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04 Dezember 2016

Robin Hood auf nuttig


Also irgendwie ist das schon ein eigenartiges Ding. Was heißt Recherchenetzwerk? Weil sie illegal private Geschäftsunterlagen nach Gutdünken veröffentlichen? Wenn die Damen und Herren glauben, dass jemand ein Steuervergehen begangen hat, warum machen sie nicht einfach eine Anzeige bei einer Steuerbehörde? Diese werden sich sicherlich keinen Cent durch die Lappen gehen lassen. Oder geht es darum die Neidgesellschaft anzuheizen? Wer wieviel verdient? Damit sich alle über die Sportler aufregen und nicht mehr die Ex-Politiker die abchashen (vergl. Baroso) angehen. Irgendwie fühlt man sich nicht wohl dabei, von Medien, die sich regelmäßig in NATO-Brücken und Bilderberg-Clubs mit den Marionettenspielern der Welt zusammentun, durch einen gefühlten Pseudo-Aufdeckungsjournalismus aufgestachelt zu werden. Effekthascherei kommt einem da in den Sinn. Die wahren Machttechnokraten sparen genau diese Medien meißt wohltemperiert aus. Findet man genauso unstatthaft wie die preisgekrönten Kriegsleids-Fotos. Fühlt sich auch immer eigen an, wenn das subjektive Leid eines Menschen (meist eines Kindes) plakativ und hochbezahlt für Kommunikationsstrategien ausgeschlachtet wird. Da wird echt viel Geld mit dem Leid von Opfern verdient. Auf 20 Megapixel. Und gleichzeitig wird das Leid aller anderen nicht gesehen. Es gibt keine Gerechtigkeit in Leidenserfahrungen. Warum gibt es kein einziges Foto von einem ukrainischen Kind, dass durch eine Granate seiner eigenen Regierung verstümmelt wurde in westlichen Medien? Dafür bekommt man kein Geld - das wird nicht nachgefragt. Der Markt regelt alles. Wer zahlt schafft an. Also auch die Meinung. Journalisten die mehr anschaffen gehen als ihre Leser (!)/Seher zu informieren. Wenn man gratis informiert wird, hat jemand anderer die Nutte bezahlt. Oder bei Pflichtbeiträgen gibts eben Erfolgsprämien wenn man den richtigen Marsch bläst.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 04.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 November 2016

Falsche Falschmeldungen

http://orf.at/stories/2367108/

?? Wie leitet der ORF.AT aus dieser Studie die Headline ab? Berücksichtigt diese Studie was der Inhalt der Kommentare auf die Falschmeldungen war? Wie genau definiert man einen "extrem parteiischen Blog"? Weil NYT und Washington Post nicht einseitig eine Kandidatin unterstützten? Was ist der statistische Unterschied zwischen "einseitig" und "extrem einseitig" - eine Fragestellung der sich der ORF durchaus auch einmal stellen könnte. Nebenbei sind beide Leitmedien NYT und WP im Onlineauftritt nicht frei lesbar. Bitte orf.at-Redaktion: Nicht für unsere Beiträge jeden "extrem einseitigen" Mist weiterverbreiten. Sonst kommt vielleicht der Verdacht auf, dass auch orf.at Falschmeldungen verbreitet.

Objektivität setzt eine gewisse Wunschlosigkeit gegenüber einem Wahlausgang voraus. Wenn jeder "notenfrei zum Schulabschluss"-Gekommener aus 5 Kilometer Entfernung erkennen kann, dass der ORF (als Institution, als Medium und alle seine Proporzmitarbeiter) gerne den Herr VdB als Bundespräsidenten hätten, dann schaut das nicht ganz nach Unvoreingenommenheit aus. Manche "Falschpropagandisten" würden Unterschied zwischen "Wir haben einen Objektivitäts- und Unabhängigkeitsauftrag" und der gezeigten offenen Wahlempfehlung pro VdB durchaus als "unwahre Aussage", also als Unwahrheit bezeichnen. Damit können diese Falschpropagandisten sofort als solche erkannt werden, da ja der ORF laut Generalintendaten Wrabetz nicht einseitig agieren kann, da er ja per definitionem objektiv ist. Also glasklar der Nachweis der Falschmeldungen der Falschmelder. Der ORF kann gar nicht die Unwahrheit behaupten, da er ja vom Rundfunkgesetz zur Wahrheit verpflichtet ist. Der ORF ist im Besitz der absoluten Wahrheit - dieser, nahezu religiöse Moralanspruch zeigt sich auch gernen bei den fast inqusitorischen Verhören von NLP-hexerischen Rechts-Nazi-ÖXIT-Trumpolinen, die am Ende immer als solche entlarvt werden. Ganz objektiv. Genauso wie die Hypo nicht pleite geht, Sadam Hussain fahrbare Giftgasanlagen hat und Babys aus Brutkästen reißt, der IS alle Frauen genitalverstümmelt, KHG Schmiergeld genommen hat und Lou Lorenz Dittelbacher nicht die Frau vom Ex-Arbeiterzeitung-Ressortleiter ist. Und, dass der nicht Chefreporter im ORF ist. Der ORF als Zentralorgan der "objektiven" politischen Realität. Sozial und demokratisch. So stehts ja im Statut. Und?

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 17.11.2016
Unternhemens- und Organisationsberater

18 Oktober 2016

Verstärker

https://rechtsdrall.com/2016/10/17/die-blaue-saat-des-hasses/


Da ist einigen offenbar echt faad im Schädel, seit man die Kommentare jedes Einzelnen auf jeden Schaaß, dank FB für alle lesbar gemacht hat. Und es gibt noch immer Menschen, die wirklich glauben, daß sie wiederum sich politisch engagieren indem sie auf dieses Konglomerat aus Basena-, Klolektüre- und Hauswandschmierereien reagieren. Gibt sogar schon Experten dafür. Man muss nicht jeden Scheißdreck Bedeutung geben, die ihm nicht zusteht - außer man findet eine gewisse Lust daran sich mit den geistigen Exkrementen anderer zu beschäftigen, auf die durch den Rückkanal des Internets voll Zugegriffen werden kann!?
 
DI Mathias Gruböck                                                                        Baden, 18.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 Oktober 2016

Nur die Eliten



Motte Allerechtevorbehalten Warum genau ist Frankreich seit fast einem Jahr im Ausnahmezustand? Auch ein Werk der Populisten? Führt die NATO nicht gerade mehrere Kriege (offen und verdeckt)? Hat in Wien (z.B.) 50 Prozent der Jugendlichen bereits Migrationshintergrund? Ist eine hohe Migration mit einer gleichzeitig steigenden Arbeitslosenrate nur eine Erfindung von Populisten? Sind Fremdbestimmung und Demokratiemangel in der EU nur eine Erfindung der Populisten? Populisten legen den Finger auf die Schwachpunkte - das heißt nicht, dass sie die Lösungen für die Probleme und Konflikte haben, nur, weil sie im Establishment schön brav in Arbeitsgruppen und Untersuchungsausschüssen geparkt werden um dann mit einem optimierten Ansatz für ebendiese "Eliten" versteckt in einem Wust von Vertragsseiten und Experten-Lobby-Kommissionen als "wir dürfen nicht unsere Glaubwürdigkeit verlieren" durchgepusht werden. Gefährlich wird es erst wenn die Medien beginnen Opposition gegen die Opposition zu machen - weil sie im Prinzip nicht mehr Machtkontrolle sondern Machterhaltung propagieren.
 
... und der Ansatz ist immer wieder zum Scheitern verurteilt, da sie den Anspruch der Wahrheit und Richtigkeit nur für die nicht-populistische (also elitäre ?) Weltsicht beansprucht. Implizit zeugt er auch von einem Weltbild, dass die Menschen einfach vollkommen bescheuert sind und erst durch Populisten Ängste, Vorurteile und Meinungen eingeimpft bekommen und eben von den Machteliten nur Wahrhaftigkeit, Liebe und Weisheit. Außer in der Schweiz - da gibt es diese Diskussion nicht. Da wird dazwischen dauernd abgestimmt. Da gibt es keinen Populismus, da sowieso das gemacht wird was die Mehrheit will. Schwierig (und komplex) wird es IMMER erst, wenn alle das tun und wollen sollen, was eine Minderheit/Elite will. Das ist nämlich nicht demokratisch! (das gilt auch für ein erzwungenes Asyl)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                   Baden, 17.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

19 August 2016

Back to DDR

https://netzpolitik.org/2016/merkel-spricht-sich-fuer-de-maizieres-ueberwachungsoffensive-aus/

Vielleicht hat doch die DDR die BRD übernommen? Die STASI-Methoden werden jedenfalls, technisch up to date, ganz Deutschland zur Verfügung gestellt. Und alle fühlen sich sicherer:-)

DI Mathias Gruböck                                                               Baden, 19.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater