Posts mit dem Label Deflation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deflation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

13 April 2017

Kalte Progression

Motte Allerechtevorbehalten Jedes Jahr weniger zum Leben? Also ist die Teuerungsrate jetzt schon in der Höhe der Progressionsstufen??? Wo doch gerade erst die Deflationsgefahr abgewendet werden konnte - also die heiße Progression. Sind das dann die gleichen Lehrer, die einem auch erklären können warum Deflation soooo gefährlich ist. Also für den Lohnsteuerzahler.


DI Mathias Gruböck                                                                                Baden, 13.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

30 Oktober 2016

Am Ende des Fliegerspiels





Motte Allerechtevorbehalten Seit wann ist die Inflation 5%? Bis vor kurzem hatten wir doch das Schreckgespenst der Deflation!?! Die soll ja genauso gefährlich sein wie keine Zinsen am Sparbuch!? Warum die Fonds-Manager nicht gleich sagen, dass ihnen alle ihr Geld geben sollen, damit sie wiederum alles in Staatsanleihen anlegen können, die Strafzinsen verlangen!?!? Wenn die Währung (z.B. der Dollar) nur noch durch unglaubliche Schuldenberge besichert ist, warum sollen dann noch irgendwelche Menschen dafür Zinsen zahlen, die sie wiederum der Bank geben, die wiederum Unmengen an Staatsschuldverschreibungen angehäuft haben die nie zurückgezahlt werden!? Der Staat (im Fall der USA) hat schon ganz viel künstliches Geld durch Schulden geschaffen - nach den Gesetzen der Marktwirtschaft müsste daher der Wert sinken wenn die Menge steigt. Tut er aber nicht, weil die USA die Bereiche immer weiter ausdehnen die im Dollar fakturieren. So kann man das Vermögen (einer Währung) erhöhen und damit die Schulden ausbalancieren. Leider muss man da halt den anderen immer ein bisschen etwas wegnehmen. Zum Beispiel sehr schön geht das über Strafzahlungen weil irgendwer gegen meine Regeln verstoßen hat oder gleich das Geld von irgendwem einfrieren (was soviel heißt, dass man es der Währung einverleibt) So kann man immer mehr "echtes" Geld ansaugen - schön wäre auch wenn alle weltweit ihre Sparbücher plündern würden und das Geld in die NYSE schaufeln würden - frisches Cash. Die ganze Welt zahlt weniger Zinsen auf Spareinlagen als die Inflationsrate - also alle nichtentwickeltden Staaten (Argentinien, Brasilien, usw.) Das Geld fließt immer schön brav zu denen die sich "Finanziers" nennen. Die Staaten sind schon längst in der Hand der "Finanziers" - wenn sie nicht spuren, dann wird ihr Rating runtergedreht und schon sind sie überschuldet. Geht mit Banken die nicht mitspielen auch. Die Staaten versuchen sich durchzuwurschteln indem sie die Inflation immer erst im nächsten Jahr ausgleichen und so ihre Schulden verwässern. In Österreich aktuell 86% Schulden vom BIP. Das geht nur weil derzeit Negativzinsen gezahlt werden. Wenn das kippt ist es aus. (Muss man aber schon auch sagen, dass in Staaten wie Österreich sich die einzelnen Gruppen durchaus gleichberechtigt an den 86% gütlich getan haben - nur ist beim Schuldenabbau über die Inflation fraglich ob da die gleichen die gerne das Geld genommen haben auch im gleichen Maße bei der Rückzahlung angestrengt werden) Die Sache ist vielmehr, dass der gemeine Bürger auf JEDEN FALL abkassiert wird, er kann sich nur aussuchen wem er sein Geld gibt, da bei Aktien einfach eine riesige Blase entstehen würde, die dann platzt und wieder die Gleichen dabei abkassieren. Es geht einfach nicht, dass alle von den Zinsen, die andere erarbeiten oder erbeuten leben können. Es gibt einfach zu viel Geld, das verzinst werden will. Gute Voraussetzungen für einen Krieg, weil nichts vernichtet so schnell und nachhaltig Geld (Werte) wie ein Krieg. (oder mehrere kleine)
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 30.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 September 2015

Gold gab ich für Glasperlen...

Glaubt ihnen nicht! Sie geben euch realen Völkern Glasperlenen für eure Werte und sagen, wenn ihr noch mehr bringt werdet ihr glücklich. Wenn zu viele den Schmäh nicht mehr glauben pfänden sie euch als Kredithaie und es gibt Krieg. Sie können nicht selber kämpfen, daher hetzen sie euch aufeinander wenn ihr für ihr Spiel wertlos geworden seid. Sie werden euch destabilisieren, da sie nur gegen den Einzelnen allmächtig sind. Ihr habt keine wirklichen Führer mehr, damit ihr nicht gemeinsam dagegen vorgehen könnt. Eure wählbaren Vertreter haben keine anderen Ideen als mehr vom Glasperlenspiel. In der Glasperlen-Matrix wird jeder Aufruf gegen das Spiel sofort den Wächtern gemeldet. Jede andere Meinung wird als Hassrede oder Urheberrechtsverletzung verfolgt und ausgelöscht. Die Spielregeln der Glasperlenspieler sind die neuen 10 Gebote, das ablasszahlende Volk wird zu abweichlerjagenden Blockwarten ausgebildet. Blasphemie wird zur Glasphemie. Wir haben nur noch nicht genug vom Gleichen! Wir brauchen mehr - also bekommen wir mehr Glasperlen - die Oligarchie mehr an unglaublichen Werttümern. Wenn dieses Fliegerspiel zusammenbricht, dann gibt es eben Krieg - an dem kann man auch noch ganz gut verdienen...
 
DI Mathias Gruböck                                                        Baden, 15.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Juli 2015

Reziprok


Mathias Gruböck Die Menge der exaltierten Aufregung über die bösen Bedingungen für weitere Milliarden gutes Geld ist indirekt proportional zum selbst zu leistenden Beitrag.

Das wäre als ob die Geldgeber der Hypo-Abbaubank (also die österreichischen Steuerzahler) dafür geprügelt werden, wenn sie noch Bedingungen für Verlustminimierungen erfüllt haben wollen. Auch von diesen 20 Milliarden Euro kam ein Teil den Menschen am Balkan als Arbeitsplatz zu Gute (irgendwelche Tourismusprojekte, Hotels usw. alles ging ja nicht an die Mafia)

Bin mir sicher, denen geht es ohne weitere 20 Milliarden an abschreibungsfähigen "Investments" aus Österreich auch viel schlechter. Wäre interessant wie eine Volksabstimmung in Österreich über die 10+ Milliarden Euro an Griechenlandhaftungen ausgehen würde ... 30-40 Milliarden Euro echtes Geld (Also Summe aus Hypo und Griechenlandhaftungen) - dafür könnte Österreich zwei eigene Raumfahrtprogramme finanzieren - das würde hochwertigste Arbeitsplätze schaffen, oder wir könnten uns dafür fast eine eigene Raumstation leisten – nicht ISS sondern ASS. Aber

Faymann hätte den Griechen am liebsten das Geld so geschickt wie er immer seine Krone-Artikel bezahlen läßt. Ned lang fragen einfach nehmen. Wenn wer aufmuckt, dann kommt der Ostermayer mit seinem "Ich kann Sie vernichten"-Mario-Puzo-Plagiat. Defizit spending mit dem Geld anderer ist die EINZIGE Lösung aller Unbeteiligten für das Griechenlandproblem. Die Griechen haben ja darüber abgestimmt! Wer zahlt schafft an – wer andere zahlen läßt, ist Anschaffer und wer von anderen bezahlt wird geht anschaffen.

Wer hat den Euro-Ländern denn ursprünglich das Ei gelegt mit „geopolitische Notwendigkeit Griechenland in den Euro aufzunehmen“. Da haben alle miteinander den Griechen bereits eine Unmenge Geld-Werte überwiesen. Jetzt hauen alle auf die Deutschen, weil sie nicht mehr das Geld für die geopolitischen Strategien der USA aus dem Fenster werfen wollen. Da kommen dann sofort die Bilder mit den Nazis. Das ist mieseste Propaganda mit alten Schuldzuweisungen – „alle Piefkes sind Nazischweine wenn sie sich nicht ins eigene Bett scheißen – sie solln einfach das Geld schicken und die Goschen halten“ ist auch nicht der ausgesprochene europäische Vereinigungsgrundsatz. Und Mathematik kann man in Deutschland noch – für 2% des EU-BIPs stehen jetzt 500 Milliarden Euro in der Kreide. Das ist genau die Differenz zwischen den Aufnahmekriterien in den EURO und der griechischen Realität. Wo ist die Solidarität mit Rumänien ,Bulgarien, Georgien und der Ukraine? Lasst uns die alle irgendwie aufnehmen (Euro, EU usw.), da ja der Russe uns gemeinsam mit dem IS alle bedroht. Und laut Generalstäblern aus den USA besonders die USA. Defizit spending führt a la longue immer zum Krieg. Wenn man's nicht erwirtschaftet, dann muss man es jemanden wegnehmen. Einfache Mengenlehre. Entweder über Schuldkonstruktionen (Ex-Nazis müssen immer für alles zahlen) oder eben mittels Assoziierungsverträgen und anschließenden Freiheits-Verteidigungskriegen.

DI Mathias Gruböck Baden, 14.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Juli 2015

Erschreckend

 

Erschreckend wird, wenn 4 Jahre alte Analysen noch immer Gültigkeit haben - dann haben die Verantwortlichen nicht viele Lösungen geschaffen. Den konstatierten Wirtschaftsabschwung in Griechenland von 25% alleine auf die Defizitreduktion zurückzuführen (das als Sparmaßnahme zu bezeichnen ist gewagt - auch sind fremdfinanzierte Transferzahlungen keine Investitionen in die Wirtschaft) in einem Land, das in seinen Daten sehr viel mehr Schein als Sein verbreitet hat und wohl auch das eine oder andere steuerschonende Scheingeschäft getätigt hatte, kann man wahrscheinlich als Mythos (griech.) annehmen. Wie erklärt man jetzt EU-Bürgern aus EU-Ländern, deren BIP 20-30% unter dem von Griechenland liegt, dass die Griechen mit dem weniger Mehr an Geld als diese EU-Bürger (aus zum. 6 anderen EU-Staaten) allesamt verhungern müssen und nicht mehr im Krankenhaus länger als nötig liegen können? Die Zigeunerin-Roma-Sinti (was jetzt immer man da sagen darf ohne einen political-pseudo-correctness Einlauf zu bekommen) neben dem Hofer mit dem ergatterten Augustin als Billigkonkurrenz autochtoner Obdachloser kennt wahrscheinlich eine Sozialversicherung nur als Ammenmärchen.

Die Solidaritätsbewegung zu den Nein-Sagern (wo eigentlich keiner genau weiß, welche Sparmaßnahmen da abgelehnt wurden, da von der griechischen Regierung nur bekannt wurde, dass sie eben die der Geldgeber-Partner nicht will?!) untern den EU-Bürgern die sich noch wohl fühlen und das Gefühl auch mit jedem Menschen auf der Welt teilen wollen, hat wohl ein bisschen damit zu tun, dass alle hoffen, dass der Traum vom leichten Leben, ohne Anstrengung, Opfern, Problemen und Konflikten sich weiter aufrechterhalten läßt. Schaffen es die Griechen weiterhin Defizite aufzuhäufen (immer mit vollkommen nachvollziehbaren Begründungen), dann können wir ja auch weiterhin das Geld von anderen verbrauchen - für das dann unsere Kinder und Enkel noch blechen werden müssen. Das ultimative Lebenskonzept und der maximale generationsübergreifende Gewinn ist wenn man die Fortpflanzung ganz einstellt. Dann müssen die Kinder der Anderen auch noch für die Rückzahlung der geborgten Gelder der Anderen sorgen :-)

PS.: 61,31 Prozent der griechischen Wahlbevölkerung hat mit OXI schon die Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen übernommen - oder entbindet jetzt eine Wahl den Entscheider (das Volk) von der Verantwortung?


Die griechische Bevölkerung will keine weiter Unterstützung durch Partner, die Bedingungen für ihre Haftungen stellen, damit sie nicht vollkommen darum umfallen. Die griechische Bevölkerung will keine Reformen (bei denen man allen etwas wegnehmen muss, wenn nicht mehr genug Geld da ist) Die Griechen ruinieren gerade in der Hauptsaison ihre Tourismusindustrie - die Griechen wollen, dass der Rest von Europa zu Hause bleibt und nur noch das Geld schickt. Und Europa ist dafür verantwortlich? Sorry - Europa ist nur dafür verantwortlich, dass es sich die Griechen von den geopolitisch und NATO-beseelten Amis in den EURO hineinschummeln hat lassen. Da haben die Europäer den Griechen schon viel Geld geschenkt (sie haben eine Schrottlaube aufpoliert und als Neuwagen verkauft) - 4/5 der Weltbevölkerung die auf Grund unzähliger Freihandelsabkommen (vergl. TTIP/Nafta) mit durchschnittlich 200 Dollar (max. 200 Euro) zu normalen Weltmarktpreisen Familien ernähren und erhalten müssen schütteln nur den Kopf auf diesem Gejammere auf hohen Niveau. Niemand wünscht den Griechen den sozialen Abstieg, nur wenn sie aber zum wiederholten Male ihre Rostschüssel zu Neuwagenpreisen verkaufen wollen, dann kann ihnen niemand helfen. Vielleicht sollten sie es mal mit dem Augustin versuchen - die Spendenbereitschaft der Europäer ist vielleicht größer als ihr Wille wiederholt abgezockt und dafür auch noch beschimpft zu werden. Eine griechische Tragödie und ein europäisches Trauerspiel. Die Seitenrufe aus Amerika braucht Europa dazu wie einen Kropf - interessant ist zudem, dass als noch die überwiegend die Banken in der Haftung waren, alle ganz hysterisch vom Untergang des Euro usw. gesprochen haben - seit die EU-Steuerzahler direkt in der Haftung sind, sehen das die Märkte vollkommen relaxed.


09 März 2015

Warum ist Deflation schlecht?

Düsseldorf: Der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), Olivier Blanchard, warnt vor langfristig sinkenden Preisen in Europa. „Das Risiko der Deflation, insbesondere in der Euro-Zone, besteht definitiv “, sagte Blanchard in einem Interview mit dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Das Argument von europäischen Ökonomen, dass Deflation den Krisenstaaten in Europa helfen würde, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden, sieht Blanchard kritisch.

Deflation in Ländern wie Spanien oder Portugal ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite würde es sicherlich die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und dem Export helfen. Aber auf der anderen Seite würde es die Realzinsen und den Realwert der Schulden erhöhen, und damit die Binnennachfrage verringern“, sagte der 65-Jährige. Und er ergänzte: „Die Gefahr ist, dass der zweite Effekt den ersten dominiert, was zu niedrigerer Wirtschaftsleistung führt und weiterer Deflation. Allgemein werden längere Zeiten mit niedriger Inflation die notwendige Anpassung in der Eurozone erschweren.“ (Handelsblatt vom 10.03.2014)

Bisher konnte noch niemand schlüssig erklären warum eine Deflation so derart schlecht ist und nicht einfach Teil des Schweinezykluses ist. Wenn, laut Herrn Blanchard, die Realschulden und Realzinsen durch die Deflation steigen, warum soll die Binnennachfrage sinken, da auch die Realpreise sinken? In jedem normalen Diskonter wird mit möglichst niedrigen Preisen geworben um die Nachfrage zu stimmulieren. Deflation senkt nur die Möglichkeit der „Entschuldung“ von Schulden über die, von der Allgemeinheit zu tragende, Inflation. Ein Wirtschaftsverständnis, dass ein lineares Extrapolieren von Wachstumswerten anstrebt ist wohl weit entfernt von natürlichen Wellenbewegungen und Zyklen. Wenn dagegen vorgegangen wird, exponentielle Wachstumseffekte in Märkten sich nicht auch wieder zurückzuentwickeln zu lassen muss es über lange Sicht gesehen zwangsläufig zu hypertropher Blasenbildung kommen – mit den dazugehörigen, schockartigen Entlastungsreaktionen.

Eines ist jedoch wirklich bei einer Deflation gefährdet: Die Rendite von Kreditgebern, da diese in der Steigerung der Kaufkraft aufgehen würde. Die Abschöpfung über die Preissteigerung würde nicht mehr funktionieren. Warum gibt es eigentlich eine laufende Preissteigerung? Für wen ist diese notwendig? Da hört man kein Geschrei und Gezehter! Versuch einer Plausibilisierung: Man borgt sich einen Liter Milch aus. Nach einer gewissen Zeit gibt man den Liter Milch wieder zurück und ein bisschen mehr Milch als Zinsen. Damit hat sich der ursprüngliche Liter Milch um die zusätzliche Menge Milch verteuert. Derjenige der den Liter Milch hergebort hat, kann jetzt aus dem Nichts ein bisschen Milch nur für sich haben und den Liter Milch wieder herborgen (unsere Milch wird in diesem Fall nicht ranzig) Dadurch entsteht eine endlose Reihe in der Milch ohne eine Kuh fließt (das gleiche geht mit Honig ohne Bienen auch) Wie man leicht erkennen kann, fließt hier nur produzentenlose Milch und freier Honig bei einer Mengensteigerung im Rückgabefall (im Geld wäre das wohl eine Preissteigerung) – Vielleicht liegt darin der wirkliche Grund für die Ängste der Hochfinanz vor einem Preisverfall? Plötzlich würde für die Herrn (und paar Damen) keine Milch und kein Honig mehr fließen. Da müssten dann eine Menge an hochbonierten Menschen plötzlich wieder selbst zum Wertschöpfen anfangen und ihre Profession des „Lebens von anderer Menschen Arbeit“ würde nicht mehr diese unbeschreiblichen Gewinne abwerfen.

Vielleicht ist der medial seit langem ordentlich eingerührte Kampf gegen die Deflation nichts anderes als den hochbezahlten Bankern und Hedgefondsmanagern ihre Hubschrauberflüge zu den Besitzern der Gewinne der Marktwirschaft auch weiterhin zu finanzieren? Zu den Inseln wo Milch und Honig steuer- und deflationsfrei fließen.

DI Mathias Gruböck Baden, 09.03.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juni 2014

Fakten schaffen

Betreff: [EinNetzen] Fakten schaffen
Datum: Fri, 27 Jun 2014 09:41:40 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at



Eine Meinung kann nie falsch sein. Fakten lügen nicht, das einzige was im Prozess einer Meinungsbildung passiert ist, dass der Beobachter von Fakten/Daten zwangsläufig das Ergebnis beeinflusst. Und das mit physikalisch nachgewiesener Zwangshaftigkeit.

Kapitalismuskritik über die Auswertung/Auswahl von Zahlen und Fakten zu falsifizieren ist wohl eine ähnliche Anstrengung, wie weiland Bush Seniors Klimawandelberater, der einfach keinen fand. Das einige Grundannahmen des Kapitalismus ins Wanken geraten sind, das ist genauso schwer zu bestreiten, wie die Existenz des Klimawandels.

Wenn genau die Verfechter des Prinzips „Der Markt regelt alles“ auf das gegensätzliche Konzept „To big to fail“ abstellen, ist das nur ein erster Hinweis, dass es Agglomerationen gibt, die monopolistische Systematiken in der Marktwirtschaft betreiben. Es ist eine Definition des Prinzips, dass die Mechanismen des Marktes durch marktbeherrschende Kräfte manipulierbar sind. Das heißt, dass es offenbar eine kritische Menge an Kapital gibt, ab der sich dieses Kapital nur noch vermehren kann und nicht mehr abnimmt. Dies Masse an Kapital ist mit der Massenansammlung eines schwarzen Loches zu vergleichen, dass beginnt, alle freien Massen einzufangen um gleichzeitig weiter an Geld-Masse zuzulegen.

Jetzt kann man weiterhin beschreiben wie sich diese Geld-Massen eigene Gesetzmäßigkeiten schaffen um sich noch weiter zu konzentrieren. Mann könnte vielleicht auch so wagemutig sein und diese Bestrebungen in TIPP und TISA auch wiederzufinden.

Der beste Lösungsansatz für eine Menge dieser Herumdruckserein wäre einfach die Vereinigten Staaten von Amerika bis nach Europa auszudehnen. Damit wären eine Menge an Problemen verschwunden. Der Dollar wäre wieder unumstritten die Leitwährung in der Welt und es ergäbe sich ein wirklicher einheitlicher Wirtschaftsraum, ohne TIPP-Konstruktionen. Auf der anderen Seite wären die Menschen dann Amerikaner und bekämen auch die Rechte echter Amerikaner und würden nicht als 2. oder 3. klassige Freunde behandelt, die einfach nur schlecht Englisch sprechen. Na gut, man müsste eben ein zwei Generationen für die Integration verbrauchen, aber nachdem zum Beispiel Deutsch ja eh schon oft eher als Retro-Unhippe-Zweitsprache betrieben wird, sollte das auch endlich einmal zu einer Klärung beitragen. Die europäischen Sprachen sind dann einfach soetwas wie das gute alte Latein. Eine Kultursprache aber keiner braucht es eigentlich mehr. Auch würden dann die Europäer so überwacht wie die Amerikaner und nicht wie eben jetzt. Und den meisten Europäern wird Washington genauso weit weg vorkommen wie Brüssel. Dann gäbe es auch keine Diskussionen mehr wer jetzt genau seine Einflusszonen und Militärstützpunkte wohin verschieben kann oder darf – überhaupt wäre einfach alles klarer.

Und man müsste nicht mehr den Herrn Putin so sehr als die Unsäglichkeit an sich brandmarken, da er dann sowieso draußen wäre und endlich eine Entscheidung gefällt worden wäre, dass Europa zu Amerika gehört und nicht ein eigener Kontinent ist. Immerhin ein Kontinent der mit einem anderen so eng zusammenpickt, dass man da immer so schwer eine Abgrenzung vornehmen kann. Wenn im Kalten Krieg der Mont Blanc der höchste Berg Europas war, dann kann man das sicherlich auch machen, dass Europa eigentlich zu Amerika gehört. Und eines ist sicher: Bevor es Vereinigte Staaten von Europa geben wird, gibt es ein paar Bundesstaaten von Amerika in Europa. Faktisch gibt es die ja bereits – also warum nicht Fakten schaffen und sie wirklich eingliedern.



--
Von Blogger am 6/27/2014 02:41:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt