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28 Dezember 2025

Is the US weak?

Wenn man den Ansatz, dass die USA ein geopolitisches Ziel an Frieden in der Ukraine haben etwas niedriger ansetzt, dann könnte man das Verhalten der USA unter anderen Gesichtspunkten beschreiben.

America first, Monroe-Doktrin 2.0 und Strategien der Indianerbekämpfung. Die Trumpregierung zeigt mehrere Verhaltensauffälligkeiten:

Sie zeigt vor allem Interesse an Konflikten in der Nähe von Öl- und Gasvorkommen. In allen Konflikten versuchen die USA ihre Verbündeten die Kämpfe austragen zu lassen um sich dann die Verfügungsgewalt über die Ressourcen zu gewinnen. Soweit nicht neu. Neu scheint jedoch die Trumpsche Strategie zu sein sich außerhalb des eigenen Hegemoniebereichs auf eine Mediator-Händlerrolle zurückzuziehen. Am Beispiel des Ukrainekonflikts: Hier schickt die Trumpregierung Unter-Händler aus, die offenbar mehr an der Profitabilität von Deals mit allen Seiten interessiert sind (z.B.: Soporoschija-Mining, Teil der russischen Gelder, Grönland, LPG-Deals, Tributzahlungen der Europäer, Waffenkäufe) als an Sicherheitsarchitektur für friedliches Zusammenleben und Prosperität) Hinzu kommt der wachsende Widerstand gegen den Einfluß der Israel-Lobby in den USA den man in Europa nirgends erkennen kann. Im Gegenteil, nach dem 7. Oktober und erfolgreicher Islamistenhetze ist Europa noch mehr mit dem Projekt Groß-Israel verbunden, obwohl die Bevölkerungen durch die Umsiedelungen aus diesen Gebieten schon vollkommen überfordert sind. Die Strategie wird weiter massiv gefördert und die aufkommenden Konflikte auf Russland gelenkt. Europa wird sowohl von den USA (mit maßgeblichem Einfluß der IL) als auch über das Großisraelprojekt in die Richtung Konflikt mit China/Russland gelenkt. (Indiz: Hüseyin Dogru – deutscher Staatsbürger der als Palestina-Journalist durch die EU-Russlandsanktionen für vogelfrei erklärt und seine gesamte Familie der Existenz beraubt wurde)

Um eine Eskalation auf Atomwaffeneinsatz zu verhindern, haben Trump und Putin in Ancorage auf Handsteuerung umgestellt, damit Kriegstreiber und Hetzer nicht allzu gefährlich mit dem Autopilotensystem zündeln können.  

Abstrakt: Trump läßt die Kräfte in Europa wirken, er schaut über seine Businesskollegen, dass er das meiste für sich und die USA an Gewinn rausschlagen kann. America and Donald first. Die Europäer sind so versponnen in allen Arten von Netzwerken, dass die bewegungsunfähig im Spinnennetz eingewoben sind. Sie können sich keinen Millimeter mehr bewegen und warten darauf gefressen zu werden. Ihr einziger Freiheitsgrad ist noch sich selbst in die Luft zu sprengen und ihre Frustration nach innen auszutoben.

Und zur Ausgangsfrage: Jain! It’s the corruption stupid!


DI Mathias Gruböck Baden, 28.12.2025

Pensionyst


17 Oktober 2019

Des Boris neue Kleider


https://orf.at/stories/3141143




Wenn Nordirland gleichzeitig in der EU und außerhalb sein kann (?!?) warum machen die Seppeln nicht gleich die gleiche Lösung für Schottland und den Rest der Insel? Genauso Schwachsinnig wie Österreich gleichzeitig in einer NATO-Partnerschaft sein UND immerwährende Neutalität einhalten kann. Genauso wie man angeblich bei der EU-Wahl den Kommissionspräsidenten wählt! Das ist Volksverarschung vom Feinsten! Und warum werden die Katalanen an ihrem Barcix mit Gewalt gehindert? Dürfen die Untertanen der britischen Königin mehr als die des spanischen Königs? In unseren sooo reifen Demokratien?
 
Warum dürfen sich die Kosovaren eigentlich mit Bomben-Unterstützung durch die NATO abspalten und Katalonien nicht? Was genau sind da die werten Unterschiede als reine Eliten-Macht-Politik?
 
DI Mathias Gruböck
Analyst

03 September 2019

STASI-Uschi


Hehe, jetzt mit Uschi und Basti unterliegen wir bald direkt der US-Justiz! Das hat alles mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun. Das ist Rechtshegemonie. Nach der Abschaffung des Bargeldes bestimmen dann US Kreditkartenfirmen wer sich am wirtschaftlichen Austausch zu welchen Konditionen beteiligen darf, US Anwaltsfirmen kaufen sich dann einen nach dem andern Rechtsstaat und der gemeine Europäer weiß noch nicht ob er durch Roboter oder Afrikaner ersetzt werden soll um den Weltherren bessere Profite und Renditen zu sichern. Wenn dann einer aufmuckt kommt der US-Strafbefehl direkt mit RsA.

Wie ist das Buh-Wort mit schweren Zensurstrafen für einen der die eigenen Wähler und Bürger verrät? Also das Volk? Genau Aufsichtsrat! Oder Kontroll-Berater für die Allmacht. Eine kaum demokratisch legetimierte Ex-Kriegsministerin führt gleich mal technologisch optimierte STASI-Methoden in ganz Europa ein. Wegen dem Putin natürlich. Und den Moslems die wir laufend befreien um sie zu ordentlichen Abendländern umzuerziehen. Weil wegen dem Öl, dass wir ja jetzt viel weniger verbrauchen (?) müssen die dort weg, das ist genau so wie beim Braunkohleabbau in Deutschland. Zuerst muss man das Schürfgebiet von Eingeborenen befreien, die restlichen die sich dann noch aufregen – kennt man ja von den US-Indianern, erledigen, weil Wilde, Terroristen oder Nazis. Irgendwas was man ungeschaut abschlachten kann. Und um die Guten von den Unbelehrbaren zu unterscheiden braucht es eben eine Überwachungsmaschinerie.

Damit die Uschi dann endlich auch das 2% BIP-Waffenarsenal ordentlich nützen kann. KI sucht dann als A-Bombenziel diejenigen Gebiete die von überwiegend widerborstigen Artgenossen bewohnt werden. Die neuen US-Mittelstreckenraketen werden dann in Gebieten mit einer AfD-Quote über 50% installiert, damit im Fall des Falles die Russen die AfD-Gebiete bereinigen. Das ist die Digitalisierung, die Rechner wissen wie man unfreundliches Feuer auf die richtigen Gebiete lenkt. In allen Machtdimensionen.

Keinem fällt ein, dass man einmal die Bagage von grottenschlechten Politikern dorthin schickt wo sie keinen Schaden mehr anstellen können. Gerade mal 30 Jahre haben sie gebraucht um nach dem Ende des kalten Krieges wieder mit dem Scheißdreck anzufangen – klar Putin ist natürlich an dem allen Schuld und die Wiederkäuer des letzten Imperiumsschwachsinn (fahrbare Giftlabore, Serben-KZ, Brutkasten, Giftgas überall wo sie Krieg führen wollen, Terror aus dem Nichts) werden nicht müde Göbbels zu bestätigen, dass man Lügen nur lange genug wiederholen muss, damit die Leute irgendwann aufgeben und es glauben. Bester Mann der Göbbels-Strategie: Trump und Boris. Und die Uschi kämpft ganz hart um in dieser elitären Haarfilzrunde aufgenommen zu werden.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 03.09.2019
Analyst


28 Juli 2019

Animal Farm, oder die Nachfütterung der Eliten



Wirtschaftsberatung Öttinger? Keine Interessenskonflikte? Diese Hochburg der Demokratie, die EU, hat lauter Ex-Kommissionspräsidenten und Kommissare als Goldman Sachs und sonstigen “ausländischen Investoren“-Berater, die für ihre aufopfernden Dienste honoriert werden. Also von “gutem“ westlichen Geld, das vorher nahezu steuerfrei aus Europa rausgezogen werden durfte. Dank der Hilfe der jetzt bezahlten ex-kommissarischen Berater. Speziell CDU Recken müsste doch die schlechte Presse des Herrn Judas wegen seiner 30 Silberlinge (entspricht heute in Dollar..) bekannt sein - oha nein, es sind ja immer die bösen Russen die die EU zersetzen wollen (weil das ihr wichtigster Markt ist?!?!) und der muselmanische Iran, der sich bösartig gegen eine Superverarschung der NATO-Weltregenten wehrt.

Als Wirtschaftsberater kann der Herr Öttinger dann plötzlich genau die gekauften Gesetzestexte fabrizieren, die er als Wirtschaftskommissar von Lobbyisten wie dem Ex-Kommissionspräsidenten Baroso nehmen musste, weil er selbst offenkundig die Zeit nicht hatte, solche Nebensächlichkeiten im eigenen Haus zu erledigen. Da vertrat er ja auch nur die Interessen des EU-Rates (ähm Kommission !?) und konnte nicht auch noch Lobbyisten, sozusagen NGO`s des Finanzkapitals, ihre Interessenslagen durch ihre Gesetzesvorschläge vergeblich und vor allem umsonst einstillen lassen. Jetzt ist ja der Rat ungefähr ähnlich demokratisch für die Auswahl von Kommissaren und Präsidenten legitimiert wie Landeshauptleute oder Landesministerpräsidenten bei der Wahl eines Staatskanzlers oder -präsidenten, aber das sind ja nur unmaßgebliche Feinheiten in der Selbstbeweihräucherung als reife oder liberale Demokratie. Das hilft auch gleich dabei andere Regierungen als Diktatoren, Tyrannen oder sonstwie zu diffamieren und gefällige selbsternannte Präsidenten von unkooperativen Ölländern mal schnell als demokratische Oberhäupter ihrer Länder anzuerkennen – meist nur um die mutwillig konfiszierten Goldreserven dieser Länder durch den neuen Marionettenpräsidenten gleich in die, frei nach dem Wiener Protokoll gesäuberte Botschaft dieses Landes in die USA überstellen zu lassen. Wäre ja das erste Land, dass seine „Befreiung“ durch die überhaupt nicht an Erdöl interessierten USA nicht selbst bezahlen müsste.

Da waren ja einige der europäischen präsumtiven Nochamtsträger-Berater ganz vorne dabei um sich bei CEVRON einen kleinen Stempel in der JÖ-Schau Payback-Kartensammlung zu holen. Man kann ja nie wissen wo man in den USA vorsorglich mal das Sputum aufsaugt, damit man sich selbst einen schönen Lebensabend mit dem Supergerstl sichern kann.


DI Mathias Gruböck                                                                                               Altidona, 29.07.2019
Analyst



29 Oktober 2018

Trilug


Und wieviele von den " errechneten" "vorzeitigen" Todesfällen haben geraucht? Wieviele waren Alkoholiker? Also Krebs ins Spiel zu bringen ist fast "fake news" verdächtig. 60-80% der Lungenkrebserkrankungen werden in der einen Meinungsmache-Studie dem Rauchen zugeschrieben in der nächsten werden vorzeitige (was immer das sind) Todesfälle daraus errechnet. Die USA haben viel bessere Luftwerte als Europa (zum Teil, weil sie die Messstationen gerne "not in a city" aufstellen und nicht wie in Europa die Messstellen direkt neben die Südosttangente oder Kraftwerke stellen), aber eine um fast 10 Jahre geringere durchschnittliche Lebenserwartung. Statistik und Gesundheitswesen sind eine toxische Kombination, die unter Beigabe von Geld und Lobbymotivation alles fabrizieren kann womit man dann in den lobbyfinanzierten/beeinflussten Medien dann das Volk für dumm verkaufen kann um seine eigenen Interessen und Profite durchzusetzen. Diese Organisationen wie die EFA mögen vielleicht unabhängig sein, deren Mitarbeiter sind es nicht, da sie sicherlich auch noch Karriereziele in der Branch haben. Wie z.B. der letzte Kommissionspräsident Baroso, dessen vielfältigen Einflußnahmen (z.B. Schottlandreferendum, Ukraineassoziation) zu einem gutdotierten Beraterjob bei Goldman&Sachs führten. Die europäischen Werte der EU sind offenbar nach wie vor die einer Wirtschftsvereinigung. Diese EU ist zum Scheitern verurteilt, da sie nie die Vereinigung der Bürgerinteressen zum Ziel hatte sondern transatlantisch-westliche Wirtschaftsinteressen. Europa zerfällt in kleine US-Protektorate und tributpflichtige Provinzen. Herrlich zu sehen beim europäischen GPS - sowas von abgekackt wie die EU hier hat wird nur noch durch den Zeitzonenschwachsinn übertroffen - super Idee von den Kasperln aus dem Kaufland-Stadl in Brüssel - möglichst das noch aufmachen zu dem es einen Konsens gab. So deppert können nur die geistigen EU-Zersetzer sein, due gerne einen Keil in den Euroraum treiben wollen. Da gabs doch US-Präsidentenfinanzierer die genau darauf wetten? Haben die nicht halb Brüssel im Sack? Weiter so, umsonst schicken alle Länder ja nicht ihre 3. Politgarde ins EU-Parlament. Zum demokratisch-wertvollen Trilog - Goldman und Sachs und wer noch?

DI Mathias Gruböck                                                                                            Nondorf, 29.10.2018
Analyst

19 Januar 2018

Russenpropaganda in russischen Talkshows

Also, ich find das ja voll toll, dass die EU das finanziert, dass mir Beamte in Brüssel erklären was für falsche Meinungen ein Talk-Master in Russland hat: https://euvsdisinfo.eu/disinformation-cases/…
Jetzt kann ich wieder beruhigt schlafen, weil das Abendland gerettet ist und diese Lügen-Propaganda-Dreckschweine-Russen-Skifahrer von den westlichen olympischen Spielen ausgeschlossen sind. Außer sie starten nicht für Russland, weil dann haben sie nicht gedopt (?!)

DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 19.01.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

Stratcom - Propaganda 2.0


Klar, seitdem der Westen von einem totalen Genie geführt wird müssen sich Bild-Zeitung und Heute-Headliner vor den unsäglichen russischen Angriffen auf die absolute Wahrheit schützen. Das tun sie mit der East Stratcom Task Force. Jetzt klingt das schon sehr martialisch, allein schon der Name und selbst STRATCOM ist wohl der sehr militärisch geprägte Ausdruck für "strategische Kommunikation" was man früher durchaus auch Propaganda nannte. So war der Aufreger im Dezember, dass es offenbar eine Überschrift mit "Die EU will Kebab verbieten" gab (deutsches Privatfernsehen?), wodurch der böse Russe offenbar die gesamte EU in den Abgrund reißen will, neben der komplett neuen Entwicklung, dass Russland ja sogar mehr Einfluss auf die Briten haben soll als gedacht, mit der ventilierten Befürchtung, dass Russland auch den "Brexit" beeinflusst hätte. Oder ganz böse Fake-News, wie, dass "Russland oder die UdSSR nie einen Krieg begonnen hätten" - muss jedes EU-NATO Land ja ungemein vor den Kopf stoßen, das seit 16 keinen Krieg in Afghanistan führt. Schade eigentlich, dass es eine OST-Propaganda Zensurstelle ist, wie viel mehr an Aufgaben könnte man in der EU-Dienststellen wahrnehmen wenn man eine weltweite Propaganda-Zensurstelle wäre? Wobei, die westlichen Medien würden da wahrscheinlich mit einer Klagewelle antworten - so wegen Meinungsfreiheit und so weiter. Wiener Medien-Gerichte haben auch schon Urteile gefällt, dass man in Überschriften alles behaupten könne, wenn man es im Text ganz unten mit etwas Konditionell wieder minimal relativieren würde. Sonst könnten ja Heute, die Krone oder auch Bild gleich zusperren. Es ist jedenfalls sehr beruhigend zu wissen, dass es in der EU eine Stelle von trumpgleichen Genies gibt, die ganz genau wissen was richtige und was falsche Informationen sind. Da kann man wieder beruhigt die Twitter-Kommentare des Herr Trump, der NY-Times oder anderer "gewöhnlich gut informierte Kreise"-Sprachrohre lesen. Also, die absolute Wahrheit ist: der Westen führt keine Kriege, nirgends, westliche Politiker sagen immer die Wahrheit, da die im Osten immer lügen und im Westen gibt es keinerlei Propaganda oder Meinungsmache. Überhaupt ist die Erde eine Scheibe und jeder darf alles sagen - außer es ist gegen die Meinung der Meinungsmacher, Rechteinhaber, Strategen, Propagandisten, Intriganten, Multiplikatoren, Marketingkommunikanden usw. Die Message: Schön brav in der Mitte bleiben, Goschen halten, alle Jahre mal das Kreuzerl an der richitgen Stelle machen und sonst niemanden mit eigenen Meinungen, Wünschen oder Zielsetzungen stören. Also jedenfalls niemanden von den Eliten. (Die nennen sich wirklich so - also Stratcom für Eliten-Meinungen)

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 19.01.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

11 September 2017

Menschenkosten




daserste.de
Genmanipulierter Hopfen und Gerste ... warum gibt es auf keiner Bierflasche das "ohne Gen" Zeichen!!??

Für die Pommes Frittes gibt es einen Gesundheitsrichtlinie mit Farbtabellen zum Bräunegrad – aber die glyphosatresistenten genmanipulierten „Lebens“-Mittel muss man nicht deklarieren. Ab sofort dürfen die EU-Kommissäre nur noch Glyphosat-Essen konsumieren und jeden Tag fliegt ein Sprüh-Flieger über den Kommissionssitz. Warum wird eigentlich das Glyphosat um sauteueres Geld „aus Sicherheitsgründen“ aus dem Trinkwasser gefiltert (0,1 μg/l) und bei Bier ist ein viel höherer Wert erlaubt. Haben sich die Herren Kommissäre schon einmal überlegt wie das ist, wenn man bei mehreren Lebensmitteln (Mais, Soja, Weizen, Gerste, Baumwolle) zwar immer gerade unterm Grenzwert bleibt? Bleibt dann der ganze Mensch auch unterm Grenzwert? Gibt es nur einen Emissionsgrenzwert oder einen, vielleicht eher menschenzentrierten, Immissonsgrenzwert für jeden Menschen (also auch Kinder zum Beispiel)

DI Mathias Gruböck                                                                                      Nondorf, 31.08.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

29 Juni 2017

Eine runde Sache

Roudup ist der direkte Nachfolger von Agent Orange. Es ist ein Entlaubungsmittel. Es tötet zumidest jedes pflanzliches Leben. Für die tausenden Opfer von Agent Orange in Vietnam gibt es nach wie vor keine Entschädigungszahlungen. Schwer verstümmelte Kinder. Hohe Sterblichkeitsrate. Hohe Krebsraten. Auch die panzerbrechenden Urangeschoße der USA auf ihren Kriegsschauplätzen rund um die Welt tötet noch Jahre nach den Kriegshandlungen Menschen, zumeist Kinder. Krebszahlen ohne Ende - hat natürlich nichts mit den strahlenden Überresten der US-Kriegsmaschinerie zu tun. Das dreckige Dutzend an Pestiziden war noch bis zur Jahrtausendwend Teil der Nahrungsmittelproduktion. Jetzt sind die Reste plötzlich gefährlicher Sondermüll. In Südamerika reichern sich in den intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten das Glyphosat im Urin der Menschen massiv an. Fehlbildungen bei Kindern, Krebsraten alles steigt parallel massiv an. 

Jetzt gibt es Fachleute (?) die schreiben Studien, die von Monsanto oder einer ihrer Giftausbringungslobbys finanziert werden. Auftragsgutachten - diese schreiben sie natürlich im Geheimen, da man ja nur das Gift öffentlich ausbringen will. Da wird herumgerechnet wieviele Tote es mehr durch den Stickstoffausstoß von Autos gegeben hat - aber keiner findet etwas dabei, wenn man Tonnen von Entlaubungsmittel, dass sich nachweislich im Wasser anreichert für den Profit einer einzigen Firma (oder in der Folge einer Branche) ausbringt. Derzeit sitzt ein VW-Manager in den USA im Gefängnis. Weil er angeblich eine Motorsteuerungssoftware für minimalen Verbrauch am Teststand mitverantwortet. Wo gibt es die Verfahren gegen die Brunnenvergifter von Monsanto und Co? Wer hat dieser, demokratisch NULL legitimierten EU-Kommission die Entscheidungsgrundlage aufbereitet um das Glyphosat-Gift weiterhin gewinnbringend in die Umwelt ausbringen zu dürfen? Haften diese Kommissionsmitglieder für ihre Entscheidung, falls in 10 Jahren dann herauskommt, dass das dreckige Dutzend von Giften um ein  paar weitere aufgestockt werden muss. Tote können ja Gott sei Dank niemanden klagen. Warum werden dann nicht auch alle Drogen mit dem gleichen Recht freigegeben? Weil sie dem Bürger mehr Spaß machen alls Glyphosat im Urin? Weil man die Gifte der Bürger kriminalisieren muss um die Bürger im Griff zu halten, während man sich von den Profiten der Entlaubungsgift-Mischer fürstlich lobbyieren lässt. Der Graf Lobby ;-) 

Schädigungsfreiheit ist eine Mindestanforderung an jedes, noch so primitive Staatswesen. In westlichen Staaten wird jedoch zunehmend der Versuch unternommen die Schädigungsfreiheit in Geheimgerichten mit Geheimgutachten über geheiem Vereinbarungen entgegen den ursächlichsten Interessen des Staatsbürgers mittels Aushebelung von Grundgesetzen zu umgehen. Es bildet sich zunehmend ein internationales Machtsystem, dass sich den Rechtstaat unterwirft - ähnlich wie die Strategie der Staatstrojaner. Man bootet das ganze System mit seiner Steuerungssoftware, damit kontrolliert man alle Systemparameter. L'etat ce moi! rufen die Machteliten. Eine technologische Oligarchie der ungetrennten Gewalten. Der politisch-wirtschaftliche Komplex als ultimative Beseitigung der Gewaltentrennung. Auflösung der Rechtstaatlichkeit in der Globalisierung der "Wer das Gold hat, hat die Macht"-Gewalt. Wer zahlt schafft an - weltweit und uneingeschränkt. Demokratie ist, wenn jeder selbst für die Menge an Glyphosat-Gift in seinem Urin verantwortlich ist. Jedes Land bekommt eine gewisse Menge an Gift und die wird möglichst gleich verteilt - alle zahlen dafür, weil sie sich die Kosten für giftfreie Nahrung nicht leisten können. Danke liebe EU-Kommission. Kommissare und Kommissarinnen aus dem geheimen und unfreien Teil der "freien Marktwirtschaft". Die sehen auch nicht die Verpflichtung ihre Entscheidung zu begründen oder zu belegen, da sie eh von niemanden gewählt werden - die sind kundenorientiert, die machen nur das was ihre Ernenner wollen. Das ist unsere Sicherheit - Lebensmittelsicherheit! Alle Ecken werden rund gemacht - roudup!

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 29.06.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juni 2017

Schnell, schnell!

http://orf.at/stories/2396970/

Die Chaotentruppe von der SPÖVP schnitzen noch schnell mal am Datenschutz herum. Verfassungsgesetze werden gestrichen, dafür alle Rechte aufgeweicht. So ist's gut, so wollen es die neuen Herrn von der Überwachungsindustrie. Danke Herr Bundeskanzler und Herr Vizekanzler. George Orwell hat jetzt nur noch den Wunsch nach Kennzeichenüberwachung und Gesichtserkennung. Dann hat man das Volk endlich unter Kontrolle. Eine Freude für alle Mitbürger mit paranoider Grundeinstellung. Jetzt geht auch noch der Herr Pilz als letztes aufrechtes Mitglied des Geheimdienstausschusses des Parlamentes. Dann sind der Herr Doskocil und der Herr Sobotka die wahren Herren im Hause Österreich. Dank der neuen Bewegung: Östareicha marsch!

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 27.06.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

17 Mai 2017

Wie man Anti-EU-Stimmung schürt


Das sind ja wirklich Seppeln bei der EU - über Ungarn müssen sie abstimmen - wo keiner wirklich genau weiß worum es in dem Hochschulstreit geht, außer dass sich Ungarn offenbar gegen einen in Osteuropa allmächtigen US-Investor abzugrenzen versucht. Und wie mächtig der Herr Soros ist, zeigt wie alle in der EU spuren (seine Medien, seine Ex-Stipendiaten, seine NGOs, seine Investitierten) Das beschäftigt ganz Brüssel, die halbe europäische Medienwelt und ist Wasser auf die Mühlen aller EU-exiter.
Dann schaut man ins Mittelmeer und dort agieren jetzt mafiöse Slepperbanden einfach unter dem Mäntelchen von NGOs und schon ist alles wieder rechtskonform. Migranten fahren jetzt genau 3 Meilen von der Küste Lybiens weg um dann von den NGOs "gerettet" zu werden. Das sind natürlich alles privat finanzierte NGOs - so wie am Maidan, so wie in Syrien, so wie überall - vornehmlich US-Gelder von US-Investoren (die auch mal gerne gegen den Euro spekulieren) mit ihren eigenen Strategien und politischen Zielen. Das wird auch noch von den gesponserten, gekauften oder sonstwie lobbiierten EU-Parlamentariern gerne protegiert, da muss man keine Rechtsstaatlichkeitsverfahren anstreben.
Her mit der Kohle, her mit dem Zaster und dafür bekommst du (fast) deinen Investorenschutz, deine Geheimgerichte, deine EEC (incl. des Schwarzmeerraumes). Keiner fragt sich zum Beispiel wer die Kandidatur des Herrn Marcon finanziert hat? Der geht einfach hin und macht einen Wahlkampf gegen alle etablierten Parteien. Wer steht da finanziell dahinter? Aber wurscht. Das macht ja nichts, Hauptsache gegen Russland, gegen Rechts und für "wer zahlt schafft an". Wie lange wird sich der alte Kontinent noch erlauben können einfach nicht nachzufragen woher bei den NGOs das Geld kommt? In den USA muss man US-Bürger sein um einen Fernsehsender betreiben zu dürfen und NGOs müssen seit 1917 ihre Finanziers offenlegen. Wo ist das Problem - NGO - Nicht Regierungs Organisationen heißt noch lange nicht, dass sie nicht von den gleichen Klüngeln gesteuert werden, die auch Regierungen steuern.
Und wie das funktioniert sieht man sehr schön an dem Fall der CEU in Ungarn. Sie vergibt dem Vernehmen nach auch US-Uniabschlüsse obwohl sie nur in Budapest residiert. Das kann eine ungarische Universität, die nicht von Soros kontrolliert wird nicht. Wenn die Ungarn einen gesetzliche Regelung dagegen anstreben, dann fährt von der EVP, über alle linken Parteien (inklusive der EU-Kommission) und so ziemlich jedes Leitmedium in Europa zu Felde.
Der Herr Soros hat die EU ganz schön im Griff. Geld regiert die Welt. Vor allem die europäische. Gerüchten nach hat der Herr Soros auch ganz eigene Vorstellungen über die ethnische Zusammensetzung Europas. Also immerhin sagt das sein ehemaliger Protegé Orban, der sein Hoffnungsträger noch gegen die Kommunisten war. Nur kennt ihn Victor Orban eben auch - wie er die Machteliten in den EEC heranzieht und dann an zentralen Positionen der Macht einsetzt (vergl. Ukraine). Liebe EU: Wie steht es eigentlich mit den „vorläufig“ freigegebenen 28 Milliarden Euro für die Ukraine auf Wunsch auch von US-Investoren? Wo ist da die Rechtsstaatlichkeit? 

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 17.05.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

15 April 2017

Nicht die gleichen Interessen

Was war so schön am kalten Krieg? Er machte die Strategiefindung so viel einfacher. Es gab auch für die eigenen Karrierepfade so mannigfaltige Möglichkeiten in der westlichen Hemisphäre. Das verbindende kleinste Gemeinsame war, dass man gegen den Osten war. Also den Kommunismus. Einfaches politisches Koordinatensystem. Seit nunmehr 25 Jahren ist dieses Ordnungsprinzip, trotz der Versuche wieder gemeinsame Feindbilder zu etablieren, zerbrochen. Um seine Interessen durchzusetzen müssen immer komplexere Narrative ge- und erfunden werden.

Egon Bahr brachte es einmal auf den Punkt: „Wenn ein Politiker anfängt, über „Werte“ zu schwadronieren, anstatt seine Interessen zu benennen, wird es höchste Zeit, den Raum zu verlassen!“ Immer mehr tragen als Rechtfertigung ihres aggressiven Handelns die Monstranz der angeblichen „christlich-jüdischen“ Werte vor sich her um die immer stärker werdenden Interessenskonflikte innerhalb des massiv gewachsenen „westlichen Lagers“ zu kaschieren. Die Nachfolgergeneration der kalten Krieger lässt immer öfter die unterkühlte Temperierung von Konflikten vergessen und gerieren sich nur noch als allmächtige Krieger. Dabei sind sie immer weniger in der Lage die jeweilige Interessenslage mit der Waffenbruderschaft in Kriegen, die nur und ausschließlich dem US-Hegemon dienen in Einklang zu bringen.

Da wird von den Framing-Medien aufreizend gefragt, was denn Europa gegen Russland oder in den nordafrikanischen Kriegen unternähme? Da plaudern vor allem heiße Kriegerinnen darüber wie wir Werte in Zentralasien und Nordafrika zu verteidigen hätten und nehmen jeden dadurch provozierten Anschlag auf christliche Minderheiten dafür als Beweis. Es ist auch verdammt schwer die Menschen in Europa wieder kriegswillig zu bekommen, wo man ihnen seit nunmehr 70 Jahren eingebläut hat, wie sehr sie (vor allem die deutschesprachigen) mit ihren Kriegen doch immer den Weltfrieden gestört haben. Seit 2001 passt das nicht mehr, diese pazifistische Grundhaltung, speziell bei den unterlegenen Staaten des 2. Weltkrieges. Mehr Rüstung soll unsere Interessen sichern. Also seit 70 Jahren ist es die außenpolitische Hauptaufgabe in Europa gewesen in Frieden mit seinem Nachbarn zu leben, da jeder militärischer Konflikt eine Auslöschung Europas dargestellt hat. Das Interesse der Europäer war (und ist) demnach Selbsterhaltung. Dies bedeutet auch einen leicht anderen wirtschaftspolitischen Zugang als die USA. Europa hat jetzt einige Zeit versucht ein System des Lebens und Lebenlassens auf möglichst gleicher Augenhöhe zu etablieren. Die USA setzen mehr auf die weltweite Kontrolle von zentralen Märkten um damit ihre Vormachtstellung zu behalten.

Eine EU-Kommission die eher die verlängerte Werkbank von US-Investoren und -Lobbys ist als sich um die elementaren Interessen ihrer Bürger zu kümmern stellt vielmehr eine Gefahr für den pazifistischen Integrationsprozess dar und führt sehr schnell dazu, dass Nationalstaaten wieder vermehrt ihre eigenen Interessen wahrnehmen werden. Eine Kommission, die genauso „demokratisch“ legitimiert ist wie die syrische „demokratische Opposition“ (bei welchen Wahlen genau wurden die vom syrischen Volk gewählt?) fühlt offenbar keinerlei Auftrag von europäischen Bürgern deren Interessen maximal zu vertreten. Ein Europa ohne mündige Bürger ist offenbar das Idealziel dieser Machttechnokraten. Irgendwie ist alles wichtiger und drängender als die Interessen der Bürger. Wenn der Herr Soros Probleme mit seiner „soft-power“-Zugängen in Ungarn hat, dann laufen alle, von OSZE, Europarat und EU-Kommission (flankiert von den Framing-Medien) zusammen um dem US-Investor und Obama- und Trump-Finanzier seinen Einfluss zu sichern. Weil der Herr Soros nicht gegen den EURO wettet. Aber, diese Milliarden zahlen ja eh nur die EU-Bürger. Diese Partie von Karrieristen schauen eher auf ihre Jobangebote von Goldman-Sachs und Konsorten um dann richtig abzukassieren, anstatt, dass sie eine schnittige Politik für ein gemeinsames Europa machen würden. Das wären Werte: Frieden, Freiheit, Solidarität innerhalb von Europa, Ausgleichend, Gesprächsfähig, Einbindend, aggressionsfrei, grundrechtewahrend.

Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass man als Verfechter des Völkerrechtes bereits vollkommen „oldschool“ ist. Wer in irgendwo die fettere Bombe fallen lässt um irgendwo anders seine Kriegsdrohung mit einer auffahrenden Armada zu unterstreichen um überhaupt alle anderen Großstaaten in die Knie zu zwingen ist angesagt. Mehr Waffen, mehr New-Order-Kriege, mehr abgeschlachtete Tote (für die immer die lokale Bevölkerung selbst schuld sind, da sie sich ja nicht widersetzen hätten müssen) – das ist cool. Hauptsache ist, dass die Autos autonom fahren können – weil dann nicht bald nicht nur die Drohnen ferngesteuert werden sonder auch noch Kampf-Fahrzeuge. Super, Robotersysteme Roboterarmeen, Roboterboote, Roboterflugzeuge und Roboterkampfwagen – alles für den freien, wertvollen Menschen. Die Mutter aller Bombe ist, wie kaum einer wahrnehmen will, Spott und Hohn über die islamische Welt, da Sadam Hussain damals den USA bei einem Angriff auf den Irak die „Mutter aller Schlachten“ versprochen hat. Seit dem kriegen sich die US-Militaristen gar nicht mehr ein vor Hohn gegenüber diesen Prophezeihungen. Haha – IS, haha, Mullahs, haha, nur ein toter Inidaner ... – Mutter aller gescheiterten Strategien. Hat Europa wirklich die gleichen Interessen wie die westlichen Macht-Elite-Netzwerke? Wer die Roboter (ehemals marxsche Produktionsmittel) beherrscht, beherrscht die Welt.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 15.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater


30 Januar 2017

OK Datenbank



Also die EU-(Innen)-Minister brauchen wieder eine Datenbank, wo sie, ohne richterlichen Beschluss alle Kommunikationshandlungen der europäischen Bürger überwachen können. Eine riesige Datenbank, ein mächtiges Werkzeug um in Zeiten eines Rückfalls in die Zeiten eines Kommunistenjägers Mc Carthy Druck auf die Bürger ausüben zu können.

In Österreich gibt es seit langem einen Parlamentsbeschluss eine Transparenzdatenbank aufzubauen. Wer bekommt von wem wieviel aus dem Steuertopf. Das verweigern die Landesfürsten. Privacy-Bedenken und Blabla. Die Telefon- und Internetdaten aller Bürger, die wollen die Landesfürsten und deren Vasallen in der Bundespolitik schon. Wohin welche Gelder fließen (und manchmal auch wieder zurück), das wollen die Freunde nicht einpflegen.

Auffällig ist, dass, seit diese offiziösen und auch geheimen Strukturen gelernt haben dem Bürger durch Angstkonstrukte immer mehr Geld und Macht abzuluchsen, die Anzahl der Störfälle (Terroranschläge immer zum gesetzgebend entscheidenen Zeitpunkt, positiver Verstärkungsmechanismen (mehr Anschläge mehr Budget), absolute Übersteigerung der realen Gefährdungslage) massiv zunehmen. Wenn man die einzelnen Terrorereignisse (die immer ausgewiesen von „normalen“ Kriminalfällen unterschieden werden) über den Erweiterungsentscheidungen von exekutiven Machtbefugnissen, Aushöhlung von Freiheitsrechten der Bürger und zusätzlichen Budgets für Mannstärken und Rüstungsausgaben aufträgt, dann ergibt sich eine starke Signifikanz, dass diese Ereignisse nicht unabhängig voneinander stattfinden. Es gälte zu untersuchen ob es sich hierbei um eine injektive oder zumindest stellenweise um eine bijektive Verbindung zwischen den einzelenen Ereignissen handelt.

Letzte Ereignisse lassen zunehmend die These aufkommen, dass gewisse exekutive Organisationen (speziell die Geheimdienste) sich selbst ermächtigt haben, Bedrohungslagen derart zu propagieren, dass sie sich selbst ein wachsendes Aufgabenfeld generieren können. Diverse Untersuchungsausschüsse in Deutschland legen zudem nahe, dass diese staatlichen Strukturen sich so weit vom Souverän entfernt haben, dass man sie als außerhalb jeder Rechtstaatlichkeit stehend bezeichnen kann. Diese Strukturen in Kombination mit elitenhaften Machtstrukturen bilden wohl eine viel größere Gefahr für die Durchsetzung der Verfassung und des Rechtsstaates als jeder kriminelle Akt, bei dem oft kleine Straftaten zum Megaterroranschlag unter Mithilfe von elitenahen Medien hochstilisiert werden.

Interessant hierbei ist, dass meist die selben Repräsentanten, die vergleichsweise antiquierte Überwachungsmethoden der ehemaligen DDR als die Ausgeburt eines Unrechtstaates brandmarken, viel einschneidendere und polizeistaatähnlichere Methoden in unseren, doch so liberalen Demokratien forden. Hierbei bekommt man bei vielen dieser Politiker das Gefühl eher einen Blockwart vor sich zu haben als einen entsandten Repräsentanten der nur seinen Wählern verpflichtet ist. Irgendwie hat man das Gefühl, diese Politiker sind der Führungsmacht USA lange Zeit hinterhergetrappelt und haben überall mitgemacht und jetzt klappt der blonde Mc Carthy einfach die Taue und läßt die Mitläufer-Kollegen vor dem ganzen Scherbenhaufen zurück. Da sind einige Dinge derart in die Ecke gelaufen, dass es wohl einige Jahre braucht um hier wieder etwas Gras drüber wachsen zu lassen. Den einzigen Krieg den unsere Wertegesellschaft in den letzten Jahren ausgelassen hat (den mit dem Iran), den will der „Die Welt als einzigen gordischen Knoten-Betrachter“-Trampel auch noch irgendwie wieder aufwärmen. Neben den Palästina-Landvertreibungsdingens und die Chinesenanpisse.

Die Europäer (noch inkl. der Briten) haben als größte Angst, dass sie jetzt plötzlich ganz alleine Krieg führen müssen (und das die USA zusehr den Krieg mit Russland vergisst) und niemand mehr ordentlich die Bürger überwacht. Auf Grund der exponetiellen Bevölkerungssteigerung wird sich die europäische Gutmenschen-lasst-alle-in-Not-von-uns-finanzieren-Nummer nicht ewig ausgehen. Speziell wenn man die östlichen EU-Bürger raushauen will, damit man mehr Migranten von ganz draußen durch finanzielle Anreize ins Land holen kann. Das wird ein herrliches Chaos. Doppeltes Integrationsversagen – Integration Europas und gleichzeitig Integration von Millionen Zuwanderern. Bissal viel Integration. Und dann noch die Europol Datenbankenintegration – weil wenn man seine Bürger nicht kennt, da so viele neu hinzukommen, muss man schon ganz genau kontrollieren wie die mit der christlichen Glaubensfreiheit so genau umgehen. Und, dass bei uns der Vater nichts zu sagen hat und, dass diese Frauen mit den vielen Kindern auch ihre Kinder so erziehen wie das Frauenbild der Frauen ist, die keine Kinder wollen. Weil sonst gibt es bald zu viele flasche Frauen, mit dem falschen Frauenbild und wieder zu vielen Kindern und überhaupt.

Diese Riege von Politiker jedenfalls beschäftigt sich auffällig viel damit dem Bürger irgendwelche Bürgerrechte zu entziehen. Sehr wenig Energie geht hingegen in die Richtung den Einfluss der Lobbys auf die EU zu regulieren (Lobbyistendatenbank – Feigenblatt), die Rückfütterung von Steuergeldern an Günstlinge und Lobbys nur einmal darzustellen (Transparenzdatenbank – Bauchfleck) oder demokratische Prozesse in der EU einzuführen/einzuhalten (vergleiche Trialog – vorläufige Freigabe von Gesetzen – kommissarische Machtausübung am Parlament vorbei (die letzten Kommissare gabs eigentlich während der Besatzungszeit – also eigentlich stellen diese eine Zwangsverwaltung dar)

Wenn man die Aufwendungen die eine EU-Administration in den jetzigen Rohrkrepierer CETA gesteckt hat ansieht und, dass es noch immer Kräfte gibt, die sich mittels diesem Konstrukt einem voll auf Protektionsimus abfahrenden US-Regime voll ausliefern wollen, dann sind die Bemühungen weiterhin die eigenen Bürger dem Datenhunger von Regime-Organisationen zum Fraß vorzuwerfen in sich logisch, da offenbar auch andere EU-Beamte auf eine Vergoldung derartiger troyanischer Aktivitäten durch einen gutdotierten Goldman Sachs-Job hoffen, da die Koscher Nostra ja jetzt nicht nur über den Pizzalieferanteneingang ins Weiße Haus kommt. Wie schon Ex-Präsident Obama vorhersagte: Ich glaube, alles wird OK! Die schaffen das lustiger Weise auch ohne Vorratsdaten. Unsere gemeinsamen Werte. Um mit Mutti zu sprechen: Die schaffen das.

DI Mathias Gruböck                                                                                 Tarifa, 30.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

26 Dezember 2016

Mehrheitsferne Schichten


Also der Herr Kommissionspräsident lässt auch keine Möglichkeit aus zu zeigen, dass die EU nichts wirklich kapiert. Wer ein Soziales Medium wie eine Zeitung betrachtet wird auch nicht durch EU-Kontrolleure die gewünschte Meinung bekommen. Und wie wir ja aus diversen Leaks wissen ist es genau Russland, dass das gesamte Internet beherrscht. Bisher hat sich die EU keine Sorgen um nigeriansische Freundschaftsanfragen gemacht, die eine Millionenerbschaft genau über den neuen Freund vor bösen Vergewaltigern retten mussten. Soll es auch immer wieder welche gegeben haben, die das geglaubt haben. Und überhaupt - Elvis lebt! Man kann sich sicher sein, dass verschiedene Teile von westlichen Geheimdiensten wiederum auf Desinformation der eigenen Spezialeinheiten dafür hereinfallen. Eine der Hauptaufgaben von Geheimdiensten ist es Dinge zu tun, die ihre Führungseliten Stein und Bein leugnen würden je daran gedacht zu haben. Hallo - sonst bräuchte man diese Geheimmuffeln ja gar nicht und könnte ganz normale Polizeiarbeit dafür verrichten. Falsche Identitäten, falsche Anschuldigungen, falsche Informationen, falsche Behauptungen - alles was der eigenen Machtentfaltung (also manchmal auch noch der Führungseliten) dient. Wenn man die Wünsche des Herr Juncker so durchschaut zeigt sich, dass die Kommission die einzige Partie in diesen Machtzentren ist, die absolut keine militärischen und geheimdienstlichen Kapazitäten haben. In Bezug auf die Fake News wird immer so getan als ob es keine Wahlwerbung durch "True News" gäbe. Vielleicht überlegt sich der Herr Juncker einmal, warum offenbar so viele Menschen diesen Wahlversprechen weniger glauben als den machtgefährdenden "Fake News" - könnte es sein, dass die Menschen das Vertrauen in die Machteliten verloren haben? Genau deswegen weil ihre Versprechen genauso "real" oder "fake" sind wie jedwede Falschmeldung. Lustig ist dabei, dass es Falschmeldungen immer schon gegeben hat, jedoch seit sie jeder von sich geben kann und man deren Ausbreitung überhaupt nicht mehr kontrollieren kann bekommen die Machteliten die Panik. Vielleicht ist die einzige Fake-News die, dass der Herr Trump auf Grund von Flaschmeldungen die Wahl gewonnen hat?! Das macht das Leben der Machteliten doch wieder runder: Putin und Falschmeldungen sind Schuld, dass wir erstmals nicht einen "Systemkandidaten" durchbekommen haben. Jetzt müssen die Machteliten eben wieder etwas mehr die Ärmel aufkrempeln und sich den nicht systemkonformen Kandidaten herrichten. Geht ja eh, nur wenn man gewohnt ist, die beiden Gewinner-Pferderln schon vor der Wahl aus einem ordentlichen Stall kommen zu lassen, dann ist so ein Außenseitersieg einfach erschreckend. Die ganzen Fixwetten müssen dann abgeschrieben werden. Stell dir vor, du gibst Unsummen an Wahlspenden aus und bekommst nichts dafür!? Also hast jedenfalls keinen Anspruch darauf! Das ist die wahre Angst der Mächtigen. Jetzt wollen sie den Plebs ihr Spielzeug verleiden - weil die dort zu systemgefährdende Sachen machen. Also unter dem GRÖFAZ hätt's des ned gebn. Der hat noch gewußt wie man mit Abweichlern umspringt. Meinungsfreiheitsappartheit durch Bildungseliten und bildungsferne Schichten. Man muss sich dann aber auch die Frage stellen ob diese bildungsfernen Parier sich überhaupt unkontrolliert Fortpflanzen dürfen. Da werden ja dann Fake-News (zum Beispiel Gott ist groß - das kann doch keiner wissen, da der immer nur sitzt und die anderen keine Bilder von ihm haben) direkt weitergegeben. Bildung ist halt, wenn man einen Bätschelor oder irgend so eine Zeichenkombi hinter dem Namen hat. Diese Menschen haben einfach das Leben verstanden. Alle anderen, die zum Beispiel das Klo ausräumen dürfen an sich nur unter kontrollierten Umständen auf die Straße gelassen werden. Der Herr Juncker hat das einfach verstanden - die Frage ist halt ob der nicht aus einer mehrheitsfernen Schicht kommt. Und die wahrheitsverkündenden Eliten erklären vollmundig, dass man mit künstlichen Staus auf Grenzautobahnabschnitten Migration verhindert, wenn man jedem der es zu uns schafft gleichzeitig 800 € +/Monat verspricht. Die logikfernen Schichten bekommen immer die Mehrheit uns zu vertreten. Warum genau haben die jetzt Angst vor fremden Fake-News?

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 26.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Dezember 2016

Der Versuch einer Spiegelung

Dieser Text beruht auf einem orf.at Artikel (http://orf.at/stories/2370166/2370113/) von Ernst Gelegs der teilweise [gespiegelt] wurde oder eben (kommentiert)

Erfolge vor allem in eigener Sache

Der Ausgang der Hofburg-Wahl ist im In- und Ausland überwiegend vor dem Hintergrund des Aufstiegs des Rechtspopulismus in westlichen Demokratien interpretiert worden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Blick zum Nachbarn Ungarn - jenes EU-Land, das bisher am längsten von einem Rechtspopulisten regiert wird.
In Ungarn [Österreich] regiert die rechtskonservative FIDESZ-Partei [Rot-Schwarz, derzeit] von Premier Viktor Orban [Kanzler Kern] seit mehr als sechs [70] Jahren. In dieser Zeit gelang es Orban [den Proporzparteien], das Land grundlegend umzubauen und die eigene Macht dabei abzusichern. Wirtschaftlich hat sich für die Menschen [seit Jahren] dagegen wenig zum Besseren geändert.

Scharfes Vorgehen gegen Medien

Zu allererst wurde die Pressefreiheit eingeschränkt - unter dem Vorwand, diese verbreite Lügen, Stichwort: „Lügenpresse“. Daher war eine der ersten Maßnahmen der Orban-Regierung nach Regierungsantritt, ein restriktives Mediengesetz zu verabschieden. Dieses ermöglicht es de facto, freie und unabhängige Medien gleichzuschalten. [Printmedien werden hauptsächlich über staatliche Förderungen und bei politisch korrekter Blattlinie über „öffentliche Einschaltungen“ finanziert. Der größte Medienkonzern des Landes ist der ORF, der durch den Proporz besetzt wird und direkt über die Parteisekretariate (meist dem der Kanzlerpartei) gesteuert wird. Nach erfolgreich promoteten Wahlen in den Staatsmedien bekommen die Staatsmedien (alle unter einem Dach zusammengefasst – wofür man die ungarische Medienpolitik der Einschränkung der Medienfreiheit bezichtigt) eine Erfolgsprämie von 6,5% ausgeschüttet.]

Medien, die sich kritisch mit rechtspopulistischer Politik [der Regierungspolitik auseinandersetzen wird die Presseförderung entzogen und werden als NAZI-Propaganda verunglimpft] auseinandersetzen, wurden und werden als „linksextrem“ verunglimpft und als Gefahr für den Staat betrachtet, die bekämpft werden muss. (Von wem? Wer?) Letztes Opfer war die regierungskritische Zeitung „Nepszabadsag“, die finanziell ausgehungert und schließlich Ende Oktober nach 60 Jahren eingestellt wurde. (also laut Mediaworks-Homepage wird die Zeitung weiter herausgegeben - http://mediaworks.hu/en/products)
ORF-Korrespondent Ernst Gelegs und der ungarische Premierminister Viktor Orban
ORF
Interview mit Orban 2015, als die Flüchtlingskrise die bilateralen Beziehungen belastete

Vertrauensleute in Kontrollorganen

Nächster Schritt der Orban-Regierung [Rot-Schwarzen Regierungen] war die Beschränkung und weitgehende Demontage demokratischer Kontrollinstanzen. Innerhalb kürzester Zeit besetzte die von [Rot-Schwarz] Orban geführte Regierung alle wichtigen Kontrollorgane eines demokratischen Staates mit Vertrauensleuten und brachte sie so unter ihre Kontrolle.
Orban und seine Partei FIDESZ [Kern und die SPÖVP] kontrollieren neben Ministerien und Parlament auch den Staatspräsidenten, den Rechnungshof, die Finanzmarktaufsicht, die Exekutive, weite Teile der Justiz, wie etwa den Obersten Gerichtshof, die Medienbehörde, die öffentlich-rechtlichen Medien, Kulturinstitutionen und die Nationalbank. (????)[exakt gleich]

Wahlrecht abgeändert

Um die eigene Macht weiter abzusichern, wurde das Wahlrecht [von SPÖ-Landeshauptleuten nicht] verändert, sodass die stimmenstärkste Partei überproportional gewinnt. Orbans Partei FIDESZ [Die wiener SPÖ] holte bei den Wahlen im Frühjahr 2014 [2005] mit 43 Prozent [49,1%] der Stimmen eine Zweidrittelmehrheit [55% der Abgeordneten im Wiener Gemeinderat]. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezeichnete die Parlamentswahlen in Ungarn zwar als frei, aber unfair. [Die OSZE mit Sitz in Wien gab dazu keinerlei Kommentar ab]
Anlassgesetzgebung und Klientelpolitik kennzeichnen die vergangenen sechs Regierungsjahre in Ungarn. Freunde, Gönner und Weggefährten seiner FIDESZ [der SPÖ oder ÖVP] erhalten große, meist von der EU mitfinanzierte Staatsaufträge, alle anderen gehen leer aus. (Statistik ??)

Ausländische Konzerne werden zur Kasse gebeten

Orbans Wirtschaftspolitik ist unorthodox. Steuern und Abgaben werden meist so gestaltet, dass ausländische Großkonzerne kräftig zur Kasse gebeten werden, während ungarische Betriebe weitgehend verschont bleiben. (??? - offenbar ist seit CETA die Orthodoxie darin begründet die ausländischen Konzerne zu verschonen und die europäischen Betriebe zur Kasse zu bitten) Da wurden beispielsweise ausländische Telekom- und Einzelhandelskonzerne sowie Banken und Energieversorger geschröpft, um die Schulden Ungarns bedienen zu können. Auch österreichische Unternehmen, etwa Banken, die zur Zwangskonvertierung von Fremdwährungskrediten gezwungen wurden, waren davon betroffen. [Da wurde beispielsweise ein Gruppenbesteuerung eingeführt, die im Ausland erzielte Verluste gegen steuerpflichtige Inlandsgewinne gegenrechnen lassen um dann den Rest in Luxemburg auf unter 1% Steuerlast zu bügeln]

Investitionen fehlen

Der ungarische Markt wird so weit wie möglich geschützt. Zwar konnte die Regierung die Gesamtverschuldung Ungarns tatsächlich von 85 Prozent auf 79 Prozent des BIP reduzieren (!!!), dafür zeigen ausländische Geldgeber kaum noch Ambitionen, in das Land zu investieren.
Jetzt stellt sich heraus, dass ausländische Direktinvestitionen fehlen. Der Regierungschef beginnt zurückzurudern. Mit Anfang kommenden Jahres wird die Körperschaftssteuer auf neun Prozent, den niedrigsten Satz in ganz Europa, gesenkt, in der Hoffnung Investoren zurückzugewinnen. (Die Frage ist ob die Reduktion der Gesamtverschuldung wirklich durch Reduktion von Investitionsförderungen und Subventionen geleistet wurden und man nun den Globalisiserungsvergleichen und Profitmargen mit der Senkung der Körperschaftssteuer wieder entgegenkommt)

Reformversprechen nicht eingelöst

Notwendige und auch versprochene Reformen sind bisher ausgeblieben. So etwa sind Bildungs- und Gesundheitssystem nach wie vor desolat. Patienten müssen sich Medikamente, Hygieneartikel, Essen und sogar Klopapier ins Spital mitnehmen, ungarische Schüler sind beim letzten PISA-Test unter den EU-Schnitt zurückgefallen. [Notwendige und auch versprochene Reformen sind bisher ausgeblieben. So etwa sind Bildungs- und Gesundheitssystem nach wie vor ungesteuerte, rasant wachsende Kostenblöcke, österreichische Schüler sind beim letzten PISA-Test gerade einmal rund um den EU-Schnitt platziert.]
Die einzig sichtbaren Maßnahmen der Regierung waren eine Zentralisierung und Ideologisierung der Pflichtschulen. Lehrer und Ärzte haben einen Maulkorb verpasst bekommen, sie dürfen nicht mehr mit Medien sprechen. [Die einzig sichtbaren Maßnahmen der Regierung waren eine Zentralisierung und Ideologisierung der Pflichtschulen. Lehrer und Ärzte haben einen Maulkorb verpasst bekommen, sie dürfen nicht mehr mit Medien sprechen.]

Ablenkung mit Feindbildern

Keimt Unzufriedenheit in der Bevölkerung auf, weil sich der versprochene Wohlstand nicht einstellen will, werden ein innerer und äußerer Feind definiert. Der beispiellose Propagandafeldzug gegen Flüchtlinge in Ungarn hat der Orban-Regierung zu neuer Popularität verholfen und gleichzeitig die rechtsextreme Partei Jobbik in die Defensive gedrängt. [Keimt Unzufriedenheit in der Bevölkerung auf, da die Regierung und die Behörden Gesetze nicht mehr durchsetzen können, werden die politischen Ränder für die sich verschlechternde Stimmung verantwortlich gemacht, da die diese aufgreifen und auch direkt ansprechen]
Jobbik, eine offen antisemitische und rassistische Partei, die Ähnlichkeiten mit nationalsozialistischer Ideologie aufweist, hatte bisher bei der Flüchtlings-, Migrations- und Minderheitenpolitik die Themenführerschaft. Doch das ist Geschichte. Orban hat Jobbik mittlerweile rechts überholt und nahezu neutralisiert. (Logischer Kunstgriff: Orban ist rechts von den Nazis? - wodurch wird diese Behauptung gestützt – vielleicht hat der Herr Orban doch die Wähler rechts von der FIDEZ wieder zurückgewonnen und in die gesellschaftliche Mitte geholt?)

EU-Gelder ja, EU-Kritik nein

Auch Jobbiks Propaganda gegen die EU läuft mittlerweile ins Leere. Der ungarische Ministerpräsident hat es geschickt verstanden, die EU als Sündenbock für Fehlentwicklungen im Land verantwortlich zu machen. Die Fördermilliarden nimmt Orban trotzdem gerne. Kritik aus Brüssel an seiner Machtzementierung und Demokratieabbau verbittet er sich. [Die österreichische Regierung hat es verstanden sich als bidirektionales Bindeglied zwischen den Wünschen der EU und den Wünschen der Landeshauptleute zu positionieren. Alle Fehlentwicklungen werden der Opposition angelastet und auf mangelndes Verständnis bei der Wählerschaft. Fördermilliarden vor Wahlen und an Lobbygruppen werden gerne und grenzenlos verteilt. Mit den Wünschen aus Brüssel über passende Wahlausgänge werden sogar Wahlkämpfe geführt. Machtzementierung und Demokratieabbau wird aus Brüssel nicht hinterfragt, da offenbar die gewünschten Machtverhältnisse herrschen.]
In diesem Sinn war die Niederlage Norbert Hofers bei der Bundespräsidentschaftswahl für Orban eine schlechte Nachricht. [In diesem Sinne war der Wahlerfolg der ganz großen Koalition von Herrn VdB eine gute Nachricht für die Kommissare Europas und deren Lobbyisten] Orban betrachtet Hofer wohl als politischen Seelenverwandten - etwa bei der Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie der EU-Skepsis. (Herr Soros und seine sozialistischen Internationalen betrachtet Orban wohl als seinen Intimfeind – etwas in der Medienpolitik, der Wirtschaftskontrolle durch ausländische Investoren, dem Widerstand gegen große Interessensgruppen und bei diversen Regimechanges) Denn Orban braucht Verteidiger seiner Politik und Mitstreiter für seine Idee einer anderen - national orientierten, in sich gekehrten - Union. Ganz nach dem Vorbild Ungarn, wie er es in den letzten sechs Jahren geschaffen hat. [Denn die EU interessiert sich so ziemlich für alles nur nicht für die wirtschaftliche Prosperität der ehemaligen Comecon-Staaten Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slovakei und Ungarn. Ganzes Interesse ist etwas die Märkte zu erweitern, die Menschen zum dortbleiben zu veranlassen und schauen, dass diese Staaten halbwegs nicht stören bei der ordentlichen Führung der Union]
Ernst Gelegs, ORF, aus Budapest
([DI Mathias Gruböck, aus Baden])