Posts mit dem Label Gas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10 Mai 2022

Abhängig von billiger Energie

https://www.youtube.com/watch?v=C1d7B8b7ZT8

Meiner Ansicht nach wird das wichtigste Thema dabei vollkommen vergessen: Der Preis! Es ist einfach die falsche Strategie wenn man von falschen Propagandaschlüssen auf falsche Maßnahmen übergeht. Deutschland (Österreich...) ist nicht von russischem Gas abhängig - wir sind von billiger Energie abhängig. Daraus zaubert unsere soziale Volkswirtschaft Wohlstand für alle. Wenn jetzt Milliarden investiert werden um Gas und Öl um ein Vielfaches zu beziehen, dann stimmen zwar die Megawattstunden wieder überein nur wandert der Wohlstand dann zu denjenigen die den 10fachen Preis und wohl auch Profit aus der Umstellung schlagen. Hinzu kommt noch, dass diese Umverteilung von Gaseuros in Petro- und Frackingdollar wohl langfristig auch noch die Währungsumrechnung zusätzlich Kaufkraft und Wohlstand abfließen lassen wird. Also, wenn man irgendwo den Plan gefasst hätte die Euro-Bürger ihres Vermögens zu berauben und es in den Dollarraum zu verschieben, dann müsste man es genau so machen wie es derzeit gespielt wird. Die Europäer spielen fleißig in einem Spiel mit bei dem sie auf allen Längen nur Risken erhöhen UND dafür auch noch blechen müssen. Das ist grenzwertig sinnvoll - der Rest der Welt schüttelt nur den Kopf und fragt sich ob die EU-EURO-päer irgendeinen Lemminge-Kurs gebucht hat. 
 
Wenn man die EU mit einem Übernahmekandidaten der 90er-Jahre vergleicht, dann sind alle Vorbedingungen für eine feindliche Übernahme (wenn sie nicht schon geschehen ist) erfüllt. Exponentielle Überschuldung mit keiner realistischen Rückzahlungschance aus dem Cashflow, das heißt, dass die Bestandswerte de facto schon verkauft sind, Rohstoff- und Vorprodukte werden vom Management bewußt verteuert und verknappt. Das politische Management wirkt überhaupt schon als ob es im Boot der Übernahmetreiber sitzen würde, es wird die eigene Währung bewusst geschwächt um der Überschuldung zu entgehen, was aber gleichzeitig die Übernahme zusätzlich erleichtert. Die Kostenstrukturen und Ausgaben werden bereits aus einem anderen Wirtschaftsraum vorgegeben. Um nicht massiv an Wert zu verlieren drängt das verbliebene Großkapital ebenfalls in den anderen Wirtschaftsraum und verstärkt dadurch die Übernahmekapazitäten des übernehmenden Wirtschaftsraumes. Faktum ist, dass nach der militärischen Hegemonie der USA über Europa, die informative Hegemonie, die mediale Hegemonie und die rechtliche Hegemonie folgte. Die totale wirtschaftliche Hegemonie ist seit dem CETA-NAFTA Einbahngleichrichtervertrag eingeleitet worden und dürfte schon mit Anfang 2020 finalisiert worden sein.

 DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 10.05.2022

Analyst

01 März 2022

Spieletheoretische Überlegungen

https://www.youtube.com/watch?v=rPKqsczmFF0

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Rieck,

ich habe Ihr oben verlinktes Video gesehen, was bei mir verschiedene Überlegungen ausgelöst hat. Wenn ein Spieltheorie oder ein Modell eine falsche Prognose erzielt, dann sind meines Erachtens nach nicht die Spieler Schuld sondern es waren wohl Modellierungsparameter die nicht genügend Berücksichtigung fanden.

Mögliche Modellierungsfehler:

1.) Falscher oder nicht vollständiger Spielekontext

2.) Falsche oder nicht berücksichtigte Spieler

3.) Falsche Annahme oder Einschätzung der gespielten Runden

4.) Falsche oder nicht vollständige Einschätzung der Gewinn/Verlustchancen aller Spieler

Eine nicht ganz hinreichende Erklärung des Versagens der eigenen Modelle ist es eine Gruppe oder gar einen einzigen Spieler als Verrückten, Dämonen, Faschisten, Kommunisten, das Böse an sich usw. zu erklären, weil dann bräuchte man die Spieletheroie gar nicht sondern könnte gleich die einzelnen Pressestellen der jeweiligen Spielegruppen abfragen. Speziell wenn Abwertung und „Containment“-Politik respektive Spielstrategien bei einzelnen Spielern seit Jahr und Tag zum Grundsatz des einen, spielbestimmenden Spielers gehört.

Welches Spiel wird gespielt? Was ist der Kontext der einzelnen Angriffskriege seit dem Ende des kalten Krieges?

Der gemeinsame Nenner aller Kriege seit dem Beginn des „Krieges gegen den Terror“ hatten einen gemeinsamen Nenner: Erbeutung und den Transport von fossilen Energien. Wenn man die Liste der größten erdölproduzierenden Länder und die Länder die seit 9/11 angegriffen wurden oder zumindest einem Regimechange/Putsch erleiden mussten, dann kommt es hier zu einer nahezu eineindeutigen Überdeckung. Wenn man noch Transitländer mit strategischen Pipelineprojekten hinzurechnet, hat man alle Kriegsgebiete der letzten 20 Jahre zu 100%. Das einzige Land mit großer Erdöl und Erdgasproduktion, das nicht angegriffen wurde sind die USA, die wiederum waren zu 100% an allen Angriffen oder Putschversuchen auf andere Länder direkt beteiligt. Hieraus könnte man das Spieltheorem oder Muster ablesen, dass die USA sehr viel investieren um den Weltmarkt für Öl und Gas zu kontrollieren. Es wäre auch eine sehr sinnvolle Strategie wenn man das Ziel, wie die USA hat, über die gesamte Welt zu herrschen. (Führungsmacht der freien Welt, einzige Supermacht oder so ähnlich in der Selbstbeschreibung) Aus Sicht der US-Spieler käme es hier zu einer Detailstrategie für Europa, dieses vom ressourcenreichen Russland zu trennen, nachdem die finanzwirtschaftliche Übernahme der Ressourcen scheiterte (Chordokowski-Verhaftung 2003/Rede Putin im Deutschen Bundestag 2003)

Über die folgenden fast 20 Jahre wurde eine zunehmende Hegemonie über die Energieversorgung Europas durchgeführt, der sich zum Beispiel in Spielschritten wie den im NDAA von 2020 eingebetteten Spielzug „Protecting Europe`s Energy Security Act von 2019 darstellt. Die Verknappung von Transportkapazitäten (US-Putsch in der Ukraine, Nordstream 2) kann an sich nur ein Ziel haben, den Preis zu steigern und die Versorgungssicherheit zu reduzieren. Hinzu kommt, dass die USA ihre Spielposition durch Stationierung von militärischen Kräften in unterschiedlichsten Konstellationen (Bilateral, willige Staatengruppen, NATO-Bündnis) und unterschiedlichsten Weisen unterstreicht. Zuletzt wurde der Beschluss des irakischen Parlaments für den Abzug der US-Besatzungstruppen nicht einmal ignoriert. Das heißt die USA definieren offenbar die Spielregeln die gelten und eroberte Ressourcen werden durch militärische Macht geschützt. Alle, den US-Ansprüchen zuwiderlaufenden Interessen und Projekte stellen offenbar einen Angriff auf die USA dar (vergl. US-Pipelinesanktionen im Rahmen des US National Defense Act`s). In der Logik des US-Spielteilnehmers (oder in der Eigendefinition: Spielleiter) sind also alle eigenen Angriffskriege und Putschs ein völkerrechtlich gedeckter Akt der Selbstverteidigung (der Position des Weltherrschers) und jeder Widerstand dagegen ein Angriff auf die Position der USA, was wiederum einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.

In den Augen der USA können sie bei der Strategie die Europäer und die Russen aufeinander zu hetzen nur gewinnen. (Steigerung der Waffenexporte, mehr militärischer Einfluss, Kontrolle über den eurpäischen Energiesektor (Abschuß von Undingern wie der Energiewende und dem Ausstieg aus der Nuklearenergie), Ausdehnung der Kontrolle über die EU und den EURO) – Gleichzeitig hatten die Russen kaum eine Chance mitzuspielen, da die USA permanent die bisher erzielten Spielgewinne (Abrüstungsverträge, G8-Einbindung, Vertrauensbildende Maßnahmen, OSZE, UNO-Sicherheitsrat, Nichterweiternugszusagen, usw.) ersatzlos strichen und über Angebote der Russen nicht einmal redeten – mehr noch, die Russen wurden ausgelacht, verspottet und verhöhnt wenn sie versuchten ihre Position darzulegen oder gar zu halten. Analogien hierzu findet man in Deutschland beim Thema der Wiedervereinigung, wo der Osten noch verspottet und abgewertet wird wenn er sich eher erobert fühlt als auf gleicher Höhe wiedervereinigt.

Nachdem mit Russland niemand reden wollte oder im Falle der Europäer, diese auch nichts zu sagen haben ohne die Erlaubnis der Führungsmacht, begann Russland seine Wahrnehmung des Spieles sehr transparent und offen (jedenfalls im Internet) darzulegen. Da kann man dann in der Spielanalyse ein zunehmendes Auseinanderklaffen der Spielzüge und deren öffentlichen Darstellung feststellen – aber das vor allem im Westen. Speziell in Europa hat man das Gefühl, dass es die größte Gefahr darstellt wenn die Russen ihre Position in den Medien darstellen können, wo wir ja doch alle spätestens seit Corona wissen, dass unsere gefilterten Leitmedien die einzig richtigen Fakten und alle Wahrheit der Welt haben. Spieletheoretisch ein eher schräger Ansatz. Dann kommt es zu solchen spielerischen Lizitationen: auf westlicher Seite sagen thinktank-nahe Meinungsbildner, die Russen sind vollkommen neurotisch wenn sie sich vom Westen angegriffen fühlen – gleichzeitig sieht man einen russischen General, der referiert um wieviel die US/NATO-Übungen an den russischen Grenzen zugenommen haben, bei denen die Kampfbomber das Ausklinken von taktischen Atombomben üben und wie britische Kampfschiffe im Schwarzmeer in russische Hoheitsgebiete eindringen um Verteidigungsmaßnahmen zu aktivieren, die von begleitenden Überwachungsflugzeugen aufgezeichnet werden.

Jetzt sagen dann wieder alle Spielkommentatoren sofort, ah geh, die sollen sich nicht so aufregen, das ist doch lustig gemeint (so wie der Kapitän des britischen Kampfschiffs). Also schauen wir mal nach (spieletheoretisch): Hat die USA schon einmal einen Angriffskrieg wegen Ressourcenerbeutung gemacht? Haben sie schon einmal Länder destabilisiert oder durch eine Putsch einen Regimechange hervorgerufen? Geben die pragmatischen US-Amerikaner 700 Milliarden Dollar jedes Jahr fürs Militär aus, damit sie es dann nicht nutzen – oder müssen die jedes Jahr zumindest 700 Milliarden wieder reinspielen? Wenn die USA in Polen und Rumänien (und, wie von den Russen befürchtet bald auch in der Ukraine) Raketensystem aufbauen, die angeblich gegen die Bedrohung aus dem Iran gedacht sind, stimmt das auch wirklich? Wenn diese Raketensysteme wirklich nur defensiven Charakter haben warum kündigen die USA dann einseitig den Mittelstreckenraketenvertrag INF und verhandeln nicht einmal über ein Moratorium mit den Russen? Warum werden dann die Raketenbasen in Rumänien und Polen für die neuen atomaren Mittelstreckenraketen tragfähig gemacht? Ist Putin wirklich ein durchgeknallter Hosenscheißer weil Atomraketen der USA in 7 bis 15 Minuten in Moskau einschlagen können (und in St. Petersburg in einem Wimpernschlag)? Warum fragt Putin:“ Warum denkt der Westen wir sind Vollkoffer?“? Warum bekommt man das Gefühl, die einzigen Vollkoffer sind die Europäer, die permanent Kriege für die Vorherrschaft der USA (Dollar) führen und sich zur Not auch noch das eigene Bein weghacken – besonders die Deutschen? Sind die Deutschen wirklich so bescheuert oder einfach nur besetzt?

Ihr Modell hatte nur ein kleines Manko: die letzten zwei Runden, die an die Russen gingen waren immer damit verbunden, dass sie nicht nach den Regeln des Westens spielten (Krim, Syrien) Wahrscheinlich gehen noch ein paar Runden an die Russen (Venezuela, Guatemala) da sich die westlichen Eliten feiern, weil sie die ausgestreckte Hand der Russen nach der Wende entgegen aller Versprechen ausgeschalgen haben und die Russen jetzt zum eigenen Schaden Richtung China treiben. Den einzigen Irrsinn sehe ich im Westen, weil ich speziell in Europa hier überhaupt keinerlei Gewinnchancen sehe – eher ein Lose – lose und weil sich die Europäer noch in Selbstzerfleischung zu übertreffen suchen. Allen voran die Deutschen, die hier schon einige Übung über die letzten Jahre aufgebaut haben. Was wollen die Europäer? Spielen die überhaupt noch mit? Oder geht es nur noch um die Ausbeutung der letzten verbliebenen Assets für ausländische Eliten, zu denen sich unsere Führer dann so gerne im Ausgedinge gesellen (oder gar immer schon Teil dieser Spiel-Systeme waren)

Die Reaktion vieler im Westen ist derart irrational, was wahrscheinlich auf die jahrzehntelange Selbstwahrnehmungspropaganda des Westens zurückzuführen ist. Wer nur in einfachen Chancen denkt (Gut/Böse) und sich permanent in seiner Wahrnehmung manipulieren lässt, darf sich nicht wundern wenn er beim Pokern mit den Großen oder den ins Eck gedrängten sein ganzes Geld und noch die Hosen dazu verliert.

Ihr Modell hatte nur einen Fehler: Sie haben die russische Position falsch eingeschätzt – die gehen all in! Weil die haben aus dem Schicksal der Indianer in den USA gelernt und nichts zu verlieren.

DI Mathias Gruböck, Analyst                                                                                Torrox, 01.03.2022

21 Januar 2020

Die USA verteidigen die EU

Jetzt machen die USA- mit ihren Vasallen in der NATO das Großmanöver „Defender 2020“ gleich mit den Finnen und den Georgiern dazu, also entlang der gesamten russischen Staatsgrenze zu dem Teil von Europa (in der offiziellen Diktion gehört Russland, als größtes europäisches Land ja gar nicht zu Europa) der ja nicht von der NATO eingenommen werden sollte – nach dem Ende des Kalten Krieges. Und vor allem nicht von den USA. Aber die stellen lustig Raktensilos in den eroberten Gebieten auf und lassen deutsche Kampfflieger im Baltikum patrouillieren. Sehr sensibel. Das deutsche Staatsfernsehen erklärt noch dem Publikum, dass jetzt 37.000 US-Soldaten durch den Osten der Republik marschieren und dass die „US-Truppen die EU verteidigen“ würden.

Also den kuschenden Vasallen der Weltmacht wird hier die Ausdehnung des Oberbefehls der US-Militärführung bis an die russische Grenze als Akt der Verteidigung erklärt. Gleichzeitig verabschieden die USA ein Gesetz im Rahmen des Verteidigungsetats (2020 National Defense Authorization Act), der eine klare wirtschaftskriegerische Zielsetzung hat – nämlich die Kontrolle über Europas Energieversorgung zu erlangen und die Umgehung der amerikanischen Kontrolle über die Ukraine-Transitrouten (vergleiche Hunter Biden – CEO in unkrainischer Gashandelsfirma, mit kolportierten Vertriebsförderungsprämien in Millionenhöhe)

Jetzt sind da aber bei der angegriffenen Nordstream 2 österreichische und deutsche Investoren (z.B.: OMV) schon ordentlich in Vorfinanzierung gegangen. „Sanktionen“ gegen ein energiepolitisch sinnvolles und wirtschaftlich profitables Projekt entbehren jedweder rechtlichen Grundlage und stellen klassisch einen Akt der Aggression dar. Rein formal greifen die USA im Rahmen ihres Militärs die Energieversorgung in Europa an. Es ist klar, dass das US-Militär den Dollar verteidigt und jede Strategie mitträgt, die den Dollar stärkt. Wo dann öffentlich rechtliche Fernsehsender in Deutschland Gefahr laufen „Fake-News“ zu verbreiten und zu verstärken, wie sie es bald bei jedem wirtschaftspolitischen Thema, das aus dem Dollarraum vorgegeben wird, tun. Wobei, da kann der ORF auch aufholen mit Panik-Chaos-Diskussionen von hysterisch-aktivistischen Zentrum-Diskussionen in denen Fakten, Ängste und Wirtschaftsinteressen solange wild durcheinandergemischt werden bis man kaum glauben kann was die sich gegenseitig aufputschenden Teilnehmer zu wissen glauben und mit welchen Lösungsansätzen sie die in Studien erkannten Probleme zu verstehen versuchen. Gleichzeitig verbraten wir Unmengen an Ressourcen bei unseren Destabilisierungskriegen gegen Öl- und Gas-produzierende Länder. Eh klar – wenn die Ressourcen knapper werden, muß man darum kämpfen. Das würde das ganze kriegerische Verhalten auch klarer machen – wir werden nicht angegriffen, nur die „Feinde“ geben uns einfach nicht mehr so locker ihre/unsere Rohstoffe. Also wird dann auch klar, dass das mit der egalitären Globalisierung nur so lange gut gehen kann, wie alle zu unseren Bedingungen agieren. Weil Globalisierung mit einseitigen wirtschaftskriegerischen Sanktionen schaut auf die Dauer und in der Menge eher wie gute alte Kolonialpolitik aus. Destabilisieren, sanktionieren und gegeneinander aufhetzen (am besten über die Macht aus dem Internet). So kann man sich dann beispielsweise von einem ehemaligen 25 Millionen Leute Volk (Syrien) mit gerade mal 200 Mann Bodentruppen und ordentlich Megatonnen aus der Luft das Öl abgreifen. Also schauen, dass es nicht in die falschen Hände gelangt. Also nimmt sich da ein Land (z.B.: USA) heraus weltweit zu definieren was die richtigen Hände für Öl und erlaubte Pipelines für Gas sind.

Unser weltweites Öl- und Gas-Werksmonopol verteidigt auch noch die EU Grenzen – pauw sind die aber lieb und nett. Und die Europäer sind dermaßen schwach, das man ihnen ja fast schon den Selbsterhaltungstrieb absprechen möchte. Als erstes sollte man alle die glauben US-Interessen in der EU durchsetzen zu müssen in ein Boot setzen und der Mayflower nachschicken. Oder man pusht sie zum deutschen Bundeskanzler.

DI Mathias Gruböck Nondorf,21.01.2020
Analyst

25 Oktober 2019

Wer sich betroffen fühlt ist betroffen


Ich find das ja so lustig mit dem Trump-Amtsenthebungsdingens - der Biden war da dabei wie die Soros-Demokraten die Ukraine mit 5 Milliarden Kosten annektiert haben - plötzlich sitzt dem sein Sohn im Aufssichtsrat in einer ukrainischen Gas-Handelsfirma - wahrscheinlich dort wo sie aktuell den Firtasch versuchen mittels ihrer Politjustiz ausliefern zu lassen. Genau so wie die US-Truppen aus dem Nordirak abziehen - bis auch die die dafür sorgen sollen, dass das Öl dort nicht in syrische Hände fällt. Und bei uns laufen die Bauxis los und machen Nachbar in Not! Die einen holen sich das Öl und bei uns machen sich alle ins Hoserl wegen Demokratie und dem "Schlächter von Damaskus"-Assad, das nenn ich mal gutes Marketing. Die einen sind die Guten und plündern ein Öl-Land nach dem anderen und wir machen uns solche Sorgen um die Demokratie und das Völkerrecht..

Was mich stört ist, dass der Trump dem Biden schaden hätte sollen, wenn er den Nepotismus der korrupten Demokratenriegen aufzeigt - natürlich hätte er auch dem Dick Cheany schaden können, wenn er seine korrupten Geschäfte aufgezeigt hätte - dann wärs ein Rep gewesen..

In Mali dürfen die Europäer alleine herumhupfen - da gibts nur Sand.

DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 23.10.2019
Analyst

05 Dezember 2018

Alle schlechten Dinge sind III


Also geht’s wieder los. Die Amis haben jetzt sehr, sehr viel Geld investiert um mit ihrem Fracking-Öl durchzuhalten bis die Preise wieder anspringen – die Bedingung für dieses Investment war jedoch, dass das anschließende Geschäft mit dem schwarzen Gold nicht mehr die angestammten Platzhirschen machen würden. Als erstes der Irak, dann der Iran und Russland, parallel dazu Venezuela wurden sukzessive vom Markt genommen oder in die wirtschaftliche Verfügungsgewalt der US-Weltwirtschafts-Hegemonen gebracht.

Gleichzeitig wurden alle Versuche alternative oder auch nur sparsamere Energieverwertungstechnologien einzusetzen torpediert: Diesel wurde kaputt-geschittstormt und mit der Heerschar von bezahlten Experten und Lobby-NGO‘s als das Übel aller Übel gebranntmarkt während Benziner weiter das Doppelte an wirklich giftigen CO (Kohlenmonoxid) ausstoßen dürfen – hier berechnen die bezahlten Pseudo-Luftreinhalter keine Anzahl der Toten die vorzeitig von uns gegangen sind. Auch erneuerbare Energien werden mit viel Aufwand von den Transportnetzen ferngehalten, den Klimawandel gibt es ja gar nicht, Energiesharing zwischen Deutschland und Österreich wird wieder abgeschafft, weil offenbar zu viel Synergien, Atomkraftwerke werden fröhlich weitergeplant und neugebaut – selbst Unsummen in eine wahnwitzige Aufrüstung gesteckt mit der man viel viel besser erneuerbare Energien fördern könnte und damit gleichzeitig die sich anbahnenden Ölkriege in Europa verhindern könnte.

Aber alle Suppenkasperln von der US-geomilitärischen Mastdarmverlängerung (kurz NATO) fühlen sich plötzlich angegriffen von den Russen – vor allem weil sie die von den US/NATO-Strategien dichtgemachten Ukraine-Nadelöhr via Türkei und Nordstream zu entkommen versuchen und weil sie weiter zusammen mit dem Iran und den Golfstaaten Einfluss auf den Öl-Markt nehmen wollen. Diese, die europäische Vaterlands-Gemeinschaft verratende Partie von käuflichen Politikern und Militärs (z.B.: Baroso et altera) die ganz klar US-imperiale Hegemonieinteressen über die Interessen einer europäischen Volksgemeinschaft stellen. Als primäres Interesse der Völker Europas ist hier natürlich das friedliche Zusammenleben ALLER europäischen Völker zu nennen. Auch wenn es die NATO-Propaganda anders darstellt ist Russland das größte europäische Land und eines der größten europäischen Völker. Man sollte zudem nicht vergessen, dass die USA mit ihren NATO-Vasallen als erste den Frieden in Europa und die Nachkalterkriegsordnung gebrochen haben: Der Serbienkrieg mit der Herauslösung des Kosovo aus Serbien ist ein klassischer Bruch jedes Völkerrechts, der EU-Werte und jedweder anderen Grundlage des Zusammenlebens in Europa gewesen. Die europäischen Vasallenstaaten der USA, die allesamt durch diese militärisch besetzt sind (was sind sonst Militärstützpunkte – oder, warum haben die Europäer in den USA keine Militärstützpunkte?), erzählen sich und ihrer Bevölkerung immer wieder den Schmäh von der USA als „Partner“ obwohl sie gleichzeitig von der Führungsmacht und einer unipolaren Weltherrschaft sprechen. Und der größte Schwachsinn wird dann verzapft, wenn die größte und aggressivste Militärmacht der Welt mit einem demokratischen Friedensbringer gleichgesetzt wird – KEIN Staat wendet in der Außenwirkung demokratische Prinzipien an – das würde gar nicht gehen, da ja per defintionem US-Wähler nicht für die Belange anderer Staaten stimmen können. Auch wenn es manchmal als Demokratie dargestellt wird und alle westlichen Medien von Wahlen in den USA (z.B.: Midterms) intensiver berichten als etwa über die EU-Parlamentswahlen. Was bis zur Illusionsshow von demokratisch legitimierten Kriegen gegen andere Länder führt.

Herr Van der Bellen – ist Österreich jetzt immerwährend neutral oder nicht? Wollen Sie, dass sich weiterhin österreichische Soldaten an Kriegen von US-geführten Militärbündnissen beteiligt? Sind Sie nicht zum Schutze der Verfassung aufgerufen? Oder schon von Marlboro lobbyiert worden?

Als österreichischer Oberbefehlshaber schließen Sie jedenfalls an die Schwachmatiker des Kaiserreiches an – was machen österreichische Soldaten in einem Krieg der uns überhaupt nichts angeht und vor allem – wo wir auch NICHTS gewinnen können!? Einfach nur wieder mal dabei sein? Ganz abgesehen von Bundesheerlern die gerne mal im „Zeitausgleich“ beim Kampf um den Flughafen von Donezk ein paar gefangene Russen erschießen.

Diese korrumpierten (oder besser lobbyierten) europäischen „Machteliten“, die auf alles schauen nur nicht auf die Leute die sie angeblich vertreten sollen zeigen nur wieder einmal die Richtigkeit des Sprichwortes „Geld regiert die Welt“. Und Waffen töten Menschen und Aufrüstung und Wirtschaftskrieg führen zu Krieg.

Ich wil keinen Krieg. Ein bisschen Erinnerungskultur - #IchNicht!

DI Mathias Gruböck                                                                                          Nondorf, 05.12.2018
Analyst

17 März 2018

Aufrüstungs-Kriegshetzer



Rechtzeitig zum Gedenkjahr 2018, bei dem irgendwie alle das Ende des ersten Weltkriegs vergessen, spielt das untergehende ehemalige Weltreich GB die Tschauner-Stehgreif-Version von Sarajevo. Zwar ohne Thronfolgerpaar, aber sonst mit Ultimatum und allem was dazugehört. Nächster Schritt ist, dass die EU-Entente 2.0 den Wirtschaftskrieg gegen den Iran wieder intensivieren um ihn dazu zu pressen, das Atomabkommen selbst zu kündigen. Gleichzeitig dreht man wieder den Stellvertreterkrieg in Syrien voll auf, nachdem das mit der Macht in Deutschland geklärt ist. Der dritte Weltkrieg wird wohl dort beginnen wo die NATO-Staaten seit Jahren ein Drittel (!) der Weltwaffen- und Rüstung hinschicken. Seit 2008, also in nur 10 Jahren hat es das "heilige römische Reich" der NATO Weltherren geschafft aus einer Partnerschaft für den Frieden eine veritabel explosive Aufmarschsituation zu produzieren, wo bald schon der kleinste Funke zur Explosion reicht. Gerade von Machteliten, die den Gift-Schmäh schon ein paar Mal angewendet haben. Zur Erinnerung: vor ein paar Jahren saß ein US-Außenminister in der UNO-Vollversammlung und glaubte angeblich wirklich ein Fläschchen mit chemischen Kampfstoffen dort in Händen zu halten. Niemand fand es auch fragwürdig, wie die USA in den Besitz von angeblich irakischen C-Kampfstoffen gekommen sein will. Und die Troika aus EUNATO schickt dann den Baby-Face Kurz um dem Kremelchef klar zu machen, dass die USA gerne auch die NATO zu den Verteidigungswaffen greifen lassen wird, um die Öl- und Gasprofite heim ins Weltreich zu holen. (Man kann das immer daran erkennen, dass sich Herr Putin offensichtlich zum 2. Mal in seinen Amtszeiten genötigt sieht darauf hinzuweisen, dass Russland doch auch Waffen hätte, die dem Westen treffen könnten (Überschall-Raketen, Atom-Topedos..) - das macht man nur wenn eine Attacke wahrscheinlich ist)

Das US-Regime braucht diese "echten" Tributzahlungen wie einen Bissen Brot und stellt schon auf Kriegswirtschaft (Stahl- und Aluminiumproduktion) und NATO-Kriegspropaganda um. Jedenfalls erklären die westlichen Tribunen der Macht dem Volke warum man Kriege aller Art so dringend braucht - natürlich nur um den Wohlstand des kleinen Mannes gegen die aggressiven Russen/Iraner/Syrer/Kurden/Palästinenser/Iraker/Libyer/Afghanen/Ukrainer soweit sie Russen sind/Koreaner/Chinesen verteidigen. Also allen, die sich nicht dem Dollar-Globalisierungsregime vollkommen unterwerfen wollen/können. (Im Gegensatz zum Euro, der die 500.- Euro-Scheine einstellen musste, damit er im Bargeldhandel nicht den Dollar aussticht) Die Globalisierung stellt sich langsam nur als Stilmittel des Weltmachtanspruchs des westlichen Geldsystems heraus. Jedenfalls steht nicht "der Mensch" im Mittelpunkt. Die Globalisierung als subversives Gegenkonzept zur Aufklärung! Die strategische Frage die es zu lösen galt: Wie bekommt man den "freien Menschen" dazu sich für Wachstum und Profit anderer sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen!?

Noch dazu von einem Außenminister Johnson, der schon in der Brexit-Frage gezeigt hat, dass er seine Überzeugungen der politischen Opportunität und dem persönlichen Machtgewinn schneller opfert als er in einer Affenschauckel hängen kann. Genau solche Menschen braucht es um EU-Austritte und Kriege zu entfachen. (vergl. Nord-Irland und Gibraltar) – aber die Mainstreammedien schaffen das sicher auch noch den Russen umzuhängen.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 17.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


18 Februar 2018

Erdbeben mit ein paar MegatonnenTNT


Motte Allerechtevorbehalten a test of a mini nuke? 😀😀😀 Joint venture of Oil/Gas fracking and atomic lobby? 😋 (att. fake question!)


Motte Allerechtevorbehalten In Wirklichkeit schiebt der Kontinentaldrift England näher an Europa (EU) - ein paar Jahre noch und der Ärmelkanal ist eine Landbrücke über die die britischen Brexitgegner in die EU pendeln können.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                          Nondorf, 18.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater
 

12 August 2016

Anfrage Frau Sophie Sew Hee

Betreff: Anfrage Frau Sophie Sew Hee

Von: MG
Datum: 21.06.2013 08:43
An: rbi-pr@rbinternational.com
Kopie (CC): wksta.leitung@justiz.gv.at, sonja.hassa@justiz.gv.at, Eckert Fries Prokopp | Office

Sehr geehrter Frau Krenn-Ditz,
auf Grund von Hinweisen bezüglich Geldwäscheinvolvierungen von Frau Sophie Marie Paule Gruböck-Sew Hee, mauritianische und österreichische Staatsbürgerin, unbekannten Aufenthaltes richte ich als ihr Ex-Ehemann folgende Anfragen an Sie:
 
1.) Hatte meine damalige Frau in den Jahren 2004 - 2010 (und darüber hinaus) geschäftliche Beziehungen mit der RI-Gruppe oder mit Mitgliedern des Managements?
 
2.) Hat die RI (Raiffeisen International) oder verbundene Unternehmen der Raiffeisengruppe oder Mitglieder ihrer Geschäftsführung geschäftliche Kontakte (vorzugsweise Immobiliengeschäfte) mit der Bax Tennant Associe Ltd (u.a.) auf Mauritius?
 
3.) Welcher Art waren oder sind die Beziehungen zwischen Herrn Christoph Mandl (vormals RI, z.Z. Personalchef der Raiffeisen Bausparkasse) und Frau Sophie Gruböck-Sew Hee (oder verschiedene andere Variationen von Namen und Vornamen)
 
4.) Gibt es geschäftliche Beziehungen zwischen Raiffeisen International (oder deren Führungskräften) und Portcullis International über Offshorefirmen in Mauritus, die sich mit Immobilieninvestment beschäftigen und die in der einen oder anderen Art Frau Sophie Sew Hee (das wahrscheinlichste Namenskonstrukt, das sie in Mauritius angibt) als Strohmann(frau) benutzt haben?
 
5.) Hatte die RI finanzielle Transaktionen von, nach oder über Österreich laufen, die sich mit Bonizahlungen der Firma RosUrkEnergo (oder eines ihrer Shareholder) an die RI oder Mitgliedern des Managements über Immobilienkonstrukte und Offshorefirmen via Mauritius (geographisch zum afrikanischen Kontinent gehörig) befassen?

6.) Hat die RI oder eines ihrer Managementmitglieder je versucht durch Verbindungen zur ÖVP-Niederösterreich in Verfahren vor einem österreichischen Gericht einzugreifen um Geldwäschetransaktionen und Bestechlichkeit/Untreue zu vertuschen?

7.) Hat die RI oder eines ihrer Managementmitglieder je versucht Menschen über ihren politischen Einfluss auf staatliche Dienste und Körperschaften beseitigen zu lassen, die für die Geheimhaltung von gewissen Finanztransaktionen gefährlich waren?

Ich bedanke mich im Voraus für die wahrheitsgemäße Beantwortung dieser Fragen, da mir durch Malversationen im Zuge der oben angeführten Fragestellungen ein persönlicher und familiärer (neben dem nicht bezifferbaren menschlichen) Schaden in der Höhe von 4,500.000.- Euro entstanden ist. Es würde mich sehr freuen falls die Raiffeisen International in irgendeiner Art zu der Auklärung der Hintergründe diverser Geldwäschevorkommnisse, Mordanschläge, Vergewaltigungen und Entführungen beitragen könnte.
 
Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden
 
Anhänge:
2012_05_11 BAX Ltd.jpg
   
14,7 KB

16 Februar 2016

Warum man keine Videos veröffentlichen sollte


Kasachstan ist eine diktatorisch geführte Republik. Es gibt also einen Präsidenten der nie abgewählt wird und auch nicht in seiner Herrschaftsdauer beschränkt ist. Demokratie ist das Prinzip des Machtwechsels durch mehrheitliche Bestimmung des, durch Freiheits- und Verfassungsgesetze geschützten Volkes. Das heißt, dass das Volk sich frei von Thechnologien der Machterhaltung und – verschaffung zu Mehrheiten zusammenfinden kann. Dies ist in ganz wenigen Ländern der Welt wirklich umgesetzt. Außerhalb der Schweiz gibt es meist nur Staatsgebilde, in denen unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft sich unterschiedlich nachhaltig Zugang zur Macht verschaffen können.

Speziell in den Demokratien die sich als Präsidialsystem bezeichnen liegt die Situation vor, dass Gruppen rund um den formalen Machtfokus organisieren um an dieser Konzentration von weitreichenden Machtbefugnissen teilhaben zu können. Diese Gruppen stehen meistens untereinander in einem heftigen Konkurrenzkampf was sich meist in Rangordnungskämpfen nach dem Prinzip von Canidenrudeln ausdrückt.

Ein schönes Beispiel für diese Art der Machtentfaltung ist eben Kasachstan, wobei hier die Übergänge zur monarchistischen Strukturen offensichtlich sind. Dies begründet sich großteils in der Dominanz der Familie oder des Clans in asiatischen Gesellschaften. Hier haben sich zwei Teile eines Clans offenbar in einen Kampf um die Nachfolge im präsidial-monarchischen Machtsystem verstrickt. Auf Grund seiner geopolitischen und wirtschaftlichen Bedeutung fanden die einzelnen Parteien durchaus Verbündete in Lobbys aus dem Westen.

Rachnat Alijev verlor die Gunst als bevorzugter Partner des Banken-, Fonds- und Investmentbereiches im Zuge der Aktivitäten rund um die Gasstreitigkeiten im Ukrainetransit des russischen und turkmensischen Gases. Zentraler Konfliktpunkt war hier die Ermordung zweier Bankmanager (Zholdas Timaliev und Aibar Khasenov). Den beiden Managern wurden wahrscheinlich ihre ursprünglichen Verbindungen zu den Gruppen und Lobbys (speziell im Londoner Banken- und Investmentbereich) zum Verhängnis. Dadurch schwenkte die Protegierung der konservativen britischen Regierung, der Berater- und Konsulentengruppen und der Banken und Fondsgesellschaften und der linken Finanzwelt auf den zweiten Aspiranten der präsidialen Nachfolge in Kasachstan, auf Timur Kulibayew. Ab ca. 2008 wurden die finanzstrategischen Hoffnungen vollkommen auf Timur Kulibayew gesetzt, der nach der geplanten Übernahme der Ukraine durch den Westen für die weitere Verdrängung der Russen aus dem europäischen Gasgeschäft sorgen sollte. Zudem dürfte dem ehemaligen kasachischen Kronprinzen Alijew nach 9/11 sein Versuch zuvor auf die fundamentalistisch-islamistische Karte zu setzen auf den Kopf gefallen sein.

Prinzipiell wirkten die Unterstützergruppen politisch entlang den klassischen Orientierungsrichtungen getrennt. Jüdisch und sozialdemokratisch standen hinter der Kulibayew-Partie und dem Präsidialregime während konservative Kräfte eher auf Seiten der von Alijev agierten. Diesen Schwenk in der strategischen Bearbeitung vollzog auch der Botschafter der britischen Wirtschaft, Prinz Andrew, mit. Durch seine militärische Stellung in der britischen Armee und seiner Kampferfahrung als Hubschrauberpilot war er durchaus geeignet um in diesen sensitiven Regionen die wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen des britischen Ex-Empiers zu vertreten. Dass Timur Kulibayev 2007 Sunninghill Park von Prinz Andrew kaufen konnte deutet darauf hin, dass er damals der bevorzugte Nachfolgerkandidat in Kasachstan der englischen Administration und des Londoner Bankenplatzes war. Wobei es hier unterschiedliche Ansätze zwischen der Administration und den Banken gegeben haben dürfte, jedenfalls schlug sich Prinz Andrew noch zwischen 2010 und 2011 für die Boni der Banker entgegen der öffentlichen Meinung massiv in die Bresche. Dies dürfte zum selben Zeitpunkt geschehen sein als die Londoner Administration Prinz Andrew fallen ließ. "Es gibt große Besorgnis - nicht nur über das, was bisher berichtet wurde, sondern über das, was noch herauskommen könnte", sagte ein Spitzenbeamter aus der Regierung von Premierminister Cameron der Zeitung "Sunday Telegraph" vieldeutig. (Zitat n-tv online)

Alijev wiederum hat wohl ab Beginn der 2000er Jahre erkannt, dass er auf das falsche Pferd gesetzt hatte und begann sich verstärkt auf die wirtschaftlichen Aspekte seine Schaffens zu fokussieren. Der offizielle Versorgungsjob war dabei noch eine Botschafterfunktion in Mitteleuropa – hautpsächlich Wien. Dort gründete er auch einge seiner Firmen. Höchstwahrscheinlich kamen die finanziellen Mittel aus seiner Geschäftstätigkeit in Kasachstan über Umwege (Seychellen, Mauritius und Virgin Islands – und andere britische Kronländer in die EU) nach Europa. Das funktionierte solange ganz gut, solange er sich nicht die sozialdemokratische/israelische Gruppe zum Feind gemacht hatte. Die Geschäfte gingen wie geschmiert solange es hier keine Konflikte gab. Global Sugar war hier, neben Medienhäusern eine der zentralen Drehscheiben. Jetzt kann man sich überlegen ob der Global Sugar eher von Kuba oder Mauritius gekommen ist, aber es war wohl sehr stark das Commenwealth-Mitglied Mauritius (vorgeschaltet Seychellen und nachgeschaltet Zypern und Malta)

Einen weiteren, fatalen Fehler beging Rachnat Shoraz (Alijevs Versuch aus der Islamisten-Judenmörderecke zu kommen) zusätzlich: er deutete an, dass er eine Unmenge an Daten und Fakten habe, die er im Rahmen von Gerichtsprozessen vorlegen würde. Da hier eine Unmenge an schmutzigen Geschichten gelaufen waren und das schelchte Gewissen der Dreck-am-Stecken-Haber immer noch größer ist, als der wahre Beweismittelstand des unter Druck geratenen Alijev, waren sich wieder alle einig, dass es besser sei, wenn man irgendwelche Offenbarungseide des Herrn Alijev grundsätzlich verhindern würde. Von der Handschrift her, deutet es eher auf israelische Kräfte hin, jedoch waren hier britische Kräfte durchaus auch sehr stark involviert, dass man Herrn Alijev kaskadiert mehrere Beruhigungsmittel und Babiturate verabreicht um ihn dann komplett entspannt mit Mullbinden im Sitzen erdrosseln zu können. Die österreichischen Behörden fanden es wahrscheinlich auch als ultimative Lösung dieser ausufernden Probleme mit dem Fall Alijev wenn man einfach wegschauen würde. Ob sich der Killer jetzt eine ganze Nacht mit dem Opfer einschließen hat lassen um dann mit den überraschend vor Ort erscheinenden, unzuständigen Beamten des BMI den Erstickungstod des Herrn Alijev festzustellen oder ob der Killer es in den ca. 35 Sekunden der „persönlichen“ Medikamentenverabreichung und Zellentoröffnung erledigt hatte (prinzipiell genug Zeit ca. eine halbe Stunde nach Essensausgabe (inkl. Babituraten) einen gefügigen Delinquenten an den Heizungsstrang zu knüpfen) lässt sich nicht mehr nachweisen.

Das ist natürlich kein Beweis, jedoch alleine die hohe Wahrscheilichkeit (inklusive des äußerst verdächtigen Verhaltens des SC Pilnacek indem er am Tag des Ablebens des Untersuchungshäftlings Alijev über Kreuzreaktionen bei Babiturateinnahmen vor laufender Kamera philosophiert) für das fremdverschuldete Ableben eines Untersuchungshäftlings in Österreich, lassen einen mit möglichen Beweismitteln für die Involvierung von hochgestellten Personen in nicht ganz astreine Vorgänge etwas zögerlich umgehen. Auch ist die Aktion 4 Gutachten über die Art des Ablebens von Herrn Alijev erstellen zu lassen eher ein Verhalten eines Mitwissers als, dass man einmal eine Mordermittlung, inlklusive Spurensicherung am Tatort vornehmen würde. Es war immer unbestritten, dass Herr Alijev den Erstickungstod erlitten hatte. Die Frage war eher ob dabei jemand nachgeholfen hatte. Klassischer Vorgang unter Beamten, dass man ganz oft die Dinge fästhält, die niemand bestreitet.

Sagen wir halt, dass der Herr Alijev zu hoch gepokert hatte und voll auf die Goschen gefallen ist. So sehr, dass er jetzt am Zentralfriedhof liegt und alle auf sein Grab spucken. Das sind die Looser. Alijew, Haider, Barschel, Allen, Litwinenko und Garreth haben irgendwas flasch gemacht. Zumindest haben sie das getrunken oder das gegessen was die „Guten“ ihnen gegeben haben.

Ist auch egal. Also allen, und denjenigen die dies als Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung ansehen, ganz besonders. Niemand wollte wissen was der Herr Alijev alles auf seinen 3,9 GB Daten festgehalten hatte. Welche lustigen Videos mit all den lustigen alten Herren aus der Banken- und Adelsszene er hatte. Männer sind ja soo simpel gestrickt. Da glauben 50+ jährige Manager oder Honoratioren wirklich, dass 17jährige Mädchen sie ganz persönlich wollen, nur weil sie so toll und fesch sind.

Besser man hat keine Videos und weiß nicht warum alle derart wegschauen. Besser man lässt die Mächtigen so machen wie sie wollen und ist dankbar dafür, dass sie einen am Leben gelassen haben. Mantra: Fünf mal am Tag „Danke“ sagen.

Ahja – genau, Kasachstan ist eine präsidiale Republik und nicht wirklich eine tolle Demokratie. Gott sei Dank ist die Wahrnehmung bei uns ganz anders. Danke, Herr SC Pilnacek, dass Sie niemals am BG Baden interveniert haben, dass Sie niemals in Verfahren eingegriffen haben, dass Sie niemals ihren subordinierten StA (den Jäger, der so gerne in Ungarn jagen tut) mit dem feschen hellgrauen Maßanzug ins BG Baden geschickt haben um irgendwelche Verfahren dort illegal zu beeinflussen. Danke Herr SC Pilnacek, dass sie niemals Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt Weisung (falsch: Anregung) erteilt haben Akten und Vorgänge zu fälschen. Danke Herr Mag. SC Pilnacek, dass Sie nie bei Verwaltungsbehörden der BH Baden interveniert haben, Danke Herr Mag. Pilnacek, dass Sie nie ihre Adlaten beim BMI Bürger auf offener Straße überfallen haben und mit dem Umbringen bedrohen haben lassen, Danke.

Der Herr Präsident Nursultan Nasarbajew regiert seit 1990 in Kasachstan mit fast absoluter Macht. SPÖVP seit 1945. Österreich ist besser. Und man sollte in Österreich keine Videos veröffentlichen, die das Lanzeitmachtkonglomerat in Verlegenheit bringen könnte. Außer man hat weit und breit keine Mullbinden (von Lohmann und Rauscher).

DI Mathias Gruböck Baden, 16.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater