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27 November 2016

Opium-Geld



Also, der erste Schritt wurde schon gesetzt: die 500er Scheine wurden abgeschafft (gelten zwar noch - werden aber aus dem Verkehr gezogen) Dies wahrscheinlich deswegen weil das der weltweit wertvollste Papiergeldschein war und man damit sehr gut international zahlen konnte. Wie wir wissen wird jede Einschränkung der bürgerlichen Rechte IMMER mit dem Kampf gegen das Böse und Kriminelle (oder gar gleich gegen den Terror) erklärt. Überwachungsausbau, Aufhebung des Bankgeheimnisses, Ringdatentausch zwischen den Ländern um die lokalen Gesetze zu umgehen, die Abschaffung des Bargeldes, die Fluggastdaten und und und. Ist immer alles NUR zu unserer Sicherheit. Die Abschaffung des Bargeldes bringt den Konzernen massive Kostenersparnisse und den Banken die Möglichkeit Transaktionsgebühren (eigentlich eine Geldnutzungssteuer) ähnlich wie bei den Kreditkarten beim Kunden einzuheben. Das heißt eigentlich, da man den Nettogehalt oder Nettolohn nicht mehr ohne Konto ausgezahlt bekommt, dass die Banken sich an der Lohnsumme der Erwerbstätigen und an den Pensionen prozentuell etwas abgreifen. Das heisst Lohnsteuer, Sozialversicherung, AK-Umlage, GIS (wird dann auch gleich fix eingehoben) (...) UND Bankenabgabe dafür, dass wir ihnen glauben, die Zahlen auf einem Computerbildschirm seien ECHTES Geld wert. Dadurch wird auch die virtuelle Geldvermehrung einfach ein Computerspiel. Irgendwelche Algorithmen generieren Zahlen und wir MÜSSEN die dann GLAUBEN. Dafür werden sie die Medikation mit Psychopharmaka ziemlich in die Höhe treiben oder zumindest einige Drogen freigeben müssen.

Der gute alte Karli M. hat das ja schon immer gesagt Religionen (also Glaubenssysteme) sind Opium für das Volk. Also, wo bei uns immer weniger an Religion glauben, sondern nur an die Allmacht des Mammons, brauchen wir bei Abschaffung der realen "Glaubensreliquien" methadonhafte Ersatzdrogen

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 23.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

30 Oktober 2016

Am Ende des Fliegerspiels





Motte Allerechtevorbehalten Seit wann ist die Inflation 5%? Bis vor kurzem hatten wir doch das Schreckgespenst der Deflation!?! Die soll ja genauso gefährlich sein wie keine Zinsen am Sparbuch!? Warum die Fonds-Manager nicht gleich sagen, dass ihnen alle ihr Geld geben sollen, damit sie wiederum alles in Staatsanleihen anlegen können, die Strafzinsen verlangen!?!? Wenn die Währung (z.B. der Dollar) nur noch durch unglaubliche Schuldenberge besichert ist, warum sollen dann noch irgendwelche Menschen dafür Zinsen zahlen, die sie wiederum der Bank geben, die wiederum Unmengen an Staatsschuldverschreibungen angehäuft haben die nie zurückgezahlt werden!? Der Staat (im Fall der USA) hat schon ganz viel künstliches Geld durch Schulden geschaffen - nach den Gesetzen der Marktwirtschaft müsste daher der Wert sinken wenn die Menge steigt. Tut er aber nicht, weil die USA die Bereiche immer weiter ausdehnen die im Dollar fakturieren. So kann man das Vermögen (einer Währung) erhöhen und damit die Schulden ausbalancieren. Leider muss man da halt den anderen immer ein bisschen etwas wegnehmen. Zum Beispiel sehr schön geht das über Strafzahlungen weil irgendwer gegen meine Regeln verstoßen hat oder gleich das Geld von irgendwem einfrieren (was soviel heißt, dass man es der Währung einverleibt) So kann man immer mehr "echtes" Geld ansaugen - schön wäre auch wenn alle weltweit ihre Sparbücher plündern würden und das Geld in die NYSE schaufeln würden - frisches Cash. Die ganze Welt zahlt weniger Zinsen auf Spareinlagen als die Inflationsrate - also alle nichtentwickeltden Staaten (Argentinien, Brasilien, usw.) Das Geld fließt immer schön brav zu denen die sich "Finanziers" nennen. Die Staaten sind schon längst in der Hand der "Finanziers" - wenn sie nicht spuren, dann wird ihr Rating runtergedreht und schon sind sie überschuldet. Geht mit Banken die nicht mitspielen auch. Die Staaten versuchen sich durchzuwurschteln indem sie die Inflation immer erst im nächsten Jahr ausgleichen und so ihre Schulden verwässern. In Österreich aktuell 86% Schulden vom BIP. Das geht nur weil derzeit Negativzinsen gezahlt werden. Wenn das kippt ist es aus. (Muss man aber schon auch sagen, dass in Staaten wie Österreich sich die einzelnen Gruppen durchaus gleichberechtigt an den 86% gütlich getan haben - nur ist beim Schuldenabbau über die Inflation fraglich ob da die gleichen die gerne das Geld genommen haben auch im gleichen Maße bei der Rückzahlung angestrengt werden) Die Sache ist vielmehr, dass der gemeine Bürger auf JEDEN FALL abkassiert wird, er kann sich nur aussuchen wem er sein Geld gibt, da bei Aktien einfach eine riesige Blase entstehen würde, die dann platzt und wieder die Gleichen dabei abkassieren. Es geht einfach nicht, dass alle von den Zinsen, die andere erarbeiten oder erbeuten leben können. Es gibt einfach zu viel Geld, das verzinst werden will. Gute Voraussetzungen für einen Krieg, weil nichts vernichtet so schnell und nachhaltig Geld (Werte) wie ein Krieg. (oder mehrere kleine)
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 30.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

22 März 2016

Crowd Fun Ding

Bisher hat die EZB 780 Milliarden Euro „Geld geschaffen“ um europäische Anleihen aufzukaufen und wird bis Herbst 2017 über 2,2 Billionen Euro dafür ausgegeben haben. Das sind, bei einer Bevölkerung von ca. 500 Millionen Europäern, pro Kopf € 4.400,--. Nun wird über die Abschaffung des Bargelds und Helikopter Money (also direktes Geld an Bürger als Geschenk) nachgedacht. Wie hoch muss bei dir der Betrag sein, damit du der Abschaffung des Bargelds zustimmen würdest?
Lord Funk 1.000.000.000.000 Schweizer Franken
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Du meinst, wieviel Papier oder Computerausdrucke sie mir geben müssten, dass ich ihnen glauben würde, irgendetwas was sie da draufschreiben würden, hätte einen wirklichen Wert?
 
DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 22.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater