07 August 2015

Emanzipation in Europa





... und die deutsche Linke sollte sich auch noch für den "Unrechtsstaat" in der DDR entschuldigen, da dieser seine Bürger allumfassend überwacht und kontrolliert hatte und Ausreisewillige als Staatsfeinde verfolgt hat. Zur NATO-US-Strategie passende Rechte, wie der neue polnische Staatspräsident Duda und die ukrainischen Neo-Faschisten, werden als national-konservativ bezeichnet, diejenigen die nicht ganz nach der transatlantischen Pfeife tanzen wie ein Herr Orban (weil er mit den Chinesen herumtut - so wie damals der Herr Janukowitsch) werden dann bestenfalls als Rechtspopulisten bezeichnet. Wie lange kann sich ein Europa noch leisten, dass die militärischen und wirtschaftlichen Strategien (NATO, IWF, Griechenland, Ukraine, Naher Osten, Afghanistan, Kurden, EURO-Abwertung, Schuldenkrise und dann wieder nicht, Überwachung, Wirtschaftsspionage, TTIP) von Tea-Party-Faschisten-Klüngeln und deren Bilderbergvasallen schwerpunktmäßig in den USA geschmiedet werden? Ist Europa nur noch ein Haufen überalterter Phlegmatiker, die sich in Schrebergartenintrigen verzetteln ohne es zu schaffen die Interessen der Schrebergartensiedlung geeint und machtvoll durchzusetzen? Geopolitik ist nichts für feige Sesselkleber mit einem US-Wartungsvertrag für ihre Ärmelschoner und darauffolgender Aufsichtsratsberufungen. Warum soll die EU der bankrotten Ukraine laufend Kredite geben aber bei Griechenland will der IWF nicht bei einem Schuldenschnitt mitmachen? Die Ukraine braucht sicherlich mehr Geld geschenkt als Griechenland, da sie doch viel mehr Waffen benötigen um mit allen Söldnern die die westliche Welt aufzubieten hat die russische Bevölkerungsminderheit abzuschlachten und die Ukraine ethnisch von ihr zu säubern. Das sollte doch unserer Wertegemeinschaft mehr wert sein als dem IWF die Schwächung des EURO via Griechenland. Da gäbe es einiges zu tun: Lybien stabilisieren, Assad stabilisieren und damit Syrien als Heimat für an die 20 Millionen Menschen halbwegs zu erhalten. Das Palästinenserthema endlich mal wirklich angehen und nicht weiter wegschauen, in der Ukraine den neuen-alten Mafiotengruppen, die sich jetzt vom Westen finanzieren lassen das Messer ansetzen und SOFORT den Krieg gegen die eigene Bevölkerung einstellen lassen. Wirtschaftssanktionen gegen Russland und den Iran SOFORT einstellen. Iran als zentrale Macht und Partner im Nahen Osten aufbauen, der Türkei eine EU-Perspektive im Gegenzug zur Lösung der Kurdenfrage bieten. Die EU nicht bis Georgien und Aserbaidschan ausdehnen. Russland nicht attackieren sondern sich von den USA emanzipieren. GB endlich einmal fragen ob sie jetzt wirklich in der EU sind oder nur, um die Integration am Kontinent nicht zu weit gehen zu lassen. Und ein stückweit wie Jesus die Händler und Profiteure aus den politischen Tempeln jagen. Die sollen Wirtschaft treiben und nicht Politik machen (kaufen).

DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 07.08.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

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