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21 September 2016

US-Doping ist marktgerechter


?? Aber die Russin Scharapowa wegen der gleichen Substanz jahrelang sperren? System Russland, System Grasser - nur wir sind immer die Guten. Gibt es irgendwelche neuen Aspekte in der FIFA-Geschichte? Oder hat es da schon gepasst, dass man endlich die Führungsriege ausgetauscht hat - Coca-Cola, Nike und Konsorten wollen ja endlich ihre Vermarkter in die richtigen Postitionen bringen und die letzten Lizenzrechte, die noch nicht US-Medien-Monopole vollkommen kontrollieren, heim ins Reich-Tum bringen. Die Europäer verlieren fast täglich an Boden und lassen sich von den US-Konzernen vorführen wie eine Herde Hornochsen. Und russische Tennisspielerinnen sind überhaupt die Wurzel des Übels, besonders wenn sie auch noch die bestbezahlten Werbeträgerinnen in der westlichen Vermarktungswelt WAREN!

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 21.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 August 2016

Behinderter Sport

http://sport.orf.at/rio2016/stories/2257638/2257639/

Das Ende des völkerverbindenden Sportes ist endlich da! Wenn man sich diese politische Superintriege der westlich dominierten Sportverbände anschaut, dann kommt einem das Kotzen. Da beauftragen sie einen ihrer eigenen US-Berater um als "unabhängige Person" eine Untersuchung anzustellen. Da kommt dann heraus, dass an die 30 Behindertensportler trotz positiver Dopingtests auf eine "Save"-Liste gesetzt wurde. Die "unabhängige Person" mit ihrer in Los Angeles stationierten Kommission befragt natürlich keinen EINZIGEN russischen Zeugen - also der etwas anderes sagen würde als die "unabhängige Person" herausfinden soll. Steht auch so drinnen - alle Russen lügen und haben Angst vor dem FSB. Klar, steht ja so in der Zeitung. Und eben in dem WADA-Bericht. Da kommt niemanden in den Sinn, dass in 4 Jahren 40 Behindertensportler vielleicht deswegen von der Liste genommen wurden, weil man ihre MEDIZINISCH notwendigen Medikamente im Dopnigtest gefunden hat. Könnte ja sein, aber alle Russen lügen und behinderte Sportler überhaupt. Die simmulieren nur. So wie der Herr Amstrong - der war aber doch US-Sportler - hä? Das ist ein Meisterstück der Aushebelung von Rechtsstandards. Da gibt es irgendwelche CAS-Grüppchen,die alles sind nur kein Gericht. Die sind so etwas wie den Mächtigen mit den TTIP-Sondergerichten vorschwebt. Die kochen dann ihre eigene Suppe.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 07.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Juli 2016

Niersbach's Genickschuss


http://sport.orf.at/stories/2256839/



Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen - da wir aber ordentlich herumgedeichselt: Der Herr Niersbach wird gesperrt, weil er über "kritische" Zahlungsflüsse informiert war, aber diese nicht anzeigte!? Besonders ist dabei der Kunstgriff der Wirtschaftsprüfer Freshfield zu beachten: "In ihrem mehr als 300-seitigen Report hatten die Freshfields-Ermittler Anfang März veröffentlicht, dass es zwar zum damaligen Stand keine Beweise für einen Stimmenkauf vor der Vergabe der WM im Jahr 2000 gebe. Man könne diesen Verdacht gegen die deutschen WM-Bewerber aber auch nicht entkräften." Also jemand wird jetzt ein Jahr lang gesperrt weil er nicht nachweisen kann, dass irgendeine Zahlung kein Schmiergeld war? Das ist schwierig - wie bitte kann man den Verdacht von irgendjemanden entkräften nicht geschmiert zu haben? Das ist ein immer weiter um sich greifender Trick - Beweislastumkehr - ich haben einen Verdacht und den kannst du nicht entkräften. Der zu Lynchende wird im Normalfall nie den Verdacht der Meute entkräften können, weil die sind immer von ihrem eigenen Urteil überzeugt. Zuerst muss man schon eine Schmiergeldtransaktion nachweisen, bevor man den Herrn Niersbach für eine zu späte Meldung der Kenntnis dieser Zahlung den Gremien gegenüber bestrafen kann. Das ist wirklich Humbug der hier in diesen Sportverbänden seit einiger Zeit abläuft. Die werden kalt von Kräften im Außen übernommen. Wie man solche Sachen deichselt muss man sich nur bei der Entmachtung des derzeitigen Fox-Chefes durch Herrn Murdoch anschauen. So geht das. Wie auf mittelalterlichen Königshöfen wird da gearbeitet.
Nicht, dass alle nicht jubeln würden wenn ein ehemals Mächtiger stürzt. Wenn man an der Macht ist, dann kriechen einem alle freundlich in alle Körperöffnungen. Wenn man stürzt spucken alle auf den Ex-Mächtigen. Ober sticht Unter. Manchmal er-sticht der auch. Das ist das altbekannte Machtspiel, jenseits von drolligen Demokratie-Sandkastenspielen. Nur hat das alles so gar nichts mit Fussball oder dem Leben von normalen Menschen zu tun – die sollen brav den Mund halten und zuschauen, wenn die großen sich den Kuchen aufteilen. Niersbach musst weg, weil er den neuen Machthabern in UEFA und FIFA im Weg stand. Das IOC ist auch sehr unkooperativ bei der Durchsetzung der Governance der willigen Mächtigen. Das ist doch eindeutig falsch am Platz – oder? Da muss man doch was tun. Ein neuer Trend zeigt sich: Regimechange in Sportverbänden und NGO's. Das geht einfacher und bringt jede Menge an Macht und Einfluss – und Kuschen.


DI Mathias Gruböck                                                                                                Baden, 25.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Juli 2016

Sport Politik


Der Vorgang ist so simple wie abgekartet. Die New York Times und andere US-Medien präsentieren einen „Kronzeugen“ aus Russland, der schwere Vorwürfe gegen Anti-Doping-Maßnahmen in Russland erhebt.

Unter der Prämisse, dass gewisse Leistungen im Sport gar nicht mehr ohne leistungssteigernden Medikamenten zu erreichen sind (vergl. Radfahren und andere Ausdauersportarten) scheint eine ausschließliche Verfolgung von russischen Aktivitäten auf diesem Gebiet äußerst unausgewogen. Massivste Leistungssteigerungen der britischen Athleten während ihrer „Heimolympiade“ in London mit gleichzeitiger Vollüberwachung aller Vorgänge durch britische Geheimdienste führten nie zu systematischen Untersuchungen. Auch China oder die USA praktizieren natürlich keine staatlich gestützten, medikamentellen Leistungssteigerungsprogramme für Athleten.

Spezielles Interesse zeigen seit einigen Jahren dienstliche Strukturen in den USA an der verstärkten Einflussnahme in Sportorganisationen, die sich ihrer Kontrolle bisher noch entzogen haben. (vergl. Führungswechsel in FIFA/UEFA auf Druck der US-Industrie und unter Einsatz von US-Diensten oder die gezielte Ausschaltung der Tennisspielerin Maria Scharapowa, weiters Ansätze zum Boykott von russischen Sportveranstaltungen)

Der Vorgang wurde in der üblichen Weise durch eine Weitergabe von Geheimdienstmaterial an die üblichen Medienkanäle in den USA in Kombination mit der Abwerbung eines „Kronzeugen“ gestartet. In der Folge veranlassen dann „westlich“ dominierte Sportorganisationen eine „unabhängige“ Untersuchung in der immer wieder die gleichen Vorwürfe vorgebracht werden.

Die „Unabhängige Person“ die den letzten Bericht für das IOC verfasst hat, ist zum Beispiel Vorstand eines Beratungsunternehmens, dass vor allem folgende Organisationen strategisch berät:
  • World Anti-Doping Agency (WADA)
  • United States Anti-Doping Agency (USADA)
  • International Olympic Committee (IOC)
  • Taylor Hooton Foundation (linked to USADA)
  • National Sport Law Institute at Marquette University, U.S.A
  • Basketball Arbitral Tribunal
  • Canadian Centre for Ethics in Sports (CCES)

Die „Unabhängige Person“ macht dann eine Untersuchung in Kalifornien mit seinen US-Netzwerkmitgliedern, ein paar Studenten seiner Universität und einem britischen Uni-Professor. Für die „unabhängige Untersuchung“ befragt er natürlich niemand in Russland:

The IP did not seek to interview persons living within the Russian Federation. My experience on the IC was such that individuals who were identified to give interviews were fearful of speaking to the IC.“

Der erste Vorwurf ist, dass es anscheinend irgendwelche Direktiven gegeben hätte alle Proben ausländischer Athleten als „unsave“ einzustufen. Da werden dann Tortengrafiken gegenübergestellt, die zwei Zahlen ins Verhältnis setzen und 577 russische Proben und 66 ausländische Proben darstellen. Was der IP (Independent Person) damit darstellen will wird auch durch den kryptischen Text nicht klarer:

Here is an excerpt from recovered digital communication during the 2013 Moscow Championships: “All foreigners –quarantine!” and during another event “Foreigners – Quarantine.”“

Wobei es keine Faksimile oder dergleichen gibt und es schwer zu bezweifeln ist, dass geheime Absprachen bei „2013 Moscow Championships“ (?) von russischen, staatlichen Verschwörern auf englisch getätigt werden.

Die Behauptungen des IP beziehen sich auf „Witnesses“ und unterstellen hier, dass es sich um eine Vielzahl an Menschen handelt. Auch die Feststellung:

The precise method used by the FSB to open the Sochi sample bottles is unknown. The IP experts conclusively established that the caps can be removed and reused later.“

ist mehr als dürftig. Es lässt zudem den Schluss zu, dass die unerklärlichen Fähigkeiten, die der FSB (ist immerhin der Auslands-Geheimdienst der Russen?!) angeblich besitzt auch von anderen Geheimdiensten genutzt werden.

Laut Ermittlungen des IP ist die Sportart, die am 4. häufigsten von positiven Dopingproben durch den FSB befreit wurde „Paraolympics“. Noch vor den Radfahrern und einem Snowboarder – sicher Vic Wild, einem russifizierten US-Amerikaner, der zwei Goldmedaillen in Sochi gewonnen hat. War er ja so von den USA gewohnt. Werden jetzt alle russischen Paraolympioniken auch ausgeschlossen?

Warum macht man nicht einfach ein Vier-Augen-Länderprinzip. Die Russen testen die Amis, die Amis testen die Russen oder die Briten werden von den Chinesen getestet und die Chinesen von den Deutschen. Das wäre wahrscheinlich zu scharf für die meisten Spitzensportler weltweit. Auch würden dann plötzlich alle für den Vatikan starten, da der dann von Saudi-Arabien kontrolliert werden würde. Und in Saudi-Arabien benötigen sie ja noch jede Menge an naturalisierten Sportlern.

Und vielleicht schafft es einmal die Sportbranche jemanden wirklich unabhängigen mit sportpolitischen Untersuchungen zu beauftragen, der sich noch mit dem offenkundigen „Feind“ sprechen traut. Für unabhängige Untersuchungen muss man schon noch mit BEIDEN Seiten sprechen, oder nicht?

DI Mathias Gruböck Baden, 19.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater





10 Juli 2016

Sturm im Wasserglas

https://www.fischundfleisch.com/bianka-thon/nachgefragt-die-macht-der-beamten-22850

Man sollte sich einmal überlegen wer hier siw Rindviecher sind die sich da medial herumtreiben lassen. Wenn nur eines der Rinder einen Rinderwahn oder eine andere Krankheit aus seiner unbekannten Herkunft mitgebracht hätte, dann wären wieder tausende Rinder am Mist gelandet. Aber Hauptsache sich über die da oben PRINZIPIELL aufregen. Es gibt im Lebensmittelrecht durchaus sinnvolle gemeinschaftliche Regelungen. Und dann gibt es Versuche und Einflussnahmen in der Lebensmittelproduktion die großen Einheiten und Konzerne zu fördern. Economy of Scale und Monopolismus nennt man das. Das sind zum Beispiel Saatgutzulassungen in Kombination mit Patenten auf Pflanzen. So wie das Handwerk durch die Produktionsindustrie verdrängt wird, wird der Bauer durch die Nahrungsmittelindustrie und den Handel verdrängt. Und die macht man zum Beispiel mit einem TTIP Abkommen. Die EU will angeblich die Standards der Globalisierung so mitbestimmen (den gleichen Schmäh haben die Österreicher im Zuge ihrer Beitrittsabstimmung zur EU gehört). Die Industrie kauft gerade im Großen Stil weltweit Flächen, reine Produktionsflächen um dort das Programm nach ihrem Gutdünken zu produzieren. Das wird auch gefördert. Ein Bauer lebt seit Generationen von der Lebensmittelproduktion. Die Industrie produziert Nahrungsmittel zum Ziel der Profitmaximierung. Das schmeckt man dann. Die Bosse der Nahrungsmittelkonzerne essen diese bäuerlichen Spezialitäten dann auch immer gerne auf Firmenkosten bei ihren Arbeitsessen.

Worauf ein Antwortpost dann doch wieder verschwand. Dieser monierte, dass die Menschen sich mehr über das Ausscheiden aus der EM alterieren würden als über den Tod von Rindern.

Die gemeinschaftsstiftende Identifiktationswirkung eines Nationalteams sollte man nicht unterschätzen. Besser als jede Verfassung oder jedes Grundgesetz (die Deutschen sind ja nicht in der Verfassung sich eine eigenen Verfassung zu geben) ist eine Nationalmannschaft. Sie befriedigt das Bedürfnis nach einem klar umrissenen Wir, eine überschaubare Kleingruppe die gemeinsam kooperiert und den Feind abwehrt oder gar schlägt. Da sitzen dann auch immer die Staatenführer wie im alten Rom und schauen sich ihre Gladiatoren an. Ausschluß von olympischen Spielen war im Altertum eine Verletzung des Friedensgebotes während der Spiel zu Ehren der Götter. Der Westen schließt gerade die Russen aus. Mhmm. Ganz zufällig. Würde auch nicht wundern, wenn es keine Fußball WM in Russland geben wird. Mhmm. Und wir die NATO reden weiter mit den Russen. Auch Schutzgelderpresser reden weiter mit ihren Kunden - alles ganz freundlich. Wenn der internationale Sport ebenfalls der Kontrolle der Machthaber unterliegt, dann kommt meistens das Alternativprogramm zu Brot und Spiele. Genmanipulierter Fraß und militärische Kampf-Spiele!

Worauf auch wieder eine Posterin meinte, dass sie auch einmal 2 Dackel gehabt hätte...

Ah ja, ist doch schön zu hören. Es gibt auch noch eine Welt außerhalb der Aufgeregtheit :-)

Da steht man dann plötzlich ganz alleine mit einem interaktiven Blog da...

DI Mathias Gruböck                             Nondorf, 10.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater