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30 Oktober 2016

Am Ende des Fliegerspiels





Motte Allerechtevorbehalten Seit wann ist die Inflation 5%? Bis vor kurzem hatten wir doch das Schreckgespenst der Deflation!?! Die soll ja genauso gefährlich sein wie keine Zinsen am Sparbuch!? Warum die Fonds-Manager nicht gleich sagen, dass ihnen alle ihr Geld geben sollen, damit sie wiederum alles in Staatsanleihen anlegen können, die Strafzinsen verlangen!?!? Wenn die Währung (z.B. der Dollar) nur noch durch unglaubliche Schuldenberge besichert ist, warum sollen dann noch irgendwelche Menschen dafür Zinsen zahlen, die sie wiederum der Bank geben, die wiederum Unmengen an Staatsschuldverschreibungen angehäuft haben die nie zurückgezahlt werden!? Der Staat (im Fall der USA) hat schon ganz viel künstliches Geld durch Schulden geschaffen - nach den Gesetzen der Marktwirtschaft müsste daher der Wert sinken wenn die Menge steigt. Tut er aber nicht, weil die USA die Bereiche immer weiter ausdehnen die im Dollar fakturieren. So kann man das Vermögen (einer Währung) erhöhen und damit die Schulden ausbalancieren. Leider muss man da halt den anderen immer ein bisschen etwas wegnehmen. Zum Beispiel sehr schön geht das über Strafzahlungen weil irgendwer gegen meine Regeln verstoßen hat oder gleich das Geld von irgendwem einfrieren (was soviel heißt, dass man es der Währung einverleibt) So kann man immer mehr "echtes" Geld ansaugen - schön wäre auch wenn alle weltweit ihre Sparbücher plündern würden und das Geld in die NYSE schaufeln würden - frisches Cash. Die ganze Welt zahlt weniger Zinsen auf Spareinlagen als die Inflationsrate - also alle nichtentwickeltden Staaten (Argentinien, Brasilien, usw.) Das Geld fließt immer schön brav zu denen die sich "Finanziers" nennen. Die Staaten sind schon längst in der Hand der "Finanziers" - wenn sie nicht spuren, dann wird ihr Rating runtergedreht und schon sind sie überschuldet. Geht mit Banken die nicht mitspielen auch. Die Staaten versuchen sich durchzuwurschteln indem sie die Inflation immer erst im nächsten Jahr ausgleichen und so ihre Schulden verwässern. In Österreich aktuell 86% Schulden vom BIP. Das geht nur weil derzeit Negativzinsen gezahlt werden. Wenn das kippt ist es aus. (Muss man aber schon auch sagen, dass in Staaten wie Österreich sich die einzelnen Gruppen durchaus gleichberechtigt an den 86% gütlich getan haben - nur ist beim Schuldenabbau über die Inflation fraglich ob da die gleichen die gerne das Geld genommen haben auch im gleichen Maße bei der Rückzahlung angestrengt werden) Die Sache ist vielmehr, dass der gemeine Bürger auf JEDEN FALL abkassiert wird, er kann sich nur aussuchen wem er sein Geld gibt, da bei Aktien einfach eine riesige Blase entstehen würde, die dann platzt und wieder die Gleichen dabei abkassieren. Es geht einfach nicht, dass alle von den Zinsen, die andere erarbeiten oder erbeuten leben können. Es gibt einfach zu viel Geld, das verzinst werden will. Gute Voraussetzungen für einen Krieg, weil nichts vernichtet so schnell und nachhaltig Geld (Werte) wie ein Krieg. (oder mehrere kleine)
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 30.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 April 2016

Wenn der Kaiser das wüsst'


Eine Milliarde für Bildung, eine 1,6 Milliarden für das Heer, eine Milliarde da eine Milliarde dort. Was ist da eigentlich mit dem Budget und der Verschuldungsrate? Ein Ausgabenziel gilt normaler Weise auch bei Schlechtwetter und wenn es im April schneit. Jetzt wird ja sogar TTIP vom deutschen Wirtschaftsminister Gabriel mit der Sorge um das zukünfitige Wohlergehen unsere Kinder und Enkel verkauft. Wie steht es eigentlich da mit einem immer mehr anwachsenden Schuldenberg? Klar ist der Trick mit massiver Zuwanderung, damit die pro Kopf-Verschuldung wieder sinkt lustig aber nicht wirklich abendfüllend. Frisches Geld wird durch frische Bevölkerung gerechtfertigt - das ist ein Wirtschaftsaufschwüngchen, dass man einfacher auch haben hätte können - einfach auf Pump die Sozialleistungen für die Österreicher hinaufschrauben - ah, das geht nicht, da die alle immer in den Süden fliegen um das Geld dann wieder auf den Kopf zu hauen. Flüchtlinge als die, steuerlich gesehen, besseren Staatsbürger (in spe). Nur, dass das auch auf Dauer nichts hilft gegen die steigende strukturelle Belastung von selbständiger und produktiver Erwerbstätigkeit durch Overheadkosten. Zu viele geschützte Werkstätten, die selbstreferentielle Leistungen erbringen. Langsam aber sicher bleibt das perpetuum mobile proportius dualis stehen. Alle Puffer aufgebraucht und keinerlei Strategie zum Systemchange erkennbar. Mehr vom Gleichen. Ist ja eh wurscht ob man mit 80, 90 oder 120 gegen die Mauer donnert. (%Verschuldung vom BIP) 

Die Regierung argumentiert wie ein Bauer, dessen Ertrag immer weniger wird, da er immer mehr anschreiben muss um die Altlasten zu bedienen. Und dann gab es auch noch Hagel und Trockenheit. Also man kann nichts dafür. Sozusagen. Relaunch, Restart, aber jetzt richtig, Anlauf, und hopp - während die Latte immer höher wandert. Das System Österreich funktioniert nicht mehr, es wird immer mehr verspielt. Alle glauben irgendetwas aus der Nazizeit gelernt zu haben, während viele Strukturen im Geiste noch in der Monarchie stecken. Jetzt eben kein Kaiserreich mehr sondern maximal ein paar Fürstentümer. Wenn das der Kaiser wüsste!

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 27.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

01 Februar 2016

Kurz und knapp

http://orf.at/stories/2321924/

Genau .... deswegen brauchts ja TTIP! Soweit kommts ja noch, dass US-Konzerne in der EU Steuern für ihre Profite zahlen müssen. Kann doch nicht sein, daß die dämlichen Melkkühe aufmucken.

DI Mathias Gruboeck                                                          Baden, 01.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 Januar 2016

Das verlorene Vertrauen

Endlich haben es die herumeiernden Politiker geschafft, das Vertrauen der Bevölkerung erdrutschartig aberodieren zu lassen. Zu lange haben sie Worthülsen jenseits von realen Gegebenheiten gedroschen, Nichtwahrheiten verbreitet, Schönsprech auf Kosten der Fakten und Realität. Die wahre Sicherheitskrise sind Politiker die nicht mehr in der Lage sind zu führen oder nur noch umfragewertegemäß gesteuert sind. Politiker die mehr Facebook-Einträge-gesteuert sind weil sie ihren eigenen potjemkischen Kommunikationsgebilden schon mehr glauben als dem gesunden Menschenverstand. Demokratie ist nicht, wer die besseren Gschichteln auspackt. Demokratie ist nicht den Leuten laufend ein X für ein U vorzumachen. Das kommt zurück. Das rächt sich. Und dann genau zum ungünstigsten Moment. Die Gesamtheit der Schönsprechworthülsen ergießen sich dann auf einmal über die, die glauben sie müssen die Dinge nur nicht beim Namen nennen, damit sie selbst an der Macht bleiben können. Demokratie ist nicht die Auswahl der besten Geschichtenerzähler. Politik sollte schon noch etwas mit realen Gegebenheiten und Erwartungswerten zu tun haben – nur schwindligreden ist keine Führungsfähigkeit. Entscheidungen treffen und nachhaltig umsetzen schon.

Ein „Türl-mit-Ohrwaschel“-Kanzler, der Nachbarn und EU-Mitglieder anpisst, weil sie harte Entscheidungen treffen und ihnen dafür lauthals Geldstrafen androht, wenn sie seine unkontrollierten Willkommenskulturströme nicht aufnehmen wollen und dann im Monatstakt Haken schlägt oder sich aus der Verantwortung zieht wenn seine deutsche Leitfigur nicht mehr alles aufnimmt, dass sich irgendwo irgendwann aufgemacht hat, ist ein Paradebeispiel für die Führungslosigkeit innerhalb der EU. In dieser Gemeinschaft, die zwar eine gemeinsame Währung hat aber gleichzeitig die militärische Macht innerhalb der EU einer Armee eines Landes überlässt, das eine Konkurrenzwährung aktuell mit aller Macht verteidigt und ihre Interessen im Einzugsgebiet der EU beinhart durchsetzt, ist die eigene Steuerungsfähigkeit und Strategiesetzung offenbar vollkommen abhandengekommen. Diese EU-Teil-Regierungen sind eindeutig getriebene größerer Planspiele und agieren auch dementsprechend. Dies merken die Menschen und reagieren ihrerseits wiederum mit Unsicherheitsgefühlen und aufkeimenden Ängsten.

Auch die Aussage „Kriegsflüchtlinge müssen wir unbegrenzt aufnehmen“ ist ein Blödsinn. Das sind die gleichen hohlen Phrasen wie, „Gesundheit darf kosten was sie will“ oder „unsere Werte, unsere Kultur“ oder „unsere transatlantischen Freunde“ oder „das Friedensprojekt EU“ oder „Wir sind so reich“. Es geht wie immer um Macht und Ohnmacht. Eine Definition von Rechten für eine unbegrenzt große Menge an Menschen, die nicht Teil einer Gemeinschaft sind, Teil dieser Gemeinschaft zu werden ist in sich unschlüssig. Eine Machterhaltungsstrategie, die darauf abzielt die eigene Gesellschaft in möglichst kleine, beherrschbare Gruppen zu zersplittern (Idealfall ist der Single-Mensch aus wirtschaftlicher und machtpolitischer Sicht) um gesellschaftliche Strömungen bestmöglich überwachen und kontrollieren zu können aber gleichzeitig keinerlei Mittel findet Gruppen von 1000+ Menschen zu kontrollieren fördert implizit den Aufruhr der eigenen Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig intensivieren genau die gleichen Machtzirkeln die jahrzehntelangen Kriegsaktivitäten in diversen sensiblen Regionen um anscheinend noch mehr Lebensgrundlagen zu zerstören und Vertreibung zu generieren. Hier wird seit Jahren eine vollkommen irrationale Konzeption „War on Terror“ dazu verendet um Krieg gegen genau jene zu führen, die sicher NICHT religiöse Machtansprüche vertreten um sich gleichzeitig mit „Pseudo-Demokraten“, die ihre Machtbasis in konservativ-religiösen und vor allem antiwestlichen Kreisen haben, zusammenzutun. PKK, Sadam Hussain, Mohamed Ghadaffi und Baschar Al-Assad sind sicherlich keine Demokraten (gewesen) aber als einzige in diesem Raum auch ein Garant für eine säkulare Entwicklung ihrer Länder. Und die Menge an Bomben und Vernichtung die der Westen über der arabischen Welt seit Jahrzehnten ablädt um dann seine eigenen Völkerrechtsregeln laufend zu brechen stellen auch nicht gerade eine Charmoffensive für das „westliche“ System im arabischen Raum dar. Die selbstbeweihräuchernde moralische Überlegenheit des „westlich-christlichen“ Rechtssystems gegenüber islamischer Gesetzgebung stellt sich bei US-amerikanischen Giftspritzen-Exekutionen oder halbe Jahrhunderte alte, geduldete und laufende Völkerrechtsverletzungen bei befreundeten Staaten als nicht wirklich selbsterklärend heraus.

Ein einfacher Ansatz wäre hier, jeder sorgt in seinem eigenen Haus für Recht und Ordnung und versucht nicht mit seinen geschönten Marketingwahrheiten anderen sein Regime aufzudrücken. Das würde schon mal eine Menge an Problemen und Konflikten beseitigen. Auch sollten wir nicht immer, wenn wir nicht weiterwissen, die Gemeinschaft (EU im europäischen Fall) heranziehen oder die Probleme dorthin zu verschieben versuchen. Die beiden deutschsprachigen Staaten in der EU haben seit nunmehr 70 Jahren versucht die Verwünschung von Adolf Hitler (wenn das deutsche Volk im völkischen Kampf versagt, dann hat es keine Berechtigung weiter zu existieren … sinnhaft zitiert) zu erfüllen. Also zumindest seit 40 Jahren verringert sich die „deutsche“ Bevölkerung um ca. 30% pro Generation um Menschen aus Ländern mit massiven Bevölkerungswachstum (und damit auch kriegerischen Konflikten) aufzunehmen. Durch die Selbstabschaffung der deutschen Bevölkerung hat diese nun freie Ressourcen um anders sozialisierte Menschen zu integrieren (bei eigenen Kindern nennt man das erziehen). Gleichzeitig haben die beiden deutschsprechenden EU-Länder ein interessantes Fördersystem installiert: Jeder der es irgendwo aus der Welt nach Deutschland oder Österreich schafft, bekommt alles, wofür er bisher mit seinem Leben kämpfen musste, geschenkt. Das ist natürlich ein unglaublicher Anreiz, sozusagen das gelobte Land für alle Menschen, die darunter zu leiden haben, dass die Ressourcen weltweit verdammt ungleich verteilt sind und der Westen sich auch immer noch zusätzlich gerne sein Scherzerl davon abschneidet. Die Frage ist und bleibt hierbei ob es ein paar europäische Länder schaffen können alle Grauslichkeiten und Ungerechtigkeiten auf dieser Welt zu kompensieren? Noch dazu ist deren Beteiligung an diversen militärisch-wirtschaftlichen Scherzl-Abschneidungen des Westens oft nicht ganz klar – oder einfacher: Sie ist klar, klarer Weise sind diese Länder auf Seiten der Macht, die sich nimmt was sie braucht.

Wie gesagt: Etwas mehr Klarheit und Wahrheit würden zu viel weniger komplexen Konzepten führen. Zum Beispiel: Wir beteiligen uns nicht an Kolonialkriegen und kümmern uns dann um die Kollateralschäden dieser Kriegsherren. Selbstbestimmung impliziert, dass man ein Selbst hat. In ganz Europa gibt es militärische Kräfte, die die Verteidigung der Macht des Dollars als Ziel haben. Diese Kräfte bestimmen über weite Teile der militärischen Kräfte, die den Euro verteidigen sollen. Warum sollen US-amerikanische Militärs den Euro stützen oder sichern, speziell in Zeiten wo um jedes Promille Wachstum bis aufs Blut gekämpft wird. Was für eine militärische Strategie hat der Euro? Warum geben die EU-Staaten fast soviel Geld für militärische Macht wie die USA aus um dann maximal als Strategieerfüllungsgehilfe der USA zu fungieren? Die EU hat aber nicht den Dollar, oder? Vom befreundeten draufzahlen bleibt man nicht reich, wenn man Schulden überhaupt als Reichtum definieren kann.

Es fehlen die wirklichen Führungskräfte, die sich getrauen Wahrheiten (auch unangenehme) vor dem eigenen Volk zu vertreten. Wohlfühlpolitiker gibt es zu Hauff. Wie wäre es mit dem: Auf Kosten der anderen zu leben muss langfristig zu Krieg führen. Also, wollen wir kriegen (!) oder etwas aus den Wohlfühl-Wohlstand abspecken. Das sind die einzigen beiden Alternativen. Oder: Es gibt eine Obergrenze und die wird laufend überschritten. Oder: Der Wirtschaftskrieg gegen Russland ist ein vollkommener Schwachsinn, den sich die USA eingebildet haben um sowohl die EU alsauch Russland zu schwächen. Oder: In der Ukraine finanziert und unterstützt die EU die geopolitischen Strategien der USA (zwecks Herrschaft über die Kornkammer und das Hauptgasventil Europas) … Es bricht das Vertrauen der Bevölkerung, wenn sie merkt, dass es bei vielem, wenn nicht schon beim Meisten gar nicht um sie geht. Es geht viel mehr darum, diejenigen an der Macht zu halten, die eben glauben, dass sie diese aus gottgegebenen Gründen immer schon hatten.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 17.01.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

28 September 2015

Wie man am Änderungswillen vorbeiagiert


Sorry - anscheinend die richtige Analyse mit den falschen Strategien! Rot-Schwarz und alle gleichartigen Kombinationen werden abgewählt, das ist richtig. Aber die Grünen agieren hier bei einer ganz anderen Klientel als die FPÖ! Die Schwarz/Roten Jahrzehntemachthaberpartien sind noch lange nicht weg vom Fenster und klammern sich mit jedem vertretbaren und auch nicht vertretbaren Winkelzug an ihren Erb-Pachten der Macht fest. Die Grünen haben hierbei die Aufgabe nachhaltige Lösungen für ökosoziale Probleme zu bewerben (schwierig und komplex - aber möglicherweise friedvoll-zukunftsorientiert) Je mehr die Grünen in ihrer Kommunikation von validen umsetzbaren Lösungen versagen desto mehr bekommen rechte Oppositionsparteien zulauf, aber eben von einem Klientel, dass nie die Grünen gewählt hätte. Die Grünen haben viel mehr die Aufgabe neue linke Modelle und Lösungen zu entwickeln und damit sind sie eindeutig politischer Konkurrent einer athrotischen SPÖ! Die Wählergruppen die von der SPÖ zur FPÖ wandern sind kein Zielpublikum der Grünen - im Gegenteil, jeder Anti-FPÖ-Grundsatzwahlkampf spielt nur der SPÖ in die Hände und stärkt die FPÖ-Überzeugten in ihrer Wahlentscheidung. Mir ist die Strategie der Grünen nicht ganz klar und sie wirkt zu wenig auf ihre Kernthemen fokussiert. Anti-Neo-Liberal, generationenübergreifend, nachhaltig, EU-Bevölkerungsverbindend, so in der Richtung. Als einziges Wahlziel die Nazi-Keule gegen die FPÖ (und regelmäßigen Wahlsieger) zu schwingen ist toll aber nicht wirklich erfolgsversprechend. Der Kuschelkurs mit der untergehenden SPÖ auch nicht. Ab zur Hanfmesse und den Rechten wieder einmal beim Feiern zuschauen....

... und Sorry eine FPÖ als die Korruptionspartei hinzustellen ist nach 70 Jahren SPÖVP Allmacht einfach ein kompletter Blödsinn und negiert einfach die jahrzehntelange Proporzrealität und den dazugehörigen Parteiensumpf vollkommen. In einem bundesdeutschen Analogon wäre das vergleichbar mit einem Schutz der SED um die AfD (und Epigonen) zu verhindern.

 DI Mathias Gruböck                                                    Baden, am 27.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

15 September 2015

Gold gab ich für Glasperlen...

Glaubt ihnen nicht! Sie geben euch realen Völkern Glasperlenen für eure Werte und sagen, wenn ihr noch mehr bringt werdet ihr glücklich. Wenn zu viele den Schmäh nicht mehr glauben pfänden sie euch als Kredithaie und es gibt Krieg. Sie können nicht selber kämpfen, daher hetzen sie euch aufeinander wenn ihr für ihr Spiel wertlos geworden seid. Sie werden euch destabilisieren, da sie nur gegen den Einzelnen allmächtig sind. Ihr habt keine wirklichen Führer mehr, damit ihr nicht gemeinsam dagegen vorgehen könnt. Eure wählbaren Vertreter haben keine anderen Ideen als mehr vom Glasperlenspiel. In der Glasperlen-Matrix wird jeder Aufruf gegen das Spiel sofort den Wächtern gemeldet. Jede andere Meinung wird als Hassrede oder Urheberrechtsverletzung verfolgt und ausgelöscht. Die Spielregeln der Glasperlenspieler sind die neuen 10 Gebote, das ablasszahlende Volk wird zu abweichlerjagenden Blockwarten ausgebildet. Blasphemie wird zur Glasphemie. Wir haben nur noch nicht genug vom Gleichen! Wir brauchen mehr - also bekommen wir mehr Glasperlen - die Oligarchie mehr an unglaublichen Werttümern. Wenn dieses Fliegerspiel zusammenbricht, dann gibt es eben Krieg - an dem kann man auch noch ganz gut verdienen...
 
DI Mathias Gruböck                                                        Baden, 15.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

12 August 2015

Null Plan

http://orf.at/stories/2293384/2293383/

Da Tony hat wohl einen Plan B :-) Der Klimawandel wird mehr Migrationsbewegungen hervorrufen als jeder aktuelle Krieg. Tut's ja zum Teil schon in Kombination mit daraus resultierenden kriegerischen Auseinandersetzungen. Es ist auch kaum zu verstehen, warum weiter fossile Brennstoffe verheizen der Wirtschaft so gut tun soll? Die Low-Energy-Price Wirtschaft haben wir langsam ausgereizt. Das Problem dabei ist, dass wir die eingegangenen Schulden als Rohstoffe und Ressourcen erst zur Deckung im Vorverkaufsspiel ausgraben müssen. Wahrscheinlich hat der Herr Abbott keinen Plan B - er hat nicht einmal einen ordentlichen Plan A - er tut, was wir alle im Prinzip machen: Er versucht das Spiel: Mehr vom Gleichen weiterzuspielen. Wir hoffen alle, dass die Mauer die da auf uns zukommt zu einer Bodenschwelle wird wenn wir sie erreichen. So wie bei den Schulden - wenn man heute 100 konsumiert muss man in 30 Jahren nur 50 (und laufend die Zinsen natürlich) zurückzahlen. Das Finanzsystem scheint den Reichen immer etwas zu schenken - ob da die Natur auch eine Unterscheidung zwischen arm und reich machen wird ist fraglich. Wahrscheinlich kann sie nicht einfach irgendwann einmal durch Umschuldung von den exponentialen Wachstums- und Verbrauchsverwüstungen befreit werden. Massive Investitionen in Nachhaltigkeit würde die Wirtschaft wahrscheinlich eher fördern und eben in eine andere Richtung wachsen lassen - Nutzungsorientierung anstatt Verbrauchsorientierung. Nur die Finanzwirtschaft kann ohne exponentielles Wachstum nicht überleben, da sonst das Fliegerspiel zu Ende wäre. Das ist eben der Plan des Herrn Abbott - er macht einen Pilotenschein und läßt in das Great Berrier Rief eine Schneise schlagen, damit die Kohle ordentlich nach Asien exportiert werden kann. No Smoging ;-)

DI Mathias Gruböck                                                                Baden, 12.08.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Juli 2015

Das Ende des Wachstumsschmäh's


Es fehlt der Spielraum. Langsam erkennen die Staatenlenker, dass sie kaum mehr Spielraum für alternative Konzepte und Strategien haben. Es dürfte so etwas wie systemimmanente Sachzwänge geben, die den Spielraum für rationales und zielorientiertes Handeln immer weiter einschränken.
1.) Der Trick mit dem Wachstum und der damit einhergehenden Entschuldung. Aus der Ertragstheorie kennen wir Wachstumskurven - die sogenannte S-Kurve. Jeder Wachstumsprozess lässt sich hinreichend genau damit beschreiben. Nach langsamen Beginn kommt es zu einem schnellen Wachstum und dann zu einer Maturitätsphase in der es zu oszillierenden Schwankungen auf hohem Nieveau kommt. Es ist wohl kaum zu leugnen, dass sich das 1. Welt-Wirtschafts-Wachstum eher im Maturitätszyklus befindet. In Zeiten des fast exponentiellen Wachstums konnte man noch sorgenfrei das Konzept der Vorfinanzierung durch Schuldenaufnahme fahren, da dem Wachstum auch eine Inflation folgte, die die Schulden soweit entwerteten, dass sie leistbar blieben. Was aber passiert, wenn das Wachstum nicht echt oder nicht ausreichend ist, die Verschuldung zu groß wird und der Selbstbetrug des virtuellen Scheinwachstums auffliegt, sehen wir gerade aktuell im Fall Griechenland. Aus welcher Geisteshaltung man einen Sparzwang aus dem Vermeinden von Neuverschuldung ableitet, kann man nicht logisch nachvollziehen, jedoch dürfte es sich um das Prinzip Hoffnung handeln, dass es irgendwo wieder real mit dem exponentiellen Wachstum weitergeht. Und das trotz des Platzens mehrere Blasen, was auf ein nichtorganisches Wachstum hinweist. Fazit 1: Wenn es kein Wachstum gibt, dann kann man auch keine neuen Schulden eingehen ohne selbst als Blase in kürze zu platzen. Ende des Vorverkaufs auch wenn das von manchen, die einfach Hoffen das es immer so weiter gehen wird, Austeritätspolitik (und bös deutsch) genannt wird.
2.) Stabilisierung des Ressourcenverbrauchs. Dies kann nur geschehen, wenn die Bevölkerungsanzahl konstant gehalten wird und es zu einem qualitativen Wachstum kommen kann. Migration und Völkerverschiebungen folgen zwar wahrscheinlich eher physikalischen Gesetzen von Quellen und Senken werden aber mittel- und langfristig qualitative Prozesse, Wachstumsoverkill-Vermeidung und soziale Stabilität verunmöglichen. Vielmehr werden die gesellschaftlichen Integrations- und Umformungsprozesse selbst sehr viel Energie benötigen, die in der Sicherung des Wirtschaftsniveaus fehlen wird. Gleichzeitig kommt es zu neuen Mengenwachstumsimpulsen und kultureller und gesellschaftlicher Innovation. Hier kommt es teilweise ebenfalls zu Zirkelbezügen. Wenn Zuwanderungsgruppen und Asylwerber versuchen ihren bürgerlichen Rechten und religiösen Vorstellungen durch Bildung von wählbaren Interessensvertretungen eine demokratische Stimme zu verleihen, dann erregt das sogar den Widerspruch derjenigen, die für deren unbeschränkte Aufnahme sind. Wenn die politischen Vertreter der Noch-Mehrheitsreligion und -moralvorstellungen ein Gesetz über die zukünftige Mehrheitsreligion und -moralvorstellung erlassen, dann ist es in einer Demokratie ganz normal, dass diese zukünftige Mehrheitsreligion (zumindest in Wien in den nächsten 10-15 Jahren) ihre Interessen gebündelt vertreten wollen. Der Bau von Moscheen, muslimische Feiertage, Umwidmung von Begräbnisstätten, Absolute Trennung von Kirche und Staat und viele andere politischen Prozesse werden einer qualifizierten politischem Vertretung der neuen Staatsbürger bedürfen. Seit über 40 Jahren hat die autochtone Bevölkerung das Wachstum eingestellt - meist um die wirtschaftlichen Wachstumsraten erarbeiten zu können. Wachstumsprognosen gibt es nur bei Zuwanderung und Asylquoten, die das fehlende eigenständige Mengenwachstum überkompensieren. Dies ergibt ein Optimierungsproblem zwischen Mengenwachstumsimpulsen und Produktivitätsfragen (z.B.: BIP/Kopf)
3.) Summe der Wachstumsgewinne. Langsam deutet einiges darauf hin, dass es durch die marginalen (meist nur noch virtuellen) Wachstumsraten in der 1. Welt zu zunehmenden Konkurrenzsituationen kommt. (Bei Griechenland deutet einiges darauf hin, dass von dem, auf fraglichen statistischen Werten beruhenden, 25% Wirtschaftsabschwung ein Gutteil auf dem Verschwinden von virtuellen Effekten in der Betrachtung basiert) Der Gesamtmenge der westlichen Schulden steht in Summe ein nichtausreichendes Wachstumspotential gegenüber. Dies gilt speziell für die Realwirtschaft. Hier zeichnen sich Konflikte zwischen Europa und den USA/Kanada/Australien/GB/Neu Seeland ab oder sind bereits ausgebrochen. Inwieweit eine Stationierung von US-Truppen in den neuen östlichen Gebieten Europas alleine gegen Russland gerichtet ist und nicht zumindest in Ansätzen auch Deutschland klar in die Schranken als besetztes Gebiet weisen soll, ist noch nicht ganz abzusehen. Jedenfalls deuten auch die Überwachungstätigkeiten der US-Geheimdienste, TTIP und NATO-Strategien und Deutschland-aus-dem-Euro-drängen-Gerüchte zunehmend in diese Richtung. Für alle US-Romantiker: In den Zeiten des Marshall-Planes brauchten die USA das Wachstum in (West-) Europa, jetzt brauchen sie es selbst, Koste es die anderen was es wolle. Alle die auf die USA plötzlich als den sozialistischen und pazifistischen Bundesbruder setzen, möge ihre Hoffnung möglichst lange erhalten bleiben. Andere betrachten das durch Hollywood gespiegelte US-Bild der Europäer etwas mit Argwohn: Älter, spleenig, patschert, grenzwertig senil und nur unter der Führung der Amerikaner wirklich brauchbar. Das Gute daran ist, dass das die meisten Doppeldaumen-Gorillaglas-Wischer in Europa auch schon glauben und nur noch möglichst viele erklärungsbedürftige, phonetische Amerkiazismen von sich geben, damit man nicht unterlegene, uncoole kulturelle Herkunft erkennen könnte.. Willentlich sich abzocken zu lassen und noch einen Fanclub mit Cowboyhut dazu zu gründen. Oder eine polnische Miliz in original US-Army Ausrüßtung mit Sturmgewehr als patriotische Pflicht im West-Fernsehen (und sicher nie als SonderSturmtruppe an der Ukrainefront als Ukrainist) als kämpferischen Werte- Role-Model präsentieren - wenn das ein Muslim in Deutschland machen würde, würde grenzüberschreitender Terroralarm ausgelöst werden - aber die unterliegen eben schon wieder anderen Rassen- und Religionsgesetzten (Große Ohren - rasierte Bärte, Army-Hosen, Internetüberwachung, Razzien mit viel Kristall, dass zu Bruch ging, Ausreiseverbote, usw.) Die Werterhaltung wird so schell über Bord geworfen, wie die Abhängigkeit durch die Überschuldunggefahr  an Blasenbildung steigt. Alle können nicht von den Blasen lassen. Kurze Höhepunkte gefolgt von einem Erschlaffen der erregten Wachstumsphantastareien. Schwarze Löcher in die das Geld fließt, daß es nie gegeben hat. Dagobert Duck mit der 3D-Brille für virtuelle Geldspeicher-Trockesnschwimmsiimulationen. Alle rudern nur noch herum. Oder Blasen eben.
4.) Durch eine Ausdehnung der Stützpunkte, Entsendung von Truppen unter welchem Vorwand auch immer und Bruch von völkerrechtlichen Regelungen im Stundentakt wird keine Gerechtigkeit gegenüber den diversen Völkern und ethnischen Gruppen geübt. Ohne Gerechtigkeit gibt es aber keine Freiheit und damit auch keinen Frieden. „Ausbildner“ und andere Truppenteile in EU-Staaten zu stationieren dient einzig und allein einem hegemonistischen Machtkalkül. In fast jedem europäischen Staat Truppen und Kräfte stationiert zu haben legt einfach die realen Machtansprüche der USA auf immer weitere Gebiete in Europa dar. Zudem kommt die immer wieder angewendete „Haltet den Dieb“ Nummer der USA in Bezug auf Deutschland zum Einsatz. Deutschland als Staat hat als einziges westliches Land seit dem Ende des 2. Weltkrieges vollkommen seine pazifistische und anti-hegemone Grundhaltung verankert, umgesetzt und eingehalten. Jenseits von deutschlandstämmigen multinationalen Konzernen hat kein anderer großer Staat der Erde wohl so massiv eine Nicht-Macht-Politik gegenüber den eigenen Interessen betrieben wie Deutschland. Die bedingungslose Gefolgschaft gegenüber den US-Machtansprüchen in Europa und das eigene Interesse Deutschlands Frieden und Sicherheit in Europa zu sichern zeigen sich zunehmend konfliktträchtig. Dies zeigt sich zusehendes auch im Vertrauensverlust der USA, das sich von alten Feindbildern wohl nicht nur in Hollywood nie wirklich gelöst hat. Überwachung ist nicht wirklich ein Vertrauensbeweis – und die Nummer, helft uns euch gegenseitig auszuspionieren, sonst glauben wir euch Deutschen nicht, dass ihr wirklich unsere Freunde seid, bei den Franzosen gleichzeitig alte Ressentiments zu schüren (die Deutschen wollen euch nur unterwerfen) und die alten Verwandten auf der Insel dazu zu bewegen nicht zu viel Integration in Europa zuzulassen, bringt vielleicht irgendwelchen washingtoner Hinterzimmerstrategen Vorteile aber sicherlich niemanden in Europa mehr Sicherheit und Frieden. Obama's Politik ist in Bezug auf Europa und Israel gescheitert, dies kann man vielleicht aus seinen Lobby-Gruppen rund um Herrn Soros durchaus als erfolgreiche Umsetzung der ursprünglichen strategischen Ziele ansehen, dafür ist mit Kuba und Iran ein wichtiger Schritt in eine friedfertige Konfliktlösungsstrategie gelungen und hat einigen hunderttausend oder gar Millionen Menschen das Leben gerettet. Auch eine unblutige Rückgewinnung der Macht und des Einflusses der USA über Venezuela (Öl) wird dadurch viel wahrscheinlicher.
5.) Hat sich schon einmal jemand überlegt, warum es keinerlei Anstrengungen gibt, die zig Milliarden an Dollar und Euro die durch Ghadaffis, Mubaraks, dem Irak und sonstige Klans in Nordafrika in den Westen geschafft wurden mit dem gleichen Aufwand auszuforschen wie bei den Anstrengungen der Beseitigung von ukrainischen Oligarchen (Firtasch) und politisch sich fehlverhaltenden FIFA-Funktionären? Da gab es sicherlich keine Geldwäsche und Bildung von kriminellen Organisationen – kann das vielleicht sein, weil das Geld aus diesen Ländern sehr gut bei uns aufgehoben ist. Es stören jetzt nur die Menschen, die ihrem Geld nachreisen. Die sollen schön zu Hause bleiben und wir bombardieren weiter ihre Städte und Infrastruktur – weil Völkerrechtsverstöße werden nur von Russland begangen (Serbien, Kosovo, Afghanistan, Palästina, Jemen, Irak, Ägypten, Syrien, Lybien, Libanon. Panama, Grenada, Nicaragua uvam). Diebstahl und Raub als politische Dimension haben noch nie zu einer friedlicheren Welt geführt. Aber auch Schulden nicht zurückzuzahlen ist auf jeden Fall zwischen Staaten vergleichbar – man verliert jedenfalls an Kreditwürdigkeit. Anderen Staaten dieses verlorengegangene Vertrauen dann als böswillige Machtdemonstration vorzuwerfen, ist schon schwer schräg. Solidaritätserwartungen durch serienweise Regelbrüche zu stützen ist wahrscheinlich keine schlaue politische Strategie – auch wenn man eine Art „Mundraub“-Recht für sich in Anspruch nimmt.

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 20.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juni 2014

Fakten schaffen

Betreff: [EinNetzen] Fakten schaffen
Datum: Fri, 27 Jun 2014 09:41:40 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at



Eine Meinung kann nie falsch sein. Fakten lügen nicht, das einzige was im Prozess einer Meinungsbildung passiert ist, dass der Beobachter von Fakten/Daten zwangsläufig das Ergebnis beeinflusst. Und das mit physikalisch nachgewiesener Zwangshaftigkeit.

Kapitalismuskritik über die Auswertung/Auswahl von Zahlen und Fakten zu falsifizieren ist wohl eine ähnliche Anstrengung, wie weiland Bush Seniors Klimawandelberater, der einfach keinen fand. Das einige Grundannahmen des Kapitalismus ins Wanken geraten sind, das ist genauso schwer zu bestreiten, wie die Existenz des Klimawandels.

Wenn genau die Verfechter des Prinzips „Der Markt regelt alles“ auf das gegensätzliche Konzept „To big to fail“ abstellen, ist das nur ein erster Hinweis, dass es Agglomerationen gibt, die monopolistische Systematiken in der Marktwirtschaft betreiben. Es ist eine Definition des Prinzips, dass die Mechanismen des Marktes durch marktbeherrschende Kräfte manipulierbar sind. Das heißt, dass es offenbar eine kritische Menge an Kapital gibt, ab der sich dieses Kapital nur noch vermehren kann und nicht mehr abnimmt. Dies Masse an Kapital ist mit der Massenansammlung eines schwarzen Loches zu vergleichen, dass beginnt, alle freien Massen einzufangen um gleichzeitig weiter an Geld-Masse zuzulegen.

Jetzt kann man weiterhin beschreiben wie sich diese Geld-Massen eigene Gesetzmäßigkeiten schaffen um sich noch weiter zu konzentrieren. Mann könnte vielleicht auch so wagemutig sein und diese Bestrebungen in TIPP und TISA auch wiederzufinden.

Der beste Lösungsansatz für eine Menge dieser Herumdruckserein wäre einfach die Vereinigten Staaten von Amerika bis nach Europa auszudehnen. Damit wären eine Menge an Problemen verschwunden. Der Dollar wäre wieder unumstritten die Leitwährung in der Welt und es ergäbe sich ein wirklicher einheitlicher Wirtschaftsraum, ohne TIPP-Konstruktionen. Auf der anderen Seite wären die Menschen dann Amerikaner und bekämen auch die Rechte echter Amerikaner und würden nicht als 2. oder 3. klassige Freunde behandelt, die einfach nur schlecht Englisch sprechen. Na gut, man müsste eben ein zwei Generationen für die Integration verbrauchen, aber nachdem zum Beispiel Deutsch ja eh schon oft eher als Retro-Unhippe-Zweitsprache betrieben wird, sollte das auch endlich einmal zu einer Klärung beitragen. Die europäischen Sprachen sind dann einfach soetwas wie das gute alte Latein. Eine Kultursprache aber keiner braucht es eigentlich mehr. Auch würden dann die Europäer so überwacht wie die Amerikaner und nicht wie eben jetzt. Und den meisten Europäern wird Washington genauso weit weg vorkommen wie Brüssel. Dann gäbe es auch keine Diskussionen mehr wer jetzt genau seine Einflusszonen und Militärstützpunkte wohin verschieben kann oder darf – überhaupt wäre einfach alles klarer.

Und man müsste nicht mehr den Herrn Putin so sehr als die Unsäglichkeit an sich brandmarken, da er dann sowieso draußen wäre und endlich eine Entscheidung gefällt worden wäre, dass Europa zu Amerika gehört und nicht ein eigener Kontinent ist. Immerhin ein Kontinent der mit einem anderen so eng zusammenpickt, dass man da immer so schwer eine Abgrenzung vornehmen kann. Wenn im Kalten Krieg der Mont Blanc der höchste Berg Europas war, dann kann man das sicherlich auch machen, dass Europa eigentlich zu Amerika gehört. Und eines ist sicher: Bevor es Vereinigte Staaten von Europa geben wird, gibt es ein paar Bundesstaaten von Amerika in Europa. Faktisch gibt es die ja bereits – also warum nicht Fakten schaffen und sie wirklich eingliedern.



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Von Blogger am 6/27/2014 02:41:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

14 November 2011

Fettzelle Europa

Naja – auf jeden Fall steuern wir auf unruhige Zeiten zu. Europa wird weiter von den Aasgeiern der Zockermärkte umkreist und solange es Europa nicht schafft die Reihen dicht zu machen und den Aasgeiern eines vor den Latz zu knallen werden die europäischen Staatsbürger und deren Nachkommen die Rechnung dafür zahlen müssen. Die Europäer haben die Wahl: Sozialer Frieden und Freiheit durch aufbau von zentralen Machtstrukturen oder sie spielen die Fettzellen für die Weltwirtschaft.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 14.11.2011