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24 Oktober 2017

Täuschung

Sehr geehrter Herr Mag. Hermann,

bei der Durchsicht der Risikoanalyse des Herbizides Glyphosat der EFSA kommt es durchgängig zur Verwendung des Begriffes „Pflanzenschutzmittel" (plant protection product). Laut Wikipedia stellt Glyphosat ein Breitbandherbizid dar. (Wikipedia: Breitband- oder Totalherbiziden, die gegen sehr viele Pflanzen wirken. Während des Vietnamkrieges wurden im Zuge der Operation Ranch Hand Herbizide (insb. Agent Orange) auch zu militärischen Zwecken als Entlaubungsmittel verwendet.)


Eine Definition als Pflanzenschutzmittel kann für glyphosathaltige Herbizide nur in einem Kontext mit glyohosattoleranten (GT) Nutzpflanzen (GMO) nicht irreführend eingesetzt werden. Stellt eine Risikoanalyse eines „Pflanzenschutzmittels" Glyphosat für die AGES eine wissenschaftlich haltbare Analyse dar oder folgt eine derartige Analyse den PR-Ansätzen und Produktmarketingstrategien der Industrie?

Stimmt es, dass Glyphosat ursprünglich als Rohrreinigungsmittel zugelassen wurde und später als Breitbandantibiotikum? Kann man ein industrielles Rohrreinigungsmittel als Pflanzenschutzmittel darstellen ohne sich  der bewussten Vorspiegelung falscher Tatsachen verdächtig zu machen?

Inwieweit kommt es hier in den Zulassungsvorgängen zu eine fahrlässigen oder vorsätzlichen Täuschung durch begriffliche Falschdarstellung? Hat die AGES Unterlagen über die Verantwortungsträger dieser Vorgänge, da in all den Entscheidungsunterlagen keinerlei wissenschaftliche Verantwortliche zu erkennen sind?

Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
2500 Baden

05 März 2016

TTIP erzeugt Deflation!

TTIP soll ja angeblich die Preise für Grundnahrungsmittel und Autos senken (weil GMO eben billiger produziert werden). 

 Das bedeutet die EU darf ja nicht diesen Vertrag abschließen, sonst droht dem Euro die böse, böse Deflation. „smile“-Emoticon (oder diese ungewählten KommissarInnen glauben selbst nicht was sie sagen)

DI Mathias Gruböck                                                                 Baden, 05.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Das Essen von vergifteten Lebensmitteln kann zu Vergiftungserscheinungen und einem schmerzhaften Tod führen!


... wenn man wirklich die gesamte Schadstoffbelastung jedes Einzelnen evaluieren will, dann müsste man nur die Tonnen an unterschiedlichsten Pestiziden und Herbiziden die ausgebracht werden, durch die Anzahl der Staatsbürger dividieren. Ist wahrscheinlich aussagekräftiger als so hingeschummelte Gutachten die sich auf ein einzelnes Gift bei Schönwetter und Heimweh konzentriert. Die Industrie muss dann jeden Abschlag, den ein anderes Lebewesen aufnimmt oder der ins Trinkwasser geht nachweisen. Das wäre menschenzentrierte Landwirtschafts- und Umweltpolitik!

Agent Orange war auch nur ein Unkrautvernichtungsmittel - vollkommen ungefährlich, so wie das dreckige Dutzend (HCB - wurde auch einmal zum Einsatz in der Lebensmittelproduktion freigegeben - wahrscheinlich die gleichen Gutachter sogar)

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 05.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater