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09 März 2018

Gegenbewegung



Die haben aber ein wirkliches Gefühl fürs Timing. Gerade als das OGH dem Herrn Balluch zum x-ten Male den Stinkefinger der Republik Österreich zeigt und das sogar noch mit höchster juristischer Feinsinnigkeit, da wehrt sich die abgehalfterte rote Justizhälfte mittels ihrer verbliebenen Medienmacht und den Ex-Kumpanen von der GroKo gegen "Unverhältnismäßigkeit der Ermittlungen". Also der Herr Balluch war das leibhaftige organisierte Verbrechen und die SOKO Bekleidung hat vollkommen ausgewogen ermittelt, weil ein befreundeter Geschäftsmann sich gestört fühlte und dann auch noch ein Autospiegel zu Schaden kam. Jetzt schaltet sich das Justitzministerium ein, da mit einer Behörde so umgesprungen wird wie mit deren ehemaligen Delinquenten. Lustig ist da schon, dass Profil und Falter bei Razzien im Hause eines Exfinanzministers nicht genug bekommen können und laufend "hängt ihn höher" einpeitschen während Staatspolizisten offenbar "mysteriöse Razzien" über sich ergehen lassen müssen, obwohl sie doch "nur" ein paar Akten gegen einen kleinen Obulus vertickt haben. Das haben sogar die Staatskünstler aus den gekauften Akten dokumentiert. Aber die armen Polizisten, die brauchen doch ein kleines Zubrot wenn sie dauernd Tierschützer-Mafioten und Politvendettaopfer erlegen sollen. Alles nur für unsere Sicherheit. Das Sicherheitspack. Und bald gibts noch mehr von denen. Da fühlt man sich gleich noch viel sicherer. Sicher verwahrt. Polizei, Politik und Justiz eine unheilvolle Mischung der Staatsmacht, wenn da auf einmal die Gejagten ans Ruder kommen. Jetzt wird Hosn oba gespielt - spannend wird sein ob die Guten wirklich immer die Guten sind und umgekehrt - wiener Watschentanz - alles Walzer!

Die Frage die sich hier zusätzlich ergibt ist, ob Medien und Journalisten als sogenannte „4. Säule der Gewaltentrennung“ sich ungestraft mit Justizbehörden, Politikern und Exekutive zu Straftaten verabreden können ohne, dass dies die Bildung einer kriminellen Organisation darstellt. In dem relativ kleinen wiener Machtbiotop sind derartige Zusammenballungen recht schnell bedrohlich. Bedrohlich für die Demokratie, aber vor allem für alle Menschen, die die Machtfülle dieser mafiösen Strukturen gefährden. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass diese Netzwerke zumindest noch teilweise handlungsfähig sind und an zentralen Posten dieses Staates sitzen. Dies kann man daran erkennen, dass es massive Gegenbewegungen in Wien gibt, diese Netzwerke bloszulegen, ihre Taten aufzudecken und sie zu entmachten. Der Kampf um Wien und den unabhängigen Rechtsstaat ist voll im Gange. Qualitätsjournalismus dazu schaut anders aus. Speziell von „unabhängigen“ Medien.

DI Mathias Gruböck                                                             Nondorf, 09.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Dezember 2017

Beweismitteldealer


Wie ist das eigentlich - können die Anwälte der Angeklagten der Staatsanwaltschaft auch einen Deal vorschlagen, dass sie sie nicht weiter belangen werden wenn sie zugeben, dass sie Zeugen manipuliert haben. Wenn die Staatsanwaltschaft zugibt, dass sie sich - so im Urlaub - mit einem der Angeklagten in einem nicht-überwachten Land (sagen wir Brasilien) getroffen haben und ihm gegen eine Falschaussage über eine "Wahrnehmung" Strafnachlass in anderen Fällen - oder gar kein Gefängnis mehr angeboten haben. So wie sie schon diverse Gutachter unter Druck gesetzt haben, wenn sie nichts gesetzverletzendes feststellen. (Kleiner). Also, haben die Rechtsanwälte auch diese Möglichkeit, den Staatsanwälten einen Deal vorzuschlagen? Oder nicht? Wie war das vor der Inqusition damals - wenn man widerruft, dann wird man human getötet, wenn man sich nicht schuldig bekennt, dann wird man verbrannt. Und ganz wichtig war auch immer, dass man gleich immer mehr Hexen und Hexer denunzierte, damit das Inquisitionsstadel am Laufen blieb. 

Vielleicht ist das Ganze ja nur die späte Rache der Wr. Städtischen (rot) weil ihnen der politisch vollkommen proporztreue ausgemachte Ankauf der BUWOG nicht um 860 Millionen gelungen ist (also gemeinsam mit dem Raiffeisen-Proporzpartner) sondern, dass sich der damalige Finanzminister für die Privatisierung der Bundeswohnungen eine Planzahl von 1 Milliarde fürs Budget eingeplant hatte. Also machte er eine 2. Runde und brachte den Herrn Petrikovic als Preistreiber ins Rennen - die rot-schwarze Bietergenossenschaft musste zähneknirschend auf 961 Millionen nachbessern. Natürlich kann man als rote Staatsanwaltschaft da dann genau umgekehrt sehen - wahrscheinlich auch noch vom Wr. Städtische -Lobbyisten Faymann betrieben. Der kennt sich ja aus, wie man Geldtransfers von staatlichen Firmen zur Privatindustrie umdeutet - warum soll man da Geldtransfers von der Privatindustrie zum Staat nicht auch umdrehen können? 

Und welcher Staatsanwalt fährt nicht gerne ein bisschen baden nach Brasilien? Wen man da ganz zufällig trifft - ohne, dass man Angst haben muss von einem korrupten Staatspolizisten abgehört und verraten zu werden. Handys sind natürlich abgedreht. Vielleicht ist der Herr Flöttl auch kurz von den Bahamas dazugestoßen und hat sich nochmals für die umfassende Aufklärung im BAWAG-Bankraub durch die rote Staatsanwaltschaft bedankt. Aber das ist jetzt doch zu weit hergeholt. Bis neulich reichte für den Herrn Flöttl ja das normale Telefon. Jedenfalls ein faires Verfahren. Für den einen fairer für den anderen weniger fair. Mehr fairytails - mehr Verfahren, mehr Verbrennungen.

DI Mathias Grubök                                                                                       Baden, 20.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Oktober 2017

Bundesinstitut für Risikobewertung

An die
Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien
1030 Wien
Dampfschiffstraße 4


Betrifft: Bezichtigung von Straftaten


Sehr geehrte Korruptionsstaatsanwaltschaft

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung trägt zur Weiterzulassung von Glyphosat in der Nahrung und im Wasser EU-weit bei, indem sie die, von Monsanto durchgeführten Studien und alternative Studien zur Schädlichkeit und Kanzerogenität von Glyphosat in einer Gesamteinschätzung bewertet. Diese Begutachtung wurde von keiner Person oder Wissenschaftler durchgeführt sondern vom Institut an sich.

Neuesten Berichten nach, gibt es Hinweise, dass dieses anonymisierte Vorgehen des BfR der Verdunkelung von Beeinflussungen seiner Gutachtenbildung dient.


In einem zusammenfassenden Beitrag zuletzt in ARTE am 17.10.2017 werden Anschuldigungen von industriefernen Wissenschaftlern und Geschädigten dokumentiert, die den Tatbestand der Bezichtigung einer kriminellen Straftat bei den Wissenschaftlern, die offenbar die gleichen Gutachten für Monsanto und das BfR erstellen (siehe oben) darstellt.


Die Vorwürfe gehen bis hin zu einem Tatbestand der vorsätzlichen Gemeingefährdung nach §176 StGB. Allgemein eigenartig ist die Praxis, dass hier Bewertungen der Gemeingefährlichkeit von Giften (Glyphosat hat ein Patent als industrielles Rohrreinigungsmittel z.B.: in Kesselanlagen) in der Nahrung und der Anhäufung im Wasser fast ausschließlich mit Gutachten des Antragwerbers durch ehemalige oder baldige Mitarbeiter oder Berater des Antragwerbers, teilweise wortgleich bewertet werden. Eine vollkommene Unabhängigkeit oder keinerlei Interessensvermengungen können hier nicht redlich nachgewiesen werden.

Diese administrativen Vorgänge beim BfR haben aber in der Entscheidungskette der EU direkte Auswirkungen auf die Erlaubnis Gifte in Österreich auszubringen und Wasser und Umwelt damit, rechtsgültig zu kontaminieren.

Das mögliche Bedrohungsrisiko des öffentlichen Gemeinwohls in Österreich ist, auf Grund der Verdachtsmomente, hinreichend groß um hier Ermittlungen einzuleiten. Österreichische Behörden sind in diesem Fall als noch unparteiischer anzusehen als ihre deutschen Kollegen, da die Bayer AG ihren größten Einfluss sicherlich in Deutschland geltend machen kann und die Verschränkungen zwischen der Verwaltung, der Politik und der Industrie in Österreich, in diesem Fall, vielleicht nicht so groß sind.

Das BfR wurde jedenfalls von mir bereits mit den Vorwürfen direkt konfrontiert und um die Nennung der anonym agierenden Experten, gegen die Plagiatsvorwürfe erhoben werden, gebeten. Für Deutschland sollte ja das Informationsfreiheitsgesetz der EMRK gelten.

Mit freundlichen Grüßen Baden, 18.10.2017

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden

1 Anlage: Anschreiben Bundesinstitut für Risikobewertung (Deutschland)

Kontakt BfR


Mitglieder ihres Institutes werden von namhaften Wissenschaftlern vor dem Monsanto Tribunal in Den Haag des wissenschaftlichen Betruges bezichtigt. Auch werden Mitarbeitern ihres Institutes Plagiate und berufliche Verflechtungen mit dem Risikoproduzenten vorgeworfen. Durch die Geheimhaltung der Studienautoren oder Risikobewerter nimmt sich ihr Institut die Möglichkeit die Reputation der, mit strafbaren Handlungen bezichtigten Wissenschaftler, wiederherzustellen. Damit übernimmt ihr Institut konkludent die Vorwürfe und es bleibt der Eindruck, dass ihr Institut nicht unbeeinflusst bewertet hat. Ist es nach dem Informationsfreiheitsgesetz möglich, die Autoren, Bewerter, Risikomanager die an der Glyphosat-Bewertung beteiligt sind namentlich, nach Fachbereich und wissenschaftlichem CV und Referenzen aufgelistet zu bekommen. An sich ist es in einem Rechtsstaat üblich, dass es keine anonymen Gerichte und Bewertungen gibt. Vielleicht würde diese Listung etwas Licht in die Sachlage bringen. Vielleicht sollte man die Staatsanwaltschaft einschalten um in diesem Fall einer Bezichtigung von Straftaten zu ermitteln? Ist es ihrem Institut bekannt, dass Glyphosat ursptünglich als industrielles Rohrreinigungsmittel freigegeben wurde? Mit freundlichen Grüßen DI Mathias Gruböck
DI Mathias Gruböck Baden, 18.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

27 November 2016

Wahlverfehlung


Was ist eigentlich das Ziel von Demokratie? Woran gemessen ist sie die beste Art Macht auszuüben? Es ist wahrscheinlich deswegen, weil es bis dato (also vor der Etablierung von interaktiven Medien) die einzige Möglichkeit war, demjenigen oder denjenigen die glauben befähigt zu sein alle anderen zu regieren und zu steuern ein Feedback zu geben oder gar von der Macht zu verjagen.

Die Kriterien unter denen das geschieht werden von vielen der selbsternannten Machteliten dabei vollkommen falsch angenommen. Ihnen geht es immer ums Geld, um Budget um mehr Mitarbeiter in ihrem Verfügungsbereich. Mehr Geld ist mehr Macht. Was sie dabei übersehen ist, dass Geld allein nicht glücklich macht. Und letztendlich ist es das Glück, das die Menschen suchen, vermissen, verteidigen oder wollen. Dazu gehören sicherlich auch die notwendigen Ressourcen, aber viel wichtiger ist dabei die grundlegende Emotion. Brot und Spiele – das wussten schon die alten Römer, in unserer Zeit immer als eine Art Karotte für die dümmlichen Esel zur Wahlzeit verstanden. Sozusagen als primitiver Abtausch zwischen 100 € Einmalzahlung und dem „richtigen“ Kreuzerl. Die Machtstrategen verstehen das wohl falsch. Essen macht glücklich – billigst, unter Einsatz von Chemiegiften erzeugter Fraß macht nur satt. Sportereignisse und Sporterfolge geben eine Möglichkeit zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und machen manchmal sogar euphorisch- glücklich. Big-Business Übertragungsrechte-Wettgeschäfte Sportprostitution erzeugt Umsätze für die Zockerpartien aber nicht lange Spaß.

Da bei den laufend von „oben“ (den Machtkaraoketechnikern in Kombination mit rückgekoppelten Medien) beflegelten Normalos irgendwie langsam das Glückseligkeitsbarometer in den Keller sinkt und die Machtelitiker dazu nur erklären, dass die Normalos das nicht verstehen, weil es aus irgendwelchen Komplexitätsgründen eben so sein müsse, schwenken unsere Führungseliten auf Plan B. Die Nummer mit der Angst. Ist das Glück einmal weg, dann kann man den Sauhaufen nur noch über die „Schwarze-Mann-Nummer“ lenken. Gute alte Kinderpädagogik. Sag schön brav Binnen-I sonst kommt der schwarze Mann! Wähl brav uns, die wir uns in der Mitte der Mitte, derart drängen, dass sogar Houdini eine Klaustrophobie aufgerissen hätte – sonst kommt der schwarze Mann. Du musst schön sprechen so wie wir es umdefinieren (also entweder hauptsächlich Denglisch oder unterprivilegierte Frauen durch die VerInnenlichung der deutschen Sprache aus dem Genderkerker retten), weil sonst kommt der schwarze Mann oder wirst gar du zum schwarzen Mann! Du musst uns glauben, dass wir nieee lügen, sondern immer nur die anderen – also die schwarzen MännerInnen. Wir müssen ganz sorgsam unsere Stimme dem Haufen da am Trog ganz in der Mitte geben, sonst kommt die Klimaerwärmung und der schwarze Mann auch noch dazu. Die Welt wie wir sie kennen wird untergehen, wenn wir als Hofer-Anhänger nicht mehr den hinteren Teil eines Hofer-LKWs meinen und der schwarze Mann kommt dann auch gleich und holt alle bösen Buben (also auch Burschen und Männer) die ja zu zwei Drittel den blauen Mann wählen. Für alle Spätgeborenen, nach dem Anschluss an Werbedeutschland und die bald 30% Österreicher, deren Muttersprache nicht Deutsch ist: Bei „uns“ (!?) hat man früher Buben zum Jungen und Burschen zu Jungs gesagt, aber je mehr wir diese Deutschnationalen verabscheuen, desto mehr deutschnational sprechen wir. Sogar die deutschnationale Phrasierung ist schon bald Leitsprache. Da setzt sich eine Frauenministerin als Abgangsgeschenk eine Änderung der Hymne in den Kopf und alle müssen mittanzen. Und denen fällt gar nicht ein wie abgehoben sie sind. Die Hymne ist ein Gemeinschaftssymbol – Änderungen haben da immer Auswirkungen. Als nächstes passt vielleicht die Farbgebung der Flagge nicht mehr, da sie ja mystisch von einem blutgetränktem Tuch in einer Schlacht um Jerusalem her stammen soll – das können einige als Anspielung an Hygieneartikel verstehen – also ändern wir die Fahne indem sie immer nur an einem blauen Schnürl aufgehängt wird?

Ihr da „oben“ macht einfach die Leute nicht sonderlich glücklich – Wutbürger nennt ihr das dann – auch wieder ein bisschen mit dem Anstrich „was will der Depperte – schleich dich zruck in dein Wohnblock“. Ihr macht uns nicht glücklich – keinerlei Visionen, keine Perspektiven nicht einmal mittelmäßige Konzepte, vielleicht ein paar globale Interessen – nur weil ihr selbst keinen Plan habt. Wir verstehen das alles nicht, das ist alles so kompliziert. Aber ihr habt es verstanden – klar, weil man durch Positionierung an einem wählbaren Listenplatz plötzlich zum Blitzgneißer wird – und überhaupt gibt’s ja den Clubzwang, wo sozusagen geballte, nahezu überirdische monochrome Schwarmintelligenz sich austoben darf.

Kleineres Übel und schon wieder die nächste „Wenn-Dann-Sonst“-Wahl – ihr wollt einfach den Grüßkasperl für euch haben. Der soll zur Mitte gehören (wobei irgendwer hat einmal behauptet VdB sei echt links gewesen – man könnte ihm bald zur Not jetzt auch den Neoliberalen Banker abkaufen) um dann die Hofräte zu ernennt und Elitenverdienstselbstauszeichnungsorden am grünen Band laufend auszuhändigen.

Hat sich schon mal jemand da oben überlegt, dass vielleicht deswegen alles sooo kompliziert ist, weil ihr auf neue Herausforderungen immer mit der Fortschreibung von Konzepten von vorgestern antwortet? Strukturreformen – Verfassungsreformen – Pensionsreformen – Föderalismusreformen – Verwaltungsreformen – da geht seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten nicht einmal nichts weiter. Eines ist mittlerweile dem naivsten Wähler wohl klar geworden: das System hat sich noch nie von innen grundsätzlich geändert. Es hat sich noch nie jemand selbst der Überflüssigkeit bezichtigt. Es hat noch nie jemand erklärt, dass man es ohne dieses oder jenes komplexe Konstrukt, auch ohne ihn, viel billiger und einfacher schaffen könnte. In der Mitte finden sich grade alle ein, die allen permanent nachweisen, warum es ohne sie nicht geht. Dieses Schicksal erfahren immer nur die Globalisierungs- und Modernisierungsverlierer. Das Blöde ist, die haben keine Angst davor, dass es nun auch mal um eure Pfründe gehen könnte. Mehr mindere Arbeit für weniger Reallohn für mehr Profit ist ok für euch. Warum nicht weniger Versorgungsposten (a la Faymann) für weniger Cliquenmitglieder wegen weniger Wählerstimmen für euch einmal? Das dürfen sie aber nicht – das ist nicht fair – das ist populistisch, rechtsradikal (also radikal nicht in eurer Mitte). Buhhuhuuu – stell dir vor wir sagen Demokratie und die wählen wirklich einmal etwas anderes als uns? Derf denn des sein? Da muss es ein Gesetz dagegen geben. Widerstand, das Volk droht mit falschen Wahlergebnissen! Die denken gar nicht an uns, also an die Macht, also den Staat! Das ist schon eine Frechheit! Gib den Orschlöchern an Hunderter, damit's wieder parieren. Wenns falsch wählen, dann muss man halt wegen Wahlverfehlung (Auswahlsverschulden) klagen. Das geht dann schneller bei unseren Staatsanwälten als die Untersuchungen jetzt wegen Wahlmanipulationen. Keiner unserer Proporz-Staatsanwälte würde Selbstmord mit Anlauf machen, selbst wenn die Indizien vom Himmel schreien würden. Nach der Wahl kann man sich ja noch immer entscheiden, wann man die Ermittlungen einstellt. Wie sollte das überhaupt gehen? Eine echte Ermittlung gegen das Innenministerium mit einer Weisung des Justizministers? Für wie deppert halten die die Leute? Für sehr deppert! – wie im Fall Lucona – da hatten sie ja auch den Journalisten mit der Stapo bedroht und der Innenminister hat die Akten verschwinden lassen oder gleich gefälscht. War auch nur Schlamperei damals.

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 27.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 November 2016

Feuerwerk

Feuerwerk


Vielleicht sollte man bei den Kollegen vom HNaA nachfragen ob sie wieder einmal den schwarzen Kollegen vom HNA einen Streich spielen wollten, so wie bei der Posse um den Anschlag auf die Grazer Moschee? Vielleicht hat auch wieder einmal einer der Führungsoffiziere in der Nähe mit dem Reservekanister geparkt? Also, die paar in Frage kommenden Burschen des Ortes wird man ja sicherlich bis auf die Unterhose durchleuchtet haben. Da kam nichts raus. Und wer wem den Stadl angezündet hat, das weiß bald jeder im Umfeld. Leider kommt es immer öfter vor, dass Vorfälle zur Rechtfertigung von Budgeterhöhungen und Befugniserweiterungen herhalten müssen. Leider sterben diejenigen, die etwas über die Hintergründe erzählen können immer, indem sie sich mit ihrem T-Shirt innerhalb einer halben Stunde selbst erdrosseln. In Österreich erdrosseln sie sich eher mit einem Medikamentencocktail im Blut. Allen Taten ist immer gemein, dass sich keiner dazu bekennt - also weder ein Abschiedsbrief noch ein Bekennerschreiben. Damit die Deutungshoheit auch noch bei denjenigen bleibt, gegen die man angeblich ein Zeichen setzen wollte. Weil lügen tun ja immer nur die Anderen. Der Rest ist Marketing. Oder beim Militär PsyOps genannt. Die dürfen das. Wie selbstverständlich werden da alle Ermittlungen eingestellt - da war nie niemand dabei. Spekulationen mit Wohnbaugeldern inklusive Steuerhinterziehung bezüglich der Spekulationsgewinne in Salzburg - Korruptionsstaatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ein - niemand (von der FPÖ) war dabei - die kleinste Verantwortliche ist ganz alleine an allem Schuld. (Beispiele ohne Ende könnte man aufzählen) Wenn diesen plaqueartigen Filzbelag keiner, wirklich keiner mehr wählen will, dann sind das nur Wut und Zorn, die die Leute treiben. Laut BK Kern (also BKK nicht PKK) bringt Demokratie Wohlstand. Dass in dieser Logik damit anscheinend auch Freihandel = Demokratie ist, da dieser ja auch den Wohlstand bringen soll, ist nur eine der kleinen Unstetigkeiten dieses Postulates. Eine weitere ist dessen Umkehrung: Kein Wohlstand ergibt keine Demokratie!? (und auch: Kein Wohlstand - kein Freihandel, wobei sich hier Neoliberale und Sozialdemokraten anscheinend darin noch unterscheiden, dass die einen Freihandel und die anderen Solidarität als Bedingung für Wohlstand erachten) Was leider keiner so wirklich wahrnehmen will ist, dass Schulden auf Dauer weder Wohlstand, noch Freihandel und schon gar nicht Solidarität aufkommen lassen und damit offenbar demokratiefeindlich einzustufen sind. Die Gruppen die drohen in die Armut (Nichtwohlstand) abzurutschen werden immer mehr und breiter. Die mit den meisten Schulden sind auch immer die, die am Wenigsten mit den anderen solidarisch sind - können sie gar nicht. Sie benötigen das Geld und die Ressourcen der anderen um der eigenen Schuldenfalle zu entkommen. Tribut zollen nannte man das im römischen Imperium. Jetzt konstruiert man halt Sammelklagen und Strafzahlungen. Wutbürger - Wutwähler - alles Beschreibungen aus dem Inneren der Wohlstands-Machteliten, die bemerken, dass sich etwas zusammenbraut und sie die absolute Kontrolle verlieren. Hungeraufstand nannte man das vor einem Jahrhundert als sich die Massen gegen Monarchien und deren elitäre Kreise erhoben haben. Auch in Österreich kippt zusehend das Verhältnis zwischen den Menschen die innerhalb der Wohlstandsblase sich gegenseitig Macht und Geld umverteilen und denen die da im rauhen Wind, des laufenden Oberkante-Unterlippe-Gefühles stehen trotzdem ihnen von den Blasentypen auch laufend bestätigt wird, dass Österreich doch so wohlhabend sei! 

Da könnte man doch auf die Idee kommen, dass ein paar Geheimbeamte der pragmatisiert-sicheren Blase irgendwo ein Holzhaus abfackeln könnten, damit man besser gegen die da draußen vorgehen kann. Sicherlich eine schwere Verschwörungstheorie - die in der Wohlfühl-Wohlstands-Proporzblase haben noch nie gelogen, Schulden auf alle umgewälzt, betrogen, intrigiert oder auch nur einen Fleck auf der weißen Weste gehabt. Ihre Medienvertreter werden schon die richtige geförderte Antwort für dieses Populus, dieses Plebs also auf diese Dahergelaufenen finden. Und der ORF ist überhaupt per defintionem neutral. Sagt dessen Vorstand von der SPÖ. Und das depperte Zwangsbeitragsuntervolk soll nicht so deppert tun - im ORF herrscht Meinungsfreiheit, also es herrscht die Meinung der SPÖ und ein bisschen, im 2er, der ÖVP und, wenn die Grünen genug nützlich sind für die SPÖ, auch ein bisschen von den Grünen. Also voll neutral oder? Wer anderes behauptet ist: Echoraumbesucher, staatsfeindlich, Verschwörungstheoretiker, Rechtspopulist, Antisemit, NAZI, Steuerbetrüger, Wutirgendwas, Hassposter, Hymnenfalschsinger, BinnenIverweigerer, PC-Umsprachungsverweigerer oder, noch viel schlimmer GIS-Hinterzieher und wird von Lou Lorenz-IchbindieFrauvomChef der obigen Vergehen überführt. Aber die Lou ist da noch moderater (im syrischen Sinne) als ihre Kolleginnen beim ORF. Die fragen nicht einmal mehr, die lassen sich meist gar nicht mehr von ihrem Interviewgegner von ihrer Interpretation der getätigten Aussagen des Gegenübers abbringen.


DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 14.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater



11 November 2016

Jäger aus Kurpfalz



Motte Allerechtevorbehalten Diese Handhaltung oder Geste kennt man sonst nur von wr. neustädter Staatsanwälten, die auf gerade freigesprochene Tierschützer anlegen. Aber die drücken, natürlich nur virtuell, auch ab - Auge in Auge mit dem Delinquenten. Da kann der Trumpel noch viel lernen von österreichischen Jägern im Talar.



DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 11.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Oktober 2016

Alles verboten

https://www.facebook.com/cristina.pedevilla.9/posts/10211213702046704

??? Kommt dann die Polizei und testet die Restwärme der Tschikstummeln im Aschenbecher? Schwangerschaftsverbot für rauchende Mütter? Wie ist es mit Müttern, die sich glyphosatbelastet ernähren oder an NOX belasteten Orten wohnen? Oder Alkohol trinken, oder Drogen konsumieren (eben Tabak)? Fortpflanzungsverbot für unvernünftige Menschen?! Am besten IMMER die Polizei einschalten.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                          Baden, 18.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

18 August 2016

Betreff: Einstellung der Ermittlungen gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer


Betreff: Einstellung der Ermittlungen gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer
Von: MG
Datum: 09.07.13 09:53
An: Ursula.Kropiunig@justiz.gv.at
Kopie (CC): wksta.leitung@justiz.gv.at, Eckert Fries Prokopp | Office
 
Sehr geehrte Frau Dr. Kropuinig,
 
ich habe am 04.10.2012 eine Sachverhaltsdarstellung in diesem Fall eingegeben, die dem Ermittlungsakt weitergeleitet wurde. Laut Pressemitteilungen schlagen Sie die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer im Prinzip deswegen vor, da in diesem Fall der untersuchten Untreue keinen Schaden der Aktiengesellschaften hervorgerufen worden sei.
 
Nach § 153 StGB macht sich der Untreue schuldig „Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt“.

Eine Untreuehandlung kann in diesem Fall nicht untersucht werden, da weder Herr Faymann noch Herr Dr. Ostermayer eine wie immer geartete Befugnis über das Vermögen der betroffenen Firmen hatte. Herr Faymann hatte die Veranwortung der Verwaltung von Anteilen an einer Aktiengesellschaft - das sind in der Regel Stimmrechte in der Aktionärsversammlung. Welcher Art die in Inanspruchnahme von Vermögen von Aktiengesellschaften durch Herrn Ostermayer war und ist, kann sicherlich auch nicht als Untreuetatbestand gesehen werden. Weiters waren beide Herren in keiner nachweisbaren Art befugt Verträge mit Dritten (Printmedien - und sei es nur mündlich) im Namen der geschädigten Firmen abzuschließen. Auch die Familie Porsche kann sich nicht einfach Geld und ein paar Porsches aus der Produktion der Porsche AG nehmen und an Dritte weiterverkaufen oder kurz einmal für eine Geburtsanzeige für ein neues Familienmitglied in allen Tageszeitungen der VW AG die Rechnung schicken.

Dass es bei ungeplanten Geldzahlungen, die vielleicht in einem Budgetrahmen vorgesehen sind, aber speziell in Aktiengesellschaften die negativ bilanzieren, nicht kosten- und zinsfrei fällig gestellt werden können, zu Kostenwirkungen kommt, ist wohl unbestritten. Wenn nun gesellschaftsfremde Personen zu einem spezifischen Zeitpunkt Geldzahlungen an Dritte verursachen, dann entstehen zwangsläufig Finanzierungsbedarfe in einem Unternehmen. Diese ungeplanten Mehrkosten stellen sicherlich einen Schaden für das Unternehmen dar.
 
Die Einlassung, dass es durch die Werbewirksamkeit dieser Inseratenschaltung zu keinem Schadenseintritt gekommen ist, stellt die Frage warum dann eine Werbeprämie in einem Realitätengeschäft, die für den Erfolgsfall vereinbart ist eine Anklage nach §153 StGB durch die Staatsanwaltschaft Wien hervorruft?
 
Im Prinzip verwirkt sich mit dieser Rechtsauffassung die Staatsanwaltschaft Wien jede weitere Argumentation gegen Schutzgelderpressungen. 

Können Sie überhaupt eine Anklageerhebung gegen einen amtierenden Bundeskanzler vorschlagen? Wäre das nicht sehr gefährlich für Ihr weiteres berufliches Fortkommen, würden Sie sich damit in der Generalprokuratur nicht jede Menge an Feinden machen? Abgesehen von Ihrer Weisungsbehörde der Bundesministerin Karl, deren Chef (Regierungschef) Herr Faymann ist? Immerhin hat Herr Ostermayer schon wegen viel weniger, seinen Wünschen Zuwiderhandelnden mit der Vernichtung gedroht. Können Sie nicht nur zwanghaft eine Einstellung beantragen um sich selbst zu schützen?
 
Mit freundlichen Grüßen
 
DI Mathias Gruböck
 Mathias
 Gruböck
 DN: Digital cn=Mathias unterschrieben Gruböck,
 von Mathias
Am 2500 Flachhard Baden 24
 Gruböck Datum: o=OhneNetzwerk, email=m.gruboeck@gmx.at, 2015.01.01ou=Selbständig,
 22:21:36 +01'00'
 c=AT
co/Jalan Drupadi 6
Seminyak/Bali
Indonesien

05 August 2016

Eric Prince, wohnhaft Wien

http://noe.orf.at/news/stories/2768015/


Der gute Eric Prince war doch schon jahrelang im SPÖ-regierten Burgenland wohnhaft. Ganz in der Nähe der NSA-remote-Station Königswarte um die Vorgänge in der Ukraine in Echtzeit mitverfolgen zu können (da bekam er sogar einen eigenen Richtfunkzugang zur Anlage). So als privater Sublerfirma im Ziel-1 Fördergebiet der EU, also dem Burgenland. Er selbst war jahrelang im Special-Projects-Führungsstab der CIA als Zulieferer vertreten. Dem rechtzeitigen Einsatz von Söldner-Scharfschützen am Maidan ist es zu verdanken, dass die Frau Nuland die (deutsch-französischen) EU-Löschversuche ficken konnte. Später folgte die Übersiedlung vom Burgenland nach Wien, ins rote Wien. Naja, der Herr Prince hat einen Haufen Kinder und das rote Wien zahlt eben mehr Sozialleistungen. Und man kann auch besser den Geschäften mit den im zentralasiatischen Raum engagierten Ex-SPÖ-Politikern nachgehen. Überhaupt dürfte der Herr Pince unter dem Soros-gesponserten demokratischen Präsidenten Obama zum preferred supplier geworden sein. Mit direktem Draht zur Zentrale - also der mit dem strategischen Weitblick über die Völkergemeinschaft. In Wien gab es auch libysche Schatzmeister, die nicht schwimmen konnten - also jedenfalls nicht solange, dass sie die Milliarden aus dem Westen abziehen hätten können. Aber das ist eine andere Geschichte. Es ist immer eine andere Geschichte. Nur Frontier Service GmbH ist sicher eine NGO, die sich um die armen Flüchtlinge in Afrika und Nahost kümmern, die deppert bei unserm Öl herumhängen. Mit gepanzerten Leichtflugzeugen - ganz der SPÖ-Doktrin entsprechend: Treibts sas alle her nach Wien - weil Wien ist anders.
Aber den wr. neustädter Staatsanwalt würde ich gerne sehen, der sich wirklich trauen würde, da irgendetwas zu machen, außer den Ordner gut abliegen zu lassen. Die stehen doch schon bei jeder österreichischen Politintriege stramm und tun so, also ob sie nicht sinnerfassend lesen könnten (sinnstiftend schreiben sowieso nicht). Wobei die wiener Staatsanwaltschaft würde nicht einmal ein Verfahren starten (schlag nach bei der statistikschonenden Arbeitsverweigerung im Fall des Eisenstangenmörders vom Ippenmarkt, wenn da die Pareizentrale nicht nickt macht kein Staatsanwalt nicht einmal nix) Das ist ein Spaß - also, dass die Staatsanwaltschaft ermitteln würde. Weil da könnte einem wirklich plötzlich die Motorsteuerung abhanden kommen und man würde mit 160 gegen die Betonmauer knallen. Die wr. neustädter Staatsanwaltschaft tut lieber 12 jährige Technerds verknacken weil sie mit Laserpointern und Spielzeugdrohnen die öffentliche Ordnung gestört haben. Und natürlich Tierschützer bedrohen.


DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 05.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 August 2016

Bitte Herr Staatsanwalt, der hat Fut geschrieben!


Also sind jetzt die Grünen gegen Karikatur, Satire und dergleichen? Auf der einen Seite jubeln sie wenn jemand den Herrn Hofer einen Nazi nennt und dies wegen der Meinungsfreiheit auch darf, aber alle anderen darf man nichts mehr schimpfen? Wie ist das dann mit Graffitis? Hab unlängst in einer Bahnunterführung, gut öffentlich sichtbar "Tod den FAKlern!" in roter Farbe gesprüht gesehen. Muss dann da auch der Staatsanwalt ran wen die Austrianer es sich wünschen. Als nächstes kommt der Staatsanwalt weil man das Binnen-I mutwillig, auf diskriminierende Weise weggelassen hat. Dieser Grün-Manie-Wahnsinn zu glauben eine Gesellschaft mit dem Strafgesetzbuch kontrollieren zu können ist Zickenwahnsinn. Wenn Euch einer "blöde Fotze" schimpft (nennt man im österreichischen an sich eh anders) dann schreibt ihm einfach zurück, dass er einen kleine grindigen Pimmel habe und es euch leid tue kein Foto von dem Teil veröffentlichen zu können, da ihr kein so hochauflösendes Makro habt. Vielleicht hat die Frau Glawischnig eine Studienreise zu muslimischen Scharia-Polizisten oder Sittenwächter-Partien gemacht. Da hört man nur noch Staatsanwalt, Staatsanwalt, Staatsanwalt. Das ist der stalinistische Ansatz weil man offenbar doch nicht zu viel Freiheitsrechte walten lassen will, wenn sie einem selbst nicht passen.

DI Mathias Gruböck                                                                               Baden, 03.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

28 Juli 2016

Fwd Fwd Fwd Fwd Anzeigenweiterleitung Fall Grasser

Staatsanwaltschaft Wien soll das regeln mit dem bestechlichen Staatspolizisten - hat man auch nie wieder etwas davon gehört. Wie soll man auch gegen die im Abhörprotokoll beschuldigten Kollegen Staatsanwälte oder gar gegen die SPÖ-Auftraggeber Ermittlungen durchführen - das legt man in den großen Ordner, der dann wirklich in den Müll wandert. Einschlafen lassen - dass ist eine Beamtendisziplin wo die Staatsanwaltschaft Wien, neben Akten-Steilpass und journalistischen Staffellauf Weltruhm erworben hat. Beim Adolf hat man diese Art der Beamten Kettenhunde genannt. Die geben sehr viel Steuergeld dafür aus, die Intriegenspiele ihrer Parteifreunde in rechtlich verwertbare Aktenordner umzusetzen. Und sonst tun sie Kumpanen und Kollegen schützen, da die ja immer unwissentlich die Gesetze brechen. Das wäre ja Vorsatz, Verschwörung im Amt, Korruption und noch viel Schlimmeres. Das kann ja nicht sein. Das wissen die Kollegen vom Dienst auch blindlings, wenn man sie vom Wegschauen und Dummstellen so böswillig abhalten will.

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 28.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Dringender Tatverdacht


Verdacht der Untreue bei der Auswahl der beratenden Investmentbank [Bearbeiten]

Bereits im Jahr 2002 soll es bei der Auswahl der beim Verkauf beratenden Investmentbank zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Michael Ramprecht war aufseiten des Ministeriums für die Auswahl der Investmentbank zuständig. Dieser behauptet, dass Lehman Brothers (jene Bank die 2008 spektakulär kollabierte) im Jahr 2002 den Auftrag erhielt, obwohl sie mit 10,2 Millionen Euro Beratungshonorar deutlich teurer war als die rivalisierende CA IB (jetzt UniCredit). Der Auftrag sei laut Ramprecht auf ausdrücklichen Wunsch Grassers erteilt worden, dessen enger Freund Karlheinz Muhr damals als Berater für Lehman arbeitete.[4]

Also das versteh ich nicht!!! Einer der beiden Bieter war die CA-IMMO! Klar das die CA IB einen Kampfpreis für die Vergabebegleitung geboten hat. Weil, wen hätt es dann gewundert wenn die CA-IMMO gewonnen hätte. Also wenn man sich jetzt für die Lehman Brothers entscheidet, dann ist das Verdacht der Untreue!!!!!!!!!!!

... ah ja eine klitzekleine Usance noch .... das Bieterkonsortium bestand ja aus RLB Oberösterreich, Wr. Städtischer und Immofnanz :) Das wird auch so zielbestimmend Österreichkonsortium genannt, weil es als einziges die österreichische Farbenlehre inkorporiert hatte ... Raiffeisen ist ja bekanntlich nicht wirklich der linken Reichshälfte zuzuordnen und haben den Kampfnahmen "die grünen Khmer" sicher nicht von ungefähr. WIENER Städtische ... mhmm lass mich mal überlegen - wem könnten die im machtpolitischen Spektrum wohl nahe stehen. Sozialpartnerschaftlich haben sich die wahren Mächtigen in diesem Land, der wirtschaftlichpolitische Proporzkomplex längst alles auspaldovert. In Österreich geht niemand von den Big Playern in eine Ausschreibung deren Ausgang sie nicht schon vorher abgestimmt haben. Der Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht wird wahrscheinlich nicht mutig genug gewesen sein, die beiden Parteien und Umfelder ihrer altbekannten Machenschaften zu zeihen - so gescheit wird der wohl auch sein, dass er dann nie wieder in Österreich irgendwas in dem Komplex (öffentlich und wirtschaftlich) werden würde. Irgendwer hat dem wahrscheinlich sehr fokussiert die Flinte geführt, damit er nur auf den parteilosen Grasser anlegt. Einfache Frage an den Herrn Ramprecht: Warum nicht gleich – warum hat er sich damals nicht quergelegt als Verantwortlicher? Das ist klassisch eine persönliche Vendetta, die utilisiert wurde um von den wahren üblichen (oder besser unüblichen) Verdächtigen abzulenken. Es ist schon frappant, wie sehr sich die öffentlich-politisch gesponserten Medien anstrengen, das Kürzel „SPÖ“ in Zusammenhang mit „die sind überraschender Weise auch seit 60 Jahren überall dabei, wo die politische Zweiparteienmacht die Wirtschaft unter der öffentlich-rechtlichen Decke berührt“, auszusparen. 
Die gesamte Kriminalisierungsgeschichte des Herrn Grasser beruht darauf, dass ihm mit den handelnden Personen ein, kaum zu widerlegendes, freundschaftliches oder vertrauliches Verhältnis nachgesagt werden kann (jaja, alle 500 Facebookfreunde sind deine wahren Freunde!) - hingegen wird gleichzeitig die gute alte österreichische „Parteifreundschaft“ so hinuntergespielt. Das ist nicht gerecht! Weil auch ein Staatsanwalt hat das Recht, der Partei beizutreten und auch ganz viele Partei-Freunde zu haben, die ihm seine Karriere sichern. Geben und nehmen auf österreichisch. Wir geben dir einen unkündbaren/lukrativen Job und du zahlst deine Parteiabgabe – was ist dir der Job wert-hä? ;)

Komisch ist nur, dass ganz kleinlaut eine Hausdurchsuchung bei der RLB OÖ stattgefunden hat, aber keine bei der Wiener Städtischen - durch die Wiener Staatsanwaltschaft. Beim Flughafenneubau haben die Wiener auch vollstes Interesse bekundet, nicht weiter herumzustierln, weil ja auch die NÖ nichts zu gewinnen haben. Das ist das Wiener politische Parkett: Wie mache ich laufend Linke und schieb sie dem Unschuldigsten in Schuhe - das ist ja schon fast Verspottung: ein Land in dem Parteibuchwirtschaft so normal ist wie das Kipferl zum Kaffee, erfndet das "System Grasser". Wir waren schon immer DIE Marketingprofs! Beethoven ein Österreicher und Hitler ein Deutscher und jetzt NEU das SYSTEM Grasser!
 
... und nebenbei: Es ist erwiesen, dass die Gesamtsumme von 763.000.- € (500.000.- + Hypoverzinsung) an die Swarovski Schwiegermutter zurückgefossen sei - also ich weiß nicht was die wollen - da wär sich höchstens Steuerhinterziehung ausgegangen....nur wenn das Geld bei der Schwiegermutter landet geht sich das auch nicht aus.
 
Die versuchen ja jetzt allen Ernstes zu konstruieren, dass er mit Schmiergeldern die 500.000.- € aufgestellt hat, damit er sie dann, samt Zinsen an seine Schwiegermutter schiebt - also gleich die nächste Kriminalisierung (die alte Frau Swarovski hat das sicher nötig, bei Geldwäscheaktivitäten mitzumachen - eh klar sie darf sich dafür einen Brilliantring kaufen und den Rest gibt sie ihm wieder im Koffer zurück)

Versuchen wir mal einen einfachen Entwurf für die BUWOG Geschichte: Es gibt 3 Rollen in dem Spiel -> Den Bestecher, die Vermittler, und den Bestochenen. Es gibt 3 Konten und 9,6 Millionen. Der "Servicevermittler" Hochegger nimmt mal 20% Servicepauschale von dem 1% der Angebotssumme davon für sich (ist sowas wie ein Trustee in der Szene – er genießt das Vertrauen aller Parteien für Deals im rechtsfreien Raum zu bürgen). Die restlichen nicht ganz 8 Millionen € werden steuerschonend durch drei geteilt: Den Nutznießer (Karl Petrikovics - Immoinvest (kleine Prämie für ihn, da er durch seinen Einsatz seiner Firma und den beiden Big Playern im Angebotsboot ein tolles Geschäft zu Bestpreisen gesichert hat)), den Einfädler oder Läufer und Transporteur (Meischberger) und den Informanten (Plech) - das gibt auch allen Beteiligten Sicherheit, da alle mit im Boot sitzen und keiner ausplaudern kann. Also so würd ich das machen - ist ein klarer Deal, funktioniert und alle freuen sich. Interessant wäre, wo die Wr. Städtische und die RZB OÖ die „Servicepauschalen“ in ihren Büchern versenkt haben :)
 
Wie erklärt ein Staatsanwalt einem hoffentlich halbwegs unvoreingenommenen Richter, dass bei 9,6 Millionen Schmiergeld, der angeblich Bestochene „nur“ ca. 2 Millionen kassiert hätte? Da wär ich sehr gespannt auf die Erklärungskonstruktion – persönliche strafbare Bereicherung als Gruppenevent !?!
 
Ich bin immer eher für die einfachen Dinge - das Leben und das Schmieren funktioniert immer nur bei einfachen Lösungen und Win.Win Situationen "wie geschmiert" :))) Es besteht der dringende Tatverdacht, dass bei der BUWOG-Geschichte alles gelaufen ist, wie es in Österreich immer läuft. Man darf hier natürlich nicht von einer Mafa sprechen, da hier, im Gegensatz zu Italien alles rechtlich gedeckt ist. Und wenn's nicht passt wird’s passend gemacht (z.B.: via medialer Schauprozess-Ermittlungen – die Doku-Soap im ORF und den Zeitungen: „Staatsanwalt Dr. H. - Liveschaltung in die Ermittlungszentrale“ Regie: Blacklable and Rednack) :)
 
Wozu kompliziert wenn's einfach auch geht?
DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 26.02.2012

DI Mathias Gruböck
Signaturwert bukYhjYgFWJg49wTyHlK/vP+82yRT1lXkXfcp7CDj7LysUAmfoUX52iSi0YLVElon96d9z
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Unterzeichner DI Mathias Gruböck
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1
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Datum/Zeit-UTC 2012-02-26T10:41:06Z

Wo kein Kläger...

Betreff: Geldwäsche
Von: Mathias Gruböck
Datum: Mon, 24 Jan 2011 05:57:51 +0100
An: poststelle@sta-m1.bayern.de
CC: kanzlei@gruboeck.com


Sachverhaltsdarstellung Geldwäsche im Rahmen der HGAA
Es gibt derzeit mehrere Hinweise und Indizien, dass die Geldwäscheaktivitäten der HGAA, spezielle im kroatischen und serbischen Raum über ein internationales Netzwerk durchgeführt wurden.
Hierbei kam es zu intensiven Kontakten zwischen österreichischen Ermittlungsbeamten und Geldwäschern. Weiters gibt es sehr starke Indizien, dass Beamte in Begünstigungs- und Vertuschungsaktionen involviert sind. Nachweise für Anzeigenunterdrückung liegen vor.
Einen schmale Zusammenstellung von Indizien und Fakten finden sie unter dem Link:
http://cid-a076f446aa080107.office.live.com/browse.aspx/.Public
Mathias Gruböck, 06.11.1964 Mödling/Österreich Baden, 24.01.2011

2011_01_24 SV_HGAA.pdf
Content-Type: application/pdf Content-Encoding: base64
1 von 1 24.01.11 08:34
Die Daten lagen auf dem Cloud-drive auch noch so lange bis sich ein handgeschriebenes Schreiben des OStA Natale von der Staatsanwaltschaft München 1 einstellte, in dem er sich für unzuständig erklärte, da ich parallel zu der Anzeige auch einen Asylantrag für meine Familie und mich in Deutschland stellte. Auf diese Idee hatte mich die damalige Innenministerin Fekter gebracht – da sie diese „innereuropäischen“ Asylanträge als besonders schwierig bezeichnete.

Später löschte ich die Daten wieder, da ich erkannte, dass das Ziel eher darin bestand NICHTS gesetzeswidriges in diesem Zusammenhang zu finden. Daher spielten alle Beamten weiter das 3 Affen-Spiel mit mir. Nichts sehen, nichts hören – nichts sagen.



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Von Blogger am 2/12/2014 10:53:00 nachm. unter EinNetzen eingestellt

DI Mathias Gruböck                                                                               Baden, 24.01.2011
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juli 2016

Staffellauf in der StA Wien

Von: Mathias Gruböck
Betreff: Staffellauf in der Staatsanwaltschaft Wien
Datum: 25. Februar 2012 21:29:58 MEZ
An: w.gruboeck@gmx.at
 
Das wusste ich auch noch nicht, da haben einige der Staatsanwälte offenbar den von "oben" ausgeübten Druck zu entgehen versucht - wenn das so eine klare Auflage gewesen wäre, hätte sich jeder karrierebewusste Staatsanwalt wohl um den Fall gerissen. Einen ehemaligen Finanzminister festzunageln wäre der absolute Hit in jeder Karriere eines Anklägers:
 
Erste Ermittlungen im Fall BUWOG verliefen schleppend. Der zuständige Staatsanwalt Norbert Haslhofer, der die Ermittlungen laut Medienberichten mit vollem Elan und zum Teil streng geheim durchführte, legte am 15. Dezember 2009 überraschend sein Amt nieder. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte hierzu: „Haslhofer wird auf eigenen Wunsch hin zufolge langfristig geplanter beruflicher Veränderung eine mit allgemeinen Strafsachen befasste Abteilung der Staatsanwaltschaft Wien übernehmen.“ Tatsächlich trat Haslhofer den genannten Job nie an. Der Fall wurde daraufhin wiederholt an neue Staatsanwälte übertragen, die sich immer wieder neu in die umfangreiche Materie einarbeiten mussten.[11]

Also der Haslhofer hat jedenfalls die Reißleine gezogen - und seine Karriere halbwegs gerettet.
 
Zwei einfache Fragen muss jeder Ankläger nur beantworten:
 
1.) Wer wußte aller von dem Höchstgebot der CA-IMMO von 960 Mio€ (nebenbei sehr dilettantisch von denen ihr Höchstgebot schon so früh einzustellen! - macht man an sich nicht bei Vergaben die man gewinnen will!)

2.) Warum sollte man über so verschlungene Wege (Hochegger - Meischberger) auf Risiko den Finanzminister wegen eine Zahl schmieren, wenn da angeblich jede Menge anderer hinter den Kulissen herumgerannt sind, die man sicherlich billiger bekommen und risikoloser bekommen konnte??? (Also es ist ja davon auszugehen, dass der Ernst Karl Plech (Er war BUWOG-Präsident und gleichzeitig Mitglied der Vergabekommission, die über den Buwog-Verkauf entschied) vollkommen dazu ausgereicht hat!

Also da müssen sie lange herumkünsteln mit 1000 Transaktionen und jede mit einer kolossalen kriminellen Energie versehen (also wir haben eigentlich einen Finanzminister gehabt, der alles nur gemacht hat wo er am Meisten mitschneiden konnte!!!) damit sich die Geschichte irgendwie ausgeht!
 
Ich stell mir die Frage warum alle nicht einfach die naheliegende Konstellation als wahrscheinlicher ansehen. Und das Nummernkonto "15444" - da sollten sie einfach mal ermitteln zu welchem Umfeld ein Geburtsdatum 15.04.1944 passt!! Oder ist das zu NAHELIEGEND, weil der Grasser JÜNGER ist???

DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 25.02.2012
Unternhmens- und Organisationsberater

Kipferl und Parteibuch

Von: Mathias Gruböck
Betreff: Österreichisches Lokalkolorit
Datum: 25. Februar 2012 23:17:38 MEZ
An: w.gruboeck@gmx.at

... ah ja eine klitzekleine Usance noch .... das Bieterkonsortium bestand ja aus RLB Oberösterreich, Wr. Städtischer und Immofinanz :) Das wird auch so zielbestimmend Österreichkonsortium genannt, weil es als einziges die österreichische Farbenlehre inkorporiert hatte ... Raiffeisen ist ja bekanntlich nicht wirklich der linken Reichshälfte zuzuordnen und haben den Kampfnahmen "die grünen Khmer" sicher nicht von ungefähr. WIENER Städtische ... mhmm lass mich mal überlegen - wem könnten die im machtpolitischen Spektrum wohl nahe stehen. Sozialpartnerschaftlich haben sich die wahren Mächtigen in diesem Land, der wirtschaftlich-politische Proporzsektor längst alles auspaldovert. In Österreich geht niemand von den big Playern in eine Ausschreibung deren Ausgang sie nicht schon abgestimmt haben. Der Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht wird wahrscheinlich nicht mutig genug gewesen sein, die beiden Parteien und Umfelder ihrer altbekannten Machenschaften zu zeihen - so gescheit wird der wohl auch sein, dass er dann nie wieder in Österreich irgendwas in den Sektorbereichen (öffentlich und wirtschaftlich) werden würde. Irgendwer hat dem wahrscheinlich sehr fokussiert die Flinte geführt, damit er nur auf den parteilosen Grasser anlegt.

Komisch ist nur, dass ganz kleinlaut eine Hausdurchsuchung bei der RLB OÖ stattgefunden hat, aber keine bei der Wiener Städtischen - durch die Wiener Staatsanwaltschaft. Beim Flughafenneubau haben die Wiener auch vollstes Interesse bekundet, nicht weiter herumzustierln, weil ja auch die NÖ nichts zu gewinnen haben. Das ist das Wiener politische Parkett: Wie mache ich laufend Linke und schieb sie dem Unschuldigsten in Schuhe - das ist ja schon fast Verspottung: ein Land in dem Parteibuchwirtschaft so normal ist wie das Kipferl zum Kaffee, erfindet das "System Grasser". Wir waren schon immer DIE Marketingprofis! Beethoven ein Österreicher und Hitler ein Deutscher und jetzt NEU das SYSTEM Grasser!

DI Mathias Gruböck                                                                                       Baden, 25.02.2012
Unternehmens- und Organisationsberater

Nicht wissentlich rechtsbrecherisch

http://tirol.orf.at/news/stories/2516357

In Österreich dürfen Staatsanwälte "nicht wissentlich rechtsbrecherisch" Ermitteln - jedenfalls im Fall Grasser:

DI Mathias Gruböck                                                                               Baden, 10.01.2012
Unternehmens- und Organisationsberater

Wenn Kleiner meint ...

http://orf.at/stories/2109463/


Meinl-Gutachter wirft Staatsanwalt Ausübung von Druck vor

Fritz Kleiner, der im Meinl-Prozess als Gutachter tätig war und diesen Auftrag Ende 2011 zurückgelegt hat, fühlte sich damals von der Staatsanwaltschaft unter Druck gesetzt. Das gehe aus seinen Tagebuchaufzeichnungen hervor, die im Akt zu diesem Fall enthalten sind, schreibt die „Presse“ (Samstag-Ausgabe). Es habe nicht nur zeitlichen Druck gegeben, sondern vor allem auch inhaltlichen.
Das 18 Seiten starke Tagebuch beginne am 8. Mai 2011 und sei vier Monate lang geführt worden. „In den 35 Jahren meiner Tätigkeit als Gutachter habe ich so etwas noch nie erlebt“, sagte er heute laut „Presse“. So habe er zu Beginn des Tagebuchs geschrieben: „Die seit Februar 2011 völlig geänderte Tonart in unserer Zusammenarbeit findet mich fassungslos.“
Die Staatsanwaltschaft habe Kleiner ersucht, er solle „die ÖNB-Prüfung, wie sie im Akt ist, nicht kritiklos übernehmen, sondern quasi eine Nachprüfung der ÖNB-Prüfung vornehmen“. Kleiner dazu: „Ich bin verwirrt und bringe dies auch zum Ausdruck.“ Michaela Schnell, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien sagte der „Presse“ dazu: „Wenn Kleiner meint, dass ein strafrechtliches oder disziplinäres Fehlverhalten vorliegt, dann soll er Anzeige erstatten.“

Weinzierl zweifelt an Objektivität

Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl reagierte heute in einer Aussendung auf den Bericht: „Was sich hier vor den Augen der Öffentlichkeit abspielt ist ungesetzlich: Die Staatsanwaltschaft ist in Österreich gesetzlich verpflichtet, objektiv und neutral vorzugehen. Aber bei Julius Meinl, der Meinl Bank und ihren Organen hält sich der verantwortliche Staatsanwalt offenbar nicht an dieses Gesetz.“ Zugleich bezweifelt Weinzierl, dass der Nachfolger Kleiners als Gutachter, Martin Geyer, unabhängig und objektiv arbeiten könne.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 11.03.2012
Unternehmens- und Organisationsberater

Bankgeheimnis nur für geschmierte Ermittler?


Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption
Dampfschiffstraße 4
1030 Wien



Anzeige wegen systematischem Amtsmissbrauch, Verdacht der Geschenkannahme im Amt, Bruch des Bankgeheimnisses

Laut Onlinemagazin ORF.AT berichtet die periodische Zeitschrift Profil über die oben angeführten Straftaten von Ermittlungsbeamten im Falle Grasser:



Diese strafbaren Handlungen zwischen Journalisten und Ermittlern finden laufend und wiederholt statt. Motivation für die strafbaren Handlungen stellen entweder persönliche Bereicherung durch Geschenkannahme oder organisierte verschwörerische Tätigkeiten dar.

Hinzu kommt in diesem Fall, der gemeinschaftliche Bruch des Bankgeheimnisses (§38 Bankwesengesetz – speziell hier der letzte Absatz aus dem Auszug aus Wikipedia).



Diese Straftaten und Gesetzesbrüche der verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte werden zur Anzeige gebracht.

DI Mathias Gruböck,        (erging am 11.02.2012 an die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien)
Am Flachhard 24
2500 Baden