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16 März 2020

Fast ein Selbstgespräch

Also ich glaub ja eher, dass die ganze Nummer eher mit einem Angriff gegen Russland zu tun hat. die USA haben 37000 Soldaten an die Russische Grenze verlegt "Manöver" - nicht gehört, dass die zurückgekommen wären, weiters der dubiose Russland-Angriff im Außenministerium - inklusive nat. Sicherheitsrat, US-Truppen werden aus Afrika abgezogen, USA macht dicht richtung Europa, türkische Truppen (doch auch NATO) in Syrien werden durch russische Truppen getötet (formal sicher irgendwie Beistandspackt-auslösend) der Druck auf die Bevölkerung in ihre Stammländer zu fahren wird erhöht, an sich gilt der Ausnahmezustand. Russlandbashing ist weiter im Laufen. Die Türken verschieben Flüchtlinge, macht man militärisch um das Gefechtsfeld frei zu bekommen.

Russland hat vor kurzem sein Internet abgekoppelt von der US-Domaincontrol

Die USA haben im Verteidigungsbudget die Verhinderung der Northstream 2 als Gesetz verlassen - also eine militärische Intervention in Bezug auf Nachschub und Logistik.

Österreich ist schon wie bei allen anderen Putschs (Türkei, Venezuela) durch unseren Liebling des militärisch-wirtschaftlichen Komplexes des Westens, BKK (meine Erfindung) immer ganz vorne mit dabei.…

Nur ist mir die Strategie irgendwie zu bekannt - für den Virus: Detect und Contain, für Russland Contain and destabilize.

Ich wette bald kommt so eine Nummer, dass Russland (hat ja nur 20 Virusfälle) hinter dem ganzen steckt
so wie mit dem "Giftgas Angriff" in Salisburg

so wie mit dem Abschuss der MH17 (wo auch gerade der Schauprozess anläuft)
lustiger Weise giftGAS - das war zwar eine Flüssigkeit - ein Aerosol, aber das ist eindeutig Marketing "Russland - toxisches Gas" und US-Flüssiggas in Rotterdam ist natürlich ganz ungefrakt.

Heute haben sie anscheinend auch eine Teilmobilmachung des Bundesheeres beschlossen!!!!???

Zwangsmittel bei Zuwinderhandeln
Der Nationalrat hat am Sonntag mittels Abänderungsantrag explizit klar gemacht, dass die Sicherheitsbehörden bei Zuwiderhandeln gegen die neuen Gebote zur Bekämpfung des Coronavirus Zwangsmittel anwenden können - sprich körperliche Einwirkung auf Personen (z.B. Fesseln, Einsatz von Wasserwerfern, von Diensthunden, Errichten von Straßensperren, Gebrauch von Waffen). Diesen muss allerdings eine Ankündigung durch die Exekutive vorangehen und sie müssen der Situation angemessen sein.

Das ist aber schräg - weil die Milizionäre ja wiederum dann in ihrer Arbeit fehlen - also der Lagerhackler bei Spar kann dann im Rahmen seines Miliz-Engagement als Panzerfahrer wieder als Lagerfahrer im Spar assistieren???

Tags darauf….

also heute bestätigt sich offenbar meine Vermutung - Deutschland england frankreich und USA gehen Assad an - aber in Wirklichkeit die Russen in Syrien. Die planen die Vertreibung der Russen aus dem Mittelmeer ..

Daher dieser Hype um Idlib - weils die letzte Chance ist für die Kolonialisten vom Weltherrenclub den Fuß in die Tür in Syrien zu bekommen -

In wirklichkeit wollen die Scheißer glaub ich Kaliningrad - Königsberg erobern - damit die Russen auch aus der Ostsee draußen sind.

also die Teilmobilmachung betrifft die letzten 5 Jahre... also alle Einrückungstermine wo die muslimischstämmige Bevölkerung schon in der Überzahl ist. Damit kontrollieren sie die jungen Türken..

→ INPUT Baltikum macht auch Grenzen dicht

Eh klar - richtung Russland speziell und richtung kurischer Nährung

DI Mathias Gruböck Baden, 16.03.2020
Analyst

25 April 2018

Re: Anfrage: - Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?

Sehr geehrte Frau Vogler,
leider kann man im Kontaktformular keine Graphiken weiterleiten:
Grafik zu Konfliktparteien in Syrien
1.) Assad Regime (Syrien?) versus Israel (Netanjahu-Regime?) Mir sind keinerlei Angriffe/Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen Israel bekannt. Bitte um Quellenangaben. Die Darstellung von kriegerischen Handlungen nur auf eine Person bezogen stellen reine Propaganda dar - jedenfalls starben beim westlichen Raketenangriff auf Syrien 40 Menschen die wohl nichts mit dem Herrn Assad zu tun hatten. Personifizierung gilt alleine der Feindbildgenerierung und nicht der Berichterstattung.
2.) Assad Regime gegen USA (Trump-Regime?) GB (May-Regime) und FRA (Exkolonialmacht - Macron-Regime) Mir sind keinerlei Angriffe/Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen die fremdstaatlichen Armeeeinheiten der USA, GB oder Frankreichs, die auf syrischen Territorium operieren bekannt. Mir sind keine Kampfhandlungen syrischer Truppen in anderen Ländern bekannt. Bitte um Quellenangaben.
3.) Rebellen gegen Assad: inwieweit sind Rebellen gegen Assad islamistische Terroristen, die alewitische, drusische, christliche, kommunistische oder andersdenkende Bevölkerungsteile ermorden - umbringen - töten? Werden die Mitglieder dieser islamistischen Söldner-Verbände wenn sie zum Beispiel nach Österreich zurückkehren als Gefährder eingestuft und wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt? Wo doch die Golfstaaten die Scharia-Gesetze extrem umsetzen und auch offenbar jetzt im republikanisch-laizistischen Syrien vorantreiben wollen. Irgendwie gewinnt man bei ihren Berichten und Artikeln den Eindruck, dass sie Assad ad personam als zu eliminierenden Feind beurteilen und die USA und die NATO-Staaten jedes Recht hätten Syrien in Teile zu zerstückeln (wie GB und FR es bereits vor nicht einmal 100 Jahren taten) Unparteilichkeit schaut etwas anders aus. Österreich ist geschichtlich immer am Besten gefahren als es sich nicht irgendwelchen Machtblöcken anschloss oder angeschlossen wurde. Und mit echter Neutralität. 
Warum nicht gleich mit den Worten von Trump: Assad-Tier-Regime? Es ist schon klar, dass die USA und ihre NATO seit spätestens 2008 in Syrien ein anderes Regime haben wollen. Daher ist auch klar, dass man Herrn Assad nicht gerade positiv medial verstärkt und, dass er geopolitisch und wirtschaftsstrategisch sowohl Israel als auch die Golfstaaten und damit auch die USA und damit auch die NATO-Länder stört - meine Frage zielte jedoch mehr dahin welche Interessen Österreich in diesem Regimechange-Szenario hat? Welchen verfassungsrechtlichen Normen entspricht ein "Mitläufertum" bei der Rekolonialisierung des nordafrikanischen Raumes?
MfG
DI Mathias Gruböck
Am 2018-04-24 um 12:25 schrieb Christina.Vogler@orf.at:
-->
Sehr geehrter Herr Gruböck,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Leider kann ich Ihre Kritik nicht ganz nachvollziehen, da im Text keineswegs das zu lesen ist, was Sie beschreiben. Vielleicht können Sie mir genauer beschreiben, welche „Pfeile" im Text Sie meinen, dann nehme ich gerne Stellung dazu.

Selbstverständlich fühlt sich ORF.at immer einer objektiven Berichterstattung verpflichtet, aus diesem Grund wird gleich zu Beginn des Textes auch auf die Auswirkungen der Luftschläge durch die USA, Großbritannien und Frankreich eingegangen – aber eben auch auf die Folgen, die das Assad-Regime auf die Menschen in den betreffenden Gebieten hat.

Mit freundlichen Grüßen,
Christina Vogler, Redaktion ORF.at

Von: kundendienst-webformular@orf.at [mailto:kundendienst-webformular@orf.at]
Gesendet: Freitag, 20. April 2018 16:50
An: Kundendienst - ORF-K
Betreff: Anfrage: - Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?

nachricht:
http://orf.at/stories/2434393/2434394/ in der Konfliktmatrix sind Pfeile derart ausgeführt, als ob es Kampfhandlungen Syriens gegen die USA, GB, Frankreich oder Israel gegeben hätte. Meines Wissens nach war Truppen der NATO nur in geheimen Kommandoaktionen und wie immer als "Ausbildner" in Syrien operativ. Wobei dies wahrscheinlich auch nicht wirklich dem Völkerrecht entspricht. Bitte um die Aufzählungen der Kampfhandlungen der syrischen Armee gegen NATO/West-Truppen auf syrischen Territorium und speziell die Kampfhandlungen gegenüber Israel? Muss der Orf und die APA jetzt schon die Darstellungen der NATO-Pressestelle direkt übernehmen? "Also eigentlich haben die aggressiven Russen mittels Assad die hilfsbereiten und christliche Werte verteidigenden Westmächte angegriffen - und die müssen sich jetzt gegen diese Aggression wehren" Darf man das nicht sagen, dass die Bürger Syriens nicht plötzlich aus dem Nichts vollbewaffnet wurden? Darf man das nicht so darstellen, dass der gesamte Syrien-Destabilisierungskrieg klar den Schriftzug westlicher Geo- und Militärstrategen trägt? Ist ein Staatsmedium eigentlich auch der Verfassung und damit der "immerwährenden" Neutralität verpflichtet? Seit 9/11 helfen die westlichen Staaten diesem Raum derart mit "Friedensmaßnahmen" daß dort kein Stein auf dem anderen geblieben ist, neben Millionen Toten. Nicht zuletzt starben 40 Menschen durch den Angriff der USA/GB/F. Vielleicht waren da auch Babys und Kinder dabei, wo doch alle das so toll finden.
subject:
Kampfhandlungen Syriens gegen Israel und die Westmächte?
name:
mathias
nachname:
gruböck
email:


01 April 2018

Urbi et Orbi


Wie wird es wohl weitergehen? Was sind die nächsten strategischen Züge? Die Frage ist ja, ob eine weitere Erhöhung des Druckes auf immer die gleichen Staaten (Kernthemen: BRICS Destabilisierung, Angriff auf den Iran, Angriff auf Nordkorea, Rückeroberung der venezolanischen Ölreserven, Beherrschung der Seewege) ohne eine Vielzahl von Kriegen der US-NATO-Truppen von statten gehen wird. Einführung von Berufsheeren, Söldnerheeren und Stärkung der Angriffskapazitäten deuten auf die Kapazitätserhöhung der westlichen Kampfverbände zur Behebung der immer häufiger auftretenden Engpässe hin. Gleichzeitig bedarf es einer Vielzahl an Aktivitäten in den Ursprungsnationen um den Angriffswillen und die „Vorwärtsverteidigungsbereitschaft“ aufrecht zu halten.

Die Frau May spielt hier ein gewagtes Spiel, da sie offenbar versucht die Eskalationsspirale anzuheizen, auch um von innen- und europapolitischen Konflikten abzulenken. Dieses altbekannte Stilmittel der Politik einen äußeren Feind zu generieren um die verfeindeten ehemaligen Freunde wieder hinter sich zu vereinen kann auch leicht überhitzen, da May die Russen sicherlich nicht dazu bekommen wird die NATO anzugreifen. Auch wenn sie noch so provozierend die deutsche Luftwaffe an der russischen Grenze provozieren lässt.

Trump wiederum dürfte mit der Entlassung von Tillerson auch einen Schwenk in Bezug auf die Gaspipeline durch Syrien hindurch gemacht haben. Das wird zu teuer und zu kompliziert um ein ordentliches Geschäft zu werden. Dadurch müssen jetzt die Israelis den Konflikt mit dem Iran aufwärmen um sich selbst die Trasse für die Pipeline, an die sie so gerne ihre Gasfelder auch Richtung Europa anschließen wollen um das große Cash zu machen, freizukämpfen. Da kommt es absehbar zu einem Konflikt mit der Türkei. Die Spaltung Syriens in Hegemoniezonen ist ein Konzept, dass schon einmal in den 20er Jahren unter den Kolonialmächten Frankreich und GB schief gegangen ist. Ein, mit Israel abgestimmter Angriff Frankreichs auf Syrien (klarer Weise auch wieder wegen eines Giftgasangriffes, weil die Syrer unbedingt ihre alten Kolonialherren wieder zum Angriff einladen wollen) mit gleichzeitigem Angriff Israels auf alles was schiitisch ist (vulgo iranisch) wird die Araber innenpolitisch zerreißen. Die korrupten Golfherrscher werden kaum als Mitkämpfer der Israelis gegen dann doch Glaubensbrüder überleben. Zentraler Punkt sind die Blasen-Staaten am Golf. Blasen sind bekanntlich hohl und instabil. Wenn aber klar wird, dass der Westen seinen offensichtlichen militärischen Kolonialismus nur durch eine Finanzhegemonie mit korrupten und degenerierten Herrschermarionetten ersetzt hat, dann können sich die massiv gelieferten Waffen durchaus auch plötzlich gegen deren Verkäufer-Armeen richten.

Die größte Problematik am derzeitigen Vorgehen der Weltmacht-Gruppe ist, dass sie sich kaum bis gar nicht mehr selbst an grundlegende Gesetze hält oder sie nach ihrem eigenen Gutsherrenprinzip einsetzen kann und auch einsetzt. Damit wurde die, durchaus fragile Herrschaft des Rechts nach dem 2. Weltkrieg spätestens seit 9/11 ausgehöhlt und zurückgedrängt. Dies lässt sich auch sehr schön am konstanten Rückgang der Verteidigungs-, Rüstungs- und Sicherheitsbudgets exakt bis 9/11 erkennen (bei anhaltend hohem Sicherheitsgefühl der Bevölkerungen) und der massiven Trendumkehr seit diesem Ereignis, bei laufend abnehmenden Sicherheitsgefühl in den Bevölkerungen und (oder eben wegen) massiven Anstiegs von kriegerischen Konflikten. Retrospektiv gesehen könnte man von einem Zeitalter der Machterhaltung durch Unsicherheitspolitik sprechen. Diese Entwicklung läuft auch immer sehr parallel mit dem Ausscheiden der Wendepolitiker aus den Machtpositionen und der Übernahme der Macht durch Kräfte, denen friedliche Entwicklungen zu wenig wirtschaftliches und finanzielles Wachstum versprachen.

Frau May hat sich nun wohl entschieden mit den US-Falken und Herrn Macron zusammen Frau Van der Leyen als transatlantisch-deutsche Kanzlerin zu inthronisieren um Russland in der Folge so zu isolieren, dass es nichts entscheidendes gegen die Kriegspläne in Syrien der West-Falken unternehmen kann. Dafür werden wahrscheinlich wieder die beiden Lieblingsprojekte der US-Militärs (Navy) forciert werden: Meereszugänge im Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und in der Ostsee sind russenfrei zu gestalten. Damit wird Polen seinen Druck auf die Russen-Enklave Königsberg erhöhen (vielleicht sogar um die polnischen BREXIT-Vertriebenen aus GB dort anzusiedeln), die Ukraine wird weiter den Konflikt um die Krim und die russischsprachigen Gebiet in der Ukraine anheizen (die europäischen Zivilisten die dort durch die Poroschenko-NATO-Luftwaffe starben, haben die Westpresse viel weniger interessiert als Kriegsopfer in Syrien, die nicht durch US-NATO-Truppen getötet wurden)

Irgendwie scheint es als ob der Richtungsstreit in der US-Administration ob man eher einen Krieg mit China via Südchinesisches Meer und Nordkorea oder mit Russland an der Königsberg-Krim-Syrienfront führen soll nicht geklärt. Die Rechten sind da wohl tendenziell eher für die China-Front und die Linken (Obama-Finanziers) eher für die Russen-Front. Daher auch die Verwerfungen an den unterschiedlichen Fronten mit konservativ geführten Verbündeten (vergl. Türkei-Kurden-Problematik) Oder warum die Russlandfeinde in der NATO gerade Merkel weg haben wollen, wie sie selbst es ventiliert hat. Es gibt offenbar Gruppen in Deutschland die ihre transatlantische nibelungentreue Verbundenheit mit einem übereifrigen Kampfgeist Richtung Russland nachweisen wollen. Auch sitzen die Russenbeziehungen in Deutschland traditionell eher links von der Mitte und wurden nochmals durch die Eingemeindung des ehemaligen Bruderstaates und dessen eher schroffen neoliberalen Übernahme durch die Westler links verfestigt.

Letzte „Enthüllungen“ in Bezug auf Wählerdaten-Kauf für Microwahlbeeinflussung könnten durchaus auch aus der CA-CIA-MI6 Wahlecke kommen, da Frau May‘s Strategie maßgeblich von dem Mitziehen der Deutschen abhängt. Jetzt will man offenbar die CDU weiter schwächen und damit auch Frau Merkel.

Offenbar setzen die strategischen Nabelschauer der Westen weiter darauf, dass man die exponentiell steigende Anzahl der Rand- und Nebenbedingungen einer Weltherrschaft vernachlässigen kann. Dadurch wird der Entscheidungs- und Lösungshorizont aber immer eingeschränkter und vager. Die effektive Realität driftet wie bei den Wahlvorhersagen immer weiter von den virtuellen Planungs- und Strategiespielzügen auseinander und die damit verbundene steigende Anzahl von Nicht-Realitäten (gemeinhin Lügen) lässt das Vertrauen und damit die Solidarität der Menschen rapide bröckeln. Auch die bestgemeinte Lüge bildet kein nachhaltiges Vertrauen. Die Technologie-Wachstums-Derwische arbeiten gegen Naturgesetze – Angepasstheit an begrenzte Ressourcen und Energieminimierung als Evolutionsziel um die Nachhaltigkeit des Lebens sicherzustellen.

Krieger die mit Selbstauslöschung spielen und Profiteuere von Verbrauchsmaximierungen werden nicht gewinnen. Sie werden nach allen geschichtlichen Erfahrungen samt der sie hervorbringenden Kulturen verschwinden. Und interessant wird ob die westlichen Machteliten es wirklich versuchen werden ihren Plebs die Fußball-WM zu vermiesen. Bisher war den Teile-und-Herrsche-Eliten das Brot-und-Spiele Gebot immer heilig. Wobei das Finanzkapital da anders denkt als reine, ungekaufte Politiker. Wobei – gibt‘s die überhaupt noch?

DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 01.04.2018
Unternehmens- und Organisationberater

30 März 2018

Salisbury nahe Porton Down

Es ist WAHRSCHEINLICH nur ein simpler Zufall, dass die Skripals ganz in der Nähe des geheimen britischen Chemiewaffenlabors und -testgelände Porton Down gelebt und auch gearbeitet haben.



In der nächstgelegenen Stadt wo die meisten der Chemiker und militärischen Chemiewaffenlaboranten leben. Ist WAHRSCHEINLICH nur ein reiner Zufall. Auch die zum Teil letalen Menschenversuche die in den 50er und 60er Jahren in Porton Down durchgeführt wurden sind immer wieder erfolgreich unter den Tisch fallen gelassen worden. Trotz Rechtsstaats. Beispielhaft ein unverdächtiger Bericht aus dem Jahre 2001 – also noch vor 9/11 und den Containment-Strategien der USA gegen Russland.


Wenn jetzt das Gift in welchem Aggregatzustand auch immer, im Haus in Salisbury der Skripals ausgebracht wurde, wie kann sich ein britischer Polizeibeamter, der angeblich als erster bei der Parkbank bei den Skripals anwesend war sich kontaminieren und erst am 29.03.2008 wieder in häusliche Pflege entlassen werden? Während die Ersthelfer vom Sanitätsdienst keine Kontaminierung erfahren haben? Warum erschießt ein russischer Geheimdienstler den Doppelspion Skripal nicht einfach an der Haustür? Was genau ist so plausibel an der These, dass es nur die Russen gewesen sein können? Dieses Argument aus der EU-Ratsversammlung ist äußerst dünn. WAHRSCHEINLICH schon vorher abgesprochen, da zumindest Herr Macron diese rote Linie exakt ein Monat zuvor gezogen hatte



und sehr passend passiert nach langer Zeit wieder „IS-Terror“ in Frankreich mit einem medialen Schwenk Richtung Anti-Semitisch und in der Folge Antiisraelisch – um die Kurve gegen Syrien zu bekommen. Die bekannte Masche aus Kleinkriminellen, die eher dem organisierten Verbrechen verbunden sind plötzlich, entgegen der eigenen jahrelangen Einschätzung, radikalisierte Terroristen zu machen, weil irgendwer gehört haben will, dass er Allah gerufen hat, ist speziell im Fall des getöteten Polizisten in Frankreich mehr als fragwürdig. Welcher Terrorist tauscht Geiseln aus, verhandelt also mit der Polizei und stellt keinerlei politische Forderungen? Geiseln nimmt man speziell um nicht selbst getötet zu werden. Warum erschießt man sein letztes Pfand? Aber solche Sachen darf man ja nicht mehr aufwerfen, weil man da ein nationales Heldenepos und den kampfwilligen Schulterschluss mit einem nicht-mehr-Mitglied der EU (!?) hinterfragt.

Die Reihen dicht geschlossen ziehen die Panzer bald wieder im Sturmwind gegen Osten… Wichtig wie bei jedem militärischen Kameradschaftsbund – immer schauen, dass man nicht zum nützlichen Idioten und Mitläufer wird – speziell die Österreicher erinnern sich ja gerade daran.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 30.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


28 Februar 2018

Kriegspropaganda - Fake News


In dem Artikel http://orf.at/#/stories/2428271/ verbreitet der orf.at als öffentlich rechtliches Medium mit der Überschrift "Syrische Chemiewaffen: UNO sieht Verbindung zu Nordkorea" Informationen, die sich im Text als weder offiziellen Standpunkt der UNO noch als veröffentlicht noch über ein Hörensagen hinaus bewegen. Diese Darstellung erfüllt eindeutig den Tatbestand der Kriegshetze, da letzte Woche der Herr Macron exakt diesen Umstand als Angriffsgrund Frankreichs auf Syrien festlegte. Der orf.at hat nicht die Aufgabe die öffentliche Meinung auf einen offiziellen Angriff Frankreichs in seiner ehemaligen Mandatskolonie einzustimmen. Es stellt sich zudem die Frage, ob es dem Stiftungsgedanken des neutralen Staates Österreich entspricht, dass sich der ORF maßgeblich an den embedded PsyOps - Kriegskommunikationen von kriegsführenden NATO-Staaten beteiligt oder auch nur diese unfiltriert übernimmt. DI Mathias Gruböck

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 28.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

24 Februar 2018

Schlacht um Syrien

http://orf.at/stories/2427859/2427858/

eine super Gelegenheit für den DGSE um eine rote Linie zu finden ... damit die Komplexität endlich wieder zunimmt und auch noch die Franzosen mitmischen. Allein, kriegsentscheidend war den Kurden wieder einmal keinen Staat zu geben gekoppelt mit der Duldung der Türkeninvasion in Syrien. Da stören die Franzosen auch nicht mehr - immerhin haben sie nach dem Ende des osmanischen Reiches mit den Briten die Kurdengebiete unter sich aufgeteil. Die USA behandeln alle Minderheiten wieder wie die Indianer, die, falls es den Interessen der USA dient, auch mal gerne unterstütz um sie erst später fallen zu lassen. Die Briten sind eher im Jemen und im Irak engagiert - und als Wasserträger dürfen die Deutschen irgendwie auch mitmischen - um auch Verantwortung zu tragen...ohne aber wirklich für einen verantwortungsvollen Sitz im UNO-Sicherheitsrat für berechtigt empfunden zu  werden. Naja - langsam gibts ja nichts mehr was einem in der Schlacht um Syrien noch überraschen kann. Man soll aber niemals nie sagen.

DI Mathias Gruböck                                                              Nondorf, 25.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Dezember 2016

Mit voller Hose



Motte Allerechtevorbehalten Oder sich über Polen entrüsten weil die die Versammlungsfreiheit ändern, dass nicht mehr 2 Demonstrationen am gleichen Ort zur selben Zeit erlaubt sind (oder wer zuerst anmeldet gewinnt) Beispiel macht Schule. Die USA zeigen seit Jahren, dass das Gewaltverbot zwischen Staaten aus dem Völkerrecht nicht mehr gilt, damit untergraben sie das Recht, dann wird wieder gefoltert, auch das öffnet Tür und Tor für die Akzeptanz. Dann regen sich alle auf über eine mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei - die USA praktizieren sie nach wie vor, sind aber die Wiege unserer Werte-Verteidigungsmaschinerie. Das macht einfach Schule und in Frankreich kann man sich fragen wozu es überhaupt eine Verfassung gibt, da man ja anscheinend ohne sie auch sehr gut regieren kann. Im Prinzip ist es der wirkliche Schaden den der Terror angerichtet hat, dass wir beim ersten Ansturm unsere Werte (die ja angeblich in der Verfassung festgehalten sind) über Bord werfen. Das ist schwach - sehr schwach. Besonders wenn man anderen dann noch seine eigene Wertehaltung vorhält. Das ist grenzwertig, wenn man seine eigenen Regeln über Bord wirft und anderen permanent die Leviten lesen will. Pharisäer aller EU-Länder vereinigt euch. Oder kehrt ENDLICH alle einmal vor euren eigenen Türen bevor ihr allen anderen Staaten Mores lehrt. Der Balken vor dem eigenen Auge und so weiter...
 
Kann jemand ganz in Echt erklären was genau der Unterschied zwischen einem Präsidenten Duerte ist, der offenbar in seiner Stadt herumgekurvt ist und sich mit Kriminellen angelegt hat und dabei auch angeblich welche getötet hat und einem Präsidenten Obama, der Dekrete unterschreibt, dass seine Truppenkörper von zu Hause aus mittels ferngesteuerten Flugdrohnen irgendwo in Asien oder Afrika Menschen killen können (und notfalls auch ein paar unbeteiligte Umstehende)? Muss der Herr Duerte jetzt wirklich alle Kriminellen in Terroristen umbenennen, damit er das weiter ohne hysterische Aufregung speziell von US-amerikanischen Menschenrechtsorganisationen machen kann? Wie wäre es wenn einfach die USA einmal keine Menschen mehr im Ausland killen oder Kriege gegen ganze Länder einfach völkerrechtswidrig durchführen und der Herr Duerte reißt sich auf den Philippinen auch zusammen. Er verspricht auch keine landgestützten oder seegestützten selbstfahrende Killermaschinen von den USA zu erwerben, die ja offenbar nicht unter das gemeine Kriegs- und Völkerrecht fallen um von zu Hause aus ein paar kriminelle Drogendealer per Joystick abzumurksen. Wahrscheinlicher ist es eher ganz anders.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 14.12.2016
Unterehmens- und Organisationsberater
 

15 Oktober 2016

Voll gegen die Wand

Der Westen tut sich schwer. Langsam funktioniert das nicht mehr so mit der Beherrschung der Welt. Vielleicht hat er sich da auch etwas zu viel zugemutet. Das kristallisiert sich immer mehr an den Konfliktpunkten der Welt heraus. Fast scheint es so, als ob sich der Westen jetzt mehr in Nebenschauplätzen (Niger, Mali usw.) austobt weil er zusehend erkennen muss, dass er in den größeren Machtkonflikten gegen die Mauer läuft. Außerdem verlieren die westlichen Machthaber immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zustimmung in ihren eigenen Bevölkerungen. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine weitere Runde im Machtpoker. Die nächste Runde hieße zumindest regionale Kriege gegen den Feind zu führen.

Der Feind des Westens sind offensichtlich die BRICS Staaten, die in den Schwellenländern und Entwicklungsländern zunehmend an Einfluss gewinnen. Vorbedingung für mehr Macht und Einfluss ist die Kontrolle der Ressourcen und damit maßgeblichen Einfluss (wenn nicht gar direkte Kontrolle) der globalen Rohstoffmärkte. Rohstoffe und Energie = Weltmacht.

Der Preis dafür Weltmacht zu sein wird zunehmend unwilliger von den eigenen Bevölkerungen getragen. Kriege senken die durchschnittliche Lebenserwartung, kosten manchmal auch der eigenen Bevölkerung mehr als andere Teile der Gesellschaft wirtschaftliche erbeuten und belasten die innerstaatliche Solidarität. Gesellschaftliche Modelle, dass die eine, unterprivilegierte Gruppe immer dafür ins Gras beißen muss, dass eine andere Gruppe immer mehr Vermögen anhäufen kann, führen zwangsläufig zu Spannungen, die von staatlichen Machtapparaten sehr genau kontrolliert und überwacht werden müssen um nicht überkritisch zu werden.

Die sich daraus ergebende Strategie des Kriegs-Outsourcings in verbündete Staaten des eigenen Machtbereiches führt aber auch sehr schnell zu mühevollen Anstrengungen diese, sich der zentralen Hegemonie unterwerfenden Gesellschaften in einen Kriegsmodus zu versetzen. Sowohl Feindbildgenerierung alsauch unterschiedliche weltmacht-intrinsische Interessenslagen, lassen hier sehr leicht destruktiv-chaotische Systemzustände entstehen, die sich schnell jeder strategischen Kontrolle entziehen. Es schaut fasst nach einem Wettlauf mit der Zeit aus, ob sich (selbst)zersetzende Kräfte schneller ausbreiten als machtzentrierende Kräfte gegen Feindbilder aufgebaut werden können. Dies zeigt sich an den aktuellen „Hot Spots“ der militärischen Konfliktrealisierung. In Syrien läuft derzeit ein Schneeballeffekt der progressiven Destruktion, der kaum mehr vielfältiger sein kann. Die einzige Lösung des Westens wäre das eigentliche verdeckte Kriegsziel, die Machteroberung in Syrien, durch eine direkte Konfrontation mit Assad/Russland endgültig zu einem überregionalen Krieg zu machen. Hierfür müsste der Westen aber seine wirklichen Kriegsziele noch transparenter offenlegen und müsste von der Strategie sich selbst als „Weltpolizist“ in den Konflikt hineinzureklamieren ein für allemal aufgeben. Nur um einen Konflikt soweit zu verschärfen, dass es ein wirklicher multinationaler Krieg wird (was er eigentlich ja schon lange ist) Vielversprechender ist hier schon die Strategie der Welthegemonen sich die eigenen wirtschaftspolitischen Machtansprüche gegenüber den eigenen Vasallenstaaten dafür absegnen zu lassen um im Abtausch dafür diese nicht weiter in Kriege hineinzuverwickeln. Die vorherrschende Strategie der Weltmachtklüngel dürfte überhaupt in die Richtung gehen, dass man den Primus inter Pares spielt und ganz genau darauf schaut, dass alle anderen sich nicht zusammentschließen und schön brav Macht-Parier bleiben. Teile und herrsche, das ist der Ansatz. Die Chinesen jedoch fahren einen viel erfolgreicheren Kurs in Afrika. Sie schaffen Win-Win-Situationen wo der Westen stupide auf Militärinvestitionen und Festigung retro-kolonialer Hegemoniepolitik setzt. Das ist der größte Schwachpunkt der USA-GB-Kolonialisierungsbestrebungen mit der französisch-holländischen me-too Haltung. Unterm Strich sind die militärischen Strategien einzig und alleine Quersubventionierungen des militärisch-wirtschaftlichen Komplexes auf Kosten der „bekriegten“ Regionen und vor allem deren Menschen. Jetzt steht anscheinend die Entscheidung des nächsten Schrittes an. Entweder weitere Investitionen in die verdeckten Kriege mit Rudel-Verantwortung mit der Gefahr einer massiven Eskalationssteigerung mit überregionalen Konfliktszenarien oder ein Zurückfahren der Fütterung der Decisionmaking-Systeme mit Kriegsauslöserdaten. Was viele gar nicht mehr verstehen ist, dass viele der Vorgänge in dieser Eskalationsspirale gar nicht mehr direkt von Menschen beeinflussbar und steuerbar sind, sondern durch ähnliche Systeme getätigt werden, die gerade zu einem sekundenlagen Total-Absturz des Pfundes geführt haben. Nur bei Atomraketen erholt sich der Bedrohungslevel nicht nach dem Unterschreiten des auslösenden Bedrohungslevels. Eine Atomrakete die einmal abgefeuert wurde löst ihrerseits wieder derart viele automatisierte Antworten aus, dass es einer vollkommen der menschlichen Entscheidungs- und Willensbildung entzogenen Situation kommt. Vielleicht sind wir dann schon so weit, dass Maschinen und Roboter die Menschheit ausrotten können. Oder zumindest die westliche Kultur – was bis zu einem gewissen Maße eine evolutionäre Selektion darstellen würde. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Roboter und Vernichtungsmaschinen die Menschen dezimieren, die mit der Automatisierung im Allgemeinen und der Automatisierung des Tötens im Speziellen gar nichts zu tun haben, da diese meist die notwendigen Ressourcen für die kostengünstige Produktion von Robotern und Maschinen verfügen. Dies vor allem vor dem Hintergrund der maximalen Auslegung neoliberaler Wirtschaftskonzepte, die auch das Töten und Kriegführen als eine Art Produktionsprozesse verstehen, die durch weitestgehende Automatisierung von der Abhängigkeit der Leistungserbringung durch Menschen entkoppelt werden. Dies schafft neue Machtzentren, die Kriegsführung ohne Einbindung ganzer Völker leisten können. Die Verfügbarkeit von Ressourcen wie Rohstoffe und Energie wird durch automatisierten Transformationsprozesse von Geld in (militärische, wirtschaftliche, mediale, juristische und politische) Macht zusehend erleichtert.

Die Zeichen stehen dafür, dass die Selbstverstärkung des westlichen Systems auf den Attraktor Krieg abzielen, da zusehend Dämpfungsmechanismen ausgeschaltet werden. Wenn deutsche Verfassungsrichter in einem Urteil über einen Handelsvertrag über den Verlust der Glaubwürdigkeit Deutschlands als eine Begründung einer Ablehnung eines Stopps erklären, dann klingt das immer mehr nach einem „es geht um Loyalität“ oder „Treueschwur“ irgendwelchen „globalen Interessen“ gegenüber, die eigentlich keiner kennt, noch genau darlegen kann, geschweige, dass diese sich einem demokratischen Prozess gegenüber öffnen würden. Es ist so wie immer, keiner weiß warum, aber man soll ja dazu sagen – sonst steht man blöd da. Die Wiederauferstehung eines Systems von Mitläufern, die „nur“ einem Befehl (Systemerwartung) gehorcht haben. Hoffen wir alle, dass wir es später „Schwarmintelligenz“ nennen können. Zumal die EU immer mehr zum Epizentrum dieser Art der politischen Intelligenz wird, negierend, dass Viehhirten seit Jahrtausenden ganze Herden von physisch überlegenen Tieren (z.B.: Kühen) dorthin treiben können wohin sie es bestimmen. Das kann uns schwarmintelligenten Europäern sicher nicht passieren – die Cowboys sind doch unsere Freunde und wollen uns nur mit ihrem besten Futter versorgen – zu ihrem supergünstigen Preis.


DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 15.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


15 August 2016

Internet abschaffen



Motte Allerechtevorbehalten Es erschaudert immer mehr wie hilflos (um nicht eine Mutwilligkeit zu unterstellen) europäische Politiker auf die gezielten Angriffe gegen die Freiheit reagieren. Diese Kleinkinderphantasie, dass man nur alles überwachen müsste um alles zu verstehen führt sich schon bei dem laufend gezeigten Unverständnis für die einfachsten Zusammenhäge selbst ad absurdum. Ist genauso sinnvoll wie wenn Ärzte laufend Penicillin gegen Virsuserkrankungen verschreiben. Hütet euch vor den "Experten" die mediale Teufel mit dem Beelzebub (oder auch Weihwasser) austreiben (und nach jedem Anschlag ist etwas anderes Schuld - Flugdaten, Terrorfinanfzierung, Polizeidatenaustausch, Geheimdienstdatenaustausch, Grenzdatenaustausch, SIM-Kartenverschlüsselung, Verschlüsselung ...) Es bleibt nur zu warten bis endlich ein Verantwortlicher draufkommt, dass es den "Kampf gegen den Terror" erst gibt, seit das Internet ein Massenmedium geworden ist. Also die logische Lösung: Internet abschaffen, dann gibt es keinen Terror mehr.

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 15.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

12 August 2016

Der 30jährige Krieg 2.0


Ich finde auch, dass man Frauen, die nicht oben ohne am Strand liegen ein Organstrafmandat verpassen sollen, da sie ganz klar konservative moralisch-religiöse Ideologien vertreten. Weiters sollte man diese schiachen Körperbemaler verbieten - immerhin sind sie ideologisch eindeutig in der Tradition der japanischen Mafia. (also in Japan dürfen Tattoowierte in kein öffentiches Bad) - Auch sollte man das Tragen von metallenem Körperschmuck in der Öffentlichkeit verbieten. Hier ist besonders auf Halbmodsymbole und Bolzen in Brustwarzen zu achten, da diese entweder Zeichen einer kriminellen Religion oder einer sexuellen Abartigkeit darstellen. Weiters müssen in Cannes jetzt von jedem mindestens ein Hund mitgenommen werden, da dieser für die Anhänger der kriminellen Religion als unrein gelten und diese kriminelle Religion durch ihre Angriffe auf religiöse Kultstätten den heiligen Krieg begonnen haben. Überhaupt sollen die "wahre Religion" Verteidigenden bereits Transportkapazitäten auf der Bahn reserviert haben um all diejenigen, die nicht der wahren Religion angehören und dies auch noch öffentlich zeigen an zentralen Punkten zu sammeln. Es gibt jedoch noch Probleme mit der Funktionstüchtigkeit der Duschen.

DI Mathias Gruböck                                                                 Baden, 12.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Juli 2016

Muss man wirklich mit Terror leben?

http://orf.at/stories/2349478/


Jetzt wirds aber langsam auffällig. Immer Kleinkriminelle mit Verbindung zur Mafia, immer gerade wenn eine Entscheidung über die Verlängerung des Ausnahmenzustandes ansteht. Nicht während der EM, da würde sich ja der IS-Terror unbeliebt machen und die Sicherheitsbehörden bloßstellen. In England morden witziger Weise nur rechte Extremisten wenn gerade eine Wahl ansteht. Da ist es nicht der IS. In Deutschland läßt der IS auch die Vorstellung der neuen Wehr- und Angriffsdoktrin der deutschen Nicht-Wehrmacht unbeantwortet verstreichen. Deutschland ist auch soo weit weg von Rakka. Im Gegensatz zu französischen Kleinkriminiellen aus Frankreich. In Frankreich ist auch der Geheimdienst immer vollkommen blind bei den immer aus dem Nichts auftauchenden Terroristen. In Deutschland und in Österreich sind die Führungsoffiziere der Geheimdienste wenigstens nie weit weg, wenn irgendwelche Anschlänge (im Sandkastenformat zu denen in der Grande Nation) passieren. Brav nehmen die "Selbstmordattentäter" auch immer ihre Ausweis mit. Sie müssen sich offenbar noch im Tod ausweisen gegenüber jemanden. Sie müssen offenbar klar darlegen, dass sie es durchgezogen haben. So wie mit den Sprengstoffgürteln wo fast immer jemand anderer die Fernzündung tätigt. Der Herr Salah Abdeslam wurde ja auch als das Superhirn der europäischen Terrorszene gehyped - bis man ihn still und leise in Paris in einem Gefängnis versucht loszuwerden (wird bald mal erhängt aufgefunden werden - oder ein patriotischer Gefängniskollege wird ihn kurz verjenseitigen), da die Rechtsanwälte der Burschen (ja wir sind noch immer in Österreich) danach immer aussagen, dass das ganz normale bis eher intelligenzferne Burschen seien, die eher nicht als die migrierenden, hochqualifizierten Spezialisten angesehen werden sollten, die ja bekanntlich alle mit dieser Herkunft seien. Also nicht bei der EM, aber einen Tag nach der Ankündigung des Herren Präsidenten Hollande jetzt dann doch einmal den Ausnahmezustand zu beenden. Wie zuvor beim Angriff auf das Death Metal-Konzert. Und zuvor bei den linken antiklerikalen Schmierfinken und Deix-Kollegen von Charlie Hebdo. Immer schön die Ausweise mitnehmen und dann liegen lassen. [Zwischensequenz] Wir machen eine Phantasiereise. Wir stellen uns irgendeine arschnormale Mafia in Marseille oder Italien oder Paris vor. Sagen wir die machen in Drogen. Gutes Geschäft. Diese Freunde der Familie lernen, dass irgendwie alle Sicherheitskräfte nach Terroristen jagen wenn so ein Anschlag stattfindet. Wenn man dem Staat seine Terroristen gibt, dann kann man in aller Ruhe seinen Mohn aus Afghanistan verkaufen. Weil auch in Afghanistan gehören ja die Mohnwirtschaftstreibenden zu den Guten - weil Stütze der angreifenden Friedensarmeen. Tolles Marketingkonzept - die bösen guten Verbündeten machen allen Angst damit der Staat sich dann ordentlich schützen kann und die Angstmacher ihre angstlösenden Mittel zur Ruhigstellung der Bevölkerung dieser zu guten Gewinnen zukommen lassen kann. [Wie gesagt, mohnlutschger-geschwängerte Phantasien] Sogar bei den Panama-Papers findet sich kein einziger Drogenhändler. Lauter Oberpolitiker mit der falschen Gesinnung. [Achtung - Komplettverschwörungs-Theorie] jetzt kommt man plötzlich auf die Idee, dass man ein Hollywooddrehbuch schreiben könnte. So auf die Art, dass die Mafia (also diesmal die westliche Mafia - also die nichtganzböse Mafia) ein paar Kleinkriminellen und deren Familienangehörigen das Messer ansetzt. Etwas so: Du kannst etwas für deine Kinder/Mutter/Frau/Familie(tun), damit ihnen nichts passiert. Kannst du mal den Lastwagen da an der Cote d'Azzure entlangfahren. Wenn du brav fährst, dann lassen wir auch die Bombe nicht hochgehen, die wir dir hinten hineingelegt haben.Sagen wir dir aber erst am Handy, wenn du schon unterwegs bist um einen kleinen Freundschaftsdienst für uns zu machen. Vorher drehen wir noch ein kleines Video mit dir mit Kalaschnikov und Araber-Bademantel (auch wenn das gar nicht deine Tracht ist) - [Stop - der Plott ist ja genaus einschläfernd wie CSI-Miami] Aber passt eh - der IS ist das absolut Böse und will die Weltherrschaft. Langsam braucht die Al-Kaida einen Marktrelaunch, die sind lustiger Weise vollkommen aus dem Terrormarkt seit die IS Anschläge im Westen macht. Grimms Märchen, da uns ja in Wirklichkeit die Russen angreifen. Also die Russen in der Ostukraine über ihre Selbstzerstörung. Aber das ist die andere Geschichte - und die dritte Geschichte ist, dass China Europa bei den Spratly - Inseln angreift. Deswegen muss ja Europa mehr Kriege führen, auch außerhalb der UNO. Und natürlich TTIP unterschreiben, weil die einzigen die wirklich vollkommen friedvoll sind und es nur gut mit Europa meinen sind die USA [Die USA überlegt aktuell ob sie aus Solidarität mit ihren vielen europäischen Angsthasen (kann man ja in der Zeitung lesen - alle haben Angst-Panik) den Dollar durch den Euro ersetzt - oder war es umgekehrt?]

DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 15.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Mai 2016

Tabubrüche




Motte Allerechtevorbehalten Vielleicht haben sie sich irgendwo ein Feuergefecht mit isrealischen Truppen geliefert? Oh sorry, das war ein anderer Artikel einer gerechtfertigten Vergeltung. In welchem Krieg hat es denn das ethisch rechtskonforme Töten des Feindes gegeben? Sind nicht schon alle menschlichen Tabus gebrochen, wenn man die Tötung von Feinden als oberstes Ziel definiert? Welcher Krieg war je ein “ritterlicher“? Krieg ist ein Tabubruch an sich. Wer diese Büchse der Pandora immer wieder öffnet und dann entrüstet Tabubrüche reklamiert wird dadurch nicht glaubwürdiger, auch nicht wenn sich diese Machtgruppen gegenseitig den Friedensnobelpreis zuerkennen. Wenn man im Jemen ein Lager eines Stammes mit Drohnen platt macht, hält man sich an welche Regeln als ein Staat der 10000 km wo anders liegt? Warum werden die USA nicht befragt ob in dem Flüchtlinglager in Syrien sich eine SIM Karte eines von ihnen zu Abschuß freigegebenen Terroristen aufgehalten hat? Oder die Israelis? Weil um syrische Flüchtlingslager sind ja keine Zäune gebaut, also keine 8 m hohen. Da muß man schnell handeln, weil da könnten Menschen (also rechtlich gesehen illegale Menschen) sich vor der Exekution ja drücken. Tabus, in den ewigen Ketten an Kriegen, speziell in diesem Raum, hat es die je gegeben?


Christian Auer Danke oh du guter Assad, danke oh du guter Putin... *würg*
Christian Auer
Christian Auer die haben im konkreten Fall eher keine Finger im Spiel.
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Auf der Würg-Liste fehlen aber noch einige?! Im Gegensatz zu einer simplen Wirtshausschlägerei wissen in Syrien alle wer Schuld ist?! Im Jemen gibt es einen eher unaufgeregten Bürgerkrieg mit ausländischer Steuerung. Da ist fast alles spiegelverkehrt nur gibt es kein Öl und keine mediale Abdeckung durch Westmedien. Demnach ist die Empörung im Westen äußerst verhalten, da hier die schiitische Bevölkerung ja auf der falschen Seite steht. Also aus der Sicht all der selbsternannten Kriegsberichterstatter im Westen. Anscheinend. Kuwait wurde auch befreit, weil es um die Menschen (Anm.: und die Demokratie) ging und weil die Iraker ja Babys aus den Brutkästen gerissen haben - also auf, auf in die gerechten Kriege! WÜRG!



Lilly Horrack Kill the beasts
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten ? Welche? Biester, das heißt Tiere. Welche Menschen werden hier schon wieder Tieren gleichgestellt? Aufgrund wovon? Vielleicht stellt sich heraus, dass die USA oder Israel nur einen Terroristenführer mit etwas Kolatteralschaden ausgemerzt haben, oder die US-Bomber kannten wieder einmal die Koordinaten des Lagers/Spitals nicht. Oder vielleicht wollten die Franzosen oder Saudis dort unten auch wieder einmal auf sich aufmerksam machen? Sollen wir diese “Bestien“ killen? Das klänge dann aber so wie die IS-Propaganda. Dafür bekäme nan aber sofort mehrjährige Haftstrafen in Österreich! Bitte um Klärung wer da aufgerufen wird wen genau umzubringen!
Lilly Horrack
Lilly Horrack If people behave like beasts you have the dury to defend yourself .......isn t it es gibt ja da auch soetwas wie not wehr eines Individuums und warum sollte das für das kollektiv nicht gelten....abgesehen davon dass die wirklich betroffenen die machtlosen sind ....
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Lilly Horrack eben
DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater                          Nondorf, 07.05.2016

04 Mai 2016

Meine Güte!





Motte Allerechtevorbehalten Toll wieviele Krankenhäuser es offenbar in Aleppo gibt. Da macht USAID einen tollen Job, zum Beispiel bei der Unterstützung der weissen Helme. Klar müssen Rettungseinheiten bei so einem bestialisch kranken Regime wie von Saddam, äh Ghadaffi, äh Assad aktuell auch bewaffnet sein und in den diversen befreiten Gebieten auch mal Al Nusra oder dergleichen Abzeichen tragen. In Syrien bekommt man den Eindruck, die Al Kaida sei dort auf wundersame Weise plötzlich eine NGO geworden, die ein bisschen mehr religiös motiviert ist wie die anderen “Freischärler“. Interessant war ein Interview des Kapitäns der USS Enterprise neulich in einem ZDF Spartenkanal. Seine Bomber bombardieren Ziele im Irak auf Anforderung von irgendwelchen zusammengezimmerten lokalen Truppen auf dem Boden. (Schiiten, Kurden, auch Irakis) Er sagte, dass das alles so hin und herginge, dass sie oft selbst nicht wüssten, wer da wo gerade gegen wen kämpfen würde. Hauptsache sie bombardieren eben irgendwelche Dörfer in Gegenden wo nicht eine so hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen herrscht. Jeder Ziegenhof am Hindukusch ist immer ein Ausbildungslager der Taliban, wenn eine Drohne diesen aufmischt weil die falsche SIM dort aufgetaucht ist. Die Saudis machen mit britischer Militärhilfe im Jemen kaum Weltkulturerbe in Sanaa platt und in Syrien mutieren ehemalige Terroristen wieder zu Freiheitskämpfern, die alle in Krankenhäusern arbeiten. Wird Zeit, dass die israelische Luftwaffe wieder einmal einen Ausflug nach Damaskus macht. Einseitige Empörung in einem Krieg ist Voraussetzung für die Schaffung von Feindbildern. Wenn diese etabliert sind, dann sterben durch diese Koalitionen vom empörten Willigen immer um Potenzen mehr Menschen als durch Saddam, Ben Ali und Ghadaffi zusammen. Nachdem die Nummer mit dem Giftgas nicht einmal gegen die IS funktioniert kommen jetzt die Krankenhäuser dran, damit die UNO die Zerstückelung Syriens auf die nächsten 100 Jahre beaufsichtigt. Mission accompished. Weiter nach Libyen. Dort warten schon wieder unglaubliche Aufgaben auf die weltherrlichen Gutmenschen. Auch dort erfrechen sich die falschen Machtansprüche zu stellen. Unlängst in Hannover kurz abgesprochen wie man da seine Boots on the Groud bekommt. Also die sind natürlich schon da. Aber man muss sich ja koordinieren wer sich was nimmt von den vielen westlichen „Spezialeinheiten“ die dort „unsere“ Interessen verteidigen. Es sind ja immer diese ungesetzlichen Kombatanden – also diese Libyer und die syrische Armee, die sich gegen die sich gegen die vom Gesetz und der Ethik so getragenen westlichen Militäreinheiten und deren Verbündeten/Söldnern entgegenstellen.



Lasst euch weiterhin empören, damit die “Richtigen“ endlich wieder einmal das ultimative Böse moralisch gerechtfertigt vernichten dürfen. Wozu brauchen all diese friedfertigen Menschen immer diese Feindbilder? Wo wir doch die Kultur sind die ihre Feinde liebt. Jesus Maria, lauter Einäugige.



DI Mathias Gruböck

Unternehmens- und Organisationsberater                         Nondorf, 04.05.2016

27 April 2016

Schindlers Delistung


Was haben U-Boote, der Chef des BND und 5Eyes miteinander zu tun? Nehmen wir einmal die einzige Möglichkeit von Staatenlenkern riesige Wirtschaftsprojekte anzustoßen – das sind Infrastrukturbauten (beliebt Flughäfen) und Rüstungsprojekte. Gefolgt von Atomkraftwerken, was aber schon viel schwieriger ist. Wenn man derartige Projekte lostritt benötigt man einen Grund. Flughafen versteht jeder und Rüstungsprojekte fallen irgendwie unter Sicherheit oder nationales Interesse. Das sind dann echte Milliardenprojekte die sofort eine riesige Pyramide an Organisationen und Unternehmen anziehen, die einfach davon profitieren wollen. Da werden immense Kräfte und Energien freigesetzt. Solche Großprojekte lösen kein einziges Problem und auch meistens die vorgeschobenen Ziele nicht, jedoch stellen sie modernen Schlachten eines globalen Wirtschaftssystems dar. Da wird alles aufgefahren was gut und teuer ist um hierbei zu obsiegen.

Beispielhaft könnte man ein U-Bootgeschäft in Australien nehmen. An sich sind die Australier Mitglied im Five Eyes-Spionage-Ring und haben eine wie immer geartete Commonwealthanbindung. Bei Hubschrauberträgern und dergleichen sind die Briten mit der BAE Haus- und Hoflieferant der Aussis. Jetzt kann man an sich fragen wozu die Aussis 35+ Milliarden U-Boote benötigen, da ein Angriff der Japaner schon lange nicht mehr da war und die Chinesen wohl kaum Australien angreifen werden. Da geht es schon eher um die Unterstützung der geo- und militärpolitischen Ziele der USA im pazifischen Raum. Und der Waffenhändler des Vertrauens der australischen Politik ist eindeutig BAE. Jetzt begann eine Schlacht darum ob man in den fast monopolistischen BAE-Down-Under-Markt entweder die Deutschen oder die US-Japaner hineinlassen müsste. Die Engländer, nicht blöd schoben einfach einmal die Franzosen als Flagschiff-Kooperationspartner vor.

Die USA mit ihrem Mandats-Verbündeten Japan versuchten die Rüstungsindustrie der Japaner im Angesicht der chinesischen Herausforderung wieder ordentlich hochzudrehen. Dafür bräuchte man ausländische Abnehmer, da das ja sonst eine rein defensive Bewaffnung der Japaner sofort überschreiten würde. So oder so gibt das nur Probleme, da der an sich aggressive Kurs der USA weltweit gerade im südchinesischen Meer noch viel schneller als anderswo zu einer veritablen Explosion führen kann.

Die Deutschen will eigentlich keiner. So haben die die Thyssen-Deutschen angeblich ein um 50% niedrigeres Angebot als die fränkischen Britnormannen gelegt. Wie gesagt die Deutschen will keiner obwohl sie wahrscheinlich die S-Klasse unter den konventionelle U-Booten produzieren. Nur bekommt man die normaler Weise geschenkt (vergl. Israel). Jetzt kommt der BND-Schindler mit seinen Listen dazu. Dass hier die gesamte Armada der Geheimdienste nichts anderes zu tun hat als „den Bieterprozess zu begleiten“ ist wohl selbstredend. Außer offenbar der BND, der schön brav den fünf Hühneraugen den Stand der Dinge aus Essen meldet. GCHQ bekommt eine Live-Schaltung aus Deutschland. Wenn dann das schlagseitige Schiff des deutschen Angebotes untergegangen ist, dann kommt noch Präsident Obama nach Hannover zur Messe und sagt TTIP oder ihr gewinnt nie wieder irgendeine internationale Ausschreibung. So schaut's aus.

Der Oberspion Schindler darf jetzt seine Honorarproffesuren in Amerika antreten, vielleicht wird er auch noch mal als Lobbyist für die BAE in Brüssel aufschlagen. Thyssen-Krupp bringt das nichts mehr. Was macht eigentlich der Herr Abbot jetzt? Offenbar ist der nicht in Panama veranlagt, das sind doch eher die Ablenkraketen für die öffentliche Meinung gewesen. Dem Herrn Abbot sein Haus auf Bali möchte ich sehen, das liegt genau in der Mitte zwischen Australien und Singapur :-)

Großprojekte sind schon toll. Sie lösen kein einziges Problem wirklich, aber es ist der einzige Weg wie man anständig Profit machen kann. Also schon fast unanständig. Rüstungsentscheidungen sollten einzig und allein vom Wahlvolk entschieden werden. Dann bekommt es wenigstens auch etwas Brot und Spiele von den Rüstungskonzernen gespendet. So gibt es immer abzählbar viele Entscheider. Für 35 Milliarden glaubt man gar nicht wozu manche Menschen fähig sind. Auch nur für ein paar Promille davon.

Mutti Merkel muss jetzt schleunigst ihre Spionageabteilung, den BND auf das gleiche Niveau heben, wie es einer Wirtschaftsweltmacht entspricht. Da werden 1000 neue Mitarbeiter viel zu wenig sein. Vor allem wenn man sie weiterhin dazu nutzt die eigene Industrie auszuspionieren. In Wirklichkeit sind derartige Projekte für den normalen Bürger nur Schrott. Davon hat er nichts, aber er darf dafür zahlen. Aber Deutschland könnte ja die Hälfte der U-Boote für Australien bauen und mitten im Meer versenken, wegen des 50%igen Rabatts. Würde man die Wertschöpfung total in Deutschland halten, keine übergebürlichen Transfers in Steueroasen anstoßen und man würde keinen Krieg benötigen um die Boote zu versenken. Vielleicht als künstliches Great Barrier Rief als Grundlage für die Korallen und als 35/2 Milliarden-Projekt gegen den Klimawandel (weil man sich den Sprit ersparen würde)?

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 27.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater