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01 März 2022

Spieletheoretische Überlegungen

https://www.youtube.com/watch?v=rPKqsczmFF0

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Rieck,

ich habe Ihr oben verlinktes Video gesehen, was bei mir verschiedene Überlegungen ausgelöst hat. Wenn ein Spieltheorie oder ein Modell eine falsche Prognose erzielt, dann sind meines Erachtens nach nicht die Spieler Schuld sondern es waren wohl Modellierungsparameter die nicht genügend Berücksichtigung fanden.

Mögliche Modellierungsfehler:

1.) Falscher oder nicht vollständiger Spielekontext

2.) Falsche oder nicht berücksichtigte Spieler

3.) Falsche Annahme oder Einschätzung der gespielten Runden

4.) Falsche oder nicht vollständige Einschätzung der Gewinn/Verlustchancen aller Spieler

Eine nicht ganz hinreichende Erklärung des Versagens der eigenen Modelle ist es eine Gruppe oder gar einen einzigen Spieler als Verrückten, Dämonen, Faschisten, Kommunisten, das Böse an sich usw. zu erklären, weil dann bräuchte man die Spieletheroie gar nicht sondern könnte gleich die einzelnen Pressestellen der jeweiligen Spielegruppen abfragen. Speziell wenn Abwertung und „Containment“-Politik respektive Spielstrategien bei einzelnen Spielern seit Jahr und Tag zum Grundsatz des einen, spielbestimmenden Spielers gehört.

Welches Spiel wird gespielt? Was ist der Kontext der einzelnen Angriffskriege seit dem Ende des kalten Krieges?

Der gemeinsame Nenner aller Kriege seit dem Beginn des „Krieges gegen den Terror“ hatten einen gemeinsamen Nenner: Erbeutung und den Transport von fossilen Energien. Wenn man die Liste der größten erdölproduzierenden Länder und die Länder die seit 9/11 angegriffen wurden oder zumindest einem Regimechange/Putsch erleiden mussten, dann kommt es hier zu einer nahezu eineindeutigen Überdeckung. Wenn man noch Transitländer mit strategischen Pipelineprojekten hinzurechnet, hat man alle Kriegsgebiete der letzten 20 Jahre zu 100%. Das einzige Land mit großer Erdöl und Erdgasproduktion, das nicht angegriffen wurde sind die USA, die wiederum waren zu 100% an allen Angriffen oder Putschversuchen auf andere Länder direkt beteiligt. Hieraus könnte man das Spieltheorem oder Muster ablesen, dass die USA sehr viel investieren um den Weltmarkt für Öl und Gas zu kontrollieren. Es wäre auch eine sehr sinnvolle Strategie wenn man das Ziel, wie die USA hat, über die gesamte Welt zu herrschen. (Führungsmacht der freien Welt, einzige Supermacht oder so ähnlich in der Selbstbeschreibung) Aus Sicht der US-Spieler käme es hier zu einer Detailstrategie für Europa, dieses vom ressourcenreichen Russland zu trennen, nachdem die finanzwirtschaftliche Übernahme der Ressourcen scheiterte (Chordokowski-Verhaftung 2003/Rede Putin im Deutschen Bundestag 2003)

Über die folgenden fast 20 Jahre wurde eine zunehmende Hegemonie über die Energieversorgung Europas durchgeführt, der sich zum Beispiel in Spielschritten wie den im NDAA von 2020 eingebetteten Spielzug „Protecting Europe`s Energy Security Act von 2019 darstellt. Die Verknappung von Transportkapazitäten (US-Putsch in der Ukraine, Nordstream 2) kann an sich nur ein Ziel haben, den Preis zu steigern und die Versorgungssicherheit zu reduzieren. Hinzu kommt, dass die USA ihre Spielposition durch Stationierung von militärischen Kräften in unterschiedlichsten Konstellationen (Bilateral, willige Staatengruppen, NATO-Bündnis) und unterschiedlichsten Weisen unterstreicht. Zuletzt wurde der Beschluss des irakischen Parlaments für den Abzug der US-Besatzungstruppen nicht einmal ignoriert. Das heißt die USA definieren offenbar die Spielregeln die gelten und eroberte Ressourcen werden durch militärische Macht geschützt. Alle, den US-Ansprüchen zuwiderlaufenden Interessen und Projekte stellen offenbar einen Angriff auf die USA dar (vergl. US-Pipelinesanktionen im Rahmen des US National Defense Act`s). In der Logik des US-Spielteilnehmers (oder in der Eigendefinition: Spielleiter) sind also alle eigenen Angriffskriege und Putschs ein völkerrechtlich gedeckter Akt der Selbstverteidigung (der Position des Weltherrschers) und jeder Widerstand dagegen ein Angriff auf die Position der USA, was wiederum einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.

In den Augen der USA können sie bei der Strategie die Europäer und die Russen aufeinander zu hetzen nur gewinnen. (Steigerung der Waffenexporte, mehr militärischer Einfluss, Kontrolle über den eurpäischen Energiesektor (Abschuß von Undingern wie der Energiewende und dem Ausstieg aus der Nuklearenergie), Ausdehnung der Kontrolle über die EU und den EURO) – Gleichzeitig hatten die Russen kaum eine Chance mitzuspielen, da die USA permanent die bisher erzielten Spielgewinne (Abrüstungsverträge, G8-Einbindung, Vertrauensbildende Maßnahmen, OSZE, UNO-Sicherheitsrat, Nichterweiternugszusagen, usw.) ersatzlos strichen und über Angebote der Russen nicht einmal redeten – mehr noch, die Russen wurden ausgelacht, verspottet und verhöhnt wenn sie versuchten ihre Position darzulegen oder gar zu halten. Analogien hierzu findet man in Deutschland beim Thema der Wiedervereinigung, wo der Osten noch verspottet und abgewertet wird wenn er sich eher erobert fühlt als auf gleicher Höhe wiedervereinigt.

Nachdem mit Russland niemand reden wollte oder im Falle der Europäer, diese auch nichts zu sagen haben ohne die Erlaubnis der Führungsmacht, begann Russland seine Wahrnehmung des Spieles sehr transparent und offen (jedenfalls im Internet) darzulegen. Da kann man dann in der Spielanalyse ein zunehmendes Auseinanderklaffen der Spielzüge und deren öffentlichen Darstellung feststellen – aber das vor allem im Westen. Speziell in Europa hat man das Gefühl, dass es die größte Gefahr darstellt wenn die Russen ihre Position in den Medien darstellen können, wo wir ja doch alle spätestens seit Corona wissen, dass unsere gefilterten Leitmedien die einzig richtigen Fakten und alle Wahrheit der Welt haben. Spieletheoretisch ein eher schräger Ansatz. Dann kommt es zu solchen spielerischen Lizitationen: auf westlicher Seite sagen thinktank-nahe Meinungsbildner, die Russen sind vollkommen neurotisch wenn sie sich vom Westen angegriffen fühlen – gleichzeitig sieht man einen russischen General, der referiert um wieviel die US/NATO-Übungen an den russischen Grenzen zugenommen haben, bei denen die Kampfbomber das Ausklinken von taktischen Atombomben üben und wie britische Kampfschiffe im Schwarzmeer in russische Hoheitsgebiete eindringen um Verteidigungsmaßnahmen zu aktivieren, die von begleitenden Überwachungsflugzeugen aufgezeichnet werden.

Jetzt sagen dann wieder alle Spielkommentatoren sofort, ah geh, die sollen sich nicht so aufregen, das ist doch lustig gemeint (so wie der Kapitän des britischen Kampfschiffs). Also schauen wir mal nach (spieletheoretisch): Hat die USA schon einmal einen Angriffskrieg wegen Ressourcenerbeutung gemacht? Haben sie schon einmal Länder destabilisiert oder durch eine Putsch einen Regimechange hervorgerufen? Geben die pragmatischen US-Amerikaner 700 Milliarden Dollar jedes Jahr fürs Militär aus, damit sie es dann nicht nutzen – oder müssen die jedes Jahr zumindest 700 Milliarden wieder reinspielen? Wenn die USA in Polen und Rumänien (und, wie von den Russen befürchtet bald auch in der Ukraine) Raketensystem aufbauen, die angeblich gegen die Bedrohung aus dem Iran gedacht sind, stimmt das auch wirklich? Wenn diese Raketensysteme wirklich nur defensiven Charakter haben warum kündigen die USA dann einseitig den Mittelstreckenraketenvertrag INF und verhandeln nicht einmal über ein Moratorium mit den Russen? Warum werden dann die Raketenbasen in Rumänien und Polen für die neuen atomaren Mittelstreckenraketen tragfähig gemacht? Ist Putin wirklich ein durchgeknallter Hosenscheißer weil Atomraketen der USA in 7 bis 15 Minuten in Moskau einschlagen können (und in St. Petersburg in einem Wimpernschlag)? Warum fragt Putin:“ Warum denkt der Westen wir sind Vollkoffer?“? Warum bekommt man das Gefühl, die einzigen Vollkoffer sind die Europäer, die permanent Kriege für die Vorherrschaft der USA (Dollar) führen und sich zur Not auch noch das eigene Bein weghacken – besonders die Deutschen? Sind die Deutschen wirklich so bescheuert oder einfach nur besetzt?

Ihr Modell hatte nur ein kleines Manko: die letzten zwei Runden, die an die Russen gingen waren immer damit verbunden, dass sie nicht nach den Regeln des Westens spielten (Krim, Syrien) Wahrscheinlich gehen noch ein paar Runden an die Russen (Venezuela, Guatemala) da sich die westlichen Eliten feiern, weil sie die ausgestreckte Hand der Russen nach der Wende entgegen aller Versprechen ausgeschalgen haben und die Russen jetzt zum eigenen Schaden Richtung China treiben. Den einzigen Irrsinn sehe ich im Westen, weil ich speziell in Europa hier überhaupt keinerlei Gewinnchancen sehe – eher ein Lose – lose und weil sich die Europäer noch in Selbstzerfleischung zu übertreffen suchen. Allen voran die Deutschen, die hier schon einige Übung über die letzten Jahre aufgebaut haben. Was wollen die Europäer? Spielen die überhaupt noch mit? Oder geht es nur noch um die Ausbeutung der letzten verbliebenen Assets für ausländische Eliten, zu denen sich unsere Führer dann so gerne im Ausgedinge gesellen (oder gar immer schon Teil dieser Spiel-Systeme waren)

Die Reaktion vieler im Westen ist derart irrational, was wahrscheinlich auf die jahrzehntelange Selbstwahrnehmungspropaganda des Westens zurückzuführen ist. Wer nur in einfachen Chancen denkt (Gut/Böse) und sich permanent in seiner Wahrnehmung manipulieren lässt, darf sich nicht wundern wenn er beim Pokern mit den Großen oder den ins Eck gedrängten sein ganzes Geld und noch die Hosen dazu verliert.

Ihr Modell hatte nur einen Fehler: Sie haben die russische Position falsch eingeschätzt – die gehen all in! Weil die haben aus dem Schicksal der Indianer in den USA gelernt und nichts zu verlieren.

DI Mathias Gruböck, Analyst                                                                                Torrox, 01.03.2022

15 März 2020

EU-Boeing

Wo ist eigentlich die Milliardenklage der EU gegen Boeing wegen der Schummelsoftware - ah nein - wegen der Killersoftware? Im Gegensatz zu Software im Autobereich, die Testsituationen erkannten um den Verbrauch zu minimieren und niemand (trotz milliardenschwerer transatlantischer Medien-, NGO- und Expertenkampagne) daran gestorben ist, sind durch die Fehlfunktionen (?) fast 1000 Menschen gestorben. 

Es stellt sich natürlich die Frage ob es eine Fehlfunktion oder ein Feature ist. Wenn die Software zu erkennen glaubt, dass jemand eine Maschine massiv nach unten drücken will, dann zieht sie partout hoch. Mhmm - vielleicht mal als automatisches Anti-Wolkenkratzerkollisionssystem angedacht. 

Jetzt stellt ein Congress-UA fest, dass es schwere konstruktive Fehlkonzeptionen im Dunstkreis des Ringelringelreiha-Spiels zwischen FAA-Boeing-(Anm. Homelandsecurity) gegeben habe. Das ist in den USA immer so - das war schon bei der Columbia-Absturzuntersuchung so - hochhirarchische Strukturen, die sich vollkommen widerstandslos gegenüber wirtschaftlichem und politischem Druck zeigen. Immer der gleiche Duktus: Wenn die Realität nicht den Vorgaben entspricht wird eben die Realitätsdarstellung (Wortgebung) angepasst. Wenn man nicht foltern soll es aber tut, dann nennt man das eben einfach "intensivierte Verhörmethoden" und schon passts wieder. Wenn man gerne seinen Entwicklungsvorsprung in der Drohnentechnologie auch in Passagierflugzeugen implementiert sehen würde, dann würde man das Ding vielleicht mcas (Maneuvering Characteristics Augmentation System - also vielleicht Steuerungscharacteristikzusatzsystem) nennen. Also vereinfacht vielleicht besser Zusatzsteuerungssystem - also ähnlich wie beim "selbstfahrenden Automobil" (Selbstfahrenden Selbstbewegenden) einfach eine algorithmusgesteuerte Fernsteuerung - also letzten Endes zeitversetzt gesteuert durch einen Programmierer. Höchstwahrscheinlich gibt es da aber auch die Schnittstelle zur echtzeitigen Fernsteuerung - wie es sie auch beim "selbstfahrenden Auto" also programm-ferngesteuerten Auto geben wird. (zumindest die Fernabschaltung, die es bereits gibt) 

Nur, wo ist da die EU? Wo gibt es hier eine Klage - gleich mal so 20 Milliarden - weil ein bissal mehr als VW alleine nur in den USA gezahlt hat. Nichts - die bekannte Brüsseler Nullnummer. Haben die Lobbyisten schon erklärt, dass sie das nicht wollen!? Und überhaupt, waren es wahrscheinlich die Russen irgendwie. Oder HUAWEI. Oder der Beelzebub in Kombination mit den Antichristen. Eben die Putin und HUAWEI.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 15.03.2020
Analyst

08 April 2018

Gift-STRAT-COM


Warum? Damit sie nichts über die Vergiftung erzählen können - war ja schon ein Lapsus, dass Julia mit ihrer Cousine in Moskau telefonieren konnte. Nervengiftanschlag - die EU hat noch einen Giftgas-Anschlag verurteilt?! Aber erst jetzt kommen die Briten drauf den Skripals eine neue Identität im 5-Eyes-Raum zu geben. So sicher wie jetzt sind die Skripals nie gewesen. Die können jetzt durch Russland reisen und der Kremel wird die Straßen für sie mit Watte polstern, damit ihnen nichts passiert. Das einzige ist, dass sie dem Sergeij keinen Wodka erlauben würden - wegen seiner Leberwerte. Die Frage stellt aber keiner - vielleicht wollen die Skripals gar nicht nach Australien umgesiedelt werden. Aber die britische Polizei schickt ja "Statements" für die Patientin Julia Skribal aus, die in Moskau lebt. Vielleicht möchte die ihren Freund behalten und nicht wegen des Schwachsinns der Muppets Johnson-May irgendwohin verbracht werden. Aber wer fragt schon die Opfer dieser Intrige. Natürlich ist plötzlich auch wieder der CIA im Spiel. Der Schwachsinn der sich hier langsam auftürmt sprengt langsam wirklich alle Grenzen. Also zurück zum Macron-Plan A - Giftgas in Syrien. Warum nicht gleich so wie geplant? Mit diesem nationalen Anschlags-Pippifatz reitet man sich nur selbst unnötig rein. Da gibts doch noch zu viele mit funktionierender Großhirnrinde außerhalb des geheimdienstlich-militärisch-rüstungswirtschaftlichen Komplexes und der Bilderberger Bildergeschichten.

Also besser die Zeugen verschwinden lassen bevor der ganze Schwachsinn explodiert - WAHRSCHEINLICH könnten sie zu den May-Johnson Wahrheiten nicht wirklich etwas beitragen. Und wir wollen ja das thumbe Volk nicht verwirren - also die Russen waren es - Putin höchstpersönlich - im weißen Kittel im Labor als Gargamel. Scheiße, das was der Johnson nimmt kriegt man nicht auf Krankenschein. Und in Twitter kann man ja den Schwachsinn vom britischen Außenministerium wieder löschen - was heißt das? Fake News? Uiii - da brauchen wir aber die EU-STRAT-COM um daraus eine ordenliche West-Wahrheit zu fabrizieren.

DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 08.04.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

08 Januar 2017

Wunderwuzi Putin

Man muss Schwachsinn nur immer weiter verbreiten um ihn irgendwann selbst zu glauben. Das ist die Strategie der amerikanischen Medien und der zurückruderten Geheimdienste. Klar ist das jetzt die Rache der Medien für den Trump-Wahlkampf a la "Lock her up" - bei dem E-Mails ja durchaus auch eine Rolle gespielt haben. Noch kurz vor Schluss kann man sich erinnern, dass FBI-Chef James Comey sich ja vorbildlich ins republikanische Wahlrennen mit E-Mailuntersuchungen warf - aber jetzt war das eben auch Putin. Natürlich waren es vor 4 und 8 Jahren die Chinesen, die die Wahl gehackt haben sollten - weil sie jetzt plötzlich damit aufgehört hätten um den China-Feind Trump zum Präsidenten zu machen. Auch hat keiner aufgepasst, dass die US-Dienste über die Jahre riesige Rechner-Bot-Netze in China und Russland etabliert haben um diese gekaperten Rechner dann für verdeckte Angriffe auf US-nationale Ziele zu nutzen. Snowden ist nicht nur deswegen der auserkorene Feind dieser trojanischen Geheimtrojaner im Staatssold. Er könnte sie alle auffliegen lassen. Aber natürlich war es Putin. Er ließ gezielt die demokratischen E-Mails hacken, da er wusste, dass die innerhalb der Demokraten ganz böse übereinander schrieben. Also gab er den Befehl gezielt diese E-Mails zu hacken und die republikanischen E-Mails nicht zu hacken. Sozusagen "Eingriff in die US-Wahl durch unterlassene paritätische Hackangriffe". Weil bei den republikanern hat man die E-Mails gar nicht hacken müssen um direkte Erklärungen zu bekommen, wie das republikanische Establishment den "gordischen und jedenden Knoten-Smasher" Trump ablehnt. Und die NYT auch. Und überhaupt alle. Also hat Putin entschieden, dass er kurz mal die US-Wahlen gegen das Polit-Establishment umdreht. Das ganze während er mit nacktem Oberkörper auf dem sibierischen Tiger reitet und noch ein paar NATO-Spezialtruppen aus Syrien vertreibt. Manche in den US-Geheimdiensten glauben auch, dass er orthodoxes Wasser in Wein oder Wodka verwandeln könnte - was in Damaskus zur Zeit nicht so der Renner wäre, wegen der Fässer, die man ja dort für Bomben braucht. Die USA haben ja ihre Un-Fass-bar-Bomben. Wenn man sich vor solch durchgeknallten "Nackte-Kanone 1,5"-Geheimdiensten, die in Europa (deutschsprachig) voll den Durchblick haben, nicht fürchtet, dann glaubt man auch, dass Trump übers Wasser gehen kann und Hillary die eigentliche Reinkarnation von Mutter Theresa ist. Fanpost an hillary.clinton@gmail.com!

Es gibt auch Gerüchte in den US-Geheimdiensten, dass Trump nur eine Marionette von Putin ist, der die Gesetzeslage derart ändern soll, dass Vladimir Putin in 4 Jahren bei den Präsidentenwahlen in den USA antreten kann. Bei seinen Zustimmungsquoten in Russland wird er unter den fast gleichen Rahmenbedingungen in den USA auch eine Mehrheit schaffen können – wenn er schon Trump zum Präsidenten gemacht hat.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Malaga, 07.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

05 April 2016

Putinversteher und Verschwörungstheoretiker

Martin Sillus Und mir ist aufgefallen, dass die Putin Verteidiger und Verschwörungstheoretiker in ihrer Wortwahl nahezu identisch und in jedem post über dieses Thema ganz oben zu finden sind.

Martin Sillus: Putin-Verteidiger? Das heißt also alle andern sind Putin-Aggressoren? Wieso? Was hat Ihnen Herr Putin getan? Hat er Sie irgendwie bestetzt? Stationiert er Atombomben in Ihrer Nähe? Dominiert er Ihre Medien mit seinen Wertvorstellungen? Führt er laufend völkerrechtswidrige Angriffskriege und zwingt Sie zum Mitmachen? Überwacht er Sie? Spioniert er Ihre Wirtschaft breitflächig aus und verdonnert diese laufend zu Strafzahlungen? Droht er ihnen laufend (Wirtschafts-)Sanktionen an, wenn Sie nicht das machen was er will? Warum sind Sie feindlich gegenüber Herrn Putin (und verkürzen damit, dass sie gegenüber einem ganzen Volk aggressiv agieren) Was haben die Russen Ihnen getan? Also, die Russen, die ich kenne sind alle sehr anständige und ordentliche Leute. Warum wollen Sie einen Krieg gegen Russland? Zu lange Frieden? Weil die Russen ihnen was genau streitig machen? Wenn man aufhört den Nachbarn zu verstehen oder verstehen zu wollen, dann beginnt der Streit. Ich kann Herrn Putin verstehen (in sehr Vielem) und ich will eigentlich keinen Krieg mit Russland, den Russen oder auch nur Herrn Putin führen. Es ist nicht in meinem Interesse! Es kann m. E. auch nicht das Interesse Europas sein. Das gewisse Gruppen in den USA Interesse daran haben, ist seit langem offensichtlich. Also wollen Sie auch Krieg? Was haben Sie davon?
 
DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 05.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juni 2014

Fakten schaffen


Eine Meinung kann nie falsch sein. Fakten lügen nicht, das einzige was im Prozess einer Meinungsbildung passiert ist, dass der Beobachter von Fakten/Daten zwangsläufig das Ergebnis beeinflusst. Und das mit physikalisch nachgewiesener Zwangshaftigkeit.

Kapitalismuskritik über die Auswertung/Auswahl von Zahlen und Fakten zu falsifizieren ist wohl eine ähnliche Anstrengung, wie weiland Bush Seniors Klimawandelberater, der einfach keinen fand. Das einige Grundannahmen des Kapitalismus ins Wanken geraten sind, das ist genauso schwer zu bestreiten, wie die Existenz des Klimawandels.

Wenn genau die Verfechter des Prinzips „Der Markt regelt alles“ auf das gegensätzliche Konzept „To big to fail“ abstellen, ist das nur ein erster Hinweis, dass es Agglomerationen gibt, die monopolistische Systematiken in der Marktwirtschaft betreiben. Es ist eine Definition des Prinzips, dass die Mechanismen des Marktes durch marktbeherrschende Kräfte manipulierbar sind. Das heißt, dass es offenbar eine kritische Menge an Kapital gibt, ab der sich dieses Kapital nur noch vermehren kann und nicht mehr abnimmt. Dies Masse an Kapital ist mit der Massenansammlung eines schwarzen Loches zu vergleichen, dass beginnt, alle freien Massen einzufangen um gleichzeitig weiter an Geld-Masse zuzulegen.

Jetzt kann man weiterhin beschreiben wie sich diese Geld-Massen eigene Gesetzmäßigkeiten schaffen um sich noch weiter zu konzentrieren. Mann könnte vielleicht auch so wagemutig sein und diese Bestrebungen in TTIP und TISA auch wiederzufinden.

Der beste Lösungsansatz für eine Menge dieser Herumdruckserein wäre einfach die Vereinigten Staaten von Amerika bis nach Europa auszudehnen. Damit wären eine Menge an Problemen verschwunden. Der Dollar wäre wieder unumstritten die Leitwährung in der Welt und es ergäbe sich ein wirklicher einheitlicher Wirtschaftsraum, ohne TTIP-Konstruktionen. Auf der anderen Seite wären die Menschen dann Amerikaner und bekämen auch die Rechte echter Amerikaner und würden nicht als 2. oder 3. klassige Freunde behandelt, die einfach nur schlecht Englisch sprechen. Na gut, man müsste eben ein zwei Generationen für die Integration verbrauchen, aber nachdem zum Beispiel Deutsch ja eh schon oft eher als Retro-Unhippe-Zweitsprache betrieben wird, sollte das auch endlich einmal zu einer Klärung beitragen. Die europäischen Sprachen sind dann einfach soetwas wie das gute alte Latein. Eine Kultursprache aber keiner braucht es eigentlich mehr. Auch würden dann die Europäer so überwacht wie die Amerikaner und nicht wie eben jetzt. Und den meisten Europäern wird Washington genauso weit weg vorkommen wie Brüssel. Dann gäbe es auch keine Diskussionen mehr wer jetzt genau seine Einflusszonen und Militärstützpunkte wohin verschieben kann oder darf – überhaupt wäre einfach alles klarer.

Und man müsste nicht mehr den Herrn Putin so sehr als die Unsäglichkeit an sich brandmarken, da er dann sowieso draußen wäre und endlich eine Entscheidung gefällt worden wäre, dass Europa zu Amerika gehört und nicht ein eigener Kontinent ist. Immerhin ein Kontinent der mit einem anderen so eng zusammenpickt, dass man da immer so schwer eine Abgrenzung vornehmen kann. Wenn im Kalten Krieg der Mont Blanc der höchste Berg Europas war, dann kann man das sicherlich auch machen, dass Europa eigentlich zu Amerika gehört. Und eines ist sicher: Bevor es Vereinigte Staaten von Europa geben wird, gibt es ein paar Bundesstaaten von Amerika in Europa. Faktisch gibt es die ja bereits – also warum nicht Fakten schaffen und sie wirklich eingliedern.



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Von Blogger am 6/27/2014 02:41:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt