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17 November 2016

Falsche Falschmeldungen

http://orf.at/stories/2367108/

?? Wie leitet der ORF.AT aus dieser Studie die Headline ab? Berücksichtigt diese Studie was der Inhalt der Kommentare auf die Falschmeldungen war? Wie genau definiert man einen "extrem parteiischen Blog"? Weil NYT und Washington Post nicht einseitig eine Kandidatin unterstützten? Was ist der statistische Unterschied zwischen "einseitig" und "extrem einseitig" - eine Fragestellung der sich der ORF durchaus auch einmal stellen könnte. Nebenbei sind beide Leitmedien NYT und WP im Onlineauftritt nicht frei lesbar. Bitte orf.at-Redaktion: Nicht für unsere Beiträge jeden "extrem einseitigen" Mist weiterverbreiten. Sonst kommt vielleicht der Verdacht auf, dass auch orf.at Falschmeldungen verbreitet.

Objektivität setzt eine gewisse Wunschlosigkeit gegenüber einem Wahlausgang voraus. Wenn jeder "notenfrei zum Schulabschluss"-Gekommener aus 5 Kilometer Entfernung erkennen kann, dass der ORF (als Institution, als Medium und alle seine Proporzmitarbeiter) gerne den Herr VdB als Bundespräsidenten hätten, dann schaut das nicht ganz nach Unvoreingenommenheit aus. Manche "Falschpropagandisten" würden Unterschied zwischen "Wir haben einen Objektivitäts- und Unabhängigkeitsauftrag" und der gezeigten offenen Wahlempfehlung pro VdB durchaus als "unwahre Aussage", also als Unwahrheit bezeichnen. Damit können diese Falschpropagandisten sofort als solche erkannt werden, da ja der ORF laut Generalintendaten Wrabetz nicht einseitig agieren kann, da er ja per definitionem objektiv ist. Also glasklar der Nachweis der Falschmeldungen der Falschmelder. Der ORF kann gar nicht die Unwahrheit behaupten, da er ja vom Rundfunkgesetz zur Wahrheit verpflichtet ist. Der ORF ist im Besitz der absoluten Wahrheit - dieser, nahezu religiöse Moralanspruch zeigt sich auch gernen bei den fast inqusitorischen Verhören von NLP-hexerischen Rechts-Nazi-ÖXIT-Trumpolinen, die am Ende immer als solche entlarvt werden. Ganz objektiv. Genauso wie die Hypo nicht pleite geht, Sadam Hussain fahrbare Giftgasanlagen hat und Babys aus Brutkästen reißt, der IS alle Frauen genitalverstümmelt, KHG Schmiergeld genommen hat und Lou Lorenz Dittelbacher nicht die Frau vom Ex-Arbeiterzeitung-Ressortleiter ist. Und, dass der nicht Chefreporter im ORF ist. Der ORF als Zentralorgan der "objektiven" politischen Realität. Sozial und demokratisch. So stehts ja im Statut. Und?

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 17.11.2016
Unternhemens- und Organisationsberater

11 November 2016

Echoecho

In den Talkshows und Newssendungen der letzten Tage kann man sie fast physisch greifen – die Ratlosigkeit, ja fast die Verzweiflung der Teilnehmer. Was man bei Brexit noch als Zusammenspiel verschiedener unglücklicher Umstände ausmachen konnte, wird langsam zum System. Einigen schwant es langsam: In der Mitte, also dem Mainstream hat sich so etwas wie ein großer selbstreferenzieller Echoraum gebildet, der wirklich geglaubt hat, dass nur er alleine das Gute, Schöne und Wahre vertritt. Ein virtueller Raum, der eine Art monochromer Pseudopluralität entwickelt hat in der er in seiner permanenten Selbstreflexion an Hand von immer hohleren Schlagworten und Stehsätzen keine Veränderung im Außen mehr wahrnehmen kann und wahrscheinlich auch will. Da kommt dann immer das Gezeter über die bösen sozialen Medien, in denen die Menschen so unkontrolliert kommunizieren und ihre Meinungen austauschen und auch darüber, dass diese Menschen den Echoraum-Teilnehmern nicht mehr ihre wirklichen Meinungen kundtun. Hier könnte man natürlich anmerken, dass die Mainstream-Echoraum-Gläubigen auch nicht wirklich andere Dinge hören wollen oder, auf Grund des hochfrequenten Echos überhaupt hören können. Etwas zu leichtfertig ist der Umgang mit der Meinungsfreiheit der anderen. Rechts/Links-Populisten, Verschwörungstheoretiker, Putin-Versteher, Terroristen, Islamisten, Sexisten, Rassisten und was es da nicht alles an Wertungs- und Entwertungstermini für alles außerhalb des großen Leitechoraumes gibt.

Dabei ist es zunehmend schwierig für diese Leitechoräume die eigene Konsistenz zu erhalten. Das bescheinigen dann alle, dass es immer komplizierter wird. Der Grundtenor: Man muss einfach gegen die Bevölkerung agieren, da diese einfach zu dumm sei das große Ganze, die übergeordneten Zusammenhänge erkennen zu können. Ungeniert werden Machteliten höhere Rechtfertigungskapazitäten für die Durchsetzung ihrer Interessen zugesprochen und eine, durch die simple Vernetzung mit diesen Machtnetzwerken erlangte Fähigkeit mit Komplexität jeder Ordnung umgehen zu können, wird postuliert. Vereinfachungen in der Kommunikation mit dem „normalen“ Volk stellen meist axiomatische Slogans dar, zunehmend simple Behauptungen, bei denen es immer öfter auf das Stakkato ankommt anstatt inhaltlich besonders irgendwelchen Fakten oder gar der Wahrhaftigkeit verhaftet zu sein. Es geht viel mehr um Glauben als um Wissen. Speziell im Mainstreamechoraum. Zunehmend erfüllen diese Glaubenssätze die Konstruktionsgrundsätze dieser Echoräume, die sich immer weiter von den realen Vorgängen, Strategien und Handlungen entfernen. Der grundlegenden Glaubenssatz im Mainstreamechoraum ist, dass es angeblich im Handeln von Machthabern nur um Freundschaft, Werte und Freiheit ginge. Diese Position wird zunehmend schwieriger, trotz der massiven Anstrengungen alle die etwas anderes behaupten (und damit keine glatte Reflexionswand im Echoraum darstellen) zu diffamieren. Gleichzeitig besteht offenbar eine gewisse Tendenz die Mainstreamechoräume selbst durch Konterdiffamierung aufzusprengen.

Im Endeffekt führen beide Strategien zu einer gesteigerten Unordnung, da große Gruppen nur durch eine sehr enge Übereinstimmung zwischen Realität und Anspruch geführt werden können. Nur durch beinharte Wahrhaftigkeit und starke reale Interaktion zwischen den Systemteilnehmern kann ein Vertrauen in die Führung im Sinne der gemeinschaftlichen Interessen entstehen. Beispielsweise stehen Aussagen wie „Wir sind das Volk“ Tendenzen der zentralen Definition wer Gemeinschaft und Solidarität bilden müsse zunehmend gegenüber. Diese Widersprüche wiederum ließen sich durch wahrhaftiger Aussagen über die eigenen Verantwortung (zum Beispiel an Angriffskriegen) gegenüber der angegriffenen Bevölkerung viel leichter auflösen. Auch Aussagen darüber, dass man es für besser erachtet Erdgas vom Emirat Katar zu beziehen als von Russland und man daher in Syrien eine Schneise für die 10 Milliarden Euro-Pipeline erobern muss unter gleichzeitiger Verhinderung von neuen Pipelinebauten im Schwarzen Meer-Raum rund um die Krim würden die Komplexität der Kommunikation und damit der Politik nicht über die Maßen erhöhen. Vielleicht würden die Menschen dann auch eher bereit sein, dass sie im Abtausch für niedrigere Gaspreise (wobei, das nicht gesichert ist, da es hier eher um eine Profitverlagerung geht) auch vermehrt Kriegsopfern Asyl bereitstellen würden. Das sieht jeder EU-Bürger ein, dass man nicht einfach kostenlos eine Schneise durch Syrien bomben kann ohne etwas für die vertriebenen Eingeborenen zu tun. Auch kann man dann sehr einfach die Politik der Türkei gegenüber erklären, da diese nur klar auf Seiten der „Freunde Syriens“ zu dem ursprünglichen Pipelineprojekt stehen müssen um wertvoll behandelt zu werden. Falls diese wiederholt Russland die Ausweichroute für den geschlossenen Flaschenhals Ukraine aufmachen sollten, werden sie genauso wie Russland militärisch/sanktioniert daran gehindert werden. Es ist ziemlich simpel wenn man nur möglichst wahrhaftig bezüglich der relevanten Machtattraktoren bleibt. Es geht ums Öl, Gas und andere Bodenschätze, die man er- oder ausbeuten will. Dafür benötigt man massiv militärische Macht um die Gebiete der Exploration zu erobern und die Transportrouten militärisch abzusichern. Der Rest der Geschichten wird in den Echo-Nebelkammern behandelt in denen alles andere, nur nicht die wahren Beweggründe, zur Vernebelung herangezogen wird. Das ist im Prinzip die Offenbarung des Herrn Trump, der die etablierte Machtelite in ihren Echo- und Nebelkammern mit ihren eigenen stilistischen Mitteln etwas aufgescheucht hat. Er ist der Guru der Strategie, dass man nur jeden noch so großen Schwachsinn häufig genug wiederholen muss, dass zumindest niemand mehr dagegen opponiert. Trump ist in diesem Sinn nur der Meisterschüler des Systems der Machtorganisatoren, denen in Wirklichkeit nur durch ein wirklich freies Internet Paroli geboten werden kann. Hier ist die letzte Schlacht noch nicht geschlagen, wo es darum geht, dass entweder die Machteliten das Internet zu einem noch umfassenderen (Macht-)Kontrollinstrument ausbauen können oder ob es den Nutzern gelingt, das Internet in seiner basisdemokratischen Funktion zu erhalten. Sowohl bei Pipelines alsauch im Internet geht es um Netzkontrolle. Die Eliten der Welt führen gerade massive verdeckte Kriege um beides. Hier sterben Menschen für den Zugang zu Energie und Information. Meistens dann, wenn die einen diesen Zugang und die Kontrolle darüber erzwingen wollen und die anderen dabei im Wege stehen.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 11.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


14 Oktober 2016

Die FB-Justiz



Motte Allerechtevorbehalten Herr Müller, ich hoffe sie sind ein Troll oder irgend ein eMarketing-Fakeprofil, weil eigentlich find ich das nicht lustig sich in einer Dienstkleidung (Talar) zu präsentieren wenn man wirklich StA oder Richter ist (also im FB) Oder gehört im FB herumsurfen jetzt schon zu den Aufgaben von Proporz-StA? Gefahrenabwehr durch Milizoffiziere im Talar. Schaut fast aus wie die Profilfotos von Anhängern des IS!?

DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 14.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 September 2016

Was, ein Narr?




dermo | vor 1 Minute

ist es zynisch gemeint,

dass Island als einziges westlich-orientiertes Land fehlen soll? Gerade in diesem Themenbereich ist doch Israel ein mehr als zweischneidiges Schwert, oder? In einer virtuellen Welt bei Betrugsvorgängen von Gewinnern und Verlierern zu sprechen ist äußerst schwierig weil man nie genau sagen kann wer der schließlich final-betrogene Betrüger ist. Hilft immer wieder ein Mantra: Das hat nichts mit dem wahren Leben zu tun :-)

Des Kaisers neue Kleider, was für ein Narr...

DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 07.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 August 2016

Internet abschaffen



Motte Allerechtevorbehalten Es erschaudert immer mehr wie hilflos (um nicht eine Mutwilligkeit zu unterstellen) europäische Politiker auf die gezielten Angriffe gegen die Freiheit reagieren. Diese Kleinkinderphantasie, dass man nur alles überwachen müsste um alles zu verstehen führt sich schon bei dem laufend gezeigten Unverständnis für die einfachsten Zusammenhäge selbst ad absurdum. Ist genauso sinnvoll wie wenn Ärzte laufend Penicillin gegen Virsuserkrankungen verschreiben. Hütet euch vor den "Experten" die mediale Teufel mit dem Beelzebub (oder auch Weihwasser) austreiben (und nach jedem Anschlag ist etwas anderes Schuld - Flugdaten, Terrorfinanfzierung, Polizeidatenaustausch, Geheimdienstdatenaustausch, Grenzdatenaustausch, SIM-Kartenverschlüsselung, Verschlüsselung ...) Es bleibt nur zu warten bis endlich ein Verantwortlicher draufkommt, dass es den "Kampf gegen den Terror" erst gibt, seit das Internet ein Massenmedium geworden ist. Also die logische Lösung: Internet abschaffen, dann gibt es keinen Terror mehr.

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 15.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater