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23 August 2018

Die geheime Sorge


Das ist auch eine Frechheit, wenn so urplötzlich bei einem Geheimdienst rechtsstaatliche Prinzipien Einkehr halten. Da muss man als ausländischer Geheimdienst schon aufpassen, was man weitergibt an illegal erworbenen Infos, die dann, speziell im wirtschaftspolitischen Bereich strategisch lanciert werden. Der BND und seine Landesverfassungsdienste haben ja gerade vorexerziert wie sorgfältig man Informationen und Akten schreddern muss um bei einem Gerichtsverfahren wie zum Beispiel dem NSU-Verfahren nicht aufzufliegen. Information ist Macht. Und diese Macht wird von den Geheimdiensten nicht mit dem Rechtsstaat geteilt. Viel zu gefährlich diese Gewaltenteilung (= Machtteilung) Wovor versuchen sich die Geheimdienste eigentlich im Geheimen zu halten? Macht das allumfassende Amtsgeheimnis eigentlich jeden Beamten zu einem Geheimdienstler, da er ja seinem Bürger gegenüber keinerlei Rechtfertigung leisten muss? Wozu braucht der gemeine Bürger eigentlich Geheimdienste? In einer Demokratie sind die Aktivitäten eines Geheimdienstes (speziell eines Inlandgeheimdienstes) mehr als fragwürdig, was wir gerade in dem aktuellen Machtkampf um die Vorherrschaft des Rechtes erleben dürfen. Sind die riesigen Apparate der Geheimdienste und der nicht-öffentlich agierenden Staatsverwalter nicht ein Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat an sich? Mit den dazugehörigen Verbiegungen und Mauschlereien der staatlichen Rechtsschützer (Generalbundesanwalt, Staatsanwälte unter politischer Weisung) um den Anschein eines Primat des Rechtsstaates aufrecht zu erhalten inklusive! Mehr Geheimdienst macht nicht mehr Sicherheit und Recht, sondern mehr (illegale) Geheimaktivitäten. Speziell wenn einem dauernd suggerriert wird die eigenen (westlichen) Geheimdienste wären eine Art Spinn-Off des Malteser-Ordens. Wenn die dann beim Umbringen von beispielsweise Greenpeaceaktivisten erwischt werden, dann bekommen die Killerkommandanten einen neuen Aufgabenbereich und den Verdienstorden erst mit 5jähriger Verzögerung. Da laufen dann die Staatsanwälte zur Hochform auf und wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, verschwinden die Agenten aus dem augenzwinkernden Strafvollzug schneller als die Persiden verglühen. Wozu muss die Polizei (Geheimpolizei) jenseits von Gesetzesordnungen agieren? Was wird dadurch sicherer? Was wird besser dadurch, dass westliche Geheimdienste beispielsweise Menschen auf der ganzen Welt entführen und seit bald 18 Jahren in Guantanamo festhalten - ohne Anklage ohne irgendwas? Gefährder - viele dieser geheimdienstlichen Vorgänge gefährden den Rechtsstaat. Also gehören diese Strukturen auch auf die Gefährderlisten? V-Männer (und Frauen) generieren sehr oft die Gefahren um ihre Existenz und Budgets zu rechtfertigen. Wie lange bekommt ein V-Mann seine Steuergelder wenn er immer "kein Problem - keine Gefahr" meldet? Vor allem heutzutage, wo schon 25 km/h schnelle E-Bikes zu den Killergefahren des Alltags statistisch hochgerechnet werden. So ein bisschen "Haltet den Dieb!"-spielen über die NYT oder WP ist doch immer lustig. Gefährlich sind immer die, die man in den Medien kommunikationsstrategisch greifen kann ;-) Hahaha Bauernfängerschmäh!

DI Mathias Gruböck                                                                                           Nondorf, 23.08.2018
Unternehemens- und Organisationsberater

23 Oktober 2017

Bildungshalbwertszeit


Nebenbei ist die Geschichte mit Bildung im IT-Zeitalter auch differenzierter zu betrachten. Wer die Digitalisierung der letzten 25 Jahre mitgemacht hat, weiß wie viel Wissen und Erlerntes man in kürzester Zeit wieder wegwerfen kann. Es ist nichts so sinnlos wie eine Wissensbildung in WordPerfect 6.3, 80286er Prozessoren oder gar die Bücher über GEM-Betriebssystemoberflächen.

DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 23.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Januar 2017

Datenkolonien schröpfen


Naja, bei VW fragen die Amis auch nicht lange rum!? Da fließen gleich mal Milliarden. Dautsche UA sind doch Spaßveranstaltungen mit Pseudocharakter. Ist als ob der Schwanz mit dem Hund bellt. Da lässt eine Bundesregierung, die transatlantisch Befehlsempfänger ist, die Opposition herumführen, damit alle verstehen wie sehr sie nichts zu sagen haben! Offenkundiges fällt hier der Amnesie anheim und die Protagonisten zeigen noch den Stinkefinger - Tier 3 Freunde, wie oft wollt ihr die Tatsachen noch verleugnen? Datenrechtliches Dritteweltland Deutschland. Auf 5000 UA Protokoll Seiten akribisch festgehalten. Schön brav Milliarden an die US-Administration blechen - ging das bei VW nicht auch um Software, die anders tut als geglaubt? (Googles Textausbesserung fälscht auch meine Texte ohne Auftrag. Eingriff in Urheberrechte)

Vor allem stellt sich die Frage ob es die vier wirklich entscheidenden Firmen-CEO‘s sind, die vor den NSAUA vorgeladen wurden. Was ist mit Hardwareherstellern oder Systemintegratoren? Oracle speziell mit JAVA ist hier sicherlich zu nennen oder IBM mit seinen Backend-Großrechneranlagen. Oder Middleware-Hersteller wie Billingsysteme für die Telekomfirmen (Arbor Keanen), Flugsicherungs- oder Polizeifunksysteme, SIM-Karten- und SSL-Verschlüsselungen und die Transaktionssysteme (SWIFT – hier wurde einfach ein Spiegelserver in den USA installiert und seit dem unterliegen alle SWIFT-Transaktionen der US-Gerichtsbarkeit) Diese EU-Unterwerfung unter die US-Datenhegemonie (5Eyes) wird sich unter einem Präsidenten Trump fürchterlich rächen. Bisher wurden diese Wirtschaftshegemoniebestrebungen eher aus den Bereichen von Obama-Masterminds wie Soros geowirtschaftsstrategisch (mit leichten revanchistischen Anwandlungen gegen das ehemalige russische Imperium) getragen. Jetzt kommt aber ein kredithaiartiger Präsident mit Geldeintreibermentalität ans Ruder. Jetzt sitzt die europäische Wirtschaft mit der Hose ganz auf den Knöcheln da und Präsident Trump kann jeden ganz genau taxieren ober er im Längenkontest mit ihm mithalten kann. Dank den Segnungen der Technik wird er es schaffen, dass doch der eine oder der andere den noch kürzeren ziehen muss. 

Gott sei Dank konnte die EU-Kommission ihr größtes politisches Schwergewicht und Thinktank, Kommissar Öttinger in die Schlacht werfen. Nur er konnte das Abendland vor der digitalen Unterjochung retten. Vor den Schlitzaugen!?

DI Mathias Gruböck                                                                                Malaga, 20.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

23 Dezember 2016

Falschmeldungsrichtigsteller

 http://orf.at/stories/2372264/

also gibt es bald wieder staatliche Institutionen, die die Wahrheit besitzen!? Woher wissen diese Wahrheitsministerien oder Wahrheitszentren, dass türkischstämmige und russlandstämmige Deutsche besonders an Falschmeldungen glauben? Wenn das nicht rassistisch ist - auf Grund einer Herkunft wissen die Beamten im Wahrheitszentrum was diese Menschen DENKEN und MEINEN! Nebenbei, darf man in Facebook sein Alter anders angeben (Frauen zum Beispiel) oder muss die Schulkarriere jetzt dokumentenecht sein? Darf man im Facebook etwas anderes sagen/schreiben als man meint? Darf man gar lügen? Oder kommt dann die Poliei und die Wahrheitskommission? Was macht diese Kommission der inquisitorischen Wahrheitseinhaltung mit den Milliarden von Spammails? Diese sollen auch nicht immer ganz die Wahrheit verkünden (außer bei Potenzmitteln und Penisverlängerungen) Statistisch glauben auch immer ein paar Promille diese Mail-Meldungen nur man kann das einfach nicht erkennen, so wie im Facebook. Wird sich das Wahrheitszentrum auch um die erlogenen Wahlversprechen kümmern oder um den Wahrheitsgehalt in Auftrags- und Gerichtsgutachten? Oder gelten die von der Chemieindustrie bezahlten Studien weiter als absolute Wahrheit und jeder der anderes behauptet wird strafrechtlich belangt?!?! Haben sie den Piefkes wirklich derart in die Marille irgendwas? Wie wäre es als erste Aufgabe für die Wahrheitskommission einige religiöse Wahrheiten zu überprüfen - hat Jesus wirklich über das Wasser gehen können? Oder gilt das nur für News? Also die tiefgründigen Wahrheite, erarbeitet durch jahrelange Recherche und supervertrauenswürdige Quellen. Blöd ist nur, wenn sich der IS angeblich zu einem Täter bekennt, der es gar nicht war...aber es stand ja im Internet auf einer Page - also die reine Wahrheit.

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei dieser Neuigkeit um eine Fake-News handelt. Also falsche Neuigkeit. Fragwürdig ist hierbei schon allein der Terminus "Fake News", da es die simple Falschmeldung wohl schon seit der Existenz von Informationsmedien gibt. Man darf gespannt sein, wie die Deutschen diesem Thema durch Schaffung einer offiziellen, vollkommen regierungsunabhängigen Beamtenstruktur zu Leibe rücken wollen - wenn der unglaubliche Fall einer Beseitigung von Gerüchten, Intrigen und anderen Unwahrheiten (neudeutsch Fake-News (unbedingt nicht in der deutschen Aussprache betonen, sonst kommt einem Sorge um die Neffen auf) eintreten würde, müsste man sich dann schon fragen warum das nicht schon längst gemacht wurde (z.B.: bei fahrbaren Giftgasanlagen)?

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 23.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

08 November 2016

Pilzbefahl



Motte Allerechtevorbehalten Jetzt stellt sich die Frage ob die von FPÖ-Plakaten abgeschrieben haben oder ob dies ein Hinweis auf Verstärkung des Deutschunterrichts darstellt. - Wobei - das Bild, dass Europa eine Gans ist, ist ja schon fast lyrisch :-) Wobei man sollte mit dem Pilzbefahl speziell bei Ankarax nicht spaßen :-)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 08.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Oktober 2016

Bananenhändler

http://orf.at/stories/2361736/

Jetzt müssen die Banane-Verantwortlichen in jeder BH, die sonst nur gerne Wahlkarten im Geheimen auszählen, einen Ausschuß gründen. Den Bananen-Ausschuß. Dafür braucht man aber mehr Beamten, weil wenn alle im Ausschuß sind, wer soll dann noch am Sonntag in der Nacht die Wahlkarten öffnen und auszählen?

Neuste Vorschläge aus der Bananenkommission: Aufnahme von "Banana", "Bananen" und "Banane" in die Selektoren für die Vorratsdaten, die man deswegen so dringend braucht um den US-Kollegen die Daten rechtskonform zu übereignen. Dafür darf man auch ab und zu Selektoren auf die "EU"-Suchkriterienliste der NSA einfügen, die die Nationale Sicherheit betreffen. Also Banane ist demnach ein dringender Selektorenbedarf der österreichischen Hoheitsverwaltung. Neben der Geldwäsche durch waldviertler Schuhfabrikanten. Geht auch besser zu filtern als IS oder IT. Da wurden vielfältige Versuche unternommen um die Leute dazu zu bringen ordentliche "Tags" zu verwenden, die man ordentlich filtern und vernetzen kann. Daesh geht da viel eindeutiger - vor allem seit es Dash nicht mehr gibt.

Willkommen in der DDR-2.0. Nebenbei, die Bananen-Republik-Fahne ist über ein Jahr vollkommen unbehelligt vom Amtsschimmel dort gehangen. Kaum wird es im orf.at gepostet, kommt der Verfassungsschutz zum Tatort. Gott sei Dank gibt es immer mehr  Überwachung und Geheimdienste, das fördert unsere Sicherheit, dass wir nicht durch Bananen in den Greifen des Bundesadlers bedroht werden. Die wirkliche Bedrohung der Sicherheit ist auch schon erkannt: Die Freiheit. Willkommen in der DDR-2.0.

DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 11.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Juli 2016

Informationsfreiheit


14 Juni 2016

Geschäftsmodellkrieg



Motte Allerechtevorbehalten Bin mir nicht ganz sicher ob der "Kampf ums Internet" jetzt wirklich ein Kampf der Kunden (User) ist oder ob hier ein Kampf zwischen den Accessprovidern (EU: 500 Millionen zumeist zahlungskräftige Kunden) und den Contentprovidern (zumeist ausschließlich USA) vorherrscht. Die Freiheit des Internets wurde schon lange durch geistige Eigentumsmauern begrenzt. Netzfilter, marktgetriebene Filter und moralische Filter wurden bereits appliziert und eingesetzt. Filter am Internetzugang sind hier eher die logische Konsequenz um weiter einen Zugang zu Geschäftsmodellen auf den untersten OSI-Modellleveln zu haben. Freier Zugang zum Internet würde auch die Freiheit der Abstreitbarkeit implizieren, also eine der Bedingungen für Anonymität. Hier würde jedes staatliche und marktseitige Regulierungsansinnen ins Leere laufen. Mit allen negativen Erscheinungen die unreguliertem menschlichen Verhalten und Streben entspringen. (Die fast philosophische Diskussion hier ob diese Strebungen (Lust, Sex, Gier, Haß, Gewalt, Rausch, Lug und Betrug) deswegen verschwinden oder auch nur vermindert werden, indem sie per "Filter-Regel" "verboten" werden, wird hier ausgespart) - daraus ergibt sich meist die menschliche Reaktion der Regulierung oder eben Filterung dieser Strebungen und Verhaltensweisen. Wobei diese Filterung objektiv gesehen eine Art der Manipulation der Realtität darstellt, da all diese Seinszustände eben "nur" noch in regulierter Form in der (virtuellen) Realtität existieren. Irgendwelche Protokolle müssen existieren sonst herrscht graues Rauschen - das IP-Protokoll zum Beispiel. In der Sprache braucht es sehr bald eine Grammatik wenn es etwas sinndichter werden soll. Ein contentneutrales Netz gibt es bereits jetzt nicht. Es gibt nur den Versuch der Accessprovider wieder ins Geschäft zurückzukommen nachdem sie mit Flat-Rates den Content ab einem Schwellwert kostenfrei transportieren. Youtube wäre ohne die Preispolitik der Accessprovider inexistent, oder zumindest die 15jährigen Schminktipp-Youtuberinnen.
 
DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 14.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

13 Juni 2016

Papas Stapos



Motte Allerechtevorbehalten Was die Quoten-Papas des allgegenwärtigen Patriachats sollen sich auch noch feiern lassen - Söhne-Töchter, das schlagt ja der Fraugida den Boden des Fasses ins Gesicht .-) Überhaupt gehört das Wort Papa, da sonst die Kinder nicht lernen, dass es auch weibliche Elternteile gibt. Vielleicht PaMa oder MaPa oder so. Vielleicht sollte man den Vatertag auch als Gedenktag für alle Väter erklären, die durch staatliche Organisationen von ihren Kindern getrennt wurden und nichts zum Vatertag bekommen außer Stinkefingerbescheide dieser Institutionen! Oder wir sollten den Vatertag bescheidkonformer als Erzeugertag (männlich) umtitulieren und die Feierlichkeiten den netten Damen der österreichischen Jugendämter und -innen überlassen. Die haben den Leitspruch entwickelt: Vater werden ist nich schwer, aber Vater SEIN wir sind dagegen sehr. Diese Damen setzen eher auf die sittliche und moralische Stärke von Sugar-Daddys um hier für staatliche Ordnung zu sorgen. In Österreich bestimmen schon noch die Ämter wer die Söhne_Töchter schustern darf. Soweit kommt es noch, Papa. Guten Tag. Da könnte ja jeder kommen. Aber da kann man halt dann nichts machen als JA, den Papa kann man verhindern - gegen Sugar-Daddys hat man kein Durchgriffsrecht, da kann man dann nichts machen außer dem Papa die Mahnung schicken, wenn er den Sugar-Daddy nicht auch noch finanzieren will.
 
DI Mathias Gruböck                                                  Baden, 13.06.2016
Organisations- und Unternehmensberater

09 Juni 2016

Edward Snowden



DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 09.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

31 Mai 2016

Toleranzig

http://orf.at/stories/2342134/


Es geht nichts über die Freiheitsrechte!? Wir sanktionieren die Russen (den trotzdem 4. wichtigsten Handelspartner der EU) weil sie internatinoales Recht gebrochen hätten, aber gleichzeitig ignoriert die EU-Kommission oder der EU-Rat oder irgendwer von dieser Mispoche einfach einen Entscheid des EUGH und schließt einfach den gleichen Mist wieder ab, der gerade als gesetzeswidrig erkannt wurde. Das ist an sich in normalen Rechtsstaaten ein klassischer Amtsmissbrauch. Aber wir sind ja die Guten ... bla bla bla

Das Paradoxon der Toleranz - die selbstdefinierten Toleranten (bezüglich ihrer eigenen Interessen und Überzeugungen) erkennen alle anderen als intolerant. Um ihre Toleranz aufrecht zu erhalten müssen sie klar intolerant gegenüber den, aus ihrer Sicht, Intoleranten sein. So müssen die Toleranten durch die erkannte Intoleranz der dadurch definierten Intoleranten diesen gegenüber intolerant sein um weiterhin tolerant zu den Toleranten sein zu können. So tolerieren alle bald nur noch diejenigen innerhalb ihrer eigenen Toleranzgrenzen. Durch die situative Definition dieser Grenzen, werden diejenigen ausgegrenzt, die sich nicht innerhalb der Toleranzgrenzen der Toleranten befinden. Durch diese Wertungsmacht beanspruchen die Toleranten den Meinungsraum der gedacht, gemeint und geäußert werden darf ohne als untolerierbar intolerant erkannt zu werden. Dadurch etabliert man eine Art Diktatur der (ver-)öffentlich(t)en Meinung. Sanktion gegen die intolerierbare nicht der eigenen Definition von Toleranz entsprechenden Sichtweisen ist der Ausschluss, die Sperre, die Absprache des Recht(e)-Habens - die Entrechtung. Diese Schieds- und Richtsprüche werden von Opinion-Leader(n) getroffen - also von Führern. Führern der freien Meinungsäußerung. Diese definieren den Raum der der Freiheit gegeben wird. Alles außerhalb deren Definitionsgrenzen sind Isten. Isten sind Rechtlos, da radikal anders. Ein Ist zu sein ist de facto strafbar. Wie gesagt wir befinden uns noch immer auf der Ebene der Meinung - der Weltsicht. Es gibt also definitiv Sichten und Wahrnehmungen die man nicht haben darf, da man sonst Gefahr läuft ein Ist zu werden und damit der Strafverfolgung zugeführt zu werden. Die Toleranten vorfolgen derart die intoleranten Isten. Wenn es weniger Tolerante gäbe, gäbe es demnach mehr Meinungsfreiheit :-) Aber das wäre dann ja vollkommen unkontrollierbar und demnach tendenziell radikal. Ein echt Toleranter brauch gar keine Toleranz, da er eben die richtige, die tolerierte Meinung hat. Meinungsfreiheit brauchen nur Radikale und Intolerante. 

DI Mathias Gruböck                                                       Baden, 31.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Mai 2016

Lucky Leak Lug


Bernd Hpp ist jemandem mal in den sinn gekommen, dass das möglicherweise einfach nur eine übergeigte überschrift ist? soweit ich sehen kann plant hessen, das eindringen in it-systeme strafbar zu machen, auch wenn keine datenmanipulation stattfindet. das ist zunä...Mehr anzeigen

Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Ähh, wenns verboten ist, dann ist es ja gut?! Besonders wichtig ist auch speziell die Russen zu erwischen. Die Bulgaren, Ukrainer, Georgier, Weissrussen, Balten, Kasachen, Rumänen, Serben, Mazedonier (...) sind alle vollkommen abgeschottet gegen die Ostmafia - oder die NSA hat noch nie einen Nebeltopf gezündet. Gott sei Dank ist das Abhören von Muttis Handy auch illegal - wie man an den beinharten Ermittlungsergebnissen erkennen konnte.
 
... aber vielleicht ist das auch nur ein Trick. Die Deutschen tun so, als ob sie die bösen-bösen Russen jagen würden und als Beifang kommen ihnen der eigene Geheimdienst und die US - 5Augen - Überwacher in die Fänge. Das wär ja lustig, wenn die Deutschen mal wieder ein bisschen weniger dämlich vor allen die Hosen runterlassen würden. Würde der deutschen Autoindustrie auch wieder ein bisschen helfen. Die Aufdeckung der geleakten Geheimdokumente: Verbrennungsmotoren erzeugen Abgase beim Verbrennen. Vor allem deutsche! War doch schon der Herr Diesel ein Deutscher. Man muss unbedingt diese sparsamen deutschen Technologien bannen. 
 
DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 21.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

13 April 2016

Falsche Grundannahme

http://fm4.orf.at/stories/1769333/

dermo | vor 6 Minuten

falsche Grundannahme

Leider läßt man sich immer wieder etwas vormachen. Die EU ist ein dokratiepolitisch behübschter EWR. Es ist ein einheitlicher Wirtschaftsraum. Die pseudodemokratische Ummäntelung ist wie bei allen Dingen der EU eine Marketingaktion um die Kunden nicht zu vergraulen. Die EU wird von Wirtschaftsorganisationen beherrscht, da sie ja auch von ihnen gegründet wurde. Wirtschaftsorganisationen sind die einzigen transnationalen Organisationen, die nachhaltig das Nationalstaatsprinzip durchbrechen. Ihr Ordnungsprinzip ist der Profit und der Bürger existiert hier maximal als Kunde oder als Prozessgröße. Diese ganze Datentransferiererei führt sich selbst ad absurdum wenn bei jedem größerem Thema herauskommt wie wenig die derzeitigen Möglichkeiten innerhalb der EU synergetisch genutzt werden. Ein einheitlicher Wirtschaftsraum mit einer gemeinsamen Währung, der keine gemeinsamen Sicherheitskräfte, gemeinsame Außenverteidigung, gemeinsame demokratische Machthierachien, gemeinsame politischen Strategien entwickeln kann, stellt sich selbst a la longue in Frage. Der EUGH ist eine der wenigen Institutionen, die ein gemeinschaftliches und allumfassendes System in der EU am Leben erhält. Die einzige Säule einer demokratischen Gewaltentrennung, die EU-weit funktioniert. Wenn es nicht schnellstens gelingt, dass auch exekutive und legislative Strukturen im Dienste einer relevanten EU-Wahlbevölkerung aufgezogen werden, bleibt Europa "nur" der größte nichtvirtuelle Marktplatz für transatlantisch dominierte Wirtschaftsorganisationen....was in logischer Konsequenz TTIP heißt.
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DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 13.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater
 

10 Februar 2016

Narrenfreiheit?

http://orf.at/stories/2323242/


was is jetzt mit der Freiheit der Kunst und Satire? Alle waren brüskiert über diese "unaufgeklärten" Muslime, wegen ihrer Tumulte weil jemand Prophet Mohamed als reudigen Hund dargestellt hat oder weil Charlie Hebdo keine soziale Moralschranke nicht durch den Kaukau gezogen hat. Und Saudi Arabien "entsendet" Truppen nach Syrien unter Zustimmung der USA. Immer weiter mit der Einteilung/Aufteilung der Welt mit der einseitigen rosaroten "Hollywood"-PC-Brille. Wir sind die Gute und alle die das nicht anerkennen sind die Bösen.Und die Guten haben natürlich das Recht IMMER auf ihrer Seite. Auch wenn sie nicht Recht haben.

Wo ist die Narrenfreiheit, in der man dem Kaiser ungestraft den Spiegel vorhalten darf? Die Blockwarte der PC (nicht Rechner, sondern neudeutsch angekürzt für Political Correctness) lauern in ihren geheizten Wohnzimmern auf jede unpassende, geschmacklose, falsche, blöde oder gar grausliche Äußerung von irgendjemanden um sich dann mit vollster Inbrunst darüber zu empören und nach dem Staatsanwalt zu rufen. Die großen Demokraten haben bei jedem Kopfschüssler Panik, dass er ganze Volksgruppen zum Putsch gegen die Verfassung aufbringen kann. Bei so viel Selbstsicherheit sollte man sich eher Sorgen um die Demokratie machen als vor irgendwelchen gewollten oder ungewollten Rülpsern von irgedwelchen Typen und Typinnen.

Als nächstes müssen Umzugswagen im Fasching von PC-Beauftragten, die wiederum dem Polizei-Rechtsschutzbeauftragten unterstellt sind, genehmigt werden. Wir brauchen vieeeel mehr Überwachung der Freiheiten, da viele Menschen nicht gelernt haben, dass man diese Freiheiten nur im Rahmen der Mehrheitsmeinung ausüben darf. Es gibt noch immer Gefährder die glauben, dass sie Freiheit außerhalb der Mainstream-Gruppe ausüben dürfen. Wie wir wissen ist unsere Demokratie doch die Diktatur der Mehrheit, die von Wenigen angeleitet werden.

DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 10.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 Februar 2016

Zika Zickzack


Hat der "Redakteur" oder die "Redakteurin" dieses Artikels diesen selbst verstanden? Was will er/sie damit ausdrücken? Das ist ein wilder Wust aus Dingen die im Wikipedia stehen ( Aus dem Jahr 2009 ist bereits ein Fall dokumentiert, in dem ein Biologe der Colorado State University seine Frau mit dem Virus angesteckt haben soll.[9][10]) Und dann gibt es noch einen Fall in dem im Sperma des Mannes offenbar Viren gefunden wurden obwohl in seinem Blut keines mehr nachweisbar war (Anfang Februar 2016 gab es erneut Berichte, wonach in Dallas ein Fall einer sexuellen Übertragung zwischen Menschen nachgewiesen worden sein soll[11][12]
Den Zika-Virus kennt man in Afrika und Südostasien seit 70 Jahren. In Brasilien hat man nun eine Virusinfektion bei 6 Müttern von 270 Microzephalie-Fällen bei deren Kindern nachgewiesen (2,22%) bei neueren Daten bei 17/404 (4,21%). Ein Zusammenhang zwischen Viruserkrankung und Mikrozephalie wird durch die WHO weiterhin untersucht, gleichzeitig sind jedoch durchaus andere teratogene Ursachen (vergl. Contagan/Pflanzengifte) möglich.
Darf man erwarten, dass ein Journalist oder eine Journalistin bei Meldungen wie der Kreditwürdigkeit von Banken (vergl. Meinlbank-Guthaben eingefroren), Terrorbedrohungen oder Krankheitsepidemien etwas differenziertere Bilder weiterposten sollte? Themen die zu Panikmache dienen unterliegen wohl einer gesteigerten Sorgfaltspflicht im Gegensatz zu landläufigen politischen Intrigen. Wenn ein Schiff auf hoher See in Schwierigkeiten kommt sollte ein Redakteur auch nicht einfach "Alle von Bord - das Schiff ist im Begriff zu sinken (laut vorliegendem Zettel, den mir irgendjemand in die Hand gegeben hat)" durchs Magnetophon brüllen.
Selber denken, selber recherchieren und vor allem selber schreiben sollte nicht weh tun. Dann kann man auch gerne seinen eigenen Namen darunter schreiben. Dann ist man wirklich ein Journalist/Journalistin. Reposter gibt es genug - und man muss nicht immer die Keule mit der Lügenpresse auspacken, nur weil sehr oft die Qualtät der Dienstleistung nahe am Basenatratsch (und dessen Weiterleitung) anschließt.

DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 03.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

01 Februar 2016

Schnelle Umsetzung

http://einetzen.blogspot.com/2016/01/stille-sms.html


... und wie schnell sich das bewahrheitet. Minister Brandstaedter in Oesterreich will jetzt auch die Internettelefonie ueberwachen lassen. Entweder moechte er dabei nur den rechtstaatlichen Rahmen schaffen, dass auslaendische Geheimdienste dies in Oesterreich machen duerfen (weil die Infrastruktur zu schaffen um in zig Fremdsprachen in Echtzeit Gefahren zu erfassen gibts ist in Oesterreich nicht wirklich sinnvoll) oder es geht um den Hype wer jetzt wieviel sein Budget auf Grund der <Gefahr> wieweit ueberziehen darf. Das ganze in einem Land, dass nicht einmal sicherstellen kann, dass Telefonueberwachungsdaten nicht nahe Echtzeit im Parlament intrigant eingespielt werden. Noch dazu Aufzeichnungen in denen die Ueberwachten darueber sprechen, dass Staatspolizisten ihnen den Ermittlungsstatus gegen sie fuer 5.000 Euro verraten wuerden. In Oesterreich regt sowas aber niemanden auf, sondern es wird den Delinquenten der Politintrige noch ein besonders verwerfliches Verhalten vorgeworfen, da sie sich im (abgehoerten) Gespraech ueber die Reichweite des korruptiven Selbstverstaendnisses von Beamten in Oesterreich beschwerten. Kann ja nicht sein, dass der Justiyminister diese zusaetzliche Erwerbsquelle (Internettelefonie) gaenzlich unberuecksichtigt laesst.

DI Mathias Gruboeck                                                               Baden, 01.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

30 November 2015

Wenn der Kettenhund das Herrl beißt


Wem dient der Staatsschutz - wer beauftragt ihn? Ein politischer MinisterInnen? Die Polizei aus sich heraus? Staatsschutz war füher eine Organisation die Gefahren von außen abwehren soll. Jetzt kooperiert der Staatsschutz mehr mit Außen um das Innen (den Souverän?) zu überwachen. Wieviele Freiheitsreduktionen nach erfolgten Terroranschlägen müssen noch passieren, bis man erkennt, dass man damit NICHTS erreicht außer, das Staatswesen durch Misstrauen und Schüren von Ängsten weiter zu destabilisieren. Die Illusion der Kontrolle gibt den Überwachern die Idee von Macht. Nur durch Anschaffung immer teurerer und aufwendigerer Apparate wird der Mediziner auch kein besserer Arzt. Nur weil die Polizei dann weiß welcher Politiker mit welchem Journalisten Kontakt hatte wird der wiener Staatsanwalt, der Akten "zufällig" in einen Mistkübel wirft, neben dem ein "befreundeter" Journalist gerade seinen Kaffee trinkt, wird auch kein Richter nur einen Blick auf die Mauschlereien in den diversen "Organisationen" werfen können. Eine weiter Aushölung des Rechtsstaates ist die Folge. Demokratur mit polizeistaatlichen Möglichkeiten, da die Vorgänge eben im Geheimen geschehen und nicht zwanghaft vor eiin Gericht gebracht werden müssen. Damit wird der Staatsschützer gleichzeitig zum Richter und ist nur seiner politischen Führung verpflichtet (wenn er nicht genügend pikantes Material auch gegen diese in petto hat) Österreich und der Rest der Welt nutzen die technischen Möglichkeiten, die eine Totalüberwachung mit überschaubarem Aufwand zulässt um das Kommunikationsbiedermayer einzuleiten. Hier geht es alleine um Macht und Geld und nie und nimmer um die Sicherheit der Bevölkerung.

DI Mathias Gruböck                                                   Baden, 30.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

28 November 2015

Herr, lass uns die Freiheit!

http://orf.at/stories/2311151/2311137/

Es ist einfach haarsträubend wie das Machtselbsterhaltungssystem des Westens immer die gleichen gescheiterten Methoden und Ansätze anwendet. Krieg gegen die Drogen, Krieg gegen den Terror - alles Ansätze des Scheiterns, die auf kolossalen Fehleinschätzungen beruhen. Suchtverhalten bekämpft man nicht durch selektiven Kampf gegen Nachschubproduzenten und gegen die eigene Angst helfen auch noch so viele Bomben auf muslimische Länder nicht. Vor allem helfen sie nicht dagegen, dass die 3. Welt zunehmend den Glauben an die Glückseeligmachung der westlichen Werte verliert. Demokratie und Freiheit würde allen Menschen ein glückliches Leben bescheren - entpuppte sich als große Gauklernummer. Islamismus ist die Ideologie der vom Westen Enttäuschten, die immer öfter erkennen mußten, daß das mit den westlichen Werten nur für die gilt, die im Westen gut davon leben. Im konkreten Detail gilt dann immer das Gutsherrenprinzip des militärisch Stärkeren. Durch mehr vom m Gleichen werden wir nur mehr Krieg bekommen - nicht mehr Frieden und Gerechtigkeit. Der beste Krieg gegen den Terror, wäre einmal den eigenen Interessens-Terror einzustellen und eine ordentlichen Marshallplan für die EU-Grenzregionen im Osten und im Süden zu fahren. Das gäbe Aufschwung, Frieden und, wenn mans richtig machen würde, würde es auch dem Klima helfen! Mehr vom Gleichen führt uns ganz sicher in die Katastrophe. Europa ist so schön, wie sollten es noch eine Zeit lang erhalten - in jeder Dimension! Herr gib uns deine Freiheit!

DI Mathias Gruböck                                                                                            Bilbao, 26.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

09 November 2015

Die IBM-Gang

Ende der 90er Jahre kam es bei IBM zu den ersten Neupositionierungen und damit zu Umstrukturierungen. Das PC-Geschäft war bereits von Newcomern der Branche wie Dell oder auch asiatischen Firmen in einen preislichen Verdrängungswettkampf gezogen worden, den Big Blue nicht folgen konnte. Die Zeiten der goldgeprägten Businesskarten war vorbei. Man fokussierte sich auf das Mainframe-Geschäft. Zudem wuchs der Mobilsektor explosionsartig. Einer Menge an altgedienten Managern wurde ein Golden Handshake angeboten.

Viele des IBM-Netzwerkes gingen als Manager in die deregulierte Telekomindustrie. Die Verbindungen aus der Big Blue-Zeit blieben jedoch bestehen. So waren zu gewissen Zeiten in der TA, der UTA und vielen deren Beratungsfirmen Ex-IBM-Manager zu gange. Dies zu einer Zeit in der die USA ansetzten den Osten Europas inklusive Russland wirtschaftlich zu erobern. Hierfür waren und sind die IKT-Technologieunternehmen, neben den Banken von zentraler Bedeutung. In diesen Belangen fungierte der Anschlag vom 11.9 (also 9/11) als verstärkender Booster für die Anstrengungen die Kontrolle über die weltweiten Kommunikationsstränge (neben den Finanztransaktionen und den Reisebewegungen) zu erlangen. Auch die Art des Zugriffes darauf wurde immer forscher.

In Österreich wurde hier anscheinend ein formaler Kuschelkurs-Balanceakt gewählt. Die TA ging an die NYSE. Damit unterlag sie allen möglichen und unmöglichen amerikanischen Gesetzen (FISA, SOX, etc.) die im Zuge von 9/11 erlassen wurden. Damit war es irgendwie „rechtmäßig“, dass eine österreichische Firma mit Staatsanteilen eine AS400 (IBM) aufstellte, die als Schnittstelle zu den Homeland-Sicherheitsleuten diente. Offiziell wusste niemand wer der einzige „Kunde“ dieses Servers war. Auch konnte man bei genauerem Hinschauen feststellen, dass es IBM-Server mit einem eigenen Router außerhalb des Netzwerkmanagements gab, die ganz von selbst „calling home“ machten. Keiner wusste was diese Server eigentlich bei ihren „Homecalls“ so weitergaben. Interessant vor dem Hintergrund der Filterdiskussion im NSAUA ist auch die Domainendung des Mobilkom Mailservices mit a1.net. Wenn man noch die „Umbestellung“ des Polizeifunkprojektes auf eine „amerikanische“ Lösung zusammen mit der Telekom Austria (ein ähnliches Vorgehen wurde auch von Motorola Deutschland zusammen mit der T-Mobile/T-Systems gewählt) in Betracht zieht, dann zeichnet sich ein sehr eindeutiges Gesamtbild ab. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich in dem Master-Talk-Projekt ein wirklich geschlossenes abhörsicheres Mobilfunk-Netzwerk gebildet hätte und 40.000 „private“ Kunden (höchstwahrscheinlich aus der SIEMENS und Raiffeisen Umgebung) daran teilnehmen hätten können. Dies hätte ein massives Funk-Loch für US-Dienste gerade am Spionagehauptstandort Wien ergeben. Speziell auch noch zu einer Zeit wo die eine oder andere Ost-Zentrale von Großfirmen in Wien beheimatet war.

Vor diesem Hintergrund muss man auch immer die vielfältigen Bemühungen verstehen, Vorratsdaten speichern zu wollen oder Geheimverträge mit der NSA abzuschließen. Im Endeffekt agieren hier eine Kaskade von Organisationen (Telekomunternehmen, Infrastrukturministerien, Innenministerien, Geheimdienste bis hin zu Militäreinheiten) als IM (informelle Mitarbeiter) von ausländischen Geheimdiensten. Damit begehen diese Organisationen eigentlich schlicht und ergreifend Landesverrat. Also die tw. staatlichen Telekomunternehmen brechen auch noch das Datenschutzgesetz und das Briefgeheimnis. Und die Vertreter der ausländischen Industrie (die wiederum die ausländischen Dienste enabled) kassieren fette Prämien dafür, dass sie alles schmieren was nötig ist. Und falls wirklich irgendetwas bei einem unabhängigen Gericht anhängig wird sind noch immer politische Proporz-Staatsanwälte da, um die Dinge in Sinne der Parteien und Netzwerke hinzubiegen. In Italien nennt man das Mafia. In Österreich Proporz. Und Russland wird dafür sanktioniert. Die IBM-Gang ist schon in der Pension und schlägt mit dem vergoldeten Golfschläger ab. Und Österreich hat soviel Datenhoheit wie der Oman Stelzenbrater. Die Verwaltung ist derart auf gschamsten Durchzug gepolt, dass es erst Flüchtlinge und Migranten braucht, um das absolute Systemversagen bezüglich der Aufrechterhaltung von Hoheitsrechten erkennbar zu machen. Nicht einmal Don Quichote und Sancho Panza könnten diese Organisationen aufhalten, wenn sie nach 22 Uhr kämen, weil Sonderzeitausgleichsüberstundenfreizeit gerade mit einem Reitwochenende für Landesbedienstete und dem Streikrecht für Militärbedienstete im Ernstfall zusammenfallen würde.

DI Mathias Gruböck                                                            Tarifa, 09.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

Russische Aggression

https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/videos/vb.271619909551143/923924367654024

Als Kommentar zu einem FB-posting von Anonymus zu den Feierlichkeiten des Kriegsendes in Russland.

Ein FB-User antwortet darauf:
Drei Arbeiter sitzen im Gefängnis und fragen einander, wie sie dorthin gelangt sind.
Der erste sagt: "Ich war immer 10 Minuten zu spät bei der Arbeit. Mir wurde Sabotage vorgeworfen."
Sagt der zweite: "Ich kam immer 10 Minuten zu früh zur Arbeit. Mir wurde Spionage vorgeworfen."
Sagt der dritte: "Ich kam immer pünktlich zur Arbeit. Mir wurde vorgeworfen, dass ich eine ausländische Uhr habe."

Darauf antwortet Mathias Gruböck (Motte MeierMüller-Thurgau):
Versteh ich nicht!? Sollen wir jetzt mit der NATO die russische Arbeiterschaft befreien? Oder: Sitzen drei Schwarze im Himmel: der eine wurde von seinem Herrn als Sklave erschlagen, der andere wurde vom KKK als freier Mann erschlagen und der dritte wurde von der Polizei bei einer Autokontrolle erschossen!?!? Was soll das im Bezug auf die Aussage, dass es offenbar eine sehr starke Erinnerung an einen Krieg gibt, der in Russland 26 Millionen Menschen das Leben gekostet hat und die Menschen daher einen ganz andere Einstellung zu Krieg haben, als ein Volk, dass im ganzen 2. Weltkrieg 200000 Menschen verloren hat.

Ein anderer FB-User antwortet darauf:
Das is doch ein video vom tag über denn sieg hitler deutschlands, bei der familien die bilder ihrer gefallenen angehörigen zeigen. Aber so kann mans natürlich auch rüber bringen. Es ist wohl einfach heut zutage sich bilder zu nehmen einen text nach seiner auffassung zu verfassen und damit dann meinung zu machen. Hätte gern mal noch paar andere bilder von denn 15mil. gesehn. Und ich denke, glaube und hoffe das ein grossteil der menschen auf dieser welt in frieden leben wollen sonst gäbe es wohl kaum soviele kriegsflüchtlinge.

Darauf antwortet Mathias Gruböck (Motte MeierMüller-Thurgau):
Ich glaube, der Punkt in diesem Artikel war, dass die westlichen Medien die Militärparade in den Fokus der Berichterstattung gestellt habe (so als Reminiszenz zu den alten UdSSR-Zeiten) und nicht die Menschen, die hier anscheinend ein massives Zeichen gesetzt haben, dass sie sich erinnern was Krieg bedeutet. Ich finde es nach wie vor eine Schande, dass die deutsche Kanzlerin nicht an den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Moskau teilgenommen hat. Das ist wahrlich das vollkommen falsche Zeichen für zumindest 15 Millionen Russen! Wenn Willy Brandt einen Kniefall in Warschau gemacht hat, dann hat Frau Merkel den Russen schallend ins Gesicht geschlagen. In der Welt der politischen Symbole war das ein massiver Affront, wenn nicht ein aggressives Zeichen - und man kann sich nicht ganz sicher sein, ob Frau Merkel diese Unterlassung ganz von sich aus gesetzt hat oder ob es sich hier um ein "dringliches Ansinnen" vom Chef-Bündnispartner (gegen wen?) gehandelt hat.

DI Mathias Gruböck                                                           Tarifa, 09.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater