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21 Januar 2020

Die USA verteidigen die EU

Jetzt machen die USA- mit ihren Vasallen in der NATO das Großmanöver „Defender 2020“ gleich mit den Finnen und den Georgiern dazu, also entlang der gesamten russischen Staatsgrenze zu dem Teil von Europa (in der offiziellen Diktion gehört Russland, als größtes europäisches Land ja gar nicht zu Europa) der ja nicht von der NATO eingenommen werden sollte – nach dem Ende des Kalten Krieges. Und vor allem nicht von den USA. Aber die stellen lustig Raktensilos in den eroberten Gebieten auf und lassen deutsche Kampfflieger im Baltikum patrouillieren. Sehr sensibel. Das deutsche Staatsfernsehen erklärt noch dem Publikum, dass jetzt 37.000 US-Soldaten durch den Osten der Republik marschieren und dass die „US-Truppen die EU verteidigen“ würden.

Also den kuschenden Vasallen der Weltmacht wird hier die Ausdehnung des Oberbefehls der US-Militärführung bis an die russische Grenze als Akt der Verteidigung erklärt. Gleichzeitig verabschieden die USA ein Gesetz im Rahmen des Verteidigungsetats (2020 National Defense Authorization Act), der eine klare wirtschaftskriegerische Zielsetzung hat – nämlich die Kontrolle über Europas Energieversorgung zu erlangen und die Umgehung der amerikanischen Kontrolle über die Ukraine-Transitrouten (vergleiche Hunter Biden – CEO in unkrainischer Gashandelsfirma, mit kolportierten Vertriebsförderungsprämien in Millionenhöhe)

Jetzt sind da aber bei der angegriffenen Nordstream 2 österreichische und deutsche Investoren (z.B.: OMV) schon ordentlich in Vorfinanzierung gegangen. „Sanktionen“ gegen ein energiepolitisch sinnvolles und wirtschaftlich profitables Projekt entbehren jedweder rechtlichen Grundlage und stellen klassisch einen Akt der Aggression dar. Rein formal greifen die USA im Rahmen ihres Militärs die Energieversorgung in Europa an. Es ist klar, dass das US-Militär den Dollar verteidigt und jede Strategie mitträgt, die den Dollar stärkt. Wo dann öffentlich rechtliche Fernsehsender in Deutschland Gefahr laufen „Fake-News“ zu verbreiten und zu verstärken, wie sie es bald bei jedem wirtschaftspolitischen Thema, das aus dem Dollarraum vorgegeben wird, tun. Wobei, da kann der ORF auch aufholen mit Panik-Chaos-Diskussionen von hysterisch-aktivistischen Zentrum-Diskussionen in denen Fakten, Ängste und Wirtschaftsinteressen solange wild durcheinandergemischt werden bis man kaum glauben kann was die sich gegenseitig aufputschenden Teilnehmer zu wissen glauben und mit welchen Lösungsansätzen sie die in Studien erkannten Probleme zu verstehen versuchen. Gleichzeitig verbraten wir Unmengen an Ressourcen bei unseren Destabilisierungskriegen gegen Öl- und Gas-produzierende Länder. Eh klar – wenn die Ressourcen knapper werden, muß man darum kämpfen. Das würde das ganze kriegerische Verhalten auch klarer machen – wir werden nicht angegriffen, nur die „Feinde“ geben uns einfach nicht mehr so locker ihre/unsere Rohstoffe. Also wird dann auch klar, dass das mit der egalitären Globalisierung nur so lange gut gehen kann, wie alle zu unseren Bedingungen agieren. Weil Globalisierung mit einseitigen wirtschaftskriegerischen Sanktionen schaut auf die Dauer und in der Menge eher wie gute alte Kolonialpolitik aus. Destabilisieren, sanktionieren und gegeneinander aufhetzen (am besten über die Macht aus dem Internet). So kann man sich dann beispielsweise von einem ehemaligen 25 Millionen Leute Volk (Syrien) mit gerade mal 200 Mann Bodentruppen und ordentlich Megatonnen aus der Luft das Öl abgreifen. Also schauen, dass es nicht in die falschen Hände gelangt. Also nimmt sich da ein Land (z.B.: USA) heraus weltweit zu definieren was die richtigen Hände für Öl und erlaubte Pipelines für Gas sind.

Unser weltweites Öl- und Gas-Werksmonopol verteidigt auch noch die EU Grenzen – pauw sind die aber lieb und nett. Und die Europäer sind dermaßen schwach, das man ihnen ja fast schon den Selbsterhaltungstrieb absprechen möchte. Als erstes sollte man alle die glauben US-Interessen in der EU durchsetzen zu müssen in ein Boot setzen und der Mayflower nachschicken. Oder man pusht sie zum deutschen Bundeskanzler.

DI Mathias Gruböck Nondorf,21.01.2020
Analyst

10 Oktober 2018

In-Site-Trading

https://orf.at/m/stories/3048421/

Und weiter wirft sich der ORF einfach in die Propagandaschlacht. Als verlängerte Kopierbank von US-Propaganda-Blättern. Ein Artikel der die Headline dermaßen unbelegt läßt und ein buntes Potpurrie an Basenagewäsch von Drittquellen zitiert grenzt an journalistisches Mitgeheule. Bitte lieber ORF, nicht einfach alles nachplappern was US-Geostrategen einstillen. Dann wird auch noch Gott-Sei-Bei-Uns Marx angesprochen (Ein Marxissmusprofessor hätte sich gegen Privatbesitz ausgespochen), der in den USA noch besser als die Terrorismusschiene als medialer Beelzebub wirkt. Ist es wirklich schon so weit, daß es nur noch "News" anstatt von Nachrichten und Berichterstattung gibt? Sind die Washington Post und die NYT jetzt schon unsere Leitmedien? 

In London und den USA haben sich ja Zeitungen noch nie daran beteiligt Börsennotierungen mitzugestalten. Komisch, dass der ORF gar nicht die Panikmeldungen über Spionagehardware in chinesischen Routern weiterverbreitet hat - was die PRIVATEN chinesischen Aktien der Herstellerfirmen in den Keller schoß. Journalismus ist nicht einfach wie ein kleines Kind alles nachplappern was die großen Buben auf der Straße einem weis machen wollen. Darf man im ORF eigentlich auch selbständig denken - und schreiben? Um die Zwangsbeglückung via Gebührenmedien zu rechtfertigen sollte sich der ORF aber schon etwas über die parteirektale oder geostrategisch-mitheulende Wohlfühlzone hinausbewegen. Wenn man noch eigene Interessen hat, dann sollte man nicht die Kommunikationsstrategien des Imperiums nachbeten.

DI Mathias Gruböck                                                       Baden, 10.10.2018
Analyst

09 März 2018

Wahl-Management

Natürlich sind Wahlen in Österreich frei und unabhängig. Aber, in Österreich geht auch immer ein bissal was. Speziell bei einer Stichwahl muss man ja nicht große Mengen manipulieren – 1 % auf einer Seite machen schon 2 % Unterschied. Absolute Mehrheiten und andere strategische Ziele bekommt man nicht, weil man nicht alles maximal optimiert. Wie in der Formel 1 kommt es auf jedes Detail an und es werden alle verfügbaren Ressourcen der eigenen Vorfeldorganisationen und verbundenen Loyalitätsnetzen genutzt.

Da werden alle möglichen Tricks angewendet um beispielsweise bei einer Wahlwiederholung möglichst keine Vergleichsgrundlagen über die Wahlberechtigten zu haben. Da werden Geheimdienste eingespannt um wahlmanipulierende Intrigen zu spinnen und termingerecht zu lancieren. Manchmal hat man fast den Eindruck, dass die Hauptaufgabe der österreichischen Geheimdienste die Bekämpfung der Opposition darstellt. Da hat sich auf dem wiener Parkett seit den Zeiten des Oberst Redl nicht viel getan. Der Rest der SPÖVP-Polizei beschäftigte sich mit wahlfördernder Statistikkosmetik.

Jetzt wird es langsam staatsgefährdend: im Fernsehen (Servus TV – also das einzige Format von außerhalb von Wien) wird berichtet, dass eine FPÖ-Einheit das BvT gestürmt hätte. Und, dass schon alle ganz genau wissen, was die kopiert oder mitgenommen hätten. Also gibt es angeblich FPÖ-Einheiten in der Polizei! Was da die ÖVP- und SPÖ-Einheiten in der Polizei und der Justiz dazu sagen werden, wenn nicht mehr sie die Razzien gegen die Außer-GroKo-Oppositionsgruppen machen. Offenbar hat sich da eine eigene Rechtssicht bei den Medien eingebürgert, da seit Neuestem Polizeieinheit offenbar sich selbst mit Razzien beauftragen (EGS). Auch das Onlinemedium des ORF verlautbart: „Die EGS hat nun laut Berichten auch die Daten von der Festplatte des Extremismusreferats.“ - aha, also eine Verschlusssache und der ORF berichte von Berichten, dass eine Polizeieinheit Daten von einer Festplatte eines Polizeireferates hätten. Noch dazu soll das offenbar vollkommen illegal und gesetzeswidrig klingen. Neben der Frage wer das wohl wissen könnte und Journalisten diese Berichte (!) weitergeben kann. Da ist der Tatbestand eines Amtsmissbrauches schon direkt nachgewiesen, der Fall erklärt sich selbst während der Ermittlungen. Die Praxis der Bildung einer politisch-wirtschaftlich-medialen Organisation unter Amtsmissbrauch. Das wurde lange Jahre in der WKStA (WIENER Korruptionsstaatsanwaltschaft) als politische Kunstform im wiener Biotop betrachtet und daher nicht geahndet. Also abliegen gelassen, die Kollegen die sich damit beschäftigten wurde die Abdankung inklusive der weiteren Beschäftigung in der Privatwirtschaft nahegelegt und der Rest stellte amtierenden SPÖ-Kanzlern die Untreue-Verfahren ein.

Offenbar haben die abgewählten Machteliten (also jedenfalls Teile davon) beschlossen nicht kampflos von der Macht und den Pfründen zu weichen. Wer ist der Gülen von Österreich? Wer pflanzt Abhörmikrophone in FPÖ-Ministerien. Sicher nicht der BvT. Der „tiefe Staat“ in Österreich? Na geh.. des gibt‘s do ned. Wir wern scho kan Richter brauchn. Die eine Hälfte des „tiefen Staates der Nachkriegsordnung“ spielt auf Schattendorf. Schau ma mal ob sie auch den Justizpalast anzünden, wo doch heutzutage noch die bessere Hälfte der Richter diesmal gerne ihre rote Verbundenheit via Twitter zu Protokoll geben. Alles in Butter – vielleicht gibt es auch schon FPÖ-Polizeieinheiten aber die Justiz ist noch voll auf Proporz. Außer einem Höchstrichter – was für Aufregung! Jetzt gehören die Höchstgerichte nicht einmal mehr der längstdienenden absoluten Machtteilung eines Landes in der Weltgeschichte. Über 70 Jahre und plötzlich greifen FPÖ-Polizeieinheiten das politisch vollkommen farblose BvT an. Hahaha. Los ORF – Profil – Standard und Falter – da geht noch was! Kampf bis zum letzten Parteimitglied und um die staatliche Propagandafinanzierung. 

DI Mathias Gruböck                                                                                               Nondorf, 09.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

28 Februar 2018

Kriegspropaganda - Fake News


In dem Artikel http://orf.at/#/stories/2428271/ verbreitet der orf.at als öffentlich rechtliches Medium mit der Überschrift "Syrische Chemiewaffen: UNO sieht Verbindung zu Nordkorea" Informationen, die sich im Text als weder offiziellen Standpunkt der UNO noch als veröffentlicht noch über ein Hörensagen hinaus bewegen. Diese Darstellung erfüllt eindeutig den Tatbestand der Kriegshetze, da letzte Woche der Herr Macron exakt diesen Umstand als Angriffsgrund Frankreichs auf Syrien festlegte. Der orf.at hat nicht die Aufgabe die öffentliche Meinung auf einen offiziellen Angriff Frankreichs in seiner ehemaligen Mandatskolonie einzustimmen. Es stellt sich zudem die Frage, ob es dem Stiftungsgedanken des neutralen Staates Österreich entspricht, dass sich der ORF maßgeblich an den embedded PsyOps - Kriegskommunikationen von kriegsführenden NATO-Staaten beteiligt oder auch nur diese unfiltriert übernimmt. DI Mathias Gruböck

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 28.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Oktober 2017

Staffage



Motte Allerechtevorbehalten Also wir haben gelernt, der Österreicher raunzt und kauft. Die NEOS haben alles richtig gemacht, was man so landläufig unter Oppostition versteht - interessante neue Ideen, attraktive Kandidaten, Dynamik, keinerlei Verdacht auf Machtbastionen oder Sesselkleberein. Die NEOS stehen glaubwürdig für eine neue Politik. Dann kommt ein anderer und suchts sich auch eine andere Farbe aus dem EGA-Farbspektrum aus - türkis und sagt einfach NEU. Schon bekommen die beiden Regierungsparteien in Summe in ihren Hochburgen volle Zuwachsraten. Die österreicher haben zuvor zu 45% die Regierungsarbeit als sehr schlecht bezeichnet und - wählen sie verstärkt und absolut sogar sehr verstärkt wieder. Herr Strolz, vielleicht in ein Land wechseln, das verstanden hat, wie demokratische Veränderung funktioniert. Österreich ist vom 2 Parteienstaat auf dem Wege der nakten Politkanone 2,5 Parteienstaat. Österreich ist wohl eher mit Bayern zu vergleichen - auch von der Erneuerungsfähigkeit. Die NEOS haben die Dinge richtig gemacht - die anderen haben die richtigen Dinger eingesackt. Auch dank Staatsmedien die mithalfen Bürgern das Weltbild auf eine Entscheidung entweder-oder+und zu verengen, indem dauernd erklärt wurde, dass man die Regierung/den Kanzler wählen würde und nicht diejenigen Mandatare von denen man sich am besten vertreten fühlt. "Das Kanzlerrennen" schließt alle neuen Bewegungen a priori aus. Allen anderen wird freundschaftlich die Schulter getätschelt, weil sie nur Staffage sind.

DI Mathias Gruböck                                                                               Baden, 18.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

22 Dezember 2016

orf.at zu Syrien

Sie schreiben in dem Artikel http://orf.at/stories/2372222/ "Letzte Rebellen haben Stadt verlassen - Die letzten Rebellen und Zivilisten haben die lange umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo verlassen." Ist sich der ORF in diesem Zusammenhang ganz sicher, dass sich keine Zivilisten mehr in Aleppo aufhalten? Ist die wochenlange Darstellung, dass Aleppo (eine Stadt mit mehr Einwohnern als Wien) nur aus "Rebellen" und eingekesselten Zivilisten besteht, bewußt gewählt? Sind die restlichen ca. 2.000.000 keine Zivilisten und unterliegen daher den Sanktionen der EU? Ist der ORF.AT in die EU-Truth-Taskforce eingebunden oder bestehen hier irgendwelche Verbindungen? Gibt es eine Kategorisierung welche islamistischen Gruppen als Rebellen bezeichnet werden und welche als Terroristen? Wird diese Diktion mit NATO-Pressestellen und/oder der EU-Truth-Taskforce abgestimmt oder kann jedes staatliche Medium diese Gruppen frei definieren? Wie steht es mit Verbindungen zur YPG? Gelten diese in der orf.at-Redaktion als Teil der Bürgerkriegsorganisation "Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte" die durch den Sanktionstext der EU ausdrücklich empowert werden sollen? Oder stellt die YPG Rebellen dar, oder, wie die türkischen (NATO)-Truppen in Syrien behaupten Terroristen? Gibt es eine redaktionelle Richtlinie zu den US/FR/GB und D-Spezialtruppenkörpern die anscheinend mit kurdisch Einheiten grenzüberschreitend in Syrien/Irak Krieg führen? Unterliegt die redaktionelle Richtlinie des Orf.at eher der österreichischen Neutralitätsbestimmung in der Verfassung oder den Guidelines der EU-Außenpolitik und Militärkooperation (NATO)?

Seit Monaten, wenn nicht seit Jahren kommt mir beim Lesen ihrer Beiträge zum Thema Syrien vor, dass sie sich implizit für einen Regimechange in Syrien aussprechen. Ist meine Wahrnehmung in diesem Zusammenhang richtig? Mit freundlichen Grüßen Mathias Gruböck

Vielen Dank für Ihr E-Mail und Ihr Interesse an den Angeboten des ORF. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu kontaktieren, da uns die Meinung unseres Publikums wichtig und wertvoll ist.
Der ORF-Kundendienst bearbeitet ausnahmslos alle eingehenden Publikumsreaktionen und informiert die verantwortlichen Direktionen, Redaktionen und Sendungsmachenden umgehend und laufend über die Anliegen unseres Publikums.
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Auf konkrete Fragen zu unseren Programmangeboten erhalten Sie vom ORF-Kundendienst in den nächsten Tagen eine schriftliche Antwort.
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18 Dezember 2016

Der Versuch einer Spiegelung

Dieser Text beruht auf einem orf.at Artikel (http://orf.at/stories/2370166/2370113/) von Ernst Gelegs der teilweise [gespiegelt] wurde oder eben (kommentiert)

Erfolge vor allem in eigener Sache

Der Ausgang der Hofburg-Wahl ist im In- und Ausland überwiegend vor dem Hintergrund des Aufstiegs des Rechtspopulismus in westlichen Demokratien interpretiert worden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Blick zum Nachbarn Ungarn - jenes EU-Land, das bisher am längsten von einem Rechtspopulisten regiert wird.
In Ungarn [Österreich] regiert die rechtskonservative FIDESZ-Partei [Rot-Schwarz, derzeit] von Premier Viktor Orban [Kanzler Kern] seit mehr als sechs [70] Jahren. In dieser Zeit gelang es Orban [den Proporzparteien], das Land grundlegend umzubauen und die eigene Macht dabei abzusichern. Wirtschaftlich hat sich für die Menschen [seit Jahren] dagegen wenig zum Besseren geändert.

Scharfes Vorgehen gegen Medien

Zu allererst wurde die Pressefreiheit eingeschränkt - unter dem Vorwand, diese verbreite Lügen, Stichwort: „Lügenpresse“. Daher war eine der ersten Maßnahmen der Orban-Regierung nach Regierungsantritt, ein restriktives Mediengesetz zu verabschieden. Dieses ermöglicht es de facto, freie und unabhängige Medien gleichzuschalten. [Printmedien werden hauptsächlich über staatliche Förderungen und bei politisch korrekter Blattlinie über „öffentliche Einschaltungen“ finanziert. Der größte Medienkonzern des Landes ist der ORF, der durch den Proporz besetzt wird und direkt über die Parteisekretariate (meist dem der Kanzlerpartei) gesteuert wird. Nach erfolgreich promoteten Wahlen in den Staatsmedien bekommen die Staatsmedien (alle unter einem Dach zusammengefasst – wofür man die ungarische Medienpolitik der Einschränkung der Medienfreiheit bezichtigt) eine Erfolgsprämie von 6,5% ausgeschüttet.]

Medien, die sich kritisch mit rechtspopulistischer Politik [der Regierungspolitik auseinandersetzen wird die Presseförderung entzogen und werden als NAZI-Propaganda verunglimpft] auseinandersetzen, wurden und werden als „linksextrem“ verunglimpft und als Gefahr für den Staat betrachtet, die bekämpft werden muss. (Von wem? Wer?) Letztes Opfer war die regierungskritische Zeitung „Nepszabadsag“, die finanziell ausgehungert und schließlich Ende Oktober nach 60 Jahren eingestellt wurde. (also laut Mediaworks-Homepage wird die Zeitung weiter herausgegeben - http://mediaworks.hu/en/products)
ORF-Korrespondent Ernst Gelegs und der ungarische Premierminister Viktor Orban
ORF
Interview mit Orban 2015, als die Flüchtlingskrise die bilateralen Beziehungen belastete

Vertrauensleute in Kontrollorganen

Nächster Schritt der Orban-Regierung [Rot-Schwarzen Regierungen] war die Beschränkung und weitgehende Demontage demokratischer Kontrollinstanzen. Innerhalb kürzester Zeit besetzte die von [Rot-Schwarz] Orban geführte Regierung alle wichtigen Kontrollorgane eines demokratischen Staates mit Vertrauensleuten und brachte sie so unter ihre Kontrolle.
Orban und seine Partei FIDESZ [Kern und die SPÖVP] kontrollieren neben Ministerien und Parlament auch den Staatspräsidenten, den Rechnungshof, die Finanzmarktaufsicht, die Exekutive, weite Teile der Justiz, wie etwa den Obersten Gerichtshof, die Medienbehörde, die öffentlich-rechtlichen Medien, Kulturinstitutionen und die Nationalbank. (????)[exakt gleich]

Wahlrecht abgeändert

Um die eigene Macht weiter abzusichern, wurde das Wahlrecht [von SPÖ-Landeshauptleuten nicht] verändert, sodass die stimmenstärkste Partei überproportional gewinnt. Orbans Partei FIDESZ [Die wiener SPÖ] holte bei den Wahlen im Frühjahr 2014 [2005] mit 43 Prozent [49,1%] der Stimmen eine Zweidrittelmehrheit [55% der Abgeordneten im Wiener Gemeinderat]. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezeichnete die Parlamentswahlen in Ungarn zwar als frei, aber unfair. [Die OSZE mit Sitz in Wien gab dazu keinerlei Kommentar ab]
Anlassgesetzgebung und Klientelpolitik kennzeichnen die vergangenen sechs Regierungsjahre in Ungarn. Freunde, Gönner und Weggefährten seiner FIDESZ [der SPÖ oder ÖVP] erhalten große, meist von der EU mitfinanzierte Staatsaufträge, alle anderen gehen leer aus. (Statistik ??)

Ausländische Konzerne werden zur Kasse gebeten

Orbans Wirtschaftspolitik ist unorthodox. Steuern und Abgaben werden meist so gestaltet, dass ausländische Großkonzerne kräftig zur Kasse gebeten werden, während ungarische Betriebe weitgehend verschont bleiben. (??? - offenbar ist seit CETA die Orthodoxie darin begründet die ausländischen Konzerne zu verschonen und die europäischen Betriebe zur Kasse zu bitten) Da wurden beispielsweise ausländische Telekom- und Einzelhandelskonzerne sowie Banken und Energieversorger geschröpft, um die Schulden Ungarns bedienen zu können. Auch österreichische Unternehmen, etwa Banken, die zur Zwangskonvertierung von Fremdwährungskrediten gezwungen wurden, waren davon betroffen. [Da wurde beispielsweise ein Gruppenbesteuerung eingeführt, die im Ausland erzielte Verluste gegen steuerpflichtige Inlandsgewinne gegenrechnen lassen um dann den Rest in Luxemburg auf unter 1% Steuerlast zu bügeln]

Investitionen fehlen

Der ungarische Markt wird so weit wie möglich geschützt. Zwar konnte die Regierung die Gesamtverschuldung Ungarns tatsächlich von 85 Prozent auf 79 Prozent des BIP reduzieren (!!!), dafür zeigen ausländische Geldgeber kaum noch Ambitionen, in das Land zu investieren.
Jetzt stellt sich heraus, dass ausländische Direktinvestitionen fehlen. Der Regierungschef beginnt zurückzurudern. Mit Anfang kommenden Jahres wird die Körperschaftssteuer auf neun Prozent, den niedrigsten Satz in ganz Europa, gesenkt, in der Hoffnung Investoren zurückzugewinnen. (Die Frage ist ob die Reduktion der Gesamtverschuldung wirklich durch Reduktion von Investitionsförderungen und Subventionen geleistet wurden und man nun den Globalisiserungsvergleichen und Profitmargen mit der Senkung der Körperschaftssteuer wieder entgegenkommt)

Reformversprechen nicht eingelöst

Notwendige und auch versprochene Reformen sind bisher ausgeblieben. So etwa sind Bildungs- und Gesundheitssystem nach wie vor desolat. Patienten müssen sich Medikamente, Hygieneartikel, Essen und sogar Klopapier ins Spital mitnehmen, ungarische Schüler sind beim letzten PISA-Test unter den EU-Schnitt zurückgefallen. [Notwendige und auch versprochene Reformen sind bisher ausgeblieben. So etwa sind Bildungs- und Gesundheitssystem nach wie vor ungesteuerte, rasant wachsende Kostenblöcke, österreichische Schüler sind beim letzten PISA-Test gerade einmal rund um den EU-Schnitt platziert.]
Die einzig sichtbaren Maßnahmen der Regierung waren eine Zentralisierung und Ideologisierung der Pflichtschulen. Lehrer und Ärzte haben einen Maulkorb verpasst bekommen, sie dürfen nicht mehr mit Medien sprechen. [Die einzig sichtbaren Maßnahmen der Regierung waren eine Zentralisierung und Ideologisierung der Pflichtschulen. Lehrer und Ärzte haben einen Maulkorb verpasst bekommen, sie dürfen nicht mehr mit Medien sprechen.]

Ablenkung mit Feindbildern

Keimt Unzufriedenheit in der Bevölkerung auf, weil sich der versprochene Wohlstand nicht einstellen will, werden ein innerer und äußerer Feind definiert. Der beispiellose Propagandafeldzug gegen Flüchtlinge in Ungarn hat der Orban-Regierung zu neuer Popularität verholfen und gleichzeitig die rechtsextreme Partei Jobbik in die Defensive gedrängt. [Keimt Unzufriedenheit in der Bevölkerung auf, da die Regierung und die Behörden Gesetze nicht mehr durchsetzen können, werden die politischen Ränder für die sich verschlechternde Stimmung verantwortlich gemacht, da die diese aufgreifen und auch direkt ansprechen]
Jobbik, eine offen antisemitische und rassistische Partei, die Ähnlichkeiten mit nationalsozialistischer Ideologie aufweist, hatte bisher bei der Flüchtlings-, Migrations- und Minderheitenpolitik die Themenführerschaft. Doch das ist Geschichte. Orban hat Jobbik mittlerweile rechts überholt und nahezu neutralisiert. (Logischer Kunstgriff: Orban ist rechts von den Nazis? - wodurch wird diese Behauptung gestützt – vielleicht hat der Herr Orban doch die Wähler rechts von der FIDEZ wieder zurückgewonnen und in die gesellschaftliche Mitte geholt?)

EU-Gelder ja, EU-Kritik nein

Auch Jobbiks Propaganda gegen die EU läuft mittlerweile ins Leere. Der ungarische Ministerpräsident hat es geschickt verstanden, die EU als Sündenbock für Fehlentwicklungen im Land verantwortlich zu machen. Die Fördermilliarden nimmt Orban trotzdem gerne. Kritik aus Brüssel an seiner Machtzementierung und Demokratieabbau verbittet er sich. [Die österreichische Regierung hat es verstanden sich als bidirektionales Bindeglied zwischen den Wünschen der EU und den Wünschen der Landeshauptleute zu positionieren. Alle Fehlentwicklungen werden der Opposition angelastet und auf mangelndes Verständnis bei der Wählerschaft. Fördermilliarden vor Wahlen und an Lobbygruppen werden gerne und grenzenlos verteilt. Mit den Wünschen aus Brüssel über passende Wahlausgänge werden sogar Wahlkämpfe geführt. Machtzementierung und Demokratieabbau wird aus Brüssel nicht hinterfragt, da offenbar die gewünschten Machtverhältnisse herrschen.]
In diesem Sinn war die Niederlage Norbert Hofers bei der Bundespräsidentschaftswahl für Orban eine schlechte Nachricht. [In diesem Sinne war der Wahlerfolg der ganz großen Koalition von Herrn VdB eine gute Nachricht für die Kommissare Europas und deren Lobbyisten] Orban betrachtet Hofer wohl als politischen Seelenverwandten - etwa bei der Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie der EU-Skepsis. (Herr Soros und seine sozialistischen Internationalen betrachtet Orban wohl als seinen Intimfeind – etwas in der Medienpolitik, der Wirtschaftskontrolle durch ausländische Investoren, dem Widerstand gegen große Interessensgruppen und bei diversen Regimechanges) Denn Orban braucht Verteidiger seiner Politik und Mitstreiter für seine Idee einer anderen - national orientierten, in sich gekehrten - Union. Ganz nach dem Vorbild Ungarn, wie er es in den letzten sechs Jahren geschaffen hat. [Denn die EU interessiert sich so ziemlich für alles nur nicht für die wirtschaftliche Prosperität der ehemaligen Comecon-Staaten Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slovakei und Ungarn. Ganzes Interesse ist etwas die Märkte zu erweitern, die Menschen zum dortbleiben zu veranlassen und schauen, dass diese Staaten halbwegs nicht stören bei der ordentlichen Führung der Union]
Ernst Gelegs, ORF, aus Budapest
([DI Mathias Gruböck, aus Baden])



17 November 2016

Falsche Falschmeldungen

http://orf.at/stories/2367108/

?? Wie leitet der ORF.AT aus dieser Studie die Headline ab? Berücksichtigt diese Studie was der Inhalt der Kommentare auf die Falschmeldungen war? Wie genau definiert man einen "extrem parteiischen Blog"? Weil NYT und Washington Post nicht einseitig eine Kandidatin unterstützten? Was ist der statistische Unterschied zwischen "einseitig" und "extrem einseitig" - eine Fragestellung der sich der ORF durchaus auch einmal stellen könnte. Nebenbei sind beide Leitmedien NYT und WP im Onlineauftritt nicht frei lesbar. Bitte orf.at-Redaktion: Nicht für unsere Beiträge jeden "extrem einseitigen" Mist weiterverbreiten. Sonst kommt vielleicht der Verdacht auf, dass auch orf.at Falschmeldungen verbreitet.

Objektivität setzt eine gewisse Wunschlosigkeit gegenüber einem Wahlausgang voraus. Wenn jeder "notenfrei zum Schulabschluss"-Gekommener aus 5 Kilometer Entfernung erkennen kann, dass der ORF (als Institution, als Medium und alle seine Proporzmitarbeiter) gerne den Herr VdB als Bundespräsidenten hätten, dann schaut das nicht ganz nach Unvoreingenommenheit aus. Manche "Falschpropagandisten" würden Unterschied zwischen "Wir haben einen Objektivitäts- und Unabhängigkeitsauftrag" und der gezeigten offenen Wahlempfehlung pro VdB durchaus als "unwahre Aussage", also als Unwahrheit bezeichnen. Damit können diese Falschpropagandisten sofort als solche erkannt werden, da ja der ORF laut Generalintendaten Wrabetz nicht einseitig agieren kann, da er ja per definitionem objektiv ist. Also glasklar der Nachweis der Falschmeldungen der Falschmelder. Der ORF kann gar nicht die Unwahrheit behaupten, da er ja vom Rundfunkgesetz zur Wahrheit verpflichtet ist. Der ORF ist im Besitz der absoluten Wahrheit - dieser, nahezu religiöse Moralanspruch zeigt sich auch gernen bei den fast inqusitorischen Verhören von NLP-hexerischen Rechts-Nazi-ÖXIT-Trumpolinen, die am Ende immer als solche entlarvt werden. Ganz objektiv. Genauso wie die Hypo nicht pleite geht, Sadam Hussain fahrbare Giftgasanlagen hat und Babys aus Brutkästen reißt, der IS alle Frauen genitalverstümmelt, KHG Schmiergeld genommen hat und Lou Lorenz Dittelbacher nicht die Frau vom Ex-Arbeiterzeitung-Ressortleiter ist. Und, dass der nicht Chefreporter im ORF ist. Der ORF als Zentralorgan der "objektiven" politischen Realität. Sozial und demokratisch. So stehts ja im Statut. Und?

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 17.11.2016
Unternhemens- und Organisationsberater

14 November 2016

Feuerwerk

Feuerwerk


Vielleicht sollte man bei den Kollegen vom HNaA nachfragen ob sie wieder einmal den schwarzen Kollegen vom HNA einen Streich spielen wollten, so wie bei der Posse um den Anschlag auf die Grazer Moschee? Vielleicht hat auch wieder einmal einer der Führungsoffiziere in der Nähe mit dem Reservekanister geparkt? Also, die paar in Frage kommenden Burschen des Ortes wird man ja sicherlich bis auf die Unterhose durchleuchtet haben. Da kam nichts raus. Und wer wem den Stadl angezündet hat, das weiß bald jeder im Umfeld. Leider kommt es immer öfter vor, dass Vorfälle zur Rechtfertigung von Budgeterhöhungen und Befugniserweiterungen herhalten müssen. Leider sterben diejenigen, die etwas über die Hintergründe erzählen können immer, indem sie sich mit ihrem T-Shirt innerhalb einer halben Stunde selbst erdrosseln. In Österreich erdrosseln sie sich eher mit einem Medikamentencocktail im Blut. Allen Taten ist immer gemein, dass sich keiner dazu bekennt - also weder ein Abschiedsbrief noch ein Bekennerschreiben. Damit die Deutungshoheit auch noch bei denjenigen bleibt, gegen die man angeblich ein Zeichen setzen wollte. Weil lügen tun ja immer nur die Anderen. Der Rest ist Marketing. Oder beim Militär PsyOps genannt. Die dürfen das. Wie selbstverständlich werden da alle Ermittlungen eingestellt - da war nie niemand dabei. Spekulationen mit Wohnbaugeldern inklusive Steuerhinterziehung bezüglich der Spekulationsgewinne in Salzburg - Korruptionsstaatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ein - niemand (von der FPÖ) war dabei - die kleinste Verantwortliche ist ganz alleine an allem Schuld. (Beispiele ohne Ende könnte man aufzählen) Wenn diesen plaqueartigen Filzbelag keiner, wirklich keiner mehr wählen will, dann sind das nur Wut und Zorn, die die Leute treiben. Laut BK Kern (also BKK nicht PKK) bringt Demokratie Wohlstand. Dass in dieser Logik damit anscheinend auch Freihandel = Demokratie ist, da dieser ja auch den Wohlstand bringen soll, ist nur eine der kleinen Unstetigkeiten dieses Postulates. Eine weitere ist dessen Umkehrung: Kein Wohlstand ergibt keine Demokratie!? (und auch: Kein Wohlstand - kein Freihandel, wobei sich hier Neoliberale und Sozialdemokraten anscheinend darin noch unterscheiden, dass die einen Freihandel und die anderen Solidarität als Bedingung für Wohlstand erachten) Was leider keiner so wirklich wahrnehmen will ist, dass Schulden auf Dauer weder Wohlstand, noch Freihandel und schon gar nicht Solidarität aufkommen lassen und damit offenbar demokratiefeindlich einzustufen sind. Die Gruppen die drohen in die Armut (Nichtwohlstand) abzurutschen werden immer mehr und breiter. Die mit den meisten Schulden sind auch immer die, die am Wenigsten mit den anderen solidarisch sind - können sie gar nicht. Sie benötigen das Geld und die Ressourcen der anderen um der eigenen Schuldenfalle zu entkommen. Tribut zollen nannte man das im römischen Imperium. Jetzt konstruiert man halt Sammelklagen und Strafzahlungen. Wutbürger - Wutwähler - alles Beschreibungen aus dem Inneren der Wohlstands-Machteliten, die bemerken, dass sich etwas zusammenbraut und sie die absolute Kontrolle verlieren. Hungeraufstand nannte man das vor einem Jahrhundert als sich die Massen gegen Monarchien und deren elitäre Kreise erhoben haben. Auch in Österreich kippt zusehend das Verhältnis zwischen den Menschen die innerhalb der Wohlstandsblase sich gegenseitig Macht und Geld umverteilen und denen die da im rauhen Wind, des laufenden Oberkante-Unterlippe-Gefühles stehen trotzdem ihnen von den Blasentypen auch laufend bestätigt wird, dass Österreich doch so wohlhabend sei! 

Da könnte man doch auf die Idee kommen, dass ein paar Geheimbeamte der pragmatisiert-sicheren Blase irgendwo ein Holzhaus abfackeln könnten, damit man besser gegen die da draußen vorgehen kann. Sicherlich eine schwere Verschwörungstheorie - die in der Wohlfühl-Wohlstands-Proporzblase haben noch nie gelogen, Schulden auf alle umgewälzt, betrogen, intrigiert oder auch nur einen Fleck auf der weißen Weste gehabt. Ihre Medienvertreter werden schon die richtige geförderte Antwort für dieses Populus, dieses Plebs also auf diese Dahergelaufenen finden. Und der ORF ist überhaupt per defintionem neutral. Sagt dessen Vorstand von der SPÖ. Und das depperte Zwangsbeitragsuntervolk soll nicht so deppert tun - im ORF herrscht Meinungsfreiheit, also es herrscht die Meinung der SPÖ und ein bisschen, im 2er, der ÖVP und, wenn die Grünen genug nützlich sind für die SPÖ, auch ein bisschen von den Grünen. Also voll neutral oder? Wer anderes behauptet ist: Echoraumbesucher, staatsfeindlich, Verschwörungstheoretiker, Rechtspopulist, Antisemit, NAZI, Steuerbetrüger, Wutirgendwas, Hassposter, Hymnenfalschsinger, BinnenIverweigerer, PC-Umsprachungsverweigerer oder, noch viel schlimmer GIS-Hinterzieher und wird von Lou Lorenz-IchbindieFrauvomChef der obigen Vergehen überführt. Aber die Lou ist da noch moderater (im syrischen Sinne) als ihre Kolleginnen beim ORF. Die fragen nicht einmal mehr, die lassen sich meist gar nicht mehr von ihrem Interviewgegner von ihrer Interpretation der getätigten Aussagen des Gegenübers abbringen.


DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 14.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater



03 August 2016

Wenn man sich gerne verarschen lässt

http://orf.at/stories/2352397/

Der Westen steht natürlich nicht in einer Verantwortung wenn er in Aleppo islamistische und dshihadistische Terrorgruppen mit Waffen und Logistik unterstützt. Das ist OK. Immer wenn die Lage dann kippt, wirft die syrische Armee und die Russen auch gleich Giftgas ab. Damit der Westen ja einen Grund bekommt sich schützend vor seine Dshihadisten durch einen vehemente Forderung seiner NGO's zu stellen. Da fliehen Millionen von Syrern vor dem Krieg nach Mitteleuropa, aber dort wo wirklich gekämpft wird, dort wollen die Menschen partout nicht über Korridore raus. Mhmm. Komisch. Also entweder kooperieren sie mit den "gemäßigten", weil auch vom Westen unterstützten Dshihadisten oder sie werden von diesen festgehalten. Außerdem sollte der orf.at endlich einmal aufhören, die Frontpropaganda der Koalition der Willigen hier abzulichten. Dieser klare journalistische Kunstgriff, jemanden eine Beteiligung an etwas medial abstreiten zu lassen, dessen vorkommen nicht einmal bestätigt ist, fällt klar in die Klasse von fahrbaren irakischen Giftgasanlagen. Vielleicht sollte der öffentlich rechtliche ORF einmal seine Satzungen durchforsten - an sich ist Österreich neutral und beteiligt sich auf keiner Seite an Kriegen. Es sei denn es gibt ein UNO-Mandat. Das ist verfassungskonform. Österreich hat KEINE Interessen im Syrienkonflikt zu vertreten. Außer irgendwer hat unsere Neutralität an der Gaderobe abgegeben. Dann sollte man bitte auch diesen Entscheidungsträger, der so mir nichts dir nichts die Verfassung ändert, vor den Vorhang holen. Österreich hat sich weder finanziell, logistisch, militärisch oder sonstwie an einem Militärbündnis, dass Angriffskriege ohne UN-Mandat führt, zu beteiligen.

Lasst euch nicht verarschen - es gibt keine Freunde die auch Länder und Welt-Macht sind. Das ist einfach ein vollkommener Schwachsinn. Es gibt keine NGOs aus diesen Ländern, die nicht in der einen oder anderen Weise die Interessen ihres Landes vertreten - weil sonst würden sie ja den Feind unterstützen und eingesperrt. Auch sind die Dinge im Internet nicht alle echt und wahr, ja ja. Wenn du 1000 Freunde im Facebook hast, dann sind das nicht alles echte Freunde von dir - versuch sie einfach einmal anzurufen um dir beim Übersiedeln  zu helfen. Du wirst sehen - es sind keine 1000, es sind keine 100 - es sind wahrscheinlich nicht einmal 10. Die USA wollen nicht zwangshaft, dass es den Menschen in Europa, Afrika oder sonstwo, wo sie Krieg führen besser geht - sie wollen maximal, dass es ihren Leuten besser geht, wobei das sehr schnell eine sehr elitäre Runde wird, der es in Wirklichkeit besser gehen soll. Das ist ja ok, aber hat nichts mit Europa, mit deinen FB-Freunden oder irgendwelchen Werten zu tun. Ganz sicher. Wenn du dich weiter verarschen lassen willst, du hast die Freiheit es zuzulassen, aber überleg dir was es dir bringt oder nicht bringt. Es wird dir kein gemeinsames starkes Europa bringen, es wird dir keinen stärkeren Zusammenhalt oder Solidarität in deinem Land bringen und es wird dir wirtschaftlich keinen Vorteil bringen. Nicht einmal deine persönliche Sicherheit wird dadurch gestärkt - eher das Gegenteil.

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 03.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juli 2016

SPÖ fordert U-Haft für Grasser

Betreff: SPÖ fordert U-Haft für Grasser
Von: Mathias Gruböck
Datum: 21.12.11 20:35
An: WGr
Blindkopie (BCC): Astridsart
 

Jetzt fallen langsam die Masken der Politjustiz-Inquisitoren. Die politisch gleichgeschaltenen Medien kochen Gerüchte unzusammenhängend auf, Grassers Frau, Schwiegermutter werden ebenfalls miteinbezogen, SPÖ-Politiker fordern Staatsanwälte (die ja bekanntlich weisungsgebunden sind) auf jemanden, den die SPÖ seit Jahren mit allen Mitteln verfolgt, zu verhaften.
 

Das wird langsam sowas von unappetitlich - da braucht kein österreichischer Politiker irgendwas gegen die Zustände in Ungarn mehr sagen - wir haben gleichgeschaltete Medien (speziell den ORF) - wir haben Ermittlungsbehörden die als ÖVP-Erbpacht politischen Einfluß auf Ermittlungen nehmen (Familie Koibelmüller kümmert sich um die Glättung der Auswüchse rund um die Familie Rauch-Kalat-Puilly-Mennsdorf)
Jedenfalls habe ich an den ORF-Puplikumsrat geschrieben, da die politische Einflußnahme des Staatsfunks hier langsam unerträgliche Ausmaße annimmt:
 
"Wie das ORF-Radio am Mittwoch berichtete, gibt es in Liechtenstein Gerüchte, wonach handschriftliche Vermerke auf den Aktenstücken nun nicht mehr sichtbar seien." Hier wird ein öffentlich rechtliches Programm dazu genutzt um durch gerüchteweises Hörensagen (wobei nicht einmal eine Quelle angegeben wird) via die Reichweite der ORF-Radiosendungen zu verbreiten. Offenbar agieren hierbei Redaktionen des ORF als Sprachrohre auf Auftrag der SPÖ-Parteizentrale. Öffentlich rechtliche Institutionen sollten sich an rechtsstaatliche Regeln halten (z.B.: das Recht auf ein UNABHÄNGIGES Verfahren) da hier ansonsten der Eindruck erweckt wird, dass der ORF die Ermittlungsbehörden hier durch Mediendruck in gewisse Richtungen lenken will.

Ich hoffe du hast deinen GIS-Beitrag brav bezahlt, weil das ist das erste was die Freunde nachschauen werden, wenn sich jemand beschwert.

Motte
DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 21.12.2011
Unternehmens- und Organisationsberater


13 Juni 2016

Filz as usual



Motte Allerechtevorbehalten Das ist aber angesagte Selbsthemmung! Jetzt haben wir gerade wieder den Nachweis, dass das System so funktioniert wie es eben immer funktioniert hat und dann sollen sich fähige Leute in einem Pseudo-Hearing verarschen lassen, damit die SPÖVP zeigen müssen wie sie die Bürger seit Jahrzehnten verarschen? Wie wäre es wenn man den beiden schwindenden Mehrheitsmachthaberparteien endlich einmal ihre beiden Proporzgeheimdienste wegnimmt? Raus mit dem Parteifilz aus dem HNA/HAA. Das kann doch nicht sein, dass die Lopatkas und Schieders über jeweils einen eigenen Geheimdienst verfügen. Wie wäre es wenn man einmal die Staatsanwaltschaften von Parteien verpflichteten Staatsanwälten befreit? Es kann doch nicht weiter sein, dass Staatsanwälte den Wünschen und Bestrebungen der beiden Parteisekretariate/LH Büros nachkommen? Das ganze Land brauch ein einziges Hearing! Jedoch wird das nichts helfen bei den taubstummen Machttechnokraten, die mit Zähnen und Klauen ihre Erbpachten verteidigen. Im ORF und in der Wiener Politik wissen sie ja gar nicht mehr wie sie sich gegenseitig noch mehr die Jobs zuschieben können und wer mit wem noch nicht hat um seine Kinder irgendwo hineinzuschieben - was ist eigentlich aus dem Herrn Pelinka Jr. geworden nachdem er blöder Weise kein ORF-Filz-Sekretariat bekommen hat?
 
Proporz zweier Minderheitenparteien ist nichts anderes als Nepotismus und Korruption. Vorsorglich hat die ÖVP den Tatbestand der Bildung einer politisch-kriminellen Organisation aus dem §278 streichen lassen. Ned blöd, sonst hätte man die ÖVP und die SPÖ wegen Bildung einer verfassungsgefährdenden Organisation mittels §278 StGB strafrechtlich verfolgen lassen können - also wenn man Tierschützer mittels diese Paragraphen mit einer SOKO im BMI verfolgen kann, dann die Netzwerke der SPÖVP Proporz-Korruptionisten auf jeden Fall.
 
DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 12.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater