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17 Oktober 2019

Des Boris neue Kleider


https://orf.at/stories/3141143




Wenn Nordirland gleichzeitig in der EU und außerhalb sein kann (?!?) warum machen die Seppeln nicht gleich die gleiche Lösung für Schottland und den Rest der Insel? Genauso Schwachsinnig wie Österreich gleichzeitig in einer NATO-Partnerschaft sein UND immerwährende Neutalität einhalten kann. Genauso wie man angeblich bei der EU-Wahl den Kommissionspräsidenten wählt! Das ist Volksverarschung vom Feinsten! Und warum werden die Katalanen an ihrem Barcix mit Gewalt gehindert? Dürfen die Untertanen der britischen Königin mehr als die des spanischen Königs? In unseren sooo reifen Demokratien?
 
Warum dürfen sich die Kosovaren eigentlich mit Bomben-Unterstützung durch die NATO abspalten und Katalonien nicht? Was genau sind da die werten Unterschiede als reine Eliten-Macht-Politik?
 
DI Mathias Gruböck
Analyst

20 November 2017

Eigentümliche Aufmachung

Sehr geehrte News-Redaktion

In ihrem Artikel http://news.orf.at/#/stories/2415464/ vom 19.11.2017  berichten sie in einer Aufmachung über den Tod des spanischen Generalbundesanwaltes in Argentinien, als ob es hier eine direkte Verbindung zwischen der katalanischen Separatismus-Bewegung (speziell der katalanischen, entmachteten Regierung) und dem, anscheinend plötzlichen Tod des Generalbundesanwaltes gibt. Speziell die Anführungszeichen rund um die Todesursache („Infektion") stellen eigentlich ein Stilmittel der ORF-Redaktion dar, das Interesse nach den Hintergründen der angedeuteten Zweifel an der Todesursache zu erfahren. (vergleiche: „Herr Alijev beging in der Haftanstalt Josefsstadt „Selbstmord"")

Warum ist es der ORF-Redaktion nicht möglich ihre anscheinenden Erkenntnisse oder Informationen den Lesern auch mitzuteilen? Die stilistische Verbindung zwischen der katalanischen Unabhängigkeitsthematik und dem Tod des Generalbundesanwalts verdichtet noch stärkt den Eindruck der implizit mitgeteilten „Verschwörungstheorie" dieses Artikels.

Darf ich jetzt davon ausgehen, dass mir orf.at durch diesen Artikel mitteilt, dass die katalanische, abgesetzte Regierung hinter dem Ableben des spanischen Generalbundesanwaltes steht oder zumindest vermutet wird?

Danke für die Aufklärung,

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
2500 Baden

22 Oktober 2017

Separatisten

Der Konflikt in Spanien zwischen den Katalanen und den Zentralisten ist weder neu noch wird er der letzte Unabhängigkeitskampf in Europa bleiben. Dies ist vor allem dem Umstand des Schwebezustands des „neuen“ Zentralstaates Europa geschuldet. Im Prinzip stellt in all den Fällen wo der Nationalstaat eine Hegemonie über Teile der Bevölkerung, die sich wegen sprachlichen und kulturellen Unterschieden nicht automatisch mit der nationalen Identität (so es die überhaupt gibt) solidarisieren oder identifizieren, die Schaffung einer übergeordneten europäischen Identifikation eine Freisetzung alter Freiheitsbestrebungen.

Speziell an der Entwicklung zwischen England und Schottland kann man diese These abprüfen. Unter dem Dach der EU konnten sich Regionen weitestgehend verselbständigen, da es zu einer Verschiebung von Zentralfunktionen zwischen den Nationalregierungen und der europäischen Klammer kam. Im Endeffekt ist aus Sicht von ethnischen Regionen eine zentrale Metagewalt genug. Wenn jetzt historische Resentiments auf Grund negativer Erfahrungen mit der „alten“ Zentralgewalt vorherrschen, dann kann es nun verstärkt zu Sezessionsbewegungen von Regionen kommen. Im Fall von Schottland war die klare Reaktion auf die knappe Abspaltung von England die Renationalisierung und in der Folge das Brexit-Votum. Damit werden die wegdriftenden Regionen wie Nord-Irland oder Schottland wieder in den nationalen Verbund zurückgeführt.

Ursprünglich wurde das Modell der Auflösung der Nationalstaaten durch die Nach-Kalten-Krieg-Bereinigungsstrategie der USA in Jugoslawien exemplarisch eingeführt. Hier wurde die Zerschlagung des Nationalstaates zu Gunsten von west-freundlichen Kleinstaaten militärisch unterstützt. Auch beim Regimechange in der Ukraine spielten nationalistische Konzepte eine massive Rolle, obwohl diese im Fall der Ukraine nicht zu einem vollen Erfolg des Westens führten.

Sogar in Deutschland gäbe es Potential entlang der Weißwurschtgrenze Spaltungen herbeizuführen. Neben Belgien, Italien, Finnland, Bulgarien, Ungarn und vielen anderen Sezessionsmöglichkeiten.

Umgehend notwendig ist hierbei, den eigentlichen Konflikt zwischen einer Zentralfunktion in Europa und den vielen Sub-Zentralfunktionen in den Nationalstaaten zu lösen. Die Verstärkung von nationalistischen Konzepten wird durch den Widerstand von den Machtträgern der Sub-Zentralfunktionen verstärkt eingesetzt um nicht zwischen Regionalverwaltungen und der EU-Zentralfunktion aufgelöst zu werden. Dies beschleunigt aber wiederum einige Sezessionsbewegungen, die sich gerade von diesen Sub-Zentralfunktionen absetzen wollen. In GB haben sich die Menschen dazu entschieden, dass sie z.B.: Schotten und Großbritannier sind. Die Katalanen wollen nur Katalanen und Europäer sein.

Europa der Regionen wurde so lange vorangetrieben, solange die EU als (westliches) Friedensprojekt und übergeordnetes Integrationsziel verstanden wurde. Seit der Einführung des Euro wurde jedoch das Projekt EU für manche Machtstrategen zu stark und zu konkret. Eine EU der gleichberechtigten Regionen würde die Integration von Europa massiv beschleunigen und viele der „alten“ Machtprobleme beseitigen. So könnte man sogar das Thema mit der Türkei auf die türkische Region in Europa begrenzen und damit an Klarheit und Einfachheit gewinnen. Oder vielleicht gäbe es eine Möglichkeit für eine Lösung in der Brexit-Frage, indem Schottland der EU beitritt (was der Mitarbeiter von Goldmann&Sachs Herr Baroso ja noch massiv zu verhindern trachtete)

Zu diesem Konzept hat sich aber die EU bisher nicht durchringen können, da es keinen klaren Machtanspruch durch die EU über Europa gibt. Damit kommt es zu gesteigerten Instabilitäten und Zwischenwerten, die die Interessen verschiedenster Spieler forcieren, nur nicht die einer starken europäischen Zentralmacht, die nicht nationalstaatlich gestützt ist.

Eigentlich unterstützt die EU in Spanien nicht den demokratischen Prozess, der zu einer Stärkung der EU führen soll, sonder versucht subzentrale Nationalkonzepte zu stützen – außer es sind welche von Ungarn oder Polen. Das ist nicht konsistent und gefährdet die Entwicklung der EU. Was für eine Funktion hat die Zentralregierung in Madrid für die Katalanen? Militärischer Schutz? Fußballnationalteam? Diplomatische Vertretung? Was für Argumente gelten für Ukrainer, Jugoslaven, Schotten oder Iren, die für Katalanen nicht gelten?

Demokratisch gesehen, haben in den meisten Fällen die Zentralregierungen dem Bürger nicht ihren Mehrwert darstellen können. Wenn die Bürger der Auffassung sind, dass sein Leben auch hinreichend durch eine Regionalregierung geordnet werden kann, dann sollte man sich dem Souverän beugen.

DI Mathias Gruböck Baden, 22.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

06 Januar 2017

Brit Spexit

https://www.facebook.com/bowditch.williams/posts/1812585708997345

Don't care, this brexit story will bei decided by some fondmanagers and bankers if it ist good or bad for GB. If they want to get rid of a German-dominated EU, they will make the Brexit a successstory by using it to break up the union!
 
I don't understand why these Brits want to leave the union - and occupay Spain in wintertime...
 
DI Mathias Gruböck                                                                                                Malaga, 04.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

16 Dezember 2015

Überwachungswerkzeuge

https://netzpolitik.org/2015/spanien-hat-ein-neues-ueberwachungssystem-evident-x-stream/


Motte Allerechtevorbehalten Also, ich habe eine Meldung über ein gestrandetes marokkanisches Schlepperboot an der Meerenge von Gibraltar an die E-Mailadresse auf einer Seite der Guardia Civil gesendet. Das Mail kam zurück, da die Emailadresse nicht funktionierte „smile“-Emoticon War eh nur gerade zu der Zeit als sich eine Menge an Geheimdiensten angeblich drüber den Kopf zerbrachen wie die marokkanisch-stämmigen Terroristen von Paris von Nordafrika nach Schengen gelangt sind. Die Drogen- oder Menschenhändler an der spanischen Küste arbeiten mit Walky-Talky`s mit gerad ausreichender Reichweite. Sicher tolles System für die Freunde, da kann man dann schön gemütlich am Tisch sitzen bleiben und Reports generieren, die man dann wieder mit keinem in Schengen teilt. Für einen gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum keine gemeinsamen Sicherheitskräfte zu haben ist struktureller Schwachsinn. Abgesehen davon, dass jetzt jedes Land volles Programm in Überwachung investiert und damit mal 24. Die wahre Hebung von Sicherheitsniveaus hängt nicht von der Menge der zusätzlich generierten Daten ab sondern von der synnergetischen Nutzung von, bereits existierenden Informationen und Erkenntnissen. Alles andere verfolgt ganz andere Interessen und Ziele und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, das Leid von Opfern dafür auszuschlachten seine eigenen Interessen durchzusetzen. Ist zwar ein altes Rezept, jedoch wissen wir alle noch wohin das führen kann. Ein System oder Programm hat noch nie ein Problem gelöst - es ist nur ein Werkzeug. Es geht um den gezielten Einsatz von Werkzeugen und nicht um blödes Herumfischen. Mit macht es eigentlich mehr Angst diese Werkzeuge in Händen von Beamten zu wissen, die hier offenbar nach jedem Terroranschlag immer ein anderes Freiheitsrecht beschränken hätten müssen, damit sie ihre Gott-gleiche Allwissenheit und Unfehlbarkeit hätten walten lassen können. Ist genauso eine Geschichte wie wenn man behaupten würde, dass wenn man die Kontrolle von Warndreiecken und Verbandskästen schärfer druchführen würde (also noch schärfer) dann würde man Leben retten und die Menschen wärem im Verkehr sicherer. Oder nur weil man ein teuerers Kampfflugzeug kauft, ist das Land noch nicht sicherer. Noch ein Tipp für Einreisen nach Frankreich für alle die etwas muslimisch-arabisch ausschauen. Bärte abschneiden und Haare blond färben, wenn möglich eine Front National-Sticker aufs Auto kleben und die Frauen möglichst ohne Kopftuch und langen Kittel.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 16.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater