01 März 2022

Spieletheoretische Überlegungen

https://www.youtube.com/watch?v=rPKqsczmFF0

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Rieck,

ich habe Ihr oben verlinktes Video gesehen, was bei mir verschiedene Überlegungen ausgelöst hat. Wenn ein Spieltheorie oder ein Modell eine falsche Prognose erzielt, dann sind meines Erachtens nach nicht die Spieler Schuld sondern es waren wohl Modellierungsparameter die nicht genügend Berücksichtigung fanden.

Mögliche Modellierungsfehler:

1.) Falscher oder nicht vollständiger Spielekontext

2.) Falsche oder nicht berücksichtigte Spieler

3.) Falsche Annahme oder Einschätzung der gespielten Runden

4.) Falsche oder nicht vollständige Einschätzung der Gewinn/Verlustchancen aller Spieler

Eine nicht ganz hinreichende Erklärung des Versagens der eigenen Modelle ist es eine Gruppe oder gar einen einzigen Spieler als Verrückten, Dämonen, Faschisten, Kommunisten, das Böse an sich usw. zu erklären, weil dann bräuchte man die Spieletheroie gar nicht sondern könnte gleich die einzelnen Pressestellen der jeweiligen Spielegruppen abfragen. Speziell wenn Abwertung und „Containment“-Politik respektive Spielstrategien bei einzelnen Spielern seit Jahr und Tag zum Grundsatz des einen, spielbestimmenden Spielers gehört.

Welches Spiel wird gespielt? Was ist der Kontext der einzelnen Angriffskriege seit dem Ende des kalten Krieges?

Der gemeinsame Nenner aller Kriege seit dem Beginn des „Krieges gegen den Terror“ hatten einen gemeinsamen Nenner: Erbeutung und den Transport von fossilen Energien. Wenn man die Liste der größten erdölproduzierenden Länder und die Länder die seit 9/11 angegriffen wurden oder zumindest einem Regimechange/Putsch erleiden mussten, dann kommt es hier zu einer nahezu eineindeutigen Überdeckung. Wenn man noch Transitländer mit strategischen Pipelineprojekten hinzurechnet, hat man alle Kriegsgebiete der letzten 20 Jahre zu 100%. Das einzige Land mit großer Erdöl und Erdgasproduktion, das nicht angegriffen wurde sind die USA, die wiederum waren zu 100% an allen Angriffen oder Putschversuchen auf andere Länder direkt beteiligt. Hieraus könnte man das Spieltheorem oder Muster ablesen, dass die USA sehr viel investieren um den Weltmarkt für Öl und Gas zu kontrollieren. Es wäre auch eine sehr sinnvolle Strategie wenn man das Ziel, wie die USA hat, über die gesamte Welt zu herrschen. (Führungsmacht der freien Welt, einzige Supermacht oder so ähnlich in der Selbstbeschreibung) Aus Sicht der US-Spieler käme es hier zu einer Detailstrategie für Europa, dieses vom ressourcenreichen Russland zu trennen, nachdem die finanzwirtschaftliche Übernahme der Ressourcen scheiterte (Chordokowski-Verhaftung 2003/Rede Putin im Deutschen Bundestag 2003)

Über die folgenden fast 20 Jahre wurde eine zunehmende Hegemonie über die Energieversorgung Europas durchgeführt, der sich zum Beispiel in Spielschritten wie den im NDAA von 2020 eingebetteten Spielzug „Protecting Europe`s Energy Security Act von 2019 darstellt. Die Verknappung von Transportkapazitäten (US-Putsch in der Ukraine, Nordstream 2) kann an sich nur ein Ziel haben, den Preis zu steigern und die Versorgungssicherheit zu reduzieren. Hinzu kommt, dass die USA ihre Spielposition durch Stationierung von militärischen Kräften in unterschiedlichsten Konstellationen (Bilateral, willige Staatengruppen, NATO-Bündnis) und unterschiedlichsten Weisen unterstreicht. Zuletzt wurde der Beschluss des irakischen Parlaments für den Abzug der US-Besatzungstruppen nicht einmal ignoriert. Das heißt die USA definieren offenbar die Spielregeln die gelten und eroberte Ressourcen werden durch militärische Macht geschützt. Alle, den US-Ansprüchen zuwiderlaufenden Interessen und Projekte stellen offenbar einen Angriff auf die USA dar (vergl. US-Pipelinesanktionen im Rahmen des US National Defense Act`s). In der Logik des US-Spielteilnehmers (oder in der Eigendefinition: Spielleiter) sind also alle eigenen Angriffskriege und Putschs ein völkerrechtlich gedeckter Akt der Selbstverteidigung (der Position des Weltherrschers) und jeder Widerstand dagegen ein Angriff auf die Position der USA, was wiederum einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.

In den Augen der USA können sie bei der Strategie die Europäer und die Russen aufeinander zu hetzen nur gewinnen. (Steigerung der Waffenexporte, mehr militärischer Einfluss, Kontrolle über den eurpäischen Energiesektor (Abschuß von Undingern wie der Energiewende und dem Ausstieg aus der Nuklearenergie), Ausdehnung der Kontrolle über die EU und den EURO) – Gleichzeitig hatten die Russen kaum eine Chance mitzuspielen, da die USA permanent die bisher erzielten Spielgewinne (Abrüstungsverträge, G8-Einbindung, Vertrauensbildende Maßnahmen, OSZE, UNO-Sicherheitsrat, Nichterweiternugszusagen, usw.) ersatzlos strichen und über Angebote der Russen nicht einmal redeten – mehr noch, die Russen wurden ausgelacht, verspottet und verhöhnt wenn sie versuchten ihre Position darzulegen oder gar zu halten. Analogien hierzu findet man in Deutschland beim Thema der Wiedervereinigung, wo der Osten noch verspottet und abgewertet wird wenn er sich eher erobert fühlt als auf gleicher Höhe wiedervereinigt.

Nachdem mit Russland niemand reden wollte oder im Falle der Europäer, diese auch nichts zu sagen haben ohne die Erlaubnis der Führungsmacht, begann Russland seine Wahrnehmung des Spieles sehr transparent und offen (jedenfalls im Internet) darzulegen. Da kann man dann in der Spielanalyse ein zunehmendes Auseinanderklaffen der Spielzüge und deren öffentlichen Darstellung feststellen – aber das vor allem im Westen. Speziell in Europa hat man das Gefühl, dass es die größte Gefahr darstellt wenn die Russen ihre Position in den Medien darstellen können, wo wir ja doch alle spätestens seit Corona wissen, dass unsere gefilterten Leitmedien die einzig richtigen Fakten und alle Wahrheit der Welt haben. Spieletheoretisch ein eher schräger Ansatz. Dann kommt es zu solchen spielerischen Lizitationen: auf westlicher Seite sagen thinktank-nahe Meinungsbildner, die Russen sind vollkommen neurotisch wenn sie sich vom Westen angegriffen fühlen – gleichzeitig sieht man einen russischen General, der referiert um wieviel die US/NATO-Übungen an den russischen Grenzen zugenommen haben, bei denen die Kampfbomber das Ausklinken von taktischen Atombomben üben und wie britische Kampfschiffe im Schwarzmeer in russische Hoheitsgebiete eindringen um Verteidigungsmaßnahmen zu aktivieren, die von begleitenden Überwachungsflugzeugen aufgezeichnet werden.

Jetzt sagen dann wieder alle Spielkommentatoren sofort, ah geh, die sollen sich nicht so aufregen, das ist doch lustig gemeint (so wie der Kapitän des britischen Kampfschiffs). Also schauen wir mal nach (spieletheoretisch): Hat die USA schon einmal einen Angriffskrieg wegen Ressourcenerbeutung gemacht? Haben sie schon einmal Länder destabilisiert oder durch eine Putsch einen Regimechange hervorgerufen? Geben die pragmatischen US-Amerikaner 700 Milliarden Dollar jedes Jahr fürs Militär aus, damit sie es dann nicht nutzen – oder müssen die jedes Jahr zumindest 700 Milliarden wieder reinspielen? Wenn die USA in Polen und Rumänien (und, wie von den Russen befürchtet bald auch in der Ukraine) Raketensystem aufbauen, die angeblich gegen die Bedrohung aus dem Iran gedacht sind, stimmt das auch wirklich? Wenn diese Raketensysteme wirklich nur defensiven Charakter haben warum kündigen die USA dann einseitig den Mittelstreckenraketenvertrag INF und verhandeln nicht einmal über ein Moratorium mit den Russen? Warum werden dann die Raketenbasen in Rumänien und Polen für die neuen atomaren Mittelstreckenraketen tragfähig gemacht? Ist Putin wirklich ein durchgeknallter Hosenscheißer weil Atomraketen der USA in 7 bis 15 Minuten in Moskau einschlagen können (und in St. Petersburg in einem Wimpernschlag)? Warum fragt Putin:“ Warum denkt der Westen wir sind Vollkoffer?“? Warum bekommt man das Gefühl, die einzigen Vollkoffer sind die Europäer, die permanent Kriege für die Vorherrschaft der USA (Dollar) führen und sich zur Not auch noch das eigene Bein weghacken – besonders die Deutschen? Sind die Deutschen wirklich so bescheuert oder einfach nur besetzt?

Ihr Modell hatte nur ein kleines Manko: die letzten zwei Runden, die an die Russen gingen waren immer damit verbunden, dass sie nicht nach den Regeln des Westens spielten (Krim, Syrien) Wahrscheinlich gehen noch ein paar Runden an die Russen (Venezuela, Guatemala) da sich die westlichen Eliten feiern, weil sie die ausgestreckte Hand der Russen nach der Wende entgegen aller Versprechen ausgeschalgen haben und die Russen jetzt zum eigenen Schaden Richtung China treiben. Den einzigen Irrsinn sehe ich im Westen, weil ich speziell in Europa hier überhaupt keinerlei Gewinnchancen sehe – eher ein Lose – lose und weil sich die Europäer noch in Selbstzerfleischung zu übertreffen suchen. Allen voran die Deutschen, die hier schon einige Übung über die letzten Jahre aufgebaut haben. Was wollen die Europäer? Spielen die überhaupt noch mit? Oder geht es nur noch um die Ausbeutung der letzten verbliebenen Assets für ausländische Eliten, zu denen sich unsere Führer dann so gerne im Ausgedinge gesellen (oder gar immer schon Teil dieser Spiel-Systeme waren)

Die Reaktion vieler im Westen ist derart irrational, was wahrscheinlich auf die jahrzehntelange Selbstwahrnehmungspropaganda des Westens zurückzuführen ist. Wer nur in einfachen Chancen denkt (Gut/Böse) und sich permanent in seiner Wahrnehmung manipulieren lässt, darf sich nicht wundern wenn er beim Pokern mit den Großen oder den ins Eck gedrängten sein ganzes Geld und noch die Hosen dazu verliert.

Ihr Modell hatte nur einen Fehler: Sie haben die russische Position falsch eingeschätzt – die gehen all in! Weil die haben aus dem Schicksal der Indianer in den USA gelernt und nichts zu verlieren.

DI Mathias Gruböck, Analyst                                                                                Torrox, 01.03.2022

10 Januar 2022

Unbelegt korrigiert

Betreff: "Bericht" über "Pathologie-Konferenz"

Von: Mo <m.gruboeck@gmx.at>

Datum: 09.01.22, 20:30

An: faktencheck@correctiv.org

Kopie (CC): mottel@posteo.de


Sehr geehrter Herr Bau,


ich habe Ihren Artikel gelesen und habe dabei einen logischen Hänger: Experte A stellt eine These auf, der Experten (welche genau?) wiederum nicht folgen. Fachverbände distanzieren sich von den Aussagen (?) - zum Beispiel offenbar die DPG. Der eine Experte befindet sich im Ruhestand - der Fachverband nicht. Um freie Forschung zu betreiben ist es vielleicht nicht von Nachteil im Ruhestand zu sein. Natürlich steht es den Fachverbänden frei eigene Aussagen über Themen zu treffen (laut Wikipedia: Die DPG wird derzeit unterstützt von: AstraZeneca, Agilent, Pharma Roche, Pfizer, MSD, dianova und IQ Network (Stand: Februar 2019)) - nur sind dann diese Aussagen ebenfalls nicht belegt. Als Techniker tue ich mir schwer die unbelegte Aussage eines Experten(gremiums) als Wertung der Unbelegtheit einer anderen Aussage heranzuziehen. Noch dazu es hier nicht um ein Gerichtsverfahren geht, sondern um Indizien, die jemand einer gewissen Ursache zuschreibt. Wäre es hier nicht viel wichtiger sich diese Indizien genauer Anzuschauen anstatt einfach abzutun - ich glaube hier hat niemand was vom Rechthaben! Ich dachte, die ganze Veranstalltung passiert um Gesundheitsrisiken zu reduzieren. In Österreich hat vor 2 Tagen ein Mitglied der Corona-Task-Force im Bundeskanzleramt erklärt, dass ein Teil der Übersterblichkeit in Österreich nicht durch Corona hervorgerufen werden können. Ich bin mir nicht sicher ob irgendwer eine plausible Theorie darüber hat, woher die zusätzliche Übersterblichkeit kommt. Da gibt es offenbar ein paar Forscher, die sicherlich keine finanziellen oder karrieremäßigen Interessen mehr haben und sagen sie hätten Indizien für etwas gefunden. Ist es nicht etwas zu trivial das einfach unbelgt als unbelegt abzutun, weil wir sind uns einfach sicher, da ja noch nie etwas unerwartetes oder langfristig negatives in der Pharmageschichte passiert ist und wir ja die Impfstoffe rolling review-vorläufig freigegeben habe. (mRNA Impfstoff gegen Dengue auf den Philippinen, Contergan, Duogynon, Schweinegrippeimpfung-Nakrolepsie - bis hin, dass 5% Krebsrate für Glyphosat kein Problem ist wie vorher Agent Orange, das dreckige Dutzend (...))


Ich bin da auch etwas patschert mit dem Herausfinden welche Stiftungen, Institutionen und Unternehmen Ihre Arbeit sponsorn. Im Internet lauf ich da irgendwie im Kreis. Wäre ja spaßig, wenn das die Gleichen wären die auch andere Fach- und Interessensverbände so forcieren. Oder gar die gleichen, die auch so großzügig zu südafrikanischen Labors sind.


Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck

Analyst

Österreich


"Bericht" über "Pathologie-Konferenz"

1 von 1 09.01.22, 23:50

08 Januar 2022

Der Intriegenstadl

 Da verschwammen (und verschwimmen) schon länger die Grenzen zwischen Partei und Staat. Retrospektiv klingt das wie ein schlechter Scetch. Die ÖVP als World Trade Center in nur 9 Tagen vom Auffliegen bis zum NSR Beschluss. Schon damals waren es sicher die Russen.

Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates vom 11. September 2019
betreffend relevante Information für die Öffentlichkeit über einen Hackerangriff auf die ÖVP Parteizentrale


Der Nationale Sicherheitsrat hat in seiner Sitzung am 11. September 2019 beschlossen:

Am Montag den 2. September 2019 gelangten vermeintliche Buchhaltungsdokumente der ÖVP an die Öffentlichkeit, in denen Wahlkampfkosten aufgeführt werden. Diese Dokumente würden nachweisen, wie die ÖVP bewusst die gesetzlichen Vorgaben zur Deckelung der Wahlkampfkosten umgehe.
Vier Tage nach der Veröffentlichung der Dokumente, am Donnerstag den 5. September 2019, informierte die ÖVP im Wege einer Pressekonferenz“, sie sei Opfer eines gezielten Hackangriffs geworden. Laut dem Bundesparteiobmann der ÖVP wurden Daten nicht nur entwendet, sondern auch verfälscht. Die Hacker hätten sich am 27. Juli 2019 Zugang zu einem ÖVP-Server im Internet verschafft.
Dann hätten sie von einem hochrangigen ÖVP-Mitarbeiter, der die Zugriffsberechtigung zu allen Datenträgern im ÖVP-Datenraum besitzt, die Passwörter abgesaugt. Auf diese Weise seien sie am 11. August 2019 in den privaten ÖVP-Datenraum eingedrungen. Sie hätten sich vom 11. August bis 27./28. August frei in den ÖVP- Datenträgern bewegen können.

Diese Sachverhaltsdarstellung, sofern sie von Substanz und keine Desinformation ist, impliziert die Begehung diverser mit beträchtlicher Freiheitsstrafe bedrohter Handlungen und würde einen Eingriff ungekannten Ausmaßes in den fairen demokratischen Wettbewerb in der Republik Österreich darstellen.

Die Republik befindet sich unmittelbar vor einer richtungsentscheidenden Wahl. Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, was und wem sie glauben können und was oder wem nicht. Umso wichtiger erscheint es, die Bevölkerung seitens der Bundesregierung mit jenen Informationen auszustatten, die eine mündige informierte Wählerentscheidung am 29. September 2019 ermöglichen.

Zu diesen Informationen zählen auch ob ein solcher unberechtigter Zugriff durch einen außenstehenden Dritten nach den Informationen der Bundesregierung überhaupt stattfand, aufgrund welcher bekannter Tatsachen von einem gezielten Hackerangriff eines außenstehenden Akteurs ausgegangen wird und ob es Hinweise darauf gibt, welcher Art von Akteur hinter dem Angriff steht.

Der Nationale Sicherheitsrat empfiehlt daher der Bundesregierung, jene ihr zur Verfügung stehenden Informationen betreffend des vermeintlichen Hackerangriffes auf die ÖVP mit der Öffentlichkeit zu teilen, die den Bürgerinnen eine auf Tatsachen gegründete Beurteilung derSituation ermöglichen.

 

Der Nationale Sicherheitsrat beschließt weiters, dass hinsichtlich des Beschlusses über diesen
Antrag die Vertraulichkeit aufgehoben wird.

09 Dezember 2021

Wie kommt der Staat an meine Gesundheitsdaten?

An die Datenschutzbehörde,

mich erreichen Schreiben des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz die offenbar auf meine Gesundheitsdaten vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen zurückgreifen. Ich habe mich bereits 2018, nach den ersten Versuchen der damaligen Regierung die ELGA-Daten für Dritte zugänglich zu machen, von dieser, von mir ursprünglich sehr begrüßten Datensammlung, aus diesem Grund abgemeldet. Ich möchte auch nicht im Zuge einer Gesundheitsmaßnahme (Impfung) meine Gesundheitsdaten dem EU-COVID-Certificate System übergeben, damit dann Zertifikatsgültigkeiten von mit unbekannten Institutionen freigeschalten, verlängert, verkürzt oder gar wieder bei nicht gewünschtem EU/Staatsbürgerlichem Verhalten entzogen werden. Ich beharre auf mein Recht, dass sich zu meinen persönlichen Gesundheitsdaten keine staatliche Institution Zugang verschaffen darf, um damit ihre Hegemonie über den Bürger autokratisch ausüben zu können. Noch dazu wo es die Verwaltungsbehörden gar nicht interessiert wie mein Antikörperstatus ist (vergl. Dunkelzifferstudie der Statistik Austria (63% nicht erfasste Infektionen)). Zum ersten Mal seit der Herrschafft der Nazionalsozialisten werden ärztliche Atteste wieder vom Verwaltungsapparat ausgestellt und das ohne jedwede Feststellung des gesundheitlichen Status (weder vorher (Antikörper) noch nachher (vergl. Impfkommission: Nonresponder))

In dem Anschreiben erklärt mir offenbar das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, dass mein "Risiko, auf der Intensivstation behandelt werden zu müssen oder an COVID-19 zu versterben" deutlich sinkt. Woher kennt das Bundesministerium mein persönliches Risiko? Bis zum 29.11.2021 sind laut AGES von den ca. 6.000.000 Österreichern unter 55 Jahren in ca. 22 Monaten genau 299 Menschen an und mit Corona verstorben. Gleichzeitig bekommen laut Pfizer ca. 11 von 100.000 Menschen durch die Impfung eine Herzmuskelentzündung. Wieviele andere Arten von Blutgerinseln zusätzlich auftreten gibt die Impfkommission nicht quantitativ an. Über dieses Risiko klärt, die Behörde die bis Q2/2022 in Summe 48.000.000 Impfdosen (!?) verimpfen will, mich aber nicht auf, noch versucht sie mir Alternativen (andere Impfungen, andere Medikamente) anzubieten, da eine Behörde ja kein Arzt ist.

Meine Frage ist: Bin ich jetzt  Patient der EU, der österreichischen Bundesregierung auf Grund von Notstandsgesetzgebung oder irgendeiner subalternen Behörde? Bundesheersoldaten und Polizisten kontrollieren meine Gesundheitsdaten ohne meinen Gesundheitszustand zu kontrollieren. Wozu gibt es eigentlich die SV-DSV?

Meines Wissens nach ist das EU-COVID-Certificate System nicht mit einer Ablauffrist versehen, sondern wirkt als ob es als zukünftiges Berechtigungssystem für Zutritte, Reisefreiheit, (soziale) Bonitäten, aber auch Meinungsfreiheit (vergl. Aussperrung von Ungeimpften aus dem ORF), Arbeitsrechte, Wahlrecht bis hin zur Berechtigung für Sozialversicherungsleistungen aufgebaut wird. Ein System wie es angeblich erst in China existiert.

Diese Anfrage an die DSB ist wahrscheinlich genau so sinnentleert wie die vor gut 10 Jahren an das BvT nach dem DSG2000 mit der klassischen Antwort: Es werden seit dem Soundsovielten (Tag der Anfrage) keine Daten von Ihnen im System XYZ verarbeitet. Auch wenn der OGH erst kurz zuvor diese Nicht-Auskunft gerügt hatte. Eigentlich eine implizite Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck

Am Flachhard 24

2500 Baden

05 Dezember 2021

Korrelation 3G 5G

https://www.speedtest.net/ookla-5g-map

Interessant wäre einmal der Versuch den 5G-Ausbau mit den Covid Inzidenzen zu korrelieren. Unabhängig vom Zahlen- und Angstmachestakkato schaut es aus als ob die EU-Länder die Pandemie dazu nutzen um die Gesundheitsdaten der Bürger zu verstaatlichen und gescheiterte Versuche an die elektronischen Gesundheitsdaten der Bürger heranzukommen (vergleiche 2018 ELGA-Öffnungsversuche durch ÖVP/FPÖ mit schlußendlicher Umsetzung 2021 durch ÖVP/Grüne)

Die Kombination aus 5G, zerschossenem Bankgeheimnis, zerschossener Meinungsfreiheit durch anlasslose Filterung und Zensur durch ausländische Filtersysteme, monopolistische Ortungssysteme (vergl. GPS vs. GALILEO, ACALL), zerschossenem Datenschutz (Safe Harbour-Scharade) und nun den Gesundheitsdaten der Bürger ermöglicht ein System der Maschinenkontrolle des angeblichen Sovereigns, des Bürgers, wie es erst in diktatorischen Systemen existiert. 

Der grüne Pass wird aktuelle zu einem online Überwachungstool, dass staatlich gewünschtes Wohlverhalten dokumentiert und an den in Zukunft alle Freiheiten gebunden werden. Reise- und Bewegungsfreiheit, Gleichberechtigung aller EU-Bürger, Arbeits- und Berufsfreiheit und vieles andere mehr, sind mit der Einführung eines personalisierten staatlichen Gesundheitsausweises (der eigentlich eher die zentralistische Monopolisierung von Impfstoffen ohne dazugehörigen Wirkungsnachweis darstellt) de facto ausgesetzt. Mit ein bisschen gutem Willen lässt sich die ähnliche Salamitaktik der Politik und der zentralen Führung erkennen. Als Beispiel kann die Einführung des Punkteführerscheins, die de facto Abschaffung der Neutralität oder die Beseitigung des Bankgeheimnisses in Österreich betrachtet werden. Alles Gesetzgebungen die gegen 2/3 Ablehnung in der Bevölkerung umgesetzt wurden. 

Besonders interessant ist, dass dann Bürger, die ihre Abneigung gegen derartige Entwicklungen wie immer unbeholfen artikulieren, dann auch noch als Verschwörungstheoretiker, Rechts/Linksterrorist (also Radikaler, also Fanatiker, also Extremist, also Unmensch) oder Lügner/Leugner verunglimpft werden. Vor allem der Prozess der Leugnung ist sehr religiös aufgeladen und stellt die (selbstreferentiellen Staatsmeinungs-) Gläubigen als im alleinigen Besitz der Wahrheit dar, die die Leugner eben auch kennen aber mutwillig leugnen. Weil sonst wäre es ja nur eine eigene Meinung. Abgesehen davon, dass die Freiheit der Wissenschaft ja das allererste Opfer der staatlichen Expertokratie wurde. Einen einzigen Wissenschafter würde ich gerne sehen, der weder von Pharma- noch von Staatsgeldern abhängig ist. Männlich oder weiblich. 

Wobei, besser als eine 5G-3G Korrelation wäre eigentlich eine COVID - Feinstaubkorrelation. Herrliches Pre-Review Ergebnis: Feinstaub schützt vor COVID-Tod, das ist Fakt! :-)

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 05.12.2021

Analyst

02 Dezember 2021

Urteil BVerfG / Impfpflicht für Alle ?

Leider kristallisiert sich die Verfassung, zumindest die in Österreich als reine Schönwetterverfassung heraus, die nur so lange exekutiert wird wie sie niemanden stört. Selbstausschaltung des Parlamentes, Ausgangssperren, Hetze gegen Andersdenkende/Andersgläubige, Drohungen und Nötigung durch Arbeitgeber, Regierungsmitglieder und Bundeskanzler, zuletzt autokratisch festgelegte einzig gültige Wahrheiten und Maßnahmen, die als alternativlos anzuerkennen sind, Entzug der Approbation, Ausschluß von Hochschulen, Entfernung von nicht linientreuen Chefredakteurinnen, Blockwart- und Denunziantentum und viele andere Unappettitlichkeiten zeugen davon, dass wir nichts aber auch gar nichts gelernt haben aus unserer Geschichte. Grundsätzliches Ergebnis wenn man ein persönliches Gesundheitsthema nur noch als statistisches Herdenthema betrachtet. Weil bei verseuchten Herden kennt der Mensch an sich nur den Weg den Bestand zu keulen (vergl. PSE) In Österreich jedenfalls offenbart sich ein kollossales Versagen der Demokratie. Und jetzt wird der Innenminister der Ungeimpften ein ungemütliches Weihnachten angedroht hat zum Kanzler. Die Daumenschrauben hat ja nur sein Kurz-zeit-Vorgänger angedroht. Ein Rechtsstaat der ähnlich korrumpiert wirkt wie die K&K-Verwaltung annodazumal.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 02.12.21

Analyst

WK, Datenklau und Hyperinflation

"Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Antragsstellung und Auszahlung aufgrund von dringend notwendigen technischen Wartungsarbeiten von Dienstag, 7. Dezember, ca. 14:00 Uhr, bis Montag, 13. Dezember, ca. 8:00 Uhr, nicht möglich ist."

Die ist cool, die Wirtschaftskammer: Schafft in der Krise den glatten Sprung von der Interessensvertretung mit Zwangsmitgliedschaft zur staatlichen Exekutiveinheit, die Steuergelder über Fonds verteilt, wenn die Zwangsmitglieder den Parteimitgliedern ihre wirtschaftlichen Hosen herunterlassen. Komischer Weise verteilt nicht die Arbeiterkammer das Kurzarbeits-Geld. Es wirkt ja schon fast nach ständestaatlichem Planwirtschaftssektor mit Zentralsteuerung. Warum muss man jetzt auch noch sein Finanzgebaren vor der Kammer ausbreiten, wenn das Finanzamt ALLE Daten in Echtzeit hat? Diese grün/türkise Ausnahmezustands-Regierung ist schon bald ärger als die Datenimperien im Internet. Nutzen die Impfung um sich die Gesundheitsdaten zu krallen und de facto das Arztgeheimnis aufzulösen (das kommt nie wieder) und während der nachhaltigen Zerstörung der letzten analogen Handels- und Dienstleistungfirmen geben sie diesen nur ein Geld wenn sie ihre Finanzdaten bekommen. Weil, das ganze Theater zahlen die kleinen Konsumenten und Firmen über die gepushte Inflation (Dank an die kriegsgeile transatlantische Quotendamen Uschi und ihre französische US-Waffenhandelsschwester Christine) während die EZB spekulative Finanz- und Realitätenblasen weiter gegen die thumben EU-Bürger mit frischem Geld versorgt. George Soros möchte halt doch Recht behalten und hämmert wieder die Nord-Süd-Euro-Spaltung rein bis kein Stein auf dem anderen bleibt. Währungsspekulation der nächsten Dimension. Neoliberale Gieralde nutzen die Gunst der pandemiemäßigen Ausschaltung der europäischen Demokratien für ihre hyperexzessiven Profite. Und das sind die einzigen Exponentialkurven, die die europäischen Gesellschaften wirklich bedrohen. 

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden am 02.12.2021

Analyst