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08 März 2020

Klarstellen


Europa sollte sich einmal endlich entscheiden. Das halbherzige mittraben bei diversen Regimechange-Aktivitäten der USA im nordafrikanischen EU-Nachbarraum (Lybien, Syrien, Libanon, Iran, Afghanistan, Jemen etc.) mit gleichzeitiger Eskalation des Palästina-Problems durch Vorantreiben von Weder-Noch-Lösungen (Weder Ein- noch Zweistaatenlösung – implizite Verdrängungs-Vertreibungslösung der Palästinenser in den besetzten Gebieten, kann nicht so weitergehen.

Das ganze Migrations-Flucht-Thema kommt aus ebendiesen, meist desaströsen neokolonialen verdeckten Kriegen, die immer die gleichen verbündeten Weltherrnmonopol-Strategen des „Westens“ betreiben um die Rahmenbedingungen für die „Märkte“ ihren Wahlkampfgeldgebern genehm zu manipulieren. Eigentlich ist es so wie in ganz alten Zeiten als sich bei aufkommender Dürre die Nomadenvölker um die letzten Wasserquellen schlugen – Verknappung der Ressourcen führte und führt augenscheinlich in menschlichen Großgruppen IMMER nur zu einem – zu Krieg und Vertreibung. Und zur Vernichtung der Konkurrenz.

Jetzt spielt die Türkei im aktuell umkämpften Raum Syrien – Irak – Iran eine sehr schwierige Rolle. Auf der einen Seite im transatlantischen Verteidigungsverbund (?) verbunden kommt sie mittlerweile von allen Seiten unter Druck. Die Strategie der Zuwendung zu Europa wurde ja durch die neoliberal-christlich-weiße Falange torpediert. Gleichzeitig greift Saudiarabien massiv nach der Vorherrschaft unter den Sunniten. Dies führte sehr bald zur Schwächung der republikanisch – laizistischen Tradition in der Türkei. Auch die Unterstützung der Kurden der USA und vor allem durch Deutschland brachte die Türkei an den Rand der territorialen Zersetzung – eine Situation ähnlich wie in der Ukraine entstand – daher wohl auch die Zuwendung der Türkei in Richtung Russland. Das Scheitern der Destabilisierung und des Versuches des Regimechanges auch in Syrien durch den hybrid angreifenden Westen in Kooperation und hauptsächlicher Finanzierung der Saudis eröffnete wohl in den Augen der türkischen Strategen die Chance sich im Machtkampf in diesem Gebiet (wie meist geht es wohl um Pipeline-Routen) „zurückzurunden“. Die geplanten Pipelinestrecken gehen wohl allesamt bei Idlib oder in der Gegend vorbei Richtung Mittelmeer. Teile in der EU (wahrscheinlich genau die, die Nordsteam II mittorpedierten) wollten ja auch gleich einen Einsatz der EU-Truppen, offenbar auf Basis des PESCO-Militärbündnisses, rund um Idlib durchsetzen. Im neuen Politmarketing heißt ja Luftkriegsführung jetzt „Flugverbotszone“ (vergleiche Libyen). Jedenfalls versucht jetzt die Türkei den Leidensdruck auf Europa zu erhöhen um die Europäer zu Eingreifen in Syrien zu bewegen. Damit hätte die Türkei ein wichtiges Faustpfand – die eroberten syrischen Gebiete – im großen Spiel dieser Region. Alleine wird die Türkei in Syrien wohl scheitern.

Die EU wird weitertun wie gehabt und keine klaren Entscheidungen und Strategien verfolgen. Alle sofort raus aus Syrien, die dort nicht hingehören – damit wäre eine reelle Chance für eine Wiederansiedlung und einen Wiederaufbau gegeben. Einstellung aller Hegemoniebestrebungen von welchen ausländischen Kräften wo auch immer. Reinstallation des guten alten Begriffes der „Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten von souveränen Staaten“. Weil sonst übernimmt man konkludent Verantwortung für die Menschen die dort Leben und die durch die komplexen Regimechangespielchen geflohen sind. Eine riesige Existenzenvernichtungsmaschine implementiert zur Steigerung der Machtfülle von ach so marktgetriebenen, pseudodemokratischen Lobby‘s. Wobei Lobbyismus per se antidemokratisch ist, da er Einfluss einer Interessensgruppe (Minderheit) auf die Machtausübung der Mehrheit nimmt und das gegen die Interessen der Mehrheit, weil sonst müsste man ja gar nicht lobbyieren. Eigentlich ist Lobbyismus antiparlamentarisch und strukturell korrumpierend.

DI Mathias Gruböck (Analyst) Baden, 08.03.2020

16 Juni 2019

NATO(Teile) im (ITK)Krieg mit Russland

https://orf.at/stories/3126960/

Laut österreichischem Bundesheer ist der Computer eine Waffe und der Einsatz von Computern gegen staatliche Infrastruktur eine Art der Kriegsführung. Wenn jetzt das US-Militär offenbar ohne jede politische Entscheidung Cyber-Krieg gegen Russland führt, dann befindet sich die USA laut der neuen Bundesheer-Gesetze im Krieg mit Russland. Wie kann es jetzt genau sein, dass Österreich einem kriegsführenden Staat Überflugs- und Durchmarschrechte erteilt, da es sich in einer euphemistischen Partnerschaft für den Frieden (PfP), einem "Verteidigungsbündnis" unter der Befehlshoheit der USA, befindet.

Lieber Herr Bundespräsident - wo ist hier ein Einschreiten der Verfassungs-Schützer? Kann man klare Verfassungsgesetze einfach negieren und gleichzeitig staatsnegierende Staatsverweigerer wegen Hochverrates einsperren? Wie hält ein angeblicher Rechtsstaat so viel Gemurkse aus? Verkommt hier die Verfassung zu einer Definitionsmasse für Umgehungsverordnungen und Schönsprech-Machpolitik? Ist Österreich wirklich nur noch das Spielbällchen einer vollkommen aus jedem völkerrechtlichen Rahmen gefallenen Weltmacht, die einen europäischen Staat nach dem anderen übernehmen (vergl. Polen, Großbritannien, Dänemark, Griechenland, Nordmazedonien, Ukraine, Albanien)? Was ist mit dem Verfassungsgerichtshof? Womit beschäftigt der sich eigentlich - nur mit Verkehrsschildern und Kopfbedeckungen für kleine Kinder?

Wie wär's einfach mal mit dem Neutralitätsgesetz Artikel 1. Ist einfach zu lesen und kaum herumzudeuten. Was ist jetzt mit der Operettendemokratie in Österreich - wo alle bei absoluten Mehrheiten und Schönwetter ausgesprochene Demokraten sind, kaum gibt's mal Schwierigkeiten versteht keiner warum man nicht einfach eine Minderheits-Alleinregierung als demokratisch legitimiert betrachten kann. Vor allem von einem BK der gerne auch ausländische selbsternannte Präsidenten anerkennt, weil die USA unbedingt die Venezulaner solange aushungern bis sie ihnen das Öl wieder schenken. Da wird gefuhrwerkt wie im tiefsten Mittelalter - mit Belagerung, Aushungern, Inquisitionen, Überfällen, Lug- und Trug, gezielter Mord und Totschlag, Verschwörung und Fals Flag-Angriffe - machtpolitisch ist das 21 Jahrhundert ein Rückfall in ganz dunkle Zeiten. Nicht zuletzt der Afghanistan-Krieg der NATO, der wohl bald länger dauert als der 30 jährige Krieg (wenn man die US-Interventionen gegen die Russen in Afghanistan als Kriegsbeginn miteinrechnet)

Besonders auffällig ist aber die Akzeptanz die die Schmähung von komplizierten Internationalen Sicherheitsstrukturen speziell durch die Kriegstreiber bekommt. Hier wirken immer mehr Medien nicht als Machtkontrolle sondern als Macht-Propaganda-Werkzeug. Medien die Feindbilder speziell in wirtschaftlichen, politischen, religiösen oder ideologischen Minderheiten generieren verdingen sich immer mehr als Werkzeuge von Machteliten, die mit relativen Mehrheiten (also einer Minderheit) gerne absolut regieren. So nach dem Prinzip "unter den Blinden ist der Einäugige König". Bitte um die Bekanntgabe der Staatsführung ob wir uns, so wie offenbar unsere Befehlsgewaltigen in dem Militärbündnis NATO/PfP, im Krieg mit Russland befinden? Wäre doch einmal interessant zu wissen, da die Kriegsvorbereitungen ja jetzt schon lange genug vorangetrieben werden. Noch dazu wo offenbar die Befehlsstrukturen in den USA für einen Angriff offenbar mehr als unklar sind. Wer genau darf jetzt den NATO-Truppen und -Ländern befehlen Russland anzugreifen?

Normaler Weise ist der Angriff auf die Kommunikations- und Informationsinfrastruktur der Anfang eines heißen Krieges. Also bei der Landung in der Normandie wurden auch zuerst die Telefonleitungen durch luftgelandete Truppen durchschnitten. Nur weil man das jetzt Cyberwar nennt ist es um nichts besser.

DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 16.06.2019
Analyst

06 Mai 2019

Kompanie - ein Lied!

 https://orf.at/stories/3121104/?fbclid=IwAR0dtKehFeRNnqQhcJi9A4Gg9V7cUz4Ik3JMeCod9gap5nAuIHfoARFV9fA

 ....und der nächste Angriffskrieg der liberalen Demokratie und Hüterin des Völkerrechts.Das im Gazastreifen ist etwas zu intensiv von den israelischen Freunden angegangen worden. Da müssen wir den vollkommen unpolitischen Sängerwettstreit abwarten um nachher die Gatterjagd im Ghetto wieder aufzunehmen. Steckt ja klarer Weise der Iran dahinter und die USA schießen nur für die freie Welt als friedenserhaltende Maßnahme zurück. Jetzt wo ja der überhaupt nicht rechte liberale Demokrat Netanjahu wieder ins Amt gezimmert wurde (mit der Unterstützung der gar nicht radikal fundamentalistischen extremen Rechten) kanns endlich losgehen. Die USA haben keine Angst vor einer möglichen Wiederaufnahme eines kaum existenten Atomprogramms, weil jetzt kommt das große Aufmischen: die Endlösung des lästigen Verlust s der Öl-Kolonie Iran vor Jahen. Jetzt werden alle aufgemischt, mit der trumpschen Nahost-Endlösung, er hat ja nie von einer Friedenslösung gesprochen. Die Palästinenser, dann die Syrer mit dem Iran und wenn er noch mal blöd aufmuckt auch gleich der Kümmel-Ziegenficker-Erdogan mit der Kurdenfrage. Und die Europäer laufen wieder mit und lassen sich wie eine Schar Hendeln herumscheuchen von einem Masernfall zur nächsten Adolfsichtung.

Unlängst erst hat sich ein deutscher Raketenkreuzer dafür zertifiziert in Flugzeugträgerverbänden wie der USS Abraham Lincoln unter dem Befehl der US-Streitkräfte zu kämpfen. Beteiligt sich jetzt also Deutschland am Angriffskrieg gegen den Iran, der sich derzeit im Destabilisierungsprozess der Einflusszone (der Iran würde dazu wahrscheinlich Sicherheitszone sagen) und der Führung eines einleitenden Wirtschaftskrieges (einseitig willkürliche Sanktionierungen mit Blockade der Handelswege) befindet. Gleichzeitig berichten die öffentlich-rechtlichen Medienplattformen streng NATO-Kriegsrethorik-zertifiziert von Gaza vs. Israel als Match von als Palästinenser getarnten Iranern gegen die sich verteidigenden Israelis vor dem Hintergrund des überall ansteigenden Antisemitismus mit direktem Link zur Judenvernichtung im 3. Reich. Umkehrschluss den es einzustillen gilt: Jeder der gegen den Krieg der Achse des Bösen-Iraner-Untendruntermenschen ist, ist ein Antisemit, der die Vernichtung Israels befürwortet. Dazwischen gibt es nichts mehr - wichtig für einen ordentlichen Krieg, da man eine Entweder-Oder Situation als vollkommen alternativlos suggerieren muss. Dann kann man gegen jeden und alles Krieg führen. Wir kämpfen ja auch in Afghanistan nicht für eine Verhinderung einer Ölpipeline zwischen dem Iran und China sondern, dass Mädchen, die wir zu Waisen gemacht haben endlich Schulbildung bekommen, damit sie auch ordentlich lesen können wie gut wir es mit unseren Kriegen meinen. 

Für die EU-Wahlen muss man noch schnell die East-Strat-Com Task Force (!!!) mit dem fünffachen Budget ausstatten, da ja alle Lügen aus Russland kommen und die EU und die NATO keinerlei psychologische Kriegsführung und Propaganda (neudeutsch psychological and strategic information operations) machen. "Friedensprojekt EU" während exakt die gleichen Mitglieder in der NATO einen Krieg nach dem anderen abfeiern. "Liberale Demokratien" die nicht gewählte Chefkommissare und Zentralbankchefs der EU mit US-Investmentbanken öfter austauschen als der Durchschnitt der EU-Bürger ihre Unterhosen. Die Frage ist überhaupt ob es der Wahrheit entspricht wenn große Teile der europäischen Länder und die NATO prinzipiell militärisch von einer Supermacht kontrolliert werden, wenn große Teile der EU-Wirtschaft ebenfalls von dieser Supermacht kontrolliert werden - ob es hier überhaupt "freie" Demokratien gibt? Viele der europäischen Staatenlenker jedenfalls verhalten sich eher als ob sie ihre Direktiven aus den USA bekommen denn dass sie irgendwelchen strategischen europäischen Gemeinschaftszielen zuarbeiten würden. Die grundsätzliche Frage an die East-Strat-Com Task Force wäre doch eher, wer hat die wirtschaftliche, militärische, kulturell-mediale oder auch politische Macht in Europa? Eh klar die EU-Bürger - Hahahaha. Fäkere Nus gibts gar nicht. Und die EU-Bürger werden alle jetzt von Russland gelenkt, wenn sie nicht zur Wahl gehen und diese unsäglichen 3. Reihe-C-Politiker mit der Karriereplanung der Vergoldung des Allerwertesten nach erfolgter Lobbyierbarkeit wählen. Diese "liberalen" Demokraten, die strategisch-politische Schwarze Löcher sind, in die Unmengen an gutem Geld verschwinden ohne, dass je wieder irgendetwas Verwertbares für die Allgemeinheit herauskommt. Sogar die Sommerzeit wird in diesen Schwarzen Löchern aufgelöst und durch weißes Rauschen ersetzt. Chhhhhhhhchhhchhhhchchh - nur unterbrochen von den kulturellen Spitzenleistungen des Song-Contestes jedes Jahr. Und dem Wummern der einschlagenden Bomben. "EU-Kompanie auf meinen Befehl - ein Lied!"


DI Mathias Gruböck                                                                Baden, 06.05.2019
Analyst

26 November 2018

Kriegstreiber und Kriegsgewinnler


https://www.facebook.com/ross.stork.3/posts/2209744219284055


damit die westlichen "Demokraten" von US-Gnaden den Wahlen entkommen. Das sind genau unsere Werte - und Österreich ist noch über den Assotiationspakt mit den faschistischen Kriegstreibern um den Oligarchen Poroschenko militärisch verpflichtet.
 
Sind wir eigentlich noch neutral? Was steht da gleich noch mal in der Verfassung? Sind wir assoziiertes Mitglied in der NATO? Was steht das gleich noch mal in der Verfassung - schau ma mal:
 
Artikel I.
(1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen.

(2) Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiete nicht zulassen.

Artikel II.
Mit der Vollziehung dieses Bundesverfassungsgesetzes ist die Bundesregierung betraut.
  
Bricht die Bundesregierung jetzt die Verfassung oder nicht? Für die deutschen Waffenbrüder der Österreicher in der NATO-geführten ISAF (!!!) gilt jedenfalls folgendes: "Am 19. März 2010 entschied die Bundesanwaltschaft im Rahmen der rechtlichen Aufarbeitung des Luftangriffs bei Kundus, dass die Bundeswehr in Afghanistan Partei eines nicht-internationalen bewaffneten Konflikts (Bürgerkriegs) sei." (Wikipedia) - kann es sein, dass neutrale österreichische Truppen eine Partei in einem Bürgerkrieg sind? Oder brauchen wir deswegen jetzt neue Kampfjets für unsere, selbsternannten, Luftstreitkräfte!? Als nächstes haben wir wieder Österreicher vor Wolgograd im Einsatz. Ganz neutral wieder nur dabei und an nichts Schuld. Für die paar zu früh Geborenen und viele zu früh Gestorbenen (Gefallen hieß das damals) hieß das damals noch Stalingrad. Seit diese Kriegsgenerationen langsam kaum mehr existent sind, gibt es wieder viel mehr Machthaber mit Kriegstreiberallüren. Wie wär's mit etwas Erinnerungskultur bezüglich der österreichischen Neutralität - die Schweiz hat jedenfalls nicht mitgemacht in Afghanistan. 
 
 
DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 26.11.2018
Analyst

24 Oktober 2018

Grüße aus Schilda


Komisch, ich dachte die "Flüchtlingskrise" wurde durch massenhaft zu Fuß-Gehende ausgelöst. Das endlose Kasperltheater mit Pseudo-Sicherheitsaktivitäten geht also weiter. Schilda und Amtsschimmel feiern ihre Wiederauferstehung. Das einzige was man ändern muss ist, dass man endlich einmal die Belohnung für Migranten, die sich als persönlich Verfolgte präsentieren, einstellt. Es geht um Migration. Flüchtlinge muss man nicht integrieren, da die ja wieder zurück wollen - nur Migranten wollen bleiben. Wenn man die Fluchtursachen wirklich verhindern will, soll man möglichst aufhören diese Länder (und auch uns) aufzurüsten und laufend mit den Billionen-teuren "westlichen Verteidigungsbündnissen" einen Krieg nach dem anderen zu befeuern oder gar selbst zu betreiben. Klar, wir wollen nur das Öl und nicht die Menschen von dort. Einfachste Möglichkeit die Menschen vor "Flüchtlingskrisen" zu bewahren wären Fahrverbote für verbrennungskraftmaschinenbetriebene Fahrzeuge und Flugzeuge. Aber das wollen wir auch nicht - im Gegenteil satteln wir jetzt auf Benziner um - die dann halt nur halb so viel NOx und 30% mehr CO/CO2 ausstoßen um die Luft zu verbessern - weil ja offenbar nur Dieselfahrzeuge Abgase erzeugen. Bin neugierig welche US-bezahlte NGO dann auch für Benziner-Fahrverbote klagt. Ahh, die USA müssen die Benzinpreise niedrig halten, damit ihre Big-Blocks ordentlich pledern können und die weißen-rechts-rechten Kernwählerschichten weiterhin Ressourcen verbrennen können als ob es kein morgen gäbe. Energiewende wurde immer falsch verstanden - Energiewende heißt, dass man all den bösen bösen Venezulanern, Russen, Persern, Syrern, Libyern, Süd-Sudanesen, Nigerianern UNSER Öl jetzt endlich durch Waffengewalt abnimmt. Westliche Söldnerarmeen räumen dann die letzten Widerstände beiseite, die nach den NATO-Bomben noch übrig sind und sichern die Raffinerien und die Pipelines. Aber wir brauchen dieses Öl ja unbedingt um es zum Teil zu verheizen und den Rest als Plastik über den gesamten Weltball zu verteilen. Aber wir wollen nicht, dass die Menschen von dort kommen und ihr eigenes Öl auch mitverheizen und bei der Welt-Plastifizierung mitmachen. So gesehen sind die Schilda an burgenländischen Grenzübergängen ja fast prophetisch: keine Autos, LKWs oder Busse, nicht mal Mopeds - dann kommen auch keine Migranten mehr. Die Welt ist eigentlich sehr einfach. Stop Migration - stop burning oil and war.
 
DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 24.10.2018
Analyst

08 April 2018

Der NATO-Gift-Trick


Es war dann doch absehbar, dass die Marke „Freie demokratische Armee Syriens“ PR und vor allem Marktanteilsprobleme hatte. Das Setting ist relativ einfach. Der Westen – speziell die USA, GB und die ehemaligen Kolonialherren Frankreich haben ein engmaschiges Netz von (meist von Golf-Staaten finanzierten) NGO‘s in Syrien aufgezogen. Und ein paar eigene Truppen natürlich auch.

Diese NGO‘s beziehen sich auf 2 internationale UNO-Rechte: Freie Berichterstattung und freie Hilfeleistung. Also macht der MI6 eine „Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien“ auf und seine Agenten vor Ort sind damit Menschenrechtsaktivisten und der Strohmann in London stellt seinen Wäscheladen als Postkastenfirma zur Verfügung. Die USA machen das wie immer gerne über „Rot-Kreuz“-Look-Alikes. Weiße Helme und SAMS (:-)) die sehr US-finanziert auf US-Netzen agieren und offenbar eine inflationäre Anzahl von Krankenhäusern (also prinzipiell jede Wohnung die mit dem SAMS im Informationsaustausch steht ist ein Krankenhaus) speziell immer in den vom Westen finanzierten Rebellengebieten betreiben. Weiters fällt auch auf, dass die anonymen Zeugen und angeblichen Ärzte aus diesen Spitälern sehr exakt die Art der eingesetzten Waffen und Bombentypen beschreiben können und auch die passenden Stellen in UNO-Konventionen in perfektem Englisch darlegen und einfordern können. Sehr diplomatisch sind hingegen wieder die Ausführungen über das Eindringen von nicht näher erkannten Kämpfern in Krankenhaus-Wohnungen der US-Verbündeten Kurden dort. Auch die Deutschen haben ihre Hilfsorganisation vor Ort: UOSSM – zweckdienlich auch mit ausgepixelter Zentrale im Google-Street-View – so wie es die geheimen staatlichen Stellen im Google immer gerne durchsetzen.

Der Trick ist sehr einfach. Schon vor 3 Wochen berichteten „Informanten“ der Gegenseite über Fässer die offenbar in belagerte Gebiete gebracht wurden – auch Journalisten mit CNN Mikrophonen, aber so dumm werden die Amis schon nicht sein. Jedenfalls gab es höchstwahrscheinlich Transporte von Fässern mit Chlor. Dies würde auch erklären warum die „embeddeten“ Agenturen und Medien immer von Faßbomben erzählen. Dieser Umstand macht keinerlei Sinn außer man versteckt eben Fässer mit Chlor in möglichen Bombengebieten und wartet darauf den Menschen und Macron zu Hause Beweise von den Chlor-“Fassbomben“ Opfern (meist Babys natürlich) zu präsentieren.

So einfach geht das. Ist ja nicht schwer. Klar gibt es irgendwelche Zeugen (lustiger Weise auch oft die SAMS und UOSSM-Mitarbeiter) die exakt an den Orten wo Chlorfässer angebracht wurden mit Schutzmasken bewaffnet syrische Armeehubschrauber beim bombardieren beobachten. Passt ja. Alles bestens. Schon bekommt der innenpolitisch unter Druck geratene Macron seinen eigenen Kriegseinsatz – endlich dürfen die Franzosen auch in Syrien aufmischen. Nach den Engländern, den Amis, der Fremdenlegion und den Türken. Holla die Waldfee. Aufregung bei den Entrüsteten im Westen. Wie böse böse und vor allem superdumm ist dieser Zahnarzt Assad nicht kurz vor einem militärischen Erfolg noch einmal in den letzten fünf Häuserblöcken Chlorgas einzusetzen und sich damit selbst umzubringen. Weil jetzt reichts der NATO! Dauernd die Russen und der Assad mit dem Giftgas. Da muss man doch einmal zurückschlagen.

Ja, die europäische Bevölkerung sollte endlich einmal diese korrupten EU-Lobbys und NATO-Kriegshetzer zurückschlagen. Aber da wird man ja dann zum Staatsfeind oder gar zum Staatsverweigerer. Und Verschwörungstheoretiker sowieso.

Lustig ist nur, dass exakt die Staaten, die geschichtlich bisher Giftgas gegen Menschen eingesetzt haben sich hier als Ankläger aufspielen. Dümmliche britische Aussenminister gestehen im Zuge ihrer hysterischen Fingerpointingversuche sogar ein, dass der Westen außerhalb von Europa nach dem 2. Weltkrieg selbst Giftgas eingesetzt hat (vergl. Iran-Irakkrieg D/GB/USA - vergl. Seveso - Giftproduktion)

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 08.04.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

31 März 2018

May West gegen Ost

http://orf.at/stories/2432006/2432007/

Super! Die haben echt Eier so einen aktuellen Stoff aufzugreifen. Ist halt Ostern, Gott sei Dank nicht die x-te Satire zum Death of the Kennedy's oder zu Bush Jr.'s  9/11. Oder gar diese dauernden Verarbeitungen der britischen Kolonialherrschaft, die doch so lustig war. Aber man muss wohl die Filme drehen für die man das Geld bekommt. Aber die Scheiße stinkt halt immer bei den Anderen am lustigsten. Oder wie wärs mit einem Appartheits-Schenkelklopfer der USA - Niggerjagden von so lustigen Herren mit den weißen Zipfelmützen, aber wir wollen ja das Feindbild nicht aus den Augen verlieren und ordentlich abrunden. "Der Diktator ist tot, doch der Wahnsinn lebt weiter..." eh klar. Also wie heißt der noch einmal, der Stal-in oder Put-in. Alles die gleichen Wahnsinnigen und Verbrecher und Diktatoren - danke Frau May. Wär doch auch mal ein kleines Satirchen wert die Dame von CA-BREXIT-Gnaden. Ahso - nicht gewünscht, weil zu aktuell und zu relativierend... Aber RT in Washington abdrehen, so wegen der Meinungsfreiheit - als "ausländische Agenten" - schon eher dünnhäutig diejenigen die bei ihren Feinden immer ordentlich austeilen können.

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 31.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

17 März 2018

Aufrüstungs-Kriegshetzer



Rechtzeitig zum Gedenkjahr 2018, bei dem irgendwie alle das Ende des ersten Weltkriegs vergessen, spielt das untergehende ehemalige Weltreich GB die Tschauner-Stehgreif-Version von Sarajevo. Zwar ohne Thronfolgerpaar, aber sonst mit Ultimatum und allem was dazugehört. Nächster Schritt ist, dass die EU-Entente 2.0 den Wirtschaftskrieg gegen den Iran wieder intensivieren um ihn dazu zu pressen, das Atomabkommen selbst zu kündigen. Gleichzeitig dreht man wieder den Stellvertreterkrieg in Syrien voll auf, nachdem das mit der Macht in Deutschland geklärt ist. Der dritte Weltkrieg wird wohl dort beginnen wo die NATO-Staaten seit Jahren ein Drittel (!) der Weltwaffen- und Rüstung hinschicken. Seit 2008, also in nur 10 Jahren hat es das "heilige römische Reich" der NATO Weltherren geschafft aus einer Partnerschaft für den Frieden eine veritabel explosive Aufmarschsituation zu produzieren, wo bald schon der kleinste Funke zur Explosion reicht. Gerade von Machteliten, die den Gift-Schmäh schon ein paar Mal angewendet haben. Zur Erinnerung: vor ein paar Jahren saß ein US-Außenminister in der UNO-Vollversammlung und glaubte angeblich wirklich ein Fläschchen mit chemischen Kampfstoffen dort in Händen zu halten. Niemand fand es auch fragwürdig, wie die USA in den Besitz von angeblich irakischen C-Kampfstoffen gekommen sein will. Und die Troika aus EUNATO schickt dann den Baby-Face Kurz um dem Kremelchef klar zu machen, dass die USA gerne auch die NATO zu den Verteidigungswaffen greifen lassen wird, um die Öl- und Gasprofite heim ins Weltreich zu holen. (Man kann das immer daran erkennen, dass sich Herr Putin offensichtlich zum 2. Mal in seinen Amtszeiten genötigt sieht darauf hinzuweisen, dass Russland doch auch Waffen hätte, die dem Westen treffen könnten (Überschall-Raketen, Atom-Topedos..) - das macht man nur wenn eine Attacke wahrscheinlich ist)

Das US-Regime braucht diese "echten" Tributzahlungen wie einen Bissen Brot und stellt schon auf Kriegswirtschaft (Stahl- und Aluminiumproduktion) und NATO-Kriegspropaganda um. Jedenfalls erklären die westlichen Tribunen der Macht dem Volke warum man Kriege aller Art so dringend braucht - natürlich nur um den Wohlstand des kleinen Mannes gegen die aggressiven Russen/Iraner/Syrer/Kurden/Palästinenser/Iraker/Libyer/Afghanen/Ukrainer soweit sie Russen sind/Koreaner/Chinesen verteidigen. Also allen, die sich nicht dem Dollar-Globalisierungsregime vollkommen unterwerfen wollen/können. (Im Gegensatz zum Euro, der die 500.- Euro-Scheine einstellen musste, damit er im Bargeldhandel nicht den Dollar aussticht) Die Globalisierung stellt sich langsam nur als Stilmittel des Weltmachtanspruchs des westlichen Geldsystems heraus. Jedenfalls steht nicht "der Mensch" im Mittelpunkt. Die Globalisierung als subversives Gegenkonzept zur Aufklärung! Die strategische Frage die es zu lösen galt: Wie bekommt man den "freien Menschen" dazu sich für Wachstum und Profit anderer sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen!?

Noch dazu von einem Außenminister Johnson, der schon in der Brexit-Frage gezeigt hat, dass er seine Überzeugungen der politischen Opportunität und dem persönlichen Machtgewinn schneller opfert als er in einer Affenschauckel hängen kann. Genau solche Menschen braucht es um EU-Austritte und Kriege zu entfachen. (vergl. Nord-Irland und Gibraltar) – aber die Mainstreammedien schaffen das sicher auch noch den Russen umzuhängen.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 17.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


10 Dezember 2017

Die Gefahr lauert

Am Montag geht es los. Das größte Luftwaffen-Manöver der USA auf der koreanischen Halbinsel seit überhaupt. Die Situation könnte nicht brenzliger sein. An mehreren Kochstellen werden die Flammen höher gedreht. Als ein Brennpunkt scheint die Afghanistan-Kiste langsam zu kippen. Entscheidend hierfür ist/war Russland, der Iran und Pakistan. Als letzter der ehemaligen Unterstützer oder zumindest Stillhalter in dem sechzehnjährigen Krieg scheint nun auch noch Pakistan zu kippen. Damit bleiben die USA und die NATO am Hindukusch langsam über – fast wie die deutsche Wehrmacht in Stalingrad. Der Krieg ist wohl schon mit dem neuen, trumpschen „Kriegsziel“ verloren gegeben worden. Ein verlorener Krieg birgt meist die Chance von dieser Niederlage durch noch größere Kriege abzulenken. So entstehen gerne Weltkriege.

Der einzige Erfolg der USA/NATO war die Eroberung Osteuropas. Also des Europas, das zuvor gar nicht dazu gezählt hatte. Wobei auch hier das heilige römische USA-Reich auszufransen beginnt und Zeichen der Schwäche sich immer deutlicher zeigen. Die Antwort der USA unter Trump ist eindeutig überall die Konflikte zu verschärfen um die Fronten wieder zu bereinigen. So jetzt in der Ukraine und in Korea. In beiden Ländern haben die USA nachgewiesen, dass sie nichts von einem Frieden hätten. In Korea müssten sie bei einer Wiedervereinigung fürchten ihre Stützpunkte am eurasischen Kontinent zu verlieren. Auf der riesigen Landmasse haben die USA nur noch Europa fest im Griff. Die spuren wie zu Zeiten des Kalten Krieges und speziell die Deutschen sind kulturell-medial und überwachungsmäßig fest im Griff gehalten. Schön brav wird vom Mainstream hier die vorgegebenen Feindbilder unhinterfragt übernommen. Wenn die USA den Konflikt mit Nordkorea hochkochen wollen, dann folgen ihnen die Deutschen so brav und ordentlich wie Macron in Nordafrika die Destabilisierung durch die USA und die NATO für eine Rekolonialisierung durch die USNATO sorgt.

Ab Montag darf man gespannt sein – Herr Gabriel hat jedenfalls das deutsche Botschaftspersonal in Nordkorea nach Rücksprache mit Präsident Trump auf ein Minimum reduziert. Das sind klare diplomatische Zeichen, dass man baldigst mit einem militärischen Konflikt rechnet. Wäre ja nicht das erste Manöver, das den USA zu einem kleinen Krieg verkommt. War ja schon der Einstieg in der Koreakrieg damals eine Linke. Und die USA haben zusehends ein Hegemonie-Problem, da sie in Afghanistan zeigen, dass sie nicht Unbesiegbar sind. Was so ein paar Taliban und Opiumbarone können, dass können auch andere. Weil, bombardieren kann man die halbe dritte Welt als USA und damit Millionen von Menschen umbringen, aber man gewinnt dadurch keine Gebiete und keine Macht dazu. Okay, destabilisieren geht schon ganz locker von der Hand – das ist nicht allzu schwer. Aber eines baut das immer schneller ab – die moralisch-ideologische Macht und Anziehung der USA (des Westens). Die „Hilfe“ des Westens für viele Völker verkommt immer mehr zu den Mordserien in Altersheimen, in denen die Pfleger Gott über die zu pflegenden Personen und deren Leben spielen.

Auch Deutschland steht an der Wegscheide. Nach dem Krieg haben die Deutschen allen gezeigt wie man friedlich gut Leben kann. Das zieht schon mehr Migration an als das klassische Einwanderungsland USA. Moral und Rechtsstaatlichkeit verlieren immer nur die Gewinner und Machthaber. Weil sonst würden sie ja keine Macht und Verlierer benötigen. Wie man bei Großprojekten in Deutschland immer mehr sehen kann sind aber Rechtsstaatlichkeit und hohe moralische Ansprüche viel komplizierter und schwieriger durchzuhalten als einfach alles niederzubomben. Die triviale Lösung ist halt so viel einfacher anzuwenden. Die Trivialität der Macht. Es gibt wieder sehr sehr triviale Mächtige mit den einfachen Lösungen. Die einfachste Lösung für Konflikte ist halt nun mal Krieg. Na dann schaun wir mal am Montag wie das triviale Manöver der USA in Korea abläuft. Wär ja wieder einmal Zeit für eine kleine Schweinebucht.

DI Mathias Gruböck                                                                                     Nondorf, 10.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

24 November 2017

Aufmarschplanspielereien

https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Forf.at%2Fstories%2F2415953%2F2415952%2F&h=ATN1JQGZbCnoVC1E-WXg783ecKdvUkVC-LaGAD5elTF0VOW7rw9J_mRN-bBW2MV8bsInxW_dC26bJPU7VKrflE8iFNKpPVFbPqeQ3-YSy3F10zSM3s0KUxnRm6zeIrdyQuGUBh9vTjs7UQTMkPQnJsnIjqvhhKKB-BHro-gZA9vkW83zAy1CpW7kI2pSh8aW_SupVAA2CuTPNVGWsWJyyPqDOs1c3a9JhWrNOHAXBt7Wnw0THm2TWjgamNbV

... und warum ist bei einer "östlichen Partnerschaft" Russland nicht dabei? Hat die "friedliche" EU keine anderen Probleme als den Vorboten der NATO Osterweiterung zu spielen? Sie soll mal Rumänien und Bulgarien ordentlich aufbauen, bevor sie neue Kolonien im Osten klar machen will. Fällt eigentlich keinem auf wie deckungsgleich die Ausdehnung der Hitlereroberungskriege und die der EUNATO ist? Und wo sind da Afghanistan, Syrien, Mali, Jemen, Libyen, Türkei (die dann offenbar keinen Platz als EU-Partner hat) und andere Staaten aufgeführt, in denen europäische Truppen Krieg (oder wie man das Töten von Ansässigen durch ausländische Truppen jetzt gerade nennt) führen? Da quatschen alle vom Europa der 2 Geschwindigkeiten, aber Russland angreifen, indem man sich fast bis nach Zentralasien (oder wo genau liegt der Hindukusch?) ausdehnt, das geht immer. Wenn es friedlich gemeint wäre, dann müsste man Russland auch dazu einladen und endlich diese US-induzierte Wirtschaftssanktions-Hegemonie aufgeben! Die bringen nichts, gar nichts, außer Verluste und stellen normaler Weise die Vorstufe zu einem heißen Krieg dar! Wenn dieses "Friedensprojekt" EU weiterhin NATO-Aufmarschpläne logistisch unterstützt, muss sich das neutrale Österreich auf Grund seines Staatsvertrages daraus langsam verabschieden (oder wurden die Signatarmächte abgeschafft?). Langsam wurden alle Versprechen der Beitrittsabstimmung schon gebrochen! Im Geschäftsleben wäre das klassischer Betrug oder zumindest Untreue!

Nur weil man alle außerhalb der Mainstreampropaganda als Putinversteher verunglimpft und selbstbeweihräuchernd die Monstranz der demokratischen Rechtstaatlichkeit vor sich herträgt ist man noch kein friedlicher EU-Gutmensch!

DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 24.11.2017                 
Unternehmens- und Organisationsberater

21 April 2017

Sehr eigenartig

Mögliche Verbindung zu Terrornetzwerk unklar
Völlig unklar war auch am Freitag noch eine mögliche Verbindung des Mannes zu einer Extremistenorganisation. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte das Attentat wenige Stunden nach der Tat für sich reklamiert. Allerdings tut der IS das häufig, meist mit ähnlichen Worten. Den mutmaßliche Attentäter von Paris nannte das Extremistennetzwerk „Abu Jussef al-Baljiki“ („Abu Jussef der Belgier“). Eine Verbindung sei aber fraglich, hieß es etwa im „Express“. C. war kein Belgier, sondern französischer Staatsbürger.
Ein tatsächlicher Belgier, der nach dem Schusswechsel zur Fahndung ausgeschrieben worden war, stellte sich den Behörden. Der Mann habe sich in einem Polizeirevier in Antwerpen gemeldet, wie der Sprecher des französischen Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, sagte. Seine mögliche Rolle ist allerdings unklar.
Offenbar waren in der Wohnung des 35-jährigen Mannes Waffen und ein für Donnerstag ausgestelltes Zugsticket nach Paris gefunden worden. Die belgische Polizei informierte die französischen Behörden. Es soll außerdem eine Namensähnlichkeit zum mutmaßlichen Paris-Attentäter bestehen.“ (orf.at) 
 
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Da lauft alles wie gehabt, Anschlag und schwupps meldet sich AMAK (eine Portal, das man nirgends findet und wo immer nur irgendwelche Dienste vermelden was die angebliche IS-News-Argentur da von sich gibt) Jetzt schreiben die Franzosen einen Belgier zur Fahndung aus. Die „IS-Argentur“ berichtet sofort von ihrem Mann, dem Belgier – dann stellt sich ein Belgier in Antwerpen, nur blöder Weise hat ein Franzose namens C. geschossen. Wenn man jetzt ganz hinterfotzig ist könnte man glauben der IS schreibt von der französischen Polizei ab. Tut man natürlich nicht. Anschlag während der Live-Sendung im französischem Fernsehen – reiner Zufall. Der Zufall ist schon ein Hund – wenn man heutzutage nicht als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden will, muss man schon verdammt viel an komische Zufälle glauben. Wie ist das eigentlich mit Wahlen während eines Ausnahmezustandes? Ist das geregelt? Oder gelten da auch gesonderte Regeln für Wahlveranstaltungen und Stimmabgaben?

Gott sei Dank sind die Franzosen friedlicher als die Amis – weil wenn jetzt schon wieder ein Belgier in Paris herumschiesst, dann würden die Amis schon längst die französische Schweiz angreifen. (9/11 greifen Saudis und Syrer das WTC an und der Irak und Afghanistan werden bombardiert) Aber jetzt gibt es ja die nackte Kanone 11/9 der die verbliebenen Trump-Towers durch Drohungen gegen jeden und alles schützt. Der Swingerclub-Weltpolizist mit der geilen Uniform. Das ist dann der Endausbau – Microsoft hat lustiger Weise schon alle Patches parat, wenn jemand die Hit-Liste der Hintertürln der NSA veröffentlicht. Das verunsichert niemanden – Doppelnull. Ein geldgeiler Machtapparat der mit einem noch geldgeileren Borderliner (also nicht nur Mexican-Borderline) im Clinch liegt verunsichert auch niemanden. Die zündeln weiter bei allen anderen um von sich abzulenken. Venezuela, Tschetschenien, Ukraine, Syrien und Korea – aber bei einem filmreifen Anschlag direkt vor dem Arc de Triumph schalten alle Medien auf Durchzug.

DI Mathias Gruböck                                                                             Baden, 21.04.2017 Unternehmens- und Organisationsberater

15 April 2017

Nicht die gleichen Interessen

Was war so schön am kalten Krieg? Er machte die Strategiefindung so viel einfacher. Es gab auch für die eigenen Karrierepfade so mannigfaltige Möglichkeiten in der westlichen Hemisphäre. Das verbindende kleinste Gemeinsame war, dass man gegen den Osten war. Also den Kommunismus. Einfaches politisches Koordinatensystem. Seit nunmehr 25 Jahren ist dieses Ordnungsprinzip, trotz der Versuche wieder gemeinsame Feindbilder zu etablieren, zerbrochen. Um seine Interessen durchzusetzen müssen immer komplexere Narrative ge- und erfunden werden.

Egon Bahr brachte es einmal auf den Punkt: „Wenn ein Politiker anfängt, über „Werte“ zu schwadronieren, anstatt seine Interessen zu benennen, wird es höchste Zeit, den Raum zu verlassen!“ Immer mehr tragen als Rechtfertigung ihres aggressiven Handelns die Monstranz der angeblichen „christlich-jüdischen“ Werte vor sich her um die immer stärker werdenden Interessenskonflikte innerhalb des massiv gewachsenen „westlichen Lagers“ zu kaschieren. Die Nachfolgergeneration der kalten Krieger lässt immer öfter die unterkühlte Temperierung von Konflikten vergessen und gerieren sich nur noch als allmächtige Krieger. Dabei sind sie immer weniger in der Lage die jeweilige Interessenslage mit der Waffenbruderschaft in Kriegen, die nur und ausschließlich dem US-Hegemon dienen in Einklang zu bringen.

Da wird von den Framing-Medien aufreizend gefragt, was denn Europa gegen Russland oder in den nordafrikanischen Kriegen unternähme? Da plaudern vor allem heiße Kriegerinnen darüber wie wir Werte in Zentralasien und Nordafrika zu verteidigen hätten und nehmen jeden dadurch provozierten Anschlag auf christliche Minderheiten dafür als Beweis. Es ist auch verdammt schwer die Menschen in Europa wieder kriegswillig zu bekommen, wo man ihnen seit nunmehr 70 Jahren eingebläut hat, wie sehr sie (vor allem die deutschesprachigen) mit ihren Kriegen doch immer den Weltfrieden gestört haben. Seit 2001 passt das nicht mehr, diese pazifistische Grundhaltung, speziell bei den unterlegenen Staaten des 2. Weltkrieges. Mehr Rüstung soll unsere Interessen sichern. Also seit 70 Jahren ist es die außenpolitische Hauptaufgabe in Europa gewesen in Frieden mit seinem Nachbarn zu leben, da jeder militärischer Konflikt eine Auslöschung Europas dargestellt hat. Das Interesse der Europäer war (und ist) demnach Selbsterhaltung. Dies bedeutet auch einen leicht anderen wirtschaftspolitischen Zugang als die USA. Europa hat jetzt einige Zeit versucht ein System des Lebens und Lebenlassens auf möglichst gleicher Augenhöhe zu etablieren. Die USA setzen mehr auf die weltweite Kontrolle von zentralen Märkten um damit ihre Vormachtstellung zu behalten.

Eine EU-Kommission die eher die verlängerte Werkbank von US-Investoren und -Lobbys ist als sich um die elementaren Interessen ihrer Bürger zu kümmern stellt vielmehr eine Gefahr für den pazifistischen Integrationsprozess dar und führt sehr schnell dazu, dass Nationalstaaten wieder vermehrt ihre eigenen Interessen wahrnehmen werden. Eine Kommission, die genauso „demokratisch“ legitimiert ist wie die syrische „demokratische Opposition“ (bei welchen Wahlen genau wurden die vom syrischen Volk gewählt?) fühlt offenbar keinerlei Auftrag von europäischen Bürgern deren Interessen maximal zu vertreten. Ein Europa ohne mündige Bürger ist offenbar das Idealziel dieser Machttechnokraten. Irgendwie ist alles wichtiger und drängender als die Interessen der Bürger. Wenn der Herr Soros Probleme mit seiner „soft-power“-Zugängen in Ungarn hat, dann laufen alle, von OSZE, Europarat und EU-Kommission (flankiert von den Framing-Medien) zusammen um dem US-Investor und Obama- und Trump-Finanzier seinen Einfluss zu sichern. Weil der Herr Soros nicht gegen den EURO wettet. Aber, diese Milliarden zahlen ja eh nur die EU-Bürger. Diese Partie von Karrieristen schauen eher auf ihre Jobangebote von Goldman-Sachs und Konsorten um dann richtig abzukassieren, anstatt, dass sie eine schnittige Politik für ein gemeinsames Europa machen würden. Das wären Werte: Frieden, Freiheit, Solidarität innerhalb von Europa, Ausgleichend, Gesprächsfähig, Einbindend, aggressionsfrei, grundrechtewahrend.

Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass man als Verfechter des Völkerrechtes bereits vollkommen „oldschool“ ist. Wer in irgendwo die fettere Bombe fallen lässt um irgendwo anders seine Kriegsdrohung mit einer auffahrenden Armada zu unterstreichen um überhaupt alle anderen Großstaaten in die Knie zu zwingen ist angesagt. Mehr Waffen, mehr New-Order-Kriege, mehr abgeschlachtete Tote (für die immer die lokale Bevölkerung selbst schuld sind, da sie sich ja nicht widersetzen hätten müssen) – das ist cool. Hauptsache ist, dass die Autos autonom fahren können – weil dann nicht bald nicht nur die Drohnen ferngesteuert werden sonder auch noch Kampf-Fahrzeuge. Super, Robotersysteme Roboterarmeen, Roboterboote, Roboterflugzeuge und Roboterkampfwagen – alles für den freien, wertvollen Menschen. Die Mutter aller Bombe ist, wie kaum einer wahrnehmen will, Spott und Hohn über die islamische Welt, da Sadam Hussain damals den USA bei einem Angriff auf den Irak die „Mutter aller Schlachten“ versprochen hat. Seit dem kriegen sich die US-Militaristen gar nicht mehr ein vor Hohn gegenüber diesen Prophezeihungen. Haha – IS, haha, Mullahs, haha, nur ein toter Inidaner ... – Mutter aller gescheiterten Strategien. Hat Europa wirklich die gleichen Interessen wie die westlichen Macht-Elite-Netzwerke? Wer die Roboter (ehemals marxsche Produktionsmittel) beherrscht, beherrscht die Welt.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 15.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater


12 April 2017

Leichte Stromstöße



Da werden sich die black Site CIA Folterknechte aber freuen, saß sie für ihre Arbeit jetzt auch noch die wissenschaftlichen Grundlagen nachgeliefert bekommen. In Zürich sitzt ja bekanntlich die Europazentrale der Weltklassefolterknechte (intensive Verhörmethoden non-fake-genewst) Der liebe Herr Professor gibt jetzt wieder die Batterie beim Verhör von Verschleppten frei. 12 V sind doch leicht, oder? Direkt auf so einen NS-Gefährderschädel aufgetragen. Das mit den Milliampere verstehen die US-Geheimelektroden-Befrager nicht so, haben ja kein metrisches System. Aber die US-Weltherrenmilitärs sind ja schon postfaktisch.Ein, zum wiederholten Male gelinkter Giftgasangriff (immerhin auf Al-Nusra Leute) wird blitzschnell und vollkommen ungeplant dazu genutzt um die Lufthoheit über Syrien zu gewinnen. Seit 3 Jahren bombardieren die verbündeten Invasoren angeblich den IS in Syrien, was aber offenbar keinerlei Wirkung zeigt, da die Allianz (zur Eroberung Syriens) ja offenbar den IS als Invasionsgrund braucht. Jetzt können die US, GB, NATO und israelischen Kampfjets entspannt jeden Punkt in Syrien angreifen. Das System Libyen kommt wieder zur Anwendung. Destabilisierung einer ganzen Region - der Kampf ums Öl, getarnt als Krieg gegen den Terror, als eine Strategie der verbrannten Erde. Etwas sehr viel CO2 Abdruck der fossilen Eliten. Wobei, die sehen das wohl als Beitrag zum Management der Bevölkerungsexplosion.

DI Mathias Gruböck Baden, 11.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

Schlechter Komplott



Die US-Streitkräfte veröffentlichen jetzt lustige Bilder von befestigten Flugzeughallen, angeblich aus Syrien und behaupten, dass darin Sarin gelagert sei. Sie hätten schon längst gewusst, dass sich hier Giftgas drinnen befinden würde und hätten daher diesen Unterstand für Kampfjets nicht zerstört um kein Gift freizusetzen.

Das ist aber jetzt wirklich eine katastrophale Meldung aus dem Pentagon. Da gibt es einen UN-Beschluss der die Zerstörung von Giftgasbeständen der syrischen Armee regelt. Die USA wissen angeblich über die Existenz und sogar die Lagerung von Giftgasgranaten, inklusive deren GPS-Koordinaten. Jetzt warten die USA ohne ein Wörtchen zu sagen bis ein paar Tage vor einem G7-Syriengipfel die Syrer zeitgerecht angeblich Giftgas eingesetzt haben. Das heißt, die Überwachungssatelliten schauen angeblich gemächlich zu wie Syrer aus dem Depot Giftgasgranaten auf Jets oder Hubschrauber schnallen (es ist ja nicht einmal klar ob es Hubschrauber oder Jets gewesen sein sollen) um diese dann in der Nähe der türkischen Grenze abzuwerfen und hernach mit konventionellen Raketen auch noch das Krankenhaus (von dem die Bomberpiloten natürlich wissen wohin die Giftgasopfer gebracht werden) mit Raketen zu beschießen (wo man in den Videos bezüglich der Opfer keinerlei Nachweise dafür findet).

Da stellen sich jetzt mehrere Fragen:
  • Warum haben die USA nicht einfach (von der UNO zumindest ansatzweise erlaubt) die angeblichen Giftgasbestände durch eine gezielte Tomahawk zerstört? Die Ausrede, dass sie auch nachher nicht die Giftgasbestände attackiert hätten, um das Gift nicht freizusetzen ist mehr als fadenscheinig. Die Frage ob die Menschen auf dem Luftwaffenstützpunkt der syrischen Armee lieber durch 59 Tomahawks oder durch das angebliche Sarin (bei einem wirklichen Vorhandensein hätten sie sicherlich Schutzmaßnahmen dagegen ergreifen können) sterben wollen, ist mehr als philosophisch.
  • Es stellt sich die Frage warum das Pentagon implizit die Argumentationslinie der russischen Verbündeten der syrischen Regierung bestätigt, die ja behaupten, dass ein Treffer auf einen Rebellenstützpunkt in dem die Giftstoffe gelagert waren, diese freigesetzt hätten. Also prinzipiell räumt das US-Militär diese Möglichkeit mit seiner Aussendung und den Fotos ein.
  • Warum hat die US-Regierung nicht bei der UNO eine Verurteilung der Assad-Regierung wegen eines Verstoßes gegen die UNO-Resolution bezüglich der Vernichtung von Giftgasbeständen angestrengt. Hier wäre eine sehr simple Möglichkeit gewesen, das geheimdienstliche Wissen mit der Welt zu teilen und Maßnahmen der UNO, der Verbündeten der Assad-Regierung und auch der Anti-Assad-Verbündeten zu erwirken.
  • In Medieninterviews erklärt der syrische Präsident seit Jahren, dass er nicht so blöd wäre, durch Giftgaseinsatz gegen die eigene Bevölkerung der westlichen Allianz einen Grund zum Einmarsch zu geben. Warum soll er diese Position gerade zu einem Zeitpunkt aufgeben in der er sich mit Hilfe der russischen Armee wieder stabilisiert hatte und die westlichen Regimechange-Versuche ins Stocken geraten waren. Ist er ein Masochist oder gar ein vollkommen Wahnsinniger?
  • Kann der Westen guten Gewissens behaupten, dass die Türkei nie alle möglichen und unmöglichen Waffen an Islamistengruppen in Syrien geliefert hat? Woher hatte der IS seine angeblichen Giftgasbestände? Wenn die US-Dienste diese ebenfalls kennen, warum wird die vollkommene Zerstörung dieser Waffen nicht gemeldet? Wenn sie diese nicht kennen, dann können sie auch nicht deren Ursprung und Verbreitung kennen.

Diese Fragen sind natürlich in Kombination mit der Frage der Fake-News und der staatlichen Hoheit über die Wahrheit verknüpft. Alle die am Anfang des Irak-Krieges die Existenz der angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak bezweifelten wurden als Verschwörungstheoretiker diffamiert. In den USA wurden, wegen der französischen Weigerung sich an einem Kriegsverbrechen zu beteiligen die „french-fries“ in freedom-fries umbenannt und vor laufender Kamera französischer Rotwein in den Gully geschüttet. Interessant ist die schleichende Umstellung auf Kriegspropaganda indem man das Wahrheitsmonopol einführt und gleich auch verstaatlicht. In guter katholischer Weltsicht wird lügen wieder strafrechtlich geahndet. Und meinen auch gleich mit. Die EU-Elite möchte endlich auch wieder in den Krieg ziehen, und keiner sagt etwas wenn die EU-Außenminister einstimmig der syrischen Regierung den Krieg erklären. „Mit Präsidenten Assad werden wir keinen Frieden machen“ oder „Präsident Assad muss weg!“ sind eindeutige Kriegserklärungen, da sich NATO-Truppen in Syrien befinden und das Gegenteil von Frieden Krieg ist.

Besonders schwierig ist die Situation in Deutschland, da die einfach nicht so locker in anderen Ländern Krieg führen dürfen. Außer bei der Rückeroberung von Kaliningrad, dass bei der NATO bei der Beseitigung der letzten russischen Stützpunkte auf Rang 3 steht. Priorität war die Eroberung der Krim durch die NATO-Allianz, gefolgt von der Vertreibung der Russen aus Syrien und zu guter Letzt beginnen jetzt deutsch-litauische Kampfverbände mit Übungen zur Rückeroberung der ehemals deutschen Hansestadt in Anspielung an das Krim-Szenario. Hier wird Druck auf die russische Seite aufgebaut um ihr die Konsequenzen bei einem weiteren Festhalten am syrischen Stützpunkt klar zu machen.

Eine Menge an EU-Politikern ist sehr traurig hier nicht aktiv in die geopolitischen Kriege der USA miteingreifen zu können. Daher wird sich die Anschlagshäufigkeit in Europa zunehmend erhöhen, da man Deutsche zum Beispiel nur durch Angriffe auf Brauerein und Fußballspiele dazu bekommt ihre defensiv-pazifistische Grundeinstellung aufzugeben. Auftritte der Kriegsministerin van der Leyen zusammen mit dem ehemaligen Sonderbotschafter der USA im Yugoslavienkrieg zusammen mit einer sehr offensiv eingestellten Anne Will um einen kritischen Journalisten und Autor zu diskreditieren kann man, auch auf Grund der gebetsmühlenartigen Wiederholung von „Kriegsgründen“, durchaus als Kriegshetze werten. Noch dazu, da die effektiven westlichen Regimechanges im Irak, Afghanistan, Ägypten Tunesien und Libyen diese Länder durchaus vollkommen destabilisiert haben. Die Antwort von Frau van der Leyen, was bei einem Regimechange in Syrien diesmal anders sein würde, kann sie nicht beantworten und schwafelt irgendetwas von „demokratischen syrischen Kräften“?! Fake News vom Feinsten. Hauptsache der schlechte Komplott läuft nach Plan.

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 12.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater



10 April 2017

Jetzt geht’s flott

Jetzt verdichten sich die Aufputschungstaten mit immer schnellerem Stakkato. Immer rechtzeitig für die Headlines am nächsten Tag kommt eine Horror-Meldung nach der anderen. Es ist wahrscheinlich die gleiche Methode wie damals zu Zeiten der Kreuzzüge. Die Christenheit wird angegriffen – ein paar Ungereimtheiten werden da noch glattgebügelt, wie zum Beispiel, dass der Herr Assad so wie der Herr Hussein damals, den Christen und anderen Minderheiten eher schützend zur Seite stand, da sie als säkulare Herrscher nichts so sehr fürchteten als einen Konfessionskrieg.

Diesen suchen ganz klar die Golfstaaten um ihren ideologisch-materiellen Führungsanspruch in dieser Region geltend zu machen. Und ihre Interessen damit durchzusetzen. Die Golfstaaten sehen sich in Wirklichkeit als die Kalifen der (sunnitischen) Welt. Mekka und Mammon sind das Zentrum ihres Kalifats. Kein Mensch fragt sich warum in Europa die 500er Scheine eingestellt werden aber der IS noch immer Waffen und Geld im Überfluss hat. Da passt einiges nicht zusammen im Narrativ der „westlichen Verbündeten“. In Syrien kulminieren diese Unstetigkeiten zu einem vollkommenen politischen Chaos bis hin zu einem Stellvertreterkrieg der einzelnen, sich bekämpfenden Gruppen in der US-Elite. Von außen betrachtet wirkt es als ob die Machtzirkeln in den USA ein massives Borderline-Syndrom aufgerissen haben – nicht unerheblich, da es in der Weltmachtpolitik vor allem um Grenzen geht. Und Kontrolle. Wobei hier immer mehr übersehen wird, dass die USA und auch große Teile ihrer westlichen Verbündeten jedwede rechtsstaatliche Selbstkontrolle verloren haben. Geschichtlich gesehen ist der Verlust des eigenen Regulatives meist der Auftakt für den Zerfall einer Großmacht gewesen, da innere Reibungsverluste die effektive Machtentfaltung im Außen schwächen. Auch der Versuch durch die Gestaltung eines äußeren Feindes (Russland) die Machteliten hinter der zentralen Machtfunktion zu versammeln zeigt nicht den gewünschten Erfolg – solange es nicht wirklich zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt. Die US-Dienste und die anderen westlichen Dienste haben über die Jahre immer wieder ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt auf der ganzen Welt kriegerische Konflikte zu entfachen um in der Folge dann als Ordnungsmacht diese Länder zu rekolonialisieren. Ein Unterfangen, dass in nordafrikanischen und zentralasiatischen muslimischen Staaten recht leicht von statten ging, jedoch bei Großmächten wie Russland und China ein unkalkulierbares Risiko für die eigene nationale Sicherheit und sogar den Weltfrieden birgt.

Wenn man sich jedoch die Dichte der Impulse vergegenwärtigt, die derzeit alle einen offen-heißen Krieg in Syrien durch westliche Eroberer plausibilisieren sollen (tägliche Terrorangriffe (speziell mit Tätern aus dem Ex-Sowjetregionen), Angriffe auf die Christenheit (für die rechtsrechten christlich-weißen Trumpwähler), eine implizite Angriffsdrohung durch die EU-Minister (die einem regierenden Staatsoberhaupt de fakto den Krieg zum wiederholten male erklären, da die EU mit ihm keinen Frieden machen will), der Verkauf eines militärischen Angriffs als Vergeltungs- und Verteidigungsmaßnahme der USA/NATO durch die überraschend kriegswilligen westlichen Medien und Meldungen von IS-Angriffen auf US- und GB-Stützpunkte in Syrien (!?) in Kombination mit einer Vermantschung mit Luftschlägen gegen diese Stützpunkte als sie noch von den Söldnern der verbündeten Angreifer (USA, Saudi Arabien, Katar, Türkei, GB, D, FR, NATO) gehalten wurden durch russische Kampfflieger (ab 05.45 Uhr wird zurückgeschossen)) dann sollte es nicht mehr lange dauern, dass uns die US-Kriegsbefürworter von der aufgebauten Spannung befreien und endlich in Syrien den sunnitisch-saudischen Söldnerheeren zum Durchbruch verhelfen. Dass dies eine Vertreibung der Alawiten, Aramäer, christlichen Minderheiten in Syrien zur Folge haben wird ist diesen Gruppen vollkommen egal, da sie einen kurdischen Korridor zwischen der Türkei und Ex-Syrien bilden wollen, der ihren wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen zupass kommt.

Irgendwie ist allen alles schon viel zu kompex und auch kompliziert. Vielen scheint ein ordentlicher Krieg schon eine richtige Erleichterung zu sein, da man durch nichts so schnell die Komplexität reduzieren kann wie durch einen Krieg. Die derzeitigen Machteliten sind auch eher von dem Schlag der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und glauben wirklich, dass man wohl ein paar Millionen Menschen opfern muss um den eigenen Reichtum zu mehren. Diese Gruppen haben durchaus die Fähigkeit und die Möglichkeit diese destruktiven Strategien umzusetzen, da einen Krieg jeder populistische Vollidiot entfachen kann. Mit den gutdotierten, außerhalb jeder Rechtsstaatlichkeit stehenden Strukturen (vulgo Geheimdienste) und den modernen Techniken (Vernetzung und deren Steuerung) geht das heutzutage fast schon vollautomatisch. Und flott - speziell wenn man keine US-Aktien mehr kaufen soll.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 10.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

08 Januar 2017

Volksverblödung


Bitte Herr Mitterlehner, bitte keinen pseudophilosophischen Schwachsinn erzählen.

1.) Die alte Regelung bezüglich der Vorratsdaten wurde kein einziges Mal für Terrorfahndung oder Schwerkriminalität genutzt

2.) Nicht die Massendatenspeicherung des Staates als Sicherheitsinitiative verkaufen (hätte das in irgendeiner Weise den Herrn Amri an seiner Amokfahrt gehindert, dass man im nachhinein weiß wem er ein SMS geschickt hat?)

3.) Die Freiheit braucht Sicherheit? Was soll der Mumpitz? Die Freiheit ist eines der gefährlichsten Vorhaben des aufgeklärten Menschen! Regulative, Normen und Kontrollen als Voraussetzung für die Freiheit zu definieren ist wirklich angewandte Volksverdummung. Wo steht bitte das Freiheit nur in Sicherheit existiert - ist als ob man dem Wasserbüffel im Wiener Zoo erklären würde, dass er nur in einem Zoo wirklich frei sein könne.

Vorratsdaten brauchen die Behörden um sie legal mit anderen Geheimdiensten oder Ländern tauschen zu können. Die Verbindungsdaten müssen Telefonprovider nach dem Rechnungslegungsgesetz genau so lange aufheben wie die Vorratsdaten gespeichert werden sollen - nur eben nicht im direkten Zugriff der Staatsorganisationen. Wenn jetzt der Herr Amri ein österreichisches Händy angerufen hätte könnte man mit richterlichem Beschluss jede forensische Ermittlung durchführen die auch nur im entferntesten irgendetwas nachweisen würde. In Deutschland gibt es bereits wieder die Vorratsdaten - und was genau ist da jetzt sicherer geworden Herr Vizekanzler?! Die ÖVP hat wohl als neues Programm den Volksverdummungspopulismus zu instrumentalisieren? Und unser BvT-Chef gibt auch noch an, dass man unterschiedlichste Informationen über den Pakistani (der zuerst festgenommen für den Täter gehalten wurde) habe - verschiedene Identitäten und wo er herkäme und blablabla. Jetzt fühlen wir uns dann ganz viel sicherer wenn die auch noch alle Verbindungsdaten aller bekommen, damit sie die schön brav an deutsche, französische, britische und US-amerikanische Freunde weiterreichen können. Seit nunmehr 16 Jahren wird der Krieg gegen den Terror geführt - es wurden Angriffskrieg, Entführung, illegale Gefangenhaltung, Folter, Massenüberwachung, gezielte Ermordungen und Spitzelsysteme wiedereingeführt. Der wirkliche Gewinn an Freiheitsrechten ist nicht wirklich erkennbar und auch die Sicherheitslage hat sich nicht wirklich dadurch verbessert. Herr Mitterlehner, bitte Ihre vollkommene Planlosigkeit dann nicht noch in "Freiheit braucht Sicherheit"-Populismusansagen verpacken!

DI Mathias Gruböck                                                                                 Malaga, 07.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

PS.: Die Direktoren der ÖNDruckerei bedanken sich ganz offiziell für die Wirtschaftsspionage der US-Behörden im Kickback-Geschäft mit den syrischen Finanzbehörden über Panama. Dank der Vorbereitungsmaßnahmen zum Sturz der Assad-Administration haben die US-Behörden in dem von ihnen kontrollierten (Einmarsch der US-Truppen) Panama gezielt Geschäftsunterlagen an die österreichischen Behörden weitergegeben um die Assad-Administration zu diskreditieren. Dafür sind einige österreichische Manager ins Gefängnis gewandert, weil sie den Kickbackforderungen syrischer Beamter gefolgt sind. Danke USA für die Überwachung aller Transaktionen, die euch nicht in den Kram passen. Danke österreichische Geheimdienste, dass ihr den USA auch noch die fehlenden Daten dazu liefert, wenn österreichische Firmen Exportaufträge suchen. Bei den österreichischen Geheimdiensten braucht man sich um alles andere keine Sorgen mehr machen, die hauen die eigenen Firmen in die Pfanne, damit sie den Amis rektal freundlich sein können.

22 Dezember 2016

orf.at zu Syrien

Sie schreiben in dem Artikel http://orf.at/stories/2372222/ "Letzte Rebellen haben Stadt verlassen - Die letzten Rebellen und Zivilisten haben die lange umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo verlassen." Ist sich der ORF in diesem Zusammenhang ganz sicher, dass sich keine Zivilisten mehr in Aleppo aufhalten? Ist die wochenlange Darstellung, dass Aleppo (eine Stadt mit mehr Einwohnern als Wien) nur aus "Rebellen" und eingekesselten Zivilisten besteht, bewußt gewählt? Sind die restlichen ca. 2.000.000 keine Zivilisten und unterliegen daher den Sanktionen der EU? Ist der ORF.AT in die EU-Truth-Taskforce eingebunden oder bestehen hier irgendwelche Verbindungen? Gibt es eine Kategorisierung welche islamistischen Gruppen als Rebellen bezeichnet werden und welche als Terroristen? Wird diese Diktion mit NATO-Pressestellen und/oder der EU-Truth-Taskforce abgestimmt oder kann jedes staatliche Medium diese Gruppen frei definieren? Wie steht es mit Verbindungen zur YPG? Gelten diese in der orf.at-Redaktion als Teil der Bürgerkriegsorganisation "Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte" die durch den Sanktionstext der EU ausdrücklich empowert werden sollen? Oder stellt die YPG Rebellen dar, oder, wie die türkischen (NATO)-Truppen in Syrien behaupten Terroristen? Gibt es eine redaktionelle Richtlinie zu den US/FR/GB und D-Spezialtruppenkörpern die anscheinend mit kurdisch Einheiten grenzüberschreitend in Syrien/Irak Krieg führen? Unterliegt die redaktionelle Richtlinie des Orf.at eher der österreichischen Neutralitätsbestimmung in der Verfassung oder den Guidelines der EU-Außenpolitik und Militärkooperation (NATO)?

Seit Monaten, wenn nicht seit Jahren kommt mir beim Lesen ihrer Beiträge zum Thema Syrien vor, dass sie sich implizit für einen Regimechange in Syrien aussprechen. Ist meine Wahrnehmung in diesem Zusammenhang richtig? Mit freundlichen Grüßen Mathias Gruböck

Vielen Dank für Ihr E-Mail und Ihr Interesse an den Angeboten des ORF. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu kontaktieren, da uns die Meinung unseres Publikums wichtig und wertvoll ist.
Der ORF-Kundendienst bearbeitet ausnahmslos alle eingehenden Publikumsreaktionen und informiert die verantwortlichen Direktionen, Redaktionen und Sendungsmachenden umgehend und laufend über die Anliegen unseres Publikums.
So ist gewährleistet, dass sämtliche aus den Publikumsreaktionen gewonnenen Informationen die richtigen Stellen im ORF erreichen und Wünsche und Anregungen unseres Publikums Eingang in die Programmgestaltung finden können.
Auf konkrete Fragen zu unseren Programmangeboten erhalten Sie vom ORF-Kundendienst in den nächsten Tagen eine schriftliche Antwort.
Programmauskünfte und Informationen zum Empfang der ORF-Programme finden Sie auch im Internet.
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21 Dezember 2016

Relative Sicherheit


Hab schon ganz viele deutsche Fahnen über den Profilbildern gesehen. Wobei, deutsche Fahnen ist wohl nicht so cool - könnte man ja gleich als Deutschnationaler daherkommen. Gibt ja auch schon Kommentare die die AfD politisch für den Anschlag verantwortlich machen. Also besser keine deutsche Fahne vors Gesicht. Bei Deutschen zählts nicht so schnell für die große Solidaritätswelle. Die schaffen das ja auch immer ohne Ausnahmezustand.
Dass der russische Botschafter in der Türkei ermordet wurde - kaum ein Bericht, so wie schon bei den fast 300 russischen Toten bei dem Anschlag  auf den Carterflieger vom roten Meer. Viel mehr ist der Herr Strache im Erklärungsnotstand, wie er denn mit Russen reden kann und einen Informationsaustausch vereinbart.
Das Ranking auf der Betroffenheits- und Racheskala der einzelnen Anschläge ist:

1. Platz USA - seit 09.11 dürfen die USA jeden Krieg und jeden Widersacher auslöschen - seit nunmehr 15 Jahren

2. Platz Israel - seit immer dürfen die Palästinenser in
sperren und diese dann bombardieren. Auch dürfen sie weltweit jeden killen, der sie bedroht - oder auch nur den Anschein erweckt (vergleiche USA)

3. Platz Frankreich - Seit Charlie Hebdo und Bataclan dürfen die Franzosen ohne Verfassung regiert werden und in den ehemaligen Kolonien Krieg führen. Dies auch auf unbestimmte Zeit.

4. Platz England - auch ohne Terroranschläge können sie sich von der Gemeinschaft absetzen und trotzdem ihren imperialen Bestrebungen in ehemaligen Kolonie-Zonen gemeinschaftlich nachkommen.

9. Platz Deutschland - eigentlich sollen die maximal die oben genannten Terroropfer bei ihrem Versuch Sicherheit durch verschiedenste militärische Konflikte zu erlangen unterstützen. Jedwede selbstbestimmte - ab 5:45 Zurückschießaktion ist dabei zu unterlassen. Überhaupt ist die deutsche Regierungsspitze sehr adventsmäßig alleine beim Blumenniederlegen am Tatort. Hauptsache die Sanktionenen gegen Russland werden nicht aufgehoben sonder intensiviert.

186. Platz Russland - Krieg gegen den Terror ist eine westliche Erfindung und jedwede Nutzung dieses Labels durch Russland verbittet man sich eigentlich. Irgendwie wird es als posthume Schändung der Opfer von 11. September betrachtet. Eigentlich ist man versucht den wirklichen Bösewicht - also Russland - oder noch spezifischer Putin himself als Dr. No des internationalen Schreckens = Terrors zu entlarven. Jedwede Vorgabe von eigenen, russischen Opfern (Flughafen, russische Passagiermaschine, Botschafter) wird mit Skepsis bis hin zur Hinterfragung  der politischen Taktik Putins dabei zu betrachten.

In Deutschland wird das wahrscheinlich mit althergebrachter Pragmatik besorgt werden.

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Nur weil Weihnachtsmarktbesucher von Lastwagen überfahren wurden werden nicht alle Weihnachtsmarktbesucher von Lastwagen überfahren. Wobei - LKW raus! Fahrverbot für LKW's in Städten. Ich bin auch für die LKW-Vorratsspeicherung. Aufbau einer LKW-Fahrer-Passagierdatenbank. Strengere Gesetze für Schlepperfahrzeuge. Haftungsklärung für MAN. Einbau von personengesteuerten Startvorrichtungen mit Videoüberwachung und Gesichtserkennung. Bau eines Zaunes mit scharfen Grenzkontrollen für ausländische LKWs mit Identitätsfeststellung (eindeutiger - nicht so wie dem pakistanischen (?) Passanten in Berlin wo die Polizei anscheinend auf einen Taschlziagaschmäh reingefallen ist) der Fahrer. Muslimische Fahrer werden auf ihre Radikalität überprüft und stichprobenartig im Land noch mal auf plötzliche Radikalisierung während der Fahrt.

DI Mathias Gruböck     Baden, 21.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Dezember 2016

Lage six feet under

Zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg verdingt sich die UNO direkt als strategische Stütze in einem Krieg der NATO-Länder. Politische Planungen gibt es bereits seit 2009 aus dem deutschen Bundeskanzleramt, die sich mit der Planung der Filetierung Syriens nach der erfolgreichen Eroberung des Regimes in Syrien durch die NATO-Verbündeten auseinandersetzte.

Strategisch war schon 2009 klar, dass eine Staatenbildung der verbündeten Kurden nicht unter einem syrischen Präsidenten Assad von statten gehen konnte. Zusätzlich blockierte er auf dem Energiesektor die Erschließung katarischer Gasfelder, die auf der anderen Seite des Golfes vom US/Israel-Superfeind Iran sehr schnell ausgebeutet werden können.

NATO-Kräfte (französische, britische und deutsche) greifen aktiv auf Seiten der Kurden in die Kriegshandlungen ein, wobei eine exakte (kolonial-geradlinige) Grenzziehung zwischen Irak und Syrien nicht gelingen wird, da diese am kolonialen französisch-britischen Reißbrett entstanden sind und kaum etwas mit Siedlungsgebieten oder deren wüstenartigen Verbindungsräumen zu tun haben.

Spätestens in der Schlacht um Kobane kam es zu den ersten Rissen zwischen den verbündeten Angreifern. Die schiitischen Unterstützer der schiitischen Kräfte im Irak und Syrien stießen hier auf einen Interessenskonflikt mit den dort operierenden NATO-Kräften, die aber gleichzeitig wiederum in sich in die schiitische Türkei und die christlich-jüdischen NATO-Verteidigungsbündler unterschieden. Die die christlich-jüdischen Werte verteidigenden NATO-Länder wollten die Gebietsgewinne in Syrien remote über ihre kurdischen Clans und Gruppierungen unter verdeckter Führung durch ihre Spezialeinheiten sichern, wodurch sie aber gleichzeitig die türkischen Kurdengebiete politisch destabilisierten. Daraufhin entschlossen sich die westlichen Strategen den politischen Widerstand in der Türkei durch eine Stärkung des türkischen Militärs (Militärputsch) zu beruhigen. Das gesamte operative und kommunikative Verhalten der NATO-Länder mit christlich-jüdischen Werten deutete eher auf ein Bedauern des Scheiterns des Putsches hin, denn auf eine Erleichterung, dass die gewählte Regierung/der gewählte Präsident an der Macht geblieben sind. Jedenfalls wurden die auf den Putsch folgenden Säuberungen mehr durch den Westen kritisiert als der Putsch selbst. Dies deutet auch eher auf eine politische Nähe des Westens zu Gruppen, die dem Putsch nähergestanden sind, hin.

Im Süden Syriens haben die schiitischen Kombattanden, die von den Golfstaaten finanziert und bewaffnet wurden mit den israelischen Interessen der Annektion des Golans einen Kompromiss geschlossen. Die schiitischen Rebellengruppen sorgten für eine Art Pufferzone um den Golan in Syrien und greifen dafür nicht das Golan-Thema auf. Vereinzelte Luftschläge der israelischen Luftwaffe gegen die syrische Armee, stellten zwar einen klaren Bruch von UN-Waffenstillstandsabkommen dar, jedoch erfolgten diese immer wieder um ein zurückdrängen der schiitischen Rebellen zu verhindern.

Die Gleichzeitigkeit der Angriffe auf das syrische Staatsgebiet von mehreren Seiten aus deuten zwingend auf eine zentral-gesteuerte Aktion hin. Hier waren und sind eindeutig große militärische Stäbe mit verdeckter Kriegsführung beschäftigt. Allein, dass in einem autokratisch regierten Land plötzlich an allen Ecken Kriegswaffen und die zugehörige Logistik aus dem angeblichen Nichts auftauchen, geschweige der Frage der Finanzierung dieser Kräfte und der Waffen, stellen einen eindeutigen Beweis für den offensiven Charakter dieser Kriegsplanungen dar.

Frankreich versucht nun mit dem Halten eines, anscheinend kurdischen Brückenkopfes in Aleppo ein vollkommenes Scheitern der Gebietseroberungen im Nordirak zu verhindern. Interessant ist hierbei das einseitige Eingreifen von UN-Strukturen, die offenbar vollkommen durch westliche Geheimdienste gesteuert werden. Interessant ist das vollkommene Verschwinden von hollywoodreifen Köpfungsvideos nachdem diese als Aufhänger für Operationseintritte der NATO-Länder funktioniert hatten. Auch deuten Entsatz-Angriffe in Palmyra durch den IS während dem Einbrechen des Kessels der Kurden in Aleppo auf noch immer funktionierende Interaktionsmodelle hin.

Was von den NATO-Planern vollkommen unterschätzt wird ist die Frage ob es die Türkei derzeit weiter zulässt, dass sich die kurdischen NATO-Verbündeten im syrisch-türkischen Grenzgebiet militärisch ausdehnen. Die politische Strategie der deutschen Regierung die Österreicher die Türkeibashing-Rute auspacken zu lassen um weiter noch die Illusion eines EU-Betritts der Türkei placebo-mäßig aufrecht erhalten zu können wird in keiner Weise zu einer Beruhigung der Lage beitragen. Eher im Gegenteil. Diesmal vielleicht ein Konstruktionsfehler der NATO: Man kann kein tragfähiges Militärbündnis mit jemanden bilden, dem man alle 5 Minuten die unterschiedlichen Werthaltungen vorwirft. Speziell der US-induzierte Antiislamismus führt neben einer Verunmöglichung eines EU-Beitritts der Türkei vor allem zu einem Zerfall des Verteidigungsbündnisses NATO. Es wird auf die Dauer sehr schwer von Seiten der NATO dem NATO-Mitglied Türkei zu erklären warum man unbedingt seine territoriale Integrität zu Gunsten eines neuen Verbündeten, der Kurden, zerstören will. Der Türkei passiert das gleiche was sie anfangs in Syrien unterstützt hat.

Das sture Festhalten der NATO-UN-Veto-Mächte an einem Halten eines Brückenkopfes in Aleppo wird eher dazu führen, dass türkische und syrische Verbände gegengleich den kurdischen Korridor aufrollen werden, was die NATO wahrscheinlich noch massiver ins Schleudern bringen wird. Nebenbei stellt sich die Frage, ob die Bible-Belt-Kameraden von Trump weiter eine schiitische Säuberung urchristlicher Gebiete unter US-NATO-Steuerung mit ihren wahabitischen Verbündeten unterstützen werden. Dann wird Deutschland plötzlich Farbe bekennen müssen und wieder einmal ein kleines Afrika-Korps ausschicken müssen. Die Deutschen planten ja, dass sie erst nach erfolgreichem Krieg da unten eingreifen würden. Sozusagen nur post-destruktiv. Wird man sehen, ob es plötzlich nach Weihnachten einen großen Anschlag in Deutschland gibt, wo man dann beschließen muss doch Truppen dort aktiv einzusetzen. (oder noch aktiver) Die Staatsfunker sind jedenfalls voll auf Krieg getrimmt. Bild prescht ja schon vor: Warum greift die NATO nicht ein? Da kommt noch was. Wird aber die Friedensordnung einer EU auf den Kopf stellen, da es kein UNO Mandat für Syrien geben wird – das haben sich die NATO-Staaten zuletzt mit ihrer Linken in Libyen vergeigt. Das wird es nie wieder geben, dass die Chinesen oder die Russen sich derart über den Tisch ziehen lassen. Also diesmal müssen die NATO-Staaten auf die UNO-Absolution ihrer Kriegsführungen verzichten. Aber die ist eh nicht so wichtig. Das seit Jahren gelebte unipolare Regime der Macht des Stärkeren hat so ziemlich alle Erungenschaften der letzten 70 Jahre in Bezug auf staatliche Gewalt und Gewaltanwendung zwischen Staaten zu nichtgelebten Recht verkommen lassen.

Die NATO wird in Aleppo fallen. Außer sie greift offen in den ihren verdeckten Krieg ein. Ab diesem Zeitpunkt ist dann aber wieder jeder Krieg möglich. Auch innerhalb Europas, da ja die EU die Kooperation mit der NATO vertieft hat. Aber für viele in den Machteliten scheint ja ein Krieg/der Krieg an sich durchaus eine reizvolle Antwort auf die vielen Fragen für die sie keine Antworten haben. Der Krieg als Vater aller Dinge. So ein ordentlicher Krieg löst spielend die Pensionsprobleme.
Und nicht nur die Spielerei mit 12jährigen durch verdeckte Agents provocateur - ganz sicher kommt ein 12 jähriger im Internet an einen IS-Fernsprenger und nicht an eine Geheimdienstler – und das Pulver zündet dann 3x nicht. Kennt man aus den USA, oder aus der Sauerland-Gruppe. Level hochhalten. Damit‘s zu Silvester richtig rund gehen kann. Heute gehört uns Deutschland morgen die ganze Aleppo...


DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 19.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater