11 August 2015

Was nicht im Internet ist existiert nicht

http://orf.at/stories/2293348/

Genau - wie das Badner Jugendamt - was man nicht sehen will, das gibt es nicht. Ändert am Missbrauch von Kindern überhaupt nichts, den gab es schon vor dem Internet. Ganze britische Regierungen haben sich damit beschäftigt, Akten und Ermittlungen zu unter den Tisch fallen zu lassen. Jugendämter sind auch dafür bekannt, dass sie sofort in pragmatisierte Deckung gehen, wenn irgendwelche hochwohlgeborenen Kinderliebhaber ihre politischen Netzwerke vorsprechen lassen. Darüber soll man nicht vorsprechen - sagen einem alle, die wissen wie man vom Jugendamt alles bekommen kann, was man will. Den überbringer der schlechten Nachricht tut man halt viel einfacher teeren und federn - und wenn man nicht mehr wegschauen kann, dann gibt man den Akt weiter, teilt ihn auf, läßt ihn liegen und so weiter. Wenn man dann noch ergebenst anfragt, ob die missbrauchten Kinder überhaupt noch leben, bekommt man eine batzige Antwort: Bei Kindern in Bad Vöslau wissen wir (Anm. das Jugendamt) auch nicht ob sie leben. (Übersetzung für Normalbürger: Halt die Goschen und geh scheißen - wichtig ist, den Kinderschändern noch den Kindesunterhalt nachzuschicken - da muss man sich schon an das Gesetz halten)

DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 11.08.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

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