, die ins gleiche Luftverschmutzungshorn stößt: die Atomlobby. Die rechnen gerade die Toten durch Atomkatastrophen gegen die Toten durch Luftverschmutzung. Damit wir wieder mehr Atomstrom bekommen. Indikation hierfür kann auch in der Beschreibung der Globalen Luftverschmutzungsdatenbank der WHO gefunden werden: „Although it is likely that PM data will be available only for larger cities, residents of agglomerations of less than 100'000 inhabitants and of rural areas are also exposed to PM from local industrial activity, transportation, biomass fuels, open burning and regional haze“ Biomasse, das rote Tuch für die Atomlobby und die Ölindustrielobby ist hier natürlich auch aufgeführt.

Da ist es dann auch gut wenn Länder mit besonders viel Atomstrom auch gute Luftwerte ausweisen. Brandrodungen des Urwaldes und die Sahara werden da auch ganz anders statistisch berechnet als Wüstengebiete in den USA und in Namibia. Mit etwas Phantasie könnte man in Europa auch (Feinstaub)Sandverfrachtungen aus der Sahara entlang von Golfstrom- und Südwetterlagen erkennen (Worauf auch die Gelbfärbung der Alpen hindeuten würde). Da werden auch für Österreich einfach irgendwelche Verkehrsmessstellen herangezogen und nicht die Daten des Umweltbundesamtes.



(1. die Messstellen der WHO Statistik und 2. die Messstellen des UWBA)

Jedenfalls kann man offensichtlich systematische Messunterschiede erkennen. Zum Beispiel erzeugen US-amerikanische Wüsten signifikant weniger Feinstaub (<10 afrikanische="" als="" auf="" der="" font="" geographischen="" gleichen="" h="" he.="" sten="" w="">


Ob das damit zu tun hat, dass man Feinstaubkonzentrationen am besten in Städten misst (Cities) ist hier möglicher Weise von Einfluss. So kann man jedenfalls jeden Standard aufweichen indem man einfach unterschiedliche Meßmethoden oder Meßstandards anwendet. Auch dürften die US-Braunkohlekraftwerke ein vollkommen anderes Design besitzen, da sie überhaupt keine Auswirkungen auf die Feinstaubbelastung haben. Das gleiche gilt für den LKW-Dieselverkehr, der offenbar in den USA vollkommen schadstofffrei unter den Grenzwerten bleibt. Trotz der VW-Umweltgefährdung. (!?) Was will wer jetzt genau mit diesem gemalten Bildchen genau ausdrücken?

DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 07.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater