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03 September 2019

STASI-Uschi


Hehe, jetzt mit Uschi und Basti unterliegen wir bald direkt der US-Justiz! Das hat alles mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun. Das ist Rechtshegemonie. Nach der Abschaffung des Bargeldes bestimmen dann US Kreditkartenfirmen wer sich am wirtschaftlichen Austausch zu welchen Konditionen beteiligen darf, US Anwaltsfirmen kaufen sich dann einen nach dem andern Rechtsstaat und der gemeine Europäer weiß noch nicht ob er durch Roboter oder Afrikaner ersetzt werden soll um den Weltherren bessere Profite und Renditen zu sichern. Wenn dann einer aufmuckt kommt der US-Strafbefehl direkt mit RsA.

Wie ist das Buh-Wort mit schweren Zensurstrafen für einen der die eigenen Wähler und Bürger verrät? Also das Volk? Genau Aufsichtsrat! Oder Kontroll-Berater für die Allmacht. Eine kaum demokratisch legetimierte Ex-Kriegsministerin führt gleich mal technologisch optimierte STASI-Methoden in ganz Europa ein. Wegen dem Putin natürlich. Und den Moslems die wir laufend befreien um sie zu ordentlichen Abendländern umzuerziehen. Weil wegen dem Öl, dass wir ja jetzt viel weniger verbrauchen (?) müssen die dort weg, das ist genau so wie beim Braunkohleabbau in Deutschland. Zuerst muss man das Schürfgebiet von Eingeborenen befreien, die restlichen die sich dann noch aufregen – kennt man ja von den US-Indianern, erledigen, weil Wilde, Terroristen oder Nazis. Irgendwas was man ungeschaut abschlachten kann. Und um die Guten von den Unbelehrbaren zu unterscheiden braucht es eben eine Überwachungsmaschinerie.

Damit die Uschi dann endlich auch das 2% BIP-Waffenarsenal ordentlich nützen kann. KI sucht dann als A-Bombenziel diejenigen Gebiete die von überwiegend widerborstigen Artgenossen bewohnt werden. Die neuen US-Mittelstreckenraketen werden dann in Gebieten mit einer AfD-Quote über 50% installiert, damit im Fall des Falles die Russen die AfD-Gebiete bereinigen. Das ist die Digitalisierung, die Rechner wissen wie man unfreundliches Feuer auf die richtigen Gebiete lenkt. In allen Machtdimensionen.

Keinem fällt ein, dass man einmal die Bagage von grottenschlechten Politikern dorthin schickt wo sie keinen Schaden mehr anstellen können. Gerade mal 30 Jahre haben sie gebraucht um nach dem Ende des kalten Krieges wieder mit dem Scheißdreck anzufangen – klar Putin ist natürlich an dem allen Schuld und die Wiederkäuer des letzten Imperiumsschwachsinn (fahrbare Giftlabore, Serben-KZ, Brutkasten, Giftgas überall wo sie Krieg führen wollen, Terror aus dem Nichts) werden nicht müde Göbbels zu bestätigen, dass man Lügen nur lange genug wiederholen muss, damit die Leute irgendwann aufgeben und es glauben. Bester Mann der Göbbels-Strategie: Trump und Boris. Und die Uschi kämpft ganz hart um in dieser elitären Haarfilzrunde aufgenommen zu werden.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 03.09.2019
Analyst


18 Mai 2018

Digitalfaschismus


Digitalisierung ist Maschinenfaschismus. Es geht darum den Menschen zu erklären, dass der freie Wille gefährlich ist. Natürlich - wenn man brav zu Hause sitzen bleibt, dann kann man nicht vom Auto überfahren werden. Wenn man brav seine Kommunikations- und Bewegungsmuster per Handy überwachen lässt, dann kann man mittels künstlicher Intelligenz bald auch schon Wahlen digitalisieren (wenn das nicht schon passiert) und die Leute müssen nicht mehr selbst wählen gehen - können also dabei nicht verunfallen. Zusammen mit Kampagnen gegen Systemfeinde (misliebige Staatenlenker, links-liberale Künstler, linke Antikapitalisten, 68er, Profitschädlinge allgemein, System-Staats-Feinde) bekommt man das Gefühl als ob Mc Carthy's Regime wiederauferstanden ist. Mit der Übernahme und Aushöhlung des Rechtsstaates durch das Mammon mittels Sondergerichten wird die Digitalisierung zur Fernsteuerung und Vollkontrolle des ehemalig "freien Bürgers", der mittels engmaschigen Gesetzesreglen keinerlei Rückwirkung mehr auf international agierende Auftraggeber und Besitzer von Steuerungs- und Kontrollalgorythmen hat. Wenn in der EU Proponenten dieser strukturellen Korruption und Einflussnahme als Philantropen verehrt werden, um ihre Strategien und die ihrer Kollegen breit auszurollen, dann sollte man vielleicht doch kurz innehalten und nicht zu euphorisch auf alle Züge aufspringen, die da weiß Gott wohin rollen. Die Digitalisierung hätte durchaus auch von der Mafia erfunden worden sein können - absolute Kontrolle und Macht nur an der Spitze der Kette, keinerlei Transparenz, man kann alle und jeden per Knopfdruck zum Schweigen bringen, alles und jeden fernsteuern - früher musste man noch mit dem Umbringen von irgendwelchen Familienmitgliedern drohen um die Leute gefügig zu machen. Jetzt kann man das mit einer angedrohten "me-too"-Kampagne viel besser. Testobjekt Assange sitzt noch immer in London in "Isolationshaft". Die Tests verliefen so perfekt, dass man Menschen über Jahrzehnte (vergl. Guantanamo) einfach verschwinden lassen kann, wenn ein Digit mit dem falschen Finger auf einen zeigt. Digitalisierung kann voll Faschismus. Digitalisierung und KI wird die absolute Zerstörung der Demokratien freier Bürger. Die EU will angeblich ja nur Verkehrstote reduzieren. Wieviele Tote ist uns die Volldigitalisierung wert? Wenn sie einmal da ist, dann wird man sich leider nicht mehr dagegen aussprechen können ohne seine "Sozial-Kredit" massiv nach unten reguliert zu bekommen. Natürlich nur von Algorythmen - kann man sich ja auch nirgends beschweren, weil Maschinen unterliegen ja keinem Rechtsstaat.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 18.05.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Dezember 2017

Atom Lobby

Die französische Atom-Wirtschaft hat einen Führungsstatus in der Welt. Auch gab es Zeiten in der französischen Außenpolitik, wo sie sich der arabischen Welt feindlich gegenüber sahen (Algerienkriege) und auch dem angelsächsichen Führungsanspruch in der NATO widersprachen. Das war wohl die Zeit wo die Franzosen die Israelis mit Kernwaffentechnologie versorgten.

Jetzt geht Technologietransfer aber nicht ohne den Austausch von Wissensträgern. Da die Israelis auch so ein hysterisches Geheimnis aus ihrer Atombewaffnung gemacht haben und nach wie vor machen musste auch dieser Transfer im Geheimen stattfinden. Da wurden speziell jüdischstämmige Wissenschaftler und Fachkräfte die als Staatsangehörige anderer Länder schon an der Entwicklung von Kernwaffen beteiligt waren in der Negev-Wüste kaserniert. Hier spielte die Thematik, dass jüdischstämmige Menschen verschiedenen Staatsinteressen gleichzeitig dienen können durchaus auch eine wichtige Rolle. Alle anderen Menschen würden hier wegen Spionage für ein fremdes Land Gefahr laufen verurteilt zu werden.

Jetzt sitzen das in Dimona und Umgebung ein Haufen Menschen aus aller Herrn Ländern herum und dürfen sich nicht wirklich mit anderen über ihre Belange austauschen – man bleibt also eher gerne untereinandern. Ist wahrscheinlich auch auf die eine oder andere Art kaserniert. Diejenigen die versuchen da auszubrechen, denen ergeht es nicht wirklich gut. (Mordechai Vanunu kann noch immer ein Lied davon singen). Sogar die eigenen Kampfflieger werden abgeschossen wenn man da havariert drüberfliegen will. Das mit den Menschenversuchen mit vorsätzlicher Verstrahlung erinnert wieder einmal an die Mengele-Geschichten aus der Nazi-Zeit und überhaupt deuten sehr viele der Verhaltensweisen darauf hin, dass man schlußendlich genau das noch viel intensiver macht wovor man die größte Angst hat (hatte). So in der Logik, dass geschlagene Kinder als Erwachsene ebenfalls zu Schlägern werden. (…)

Jetzt gibt es aber in diesem geheimen Forschungszentrum doch auch jede Menge an Menschen. Es menschelt also. Noch dazu haben so militärische Kontexte eine sehr sexualisierende Auswirkung auf die Systemmitglieder. Wahrscheinlich die einzige Seite die nicht vom System kontrolliert werden kann ist der Sex. Wobei sicherlich ein gewisser Mangel an Frauen bestand, da weder Kernwaffenforscher noch Militär oder Geheimdienste dafür bekannt sind ausgesprochen hohe Frauenquoten zu haben. Und so manche der kleinen Mädchen wirken ja durchaus auch schon sehr weiblich. Und wer soll schon in einer geheimen Anlage so genau auf Altersbestimmungen bezüglich des Verkehrs mit Minderjährigen schauen? Also wird er forciert. Irgendwie so. Jedenfalls gab es auch eine französische Schule in der Negev-Wüste, für die Nachkommen der Kernwaffen-Bastler. Also jedenfalls für die der französischen Seite. Also wahrscheinlich auch noch andere. Jede Menge Textilfabrik-Mitarbeiter mit Textilfabrik-Mitarbeiter-Kindern.

Ein bisschen Polonium mal für den Anschlag, Tritium-Tabletten für das Sicherheitsrisiko der Bevölkerung – Plutonium aus dem Schwer-Wasser-Reaktor – der Mensch zählt hier kaum – was zählt ist das große Ganze. Speziell bei den rechten Recken wie einem Scharon oder einem Netanjahu. Das Strahlungsproblem bei der Bewaffnung von Delphin-Klasse-U-Booten deutscher Provenienz, kein Problem. Hauptsache man hat ordentlich mitgeschnitten beim Waffendeal für den Regionalgroßmachtwahn. Und irgendwie leitet man ja nach wie vor aus dem Holocaust das Recht auf den Einsatz aller Mittel - überall und jederzeit – ab.

Was passierte eigentlich mit den Kindern dieser geheimen Waffenschmiede der Israelis? Wie bekam man die in ein „normales“ Leben übergesiedelt? Und wie konnte man gar die französischen Kräfte weiterhin so kontrollieren, dass sie nicht gegen israelische Sicherheitsbedenken verstoßen können – alle umlegen geht ja auch nicht. Und auf ewig einsperren – auch schwierig. Was da auch alles zu verheimlichen gibt. Vielleicht haben die Israelis ja auch einmal den Wunsch an ihre französischen Partner geäußert eine der gemeinsam entwickelten Bomben auch gemeinsam zu testen? So auf Mururoa. Einen von den 188 Tests könnte man ja durchaus gemeinsam gemacht haben. Schön auch so eine nette Endlagerstätte für das Plutonium gefunden zu haben. Speziell in von 1989 bis 1996 – wer brauchte das noch Atomtests? Naja – da waren dann spätere Inspektoren der iranischen Atomanlagen jedenfalls dort um sich das Wrack der Rainbow-Worrier direkt nach der erfolgreichen Sprengung anzuschauen. Neben einem kleinen Atombombentest. Eher der Mossad-Zugang als der von der DGSE. Aber wenn man schon gemeinsam Bomben testet, muss man auch gemeinsam für die Sicherheit sorgen.

Aber was macht man trotzdem mit den Kindern, die mit diesen kranken Kriegsspielerein nichts zu tun haben? Neue Identitäten? Neues Leben. Auf der anderen Seite sind sie trotzdem noch immer Geheimnisträger und auch in neuen Identitäten besser zu kontrollieren, wenn man sie dienstlich – professionell -einsetzt, da sie ja dann auch irgendwelchen NDA – Regelungen unterworfen werden können. Und gewisse Vorkenntnisse für den Dienst am Vater- oder Mutterland bringen sie ja sozusagen schon über die Muttermilch aufgesogen mit. Was etwas fehlt ist halt die Freiwilligkeit. Sie wurden halt nie initial gefragt ob sie da wirklich mitmachen wollen. Aufgewachsen in einer Art Gefängnis. Kann man als Kind schon so empfinden. Auch wenn man mit den Textilfabrik-Bastelgeschichten durchaus auch auf dem afrikanischen Kontinent herumkam. Sagen wir Südafrika. Koeberg ist ja auch nicht weit weg von der nächsten Textilfabrik, zumindest für die ersten Testzwecke. Fühlte sich fast schon wie echte Freiheit an. Fast halt nur. Irgendwie mit 15 dann geht die eine Freundin mit dem neuen Mann der Mutter (Plutonium-Tom, der Superchemiker mit den tollen Ideen) nach Indonesien, auch gut, dann stirbt noch eine andere Freundin in SA plötzlich. Alle wollen immer abhauen, jedoch holen sie die Häscher immer wieder ein. Wie in der Fremdenlegion bekommen sie jedoch schon neue Identitäten. Perrier – stand auf der Flasche und die eine Schulfreundin hatte schon eine neue Identität. Mhm.

Den Vorgang kann man immer wieder wiederholen. Braucht nur den verschwiegenen Überwachern schreiben, dass man ein neues Leben möchte, schon geht die Post ab. Inklusive fake old live maintainance. Man kann halt nicht wirklich andere Leben leben – zumindest die alten Ängste kommen mit. Blitzen immer wieder, ganz unbewusst auf. Tun sich kund. Brechen aus der Verdrängung, der Untersagung hervor. Dann hat noch ein eigenes Kind so komische Abweichungen von der Norm, die viele Ärzte noch nie gesehen haben. Sogar sehr erfahrene Ärzte. Und das bei so einer strahlenden Vergangenheit. Mhmm. Deformationen, Verwachsungen, zusätzliche Finger – da kann schon durchaus auch Panik aufkommen. Hat man selbst Altlasten, die man nicht verbergen kann? Obwohl – in so geheimen Kommandosachen für die Staatssicherheit immer voll auf die Sicherheit der Mitarbeiter geschaut wird. Hahahah. Psychologisch nicht ganz einfach so eine Situation. Durchaus pathologisch. Logisch. Ein riesiges braunes Knödl. Eine Anhäufung von menschlichem und moralischen Unrat. Selbst der Plutonium-Tom ist nicht stolz drauf. Keiner will eigentlich dabei gewesen sein. Aber alle haben mitgemacht. Und machen noch immer mit. Als aus der ultimativen Gefährdung angebliche gemeinschaftliche Sicherheit wurde. Zur Sicherung der Macht. Absolute Macht ist Faschismus. Macht macht keine Sicherheit sondern Machterhalt. Sicherheit ist ein Gleichgewichtszustand – Macht ist eine Potentialdifferenz zweier Vermögenszuständen. Potentialdifferenzen zu erhalten heißt keine Aus-Gleichgewichtszustände zuzulassen. Echte Sicherheit gefährdet die Machthaber. Und damit die Kinder von Dimona. Und die Kindeskinder... (קריה למחקר גרעיני נגב, officially Nuclear Research Center – Negev or NRCN, unofficially sometimes referred to as the Dimona reactor )

DI Mathias Gruböck Baden, 27.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater (für meine Leonie zum 11. Geburtstag)

16 Juli 2017

Minderheitenrechte für Türken?

 
Die türkische Bevölkerung in Österreich ist eh kulant, sonst müssten bald die Ortstafeln zweisprachig sein und der Staat türkischsprachige Schulen spendieren.
Also Wien zumindest. Nebenbei immer ein Bringer: Was ist die größte Europäische Stadt? Genau Istambul (nebenbei mit Götheinstitut und deutscher Schule)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 16.07.2017
Unternehmens- und Organisationsberater 

18 Dezember 2016

Konsequent

https://www.facebook.com/bowditch.williams/posts/1804098283179421

I dont like NAZIs even if they are not from Ukrain. (Difficult not to be rated as hater) I dont like fashists either, even if they pretend to be anti-NAZI. I hate this blaming of others to be this and that to insinuate that the own ideology is the beam of transcendent light. A least its a borrowed 5 Watt bulb.
 
Da das mit dem Schreiben in Nicht-Muttersprachen so eine eigene Sache ist, noch einmal auf Deutsch: Das da oben stellt eine Replik auf einen Kommentar dar, der ukrainische Nazis hasst. Daher der Ansatz, dass man NAZIs nicht mögen muss (möglichst ohne den Oberlehrer-Imperativ), aber deswegen weder hassen noch automatisch alle die NAZIs hassen lieben muss. Es gibt der eigenen politischen Position keine sonderlich übersteigerte Zusatzwirkung, wenn man das Vaterunser der Wertehüter aufsagt und sich den politischen schwarzen Dan des Rechtsexorzisten verleiht. Politik sollte einfach mehr mit dem Ausblick und dem Gestalten von morgen zu tun haben als sich mantrartig gegenseitig der rechten (!?) Gesinnung zu versichern. Und eine konsequente Haltung ist auch mehr gefragt als Lippenbekenntnisse: Rechtsreligiöse Tendenzen in Polen sind nicht anders zu behandeln als rechtsreligiöse Tendenzen in der Türkei, oder gar noch exakter, da Polen ja ein Teil der Gemeinschaft sein will. Rechtsnationale und nationalreligiöse Tendenzen in Israel und zum Teil offen neonazistische Tendenzen in der Ukraine sind weder zu verharmlosen und zu finanzieren, weil es gerade ins geopolitische Konzept passt, noch sind ungarische rechtskonservative Aktivitäten durch Antifa-Hysteriker permanent als neofaschistisch zu brandmarken und finanziell zu bestrafen.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 18.12.2016                                    
Unternehmens- und Organisationsberater

16 Juli 2016

Demokratische Herrenmenschen



Michael K. Kroismayer 1.) glaube ich nicht, dass die Länder des Islam bereit sind für eine Demokratie, wie wir sie kennen. Dazu fehlt ihnen die jahrhundertelange Entwicklung vom Spätmittelalter bis in die Moderne. Gerade der Islam hat ja diese Entwicklung gestoppt! Daher gibt es auch heute keine islamischen Länder, in denen die Demokratie funktioniert!
2.) In einem gut und sehr sachlich gemachten Beitrag in einem deutschen TV Sender (ich glaube es war Phoenix) würde ich mit der Aussage konfrontiert, dass 43% der in Deutschland lebenden Muslime den Standpunkt vertreten, dass die Menschen zu fehlerhaft sind, um Gesetze zu machen. Nur Gottes Gesetze sind vollkommen, daher muss man nach den Gesetzen Gottes leben! Ich denke, die Säkularisierung der Türkei werden wir nicht mehr erleben!
3.) Meine letzte Diskussion mit einem Muslim zu diesem Thema endete mit seinen Worten: "Allah wird euren Gott besiegen!" - Abbruch des Gesprächs wegen Sinnlosigkeit!
Motte Allerechtevorbehalten Karim El-Gawhary Arabesken Es ist unglaublich wie borniert viele hier sind. "Die Säkularisierung der Türkei werden wir nicht mehr erleben!" Ein Kemal Atatürk hat die Türkei zu einer Zeit sekularisiert da waren in Österreich gerade die klerikalfaschistischen Austrofaschisten an der Macht. Das ist gerade mal 80 Jahre her. Dieser Raum begann sich damals mühevoll von den Kolonialherrschaften (Superdemokratische westliche Tradition) zu befreien - und kämpft mit den Nachwehen dieser Regime noch heute. Eine der Folgen der Re-Kolonialisierung des arabischen Raumes wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung für den Westen ist die Entstehung von religiösen Ideologien, die allesamt antiwestlich sind. Diese Prozesse mit Religion oder Demokratie mit der christlich-abendländischen Wertebrille zu be- und verurteilen ist gelinde gesagt etwas überheblich. Gerade im Fall des Militärputsches kommt eine Menge an Schönwetter-Demokraten zum Vorschein, die offenbar für andere Länder ganz gerne auch faschistische Konzepte akzeptieren, damit dort alles in "unserem Ordnungssinn" abläuft.
Motte Allerechtevorbehalten Es läuft einen kalt über den Rücken wenn man diese lockeren Rechtfertigungen antidemokratischen Handelns und des Einsatzes von militärischer Gewalt liest. Da gibt es offenbar bereits eine Generation von Menschen im Westen, die sich als Krone der Demokratie und des kontrollierten Friedens in anderen Gegenden der Welt verstehen. Vor allem das Axiom, dass alle die nicht der eigenen Meinung sind zu dumm, manipuliert oder auf irgendeine Art -istisch sind zeugt von einer demokratischen Unreife, die einen fassungslos macht.
 
DI Mathias Gruböck                                                    Baden, 16.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater