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16 Januar 2017

Hoffa-Lansky Reinkarnation


Die US- Affinados und Transatlantik-Vasallen a la PIS laufen gerade voll ins post-partnerschaftliche Gatter des US-First-Imperiums. Da werden US-Truppenstationierungen mitten in der EU bejubelt als wäre diese Besatzung kostenlos. CETA weiter ratifizieren um sich ganz sicher die letzten Abwehrmöglichkeiten gegen eine Wirtschaftshegemonie die als brüderliche Globalisierung verkauft wurde aufzugeben. Eine EU, die sich wie verstörtes Schlachtvieh selbst auf die Schlachtbank treibt. Vollkommen handlungsunfähig, da von mehr Goldmann Sachs Trojanern durchsetzt als von Gemeinschaftern. Die ärgste Lachnummer wird, wenn sich die Trump-USA mit den Russen einigen werden das zu starke Deuropa wieder auseinanderzuschlagen. Trump will die geostrategischen Anstrengungen eines Soros-Obamas kapitalisieren. Da trifft er sich mit Soros, der nun auch wieder vermehrt seinem Brotberuf, der Währungsspekulation im Allgemeinen und der Spekulation gegen den Euro im Speziellen nachgehen kann. Ab 22.01.2017 herrscht laut Netanjahu eine neue Weltordnung. Die Europäer sind wieder einmal zu spät zu langsam zu uneinig zu eingelullt um irgendetwas steuern zu können. Mutti und Bubi Kurz werden weiter jeden Tag eine gute Tat machen, damit sie ein Spezialabzeichen fürs Bravsein bekommen. Juncker spielt weiter den Pausenclown unter der Spaßtruppe in Brüssel, die ihre Mules-frittes Competitions auf allerhöchstem Niveau austragen. Schmatzend sitzen sie da und warten kanickelartig was die große Schlange vorhat. Die glauben noch immer, saß man sich so fettfressen kann, saß ein Schlange einen nicht schlucken kann, während die von der PIS-Abteilung schon einen kleinen Ständer bekommen ob der Vorlieben des neuen US-Präsidenten.

Trump freut sich über jede prohibitionistische Aktion von Gesellschaften, da in solchen Zeiten seine Freunde erst wirklich groß und mächtig geworden sind. Was macht ein Schmuggler wenn es weltweiten Freihhandel gibt? Er ist arbeitslos. Eben. Der Kampf gegen die Drogen ist aber nicht wirklich eine Toppriorität bei Trump. Eher die Asylpolitik von Merkel, weil die den Schmugglerbanden (früher hieß das doch Mafia) Milliarden gekostet hat. Allein von Belgrad bis Wien gaben die 60.000 Flüchtlingsmigranten, die in Österreich blieben an die 100.000.000 Euro aus. Auf Sex, Drugs und Zockerein wird es unter Trump sicher keine Strafzölle geben. Wiziger Weise braucht er nicht einmal die Geheimdienste um seine Macht abzusichern. Aus welchen geheimen Organisationen bezieht er seine Macht? Ein Kampf für US-Arbeiter im Stile eines Hoffa-Meyer Lansky. Und das EU-Parlament spricht noch die CETA-Einladung aus für die neuen Urständ. Voll auf Durch/Raubzug getrimmt. Da stören eher die chinesischen Triaden als die Russen. Die kaufen immer alles auf.

DI Mathias Gruböck                                                                                    Malaga, 16.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

30 Oktober 2016

NEOS liberal



Motte Allerechtevorbehalten Also das Bankgeheimnis (in Österreich meines Wissens nach im Verfassungsrang) wurde so schnell abgeschafft, wie die Überwachungslobbys bis eins zählen konnten. Wegen der bösen bösen STEUERKRIMINELLEN. Das Thema mit den Konzernen - oh - da hat doch das US-Finanzministerium interveniert, dass die armen US-Konzerne nicht ihre Steuerprivilegien in der EU verlieren. Hätten wir schon TTIP, dann könnte man gegen eine Änderung der Besteuerung in Luxenburg oder Irland für 0,x% sogar klagen (geht wahrscheinlich auch mit CETA). Herr Strolz: Freihandel auch mit Russland? Freihandel auch mit China? Oder nur Freihandel (und -verkauf) mit Nordamerika? Freihandel mit einem System das die Preise und Werte (Ratingagenturen) bestimmen kann? Ist fast so wie: "Sag mir den Preis zu dem du mich aufkaufen willst und ich sag jetzt schon ja" - genauso frei wie beim Handeln mit der Hypo (fairer Kaufpreis um 1€ ohne Rückgaberecht + 100% Ausfallshaftung, damit die Ratings nicht runtergehen - wir dürfen uns das Geld weiterhin günstig aufnehmen, dass wir dann den Kreditgebern der Hypo weiterreichen) Ich finde die NEOS eine erfrischende politische Aktivität, nur ganz ohne neue Ansätze die nicht stur NEO-Liberal sind wird es sich nicht ausgehen, sonst bleibt man der Pressesprecher der Multis. Ist ja auch in Ordnung, aber einfach das tun was die Wirtschaftslobby will kann der Herr Mitterlehner mit viel weniger Tamtam.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 30.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

23 Oktober 2016

Wie man allen eine Wuchtl reindrückt?

Wie kann man allen eine Wuchtl reindrücken und alle die das nicht so einfach schlucken wollen als Vollidioten bezeichnen? Das geht ganz einfach. Man wird Politiker oder gleich Lobbyist und sagt, gegen Empfang heftiger Barzahlungen, dass Freihandel Wohlstand bringt.

Da wird einmal behauptet, dass die Exporte nach Kanada sich in den nächsten zehn Jahren um 50% steigern werden. Gleichzeitig erzählt der IV-Bereichsleiter Löwy in Puls 4, dass die Lebensmittelexporte Österreichs beim Beitritt zur EU 1,8 Milliarden Euro betragen hätten und heute auf über 10 Milliarden Euro gestiegen sind. Abgesehen von Inflationsbereinigungen impliziert gerade der Bereich Landwirtschaft, dass man seine Erträge endlos steigern könnte. Und wenn Red Bull zufällig auch zu den Lebensmitteln gezählt wird, dann würde das auch keinen wundern.

Dann lässt Herr Löwy aufhorchen: Es wird ja nicht betrachtet, wieviele Arbeitsplätze ein Nichtabschluss von CETA kosten würde. Jetzt wird es ganz wirr. Der Bundeskanzler erklärte noch am Freitag wie sehr man sich gegen den Freihandel mit Asien wehren müsste, da die andere Standards hätten und viel billiger wären – speziell bezog er das auf die Stahlbranche und die 40.000 Arbeitsplätze, die in Europa letztes Jahr durch „Billigimporte“ in der europäischen Stahlindustrie verloren gegangen seien. Dann sagte der Herr Löwy noch etwas sehr Interessantes: Die Europäer würden gegen die Asiaten zurückfallen, weil die mit den USA das TTP abschließen würden. Verwirrung total. Freihandel bringt Wohlstand – also aus der NAFTA kommen dann keine „Billigimporte“ sondern Güter zu „Freundschaftspreisen“. Die NAFTA-Länder können selbst bestimmen zu welchen Standards und Bedingungen sie produzieren – und investieren. China hat dazu im Gegensatz schlechte Standards und Bedingungen, daher ist Freihandel mit denen pfui. (also im Zuge der WTO eigentlich nicht, aber wir definieren China einfach, dass sie keine Volkswirtschaft sind, dann gilt das WTO-Freihandelsabkommen nicht für China) Und der Herr Löwy meinte auch, dass die Asiaten alle ein Freihandelsabkommen mit den USA haben wollen. Na klar doch! Die haben ja die billigen Arbeitskräfte und brauchen die Absatzmärkte und die Investitionen. Europa hat nicht die billigen Arbeitskräfte, hat hohe Standards, hat keine Standortvorteile in der Landwirtschaft und hat zunehmend Investoren die ebenfalls mehr in Wachstumsmärkten investieren. Europa hat nur einen Nachteil, dass es einfach zu deppert ist im naheliegensten Wachstumsmarkt, Russland, zu investieren. Das ist wirklich eine Wirtschaftspolitik für Vollpfosten: Den prosperierenden kongruenten Markt mit Russland zerschlagen wir, damit wir irgendwelche vollkommen blauäugigen oder linken Handelsverträge schließen mit einem NAFTA-Raum, der ganz sicher nicht am Wohlergehen der europäischen Produzenten interessiert ist. Warum, bitte sehr, soll eine Firma ihre Arbeitsplätze aus der NAFTA nach Europa verlagern und nicht gleich nach Asien? Das EINZIGE was Asien bisher nicht hat ist der kaufkräftige Markt von 500 Millionen Menschen. Klar ist Kanada daran interessiert. Klar sind die Investoren daran interessiert. Aber was interessiert das die Vertreter der europäischen Bevölkerung? Der US-Botschafter in Brüssel hat das ganz richtig beschrieben: Es wird die Wirtschafts-NATO, bei der immer nur einer das Sagen hat.

Gibt es in diesem ganzen CETA-Vertrag auch einen No-Spy Passus? Wenn man miteinander frei handelt und frei Wirtschaft treibt, sollte man sich doch auch nicht einseitig ausspionieren, oder? 5-Eyes Mitglied Kanada betreibt mit den USA und dem Bald-Nichtmehr-EU-Mitglied GB das größte Spionagenetz der Welt, dem man wohl die meisten Enthüllungen von „Wirtschaftsskandalen“ bei Nicht-5-Eyes Staaten zu verdanken hat. Freihandel bringt Wohlstand – in Bulgarien und in Rumänien haben die Menschen viel weniger Einkommen als die Griechen. Was haben die für Handelsbeziehungen mit Kanada? Mit Russland dürfen sie ja jetzt nicht mehr Handel treiben und die EU schaut, dass es dem Rubelraum möglichst schlecht geht – Ramschniveau. Zypern mit ihren Verbindungen zum britischen Bankensystem – upgrade. Italien, mit dem stärksten Wirtschaftsstandort Europas, Norditalien, fast Ramschniveau. Das ist was die Investoren machen – bekomm ich nicht meine Sondersicherheitsschiedsgerichte werte ich euch in Grund und Boden ab. Derjenige Wirtschaftstreibende, der einer konkurrierenden Truppe alle seine Geschäftsgeheimnisse preisgibt und sie dann noch seine Bewertung durchführen lässt, wird bald den Kuckuck überall kleben haben. Außer man glaubt, dass diese konkurrierende Truppe nur am Geschäftserfolg unseres Wirtschaftstreibenden und seiner vielzähligen Mitarbeiter interessiert ist.

Der CETA-Vertrag ist 4-5 mal so Umfangreich wie der Beitrittsvertrag Österreichs zur EU. Darin steht, dass Österreich sein Bankgeheimnis behalten darf und das Österreich immerwährend neutral ist und bleibt. Vor der NR-Wahl 2013 erklärt die Koalitionsregierung aus SPÖ und ÖVP, dass die Hypo sicher sei und, dass kein weiteres Steuergeld dafür aufgewendet werden muss. 3 Monate später wird sie abgewickelt. Paar Jahre später ist das Bankgeheimnis Geschichte, die immerwährende Neutralität ist ein selbstironisches Lippenbekenntnis mit Treppenwitzcharakter geworden. Aber der Herr Löwy und die „globalen Interessen“, die den Herrn BK Kern ganz kleinlaut werden ließen, versprechen ganz hochheilig, dass das alles super ist. Und voll im Interesse aller – (aller IV-Mitglieder, oder fast aller). Das hat auch schon der Herr Vizekanzler Mitterlehner gehört – er vertritt ja ? Und der Bauernbund - ? (Wen vertreten die genau – Monsanto? Raiffeisen?)

Laut EU-Kommission ist CETA ein einfaches Abkommen und muss gar nicht von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Jetzt ist es plötzlich kein einfaches Abkommen – was schon die über 2000 Seiten angedeutet hätten. Das ist also laut Rechtsvertretung der EU-Kommission ein einfaches Abkommen, dass so kompliziert ist, dass kein Normalsterblicher erkennen kann, dass es irrsinnig vorteilhaft für jeden einzelnen ist. Und laut Frau Malström sind alle dafür, außer eben immer gerade die vor denen sie die Vorteile von CETA nicht erklären kann. Alle anderen sind dafür. Und sieben Jahre haben sie im Geheimen verhandeln müssen, also der Herr Baroso und seine Kollegen von den Lobbys. Der Initiator von CETA sitzt jetzt bei Goldmann und Sachs und entwickelt die neuen Geschäftsmodelle auf Grund dieses Vertrages. Das ist genial. Das ist ein Steilpass zu sich selbst. Toooor. Drin ist die Wuchtl. Der Herr Löwy von der IV klatscht begeistert. Er bekommt auch einen Lobbyvertrag von Goldmann und Sachs als Frühstücksdirektor nachdem die Spielregeln auf Gewinn getrimmt wurden. Wuchtldruckereien als Printshop für Aktienbonuspakete. Die dürfen weiterhin frei gehandelt werden. Wo ist die Vereinbarung einer Transaktionssteuer mit Kanada, als Abtausch für den Investitionsschutz? Ah, das ist dann ja wieder profit….. äh, arbeitsplatzfeindlich. Soll ja weiterhin eine Spekulationsfreiheit mit Kapital- und sogar Profitsicherung bleiben.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 23.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Oktober 2016

NEOS als Freakshow



Motte Allerechtevorbehalten Ich freu mich ja so sehr in einem Land zu leben, wo die Berg-Hofers frei das Glauben dürfen was sie von den Medien erzählt bekommen. Also eigentlich von den Regierungen - ah nein, die haben ja nicht verhandelt - von dem Verhandlungsteam, ah das auch nicht, die haben nur Papers von den Lobbys genommen und auf 2000 Seiten zusammengezimmert. Es ist auch schön in einem Land/einer Vereinigung zu leben wo Menschen einfach 500 Millionen Menschen für die Unterlegung ihrer Argumentation heranziehen können und so tun können, als ob es jetzt plötzlich überhaupt keinen Handel mehr mit Kanada geben würde. Macht auch nichts, dass es nur noch auf 3 Produktgruppen relevante Zölle gibt (eine davon ist "weiterverarbeitete Nahrungsmittel") Auch wird der österreichische Fließenleger weiterhin bei Ausschreibungen in Kanada mitmachen können - und seine Kostenstruktur wird weiterhin nicht konkurenzfähig sein. Es ist einfach schön in einem Land zu leben wo sich ein NEOS-Internet-Marketing CEO (falls er wirklich eine AG hat) mit einem ÖVP-nahen Kommunismusbekämpfer (Herr Huber), der sogar den Herrn Kardinal Schönborn als Kommunistenfreund postet, kein einziges relevantes Argument abseits der Standardstehsätze abliefern müssen, um allen anderen die Wahrheit, die Redlichkeit, die Intelligenz und sonstwas abzusprechen. Einfach schön. Und alle die irgendwie das alles nicht so hurra-patriotisch-transatlantisch sehen, werden gleich als Putin-Versteher oder RT-Dauerseher erkannt. 
In Summe Herr Dominik Berghofer haben Sie offenbar Unmenge an Zeit als CEO von Rebecca Rebell um allen anderen Menschen ihr überragendes Vernunftgebahren darzulegen. Das mit der Angstpropaganda der anderen hab ich noch nicht ganz verstanden? Da reicht mein Intellekt anscheinend bei Weitem nicht an Ihren heran? Bitte um Aufklärung wer hier schon wieder Angstpropaganda betreibt????
DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 21.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Transparent bis nicht sichtbar



Das ist super - zuerst verhandeln sich die Lobbys im Geheimen alles hinein was nicht niet und nagelfest ist - und dann verlieren alle das Gesicht wenn sie nicht einfach unterschreiben??? Wie wäre es einmal, wenn wir uns damit beschäftigen würden einen echten Freihandel in der EU zu etablieren? Wie wäre es einmal mit der Vereinheitlichung von Steuergesetzen? Wie steht es eigentlich mit den Steuernachforderungen für die US-Konzerne? Alles ganz transparent, blabla. CETA sorgt für unseren Wohlstand und die NATO für den Frieden - amtliche Verschwörungstheorien. Ja - und die Standards können beibehalten werden - eh klar und gleichzeitig sinken die Preise - eh klar - und sicher werden dann die Milchpreise mit nicht-genmanipulierten Tierfutter mit den anderen mithalten können. Man muss ja nicht draufschreiben wieviel Glyphosat und Genmanipulation im Futter ist. Weil 26 Staaten Scheiße fressen wollen verlieren die, die das nicht machen wollen, das Gesicht. Auch eine Logik. Die Logik der Lemminge.

DI Mathias Gruböck                                                                                       Baden, 21.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Oktober 2016

Freihandelsidioten

https://www.facebook.com/ernst.tiefengraber/posts/10207679530731905

Genau! - Enteignet und schleift auch die Geburtshäuser von Strache und Hofer! Oder nennt das überhaupt noch "Grundlegende Sanierung ohne Erhalt der Bausubstanz"! Da in Nürnberg nicht mehr gerichtet wird - Hofer und Strache nach Den Haag! So ist's richtig, endlich zeigen die Grünen Profil! Alle Andersdenkenden sind Idioten, sehr gut - CETA und TTIP-Freihandelsanschluss an die Investorensondergerichtsbarkeit - hauptsache wir fallen nicht mehr auf die Seitenscheitel-Idioten rein. Hiiiieer ein Kreuzerl machen - also für den Anschluss damals bedurfte es noch einer (geschobenen) Volksabstimmung - jetzt passt es, wenn der Herr Mitterlehner uns erklärt, dass wir zu deppert sind um die Vorteile von CETA zu erkennen und für uns JA sagt. Auf den Adolf fällt heute keiner mehr hinein - das Problem ist, die heute sind keine Idioten nur halten sie uns für solche - mit guten Gründen. Nur die GESTAPO sitzt nicht mehr in Berlin.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                          Baden, 19.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Freihandelsabkommen in der EU



DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 19.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 Oktober 2016

Nur die Eliten



Motte Allerechtevorbehalten Warum genau ist Frankreich seit fast einem Jahr im Ausnahmezustand? Auch ein Werk der Populisten? Führt die NATO nicht gerade mehrere Kriege (offen und verdeckt)? Hat in Wien (z.B.) 50 Prozent der Jugendlichen bereits Migrationshintergrund? Ist eine hohe Migration mit einer gleichzeitig steigenden Arbeitslosenrate nur eine Erfindung von Populisten? Sind Fremdbestimmung und Demokratiemangel in der EU nur eine Erfindung der Populisten? Populisten legen den Finger auf die Schwachpunkte - das heißt nicht, dass sie die Lösungen für die Probleme und Konflikte haben, nur, weil sie im Establishment schön brav in Arbeitsgruppen und Untersuchungsausschüssen geparkt werden um dann mit einem optimierten Ansatz für ebendiese "Eliten" versteckt in einem Wust von Vertragsseiten und Experten-Lobby-Kommissionen als "wir dürfen nicht unsere Glaubwürdigkeit verlieren" durchgepusht werden. Gefährlich wird es erst wenn die Medien beginnen Opposition gegen die Opposition zu machen - weil sie im Prinzip nicht mehr Machtkontrolle sondern Machterhaltung propagieren.
 
... und der Ansatz ist immer wieder zum Scheitern verurteilt, da sie den Anspruch der Wahrheit und Richtigkeit nur für die nicht-populistische (also elitäre ?) Weltsicht beansprucht. Implizit zeugt er auch von einem Weltbild, dass die Menschen einfach vollkommen bescheuert sind und erst durch Populisten Ängste, Vorurteile und Meinungen eingeimpft bekommen und eben von den Machteliten nur Wahrhaftigkeit, Liebe und Weisheit. Außer in der Schweiz - da gibt es diese Diskussion nicht. Da wird dazwischen dauernd abgestimmt. Da gibt es keinen Populismus, da sowieso das gemacht wird was die Mehrheit will. Schwierig (und komplex) wird es IMMER erst, wenn alle das tun und wollen sollen, was eine Minderheit/Elite will. Das ist nämlich nicht demokratisch! (das gilt auch für ein erzwungenes Asyl)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 17.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Oktober 2016

Voll gegen die Wand

Der Westen tut sich schwer. Langsam funktioniert das nicht mehr so mit der Beherrschung der Welt. Vielleicht hat er sich da auch etwas zu viel zugemutet. Das kristallisiert sich immer mehr an den Konfliktpunkten der Welt heraus. Fast scheint es so, als ob sich der Westen jetzt mehr in Nebenschauplätzen (Niger, Mali usw.) austobt weil er zusehend erkennen muss, dass er in den größeren Machtkonflikten gegen die Mauer läuft. Außerdem verlieren die westlichen Machthaber immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zustimmung in ihren eigenen Bevölkerungen. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine weitere Runde im Machtpoker. Die nächste Runde hieße zumindest regionale Kriege gegen den Feind zu führen.

Der Feind des Westens sind offensichtlich die BRICS Staaten, die in den Schwellenländern und Entwicklungsländern zunehmend an Einfluss gewinnen. Vorbedingung für mehr Macht und Einfluss ist die Kontrolle der Ressourcen und damit maßgeblichen Einfluss (wenn nicht gar direkte Kontrolle) der globalen Rohstoffmärkte. Rohstoffe und Energie = Weltmacht.

Der Preis dafür Weltmacht zu sein wird zunehmend unwilliger von den eigenen Bevölkerungen getragen. Kriege senken die durchschnittliche Lebenserwartung, kosten manchmal auch der eigenen Bevölkerung mehr als andere Teile der Gesellschaft wirtschaftliche erbeuten und belasten die innerstaatliche Solidarität. Gesellschaftliche Modelle, dass die eine, unterprivilegierte Gruppe immer dafür ins Gras beißen muss, dass eine andere Gruppe immer mehr Vermögen anhäufen kann, führen zwangsläufig zu Spannungen, die von staatlichen Machtapparaten sehr genau kontrolliert und überwacht werden müssen um nicht überkritisch zu werden.

Die sich daraus ergebende Strategie des Kriegs-Outsourcings in verbündete Staaten des eigenen Machtbereiches führt aber auch sehr schnell zu mühevollen Anstrengungen diese, sich der zentralen Hegemonie unterwerfenden Gesellschaften in einen Kriegsmodus zu versetzen. Sowohl Feindbildgenerierung alsauch unterschiedliche weltmacht-intrinsische Interessenslagen, lassen hier sehr leicht destruktiv-chaotische Systemzustände entstehen, die sich schnell jeder strategischen Kontrolle entziehen. Es schaut fasst nach einem Wettlauf mit der Zeit aus, ob sich (selbst)zersetzende Kräfte schneller ausbreiten als machtzentrierende Kräfte gegen Feindbilder aufgebaut werden können. Dies zeigt sich an den aktuellen „Hot Spots“ der militärischen Konfliktrealisierung. In Syrien läuft derzeit ein Schneeballeffekt der progressiven Destruktion, der kaum mehr vielfältiger sein kann. Die einzige Lösung des Westens wäre das eigentliche verdeckte Kriegsziel, die Machteroberung in Syrien, durch eine direkte Konfrontation mit Assad/Russland endgültig zu einem überregionalen Krieg zu machen. Hierfür müsste der Westen aber seine wirklichen Kriegsziele noch transparenter offenlegen und müsste von der Strategie sich selbst als „Weltpolizist“ in den Konflikt hineinzureklamieren ein für allemal aufgeben. Nur um einen Konflikt soweit zu verschärfen, dass es ein wirklicher multinationaler Krieg wird (was er eigentlich ja schon lange ist) Vielversprechender ist hier schon die Strategie der Welthegemonen sich die eigenen wirtschaftspolitischen Machtansprüche gegenüber den eigenen Vasallenstaaten dafür absegnen zu lassen um im Abtausch dafür diese nicht weiter in Kriege hineinzuverwickeln. Die vorherrschende Strategie der Weltmachtklüngel dürfte überhaupt in die Richtung gehen, dass man den Primus inter Pares spielt und ganz genau darauf schaut, dass alle anderen sich nicht zusammentschließen und schön brav Macht-Parier bleiben. Teile und herrsche, das ist der Ansatz. Die Chinesen jedoch fahren einen viel erfolgreicheren Kurs in Afrika. Sie schaffen Win-Win-Situationen wo der Westen stupide auf Militärinvestitionen und Festigung retro-kolonialer Hegemoniepolitik setzt. Das ist der größte Schwachpunkt der USA-GB-Kolonialisierungsbestrebungen mit der französisch-holländischen me-too Haltung. Unterm Strich sind die militärischen Strategien einzig und alleine Quersubventionierungen des militärisch-wirtschaftlichen Komplexes auf Kosten der „bekriegten“ Regionen und vor allem deren Menschen. Jetzt steht anscheinend die Entscheidung des nächsten Schrittes an. Entweder weitere Investitionen in die verdeckten Kriege mit Rudel-Verantwortung mit der Gefahr einer massiven Eskalationssteigerung mit überregionalen Konfliktszenarien oder ein Zurückfahren der Fütterung der Decisionmaking-Systeme mit Kriegsauslöserdaten. Was viele gar nicht mehr verstehen ist, dass viele der Vorgänge in dieser Eskalationsspirale gar nicht mehr direkt von Menschen beeinflussbar und steuerbar sind, sondern durch ähnliche Systeme getätigt werden, die gerade zu einem sekundenlagen Total-Absturz des Pfundes geführt haben. Nur bei Atomraketen erholt sich der Bedrohungslevel nicht nach dem Unterschreiten des auslösenden Bedrohungslevels. Eine Atomrakete die einmal abgefeuert wurde löst ihrerseits wieder derart viele automatisierte Antworten aus, dass es einer vollkommen der menschlichen Entscheidungs- und Willensbildung entzogenen Situation kommt. Vielleicht sind wir dann schon so weit, dass Maschinen und Roboter die Menschheit ausrotten können. Oder zumindest die westliche Kultur – was bis zu einem gewissen Maße eine evolutionäre Selektion darstellen würde. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Roboter und Vernichtungsmaschinen die Menschen dezimieren, die mit der Automatisierung im Allgemeinen und der Automatisierung des Tötens im Speziellen gar nichts zu tun haben, da diese meist die notwendigen Ressourcen für die kostengünstige Produktion von Robotern und Maschinen verfügen. Dies vor allem vor dem Hintergrund der maximalen Auslegung neoliberaler Wirtschaftskonzepte, die auch das Töten und Kriegführen als eine Art Produktionsprozesse verstehen, die durch weitestgehende Automatisierung von der Abhängigkeit der Leistungserbringung durch Menschen entkoppelt werden. Dies schafft neue Machtzentren, die Kriegsführung ohne Einbindung ganzer Völker leisten können. Die Verfügbarkeit von Ressourcen wie Rohstoffe und Energie wird durch automatisierten Transformationsprozesse von Geld in (militärische, wirtschaftliche, mediale, juristische und politische) Macht zusehend erleichtert.

Die Zeichen stehen dafür, dass die Selbstverstärkung des westlichen Systems auf den Attraktor Krieg abzielen, da zusehend Dämpfungsmechanismen ausgeschaltet werden. Wenn deutsche Verfassungsrichter in einem Urteil über einen Handelsvertrag über den Verlust der Glaubwürdigkeit Deutschlands als eine Begründung einer Ablehnung eines Stopps erklären, dann klingt das immer mehr nach einem „es geht um Loyalität“ oder „Treueschwur“ irgendwelchen „globalen Interessen“ gegenüber, die eigentlich keiner kennt, noch genau darlegen kann, geschweige, dass diese sich einem demokratischen Prozess gegenüber öffnen würden. Es ist so wie immer, keiner weiß warum, aber man soll ja dazu sagen – sonst steht man blöd da. Die Wiederauferstehung eines Systems von Mitläufern, die „nur“ einem Befehl (Systemerwartung) gehorcht haben. Hoffen wir alle, dass wir es später „Schwarmintelligenz“ nennen können. Zumal die EU immer mehr zum Epizentrum dieser Art der politischen Intelligenz wird, negierend, dass Viehhirten seit Jahrtausenden ganze Herden von physisch überlegenen Tieren (z.B.: Kühen) dorthin treiben können wohin sie es bestimmen. Das kann uns schwarmintelligenten Europäern sicher nicht passieren – die Cowboys sind doch unsere Freunde und wollen uns nur mit ihrem besten Futter versorgen – zu ihrem supergünstigen Preis.


DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 15.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


Mehr vom Gleichen ist viel zu wenig



Motte Allerechtevorbehalten Also Herr Strolz so schaut es eben aus, wenn man keine Visionen hat sondern nur noch "mehr vom Gleichen"-Erhaltungspolitik macht. Es hilft aber gar nichts, wenn die Opposition sich nur in der Kritik dieses Vorgehens ergeht und selbst entweder auf Retro-Konzepte abstellt oder, so wie die NEOS nur noch neo-liberaler auf den "am meisten vom Gleichen"- Turbo setzt. Und dann die naive Hurra-Zustimmung zu der 2000 seitigen CETA-Mogelpackung als visionäre Lösung aller Systemprobleme zu bejubeln ist nicht wirklich vertrauensstiftend. Sie fordern also eine gemischte Kommission, die, in der Folge vollkommen unbeeinflusst von irgendwelchen demokratischen Prozessen die Bestimmungen dieses Vertragswerkes mit völkerrechtlicher Bindung der Einzelstaaten nach Belieben verändern kann? Sie fordern also, dass Investoren (zum Beispiel in Goldschürfrechte in Rumänien) von den Bürgern 5 Milliarden Euro Schadensersatz über diese Investorschutzsondergerichte zugesprochen bekommen, weil die Rumänen die Grenzwerte für Zyanid im Grundwasser angehoben haben (Zyanid braucht man um halbwegs kostengünstig Gold herauszuwaschen) und diese Prozesse über Investorschutzprozessfinanzierunges-Fond-Produkte aggressiv finanziert werden, was zu einer inflationären und finanziell immer aufwendigeren Problemstellung vor allem für ärmere und verschuldete Staaten wird. Es wirkt eigentlich nicht danach, dass sie eine wirkliche Vision vertreten sondern, im Gegensatz zur ÖVP nur noch fokussierter neoliberale Wirtschaftsinteressen vertreten. Ich sehe das eine verschenkte Gelegenheit, da sich die Zeichen mehren, dass es wirklich 5 vor 12 ist für einen ganz neuen Ansatz - einen visionären Ansatz von Wirtschaften, Leben und Machtausübung zu entwickeln. 0:0 oder 5:0 oder 5:5 ist hier egal, die Frage ist ob wir nicht ein ganz anderes Spiel spielen oder wenigstens die Spielregeln grundlegend ändern sollten?! Mehr vom Gleichen ist viel zu wenig!

14 Oktober 2016

Die einzige Sicherheit

Die einzige Sicherheit ist Wahrhaftigkeit, Liebe und Freiheit. Die drei Dinge gehören untrennbar zusammen. Eine Freiheit ohne Wahrheit ist Manipulation. Eine Freiheit ohne Liebe endet in Brutalität. Liebe ohne Wahrheit geriert zur Selbstaufgabe.

Es gibt sie wieder, die Technokraten der Macht, die glauben, dass man beständig an der Macht bleiben kann obwohl man die Wahrhaftigkeit, die Liebe und die Freiheit in kleinste Teile verstümmelt und sie in einem propagandistischem Patchwork zu einem medialen Brei verrührt, um die schweigende Mehrheit zu überstimmen. Da wird Hass erzeugt um Feindbilder zu erschaffen. Da werden Lügen institutionalisiert verbreitet um rechtfertigende Fakten zu erschaffen. Da wird massiv Angst geschürt um dem fortschreitenden Machtverlust durch Kontrolle zu vereiteln. Ein Krieg muss her – das genaue Gegenteil von Wahrhaftigkeit, Liebe und Freiheit. Nur wenn Krieg herrscht kann man den Menschen diese drei Dinge „erlaubter“ Weise vorenthalten. Und sich selbst an der Macht und an den Geldtrögen.

Der erste Schritt ist die Angst. Menschen die lange und im gesteigerten Ausmaß Angst ausgesetzt sind, werden aggressiver, wütender. Ab einer gewissen kritischen Masse an Wut kann man damit beginnen der wütenden Meute Feindbilder vorzuspiegeln. Diese können ruhig bar jeder Logik oder Realität sein, da das Freund-Feind-Schema eine selbstverstärkende Intensivierungsautomatik besitzt. All diese Änderungen in der Massenpsyche kann man sehr leicht durch eine einzige Methode erreichen: durch den Glauben. Dieser Glaube hat nichts mit Spiritualität zu tun, sondern mit dem festen Glauben daran, dass das WIR (also die Gesellschaft in der man lebt) sich aus einer Vielzahl von gleichgearteten ICHs zusammensetzt, die alle genauso wahrhaftig, liebevoll und freiheitsgesinnt wie das eigene ICH. Dieses Konzept erleichtert die Solidarität des ICHs mit dem WIR. Alles was offensichtlich diesem Konzept widerspricht ist ANDERS und daher höchstwahrscheinlich genau gegenteilig beseelt. Für die positive Bestätigung dieses Glaubenskonzeptes gibt es vor allem sportliche Events wie Fußballweltmeisterschaften, Qualifikationen und olympische Spiele. Hier kann man sich mit dem Erfolg des WIRs matchen. Die negative Verstärkung des Nicht-WIRs ist fast noch leichter, da negative Ereignisse viel einfacher dem ANDEREN zuzuordnen sind als, dass man positive kollektive Ereignisse erschaffen kann.

So ist es anscheinend einfacher ein WIR-Gefühl bei den US-Wahlen in der europäischen Wahrnehmung zu erschaffen als dass man den ANDEREN, also beispielsweise den Russen zuerkennen würde, den gleichen Werten und Zielen verpflichtet zu sein wie WIR. Es ist hier eine Leichtigkeit zu zeigen, dass wenn Russen und Amis das Gleiche tun, immer ein prinzipieller Unterschied herrscht. Wenn die Russen bei uns Immobilien kaufen – dann ist das Ausverkauf der Heimat. Wenn die Amis bei uns kaufen, dann ist das willkommenes Investment, dass man noch durch einseitige Regelungen schützen muss. Abgesehen davon, dass die Russen ja besonders hinterhältig agieren, da sie die Länder zusätzlich täuschen indem sie in diese investieren (was es daher zu verhindern gilt) um sie in der Folge kriegerisch zu erobern. Auch ist es den neuen Glaubenskriegern vollkommen egal, dass normaler Weise das größte Land der Welt nicht noch zusätzliche Gebiete erobern muss, da sie für etwas, dass sie im Übermaß haben einen inflationär hohen Preis zahlen müssten. Auch ist die geschichtliche Tendenz von zwei großen Feldzügen gegen Russland in den letzten 200 Jahren eher widersprüchlich zu der Wahrscheinlichkeit eines Krieges gegen den Westen. Aber es schwächt einen Glauben gar nicht, wenn er von der Realität sogar um 180° abweicht.

Wenn man genug Angst hat glaubt man demjenigen der einem verspricht seine Macht zu seinem Schutz zu verwenden einfach alles. Mehr noch, man räumt ihm jede Macht ein. Man zahlt sogar Tribut an ihn, nur dass er einem den Glauben erhält, dass man dann keine Angst mehr haben muss. Die Illusion entsteht, dass, wenn man sich dem Stärksten unterwirft, dieser einem mehr Sicherheit garantieren kann. Das bleibt leider aus dem oben eingeführten Axiom eine Illusion, da Macht im Gegensatz zu Autorität nicht auf dem Vertrauen in Wahrheit, Liebe und Freiheit entsteht. Eher aus deren Gegenteil. Das heißt ganz einfach, dass mehr (wirtschaftliche, kulturell-mediale, politische und militärische) Macht nicht zu mehr Sicherheit führt.

Die Macht, die ausgeübt wird um ein CETA durchzudrücken wird auch weder zu einem Wirtschaftswachstum noch zu einer gesteigerten Sicherheit führen. Als ultimatives Entscheidungskriterium gibt sowohl der deutsche Verfassungsgerichtshof alsauch die österreichische Regierung an, dass man an „internationaler Glaubwürdigkeit und Reputation“ verlieren würde (und der Finanzplatz an Investments). Also wenn man einem im Geheimen von Lobbyisten maßgeblich ausgehandelten Vertrag nicht zustimmt, dann verliert man das Wohlwollen der Mächtigen und sie werden dich zur Strafe finanziell aushungern. Das bringt echt Sicherheit. Neben einem österreichischen Koalitionspartner der schon internationale die Gabel macht, bevor noch irgendwer Druck gemacht hat. Durchpeitschen von, nicht im Mindesten durch irgendwelche demokratischen Prozesse beeinflussten Gesetzgebungen führen meist nur zur Aufstockung des Kontrollbedarfes gegen Abweichler. Alle die hier irgendetwas Wahrhaftiges, Freies oder Liebevolles entdecken können anstatt von Macht-Gier, die sollten sich für den Brüder-Grimm-Selbsthypnosepreis bewerben. Des Kaisers neue Kleider werden nicht besser, wenn man noch 1000 Lobbyisten, Kauf-NGOs und Experten darüber lobhudelnd phantasieren lässt. Es gibt leider unendlich viele Möglichkeiten zu lügen aber nur eine Wahrheit. Es gibt unendlich viele Arten des Hasses aber nur eine unteilbare Liebe. Es gibt unendlich viele Spielarten der Unterwerfung und Gefangenschaft aber nur eine Freiheit. Und diese hat mit Sicherheit nichts mit einem Freihandelsabkommen zu tun, da sich hier jemand Freiheiten herausnimmt. Aus der unteilbaren Freiheit.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 14.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Oktober 2016

Frei Handeln

Frei Handeln bedingt Freie Kommunikation

Es ist erschreckend wie willfährig unsere Politiker (also diese Partie in der EU, die da die Wünsche aus Übersee in Gesetze und Regelungen für uns umsetzt) sogenannte „Freihandelsabkommen“ unterschreiben.

Hier wird vollkommene Amnesie betrieben. Echelon – vergessen wir gleich wieder, Geheime Foltergefängnisse der USA in Europa, vergessen wir sofort wieder, Drohnenkills über ein besetztes Land, vergessen wir gleich wieder, Abhören von Telefonen von „befreundeten“ Ländern (und Regierungschefs) mit denen man ja sooo gerne frei handeln würde, vergessen wir gleich wieder, Abhören JEDER elektronischen Kommunikation und JEDES Geschäftsgeheimnisses in den Ländern mit denen man angeblich „freien Handel“ treiben wird, vergessen wir vollkommen, das bald wieder 2 Länder von außerhalb der EU Truppen in Deutschland stationiert haben, vollkommene Ignoranz. 1 Land von außerhalb der EU, dass in mehr als 7 EU-Staaten relevante Truppen und Gerät (bis hin zu Atombomen) stationiert hat und alleine über deren Einsatz entscheiden kann, Funkstille.

Für Freihandel benötigt man zu allererst eines: Freiheit. Freiheit ist die Abwesenheit von Hegemonie. Das kann man im Falle der EU nicht behaupten. Freiheit im Handel und im Handeln bedingt eine Freiheit in der Kommunikation. Die gibt es in einem progressiv steigenden Maße nicht. Nämlich derart nicht, dass man all diese Dinge der elektronischen Welt eigentlich nicht mehr als juristisch verwertbar ansehen kann. Warum gibt es noch immer keine Gerichtsverfahren mit den nicht getöteten Terroristen aus Paris? Wär doch ein einfacher Fall, oder? Ja, zum Beispiel der, den die belgische Polizei 13 mal laufen hat lassen.

Noch eine Facette der Illusionsshow die keiner in Betracht zieht: Es gibt mittlerweile eher 100.000+ Geheimdienstmitarbeiter in der westlichen Hemisphäre. Das ist eine Mitarbeiterzahl eines riesigen Konzernes. Alle tun immer so, als ob diese Mengen an Menschen, die in einem System leben, das vollkommen vom Rest der Menschheit abgekoppelt ist (technisch, legistisch, militärisch, juristisch, medial, moralisch) nicht aktiv massiv Einfluss auf das reale Leben nehmen würden. Die beschäftigen sich hauptsächlich damit „Feinde“ ohne irgendwelche Restriktionen zu beseitigen. Dabei geht die kollektive Paranoia schon so weit, dass selbst die Gemeinde der Geheimen sich selbst überwacht und belauert (vergleiche Fall Snowden). Eine geheime Organisation vertraut nichts und niemanden. Nicht einmal sich selbst. Und schon gar nicht ihren Auftraggebern, wenn sie überhaupt noch solche besitzt. Beauftragt wurden diese Strukturen durch eine Ideologie, eine Religion: die NS (nationale Sicherheit) und durch eine Illusion, der Illusion, dass man alles und jeden nur genügend kontrollieren müsse um die Kontrolle zu behalten. Unrechtsstaat nennt man die letzten Versuche in diese Richtung, die gescheitert sind, großspurig im Westen. Unmerklich erklimmt die westliche Welt die nächste Ebene der Selbsthemmung – NS wächst mit den „globalen Interessen“ zusammen indem man nationale Sicherheit einfach durch GS (also globale Sicherheit) und GI (globale Interessen) ident ersetzt. Menschen die sich gegen die neo-nationale Sicherheit (also NeoNS), die jetzt als globale Sicherheit vermarktet wird zur Wehr setzen werden als Retro-Nationalisten diffamiert und verschärft überwacht und gerechtsstaatet. Systemabweichler nannte man das früher. Illegale Freiheitsideologen, also eigentlich illegale Gefährder fast schon wie illegale Kombattanten (also diejenigen die sich gegen die globale Staatsgewalt wehren, weil eben nicht Teil dieses globalisiertern Hegemons, also eigentlich überhaupt nicht legal geschützt – also illegal) sind das heute. Weiter abseits wird ihnen gedrohnt, bei uns im Westen wird einfach die klassische Mafiamethode angewendet: Wenn du nicht kooperierst, brennt leider dein Laden ab. Einfach so. Der Herr BK Kern hat wirklich Mut. Ich hoffe für ihn persönlich, dass er auch weiterhin die Kontrolle über seine Fahrsicherheitssysteme behält (…) und, dass nicht plötzlich bei einem beschrankten Bahnübergang urplötzlich die Steuerung versagt. Mit der Prosperität österreichischen Banken kann man ihn Gott sei Dank ja relativ wenig erpressen, weil die schon alle hin sind oder schon denen gehören, die sich nicht ins eigene Fleisch schneiden werden. Außer RI. Aber auch bei denen kann man ihm wohl kein sonderliches Naheverhältnis nachsagen. Die müssen da selbst schauen wie sie überleben wollen, wenn sie weiterhin gegen die „globalen Interessen“ im EEC und vor allem in Russland agieren. Aber CETA und TTIP, das brauchen die Menschen, weil sie von den globalen Interessen ja leben!? Auf jeden Fall am Computer, in den Medien und am Händi immer so tun als ob man dafür ist – in aller Freiheit. Und immer dran denken beim Meeting: Händi abschalten und nicht im Raum lassen. Wegen der freien Kommunikation. Und dann alles in die Klaut.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 11.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

10 Oktober 2016

Schieder-Gerichte


Mhmm. Jetzt ist die Freiheit und Wahrheit, die 1800 Seiten benötigt um beschrieben zu werden, offenbar schon zu komplex für den Herrn Schieder. Die Frage ist überhaupt, was man mit Rechtsvorschriften und Verträgen erreichen will, die so komplex sind, dass sie keiner mehr versteht!? Ein Freihandelsabkommen soll doch das Handeln der Akteure freier gestalten, oder? Wenn man dann immer die gleichen "Experten" benötigt, die offenbar hier arabeske Rechtskonstrukte in geheimen Sitzungen geschnitzt haben um sich auf ewige Zeiten ihre Honorare als Experten zu sichern und um offenkundig "globale Interessen" so abzubilden, dass sie sich selbst "Empowern", dann klingt das Wort Freiheit in diesem Zusammenhang wie der blanke Hohn. Selbst Geschworene sind offenbar nicht mehr in der Lage die Einhaltung von Gesetzen zu erkennen - auch hier sollen sie das den "Experten" überlassen. Die Frage die niemand stellt ist aber, wie kann man Gesetze, die das normale Zusammenleben regeln sollen, einhalten, wenn man sie ohne (situative) Erklärung der Experten nicht richtig versteht? Jetzt braucht es sogar schon Experten um festzustellen ob, wer und wie man mit Tretrollern fahren darf und überhaupt. Alles was nicht erlaubt ist, ist verboten. Gott sei Dank ist noch keinem aufgefallen, dass man mit Fahrrädern durchaus schneller als 20 km/h fahren kann - was für Wust an Vorschriften und Regeln es da nicht bedürfte kann man sich gar nicht vorstellen - und vor allem: Für die Einhaltung der neuen Regeln benötigt es ja wieder zusätzliche Beamte. Die müssen dann die Ordnungswidrigkeiten ahnden. Wie bei den Freihandelsabkommen. Eine Freiheit, die einigen wenigen wieder mehr Kontrolle und Macht verschafft - ein modernes Paradoxon. Freihandel ist ja soo gut. Weil, wenn die Menschen dort bleiben wo sie sind und mit ihren unterschwelligen Standards produzieren diese nie im Leben "unsere" Arbeitsplätze gefährden,. Das tun sie nur, wenn sie zu uns kommen und zu unseren Konditionen arbeiten wollen (!?!?) Freihandel bringt Wohlstand. Momentan ist Österreich maximal in einem Exportweltmeister: Im Export von wertschöpfenden Arbeitsplätzen. Aber der gemeine Bürger ist einfach zu dumm um die Vorteile der Freiheit und Wahrheit, um die sich all diese Experten, Beamten und Investoren seit Jahren aufopfernd gekümmert haben, zu verstehen. 1800 Seiten schaut eher nach einem Konvolut aus, wo jede Lobby, auch ohne Mithilfe eines Herrn Strasser, ihren Teil hineingeschrieben hat, den es gerne gesetzlich zugesprochen bekommen hätte. Auch die "Experten" - die bekommen jetzt ein eigenes Entscheidungs-Gericht (wenn ein bisschen Gras drünber gewachsen ist - das sind dann aber keine Laienrichter, weil teuerer einzukaufen) und können sich schon den nächsten Learjet ordern. In Ö1 konnte man sich im O-Ton ihr beglücktes Gelächter und ihre Feststellung, dass einfach die Bürger auf jeden Fall abkassiert werden - so oder so, anhören. Herr Schieder tut sich offenbar noch schwer dem Vertragswerk, dass man nicht ablehnen darf, zuzustimmen. Ob globale oder "familiäre" Interessen, die SPÖ sollte aufpassen, dass sie nicht unter irgendwelchen bilderbergerischen, hedgefondgetriebenen Räder der "globalen Interessen" kommt. So wie diese "globalen Interessen" gerade den deutschen Banken und Finanzern die Wadln firerichten, wenn sie sich nicht unterwerfen.

DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 10.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 September 2016

Der Nuland-Baroso Investorschutz

Motte Allerechtevorbehalten Also mit Plattitüden wird man auch nix reißen. Die Militärmacht in Europa heißt NATO und hat mit der EU nix zu tun. Die ist auch nicht demokratisch legitimiert und steht unter dem Befehl der USA (z.B.: Kriegstreiber Breedlove als SACEUR und jetzt Army-Erdferkel Scaparrotti (kein Startenor)) Die Polizei-Einheiten und Geheimdienste sind vollkommen von einer europäischen Zussammenführung befreit. Stehsätze sind wie Axiome in der Mathematik, auf die wahrhaftigen Fragestellungen trifft man immer erst wenn man diese hinterfragt. Ich hätt auch welche: Immerwährende Neutralität oder das Bankgeheimnis schützt die Freiheit der Bürger. Den Verkaufstrick eine demokratisch behübschte EWG als irgendwas gemeinschaftlich Staatsbündlerisches zu platzieren sollte man langsam einstellen. Mit Sicherheit bringt die EU-Plattform nur den Lobbys mehr Sicherheit ihre Interessen durchzusetzen (vergleiche den Ansatz ein Investorschutz-Machwerk zwischen NAFTA und EU als bilaterales Freihandelsabkommen durchzuboxen (CETA)) Die EU wird ja bekanntlich durch die USA zur Wirtschafts-NATO umgebaut (vergl. Aussage des US-Botschafters bei der EU) Es dauert Monate wenn man ein Automobil aus einem EU-Land in einem anderen anmelden will. Aber für weniger als stellenweise 3% Zoll bei ein paar Milliarden Handelsvolumen (der größte Posten sind die gegenseitigen Fluggebühren) macht die EU auf 1480 Seiten ein Backdoor für ganz NAFTA auf, dass man auch gleich alle goldenen Schlüssel aller Städte dazugeben könnte. Gehört für Sie nicht auch die Rechtssicherheit zur Sicherheit? Investitionsschutzabkommen mit NAFTA - ich finde, es trägt nichts zu unserer Sicherheit bei, dass wir uns einer Sondergerichtsbarkeit US-amerikanischer Law-Firms unterwerfen, damit man im Gegenzug nicht mehr Tiroler-Speck in Kanada verkaufen kann, der nicht aus Tirol kommt. (weil irgendwann geht es sich dann mit den Tiroler Schweinen auch nicht mehr aus, dass man den orginal Tiroler Speck weltweit vermarktet) Aber das US-Getreide muss nicht als GMO ausgewiesen werden. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass man auf jedes Produkt auch draufschreiben muss, wenn es mit GMO produziert wurde und oberste Entscheidungsinstanz ist der EUGH/jeweiliges Höchstgericht. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass Europa eine eigene, rein defensive Armee hat, die den Wirtschaftsraum der EU-BÜRGER(!) und damit den EURO schützt. Für mich bedeutet mehr Sicherheit, dass man sich nicht weiter von Goldmann&Sachs die europäische Realpolitik und Strategie bestimmen lässt, sondern eine demokratisch WÄHLBARE Kommission hat, der eine zweite Kammer (der Rat) beigestellt ist. Für mich bedeutet, mehr Sicherheit, dass das EU-Parlament wirklich die Entscheidungen beschließen muss und nicht, dass irgendwie alles "vorläufig" von ein paar "bald-Goldmann-und-Sachs-Korruptionisten" beschlossen wird. Mehr vom Gleichen braucht niemand. Außer er bekommt dafür sein Geld als Lobbyist.

Ich fühl mich jedenfalls nicht sicherer, wenn der Herr Baroso vor ein paar Jahren der Janukowitsch-Ukraine keine 28 Milliarden Euro Wirtschaftshilfe und Visafreiheit für ein Zustandekommen der EU-Assoziation zugestanden hat - aber die EU nach West-Putsch und Installation von kriegstreibenden westlichen Statthaltern dies plötzlich einfach "vorläufig" beschließen kann, obwohl sich die Holländer in einer Volksbefragung dagegen ausgesprochen haben. Das sind die großartigen demokratischen Werte der EU - und der Herr Baroso taucht dann noch in irgendeiner prämienauszahlenden Goldfasan-Funktion bei Goldmann und Sachs auf (bei seinem Abschied als Kommissionspräsident sagte er noch, dass er sich zur Ruhe setzen wolle). Die haben ja nach Frau Nuland 5 Milliarden Dollar in das Projekt "Takeover Ukraine" gesteckt. Also sollten sich schon 5 Millionen für den Herrn Baroso ausgehen, nachdem das alles so gut geklappt hat.

DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 27.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 September 2016

Die ÖVP kennt sich einfach aus bei CETA

Also das ist schon ein tolles Ding das CETA - das bringt "UNS" mehr Wohlstand und Reichtum! Das hat die EU-Kommission schon mal so vorab beschlossen. Da ist es vollkommen wurscht, dass dasjenige Land, dass die meisten Handelsbeziehungen zu Kanada hat (GB) zwar noch als Verhandlungspartner in der Präambel des Vertrages steht, aber eigentlich schon nicht mehr in der EU ist!? Herr Mitterlehner: Um wieviel mehr Wohlstand und Reichtum beschehrt "UNS" der Freihandel mit Kanada? Wieviel Handeln wir JETZT gerade mit Kanada? Warum handeln wir nicht weiter mit Russland? Das ist viel mehr Umsatz und Wohlstand! Warum sinken seit Jahren die Reallöhne und die Anzahl der Produktionsarbeitsplätze, wo doch sooo viele globalisierende Freihandelsabkommen laufend etabliert werden? Wer genau wird da reicher oder wohlhabender durch die Globalisierung? Wenn der Herr Flick seine Milliardenstiftung in Österreich macht, dann sind statistisch plötzlich alle Österreicher reicher - nur, davon kann sich keiner etwas kaufen. Wenn man aus der Wasserversorgung ein profitables Geschäftsfeld macht, indem man den verschuldeten Gemeinden einen Einmalerlös für deren Wasserversorgung gibt, steigt das BIP und die Wirtschaft wächst. Und uns allen geht es natürlich besser!? Herr Mitterlehner was genau bringt CETA dem Normalbürger? Und wo gibts genau den Nachweis für die Marketingparole: "Freihandel sorgt für Wohlstand"? Jeder Kaffee- oder Schokoladebauer der Welt weiß, dass der Freihandel immer nur den Händlern zu mehr Profit gereicht. Freihandel ist für Händler, auf kosten der Produzenten - weil, wenn einer reicher wird, dann muss ein anderer ärmer werden. Außer im Finanz-Papierdruck-Fliegerspiel - die glauben noch immer, dass alle von der Arbeit der anderen leben können. Die großen Illusionisten dieses Jahrhunderts sind die Finanz- und Investmentbanker. Immer weniger produzieren bei uns die Wertschöpfung von der immer mehr leben wollen. Das geht sich jetzt schon im Süden Europas für die Menschen nicht mehr aus - dafür brauchen wir jetzt CETA und TTIP, damit die Profite weiterhin dorthin fließen wo jetzt schon die arbeitslosen Einkommen versuchen ein schwarzes Loch des Geldes zu sein. Immer mehr für immer weniger - und das vertraglich gesichert. CETA/TTIP, danke Herr Mitterlehner, der Nachfolger des Herrn Pröll, der ja exemplarisch gezeigt hat wie viel mehr Wirtschaftsverständnis Politiker im Gegensatz zu "normalen Bürgern" haben.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 21.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 September 2016

Für alle TTIP Freunde


Für alle TTIP Freunde, so wegen Standards und Blabla.Wer wirklich noch glaubt WTO, TTP, CETA und TTIP geht nicht um gesteigerte Handelsmacht für die Ehschonmächtigen, der soll weiter den Lobbyonkeln vertrauen. Die Anzahl der angeblichen Verschwörungstheorien ist direkt proportional zu den "Kommunikationsstrategien" die das Establishment uns auftischt. Wenn ich Schauergeschichten lesen will reichen auch Grimms Märchen. Die Meinungsmacher haben die Berichterstatter ausgerottet. Unsere Werte verwechseln Meinungsmacher mit Wertung - meist mit Abwertung. Das Macht Management in der "freien" Welt nutzt gekonnt unsere Freiheiten um sich selbst an der Macht zu halten und die Profite zu steigern. Oder man läßt diejenigen an die Macht, die die Profite am meisten steigern. Wer die Macht hat die Spielregeln der Freiheit zu kontrollieren, macht aus jedem Widersacher einen Despoten. TTIP ist ein Werkzeug der Machteliten um deren Kontrolle der Freiheit zu ihren Gunsten zu vertiefen. Die einzigen Arbeitsplätze die TTIP kurzfristig schafft sind die von Lobbyisten, Bezahl-Experten und Netzwerk-NGOs. Die EU alteriert sich über die Liste der "ausländischen Agenten" in Russland, schafft aber nicht einmal eine valide Lobbyisten-Liste. Der Herr Baroso bei Goldmann und Sachs regt keines der verarschen Lämmer mehr auf, zumal ihnen auch ein eigentümliches EU-Konstrukt als Wiege dereuropäischen Werte und gar Demokratie verkauft wird. Nirgends gibt es so wenig Mitbestimmungsmöglichkeiten für den Wähler wie in der EU. Bevor sich die Lobbynetzwerkvorsitzenden in der EU über CETA und TTIP-Abkommen stürzen, sollten sie einmal die demokratische Vertiefung der EU angehen. Dann könnten sie sich auch noch der militärischen Unabhängigkeit widmen, da zur Zeit die Türkei beispielsweise zwar europäisch militärfähig ist, aber nicht integrationsfähig. Also füreinander sterben - ja, aber Visafreiheit - nein?

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 14.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

12 August 2016

Wer will eigentlich TT(i)P?

Selbst die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten will das Machwerk TTP abschießen:

Gegen TPP: Folgen für TTIP?

Die Demokratin sprach sich klar gegen das umstrittene transpazifische Handelsabkommen TPP aus. „Ich bin jetzt dagegen, ich werde es nach der Wahl bekämpfen und ich werde es bekämpfen, wenn ich Präsidentin bin“, sagte sie. Mit dem Abkommen wollen die USA ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit elf weiteren Pazifik-Ländern regeln. Präsident Barack Obama hat die Partnerschaft maßgeblich vorangetrieben. Experten sehen im Falle eines Scheiterns von TPP auch größere Gefahren für ein amerikanisch-europäisches Abkommen (TTIP).(http://orf.at/stories/2353544/2353559/)
Warum eigentlich? Weil sie gerade vor einer demokratischen Wahl steht? Es ist wohl der beste Beweis dafür, dass diese Freihandelsabkommen, die eigentlich Freihandelsmachtabkommen heißen sollten, nicht für das gemeine Volk bestimmt sind. Auch deshalb wollen die Regierungschefs in der EU und die Kommission noch Husch-Husch finanllisieren bevor die USA ganz im Wahlkampf versinkt. Also die Kommission muss eh nie fürchten vor irgendein Volk treten zu müssen und in Europa sind gerade auch eher Ausnahmezustandsregelungen mehr im Vormarsch als Bürgerwahlen. 
Zwischenruf: Ende des gehirnerweichenden Konstruktes, dass die Dinge zu kompliziert und komplex für "normale" Bürger seien. Auch, durch nichts weiter als durch das Vordringen auf eine Wahlliste legitimierte Abgeordnete oder Kommissionsräte, werden dadurch nicht zu Superbehirnern. Kein Mensch kann mehr als 3 veränderliche, sich gegenseitig beeinflussende Parameter gleichzeitig bewusst auf ein Ziel hin steuern. Zwischenruf Ende. 
In der Not eines Wahlkampfes wissen die Politiker plötzlich, was die Menschen wollen könnten. Das Frau Clinton das nach der Wahl genauso vergessen wird oder kann umzusetzen steht auf einem anderen Blatt. Es zeigt nur immer mehr wie weit die "Zweiklassengesellschaft" im Westen vorangeschritten ist. Diejenigen die weiter hoffen vom aktuellen Wirtschaftssystem auf Kosten anderer (anderer Generationen, anderer Kontinente, anderer Kulturen) leben zu können und denjenigen die bereits zu Nettodraufzahler-Verlierer des Systems geworden sind. Hier fährt Clinton eine gefährliche Wahlstrategie: Menschen die in Generationen denken (also grosso modo Familien) werden nicht mehr lange bei diesen Zockerspielen mitmachen können. Aus wirtschaftlicher UND ökologischer Selbstbehauptung. Das globalisierte Freihandels-Fliegerspiel scheitert spätestens an der Generationengrenze. Noch mehr gegen menschliche, produktive Arbeit zu spekulieren? Was ist der Plan B?

DI Mathias Gruböck                                                    Baden, 12.08.2016                                              
Unternehmens- und Organisationsberater

10 August 2016

Kernspaltung

Kernspaltung


Bundeskanzler Kern geht mit der NATO auf Konfrontation. Laut eines NATO-Sprechers: "Die Türkei nehme voll an den auf Konsens beruhenden Entscheidungen der NATO teil, „während wir uns den größten Sicherheitsherausforderungen einer Generation stellen“. Die Allianz sei der kollektiven Verteidigung verpflichtet und gründe auf den Prinzipien von Demokratie, persönlicher Freiheit, Menschenrechten und der Rechtstaatlichkeit." Auch fordert Bundeskanzler Kern implizit die sofortige Einstellung der TTIP-Verhandlungen, da die USA die Todesstrafe weiterhin praktizieren, das Folterverbot missachten, Geheimgefängnisse unterhalten und die Genfer Konvention laufend brechen. Laut Bundeskanzler Kerns klarer Positionierung ist man auf die weitere Umsetzung seines Bekenntnisses gegen Vergehen gegen Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte gespannt. Offen ist noch die Bewertung des Bundeskanzlers des Asylansuchens eines türkischen Admirals in den USA und wer jetzt wem Rechtstaatlichkeitsvergehen vorwerfen kann!?!? Und „Gehts scheißen Ungläubige!“ sollte man wirklich nicht sagen. Wobei, es gibt doch noch immer so viele, die nicht an eine Putsch glauben – also, der HC Strache glaubt nicht daran. Ist also ein Ungläubiger :-) HS HC-Gavur – Hadi sen de Herr Kern. Ha siktir Ha Ce Haliv Omar.
Österreich wird jedenfalls endlich wieder Frontstaat und Speerspitze des christlich-jüdischen Werteregimes. Und BKKern klärt auf. Schlau, die Türkei bis in den hinteren Orient verjagen. Istanbul ist ja überhaupt nicht die größte EUROPÄISCHE Metropole. Gefolgt vom Moskau. Von den 10 größten Städten Europas liegen bald 60% außerhalb der EU. Allein 42 Millionen Menschen (eben jetzt schon mit London) denen ein österreichischer Bundeskanzler (von niemanden gewählt und von einer Partei eingesetzt, die aktuell gerade mal 25% von 6.400.000 Menschen wählen würde – das sind gerade mal 1.600.000 Millionen Wahlberechtigte oder alle Bürger der 16. größten Stadt in Europa: Barcelona) Was nebenbei mathematisch sehr schön belegt, dass der österreichisches Bundeskanzler weniger zu sagen hat als der Wiener Bürgermeister.


DI Mathias Gruböck Baden, 10.08.2016
Unternehmens- und Organisationsebrater


05 August 2016

Heinz Ketchup beschließt TTIP

http://orf.at/stories/2352623/

Heiz Ketchup beschließt TTIP

http://orf.at/stories/2352623/
Toller Rechtsstaat, da entscheidet Heinz-Ketchup, dass einem Auslieferungsantrag aus der Türkei nicht stattgegeben wird. In Österreich müssen sich da Richter (wie im Fall Firtasch) herumschlagen. Hat im Firtasch-Fall gar auch das US-Außenministerium in Person von Fuck-the-EU-Nuland den Antrag auf Auslieferung von Herrn Firtasch gestellt um in Ruhe den Putsch in der Ukraine (im Gegensatz zum Putsch in der Türkei und Ägypten (bezogen auf Ruhe)) durchziehen zu können? Ein Land, das monopolistisch den Welt-Beherrschungsanspruch stellt, ist nicht lieb und nett, da es für eine Partnerschaft und Freundschaft keine Dominanz einer Seite braucht - ist gemeinhin eher schädlich. Schlag nach bei Nero wohin das führt, wenn einer die ganze Macht nur für sich haben will. Heinz-Ketchup beherrscht die Welt! Richtig lustig ist aber, dass eine nicht demokratisch legitimierte EU-Kommission ein CETA-Abkommen ohne Zustimmung der Mitgliedsstaaten auf unbestimmte Zeit vorläufig ratifiziert um noch schnell das TTIP "vorläufig" zu ratifizieren, weil unter einem Präsidenten Trump man dann schon deren Früchte genießen will.
Die türkischen Paradeiser (bnddtsch: Tomaten) wird Heinz jetzt auch nicht billiger und noch bestrahlter und noch genmodifizierter bekommen. Wo war da Frau Nuland? Vielleicht gerade bei der New York Times um ihr das von der Flucht von Präsdient Erdogan nach Deutschland/Großbritannien zu stecken? Schlechtes Timinig Frau Nuland. Sonst sind die USA versierter mit dem „herunterholen“ von Präsidentenmaschinen. Aber irgendwie ist es nicht gemütlicher geworden seit die Frau Nuland die EU fickt.
DI Mathias Gruböck Baden, 05.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


DI Mathias Gruböck                                                                             Baden, 05.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Aufmerksamkeitsübung



Motte Allerechtevorbehalten Herr Pilz, ist es möglich, dass die Grünen und damit auch Sie sich durch die diversen Regimechange-Aktivitäten von Machtblöcken etwas von ihrer wirklichen politischen Zielsetzung ablenken lassen? Stellen wir uns einfach einmal vor, dass uns all diese Ränkespiele um Macht und Einfluss über Öl und Gas in ehnochimmer-Kolonialgebieten nichts angehen, da wir a.) keinen Gewinn daran haben und b.) nichts dagegen/dafür tun können. Stellen wir uns weiter vor, dass sich im Hintergrund, für unser Leben viel wichtigere Dinge gerade entscheiden. Da werden CETA-Verträge unratifiziert ratifiziert, TTIP hingeschustert, aufgerüstet und Umweltvergiftungen prolongiert. Mir tun die Kurden auch sehr leid, da sie unter den Kolonialherren FR und GB unter die Räder gekommen sind. Wir werden das nicht lösen indem wir Herrn Erdogan umbringen, die ganze Türkei zum Feindesland erklären oder innenpolitische Konflikte der Türkei entscheiden. Machen wir doch wieder etwas Politik für die Menschen in Österreich und der EU - da gäbe es einen riesigen Handlungsbedarf! Langsam werden die medialen Ressourcen in Österreich sogar schon zu knapp um den Überblick über die aktuellen und sich anbahnenden Kriege um Macht und Einfluss des Westens zu überblicken. Afghanistan, Irak, Pakistan, Ukraine, Jemen, Kurdengebiete, Syrien, Israel/Palästina, Libyen (gerade ganz aktuell, da die USA alles für sich haben wollen und die Italiener ganz rausschmeissen wollen), Ägypten, Sudan, Mali, Somalia (die USA fliegen eigentlich in der gesamten Reichweite ihrer Drohnen Angriffe in Afrika) - jetzt neu Tschad. Eines steht jedenfalls fest: Wir sollen mehr zahlen. Österreich zahlt der NATO auch schon Schutzgeld - oder Kopfprämien - je nach Sichweise. Was ist mit unserer Neutralität? Alter Spruch mit doch viel Weisheit: zum Streiten gehören immer 2, diese einseitigen Sichtweisen von Konflikten sind in sich bereits wieder Konfliktverschärfungen. Wie sind eigentlich die Kurden in ihren Autonomiegebieten organisiert? Demokratisch oder doch in Herrscherclans? Schwarz-Weiß ist was fürs Kasperltheater wenn man will, dass die kleinen Kinder eine Stunde lang eine Ruhe geben und nur an den richtigen Stellen klatschen...

Die Türkei ist für ein friedliches Europa weder strategisch noch militärisch wichtig. Diese Wichtigkeit entsteht nur, wenn man zum Beispiel das Schwarze Meer und den Bosporus beherrschen will oder möglichst nahe an Moskau Atomraketen aufstellen will. Alle anderen Schwachsinnigkeiten sind Strategien von unkontrolliert aggresiven Militärs, die ja eben ihre Existenz und massiven Kosten durch Bedrohungsszenarien und Kriege rechtfertigen müssen. Weil, gäbe es nicht den Terror und die bösen Russen/Chinesen es gäbe viel weniger Militärs/Geheimdienste mit viel weniger Budget. Das ist fix. Die Gesetze der Marktwirtschaft: Mehr Militär mehr Krieg, mehr Geheimdienste mehr Überwachung und "geheime Operationen" (wobei hier der Unterschied zu Terroranschlägen nur in der staatlichen Finanzierung dieser Operationen begründet ist).

DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 05.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater