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27 Dezember 2018

Polit Academi extended version


25 April 2018

Re: Anfrage: - Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?

Sehr geehrte Frau Vogler,
leider kann man im Kontaktformular keine Graphiken weiterleiten:
Grafik zu Konfliktparteien in Syrien
1.) Assad Regime (Syrien?) versus Israel (Netanjahu-Regime?) Mir sind keinerlei Angriffe/Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen Israel bekannt. Bitte um Quellenangaben. Die Darstellung von kriegerischen Handlungen nur auf eine Person bezogen stellen reine Propaganda dar - jedenfalls starben beim westlichen Raketenangriff auf Syrien 40 Menschen die wohl nichts mit dem Herrn Assad zu tun hatten. Personifizierung gilt alleine der Feindbildgenerierung und nicht der Berichterstattung.
2.) Assad Regime gegen USA (Trump-Regime?) GB (May-Regime) und FRA (Exkolonialmacht - Macron-Regime) Mir sind keinerlei Angriffe/Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen die fremdstaatlichen Armeeeinheiten der USA, GB oder Frankreichs, die auf syrischen Territorium operieren bekannt. Mir sind keine Kampfhandlungen syrischer Truppen in anderen Ländern bekannt. Bitte um Quellenangaben.
3.) Rebellen gegen Assad: inwieweit sind Rebellen gegen Assad islamistische Terroristen, die alewitische, drusische, christliche, kommunistische oder andersdenkende Bevölkerungsteile ermorden - umbringen - töten? Werden die Mitglieder dieser islamistischen Söldner-Verbände wenn sie zum Beispiel nach Österreich zurückkehren als Gefährder eingestuft und wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt? Wo doch die Golfstaaten die Scharia-Gesetze extrem umsetzen und auch offenbar jetzt im republikanisch-laizistischen Syrien vorantreiben wollen. Irgendwie gewinnt man bei ihren Berichten und Artikeln den Eindruck, dass sie Assad ad personam als zu eliminierenden Feind beurteilen und die USA und die NATO-Staaten jedes Recht hätten Syrien in Teile zu zerstückeln (wie GB und FR es bereits vor nicht einmal 100 Jahren taten) Unparteilichkeit schaut etwas anders aus. Österreich ist geschichtlich immer am Besten gefahren als es sich nicht irgendwelchen Machtblöcken anschloss oder angeschlossen wurde. Und mit echter Neutralität. 
Warum nicht gleich mit den Worten von Trump: Assad-Tier-Regime? Es ist schon klar, dass die USA und ihre NATO seit spätestens 2008 in Syrien ein anderes Regime haben wollen. Daher ist auch klar, dass man Herrn Assad nicht gerade positiv medial verstärkt und, dass er geopolitisch und wirtschaftsstrategisch sowohl Israel als auch die Golfstaaten und damit auch die USA und damit auch die NATO-Länder stört - meine Frage zielte jedoch mehr dahin welche Interessen Österreich in diesem Regimechange-Szenario hat? Welchen verfassungsrechtlichen Normen entspricht ein "Mitläufertum" bei der Rekolonialisierung des nordafrikanischen Raumes?
MfG
DI Mathias Gruböck
Am 2018-04-24 um 12:25 schrieb Christina.Vogler@orf.at:
-->
Sehr geehrter Herr Gruböck,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Leider kann ich Ihre Kritik nicht ganz nachvollziehen, da im Text keineswegs das zu lesen ist, was Sie beschreiben. Vielleicht können Sie mir genauer beschreiben, welche „Pfeile" im Text Sie meinen, dann nehme ich gerne Stellung dazu.

Selbstverständlich fühlt sich ORF.at immer einer objektiven Berichterstattung verpflichtet, aus diesem Grund wird gleich zu Beginn des Textes auch auf die Auswirkungen der Luftschläge durch die USA, Großbritannien und Frankreich eingegangen – aber eben auch auf die Folgen, die das Assad-Regime auf die Menschen in den betreffenden Gebieten hat.

Mit freundlichen Grüßen,
Christina Vogler, Redaktion ORF.at

Von: kundendienst-webformular@orf.at [mailto:kundendienst-webformular@orf.at]
Gesendet: Freitag, 20. April 2018 16:50
An: Kundendienst - ORF-K
Betreff: Anfrage: - Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?

nachricht:
http://orf.at/stories/2434393/2434394/ in der Konfliktmatrix sind Pfeile derart ausgeführt, als ob es Kampfhandlungen Syriens gegen die USA, GB, Frankreich oder Israel gegeben hätte. Meines Wissens nach war Truppen der NATO nur in geheimen Kommandoaktionen und wie immer als "Ausbildner" in Syrien operativ. Wobei dies wahrscheinlich auch nicht wirklich dem Völkerrecht entspricht. Bitte um die Aufzählungen der Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen NATO/West-Truppen auf syrischen Territorium und speziell die Kampfhandlungen gegenüber Israel? Muss der Orf und die APA jetzt schon die Darstellungen der NATO-Pressestelle direkt übernehmen? "Also eigentlich haben die aggressiven Russen mittels Assad die hilfsbereiten und christliche Werte verteidigenden Westmächte angegriffen - und die müssen sich jetzt gegen diese Aggression wehren" Darf man das nicht sagen, dass die Bürger Syriens nicht plötzlich aus dem Nichts vollbewaffnet wurden? Darf man das nicht so darstellen, dass der gesamte Syrien-Destabilisierungskrieg klar den Schriftzug westlicher Geo- und Militärstrategen trägt? Ist ein Staatsmedium eigentlich auch der Verfassung und damit der "immerwährenden" Neutralität verpflichtet? Seit 9/11 helfen die westlichen Staaten diesem Raum derart mit "Friedensmaßnahmen" daß dort kein Stein auf dem anderen geblieben ist, neben Millionen Toten. Nicht zuletzt starben 40 Menschen durch den Angriff der USA/GB/F. Vielleicht waren da auch Babys und Kinder dabei, wo doch alle das so toll finden.
subject:
Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?
name:
mathias
nachname:
gruböck
email:


08 April 2018

Scharade

Man kann ja bekanntlich nicht nicht kommunizieren. Ein schöner Fall dieser Regel liegt im Fall des Giftes Nowitschok vor. Da gibt es ein paar Key-Player, ein paar New-Comer und ein paar die im Hintergrund ihre Ränkespiele spielen wollen.

Die Key-Player sind russische Chemiewaffenforscher und ihr britisches Pendant. Ein russischer Chemiker entschließt sich offenbar in den 90ern gegen Kampfstoffe deren Bestandteile offenbar sehr gut als Insektenvertilgungsmittel durchgehen vorzugehen. Nennen wir ihn Wil Mersajanov. Solange er das in Russland tut hat er die volle Unterstützung der Nervengift-Community aus dem Westen. Irgendwann gibt der kämpferische Tartar Wil auf und übersiedelt nach Berkley. Jetzt sind Chemiker durch ihre Abhängigkeit von Hochleistungslaboren auch sehr von den diese bereitstellenden Strukturen abhängig.

Wil hat eine Mission. Er will die Nowitschok-Gruppe und deren Strukturformel in die Liste der Chemiewaffen aufgenommen sehen. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Die USA und GB mit ihren Chemiewaffenlaboren haben bereits das was sie wollten – sie kennen die Strukturformel und dazugehörige Forschungsergebnisse und haben keinerlei Interesse die Nervengifte unter die OPWC-Sanktionen zu stellen. Stell dir vor du hast eine Waffe vom Feind, die niemand kontrollieren kann. Als Wil jetzt seine Bestrebungen im Westen fortsetzt die Nowitschok-Gruppe als Chemiewaffen verbieten zu lassen grätschen ihm genau die zuvor unterstützenden westlichen Chemiewaffenforscher rein. Er bekommt keinen Verlag für seine Veröffentlichung seiner Strukturformel und still und heimlich kauft das FBI die im Eigenverlag erschienen Bücher auf.

2011 erscheinen Forschungsergebnisse aus der Tschechei zum Thema Nowitschok und aus Porton Down kommen nach dem Anschlag mit Nowitschok in nur 6 km Entfernung seiner geheimen Forschungslabors, die bis 1989 gerne auch Nervengifte an britischen Soldaten ausprobierten, eher Dementis, die darauf schließen lassen, dass Nowitschok dort verfügbar ist oder dort zumindest produziert wurde. Gary Aitkenhead dementriert jedenfalls laut Presse, dass Nowitschok produziert wurde ODER die vier Wände von Porten Down verlassen hätte. Das britische Außenministerium assistiert darin indirekt indem es einen Tweet löscht, der den Nachweis der Herkunft des Giftes aus Russland behauptete.

Die Strategie der Medien ist auch weiterhin Moskau die Nicht-Erklärung von Fragen vorzuwerfen die sie selbst nie den westlichen Führern gestellt haben. Jedes Argument der Russen ist nur ein weiterer Nachweis für ihre Verlogenheit und Verschlagenheit, wo hingegen der Westen weiterhin auf seiner Indizienkette aus MH17-Abschuß und Giftgas-Einsatz in Syrien besteht – wo immer die gleichen Muster bedient werden, man Untersuchungen immer so anlegt, daß man eigene Informationen und Kritik massiv unterdrückt um dann in einem kaskadierenden Berichtswesen am Schluss durch einige „dienstnahe“ Untersuchungsteilnehmer, off the records die Russen als Schuldige zu entlarven.

Eines steht jedenfalls fest: wenn man Verschwörungstheorien provozieren will muss man es genau wie die Briten machen. Sofortige Anklage des Feindes bei Null Beweislage – soetwas schaut immer nach einer plumpen Verschwörung aus. Das wird wieder Millionen kosten in den diversen Gremien diese „Story“ so lange durchzuboxen bis der Widerstand der Denkbegabten wieder einmal gebrochen wird. Geschichte wird eben gemacht. Aber wenn es jetzt wirklich heißt, dass der russische Geheimdienst den Skripals Nowitschok auf die Türklinke geschmiert hätte, dann macht es sich der Westen diesmal noch schwieriger den Leuten das einzubläuen. Speziell wenn es Chance auf tiefe Temperaturen und Regen gegeben hat. Weil dann werden ja manche Varianten von Nowitschok zähflüssig und instabil. Weswegen sie auch nie vom russischen Militär ins Waffenarsenal übernommen wurden. Die Probleme bei der Ausbringung von Nowitschok auf feuchten, kalten und metallischen Untergründen kann man ja als Epigone auch nicht so genau studiert haben.

Vielleicht einigt man sich einmal in der NATO darauf, dass man die Russen nicht einfach für jeden intriganten Scheißdreck verantwortlich macht – nur weil man selbst das so gerne hätte (Vergl. Absturz der polnischen Präsidentenmaschine). Die Gebrüder Grimm-Ansätze von Gut und Böse sind vielleicht für kleine Kinder passend aber in angeblich so reifen Demokratien wird das langsam schwer zu glauben. Seit 2001 steigt der Drang des Westens Geschichten zu erfinden und Sagen zu basteln exponentiell an. Wieso eigentlich? Warum hat der Westen das so notwendig – wo er doch der Hort des absolut Guten ist?

DI Mathias Gruböck                                                               Baden, 08.04.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

01 April 2018

Urbi et Orbi


Wie wird es wohl weitergehen? Was sind die nächsten strategischen Züge? Die Frage ist ja, ob eine weitere Erhöhung des Druckes auf immer die gleichen Staaten (Kernthemen: BRICS Destabilisierung, Angriff auf den Iran, Angriff auf Nordkorea, Rückeroberung der venezolanischen Ölreserven, Beherrschung der Seewege) ohne eine Vielzahl von Kriegen der US-NATO-Truppen von statten gehen wird. Einführung von Berufsheeren, Söldnerheeren und Stärkung der Angriffskapazitäten deuten auf die Kapazitätserhöhung der westlichen Kampfverbände zur Behebung der immer häufiger auftretenden Engpässe hin. Gleichzeitig bedarf es einer Vielzahl an Aktivitäten in den Ursprungsnationen um den Angriffswillen und die „Vorwärtsverteidigungsbereitschaft“ aufrecht zu halten.

Die Frau May spielt hier ein gewagtes Spiel, da sie offenbar versucht die Eskalationsspirale anzuheizen, auch um von innen- und europapolitischen Konflikten abzulenken. Dieses altbekannte Stilmittel der Politik einen äußeren Feind zu generieren um die verfeindeten ehemaligen Freunde wieder hinter sich zu vereinen kann auch leicht überhitzen, da May die Russen sicherlich nicht dazu bekommen wird die NATO anzugreifen. Auch wenn sie noch so provozierend die deutsche Luftwaffe an der russischen Grenze provozieren lässt.

Trump wiederum dürfte mit der Entlassung von Tillerson auch einen Schwenk in Bezug auf die Gaspipeline durch Syrien hindurch gemacht haben. Das wird zu teuer und zu kompliziert um ein ordentliches Geschäft zu werden. Dadurch müssen jetzt die Israelis den Konflikt mit dem Iran aufwärmen um sich selbst die Trasse für die Pipeline, an die sie so gerne ihre Gasfelder auch Richtung Europa anschließen wollen um das große Cash zu machen, freizukämpfen. Da kommt es absehbar zu einem Konflikt mit der Türkei. Die Spaltung Syriens in Hegemoniezonen ist ein Konzept, dass schon einmal in den 20er Jahren unter den Kolonialmächten Frankreich und GB schief gegangen ist. Ein, mit Israel abgestimmter Angriff Frankreichs auf Syrien (klarer Weise auch wieder wegen eines Giftgasangriffes, weil die Syrer unbedingt ihre alten Kolonialherren wieder zum Angriff einladen wollen) mit gleichzeitigem Angriff Israels auf alles was schiitisch ist (vulgo iranisch) wird die Araber innenpolitisch zerreißen. Die korrupten Golfherrscher werden kaum als Mitkämpfer der Israelis gegen dann doch Glaubensbrüder überleben. Zentraler Punkt sind die Blasen-Staaten am Golf. Blasen sind bekanntlich hohl und instabil. Wenn aber klar wird, dass der Westen seinen offensichtlichen militärischen Kolonialismus nur durch eine Finanzhegemonie mit korrupten und degenerierten Herrschermarionetten ersetzt hat, dann können sich die massiv gelieferten Waffen durchaus auch plötzlich gegen deren Verkäufer-Armeen richten.

Die größte Problematik am derzeitigen Vorgehen der Weltmacht-Gruppe ist, dass sie sich kaum bis gar nicht mehr selbst an grundlegende Gesetze hält oder sie nach ihrem eigenen Gutsherrenprinzip einsetzen kann und auch einsetzt. Damit wurde die, durchaus fragile Herrschaft des Rechts nach dem 2. Weltkrieg spätestens seit 9/11 ausgehöhlt und zurückgedrängt. Dies lässt sich auch sehr schön am konstanten Rückgang der Verteidigungs-, Rüstungs- und Sicherheitsbudgets exakt bis 9/11 erkennen (bei anhaltend hohem Sicherheitsgefühl der Bevölkerungen) und der massiven Trendumkehr seit diesem Ereignis, bei laufend abnehmenden Sicherheitsgefühl in den Bevölkerungen und (oder eben wegen) massiven Anstiegs von kriegerischen Konflikten. Retrospektiv gesehen könnte man von einem Zeitalter der Machterhaltung durch Unsicherheitspolitik sprechen. Diese Entwicklung läuft auch immer sehr parallel mit dem Ausscheiden der Wendepolitiker aus den Machtpositionen und der Übernahme der Macht durch Kräfte, denen friedliche Entwicklungen zu wenig wirtschaftliches und finanzielles Wachstum versprachen.

Frau May hat sich nun wohl entschieden mit den US-Falken und Herrn Macron zusammen Frau Van der Leyen als transatlantisch-deutsche Kanzlerin zu inthronisieren um Russland in der Folge so zu isolieren, dass es nichts entscheidendes gegen die Kriegspläne in Syrien der West-Falken unternehmen kann. Dafür werden wahrscheinlich wieder die beiden Lieblingsprojekte der US-Militärs (Navy) forciert werden: Meereszugänge im Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und in der Ostsee sind russenfrei zu gestalten. Damit wird Polen seinen Druck auf die Russen-Enklave Königsberg erhöhen (vielleicht sogar um die polnischen BREXIT-Vertriebenen aus GB dort anzusiedeln), die Ukraine wird weiter den Konflikt um die Krim und die russischsprachigen Gebiet in der Ukraine anheizen (die europäischen Zivilisten die dort durch die Poroschenko-NATO-Luftwaffe starben, haben die Westpresse viel weniger interessiert als Kriegsopfer in Syrien, die nicht durch US-NATO-Truppen getötet wurden)

Irgendwie scheint es als ob der Richtungsstreit in der US-Administration ob man eher einen Krieg mit China via Südchinesisches Meer und Nordkorea oder mit Russland an der Königsberg-Krim-Syrienfront führen soll nicht geklärt. Die Rechten sind da wohl tendenziell eher für die China-Front und die Linken (Obama-Finanziers) eher für die Russen-Front. Daher auch die Verwerfungen an den unterschiedlichen Fronten mit konservativ geführten Verbündeten (vergl. Türkei-Kurden-Problematik) Oder warum die Russlandfeinde in der NATO gerade Merkel weg haben wollen, wie sie selbst es ventiliert hat. Es gibt offenbar Gruppen in Deutschland die ihre transatlantische nibelungentreue Verbundenheit mit einem übereifrigen Kampfgeist Richtung Russland nachweisen wollen. Auch sitzen die Russenbeziehungen in Deutschland traditionell eher links von der Mitte und wurden nochmals durch die Eingemeindung des ehemaligen Bruderstaates und dessen eher schroffen neoliberalen Übernahme durch die Westler links verfestigt.

Letzte „Enthüllungen“ in Bezug auf Wählerdaten-Kauf für Microwahlbeeinflussung könnten durchaus auch aus der CA-CIA-MI6 Wahlecke kommen, da Frau May‘s Strategie maßgeblich von dem Mitziehen der Deutschen abhängt. Jetzt will man offenbar die CDU weiter schwächen und damit auch Frau Merkel.

Offenbar setzen die strategischen Nabelschauer der Westen weiter darauf, dass man die exponentiell steigende Anzahl der Rand- und Nebenbedingungen einer Weltherrschaft vernachlässigen kann. Dadurch wird der Entscheidungs- und Lösungshorizont aber immer eingeschränkter und vager. Die effektive Realität driftet wie bei den Wahlvorhersagen immer weiter von den virtuellen Planungs- und Strategiespielzügen auseinander und die damit verbundene steigende Anzahl von Nicht-Realitäten (gemeinhin Lügen) lässt das Vertrauen und damit die Solidarität der Menschen rapide bröckeln. Auch die bestgemeinte Lüge bildet kein nachhaltiges Vertrauen. Die Technologie-Wachstums-Derwische arbeiten gegen Naturgesetze – Angepasstheit an begrenzte Ressourcen und Energieminimierung als Evolutionsziel um die Nachhaltigkeit des Lebens sicherzustellen.

Krieger die mit Selbstauslöschung spielen und Profiteuere von Verbrauchsmaximierungen werden nicht gewinnen. Sie werden nach allen geschichtlichen Erfahrungen samt der sie hervorbringenden Kulturen verschwinden. Und interessant wird ob die westlichen Machteliten es wirklich versuchen werden ihren Plebs die Fußball-WM zu vermiesen. Bisher war den Teile-und-Herrsche-Eliten das Brot-und-Spiele Gebot immer heilig. Wobei das Finanzkapital da anders denkt als reine, ungekaufte Politiker. Wobei – gibt‘s die überhaupt noch?

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 01.04.2018
Unternehmens- und Organisationberater

31 März 2018

May zeigt Powerpoint



The couple spoke through Wiltshire’s temporary chief Constable Kier Pritchard after reports emerged that a second police officer investigating the nerve agent attack is receiving treatment for suspected poisoning.
The uniformed constable is understood to have developed minor symptoms, including skin irritation, and is receiving treatment as an outpatient at Salisbury District Hospital.
He is reported to have come into contact with an object that possibly had 'secondary contamination from the nerve agent used to target the Skripals nearly three weeks ago.


Also handelt es sich anscheinend um einen Gift-Anschlag und keinen Gift-Gas-Anschlag.


(aus den offiziellen Unterlagen)

Jetzt hat sich aber angeblich herausgestellt, dass das Gift im Hause der Skripals ausgebracht wurde. Dies nach fast 3 Wochen Ermittlungstätigkeit. Wie kann sich Sergant Barley Stunden nach der Vergiftung der Skripals in ihrem Haus in Salisbury, da sie erst nach einem Restaurant und einem Bar-Besuch ins Koma fallen, bei der Parkbank vergiften? Was ist mit den beiden Spuren die in der Nähe der Parkbank gefunden wurden?
Welche Motive werden den Tätern nahegelegt. Warum die Art der Tötung, der Ort, der Zeitpunkt und die offensichtliche schwache Wirkung des Giftes?

(angebliche Unterlagen aus Botschafts-Briefings der offiziellen Britischen Stellen)

(Auszug aus den angeblich auch beim EU-Treffen gezeigten Powerpoint-Folien)Objektiv gesehen ist diese Aussage, die auch von BK Merkel so übernommen wurde nicht richtig. Zum Beispiel hat Großbritannien in ca. 6 km Entfernung von Salisbury die „capability“. Die Intention den Russen zu unterstellen, passt weder vom Zeitpunkt noch der Art der Durchführung – theoretische Probefrage: „ Warum gerade jetzt?“. Das Motiv eine bereits gerichtlich abgehandelte Straftat in Russland mit nachfolgender mehrjähriger Haftstrafe und Entlassung im Zuge eines Austausches über ein Jahrzehnt später unter bereits massiv angespannten Beziehungen zum Westen mittels eines Massenvernichtungsmittels zu „rächen“ klingt nicht wirklich überzeugend. Kein einziger krimineller Straftäter würde auf Grund einer derartigen Verdachtslage in Untersuchungshaft genommen werden.

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 31.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

May West gegen Ost

http://orf.at/stories/2432006/2432007/

Super! Die haben echt Eier so einen aktuellen Stoff aufzugreifen. Ist halt Ostern, Gott sei Dank nicht die x-te Satire zum Death of the Kennedy's oder zu Bush Jr.'s  9/11. Oder gar diese dauernden Verarbeitungen der britischen Kolonialherrschaft, die doch so lustig war. Aber man muss wohl die Filme drehen für die man das Geld bekommt. Aber die Scheiße stinkt halt immer bei den Anderen am lustigsten. Oder wie wärs mit einem Appartheits-Schenkelklopfer der USA - Niggerjagden von so lustigen Herren mit den weißen Zipfelmützen, aber wir wollen ja das Feindbild nicht aus den Augen verlieren und ordentlich abrunden. "Der Diktator ist tot, doch der Wahnsinn lebt weiter..." eh klar. Also wie heißt der noch einmal, der Stal-in oder Put-in. Alles die gleichen Wahnsinnigen und Verbrecher und Diktatoren - danke Frau May. Wär doch auch mal ein kleines Satirchen wert die Dame von CA-BREXIT-Gnaden. Ahso - nicht gewünscht, weil zu aktuell und zu relativierend... Aber RT in Washington abdrehen, so wegen der Meinungsfreiheit - als "ausländische Agenten" - schon eher dünnhäutig diejenigen die bei ihren Feinden immer ordentlich austeilen können.

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 31.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

30 März 2018

Salisbury nahe Porton Down

Es ist WAHRSCHEINLICH nur ein simpler Zufall, dass die Skripals ganz in der Nähe des geheimen britischen Chemiewaffenlabors und -testgelände Porton Down gelebt und auch gearbeitet haben.



In der nächstgelegenen Stadt wo die meisten der Chemiker und militärischen Chemiewaffenlaboranten leben. Ist WAHRSCHEINLICH nur ein reiner Zufall. Auch die zum Teil letalen Menschenversuche die in den 50er und 60er Jahren in Porton Down durchgeführt wurden sind immer wieder erfolgreich unter den Tisch fallen gelassen worden. Trotz Rechtsstaats. Beispielhaft ein unverdächtiger Bericht aus dem Jahre 2001 – also noch vor 9/11 und den Containment-Strategien der USA gegen Russland.


Wenn jetzt das Gift in welchem Aggregatzustand auch immer, im Haus in Salisbury der Skripals ausgebracht wurde, wie kann sich ein britischer Polizeibeamter, der angeblich als erster bei der Parkbank bei den Skripals anwesend war sich kontaminieren und erst am 29.03.2008 wieder in häusliche Pflege entlassen werden? Während die Ersthelfer vom Sanitätsdienst keine Kontaminierung erfahren haben? Warum erschießt ein russischer Geheimdienstler den Doppelspion Skripal nicht einfach an der Haustür? Was genau ist so plausibel an der These, dass es nur die Russen gewesen sein können? Dieses Argument aus der EU-Ratsversammlung ist äußerst dünn. WAHRSCHEINLICH schon vorher abgesprochen, da zumindest Herr Macron diese rote Linie exakt ein Monat zuvor gezogen hatte



und sehr passend passiert nach langer Zeit wieder „IS-Terror“ in Frankreich mit einem medialen Schwenk Richtung Anti-Semitisch und in der Folge Antiisraelisch – um die Kurve gegen Syrien zu bekommen. Die bekannte Masche aus Kleinkriminellen, die eher dem organisierten Verbrechen verbunden sind plötzlich, entgegen der eigenen jahrelangen Einschätzung, radikalisierte Terroristen zu machen, weil irgendwer gehört haben will, dass er Allah gerufen hat, ist speziell im Fall des getöteten Polizisten in Frankreich mehr als fragwürdig. Welcher Terrorist tauscht Geiseln aus, verhandelt also mit der Polizei und stellt keinerlei politische Forderungen? Geiseln nimmt man speziell um nicht selbst getötet zu werden. Warum erschießt man sein letztes Pfand? Aber solche Sachen darf man ja nicht mehr aufwerfen, weil man da ein nationales Heldenepos und den kampfwilligen Schulterschluss mit einem nicht-mehr-Mitglied der EU (!?) hinterfragt.

Die Reihen dicht geschlossen ziehen die Panzer bald wieder im Sturmwind gegen Osten… Wichtig wie bei jedem militärischen Kameradschaftsbund – immer schauen, dass man nicht zum nützlichen Idioten und Mitläufer wird – speziell die Österreicher erinnern sich ja gerade daran.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 30.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


17 März 2018

Aufrüstungs-Kriegshetzer



Rechtzeitig zum Gedenkjahr 2018, bei dem irgendwie alle das Ende des ersten Weltkriegs vergessen, spielt das untergehende ehemalige Weltreich GB die Tschauner-Stehgreif-Version von Sarajevo. Zwar ohne Thronfolgerpaar, aber sonst mit Ultimatum und allem was dazugehört. Nächster Schritt ist, dass die EU-Entente 2.0 den Wirtschaftskrieg gegen den Iran wieder intensivieren um ihn dazu zu pressen, das Atomabkommen selbst zu kündigen. Gleichzeitig dreht man wieder den Stellvertreterkrieg in Syrien voll auf, nachdem das mit der Macht in Deutschland geklärt ist. Der dritte Weltkrieg wird wohl dort beginnen wo die NATO-Staaten seit Jahren ein Drittel (!) der Weltwaffen- und Rüstung hinschicken. Seit 2008, also in nur 10 Jahren hat es das "heilige römische Reich" der NATO Weltherren geschafft aus einer Partnerschaft für den Frieden eine veritabel explosive Aufmarschsituation zu produzieren, wo bald schon der kleinste Funke zur Explosion reicht. Gerade von Machteliten, die den Gift-Schmäh schon ein paar Mal angewendet haben. Zur Erinnerung: vor ein paar Jahren saß ein US-Außenminister in der UNO-Vollversammlung und glaubte angeblich wirklich ein Fläschchen mit chemischen Kampfstoffen dort in Händen zu halten. Niemand fand es auch fragwürdig, wie die USA in den Besitz von angeblich irakischen C-Kampfstoffen gekommen sein will. Und die Troika aus EUNATO schickt dann den Baby-Face Kurz um dem Kremelchef klar zu machen, dass die USA gerne auch die NATO zu den Verteidigungswaffen greifen lassen wird, um die Öl- und Gasprofite heim ins Weltreich zu holen. (Man kann das immer daran erkennen, dass sich Herr Putin offensichtlich zum 2. Mal in seinen Amtszeiten genötigt sieht darauf hinzuweisen, dass Russland doch auch Waffen hätte, die dem Westen treffen könnten (Überschall-Raketen, Atom-Topedos..) - das macht man nur wenn eine Attacke wahrscheinlich ist)

Das US-Regime braucht diese "echten" Tributzahlungen wie einen Bissen Brot und stellt schon auf Kriegswirtschaft (Stahl- und Aluminiumproduktion) und NATO-Kriegspropaganda um. Jedenfalls erklären die westlichen Tribunen der Macht dem Volke warum man Kriege aller Art so dringend braucht - natürlich nur um den Wohlstand des kleinen Mannes gegen die aggressiven Russen/Iraner/Syrer/Kurden/Palästinenser/Iraker/Libyer/Afghanen/Ukrainer soweit sie Russen sind/Koreaner/Chinesen verteidigen. Also allen, die sich nicht dem Dollar-Globalisierungsregime vollkommen unterwerfen wollen/können. (Im Gegensatz zum Euro, der die 500.- Euro-Scheine einstellen musste, damit er im Bargeldhandel nicht den Dollar aussticht) Die Globalisierung stellt sich langsam nur als Stilmittel des Weltmachtanspruchs des westlichen Geldsystems heraus. Jedenfalls steht nicht "der Mensch" im Mittelpunkt. Die Globalisierung als subversives Gegenkonzept zur Aufklärung! Die strategische Frage die es zu lösen galt: Wie bekommt man den "freien Menschen" dazu sich für Wachstum und Profit anderer sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen!?

Noch dazu von einem Außenminister Johnson, der schon in der Brexit-Frage gezeigt hat, dass er seine Überzeugungen der politischen Opportunität und dem persönlichen Machtgewinn schneller opfert als er in einer Affenschauckel hängen kann. Genau solche Menschen braucht es um EU-Austritte und Kriege zu entfachen. (vergl. Nord-Irland und Gibraltar) – aber die Mainstreammedien schaffen das sicher auch noch den Russen umzuhängen.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 17.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


18 Februar 2018

Erdbeben mit ein paar MegatonnenTNT


Motte Allerechtevorbehalten a test of a mini nuke? 😀😀😀 Joint venture of Oil/Gas fracking and atomic lobby? 😋 (att. fake question!)


Motte Allerechtevorbehalten In Wirklichkeit schiebt der Kontinentaldrift England näher an Europa (EU) - ein paar Jahre noch und der Ärmelkanal ist eine Landbrücke über die die britischen Brexitgegner in die EU pendeln können.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                          Nondorf, 18.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater
 

06 Januar 2017

Brit Spexit

https://www.facebook.com/bowditch.williams/posts/1812585708997345

Don't care, this brexit story will bei decided by some fondmanagers and bankers if it ist good or bad for GB. If they want to get rid of a German-dominated EU, they will make the Brexit a successstory by using it to break up the union!
 
I don't understand why these Brits want to leave the union - and occupay Spain in wintertime...
 
DI Mathias Gruböck                                                                                                Malaga, 04.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Dezember 2016

Nigel Nagel





Unfortunatly Nigel is not endangered to attend a vernisage in Turkey and therefore he cannot be confused with Russian ambassadors. So hero-Nigel saved GB with the GBrexit from trucks running into christmas markets. In German a not too malicious nickname for Nigel would be: Blödes  Arschloch (under German/Austrian law this is ment satirical and is not ment as a sign of hate - under british law it is ment as it is ment)
 
DI Mathias Gruböck              Baden, 20.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Dezember 2016

May leather


Motte Allerechtevorbehalten hat auf Chris Rascals Kommentar geantwortet.
Since Pax Brrr only the English dialect changed. And the premierista wears accordingly cowboy stile. And the new interwaveruler have a better sense of marketing wordings.brave new tupee world vs. leather woman pants.

DI Mathias Gruböck.                                                                                                    Wien, 12.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

06 November 2016

Dont panic!



Motte Allerechtevorbehalten Dont panic, nationalists are everywhere the same. They believe some too small leaders, to keep them in power. That works everywhere. This is Not specific british. Intresing is only what is more dangerous: the little big leaders ore the coward believing them. (Sorry difficult to wright with German spell check)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 06.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Oktober 2016

Voll gegen die Wand

Der Westen tut sich schwer. Langsam funktioniert das nicht mehr so mit der Beherrschung der Welt. Vielleicht hat er sich da auch etwas zu viel zugemutet. Das kristallisiert sich immer mehr an den Konfliktpunkten der Welt heraus. Fast scheint es so, als ob sich der Westen jetzt mehr in Nebenschauplätzen (Niger, Mali usw.) austobt weil er zusehend erkennen muss, dass er in den größeren Machtkonflikten gegen die Mauer läuft. Außerdem verlieren die westlichen Machthaber immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zustimmung in ihren eigenen Bevölkerungen. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine weitere Runde im Machtpoker. Die nächste Runde hieße zumindest regionale Kriege gegen den Feind zu führen.

Der Feind des Westens sind offensichtlich die BRICS Staaten, die in den Schwellenländern und Entwicklungsländern zunehmend an Einfluss gewinnen. Vorbedingung für mehr Macht und Einfluss ist die Kontrolle der Ressourcen und damit maßgeblichen Einfluss (wenn nicht gar direkte Kontrolle) der globalen Rohstoffmärkte. Rohstoffe und Energie = Weltmacht.

Der Preis dafür Weltmacht zu sein wird zunehmend unwilliger von den eigenen Bevölkerungen getragen. Kriege senken die durchschnittliche Lebenserwartung, kosten manchmal auch der eigenen Bevölkerung mehr als andere Teile der Gesellschaft wirtschaftliche erbeuten und belasten die innerstaatliche Solidarität. Gesellschaftliche Modelle, dass die eine, unterprivilegierte Gruppe immer dafür ins Gras beißen muss, dass eine andere Gruppe immer mehr Vermögen anhäufen kann, führen zwangsläufig zu Spannungen, die von staatlichen Machtapparaten sehr genau kontrolliert und überwacht werden müssen um nicht überkritisch zu werden.

Die sich daraus ergebende Strategie des Kriegs-Outsourcings in verbündete Staaten des eigenen Machtbereiches führt aber auch sehr schnell zu mühevollen Anstrengungen diese, sich der zentralen Hegemonie unterwerfenden Gesellschaften in einen Kriegsmodus zu versetzen. Sowohl Feindbildgenerierung alsauch unterschiedliche weltmacht-intrinsische Interessenslagen, lassen hier sehr leicht destruktiv-chaotische Systemzustände entstehen, die sich schnell jeder strategischen Kontrolle entziehen. Es schaut fasst nach einem Wettlauf mit der Zeit aus, ob sich (selbst)zersetzende Kräfte schneller ausbreiten als machtzentrierende Kräfte gegen Feindbilder aufgebaut werden können. Dies zeigt sich an den aktuellen „Hot Spots“ der militärischen Konfliktrealisierung. In Syrien läuft derzeit ein Schneeballeffekt der progressiven Destruktion, der kaum mehr vielfältiger sein kann. Die einzige Lösung des Westens wäre das eigentliche verdeckte Kriegsziel, die Machteroberung in Syrien, durch eine direkte Konfrontation mit Assad/Russland endgültig zu einem überregionalen Krieg zu machen. Hierfür müsste der Westen aber seine wirklichen Kriegsziele noch transparenter offenlegen und müsste von der Strategie sich selbst als „Weltpolizist“ in den Konflikt hineinzureklamieren ein für allemal aufgeben. Nur um einen Konflikt soweit zu verschärfen, dass es ein wirklicher multinationaler Krieg wird (was er eigentlich ja schon lange ist) Vielversprechender ist hier schon die Strategie der Welthegemonen sich die eigenen wirtschaftspolitischen Machtansprüche gegenüber den eigenen Vasallenstaaten dafür absegnen zu lassen um im Abtausch dafür diese nicht weiter in Kriege hineinzuverwickeln. Die vorherrschende Strategie der Weltmachtklüngel dürfte überhaupt in die Richtung gehen, dass man den Primus inter Pares spielt und ganz genau darauf schaut, dass alle anderen sich nicht zusammentschließen und schön brav Macht-Parier bleiben. Teile und herrsche, das ist der Ansatz. Die Chinesen jedoch fahren einen viel erfolgreicheren Kurs in Afrika. Sie schaffen Win-Win-Situationen wo der Westen stupide auf Militärinvestitionen und Festigung retro-kolonialer Hegemoniepolitik setzt. Das ist der größte Schwachpunkt der USA-GB-Kolonialisierungsbestrebungen mit der französisch-holländischen me-too Haltung. Unterm Strich sind die militärischen Strategien einzig und alleine Quersubventionierungen des militärisch-wirtschaftlichen Komplexes auf Kosten der „bekriegten“ Regionen und vor allem deren Menschen. Jetzt steht anscheinend die Entscheidung des nächsten Schrittes an. Entweder weitere Investitionen in die verdeckten Kriege mit Rudel-Verantwortung mit der Gefahr einer massiven Eskalationssteigerung mit überregionalen Konfliktszenarien oder ein Zurückfahren der Fütterung der Decisionmaking-Systeme mit Kriegsauslöserdaten. Was viele gar nicht mehr verstehen ist, dass viele der Vorgänge in dieser Eskalationsspirale gar nicht mehr direkt von Menschen beeinflussbar und steuerbar sind, sondern durch ähnliche Systeme getätigt werden, die gerade zu einem sekundenlagen Total-Absturz des Pfundes geführt haben. Nur bei Atomraketen erholt sich der Bedrohungslevel nicht nach dem Unterschreiten des auslösenden Bedrohungslevels. Eine Atomrakete die einmal abgefeuert wurde löst ihrerseits wieder derart viele automatisierte Antworten aus, dass es einer vollkommen der menschlichen Entscheidungs- und Willensbildung entzogenen Situation kommt. Vielleicht sind wir dann schon so weit, dass Maschinen und Roboter die Menschheit ausrotten können. Oder zumindest die westliche Kultur – was bis zu einem gewissen Maße eine evolutionäre Selektion darstellen würde. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Roboter und Vernichtungsmaschinen die Menschen dezimieren, die mit der Automatisierung im Allgemeinen und der Automatisierung des Tötens im Speziellen gar nichts zu tun haben, da diese meist die notwendigen Ressourcen für die kostengünstige Produktion von Robotern und Maschinen verfügen. Dies vor allem vor dem Hintergrund der maximalen Auslegung neoliberaler Wirtschaftskonzepte, die auch das Töten und Kriegführen als eine Art Produktionsprozesse verstehen, die durch weitestgehende Automatisierung von der Abhängigkeit der Leistungserbringung durch Menschen entkoppelt werden. Dies schafft neue Machtzentren, die Kriegsführung ohne Einbindung ganzer Völker leisten können. Die Verfügbarkeit von Ressourcen wie Rohstoffe und Energie wird durch automatisierten Transformationsprozesse von Geld in (militärische, wirtschaftliche, mediale, juristische und politische) Macht zusehend erleichtert.

Die Zeichen stehen dafür, dass die Selbstverstärkung des westlichen Systems auf den Attraktor Krieg abzielen, da zusehend Dämpfungsmechanismen ausgeschaltet werden. Wenn deutsche Verfassungsrichter in einem Urteil über einen Handelsvertrag über den Verlust der Glaubwürdigkeit Deutschlands als eine Begründung einer Ablehnung eines Stopps erklären, dann klingt das immer mehr nach einem „es geht um Loyalität“ oder „Treueschwur“ irgendwelchen „globalen Interessen“ gegenüber, die eigentlich keiner kennt, noch genau darlegen kann, geschweige, dass diese sich einem demokratischen Prozess gegenüber öffnen würden. Es ist so wie immer, keiner weiß warum, aber man soll ja dazu sagen – sonst steht man blöd da. Die Wiederauferstehung eines Systems von Mitläufern, die „nur“ einem Befehl (Systemerwartung) gehorcht haben. Hoffen wir alle, dass wir es später „Schwarmintelligenz“ nennen können. Zumal die EU immer mehr zum Epizentrum dieser Art der politischen Intelligenz wird, negierend, dass Viehhirten seit Jahrtausenden ganze Herden von physisch überlegenen Tieren (z.B.: Kühen) dorthin treiben können wohin sie es bestimmen. Das kann uns schwarmintelligenten Europäern sicher nicht passieren – die Cowboys sind doch unsere Freunde und wollen uns nur mit ihrem besten Futter versorgen – zu ihrem supergünstigen Preis.


DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 15.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


10 Juli 2016

UK IP UK-Mushi

https://asiancorrespondent.com/2016/07/british-brexit-ukip-party-banner-viral/

Dieses Plakat mit dem endlosen Schriftzug UKIP machte in Malaysien, Indonesien und den Philippinen Furore. IPUK bedeutet in vielen Dialekten das, was die Zweitbedeutung der verniedlichenden Bezeichnung eines kleinen Kätzchens (sowohl engl als auch dt.) ist.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 10.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Juli 2016

Echte Bürgergemeinschaft

http://orf.at/stories/2348074/

Ich finde die EU müsste den Engländern und den Briten eine EU-Staatsbürgerschaft anbieten. Das wäre demokratisch, diejenigen die in Westbromwitch leben wollen sollen das können und diejenigen, die das Gefühl haben in der EU zu leben auch. Überhaupt könnte man so die Integration vorantreiben (Herr Hahn), falls die EU wirklich Interesse an Bürgern hat. Niemand muss-jeder kann. Vielleicht könnte man auch zukünftige Erweiterungen zuerst über die Menschen betreiben und nicht Nationen, damit man das nationale Thema aushebeln kann. Schaffung einer EU-Identität, mit wirklich relevanten Vertretern und demokratischen Institutionen.

DI Mathias Gruböck   Nondorf, 07.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Juni 2016

Macht-Skizo-Punk

Schon etwas skizophren: Teile eines Staatenbundes wollen einen anderen Staatenbund verlassen um selbst souverän zu sein?! London tritt aus GB aus. England erklärt sich für unabhängig!?!? Das werden spannende Verhandlungen werden, die den Anschein aufrecht erhalten, daß England einfach losgelöst von allem und jeden existiert ohne die Abhängigkeiten aufzulösen. Wenn man die Menschen simpel fragt bekommt man eine einfache Antwort. Für 52℅ der Briten vertritt die EU nicht ihre Interessen. Das als populistisch zu diffamieren wäre der Untergang jeder Gemeinschaft. Respekt ist ein entscheidendes Thema. Respekt für die einfachen Bedürfnisse der "normalen" Menschen. Das ist in Wirklichkeit sehr simpel und eine einfache Politik wenn man ehrlich diese Interessen vertreten würde. Keinem einzigen Bürger bringt die Macht- und Militärpolitik des Westens in der Ukraine irgendeinen Vorteil. Danke Herr Baroso! Der Wirtschaftskrieg gegen Russland bringt keinem normalen Bürger mehr Sicherheit, Freiheit oder Erfolg. Diese vasallenhafte Pseudo-Machtpolitik Europas wurde gerade abgestraft - die Engländer wollen nicht von fremden Interessen bevormundet werden (logischer Weise müssten sie parallel aus der NATO austreten, da diese ein Machtwerkzeug der USA ist und deren geopolitische Interessen befördert) Die Interessen der USA sind nicht die gleichen der Europäer. Die amerikanische Verfassung beschäftigt sich einfach nicht mit den Interessen und Freiheitsrechten europäischer Bürger! Europäische Armeen bauen in den USA auch nicht laufend Militärstützpunkte um die amerikanischen Werte wie Waffentragen oder die Todesstrafe zu schützen!? Mehr Klarheit und Transparenz in das "qui bono" des europäischen Handelns ist gefordert - das muss man den Menschen jeden Tag dann eintrichtern - wenn es wirklich stimmt werden es die Menschen auch wählen.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 25.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

24 Juni 2016

GB Good Bye

Logischer Weise müssten die Briten auch aus der NATO austreten. Was sind die Gemeinsamkeiten mit den anderen NATO Ländern? Endlich ist der britische Status  geklärt, dieses Herumhemurxe zwischen EU und GB war ja nicht mehr zu ertragen.Wenn Deutschland und Frankreich das gut managen könnte die Kontinental-EU an Fahrt und Wirtschaftsaufschwung gewinnen. Dafür müsste die EU in Richtung Osten wachsen, nachdem die westlichen Transatlantiker die letzten Knoten durchschlagen haben. Gleichzeitig werden die USA die EU vor einer Ostausbreitung durch ihr Militär und notfalls durch Krieg mit Russland zu hindern versuchen. Der Austritt GB bietet der EU die Chance wirklich europäisch zu werden. Dafür müssen schleunigst einige Punkte erledigt werden. Im Prinzip hat in GB die Illusion gesiegt, dass man seine persönliche Situation verbessern würde, wenn wieder nur die Londoner Eliten das Sagen haben und sich Brüsseler Eliten schleichen müssen. Die EU muss jetzt schnell lernen und konsequenter und exakter werden: drinnen oder draußen muß sichtbar werden. EU Behörden aus Brüssel, Dezentralisierung in alle Mitgliedsstaaten. Trittbrettfahrer raus aus dem Verein, es muss klar sein warum man in diese Vereinigung wollte. Kooperation schafft Wohlstand und Sicherheit. Jedenfalls sollte man jetzt vermehrt in Frankfurt investieren anstatt in London. Das wird aber die Grundstückspreise in London sinken lassen wenn viele Ex-Oligarche dann eher am Kontinent bleiben. Was viele noch nicht begreifen wollen ist, daß ein großer und starker Binnenmarkt vor den negativen Auswirkungen der Globalisierung auf die Bevölkerung noch am Besten schützt. Oder doch wieder Stadtmauern? 

Die EU kann jetzt nur einen Fehler begehen und der ist den demokratischen Willen der Briten nicht vollkommen exakt umzusetzen: Sie wollen raus. Wie beim Fußball: Out is out!
 
DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 24.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 April 2016

Schindlers Delistung


Was haben U-Boote, der Chef des BND und 5Eyes miteinander zu tun? Nehmen wir einmal die einzige Möglichkeit von Staatenlenkern riesige Wirtschaftsprojekte anzustoßen – das sind Infrastrukturbauten (beliebt Flughäfen) und Rüstungsprojekte. Gefolgt von Atomkraftwerken, was aber schon viel schwieriger ist. Wenn man derartige Projekte lostritt benötigt man einen Grund. Flughafen versteht jeder und Rüstungsprojekte fallen irgendwie unter Sicherheit oder nationales Interesse. Das sind dann echte Milliardenprojekte die sofort eine riesige Pyramide an Organisationen und Unternehmen anziehen, die einfach davon profitieren wollen. Da werden immense Kräfte und Energien freigesetzt. Solche Großprojekte lösen kein einziges Problem und auch meistens die vorgeschobenen Ziele nicht, jedoch stellen sie modernen Schlachten eines globalen Wirtschaftssystems dar. Da wird alles aufgefahren was gut und teuer ist um hierbei zu obsiegen.

Beispielhaft könnte man ein U-Bootgeschäft in Australien nehmen. An sich sind die Australier Mitglied im Five Eyes-Spionage-Ring und haben eine wie immer geartete Commonwealthanbindung. Bei Hubschrauberträgern und dergleichen sind die Briten mit der BAE Haus- und Hoflieferant der Aussis. Jetzt kann man an sich fragen wozu die Aussis 35+ Milliarden U-Boote benötigen, da ein Angriff der Japaner schon lange nicht mehr da war und die Chinesen wohl kaum Australien angreifen werden. Da geht es schon eher um die Unterstützung der geo- und militärpolitischen Ziele der USA im pazifischen Raum. Und der Waffenhändler des Vertrauens der australischen Politik ist eindeutig BAE. Jetzt begann eine Schlacht darum ob man in den fast monopolistischen BAE-Down-Under-Markt entweder die Deutschen oder die US-Japaner hineinlassen müsste. Die Engländer, nicht blöd schoben einfach einmal die Franzosen als Flagschiff-Kooperationspartner vor.

Die USA mit ihrem Mandats-Verbündeten Japan versuchten die Rüstungsindustrie der Japaner im Angesicht der chinesischen Herausforderung wieder ordentlich hochzudrehen. Dafür bräuchte man ausländische Abnehmer, da das ja sonst eine rein defensive Bewaffnung der Japaner sofort überschreiten würde. So oder so gibt das nur Probleme, da der an sich aggressive Kurs der USA weltweit gerade im südchinesischen Meer noch viel schneller als anderswo zu einer veritablen Explosion führen kann.

Die Deutschen will eigentlich keiner. So haben die die Thyssen-Deutschen angeblich ein um 50% niedrigeres Angebot als die fränkischen Britnormannen gelegt. Wie gesagt die Deutschen will keiner obwohl sie wahrscheinlich die S-Klasse unter den konventionelle U-Booten produzieren. Nur bekommt man die normaler Weise geschenkt (vergl. Israel). Jetzt kommt der BND-Schindler mit seinen Listen dazu. Dass hier die gesamte Armada der Geheimdienste nichts anderes zu tun hat als „den Bieterprozess zu begleiten“ ist wohl selbstredend. Außer offenbar der BND, der schön brav den fünf Hühneraugen den Stand der Dinge aus Essen meldet. GCHQ bekommt eine Live-Schaltung aus Deutschland. Wenn dann das schlagseitige Schiff des deutschen Angebotes untergegangen ist, dann kommt noch Präsident Obama nach Hannover zur Messe und sagt TTIP oder ihr gewinnt nie wieder irgendeine internationale Ausschreibung. So schaut's aus.

Der Oberspion Schindler darf jetzt seine Honorarproffesuren in Amerika antreten, vielleicht wird er auch noch mal als Lobbyist für die BAE in Brüssel aufschlagen. Thyssen-Krupp bringt das nichts mehr. Was macht eigentlich der Herr Abbot jetzt? Offenbar ist der nicht in Panama veranlagt, das sind doch eher die Ablenkraketen für die öffentliche Meinung gewesen. Dem Herrn Abbot sein Haus auf Bali möchte ich sehen, das liegt genau in der Mitte zwischen Australien und Singapur :-)

Großprojekte sind schon toll. Sie lösen kein einziges Problem wirklich, aber es ist der einzige Weg wie man anständig Profit machen kann. Also schon fast unanständig. Rüstungsentscheidungen sollten einzig und allein vom Wahlvolk entschieden werden. Dann bekommt es wenigstens auch etwas Brot und Spiele von den Rüstungskonzernen gespendet. So gibt es immer abzählbar viele Entscheider. Für 35 Milliarden glaubt man gar nicht wozu manche Menschen fähig sind. Auch nur für ein paar Promille davon.

Mutti Merkel muss jetzt schleunigst ihre Spionageabteilung, den BND auf das gleiche Niveau heben, wie es einer Wirtschaftsweltmacht entspricht. Da werden 1000 neue Mitarbeiter viel zu wenig sein. Vor allem wenn man sie weiterhin dazu nutzt die eigene Industrie auszuspionieren. In Wirklichkeit sind derartige Projekte für den normalen Bürger nur Schrott. Davon hat er nichts, aber er darf dafür zahlen. Aber Deutschland könnte ja die Hälfte der U-Boote für Australien bauen und mitten im Meer versenken, wegen des 50%igen Rabatts. Würde man die Wertschöpfung total in Deutschland halten, keine übergebürlichen Transfers in Steueroasen anstoßen und man würde keinen Krieg benötigen um die Boote zu versenken. Vielleicht als künstliches Great Barrier Rief als Grundlage für die Korallen und als 35/2 Milliarden-Projekt gegen den Klimawandel (weil man sich den Sprit ersparen würde)?

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 27.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater