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09 Oktober 2019

Drittklassig

https://orf.at/stories/3140279/

Also warnt die Kommission auch vor US-Firmen? Was genau sind Drittstaaten? Die einzigen die sie beim gezielten Bespitzeln erwischt haben sind die Briten und die USA! Also gemeinhin die 5Eyes und nicht die 5G-Anbieter. Weil für die 5Eyes Staaten sind zum Beispiel die Deutschen ja Freunde dritter Klasse. Also was da genau der Unterschied zwischen Drittstaaten und drittklassigen Freunden ist, ist fraglich. Aber wahrscheinlich wäre es den "Erststaaten" wohl zu peinlich wenn Drittstaaten herausbekommen würden wie es Amazon beispielsweise schafft bei 11 Milliarden Dollar Profit keine Steuern zu zahlen. Das ist sicherlich das geistige Eigentum, dass nicht in falsche Hände gelangen darf.
Ganz ehrlich, wie sind denn die US-Markt-Protektionisten darauf gekommen, was die VW-Bosch-Software genau macht? Hat da nicht auch irgendwer sich die Software beschafft (illegal) weil sonst könnte man ja nie einen Nachweis erbringen, was die Software jetzt genau bösartiges tut. So wie die Software der US-Wahlmaschinen, die nie veröffentlicht wurde (wegen geistigen Eigentums) und man so nie überprüfen konnte (offiziell) ob sie wirklich 1+1 richtig zusammenzählen kann. NCR hatte doch noch den Republikanern versprochen, dass sie sich wie immer alles für den Wahlerfolg unternehmen wollen.

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 09.10.2019
Analyst

HBD

23 Mai 2019

Nächte langer Messer


https://www.facebook.com/thomas.gyoeroeg/posts/10214308560247949




Motte Allerechtevorbehalten Du wirst nie erfahren wer Kennedy ermordet hat, wer 9/11 gefördert hat und wer welche Regierung destabilisiert - also Regimechange nennt man das - kommt gerne in Lateinamerika und Nordafrika vor - manchmal in Asien seltener in Europa. Österreich ist da wohl der Testfall, weil es so schön zwischen Ost und West aufgestellt ist. Ich geh einfach einmal davon aus, dass die Gleichen, die einen kleinen Putsch gegen die Türkei angezettelt haben auch die Millionen für einen Regimechange in Österreich übrig hatten. Das sind wohl auch Verbündete derer die so gerne die EU ficken und 5 Milliarden Dollar in einen Regimechange in der Ukraine gesteckt haben. Möchte gerne wissen wo die "Experten" für ihr Expertenwissen schon bezahlt wurden. Und wo sie irgendwann mal Versorgungsjobs und -Projekte bekommen. Wenn man sich denkt wie lange das sonst dauert die richtigen Minister auszuwählen - und plötzlich gibts da Experten - wahrscheinlich ist der eine der Ex-Gutachter aus den Faymann-Ermittlungen zu seinen ASFINAG/ÖBB-Transaktionen an die Krone. :-) Der war halt Bundeskanzler und nicht Vize musst nicht zurücktreten und hat jetzt auch noch jede Menge an Versorgungsjobs. Ist halt "gewünscht" - so wie sein Durchwinken 2015. Da geht sich natürlich jede Menge an Verschwörungstheorien aus - nur leider ist es bei Verschwörungstheorien genauso wie mit den Theorien unserer Experten - es werden nicht alle stimmen - aber es können auch nicht ALLE falsch sein. Auch wenn es die "Mächte die uns lenken" allen gerne immer wieder erklären. Auffallend dabei ist vor allem, dass es in diesen Machtzirkeln offenbar keinerlei Korruption, Verschwörung, Nötigung etc. gibt - immer nur in rechten und linken Rändern (Extremisten) die offenbar nur auf Bereicherung aus sind. Ich würde ja dieses "Ibiza-Video" eher als Insider-Zeugenaussage nehmen wie es ALLE machen. Aber den Überbringer der ehrlichen Wahrheit köpft man halt immer gerne. Oder glaubt irgendjemand wirklich, dass dieser ganze Regimechange in Österreicher aus Sorge um das Wohl der Österreicher und - innen durchgeführt wurde - genau der Herr Böhmermann ist immer nur an der Demokratiepflege interessiert. Möchte gerne einmal wissen woher dieser Agitator gerne seine Tantiemen bezieht. Ich glaub der ist doch bei einem Staatsfernsehen angestellt oder wird jedenfalls davon bezahlt - ich glaub sogar vom ZDF, dem man nachsagt, dass es von der SPD kontrolliert wird im Gegensatz zum schwarzen ARD.
 
Kurz wurde m. E. von den Bilderbergern unterstützt. Die haben sich nach der Steuerung des "tiefen Staates" während des kalten Krieges erst neu definieren müssen. Hierbei dürfte es zu einer Spaltung in 2 Fraktionen gekommen sein. Den Globalisten und den Kanonenboot-Isolationalisten. Wobei diese Spaltung erst durch den Regimewechsel in Washington durch Trump entstanden sein dürfte. Erstmals seit über 100 Jahren hatte ein Kandidat außerhalb der tiefliegenden Machtnetze die US-Präsidentschaft gewonnen. Was man seit diesem Zeitpunkt sehr gut erkennen kann ist wie eingespielt die tiefen Netze gegenüber Volksentscheiden sind und wie es ihnen gelingt a la longue die Kontrolle zurückzugewinnen. Schon beim Türkei-Putsch war BK Kurz in die strategischen Aktivitäten involviert und nicht zuletzt sein, für einen BK eines kleinen europäischen und vor allem neutralen Landes ist er etwas zu massiv in die Regimechange-Aktivitäten der USA in Venezuela eingebunden. Und offenbar hat er sich da einen ganz guten Namen in diesen Klüngeln gemacht. 

Aktueller Auslöser für den Abschuss des Ex-Vizekanzlers Strache dürften Synergieeffekte zwischen den Globalisten (denen eben auch der Ex-BK Gusenbauer und seine Geschäftspartner nahestehen) und den christlichen Abendland-Verteidigern gewesen sein, da die aufkommende Nähe von HC Strache und Viktor Orban die Vollkontrolle der Globalisten und der Abendland-Verteidiger (vulgo Sozialisten und Konservativen) über die EU gefährdet hätte. Amtsträger zu beseitigen ist da schon etwas komplizierter (vergl. Haider) als Oppositionspolitiker (daher auch die Anwendung des Videos aus dem Parlamentswahlkampf 2017 - ein Oppositionsführer muss wahrscheinlich nicht zurücktreten, wenn er darstellt wie er genau die gleichen Methoden anwenden wird um dorthin zu kommen wo die anderen schon seit 70 Jahren sind). Der Verlust der britischen Konservativen UND der FIDES hätte die konservative Allmacht in Europa gefährdet. Jetzt bleibt nur noch Salvini zu beseitigen. Stell dir vor du hast ein tiefes Netzwerk und das wäre plötzlich nicht mehr allmächtig!? Leider haben die Intriganten etwas vergessen - eigentlich war diese Art der Regierungschanges und Intrige maximal auf untere und unterste Chargen bisher beschränkt. Ab jetzt ist aber die Tür geöffnet für jede Schweinerei zu jedem Zeitpunkt. Ab jetzt übernehmen die Geheimdienste vollkommen das Sagen über diese tiefen Strukturen. Man muss sich nur vorstellen wie viele 7-Stunden-Fallen-Videos im Besitz der Geheimdienste über jeden und alle sind. Die Richilieux's 2.0. Das wird echte Brutalität. Vielleicht werden die Österreicher in nicht allzulanger Zeit der Wohlfühlpackung Sozialpartner doch noch nachweinen. Die Nacht der langen Messer wird langsam zu ganzen Jahreszeiten mutieren. 

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 23.05.2019
Analyst

09 Mai 2018

Sicherheitspolitik

https://www.facebook.com/bowditch.williams/posts/2040057979583449?comment_id=2040489282873652&notif_id=1525850462110269&notif_t=feedback_reaction_generic&ref=notif

Motte Allerechtevorbehalten May-be there are some more Russian ex-spys near porton down for strategical reunion with the others in the EU? 5Eyes looking for more destabilisation via CA-Facebook-campaigning (Brexit) and selling it as security-strategie. Fighting bad with evil. Good profit.

DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 09.05.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Januar 2017

Datenkolonien schröpfen


Naja, bei VW fragen die Amis auch nicht lange rum!? Da fließen gleich mal Milliarden. Dautsche UA sind doch Spaßveranstaltungen mit Pseudocharakter. Ist als ob der Schwanz mit dem Hund bellt. Da lässt eine Bundesregierung, die transatlantisch Befehlsempfänger ist, die Opposition herumführen, damit alle verstehen wie sehr sie nichts zu sagen haben! Offenkundiges fällt hier der Amnesie anheim und die Protagonisten zeigen noch den Stinkefinger - Tier 3 Freunde, wie oft wollt ihr die Tatsachen noch verleugnen? Datenrechtliches Dritteweltland Deutschland. Auf 5000 UA Protokoll Seiten akribisch festgehalten. Schön brav Milliarden an die US-Administration blechen - ging das bei VW nicht auch um Software, die anders tut als geglaubt? (Googles Textausbesserung fälscht auch meine Texte ohne Auftrag. Eingriff in Urheberrechte)

Vor allem stellt sich die Frage ob es die vier wirklich entscheidenden Firmen-CEO‘s sind, die vor den NSAUA vorgeladen wurden. Was ist mit Hardwareherstellern oder Systemintegratoren? Oracle speziell mit JAVA ist hier sicherlich zu nennen oder IBM mit seinen Backend-Großrechneranlagen. Oder Middleware-Hersteller wie Billingsysteme für die Telekomfirmen (Arbor Keanen), Flugsicherungs- oder Polizeifunksysteme, SIM-Karten- und SSL-Verschlüsselungen und die Transaktionssysteme (SWIFT – hier wurde einfach ein Spiegelserver in den USA installiert und seit dem unterliegen alle SWIFT-Transaktionen der US-Gerichtsbarkeit) Diese EU-Unterwerfung unter die US-Datenhegemonie (5Eyes) wird sich unter einem Präsidenten Trump fürchterlich rächen. Bisher wurden diese Wirtschaftshegemoniebestrebungen eher aus den Bereichen von Obama-Masterminds wie Soros geowirtschaftsstrategisch (mit leichten revanchistischen Anwandlungen gegen das ehemalige russische Imperium) getragen. Jetzt kommt aber ein kredithaiartiger Präsident mit Geldeintreibermentalität ans Ruder. Jetzt sitzt die europäische Wirtschaft mit der Hose ganz auf den Knöcheln da und Präsident Trump kann jeden ganz genau taxieren ober er im Längenkontest mit ihm mithalten kann. Dank den Segnungen der Technik wird er es schaffen, dass doch der eine oder der andere den noch kürzeren ziehen muss. 

Gott sei Dank konnte die EU-Kommission ihr größtes politisches Schwergewicht und Thinktank, Kommissar Öttinger in die Schlacht werfen. Nur er konnte das Abendland vor der digitalen Unterjochung retten. Vor den Schlitzaugen!?

DI Mathias Gruböck                                                                                Malaga, 20.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Dezember 2016

Wahrheitsanspruch

27 Oktober 2016

Lauter CETA-Gschichtln

Der CETA Vertrag ist wirtschaftlich gesehen vollkommen irrelativ - für 2% des derzeitigen Exportvolumens den kompletten Apparat der EU zu blockieren ist für sich betrachtet vollkommener Unsinn. Sollten sich die Handelsraten mit Kanada verdoppeln liegen sie noch immer weit hinter der Türkei, Russland oder der Schweiz. Die dargestellte Statistik gibt einen Hinweis auf den wahren Grund für CETA, das langfristig vom Herrn Baroso und seinen Netzwerken eingestillt wurde. In den Zeiten des kalten Krieges hätte man Herrn Baroso als Doppelagenten bezeichnet, der jetzt in seinen wahren Berufungen bei Goldmann und Sachs und bei den Bilderbergern auftaucht. Er berät Goldmann und Sachs in Sachen Brexit. Das hat vordergründig nichts mit CETA zu tun. Aber eigentlich hat es vielleicht viel mehr mit CETA zu tun als alle Mitläufer und Kopfnicker in den EU-Staaten uns glauben lassen wollten. Kanada ist Mitglied in der NAFTA, den 5Eyes und im Commonwealth of Nations. CETA ist somit eine herrliche Verbindung zwischen dem britischen Empire-Restln, des US-Imperiums und der EU. Die 2000 Seiten Goodies für Kanada müssen auch mindestens für Brexitannien gelten. Alle drei Wirtschaftsverbünde sind damit über das Gelenk Kanada verbunden, haben eine eigene Kommission für Wirtschaftsregularien, eigene Rechtsauslegung und das Günstigkeitsprinzip (das alle Standards ablöst). 

Was vollkommen schleierhaft ist, warum die Bauernvertreter in der EU (also jenseits von Monsanto und Agrarindustrie so es das überhaupt noch gibt) dem CETA-NAFTA-CWoN-Anschluss und gleichzeitig den Russlandsanktionen zugestimmt haben. Neben ein paar anderen Interessensvertretern. Globale Interessen - das klingt fast genauso wie Nationale Sicherheit und Wertegemeinschaft - irgendwie kommt man sich vor, als ob man jetzt einem schlitzohrigen Gebrauchtwagenhändler alle seine 2000 Ladenhüter abgekauft hätte ohne, dass man sie probegefahren hätte und gleichzeitig auf das Rückgaberecht verzichtet hätte. Aber die Eliten haben uns diesmal sicher kein Gschichtl reingedrückt. Diesmal sitzen im UNO-Sicherheitsrat nicht mehr die US-Powells und schwenken mit irgendwelchen Geheimdienst-Illusionisten-Attrappen herum. Diesmal sagen alle voll echt die Dinge wie sie wirklich sein sollen. Oder so. Ganz sicher keine CETA-Gschichtln. Ganz sicher keine verdeckten Kriege. Ganz sicher keine Überwachungsstaaten. Ganz sicher westliche Werte. Ganz sicher wollen sie uns diesmal nichts andrehen um selbst ihre Macht auszubauen. Ganz SICHER?

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 27.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Demokratische Entscheidungsprozesse


Also die EU hat sich unmöglich gemacht!? Da beschließt eine Kommission, die von NIEMANDEN gewählt wurde im Geheimen etwas mit einem NAFTA- und 5Eyes-Land auszuverhandeln. Diesen Beschluss lassen sie sich von einem Konsortium von entsandten nationalen Ministern der Nationalregierungen bestätigen. Viele dieser beiden Gremien von vor 7 Jahren sitzen bereits in der Industrie oder gleich bei Goldmann und Sachs um sich für ihre Leistungen honorieren zu lassen. 7 Jahre später wollen diese beiden Gremien dann den im Geheimen verhandelten Vertrag einfach undiskutiert beschließen. Diese beiden Gremien, die sicherlich mehr Interessenvertreter als demokratisch gewählt genannte Regierungen darstellen, setzen dann die doch alle 5-6 Jahre dem Wahlvolk verantwortlichen Parlamente unter Druck, weil sie nicht einfach rechts unten unterschreiben. Das Kleingedruckte wird nicht einmal in die Sprachen der einzelnen Mitgliedsstaaten übersetzt, überhaupt wird zuvor behauptet, dass das ein ganz arschnormaler, einfacher (völkerrechtlich bindender) Vertrag ist, den die einzelnen Mitgliedsstaaten gar nicht ratifizieren müssten. So kann man vielleicht in einer Firma agieren, aber mit Demokratie und Ausgleich der Interessen hat das nichts zu tun. Das nennt man Machtpolitik, wenn man über alle Interessen drüberfährt. Das war eine reife Leistung der EU! Das war ein Zeichen, dass die EU keine "Wünsch-Dir-Was"-Veranstaltung von ein paar Lobbys ist. Das ist ein guter Tag für die EU. Die Entscheidungsprozesse müssen sicherlich geändert werden - die Institutionen müssen demokratischer werden. Diese Schattenmächte wie der EU-Rat und der NATO-Militärmachthaber müssen einem europäischen demokratischen Prozess unterworfen werden. Wie kann man eine gemeinsame Währung haben, aber keine gemeinsame Steuerungsfunktion im wirtschaftlichen und militärischen Bereich? Wenn diese Machtstrukturen in der EU einer demokratischen Kontrolle unterzogen werden würden, dann müssten sie Verträge vorher mit den Regionen absprechen. Und, bitte schön, wer verdammt noch einmal will hier um Biegen und Brechen diese Sondergerichte? Die Kanadier? Die EU? Wer von den beiden braucht das? Oder wollten das die Fonds unbedingt haben?

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 27.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

23 Oktober 2016

Wie man allen eine Wuchtl reindrückt?

Wie kann man allen eine Wuchtl reindrücken und alle die das nicht so einfach schlucken wollen als Vollidioten bezeichnen? Das geht ganz einfach. Man wird Politiker oder gleich Lobbyist und sagt, gegen Empfang heftiger Barzahlungen, dass Freihandel Wohlstand bringt.

Da wird einmal behauptet, dass die Exporte nach Kanada sich in den nächsten zehn Jahren um 50% steigern werden. Gleichzeitig erzählt der IV-Bereichsleiter Löwy in Puls 4, dass die Lebensmittelexporte Österreichs beim Beitritt zur EU 1,8 Milliarden Euro betragen hätten und heute auf über 10 Milliarden Euro gestiegen sind. Abgesehen von Inflationsbereinigungen impliziert gerade der Bereich Landwirtschaft, dass man seine Erträge endlos steigern könnte. Und wenn Red Bull zufällig auch zu den Lebensmitteln gezählt wird, dann würde das auch keinen wundern.

Dann lässt Herr Löwy aufhorchen: Es wird ja nicht betrachtet, wieviele Arbeitsplätze ein Nichtabschluss von CETA kosten würde. Jetzt wird es ganz wirr. Der Bundeskanzler erklärte noch am Freitag wie sehr man sich gegen den Freihandel mit Asien wehren müsste, da die andere Standards hätten und viel billiger wären – speziell bezog er das auf die Stahlbranche und die 40.000 Arbeitsplätze, die in Europa letztes Jahr durch „Billigimporte“ in der europäischen Stahlindustrie verloren gegangen seien. Dann sagte der Herr Löwy noch etwas sehr Interessantes: Die Europäer würden gegen die Asiaten zurückfallen, weil die mit den USA das TTP abschließen würden. Verwirrung total. Freihandel bringt Wohlstand – also aus der NAFTA kommen dann keine „Billigimporte“ sondern Güter zu „Freundschaftspreisen“. Die NAFTA-Länder können selbst bestimmen zu welchen Standards und Bedingungen sie produzieren – und investieren. China hat dazu im Gegensatz schlechte Standards und Bedingungen, daher ist Freihandel mit denen pfui. (also im Zuge der WTO eigentlich nicht, aber wir definieren China einfach, dass sie keine Volkswirtschaft sind, dann gilt das WTO-Freihandelsabkommen nicht für China) Und der Herr Löwy meinte auch, dass die Asiaten alle ein Freihandelsabkommen mit den USA haben wollen. Na klar doch! Die haben ja die billigen Arbeitskräfte und brauchen die Absatzmärkte und die Investitionen. Europa hat nicht die billigen Arbeitskräfte, hat hohe Standards, hat keine Standortvorteile in der Landwirtschaft und hat zunehmend Investoren die ebenfalls mehr in Wachstumsmärkten investieren. Europa hat nur einen Nachteil, dass es einfach zu deppert ist im naheliegensten Wachstumsmarkt, Russland, zu investieren. Das ist wirklich eine Wirtschaftspolitik für Vollpfosten: Den prosperierenden kongruenten Markt mit Russland zerschlagen wir, damit wir irgendwelche vollkommen blauäugigen oder linken Handelsverträge schließen mit einem NAFTA-Raum, der ganz sicher nicht am Wohlergehen der europäischen Produzenten interessiert ist. Warum, bitte sehr, soll eine Firma ihre Arbeitsplätze aus der NAFTA nach Europa verlagern und nicht gleich nach Asien? Das EINZIGE was Asien bisher nicht hat ist der kaufkräftige Markt von 500 Millionen Menschen. Klar ist Kanada daran interessiert. Klar sind die Investoren daran interessiert. Aber was interessiert das die Vertreter der europäischen Bevölkerung? Der US-Botschafter in Brüssel hat das ganz richtig beschrieben: Es wird die Wirtschafts-NATO, bei der immer nur einer das Sagen hat.

Gibt es in diesem ganzen CETA-Vertrag auch einen No-Spy Passus? Wenn man miteinander frei handelt und frei Wirtschaft treibt, sollte man sich doch auch nicht einseitig ausspionieren, oder? 5-Eyes Mitglied Kanada betreibt mit den USA und dem Bald-Nichtmehr-EU-Mitglied GB das größte Spionagenetz der Welt, dem man wohl die meisten Enthüllungen von „Wirtschaftsskandalen“ bei Nicht-5-Eyes Staaten zu verdanken hat. Freihandel bringt Wohlstand – in Bulgarien und in Rumänien haben die Menschen viel weniger Einkommen als die Griechen. Was haben die für Handelsbeziehungen mit Kanada? Mit Russland dürfen sie ja jetzt nicht mehr Handel treiben und die EU schaut, dass es dem Rubelraum möglichst schlecht geht – Ramschniveau. Zypern mit ihren Verbindungen zum britischen Bankensystem – upgrade. Italien, mit dem stärksten Wirtschaftsstandort Europas, Norditalien, fast Ramschniveau. Das ist was die Investoren machen – bekomm ich nicht meine Sondersicherheitsschiedsgerichte werte ich euch in Grund und Boden ab. Derjenige Wirtschaftstreibende, der einer konkurrierenden Truppe alle seine Geschäftsgeheimnisse preisgibt und sie dann noch seine Bewertung durchführen lässt, wird bald den Kuckuck überall kleben haben. Außer man glaubt, dass diese konkurrierende Truppe nur am Geschäftserfolg unseres Wirtschaftstreibenden und seiner vielzähligen Mitarbeiter interessiert ist.

Der CETA-Vertrag ist 4-5 mal so Umfangreich wie der Beitrittsvertrag Österreichs zur EU. Darin steht, dass Österreich sein Bankgeheimnis behalten darf und das Österreich immerwährend neutral ist und bleibt. Vor der NR-Wahl 2013 erklärt die Koalitionsregierung aus SPÖ und ÖVP, dass die Hypo sicher sei und, dass kein weiteres Steuergeld dafür aufgewendet werden muss. 3 Monate später wird sie abgewickelt. Paar Jahre später ist das Bankgeheimnis Geschichte, die immerwährende Neutralität ist ein selbstironisches Lippenbekenntnis mit Treppenwitzcharakter geworden. Aber der Herr Löwy und die „globalen Interessen“, die den Herrn BK Kern ganz kleinlaut werden ließen, versprechen ganz hochheilig, dass das alles super ist. Und voll im Interesse aller – (aller IV-Mitglieder, oder fast aller). Das hat auch schon der Herr Vizekanzler Mitterlehner gehört – er vertritt ja ? Und der Bauernbund - ? (Wen vertreten die genau – Monsanto? Raiffeisen?)

Laut EU-Kommission ist CETA ein einfaches Abkommen und muss gar nicht von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Jetzt ist es plötzlich kein einfaches Abkommen – was schon die über 2000 Seiten angedeutet hätten. Das ist also laut Rechtsvertretung der EU-Kommission ein einfaches Abkommen, dass so kompliziert ist, dass kein Normalsterblicher erkennen kann, dass es irrsinnig vorteilhaft für jeden einzelnen ist. Und laut Frau Malström sind alle dafür, außer eben immer gerade die vor denen sie die Vorteile von CETA nicht erklären kann. Alle anderen sind dafür. Und sieben Jahre haben sie im Geheimen verhandeln müssen, also der Herr Baroso und seine Kollegen von den Lobbys. Der Initiator von CETA sitzt jetzt bei Goldmann und Sachs und entwickelt die neuen Geschäftsmodelle auf Grund dieses Vertrages. Das ist genial. Das ist ein Steilpass zu sich selbst. Toooor. Drin ist die Wuchtl. Der Herr Löwy von der IV klatscht begeistert. Er bekommt auch einen Lobbyvertrag von Goldmann und Sachs als Frühstücksdirektor nachdem die Spielregeln auf Gewinn getrimmt wurden. Wuchtldruckereien als Printshop für Aktienbonuspakete. Die dürfen weiterhin frei gehandelt werden. Wo ist die Vereinbarung einer Transaktionssteuer mit Kanada, als Abtausch für den Investitionsschutz? Ah, das ist dann ja wieder profit….. äh, arbeitsplatzfeindlich. Soll ja weiterhin eine Spekulationsfreiheit mit Kapital- und sogar Profitsicherung bleiben.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 23.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 August 2016

Bitte nochmal



Orf.at schreibt: „Der Westen wird von Regierungstruppen gehalten, der Osten von Aufständischen. Darunter sind sowohl moderate als auch islamistische Gruppierungen“. Bitte – woher stammen diese Informationen? Was sind moderate Gruppen? Schießen die nur Gummigeschoße oder nur Feuerwehrböller?

Stellt der Ausdruck „moderat“ viel mehr einen Terminus technicus dar, damit der Westen/Saudi Arabien diesen Gruppen weiterhin Waffen und Munition liefern können? Wer hat das festgestellt, demokratische Opposition – wo gibt’s die in Syrien? Moderat, gibt’s dafür einen Test, eine Umfrage von Herrn Filzmayer? Beobachtungszentrum für Menschenrechte in London – ein angebliches Ein-Mann Unternehmen, dessen Alias sich laufend ändern. Wenn ein Deckname des „Front-Mannes“ aufgedeckt wird (wahrscheinlich von britischen/australischen Organisationen (vertreten durch Herrn Mousab Azzawi), die wegen der US/israelischen Unterwanderung des dienstlichen Whistleblow-Outlets erbost waren) und russische Medien/Außenministerium meinen, der Herr Osama Suleiman (vormals und immer wieder Rami Abdulrahman) sei nur ein Kleiderladenbesitzer in London und habe nicht einmal einen Schulabschluss, dann springt gleich die NYT ein (nicht gerade als Geheimdienstfern bekannt) um eine lückenlose Aufzählung des Lebenslaufes des Herrn One-Man-Geheimdienst für Syrien vorzulegen (der Süddeutschen gibt er aber kein Interview)

Jetzt wurde diese SOHR-Sprechstelle per Presseaussendung im Jahre 2006 gegründet und trat bis 2009 nicht sonderlich in Erscheinung. Plötzlich zitiert jedoch das US-Goverment in seinem Bericht zur Syrischen Menschenrechtslage die Plattform syriahr.com. (Also wenn man einer Internetseite, hinter der angeblich nur ein Kleiderverkäufer aus London mit einem Pseudonym steckt ohne weitere Quellenforschung Eingang in einen Regierungsbericht gibt, dann ist das schon sehr eigentümlich. Aber die Seite syriahr.com war schon 2006 auf einem Server in Utha, USA gehostet und mittels eines Anonymisierungsdienstes für Außenstehende nicht weiter aufklärbar) London würde auf Grund von Zeitzonen und Partnerdiensten den größten Sinn für die Platzierung des syrischen NGO-Whistles machen. Auch ist die Site so aufgebaut, dass Finanzierungsthemen offenbar kein Thema darstellen.

Überhaupt ist die Mähr, dass aus dem Raum Naher Osten irgendwelche elektronischen Kommunikationen unüberwacht stattfinden könnten stark anzuzweifeln. Das erste was man in einem Krieg ausschaltet sind die Kommunikationssysteme und der Westen hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Kontrollhoheit über die Netze in dieser Region. Broadcaststellen und einzelne, dubiose Nachrichtenargenturen sind hier als neutrale Informationsquellen (oder auch nur als Beweismittel für Bekennerbotschaften) massiv zu bezweifeln. Speziell, da Netzsperren für einzelne Server Standardprozedere ist. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die kurzzeitige Konkurrenzsite syriahr.org in Japan gehostet ist. Ein Netzzweig, der über Australien geroutet wird. Hier kann es durchaus zu einer Commenwealth-Antwort in Bezug auf die Störungen im Fall Ben Allen/Zygier zwischen Teilen der 5Eyes-Dienste und dem „unsichtbaren 6. Dienst“ im 5Eyes-Verbund gekommen sein. Speziell der Angriff auf den Iran mit taktischen Atomwaffen durch Israel dürfte hier zu einer gewissen Spaltung im strategischen Vorgehen der einzelnen Beteiligten geführt haben. Teile des US-wirtschaftlich-militärischen Komplexes und die Israelis waren stark für einen Atomschlag gegen den Iran, die anderen Gruppen favorisierten die konventionelle Kriegsführung gegen iranische Einflussgebiete (Gaza-Bombardierung, Syrien-Krieg) und hier speziell verdeckte Kriegsführung wie in Syrien, Jemen, Irak und zunehmend in Libyen vom Westen/NATO praktiziert.

Wobei die Geschichte um Herrn Zygier trotz aller Erklärungsversuche eine massive Schwäche hat. Es fehlt die Motivation für Verrat. Viel mehr dürfte es sich um mehrfaches Doppelspiel gehandelt haben, da der Mossad über den Informanten „Inder“ (Ziad al-Homsi) an den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah rankommen wollte um ihn liqudieren zu können, was aber nicht gelang. Also war der „Inder“ für den Mossad nicht wirklich wertvoll. Vielmehr was das wohl eine Art Morgengabe um sich das Vertrauen der libanesischen Hisbollah-Geheimdienste zu erwerben. Wobei irgendetwas schiefgegangen sein dürfte. Aber, wer sagt, dass die Geschichte echt echt ist? Das wird sehr breit ausgetreten für einen wirklichen „Verräter-Job“ innerhalb des Mossad. Der ermordete Doppelspion ist für die Doppelspione auf der „anderen“ Seite erst dann wirklich glaubwürdig. Und die Daten(träger) die er anscheinend übergeben hat. Immer Vorsicht ist geboten, wenn irgendwelche geheimdienstlichen Informationen angeblich an die Presse gespielt werden. Einen wahren Doppelspion lässt der Mossad sicher nicht mit vorheriger Presseaussendung verschwinden. Aber, das ist eine andere Geschichte. Im Endeffekt ist in diesem Bereich alles Lüge. Dafür wird ja das ganze Geld ausgegeben, damit niemand die Wahrheit erfährt. Das ist die Aufgabe von Geheimdiensten: Strukturell Lügen, Betrügen und Gesetze brechen um die Verfassung des jeweiligen Staates zu beschützen. Ist im Prinzip genauso logisch wie ein Bankräuber, der Bankraube für die Sicherstellung der geprüften Bilanz der gleichen Bank begeht. Oder ein Staat der Drohnenkillings hostet und unterstützt, nichts gegen geheimdienstliche Liquidierungen hat aber einen anderen Staat wegen der Einführung der Todesstrafe als Achse-des-Bösen-Staat verunglimpft.

Und die von allen Medien so gerne zitierte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in London hat sicherlich keinerlei Verbindungen zu CIA, NSA, Mossad, GCHQ oder MI6. Ganz sicher nicht. Da macht ein Kleiderverkäufer in London einen Job, für den diese staatlichen Organisationen hunderte Millionen Euro verbraten. Toll.

DI Mathias Gruböck                                                                                                Baden, 07.08.2016
Unternehmens- und Organisationseberater

21 Mai 2016

Lucky Leak Lug


Bernd Hpp ist jemandem mal in den sinn gekommen, dass das möglicherweise einfach nur eine übergeigte überschrift ist? soweit ich sehen kann plant hessen, das eindringen in it-systeme strafbar zu machen, auch wenn keine datenmanipulation stattfindet. das ist zunä...Mehr anzeigen

Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Ähh, wenns verboten ist, dann ist es ja gut?! Besonders wichtig ist auch speziell die Russen zu erwischen. Die Bulgaren, Ukrainer, Georgier, Weissrussen, Balten, Kasachen, Rumänen, Serben, Mazedonier (...) sind alle vollkommen abgeschottet gegen die Ostmafia - oder die NSA hat noch nie einen Nebeltopf gezündet. Gott sei Dank ist das Abhören von Muttis Handy auch illegal - wie man an den beinharten Ermittlungsergebnissen erkennen konnte.
 
... aber vielleicht ist das auch nur ein Trick. Die Deutschen tun so, als ob sie die bösen-bösen Russen jagen würden und als Beifang kommen ihnen der eigene Geheimdienst und die US - 5Augen - Überwacher in die Fänge. Das wär ja lustig, wenn die Deutschen mal wieder ein bisschen weniger dämlich vor allen die Hosen runterlassen würden. Würde der deutschen Autoindustrie auch wieder ein bisschen helfen. Die Aufdeckung der geleakten Geheimdokumente: Verbrennungsmotoren erzeugen Abgase beim Verbrennen. Vor allem deutsche! War doch schon der Herr Diesel ein Deutscher. Man muss unbedingt diese sparsamen deutschen Technologien bannen. 
 
DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 21.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 April 2016

Schindlers Delistung


Was haben U-Boote, der Chef des BND und 5Eyes miteinander zu tun? Nehmen wir einmal die einzige Möglichkeit von Staatenlenkern riesige Wirtschaftsprojekte anzustoßen – das sind Infrastrukturbauten (beliebt Flughäfen) und Rüstungsprojekte. Gefolgt von Atomkraftwerken, was aber schon viel schwieriger ist. Wenn man derartige Projekte lostritt benötigt man einen Grund. Flughafen versteht jeder und Rüstungsprojekte fallen irgendwie unter Sicherheit oder nationales Interesse. Das sind dann echte Milliardenprojekte die sofort eine riesige Pyramide an Organisationen und Unternehmen anziehen, die einfach davon profitieren wollen. Da werden immense Kräfte und Energien freigesetzt. Solche Großprojekte lösen kein einziges Problem und auch meistens die vorgeschobenen Ziele nicht, jedoch stellen sie modernen Schlachten eines globalen Wirtschaftssystems dar. Da wird alles aufgefahren was gut und teuer ist um hierbei zu obsiegen.

Beispielhaft könnte man ein U-Bootgeschäft in Australien nehmen. An sich sind die Australier Mitglied im Five Eyes-Spionage-Ring und haben eine wie immer geartete Commonwealthanbindung. Bei Hubschrauberträgern und dergleichen sind die Briten mit der BAE Haus- und Hoflieferant der Aussis. Jetzt kann man an sich fragen wozu die Aussis 35+ Milliarden U-Boote benötigen, da ein Angriff der Japaner schon lange nicht mehr da war und die Chinesen wohl kaum Australien angreifen werden. Da geht es schon eher um die Unterstützung der geo- und militärpolitischen Ziele der USA im pazifischen Raum. Und der Waffenhändler des Vertrauens der australischen Politik ist eindeutig BAE. Jetzt begann eine Schlacht darum ob man in den fast monopolistischen BAE-Down-Under-Markt entweder die Deutschen oder die US-Japaner hineinlassen müsste. Die Engländer, nicht blöd schoben einfach einmal die Franzosen als Flagschiff-Kooperationspartner vor.

Die USA mit ihrem Mandats-Verbündeten Japan versuchten die Rüstungsindustrie der Japaner im Angesicht der chinesischen Herausforderung wieder ordentlich hochzudrehen. Dafür bräuchte man ausländische Abnehmer, da das ja sonst eine rein defensive Bewaffnung der Japaner sofort überschreiten würde. So oder so gibt das nur Probleme, da der an sich aggressive Kurs der USA weltweit gerade im südchinesischen Meer noch viel schneller als anderswo zu einer veritablen Explosion führen kann.

Die Deutschen will eigentlich keiner. So haben die die Thyssen-Deutschen angeblich ein um 50% niedrigeres Angebot als die fränkischen Britnormannen gelegt. Wie gesagt die Deutschen will keiner obwohl sie wahrscheinlich die S-Klasse unter den konventionelle U-Booten produzieren. Nur bekommt man die normaler Weise geschenkt (vergl. Israel). Jetzt kommt der BND-Schindler mit seinen Listen dazu. Dass hier die gesamte Armada der Geheimdienste nichts anderes zu tun hat als „den Bieterprozess zu begleiten“ ist wohl selbstredend. Außer offenbar der BND, der schön brav den fünf Hühneraugen den Stand der Dinge aus Essen meldet. GCHQ bekommt eine Live-Schaltung aus Deutschland. Wenn dann das schlagseitige Schiff des deutschen Angebotes untergegangen ist, dann kommt noch Präsident Obama nach Hannover zur Messe und sagt TTIP oder ihr gewinnt nie wieder irgendeine internationale Ausschreibung. So schaut's aus.

Der Oberspion Schindler darf jetzt seine Honorarproffesuren in Amerika antreten, vielleicht wird er auch noch mal als Lobbyist für die BAE in Brüssel aufschlagen. Thyssen-Krupp bringt das nichts mehr. Was macht eigentlich der Herr Abbot jetzt? Offenbar ist der nicht in Panama veranlagt, das sind doch eher die Ablenkraketen für die öffentliche Meinung gewesen. Dem Herrn Abbot sein Haus auf Bali möchte ich sehen, das liegt genau in der Mitte zwischen Australien und Singapur :-)

Großprojekte sind schon toll. Sie lösen kein einziges Problem wirklich, aber es ist der einzige Weg wie man anständig Profit machen kann. Also schon fast unanständig. Rüstungsentscheidungen sollten einzig und allein vom Wahlvolk entschieden werden. Dann bekommt es wenigstens auch etwas Brot und Spiele von den Rüstungskonzernen gespendet. So gibt es immer abzählbar viele Entscheider. Für 35 Milliarden glaubt man gar nicht wozu manche Menschen fähig sind. Auch nur für ein paar Promille davon.

Mutti Merkel muss jetzt schleunigst ihre Spionageabteilung, den BND auf das gleiche Niveau heben, wie es einer Wirtschaftsweltmacht entspricht. Da werden 1000 neue Mitarbeiter viel zu wenig sein. Vor allem wenn man sie weiterhin dazu nutzt die eigene Industrie auszuspionieren. In Wirklichkeit sind derartige Projekte für den normalen Bürger nur Schrott. Davon hat er nichts, aber er darf dafür zahlen. Aber Deutschland könnte ja die Hälfte der U-Boote für Australien bauen und mitten im Meer versenken, wegen des 50%igen Rabatts. Würde man die Wertschöpfung total in Deutschland halten, keine übergebürlichen Transfers in Steueroasen anstoßen und man würde keinen Krieg benötigen um die Boote zu versenken. Vielleicht als künstliches Great Barrier Rief als Grundlage für die Korallen und als 35/2 Milliarden-Projekt gegen den Klimawandel (weil man sich den Sprit ersparen würde)?

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 27.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 April 2016

Einäugige stiften Blinde an


Das ist immer toll wenn man die "Bösen" erwischt. Komisch ist nur, dass kein einziger Ami in den Files gefunden wurde - also die US-Leitmedien wie der Charlotte Observer aus Carolina, hispanic Fusion Network (Disney und ABC) als Mitaufdeckermedien berichten gar nicht darüber. MccLatchyDC als White-House Multiplier bringt den Artikel von ICIJ (der Partie die immer ganz tolle abgegriffene Daten in ihrem Postkastl finden - ganz sicher nicht von der NSA) Grundtenor Foto Putin, Poroschenko (war böse zum US-Favoriten Jazenjuk) und Soccer-player allgemein. Einzig allein der Miami Herald gibt eine eigene Recherche an - hier zeigt er auf, wie die bösen Latinos, allen vorran die korrupten Brasilianer (die, die ihr Öl selber verwerten wollten) den Wohnungsmarkt in Miami mit ihren Schmier- und Drogengeldern unterminieren. Gott sei Dank sind die Amis, die größte Volkswirtschaft der Welt ALLE sauber.

In Europa treten mediale Schwergewichtiger wie die Süddeutsche, The Guardian, NDR, WDR, ORF in den Ring um die nützlichen Idioten zu spielen. Die räumen alle weg, die die US-Freunde da immer so gerne anpatzen. Selektiver Investigationsjournalismus mit staatlicher Unterstützung bei der Datenfindung ist alles aber keine objektive Berichterstattung. Das kennen wir jetzt schon ewig, die USA fischen aus ihren "full-take" Daten immer wieder gerne mal die Gustostückerln heraus, wenn es gerade opportun ist und schwärzt immer nur ihre Feinde an. Für Österreich ist es sowieso klar, dass die US-Administration die überproportionalen Aktivitäten der österreichischen Banken am Balkan und im Osten seit Jahren ein Dorn im Auge sind (ließ nach bei Wikileaks aus dem Jahre 2005 wo der österreichische Finanzminister dem US-Gesandten Rede und Antwort stehen muss (RBI))

Die Spitzenleistung an Pharisäertum ist die geheuchelte Aufregung um die Milliarden Dollar die russische Oligarchen in die Offshorefirmen gebracht haben. Das Geld geht alles in Yachtbauten und Schlösserinvestitionen im Westen und der Westen will doch Russland wirtschaftlich destabilisieren oder wozu sind sonst die Sanktionen gut? Jetzt machen sich die hehren NGO-Journalisten mit den dicken Drähten solche Sorgen, dass die Oligarchen vergessen haben könnten ihre Steuern in Russland zu bezahlen.
 
Den nützlichen Idioten und den Gutmenschen ist sicherlich das Himmelreich, aber leider glauben die ja nicht daran. Selbstschwächung und sich selbst am Schädl haun ist sicherlich ganz im Sinne des katholischen Schuldbekenntnisses - und das Geld, das verdienen eh die anderen, damit sie es und dann leihen können. Auch für die Presseförderung und ORF-Subventionen.

DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 03.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberter

25 Februar 2016

Wie sicher macht mehr Rüstung?

http://news.orf.at/#/stories/2326344/


Angriff der Marsmenschen hat er noch vergessen. Aber nein, die Außerirdischen sind ja näher als das südchinesische Meer. Marketingtechnisch auch blöd, dass das südchinesische Meer von der Namensgebung so sehr gegen den Machtanspruch der USA/5Eyes/Westen wehrt. Deutschland und Australien geben zusammen jetzt 260 Milliarden Euro aus um den Frieden durch mehr Waffen zu sichern. Das sind aber echte knallharte Euros, kein Hedgefonds-Zocker-Spielgeld. Dank der Australia wird jetzt das Abendland auch Down Under verteidigt. Jeder einzelne Zika-Virus wird jetzt durch ein Uranmantelgeschoß aus Darwin (!) erledigt. Darwin ist ja damals von den Japanern bombardiert worden, Gott sei Dank haben die Japaner jetzt ihr Kriegsverbot aus der Verfassung gestrichen - damit endlich wieder alles sicherer wird. 70 Jahre ohne Krieg haben es die Japaner jetzt ausgehalten, wird interessant, wie lange sie mit der geänderten Verfassung den Frieden aufrecht erhalten können. Keinem kommt es komisch vor, dass 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg alle Mechanismen der Auslöser des ersten UND zweiten Weltkrieges wieder salonfähig gemacht und auch eingesetzt werden. Wer will bitte Australien mit dem Schiff erobern? Wozu braucht man dann U-Boote (eine der defensivsten Waffengattungen wie man weiß)?

Immer wieder gerngesehener Effekt: Wenn man genug aufgerüstet hat, dann findet sich auch plötzlich ein Unhold der einen angreift. Das Paradoxon der Geschichte. 

DI Mathias Gruböck                                                                 Baden, 25.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

01 Februar 2016

Von Christenmenschen und Kreuzrittern


Motte Allerechtevorbehalten Es gibt nichts christenmenschlicheres als Menschen in Not zu helfen. Es gibt nichts perverseres als diese Art des Flüchtlingstriatlons: Zu erst ums Leben vor den Bomben davonlaufen, dann im Meer ums Leben schwimmen und dann vielleicht noch in Skandinavien mit dem Rad im Winter abgeschoben werden. Wenn man das Ziel erreicht wird man gerettet - oder man stirbt eben. Gleichzeitig drohen die, vom Westen UND den Saudis instrumentalisierten "oppositionellen Kräfte" in Syrien von den Friedens- oder Waffenstillstandsverhandlungen fernzubleiben. Diese Kräfte werden oft als "demokratisch" bezeichnet. Kein einziger der Flüchtlinge hat diese Kräfte ermächtigt sein Leben zu zerstören. Der, von außen gepushte Bürgerkrieg hat Millionen von Leben und Existenzen zerstört. Gleichzeitig wird exakt das Gleiche im Jemen durchexerziert (mit ein paar kleinen Abweichungen) hier sind gerade 4 Millionen+ Menschen am verhungern. Alles was wir dort hinunterschicken sind Waffen und Krieger (nebenbei illegale Kämpfer) Die wahre Verantwortung ist, dass wir laufend mehr Not und Vertreibung produzieren um dann die paar, die es bis an unsere Grenzen schaffen aufzufangen. Was bei uns ankommt ist nur die Spitze des Eisberges, die eine absolut menschenverachtende und jahrzehntelange Nah-Ost-Politik des Westens in Kombination mit, durch unsere Petrodollar absolut degenerierten Golfstaaten-Herrschern (in Kombination mit mafia-ähnlichen riesigen, verfilzten Selbstbereicherungsnetzwerken) noch immer intensiver erzeugt. Durch die (versiegende) Hilfsbereitschaft in Mittel- und Nordeuropa wird diesen Mächten nur mehr Möglichkeiten gegeben ihre Strategien weiter zu fahren. Eine Türkei, die gerade große Teile der eigenen Bevölkerung (Kurden) bekämpft um gleichzeitig durch gezielte Flutung Europas mit syrischen und anderen Flüchtlingen sich massive finanzielle und politische Vorteile zu schaffen ist nur ein ganz kleiner Teil dieser mächtigen "Flüchtlings- und Todesproduktionsmaschine". Der Westen hat wahrscheinlich die höchste Dichte an Experten wie man Krieg erzeugen und führen kann. Auch hat er die höchste Dichte an Kapazitäten unglaublich zerstörerische Waffen zu produzieren. Der Westen hat keinerlei Expertise wie man Frieden schaffen kann. Diese Fähigkeiten sind gegen 0 gehend auch ist das offenbar kein wirkliches Interesse des Westens. So lasst uns weiter Tod und Vernichtung produzieren um dann eine Art "survival of the fittest"-Eperiment zu veranstalten: Jeder der es bis nach Mitteleuropa schafft bekommt alles das, was wir (und unsere Verbündeten) ihm in seiner Heimat ruiniert und zerstört haben. Das sind sicherlich Menschen dabei, die um einiges "fitter" als grundgesicherte Sozialempfänger sind. Auch wird die gezeigte Solidarität mit Flüchtlingen bei existenzminimierten Gruppen in den neuen östlichen EU-Staaten nicht sonderlich gut ankommen, da dort viele nicht viel anders leben als in so manchem Herkunftsland von Migranten. Es entsteht durch die Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen und Migranten das Paradoxon, dass es zu sozialen Spannungen mit anderen, auf Solidarität angewiesene Gruppen kommt. Diese Sprengkraft ist nicht zu unterschätzen - man läuft Gefahr in dem man gutes tut Böses zu erschaffen. Der soziale Zusammenhang und Frieden wird ge- oder gar zerstört. Die größte Gefahr für die Stabilität der Gemeinschaft(en) zur Zeit ist, dass sehr viele Reichtum, Frieden und Hilfeleistungsmöglichkeiten als absolut und gottgegeben ansehen. Die immer hysterischeren Stimmungsschwankungen in der Gesellschaft deuten darauf hin, dass Grenzen erreicht oder überschritten wurden ohne, dass der gesteigerte Bedarf an Hilfe und Schutz auch nur annähernd gestillt wurde.
 
DI Mathias Gruboeck                                                                 Baden, 01.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

29 November 2015

Fördert mehr Überwachung den Terrorismus oder umgekehrt?

Aus Anlass der grassierenden Beschneidungen der bürgerlichen Freiheit, bei der uns danach jedes mal erklärt wird, dass dadurch Terroranschläge verhindert werden sollen. Jeder Anschlag mündet in mehr Geld und Rechte für die Überwacher Das ist als ob man dem Arzt mehr Geld und Eingriffsmöglichkeiten gibt wenn mehr Menschen versterben!?

 Bei Versagen gibt es mehr Geld - wenn man genug Terror im Land hat bekommt man auch unbegrenztes Budget - irgendwie machen mich diese selbstverstärkenden System nervös.

DI Mathias Gruböck                                                    Baden, 29.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater 

13 November 2015

Im Weltraum gibt es keine Zäune

https://netzpolitik.org/2015/pofalla-weltraumtheorie-bndg/


Mich würde interessieren ab welcher Höhe von der Erde genau der Weltraum beginnt… wie hoch über Deutschland beginnt das Ausland? Wie ist des mit Seekabeln? Ab welcher Meilendistanz darf man die als Ausland betrachten? Wenn ein Knoten in Deuschland steht und er über ein Seekabel routet, darf er in Deutschland nur ausländische Daten absaugen aber ein paar Meilen vor der Küste alle? Im Internet braucht man also die Nationalstaatenkonzeption damit klar ist wer wen überwachen darf? (Was ein impliziter Widerspruch zu jedem Cloud-Konzept darstellt) Und was noch viel eigentümlicher ist – da wird einfach ein Erlaß gezimmert, der von keinem einzigen Volksvertreter genehmigt wurde. Ist etwa so wie die Mönche im Mittelalter, da sie an Fasttagen kein Fleisch essen durften, sondern nur Fisch, warfen sie die Schweine in den Brunnen und erklärten alles was aus dem Wasser gefischt wurde logischer Weise als Fisch. Schweinshaxe nach Angler Art. Für so einen Schwachsinn braucht es kein Parlament, keine Wahlen oder den ganzen Zirkus. Das kann man billiger in jeder hundsmiserablen Diktatur haben. Die Kosten die man sich für die Demokratie sparen würde könnte man in den Ankauf von Weltraum investieren ;-)

Ohne die Weltraumtheorie wird es nur technisch aufwendiger. Da muss dann der NSA mit seinem Sublieferanten und Tochterunternehmen BND wieder auf die Daten von der Königswarte und anderen NSA-HNA Abhöreinrichtungen zurückgreifen. Da steht dann die Antenne auch im "Ausland".  Der fröhliche Ringdatentausch, solange, bis alle Daten in den USA sind. Die kommen dann zurück mit den Daten und decken alles auf, was ihnen gerade in den 5Eyes Kram passt. Von der FIFA über russische Leichtathletikverbände (weil Amis noch nie gedopt hätten - alles beim Abhören von diversen olympischen Spielen erfahren) über deutsche Wirtschaftsunternehmen wenn sie stören (SIEMENS, EADS, VW) über deutsche Politiker (Edathi, Merkel, Schröder - wenn sie nicht spuren) bis hin zu einigen "Kurskorrekturen" (Haider, Alijev, Schwartz, Allen, Williams) - auf Grund der in DWH's zusammengeschusterten (künstlichen) Realitäten werden Existenzen und Leben zerstört. Und der Herr Pofalla trägt mit seiner "Weltraumtheorie" dazu bei. Er liefert die Rechtmäßigkeit für Hörensageneinträge in Baseballcards. Klarer Schreibtischtäter, auch ohne Zaun.

DI Mathias Gruböck                                                      Tarifa, 12.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater