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23 August 2018

Die geheime Sorge


Das ist auch eine Frechheit, wenn so urplötzlich bei einem Geheimdienst rechtsstaatliche Prinzipien Einkehr halten. Da muss man als ausländischer Geheimdienst schon aufpassen, was man weitergibt an illegal erworbenen Infos, die dann, speziell im wirtschaftspolitischen Bereich strategisch lanciert werden. Der BND und seine Landesverfassungsdienste haben ja gerade vorexerziert wie sorgfältig man Informationen und Akten schreddern muss um bei einem Gerichtsverfahren wie zum Beispiel dem NSU-Verfahren nicht aufzufliegen. Information ist Macht. Und diese Macht wird von den Geheimdiensten nicht mit dem Rechtsstaat geteilt. Viel zu gefährlich diese Gewaltenteilung (= Machtteilung) Wovor versuchen sich die Geheimdienste eigentlich im Geheimen zu halten? Macht das allumfassende Amtsgeheimnis eigentlich jeden Beamten zu einem Geheimdienstler, da er ja seinem Bürger gegenüber keinerlei Rechtfertigung leisten muss? Wozu braucht der gemeine Bürger eigentlich Geheimdienste? In einer Demokratie sind die Aktivitäten eines Geheimdienstes (speziell eines Inlandgeheimdienstes) mehr als fragwürdig, was wir gerade in dem aktuellen Machtkampf um die Vorherrschaft des Rechtes erleben dürfen. Sind die riesigen Apparate der Geheimdienste und der nicht-öffentlich agierenden Staatsverwalter nicht ein Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat an sich? Mit den dazugehörigen Verbiegungen und Mauschlereien der staatlichen Rechtsschützer (Generalbundesanwalt, Staatsanwälte unter politischer Weisung) um den Anschein eines Primat des Rechtsstaates aufrecht zu erhalten inklusive! Mehr Geheimdienst macht nicht mehr Sicherheit und Recht, sondern mehr (illegale) Geheimaktivitäten. Speziell wenn einem dauernd suggerriert wird die eigenen (westlichen) Geheimdienste wären eine Art Spinn-Off des Malteser-Ordens. Wenn die dann beim Umbringen von beispielsweise Greenpeaceaktivisten erwischt werden, dann bekommen die Killerkommandanten einen neuen Aufgabenbereich und den Verdienstorden erst mit 5jähriger Verzögerung. Da laufen dann die Staatsanwälte zur Hochform auf und wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, verschwinden die Agenten aus dem augenzwinkernden Strafvollzug schneller als die Persiden verglühen. Wozu muss die Polizei (Geheimpolizei) jenseits von Gesetzesordnungen agieren? Was wird dadurch sicherer? Was wird besser dadurch, dass westliche Geheimdienste beispielsweise Menschen auf der ganzen Welt entführen und seit bald 18 Jahren in Guantanamo festhalten - ohne Anklage ohne irgendwas? Gefährder - viele dieser geheimdienstlichen Vorgänge gefährden den Rechtsstaat. Also gehören diese Strukturen auch auf die Gefährderlisten? V-Männer (und Frauen) generieren sehr oft die Gefahren um ihre Existenz und Budgets zu rechtfertigen. Wie lange bekommt ein V-Mann seine Steuergelder wenn er immer "kein Problem - keine Gefahr" meldet? Vor allem heutzutage, wo schon 25 km/h schnelle E-Bikes zu den Killergefahren des Alltags statistisch hochgerechnet werden. So ein bisschen "Haltet den Dieb!"-spielen über die NYT oder WP ist doch immer lustig. Gefährlich sind immer die, die man in den Medien kommunikationsstrategisch greifen kann ;-) Hahaha Bauernfängerschmäh!

DI Mathias Gruböck                                                                                           Nondorf, 23.08.2018
Unternehemens- und Organisationsberater

04 August 2016

Terror-Kasperltheater


... und wir holen das Krokodil zum wiederholten Male aus der Lade... je nach Lage wird da herumgebastelt. Weil ja die zwei Anschläge in Bayern von irgendwo gesteuert waren (der Münchner war sowieso Marke "Graue Wölfe" oder Arian Brotherhood) - also braucht man wieder einen deutschen Dshihadisten. Story geht wieder... Lustig ist aber schon, dass es zu Zeiten des Kalten Krieges nur kommunistischen und antiisraelischen Terror gibt. Kaum rufen die USA den Dshihad gegen den Dshihad aus gibt es nur noch Al Kaida-Terror. Als die etwas zu wenig Terror im Westen machen, da sie offensichtlich IMMER nur in muslimischen Ländern kämpfen, macht plötzlich die IS alle Anschläge. Militärisch vollkommen kontraproduktiv zu ihren Zielen. Sie stärken damit natürlich absichtlich ihre Konkurrenz-Dshihadisten-Kollegen in Syrien, die "nur" gegen Assad im westlichen Sinne kämpfen. Und dann wird noch den Europäern eingebläut, dass SIE Verantwortung im Nahen Osten tragen würden (!?) wogegen NIEMAND widerspricht - WER SAGT DAS??? Diejenigen die dort unten Krieg führen lassen wollen! Irak und Syrien geht Europa einen Scheißdreck an, speziell seit die Briten sich aus der EU verabschiedet haben. Das ist nicht UNSER Thema! Europa will nicht den Ölmarkt beherrschen - das sind die Amis. Warum sollen wir für die ihre Vormachtstellung bei der Ölpreisgestaltung durchkämpfen? Sind wir wirklich schon so dämlich in Europa? Anscheinend schon, die verlängerte Werkbank der politischen Willfährigkeit für die USA. Gute Nacht Occident.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 04.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

23 Juli 2016

Leitmedien

 http://orf.at/stories/2350846/

... und das FBI ist sich ganz sicher, dass der Herr Ahmed Shah, der ja sofort in den Medien wegen des Mitnehmens von australischen Frauen im Cockpit angeschwärzt wurde, nicht nach Perth geflogen ist. Mhmmm. Also, es weiß eigentlich keiner die Route aber alle schießen sich auf den Ahmed ein - gute Nacht hat er auch noch gesagt. Wobei, ganz am Anfang waren sich alle einig, dass ein islamistischer Terroranschlag dahintersteht. Aber wenn der Herr Ahmed dann so einen Suizidanschlag geplant hat, warum donnert er mit der Maschine nicht gegen die Petronas-Towers sondern wartet sieben Stunden darauf bis die Maschine abschmiert. Die Frage ist überhaupt, warum führen die USA offenbar die Untersuchungen? Was haben die mit dem Verschwinden der Maschine über dem SÜD-CHINESISCHEN Meer zu tun? Was ist deren Interesse an dem Unglück? Oder gibt es auch schon Verschwörungsfragen?
Hier gibt es von Beginn an die Berichterstattung, die einen Terroranschlag nahelegt. Turkmenistan, Iran, malayische Opposition und korrupte Regierung (gerade wieder aktuell aus sich der USA) oder ein irrer Selbstmordpilot (das kam ja erst später wieder zu einem derartigen Untersuchungsbericht) sind da die Optionen.

Da gibt es auch noch andere Flugzeugunglücke für die sich die NY-Times offensichtlich interessiert.

Die Stoßrichtung der Berichte gehen eher in die Richtung, dass es sich um keinen Terrorakt gehandelt haben sollte. Wenn man jetzt davon unterrichtet wird, dass beim Flugschreiber der Egypt-Air Maschine Flug 804 am gerade noch gefundenen Flugschreiber Raparaturen vorgenommen werden mussten, dann kann man fast nicht umhin, diese Vorgänge mit einem Eintrag in Wikipedia bei der Flugzeugbeschreibung des A320 zu korrelieren:

"Über diese offizielle Ursache [des Absturzes] bleibt jedoch eine Kontroverse zurück, da es zu Manipulationen des Flugschreibers gekommen war. Hätte das Fly-by-Wire-System tatsächlich das Unglück mit verursacht, so hätte das ein Problem für den weiteren Absatz der Baureihe bedeuten können. Bemerkenswert ist dieser Absturz, da er sich bei einem Schauflug vor laufenden Fernsehkameras ereignete." https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus-A320-Familie#A320-200

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 23.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater