21 April 2017

Sehr eigenartig

Mögliche Verbindung zu Terrornetzwerk unklar
Völlig unklar war auch am Freitag noch eine mögliche Verbindung des Mannes zu einer Extremistenorganisation. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte das Attentat wenige Stunden nach der Tat für sich reklamiert. Allerdings tut der IS das häufig, meist mit ähnlichen Worten. Den mutmaßliche Attentäter von Paris nannte das Extremistennetzwerk „Abu Jussef al-Baljiki“ („Abu Jussef der Belgier“). Eine Verbindung sei aber fraglich, hieß es etwa im „Express“. C. war kein Belgier, sondern französischer Staatsbürger.
Ein tatsächlicher Belgier, der nach dem Schusswechsel zur Fahndung ausgeschrieben worden war, stellte sich den Behörden. Der Mann habe sich in einem Polizeirevier in Antwerpen gemeldet, wie der Sprecher des französischen Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, sagte. Seine mögliche Rolle ist allerdings unklar.
Offenbar waren in der Wohnung des 35-jährigen Mannes Waffen und ein für Donnerstag ausgestelltes Zugsticket nach Paris gefunden worden. Die belgische Polizei informierte die französischen Behörden. Es soll außerdem eine Namensähnlichkeit zum mutmaßlichen Paris-Attentäter bestehen.“ (orf.at) 
 
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Da lauft alles wie gehabt, Anschlag und schwupps meldet sich AMAK (eine Portal, das man nirgends findet und wo immer nur irgendwelche Dienste vermelden was die angebliche IS-News-Argentur da von sich gibt) Jetzt schreiben die Franzosen einen Belgier zur Fahndung aus. Die „IS-Argentur“ berichtet sofort von ihrem Mann, dem Belgier – dann stellt sich ein Belgier in Antwerpen, nur blöder Weise hat ein Franzose namens C. geschossen. Wenn man jetzt ganz hinterfotzig ist könnte man glauben der IS schreibt von der französischen Polizei ab. Tut man natürlich nicht. Anschlag während der Live-Sendung im französischem Fernsehen – reiner Zufall. Der Zufall ist schon ein Hund – wenn man heutzutage nicht als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden will, muss man schon verdammt viel an komische Zufälle glauben. Wie ist das eigentlich mit Wahlen während eines Ausnahmezustandes? Ist das geregelt? Oder gelten da auch gesonderte Regeln für Wahlveranstaltungen und Stimmabgaben?

Gott sei Dank sind die Franzosen friedlicher als die Amis – weil wenn jetzt schon wieder ein Belgier in Paris herumschiesst, dann würden die Amis schon längst die französische Schweiz angreifen. (9/11 greifen Saudis und Syrer das WTC an und der Irak und Afghanistan werden bombardiert) Aber jetzt gibt es ja die nackte Kanone 11/9 der die verbliebenen Trump-Towers durch Drohungen gegen jeden und alles schützt. Der Swingerclub-Weltpolizist mit der geilen Uniform. Das ist dann der Endausbau – Microsoft hat lustiger Weise schon alle Patches parat, wenn jemand die Hit-Liste der Hintertürln der NSA veröffentlicht. Das verunsichert niemanden – Doppelnull. Ein geldgeiler Machtapparat der mit einem noch geldgeileren Borderliner (also nicht nur Mexican-Borderline) im Clinch liegt verunsichert auch niemanden. Die zündeln weiter bei allen anderen um von sich abzulenken. Venezuela, Tschetschenien, Ukraine, Syrien und Korea – aber bei einem filmreifen Anschlag direkt vor dem Arc de Triumph schalten alle Medien auf Durchzug.

DI Mathias Gruböck                                                                             Baden, 21.04.2017 Unternehmens- und Organisationsberater

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