14 November 2015

Symbole

es geht auch immer um die Symbole. Freundschaftsspiel Deutschland und Frankreich. Nous sommes EU - Bumm. Gegen diese Achse gibt es viele Gegner. Auch in den eigenen Reihen. Man soll immer seinem ersten Gefühl in so einer Geschichte folgen. Warum eigentlich nie die Briten - die erwischt es nie - na klar, die haben den viel besseren Nachrichtendienst. Bei den Russenabschuss haben die was gehört gehabt. Im Nachhinein anscheinend. Und jetzt werden auch wieder alle auf IS oder Al Kaida deuten. Hat wieder niemand mitbekommen - sowas muss schon ordentlich organisiert sein. Schaut so aus als ob es jemand anlegt Europa ordentlich zu destabilisieren. 

Wirkt fast wie inszeniert. zuerst die linken Cartoonisten, dann kommen die, dann Belgien versuchsweise und Dänemark pünktlich zum Wahlkampffinale, dann Flüchtlinge aus Lybien, dann kommen sie plötzlich aus der Türkei und dann wieder Frankreich - dazwischen noch den Russen eine vor den Latz geknallt, weil er sich wo einmischt wo er nichts zu suchen hat. Aber alle Schaasfreundlich zu den Sunniten-Kriegern (Saudis-Golfstaatlern und dem Türken) zusätzlich wird in der Ukraine wieder eingeheizt. Oder zumindest gezündelt damit das nicht einschläft. 

US-Generalstäbler habe es ja schon prophezeit: Das mit Europa wird nichts und Deutschland gibt es Bürgerkrieg wegen der Muslims. Wie beim Heisenberg. Der Beobachter beeinflusst das Ergebnis. Irgendwann wissen die Beobachter ja gar nicht mehr ob sie die Schachfiguren nicht selbst aufgestellt haben. Was der IS nicht alles können soll - er holt Flieger vom Himmel, legt ganze französische Fernsehkanäle tagelang lahm, organisiert wahlweise mit seinem Erzfeind Terroranschläge in Paris, schafft nichts in London - wo ja seit Jahren die gesamte Exil-riege aus Syrien offenbar beheimatet ist und fleißig alles den Medien erzählt was so ihre Sache ist. Zwischendurch tun die IS-ler auch noch Sarin produzieren und einsetzen ganz nebenbei, lassen sie laut UN alle Frauen beschneiden. Ein paar Peschmergas mit ein paar Jemenitenkämpfern erobern in ein paar Tagen eine angeblich strategisch wichtige Stadt und die IS hat nichts anderes zu tun als Airbusse in die  Luft zu jagen und Paris anzugreifen.

Irgendwie hat man das GEfühl da wird in Europa eine Art politischer Gatterjagd veranstaltet. In der Mitte sitzen die Deutschen und alle die sich bei ihnen hinducken werden mit Schüssen aufgejagt. 

Eines muss man festhalten - das Menschen umkommen und umgebracht werden um politische Notwendigkeiten zu verdeutlichen ist seit längerem wieder salonfähig. Collateral damages gehört einfach dazu wenn man gegen das absolut böse kämpfen muss. Und es ist noch nie so schwierig gewesen alle Menschen auf Schiene zu bringen. Kriege sind die undemokratischsten sozialen Prozesse, da sie in den seltensten Fällen von denjenigen befürwortet werden die sie kämpfen und erleiden müssen. Kriege stellen in der absoluten Mehrzahl die Sicherung der Macht der Eliten sicher.
DI Mathias Gruböck                                                           Tarifa, 14.11.2015
Unternehmensö- und Organisationsberater
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der Text wurde die beiden darauffolgenden Tage upgedatet:

Der IS ist wirklich superblöd. Also, er macht weltweit die wildesten und aufwändigsten Anschläge (mit Montenegrinern die schon in der Woche zuvor auf der Autobahn Salzburg-München mit Waffen und Sprengstoff gefasst werden – (in der Nähe von Bad Aiblingen?)) um in seinem “Staatsgebiet” eine Schlappe nach der anderen zu kassieren. Da werden zeitgleich in Libyen IS-Chefs von US-Raketen getötet (Wie kommen diese Flieger wohl dorthin? Wieder einmal von einem britischen Überseegebiet?) und die Peschmergas und Jemeniten erobern laufend irgendwelche strategisch wichtigen Orte (auch mit der bekannten US-Luftunterstützung) zurück.

Da jagen sich die IS-Terroristen um Punkt 21 Uhr, militärisch präzise geplant, VOR dem Stade de France in die Luft, da sie wahrscheinlich die Metro verpasst hatten und zu spät zum Match kamen. Aus Ärger darüber haben sie sich dann in die Luft gesprengt. Die anderen haben den Freitag den 13. zum Anlass genommen um ein Death Metallkonzert seinem Namen alle Ehre zukommen zu lassen. Ganz schön Hipp der IS, kennt sich im Konzertkalender von Paris aus. Wahrscheinlich als Rache für den Tod des IS-Sido. Freitag Abend und die stürmen einige Cafes anstatt sich ordentlich in der Metro mit dem Sprengstoffgürtel in die Luft zu jagen. Aber im Cafe hatten sie dafür freies WiFi. Nach den kolossalen Terroranschlägen auf einen russischen Urlauberflieger (224 Tote aber eben nur Russen, also irgendwie selber Schuld weil sie sich da in Syrien einmischen tun) und Paris, schlachtet der IS seine superaufwändig und kostenintensiven Anschläge mit zwei nichtüberprüfbaren angeblichen Bekennerschreiben und einer Twittermeldung aus. Da ist nach den Paris-Anschlägen um 22 Uhr am Freitag kein hollywoodreifes Bekennervideo der Herrn mit den Sprengstoffgürteln online. Aber bald darauf hören wir, dass es offenbar um Krieg geht. Die NATO und alle Mitglieder stehen zusammen. Die NATO kondoliert und sagt auch jede Unterstützung zu also neben den USA, Deutschland, Spanien, usw. Der einzige von dem man bisher nichts lesen konnte ist der Herr Erdogan der schickt nur seinen Ministerpräsidenten vor.

Es deutet alles darauf hin, dass man von Seiten des Westens jetzt gezwungen ist nach Syrien in den Krieg zu ziehen. Auf Grund der Werteverteidigung auch ohne UNO-Mandat, da ja die Russen eh schon wissen. Also wird man endlich von Europa bezahlt die NATO nach Syrien schicken können, Bündnisfall sozusagen. Da dürfen die Deutschen sich dann auch nicht mehr drücken. Da muss wieder ein Afrika-Korps (diesmal unter Angelsachsenführung) her. Und die Russen solln schaun wo sie bleiben. In der Ukraine rumort es plötzlich auch wieder, so a la: Was sucht's ihr Russenpack denn in Syrien, kümmert's euch lieber um eure Grenzprobleme mit der Ukraine. Und wenn die nicht spuren, dann stürzen nicht nur russische Urlauberflieger ab. Dann gibt's echt eine auf die Nuss von der NATO in Syrien. Für die Russen. Aber geh - es wahr ja der IS – es geht nur um die IS. Dem IS sind so dahergelaufene Peschmergas und Jesidenkämpfer zu wenig. Der möchte so wirklich alle permanenten UN-Sicherheitsratsländer gegen sich antreten lassen also
damit es den 20.000 Pubertätsdschihadisten aus Eurpa nicht fad wird und die eine ordentliche Show geliefert bekommen. Zum Beispiel die Fremdenlegion, die sie schon in Mali vor sich hergetrieben hat. Die werden die Sunni-Bubis im lokalen Machtrausch zur Nachspeise fressen, vorher will noch Präsident Hollande wie schon angekündigt, die Alewiten garniert mit Assad braten. Zussammen mit MP-Cameron. Herr Putin nimmt das jedenfalls sehr ernst was sich da zusammenbraut und leakt seine geheimen Atomtorpedos, die unter dem Vorwärtsverteidigungsabwehrschirm der USA für Europa durchschwimmen. Vielleicht zusätzlicher Zufall (lauter Zufälle): Die Anschläge in Paris passieren gerade als die größte NATO-Manöverübung der letzten Jahrzehnte in Spanien und dem Mittelmeer beendet wurde Übungsziel: Schnelles Eingreifen in einem failed State, wo alles gegen die westlichen Werte läuft. Wie gesagt: Alles nur aus politisch unkorrekter miesen Laune heraus, Zufall oder eben doch manischen Verschwörungstheorien. Weil die Anschläge in Bologna und beim Oktoberfest oder NSU waren auch von den Linken/Rechten oder den Illuminatii oder solchen geschichtlichen Bösewichten. Geheimdienste würden nieeeee und nimmer den Tod von Unschuldigen in Kauf nehmen, nur weil sie einen Auftrag bekommen haben. Würden auch nie Greenpeace-Schiffe mit Fotographen drauf versenken. Da muss man ja spinnen, so viele Verbrechen und dauernd muss man sich das nachsagen lassen, wo es doch die RAF/IS/Kommunisten/Islamisten/Seperatisten waren. Haben sogar einen Beweis aus dem Internet von der NSA übermittelt. (hahahaha)

DI Mathias Gruböck                                                                                                    Tarifa, 14.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

Speziell ist eine Auffälligkeit bei den beiden Anschlägen in Paris zu erkennen, dass hier offenbar redundant bewaffnete Terroristen (ausschließlich ehemalige Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund) gezielt Spuren legen (Pässe und Ausweise) und Fluchtmöglichkeiten miteinkalkuliert haben. Eine Sprengstoffweste freiwillig umzuschnallen, dann mit Schnellfeuergewehren Umstehende, unter Nachladen zu erschießen um dann den Sprengstoffgürtel zu zünden oder bei Fluchtmöglichkeit zu fliehen wirken sehr widersprüchlich in den zentral geplanten Anschlägen. Jeder Bombenanschlag im Konzertsaal wäre durch zwei, zeitlich versetzte Zündungen durchgeführt worden, bei dem sie die Selbstmordattentäter unter das Publikum mischen (Vergleiche die Anschläge von Ankara – einer eher bühnennah und die anderen beiden Terroristen bei den Ausgängen. Eine redundante Verwendung von Waffen (Kalaschnikow und Sprengstoffweste) deutet auf eine grundsätzlich geplante Wahlmöglichkeit des Einsatzes hin. Auch eine erpresserische Situation lässt sich bei einer Fernzündungsmöglichkeit der Westen (alle gleicher Bauart) darstellen und die Westen könnten dadurch schlanker angelegt sein. Nach Erledigung des Auftrages könnte man dann die Westen wieder gefahrlos ablegen. Bei Verweigerung oder Versagen das Anschlagsziel anzugreifen wäre eine Fernzündung erfolgt (Vergleiche Stade de France) um die bis dahin Nicht-Täter zu beseitigen. Solche Vorgehensmuster wären über die Bedrohung von Familienmitgliedern denkbar und sind aus der Mafia-Szene bekannt. Auch die zögerliche Bekanntgabe der Anzahl der Täter ist fragwürdig. 6 Anschlagsorte mit anscheinend 2er und 3er Teams deutet auf eine Gesamtzahl der direkten Täter von zumindest 12 bis 18 Personen hin. Diese Menge an Selbstmordattentätern unbemerkt an den Einsatzort zu bringen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zudem sind ist die Frage der Finanzierung dieses Anschlags zu klären – die Menge an eingesetzten Ressourcen ist hier nicht unerheblich. Dies stellt ein Terror-Projekt mit einem siebenstelligen EURO-Finanzbedarf dar was die Projektlaufzeit nochmals verlängert haben dürfte. Auch die Zielewahl ist eher fragwürdig, da sie sich eher gegen die Menschen richtet als gegen staatliche Einrichtungen. Linke Cartoonisten und Death Metall-Bands sind an sich Ziele die rechte Kreise noch am ehesten verschmerzen könnten. Und Fussballfans sind die Täter auch keine, was eigentümlich ist, da speziell in Nordafrika und Asien die Identifikation mit Europa über Fussball läuft.Sport war bisher von allen respektiert und kein Aufmarschgebiet – was sich aber seit einiger Zeit von ganz anderer Seite geändert hat. Das kommt aber sicher nicht von IS-Seite. Verschwörungstheoretiker würden einen stimmigen Zeitpunkt für eine Tagung eines übergeordneten Steeringmeetings eher in die Nähe eines Treffens der Bilderberger setzen, so in der Gegend von Telfs. Aber es war ja die IS.

DI Mathias Gruböck                                                                                                     Tarifa, 15.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater
 

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