30 November 2015

Wenn der Kettenhund das Herrl beißt


Wem dient der Staatsschutz - wer beauftragt ihn? Ein politischer MinisterInnen? Die Polizei aus sich heraus? Staatsschutz war füher eine Organisation die Gefahren von außen abwehren soll. Jetzt kooperiert der Staatsschutz mehr mit Außen um das Innen (den Souverän?) zu überwachen. Wieviele Freiheitsreduktionen nach erfolgten Terroranschlägen müssen noch passieren, bis man erkennt, dass man damit NICHTS erreicht außer, das Staatswesen durch Misstrauen und Schüren von Ängsten weiter zu destabilisieren. Die Illusion der Kontrolle gibt den Überwachern die Idee von Macht. Nur durch Anschaffung immer teurerer und aufwendigerer Apparate wird der Mediziner auch kein besserer Arzt. Nur weil die Polizei dann weiß welcher Politiker mit welchem Journalisten Kontakt hatte wird der wiener Staatsanwalt, der Akten "zufällig" in einen Mistkübel wirft, neben dem ein "befreundeter" Journalist gerade seinen Kaffee trinkt, wird auch kein Richter nur einen Blick auf die Mauschlereien in den diversen "Organisationen" werfen können. Eine weiter Aushölung des Rechtsstaates ist die Folge. Demokratur mit polizeistaatlichen Möglichkeiten, da die Vorgänge eben im Geheimen geschehen und nicht zwanghaft vor eiin Gericht gebracht werden müssen. Damit wird der Staatsschützer gleichzeitig zum Richter und ist nur seiner politischen Führung verpflichtet (wenn er nicht genügend pikantes Material auch gegen diese in petto hat) Österreich und der Rest der Welt nutzen die technischen Möglichkeiten, die eine Totalüberwachung mit überschaubarem Aufwand zulässt um das Kommunikationsbiedermayer einzuleiten. Hier geht es alleine um Macht und Geld und nie und nimmer um die Sicherheit der Bevölkerung.

DI Mathias Gruböck                                                   Baden, 30.11.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen