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26 März 2021

Panikmache

Das österreichische Staatsfernsehen und Radio ist seit Tagen daran eine großangelegte Panik unter der Bevölkerung zu erzeugen. Im Dauerstaccato werden die seit einem Jahr schwammigen Zahlen und Werte (leichte/schwere Erkrankungen, jung/alt/ganz alt, Infektionen absolut und nicht durch die Anzahl der durchgeführten Tests und vieles andere mehr) zu einem Lockdown-vorbereitenden Mix versponnen.

Ausgangslage: ein Drittel der Intensivbetten ist mit Corona-patienten belegt – die Erwartungskurve wird exponentiell in den über alle Maßen verlängert. Todesraten werden plötzlich absolut und als Steigerung ausgegeben (Radio Ö1 26.3.2021- die (welche?) Sterblichkeit ist von 21 Toten auf 33 Tote von 100.000 Einwohnern (hat überhaupt nichts mit einer Krankheitsmortalität zu tun) angegeben um das gleichen zu machen wofür sich die deutsche Kanzlerin gerade bei den Bürgern entschuldigt hat: eine windschiefe Exeterstudie, die eine höhere Sterblichkeit bei der britischen Variante nachweisen sollte, ohne den Anteil der britischen Variante direkt nachzuweisen, sondern nur indirekt über Parameter des PCR-Tests, die angegebener Weise nur in Großbritannien korrelieren und in Resteuropa nicht). Weiters wir hier der Bevölkerung weiterhin von der Mähr der exponentialen Ausbreitung erzählt. Die hätte es maximal vor einem Jahr geben können. Jetzt haben aber bereits mehr als 1 Million Impfungen stattgefunden und die natürliche Immunisierung hat bei über 500.000 erfassten und laut AGES (aus der Mortalität geschätzen) effektiven Infektionsdurchseuchung von fast 3.000.000 Bürgern wohl zu einer Immunreaktion bei ca. 30% der Bevölkerung geführt. Das ist ungefähr die Hälfte der geschätzten Herdenimmunisierungsrate, was die errechneten exponentiellen Verläufe einfach nicht erklären kann.

Auch kann man langsam dem ORF als eindeutiges Proporz-Sprachrohr der Regierung nicht mehr die Sorge um das Wohl der Bevölkerung so ganz abnehmen, da der Innenressort-ÖVP-Anker-Mann Bürger irgendwas von ÖVP- und SPÖ-Ländern und Alianzen über die Parteigrenzen, von Bürger die nichts mehr von ORF-Message-Verlautbarungen hören wollen „rechts liegen lassen“ – da sich die FPÖ um diese kümmert um dann weiter die Benchmarks wie toll die Regierung eigentlich in der Euroleaguetabelle beim Impfen und bei den Infektionen rangiert, stammelt. Hier gehts um alles, speziell um die Rückeroberung des BVT von FPÖ-Trojanern, die knapp daran waren, die schmutzigen Seiten der Message-Control-Partie und ihrer Protegés anzuzünden und nun, nach Ibiza-Putsch und „alles wieder ordentlich unter den Teppich kehrens“, die ganze Macht an sich zu reißen. Österreich hat 3 Geheimdienste und eine burschenschaftliche Ruderpartie, die offenbar als Dolfuss-Epigonen den Anfang des letzten Jahrhunderts ziemlich genau nachspielen wollen.

Warum hat man noch nirgends gehört, bei welchem Impfstand (Durchseuchungsrate) man wieder mit Normalisierung rechnen kann? Warum brauchen wir keine anderen Impfstoffe außer denen, die in ihren Herkunftsländern mit Exportverboten und Vorkaufsrechten belegt sind? Warum wird hier der Markt künstlich verknappt? Wenn man sich die Verläufe in Russland anschaut kann das Sputnik-Ding nicht so schlecht sein. USA bei ungefähr doppelt so vielen Einwohnern 540.000 Coronatote und 30 Millionen Infektionen – Russland 95.000 Coronatote und 4,5 Millionen Infektionen (stark sinkend). Oder um den Trick der Panikmacher zu machen in Prozent: Die USA haben 30% der weltweit durchgeführten Impfungen für ihre Bevölkerung belegt obwohl sie nur 4,3% der Weltbevölkerung sind. Die USA haben ein Viertel der weltweit erfassten Infektionen und jeder 5. Coronatote kommt aus den USA. In den USA gibt es aber offene Restaurants und die Reisetätigkeit innerhalb der Bundesstaaten und zwischen den Bundesstaaten ist nicht eingeschränkt. Zuschauer bei der Orange-Bowl und Grammy-Veranstaltungen mit Publikum gibt’s dort auch? Oder: das Land der doch soooo gefährlichen britischen Variante hat nichts mehr. Keine Infektionen und keine Toten mehr (also ca. auf dem Stand des Spätsommers letzten Jahres, Tendenz gegen Null gehend) aber die USA wollen den britischen (schwedischen) Impfstoff nicht so einfach in ihrem Impfmarkt überzeugen lassen. (alte Daten – bei Impfstoffen die gerade mal ein paar Monate alt sind) … und die Russen lassen sie schon gar nicht in ihren einseitig durch NAFTA/CETA aufgeschlossenen EU-Markt. Der Job der österreichischen Regierung ist es jedenfalls nicht hier Panik mittels ihrer Staatsmedien zu verbreiten. Die aktuelle Statistik aus der EURO-MOMO-Mortalitätsstatistik gibt die aktuelle Hysterie nicht wieder. Langsam sollte einmal jemand der Regierung erklären, dass es möglicherweise ihr Job ist sich um Bettenzahlen in Krankenhäusern ,auch noch ein Jahr nach der Erkenntnis, dass es sich bei Corona nicht um die spanische Grippe handelt, zu kümmern – jedoch ist es Job jedes einzelnen sich um sein eigenes Leben zu kümmern. Wie wäre es wenn diese Regierung endlich mal ihren Kontrollwahn aufgibt und die Leute in die Lage versetzt ihr Risiko selbst zu kontrollieren (Tests für zu Hause, Impfungen auch außerhalb der monopolistischen Pfade) anstatt sich schon wieder in die Überwachungsecke zu schmeißen um an die E-Carddaten heranzukommen (wie schaut das für Touristen aus, beim Reisen, für Auslandsösterreicher, für Ausländer?) oder jede Kritik oder Alternativenbildungen mit Hetzpropaganda zu unterbinden. Wenn diese Regierung noch immer nicht verstanden hat, dass sie schleunigst einen hinreichenden (!!!) Antikörperlevel in der Bevölkerung ermöglichen muss und nichts anderes, dann hilft auch nicht mehr das Mimimi-Anpatzen der EU oder von Sektionschefs die man durch die regierungsnahen Medien prügelt. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die aktuelle Panikmache eher vom eigenen Versagen ablenken soll.

 

 
                                          (aktuelle Mortalitäsrate in Österreich 26.03.2021)


DI Mathias Gruböck

Analyst


27 Oktober 2016

Lauter CETA-Gschichtln

Der CETA Vertrag ist wirtschaftlich gesehen vollkommen irrelativ - für 2% des derzeitigen Exportvolumens den kompletten Apparat der EU zu blockieren ist für sich betrachtet vollkommener Unsinn. Sollten sich die Handelsraten mit Kanada verdoppeln liegen sie noch immer weit hinter der Türkei, Russland oder der Schweiz. Die dargestellte Statistik gibt einen Hinweis auf den wahren Grund für CETA, das langfristig vom Herrn Baroso und seinen Netzwerken eingestillt wurde. In den Zeiten des kalten Krieges hätte man Herrn Baroso als Doppelagenten bezeichnet, der jetzt in seinen wahren Berufungen bei Goldmann und Sachs und bei den Bilderbergern auftaucht. Er berät Goldmann und Sachs in Sachen Brexit. Das hat vordergründig nichts mit CETA zu tun. Aber eigentlich hat es vielleicht viel mehr mit CETA zu tun als alle Mitläufer und Kopfnicker in den EU-Staaten uns glauben lassen wollten. Kanada ist Mitglied in der NAFTA, den 5Eyes und im Commonwealth of Nations. CETA ist somit eine herrliche Verbindung zwischen dem britischen Empire-Restln, des US-Imperiums und der EU. Die 2000 Seiten Goodies für Kanada müssen auch mindestens für Brexitannien gelten. Alle drei Wirtschaftsverbünde sind damit über das Gelenk Kanada verbunden, haben eine eigene Kommission für Wirtschaftsregularien, eigene Rechtsauslegung und das Günstigkeitsprinzip (das alle Standards ablöst). 

Was vollkommen schleierhaft ist, warum die Bauernvertreter in der EU (also jenseits von Monsanto und Agrarindustrie so es das überhaupt noch gibt) dem CETA-NAFTA-CWoN-Anschluss und gleichzeitig den Russlandsanktionen zugestimmt haben. Neben ein paar anderen Interessensvertretern. Globale Interessen - das klingt fast genauso wie Nationale Sicherheit und Wertegemeinschaft - irgendwie kommt man sich vor, als ob man jetzt einem schlitzohrigen Gebrauchtwagenhändler alle seine 2000 Ladenhüter abgekauft hätte ohne, dass man sie probegefahren hätte und gleichzeitig auf das Rückgaberecht verzichtet hätte. Aber die Eliten haben uns diesmal sicher kein Gschichtl reingedrückt. Diesmal sitzen im UNO-Sicherheitsrat nicht mehr die US-Powells und schwenken mit irgendwelchen Geheimdienst-Illusionisten-Attrappen herum. Diesmal sagen alle voll echt die Dinge wie sie wirklich sein sollen. Oder so. Ganz sicher keine CETA-Gschichtln. Ganz sicher keine verdeckten Kriege. Ganz sicher keine Überwachungsstaaten. Ganz sicher westliche Werte. Ganz sicher wollen sie uns diesmal nichts andrehen um selbst ihre Macht auszubauen. Ganz SICHER?

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 27.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 September 2016

Der Nuland-Baroso Investorschutz

Motte Allerechtevorbehalten Also mit Plattitüden wird man auch nix reißen. Die Militärmacht in Europa heißt NATO und hat mit der EU nix zu tun. Die ist auch nicht demokratisch legitimiert und steht unter dem Befehl der USA (z.B.: Kriegstreiber Breedlove als SACEUR und jetzt Army-Erdferkel Scaparrotti (kein Startenor)) Die Polizei-Einheiten und Geheimdienste sind vollkommen von einer europäischen Zussammenführung befreit. Stehsätze sind wie Axiome in der Mathematik, auf die wahrhaftigen Fragestellungen trifft man immer erst wenn man diese hinterfragt. Ich hätt auch welche: Immerwährende Neutralität oder das Bankgeheimnis schützt die Freiheit der Bürger. Den Verkaufstrick eine demokratisch behübschte EWG als irgendwas gemeinschaftlich Staatsbündlerisches zu platzieren sollte man langsam einstellen. Mit Sicherheit bringt die EU-Plattform nur den Lobbys mehr Sicherheit ihre Interessen durchzusetzen (vergleiche den Ansatz ein Investorschutz-Machwerk zwischen NAFTA und EU als bilaterales Freihandelsabkommen durchzuboxen (CETA)) Die EU wird ja bekanntlich durch die USA zur Wirtschafts-NATO umgebaut (vergl. Aussage des US-Botschafters bei der EU) Es dauert Monate wenn man ein Automobil aus einem EU-Land in einem anderen anmelden will. Aber für weniger als stellenweise 3% Zoll bei ein paar Milliarden Handelsvolumen (der größte Posten sind die gegenseitigen Fluggebühren) macht die EU auf 1480 Seiten ein Backdoor für ganz NAFTA auf, dass man auch gleich alle goldenen Schlüssel aller Städte dazugeben könnte. Gehört für Sie nicht auch die Rechtssicherheit zur Sicherheit? Investitionsschutzabkommen mit NAFTA - ich finde, es trägt nichts zu unserer Sicherheit bei, dass wir uns einer Sondergerichtsbarkeit US-amerikanischer Law-Firms unterwerfen, damit man im Gegenzug nicht mehr Tiroler-Speck in Kanada verkaufen kann, der nicht aus Tirol kommt. (weil irgendwann geht es sich dann mit den Tiroler Schweinen auch nicht mehr aus, dass man den orginal Tiroler Speck weltweit vermarktet) Aber das US-Getreide muss nicht als GMO ausgewiesen werden. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass man auf jedes Produkt auch draufschreiben muss, wenn es mit GMO produziert wurde und oberste Entscheidungsinstanz ist der EUGH/jeweiliges Höchstgericht. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass Europa eine eigene, rein defensive Armee hat, die den Wirtschaftsraum der EU-BÜRGER(!) und damit den EURO schützt. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass man sich nicht weiter von Goldmann&Sachs die europäische Realpolitik und Strategie bestimmen lässt, sondern eine demokratisch WÄHLBARE Kommission hat, der eine zweite Kammer (der Rat) beigestellt ist. Für mich bedeutet, mehr Sicherheit, dass das EU-Parlament wirklich die Entscheidungen beschließen muss und nicht, dass irgendwie alles "vorläufig" von ein paar "bald-Goldmann-und-Sachs-Korruptionisten" beschlossen wird. Mehr vom Gleichen braucht niemand. Außer er bekommt dafür sein Geld als Lobbyist.

Ich fühl mich jedenfalls nicht sicherer, wenn der Herr Baroso vor ein paar Jahren der Janukowitsch-Ukraine keine 28 Milliarden Euro Wirtschaftshilfe und Visafreiheit für ein Zustandekommen der EU-Assoziation zugestanden hat - aber die EU nach West-Putsch und Installation von kriegstreibenden westlichen Statthaltern dies plötzlich einfach "vorläufig" beschließen kann, obwohl sich die Holländer in einer Volksbefragung dagegen ausgesprochen haben. Das sind die großartigen demokratischen Werte der EU - und der Herr Baroso taucht dann noch in irgendeiner prämienauszahlenden Goldfasan-Funktion bei Goldmann und Sachs auf (bei seinem Abschied als Kommissionspräsident sagte er noch, dass er sich zur Ruhe setzen wolle). Die haben ja nach Frau Nuland 5 Milliarden Dollar in das Projekt "Takeover Ukraine" gesteckt. Also sollten sich schon 5 Millionen für den Herrn Baroso ausgehen, nachdem das alles so gut geklappt hat.

DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 27.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

10 Juli 2016

Sturm im Wasserglas

https://www.fischundfleisch.com/bianka-thon/nachgefragt-die-macht-der-beamten-22850

Man sollte sich einmal überlegen wer hier siw Rindviecher sind die sich da medial herumtreiben lassen. Wenn nur eines der Rinder einen Rinderwahn oder eine andere Krankheit aus seiner unbekannten Herkunft mitgebracht hätte, dann wären wieder tausende Rinder am Mist gelandet. Aber Hauptsache sich über die da oben PRINZIPIELL aufregen. Es gibt im Lebensmittelrecht durchaus sinnvolle gemeinschaftliche Regelungen. Und dann gibt es Versuche und Einflussnahmen in der Lebensmittelproduktion die großen Einheiten und Konzerne zu fördern. Economy of Scale und Monopolismus nennt man das. Das sind zum Beispiel Saatgutzulassungen in Kombination mit Patenten auf Pflanzen. So wie das Handwerk durch die Produktionsindustrie verdrängt wird, wird der Bauer durch die Nahrungsmittelindustrie und den Handel verdrängt. Und die macht man zum Beispiel mit einem TTIP Abkommen. Die EU will angeblich die Standards der Globalisierung so mitbestimmen (den gleichen Schmäh haben die Österreicher im Zuge ihrer Beitrittsabstimmung zur EU gehört). Die Industrie kauft gerade im Großen Stil weltweit Flächen, reine Produktionsflächen um dort das Programm nach ihrem Gutdünken zu produzieren. Das wird auch gefördert. Ein Bauer lebt seit Generationen von der Lebensmittelproduktion. Die Industrie produziert Nahrungsmittel zum Ziel der Profitmaximierung. Das schmeckt man dann. Die Bosse der Nahrungsmittelkonzerne essen diese bäuerlichen Spezialitäten dann auch immer gerne auf Firmenkosten bei ihren Arbeitsessen.

Worauf ein Antwortpost dann doch wieder verschwand. Dieser monierte, dass die Menschen sich mehr über das Ausscheiden aus der EM alterieren würden als über den Tod von Rindern.

Die gemeinschaftsstiftende Identifiktationswirkung eines Nationalteams sollte man nicht unterschätzen. Besser als jede Verfassung oder jedes Grundgesetz (die Deutschen sind ja nicht in der Verfassung sich eine eigenen Verfassung zu geben) ist eine Nationalmannschaft. Sie befriedigt das Bedürfnis nach einem klar umrissenen Wir, eine überschaubare Kleingruppe die gemeinsam kooperiert und den Feind abwehrt oder gar schlägt. Da sitzen dann auch immer die Staatenführer wie im alten Rom und schauen sich ihre Gladiatoren an. Ausschluß von olympischen Spielen war im Altertum eine Verletzung des Friedensgebotes während der Spiel zu Ehren der Götter. Der Westen schließt gerade die Russen aus. Mhmm. Ganz zufällig. Würde auch nicht wundern, wenn es keine Fußball WM in Russland geben wird. Mhmm. Und wir die NATO reden weiter mit den Russen. Auch Schutzgelderpresser reden weiter mit ihren Kunden - alles ganz freundlich. Wenn der internationale Sport ebenfalls der Kontrolle der Machthaber unterliegt, dann kommt meistens das Alternativprogramm zu Brot und Spiele. Genmanipulierter Fraß und militärische Kampf-Spiele!

Worauf auch wieder eine Posterin meinte, dass sie auch einmal 2 Dackel gehabt hätte...

Ah ja, ist doch schön zu hören. Es gibt auch noch eine Welt außerhalb der Aufgeregtheit :-)

Da steht man dann plötzlich ganz alleine mit einem interaktiven Blog da...

DI Mathias Gruböck                             Nondorf, 10.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 März 2016

Alte Ordnung





Endlich wieder auf der Überholspur sind die US-Investoren in Venezuela. Bald dürfen die Ölpreise wieder nach oben gehen, wenn sie endlich wieder die Schürfrechte im Land mit den größten bekannten Ölreserven der Welt bekommen haben. Zuerst wird diesen verdammten Kommunisten jede Kreditlinie bei der Weltbank gestrichen, ein Wirtschaftskrieg geführt, der dann eindeutig nachweist, dass diese Kommunisten nicht wirtschaften können. Sieht man ja auch in der NAFTA, wo diese depperten lateinamerikanischen Kooperationen allesamt eingegangen sind, da sie auf die Versorgung der Menschen ausgerichtet waren anstatt auf die ROI-Maximierung. Da bekommst du kein Geld von irgendeinem Heuschrecken. In Venezuela werden die finanziell ausgehungerten Betriebe jetzt wieder an die "Investitoren" (So wie in Argentinien wo die Investoren so gerne Schuldscheine aufkaufen um über US-Gerichte die Finanzierung des ganzen Staates so lange zu unterbinden, bis sie ihren Profit gemacht haben – Kredithaie sind kleine Fische dagegen) gegeben. Die stehen an sich im Verdacht, dass sie mit virtuellem Geld eine Anstoßfinanzierung geben um damit Erträge erwirtschaften zu lassen, die wiederum hauptsächlich das ursprüngliche virtuelle Geld mit harten Bolivar-Pesos als Profit vergolden. Das nennt man dann Kapitalismus.

Die Menschen bekommen dann auch wieder genug zum Essen, damit sie das Öl und die Bananen produzieren können, damit WIR dann wieder profitieren. Schuld ist ja immer nur der reale Sozialismus, weil der kein virtuelles Geld kennt - oder es jedenfalls nicht einsetzen kann, da das ja die "Feinde" des Sozialismus generieren.

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 03.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater