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09 März 2018

Gegenbewegung



Die haben aber ein wirkliches Gefühl fürs Timing. Gerade als das OGH dem Herrn Balluch zum x-ten Male den Stinkefinger der Republik Österreich zeigt und das sogar noch mit höchster juristischer Feinsinnigkeit, da wehrt sich die abgehalfterte rote Justizhälfte mittels ihrer verbliebenen Medienmacht und den Ex-Kumpanen von der GroKo gegen "Unverhältnismäßigkeit der Ermittlungen". Also der Herr Balluch war das leibhaftige organisierte Verbrechen und die SOKO Bekleidung hat vollkommen ausgewogen ermittelt, weil ein befreundeter Geschäftsmann sich gestört fühlte und dann auch noch ein Autospiegel zu Schaden kam. Jetzt schaltet sich das Justitzministerium ein, da mit einer Behörde so umgesprungen wird wie mit deren ehemaligen Delinquenten. Lustig ist da schon, dass Profil und Falter bei Razzien im Hause eines Exfinanzministers nicht genug bekommen können und laufend "hängt ihn höher" einpeitschen während Staatspolizisten offenbar "mysteriöse Razzien" über sich ergehen lassen müssen, obwohl sie doch "nur" ein paar Akten gegen einen kleinen Obulus vertickt haben. Das haben sogar die Staatskünstler aus den gekauften Akten dokumentiert. Aber die armen Polizisten, die brauchen doch ein kleines Zubrot wenn sie dauernd Tierschützer-Mafioten und Politvendettaopfer erlegen sollen. Alles nur für unsere Sicherheit. Das Sicherheitspack. Und bald gibts noch mehr von denen. Da fühlt man sich gleich noch viel sicherer. Sicher verwahrt. Polizei, Politik und Justiz eine unheilvolle Mischung der Staatsmacht, wenn da auf einmal die Gejagten ans Ruder kommen. Jetzt wird Hosn oba gespielt - spannend wird sein ob die Guten wirklich immer die Guten sind und umgekehrt - wiener Watschentanz - alles Walzer!

Die Frage die sich hier zusätzlich ergibt ist, ob Medien und Journalisten als sogenannte „4. Säule der Gewaltentrennung“ sich ungestraft mit Justizbehörden, Politikern und Exekutive zu Straftaten verabreden können ohne, dass dies die Bildung einer kriminellen Organisation darstellt. In dem relativ kleinen wiener Machtbiotop sind derartige Zusammenballungen recht schnell bedrohlich. Bedrohlich für die Demokratie, aber vor allem für alle Menschen, die die Machtfülle dieser mafiösen Strukturen gefährden. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass diese Netzwerke zumindest noch teilweise handlungsfähig sind und an zentralen Posten dieses Staates sitzen. Dies kann man daran erkennen, dass es massive Gegenbewegungen in Wien gibt, diese Netzwerke bloszulegen, ihre Taten aufzudecken und sie zu entmachten. Der Kampf um Wien und den unabhängigen Rechtsstaat ist voll im Gange. Qualitätsjournalismus dazu schaut anders aus. Speziell von „unabhängigen“ Medien.

DI Mathias Gruböck                                                             Nondorf, 09.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Januar 2017

Ewiggestrige Vergangenheitsnichtbewältiger

 
Also meines Erachtens nach erfüllt eine mutwillige und zwanghafte Rückübereignung der Deutungshoheit über Worte, Begriffe und Redewendungen an nationalsozialistische Politiker und Führer den Tatbestand der Wiederbetätigung! Indem man heute Worten und Redewendungen die angebliche Bedeutung die ihnen die Nazis zugemessen haben gibt, propagiert man den facto Nazi-Gedankengut. Wen interessiert eigentlich was irgend ein Nazi mit der Verwendung eines beliebigen Wortes gemeint hat? Wenn man nun interpretiativ in der Nazi-Vergangenheit lebt, ist man dann nichts anderes als ein begrifflicher NAZI-Devotionaliensammler? Da haben einige ihren geistigen NAZI-Keller eingerichtet.

DI Mathias Gruböck                                                                               Malaga, 14.01.2017
Unternhemens- und Organisationsberater

04 Dezember 2016

Robin Hood auf nuttig


Also irgendwie ist das schon ein eigenartiges Ding. Was heißt Recherchenetzwerk? Weil sie illegal private Geschäftsunterlagen nach Gutdünken veröffentlichen? Wenn die Damen und Herren glauben, dass jemand ein Steuervergehen begangen hat, warum machen sie nicht einfach eine Anzeige bei einer Steuerbehörde? Diese werden sich sicherlich keinen Cent durch die Lappen gehen lassen. Oder geht es darum die Neidgesellschaft anzuheizen? Wer wieviel verdient? Damit sich alle über die Sportler aufregen und nicht mehr die Ex-Politiker die abchashen (vergl. Baroso) angehen. Irgendwie fühlt man sich nicht wohl dabei, von Medien, die sich regelmäßig in NATO-Brücken und Bilderberg-Clubs mit den Marionettenspielern der Welt zusammentun, durch einen gefühlten Pseudo-Aufdeckungsjournalismus aufgestachelt zu werden. Effekthascherei kommt einem da in den Sinn. Die wahren Machttechnokraten sparen genau diese Medien meißt wohltemperiert aus. Findet man genauso unstatthaft wie die preisgekrönten Kriegsleids-Fotos. Fühlt sich auch immer eigen an, wenn das subjektive Leid eines Menschen (meist eines Kindes) plakativ und hochbezahlt für Kommunikationsstrategien ausgeschlachtet wird. Da wird echt viel Geld mit dem Leid von Opfern verdient. Auf 20 Megapixel. Und gleichzeitig wird das Leid aller anderen nicht gesehen. Es gibt keine Gerechtigkeit in Leidenserfahrungen. Warum gibt es kein einziges Foto von einem ukrainischen Kind, dass durch eine Granate seiner eigenen Regierung verstümmelt wurde in westlichen Medien? Dafür bekommt man kein Geld - das wird nicht nachgefragt. Der Markt regelt alles. Wer zahlt schafft an. Also auch die Meinung. Journalisten die mehr anschaffen gehen als ihre Leser (!)/Seher zu informieren. Wenn man gratis informiert wird, hat jemand anderer die Nutte bezahlt. Oder bei Pflichtbeiträgen gibts eben Erfolgsprämien wenn man den richtigen Marsch bläst.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 04.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

20 August 2016

Amtseinführung

 http://orf.at/stories/2354542/2354540/

Wieder einmal ein ekeliges Stück Propaganda-Journalismus. Ein an Mutmaßungen und vollkommen unbewiesenen Behauptungen strotzender Artikel wird einfach so von irgendeiner News-Agency übernommen. Was soll das? "befeuert Spekulationen" "gibt Rätsel auf" "politischer Günstling" und besonders schön "Für die meisten Beobachter war schnell klar: Dabei muss es sich um den neuen Leiter der russischen Präsidialverwaltung handeln". Ist jemand darauf gekommen den Herrn Waino zu FRAGEN? Journalismus ist ganz einfach, da stellt man irgendetwas fest und holt eine oder mehrerer andere Sichten ein. Es ist einfach grottenschlechter Journalismus (weil eben Propaganda) wenn man einfach Wertungen in den Raum stellt, speziell wenn man am Anfang gar einräumt, dass man den Bewerteten gar nicht kannte. Vielleicht schafft der ORF endlich einmal sein eigenes NOOSKOP auf kontext-neutral zu stellen. Wir brauchen keine Vorbewertungen, Diffamierungen und Propagandapattitüden. Information kommt ohne Wertung aus. Meinungsbildung ist noch immer ein intrinsischer Prozess und kein staatsmedialer Auftrag.

Bitte keine Artikel mehr mit dem Duktus: Wir kennen ihn nicht, aber er soll ein gefährlicher Vollidiot sein. Das ist unterste Schublade. 

DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 20.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juli 2016

SPÖ fordert U-Haft für Grasser

Betreff: SPÖ fordert U-Haft für Grasser
Von: Mathias Gruböck
Datum: 21.12.11 20:35
An: WGr
Blindkopie (BCC): Astridsart
 

Jetzt fallen langsam die Masken der Politjustiz-Inquisitoren. Die politisch gleichgeschaltenen Medien kochen Gerüchte unzusammenhängend auf, Grassers Frau, Schwiegermutter werden ebenfalls miteinbezogen, SPÖ-Politiker fordern Staatsanwälte (die ja bekanntlich weisungsgebunden sind) auf jemanden, den die SPÖ seit Jahren mit allen Mitteln verfolgt, zu verhaften.
 

Das wird langsam sowas von unappetitlich - da braucht kein österreichischer Politiker irgendwas gegen die Zustände in Ungarn mehr sagen - wir haben gleichgeschaltete Medien (speziell den ORF) - wir haben Ermittlungsbehörden die als ÖVP-Erbpacht politischen Einfluß auf Ermittlungen nehmen (Familie Koibelmüller kümmert sich um die Glättung der Auswüchse rund um die Familie Rauch-Kalat-Puilly-Mennsdorf)
Jedenfalls habe ich an den ORF-Puplikumsrat geschrieben, da die politische Einflußnahme des Staatsfunks hier langsam unerträgliche Ausmaße annimmt:
 
"Wie das ORF-Radio am Mittwoch berichtete, gibt es in Liechtenstein Gerüchte, wonach handschriftliche Vermerke auf den Aktenstücken nun nicht mehr sichtbar seien." Hier wird ein öffentlich rechtliches Programm dazu genutzt um durch gerüchteweises Hörensagen (wobei nicht einmal eine Quelle angegeben wird) via die Reichweite der ORF-Radiosendungen zu verbreiten. Offenbar agieren hierbei Redaktionen des ORF als Sprachrohre auf Auftrag der SPÖ-Parteizentrale. Öffentlich rechtliche Institutionen sollten sich an rechtsstaatliche Regeln halten (z.B.: das Recht auf ein UNABHÄNGIGES Verfahren) da hier ansonsten der Eindruck erweckt wird, dass der ORF die Ermittlungsbehörden hier durch Mediendruck in gewisse Richtungen lenken will.

Ich hoffe du hast deinen GIS-Beitrag brav bezahlt, weil das ist das erste was die Freunde nachschauen werden, wenn sich jemand beschwert.

Motte
DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 21.12.2011
Unternehmens- und Organisationsberater


SOKO Geschenkannahme


DI Mathias Gruböck                                                                         Banyualit (Indonesien), 03.06.2011
Unternehmens- und Organisationsberater




















Nicht wissentlich rechtsbrecherisch

http://tirol.orf.at/news/stories/2516357

In Österreich dürfen Staatsanwälte "nicht wissentlich rechtsbrecherisch" Ermitteln - jedenfalls im Fall Grasser:

DI Mathias Gruböck                                                                               Baden, 10.01.2012
Unternehmens- und Organisationsberater

Bruch des Amtsgeheimnisses in allen derzeit anhängigen Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Wien


An die
Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien
Dampfschiffgasse 4
1030 Wien

Sachverhaltsdarstellung: Bruch des Amtsgeheimnisses in allen derzeit anhängigen Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Wien

Laut Veröffentlichungen des Vertreters der Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Mag. Thomas VECSEY, LL.M, räumt er Ablauffehler in der gesicherten Vernichtung von klassifizierten Akten der Staatsanwaltschaft Wien ein. Eine Zuführung von ausgedruckten Anklageentwürfen alleine im Fall der Julius Meinl-Bank und deren Verantwortlichen zur unklassifizierten Altpapierentsorgung stellt eine klassische Schutzbehauptung dar, um einer strafrechtlichen Bewertung krimineller Vorgänge zu entgehen. Der Vertreter der Pressesprecherin kann keinerlei Tatwissen über eine nicht vorschriftsgemäße Entsorgung eines spezifischen Aktenentwurfes haben, er kann nur ablaufmäßige Fehlerwahrscheinlichkeiten in der Behandlung der klassifizierten Papierentsorgung haben. Damit würde sich aber die Einlassung ergeben, dass alle derzeit anhängigen Verfahren der Staatsanwaltschaft Wien möglicher Weise nicht vorschriftsmäßig behandelt werden und es im gleichen Maße wie im Fall der der Meinl Bank zur Öffentlichmachung von geheimen Informationen (z.B.: nach dem Bankwesengesetz) geheimer Ermittlungsverfahren kommt.
Falls die Einlassung der Staatsanwaltschaft Wien sich jedoch spezifisch auf den Aktenlauf im Fall der Meinl-Bank-Erhebung bezieht, dann deutet das Fallwissen der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Wien darauf hin, dass hier klassisch Dritten Zugang zu Ermittlungsakten verschafft wurde, indem diese kurz in den Papierkorb geworfen wurden, wo diese wiederum vom Informationswerber aufgenommen werden. Dies geschieht entweder aus politischer oder finanzieller Begünstigung des „Entwurfsentsorgers“. Es sollten jedoch log-Datein in den Informationssystemen der Justiz vorhanden sein, wer sich einen Anklageentwurf ausgedruckt hat und zu welchem Unterfangen. Durch ein solches vorsätzliches Vorgehen wird das finanzielle Gebaren der Meinl Bank vorsätzlich geschäftsschädigend gefährdet.

Mit einer Ermittlungstätigkeit ist im Rahmen der österreichischen Staatsanwaltschaften gegen die wiederholten Einflussnahmen durch politische Gruppen in die Ermittlungen gegen die Meinl Bank ist nicht zu rechnen, da jedwede Strafverfolgung durch Kollegen der Staatsanwälte oder Politiker eingestellt werden. (vergl. Untreueermittlungen gegen BK Faymann, Ermittlungen wegen Bruchs der Amtsverschwiegenheit im Falle Hausdurchsuchungen Mag. Grasser, Dokumentenfälschung im Fall Gruböck durch Sta. MMag. Sengstschmid, Wr. Neustadt, Einstellung der Ermittlungen gegen diverse SOKO's wegen laufenden Bruchs der Amtsverschwiegenheit gegenüber der Presse) Hier besteht offenbar ein organisiertes System in den österreichischen Staatsanwaltschaften sich mit politischen Lobbies auszutauschen oder politisch-intriganten Strategien hilfreich Unterstützung anzudienen. Eine Motivation für dieses strafbare Verhalten ist wahrscheinlich in der politischen Verbindung von Mitarbeitern der Justiz mit politischen Parteien zu suchen. Dadurch gewinnen politische Parteien Einfluss auf Ermittlungsverfahren von staatlichen Körperschaften und zusätzlich als Kick-Back-Zahlungen Parteisteuern.

DI Mathias Gruböck Baden, 26.08.2014
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden

Zu Ordnung

http://burgenland.orf.at/news/stories/2787670/


Und hat schon jemand bei der Staatsanwaltschaft (die ja bei politisch brisanten Fällen auch gern mal ein Körberlgeld mit Ermittlungsaktenweitergabe verdienen) darüber nachgedacht, die Kronenzeitung wegen Urheberrechtsbruches zu klagen. Weil, wenn keiner der Polizisten die Akten und Fotos weitergegeben hat, dann muss ja die Krone die Akten und Fotos gestohlen haben. Auf jeden Fall hatte sie nicht das Recht das Foto zu veröffentlichen - schon alleine wegen der Persönlichkeitsrechte der Opfer. Aber die Staatsanwaltschaft tut sich natürlich äußerst schwer Polizisten für etwas anzuklagen, was sie selbst laufend macht. Zuletzt ist wieder - welch Wunder, der Ö1 Redaktion die Anklageschrift gegen 15 Leute und einen Ex-Minister zugespielt worden. Fast 500 Seiten ganz zufällig im Postkastl vom ORF gelandet - langsam sollte diese Republik in den Bananenexport einsteigen. Als größte Bananenrepublik in Europa.

Die Anklageschrift wird dann Stück für Stück medial aufbereitet. Für einen Prozess wo sich immer mehr herausstellt, dass die Anklage sowas von Nichts an Beweisen hat, dass man es fast mitleidig verstehen muss, wenn sie über die Medien versucht irgendeine Lynchstimmung gegen die Delinquenten aufzubauen. Da kommen dann "Geheimtreffen" als Schlagzeile vor - weil sich zwei Menschen im Jahre 2004 oder 2008 getroffen haben ohne die Öffentlichkeit, die offenbar damals schon allgegenwertigen geheimdienstlichen Abhördienste und die Presse darüber zu informieren? Da werden dann Mails einer Freundin eines Beschuldigten an eine ihrer Freundinnen zitiert, wo jemand "Hals über Kopf" abgereist ist. Da werden dann die Kalendereinträge "Bekannter" und "..." aus einer Steuerberatungssitzung (!?) in ganz anderen Themen mit ganz anderen Ermittlungen vermengt und besonders vielen involvierten Menschen gegenseitig vorgehalten um irgendwas (möglichst alles) Herrn Grasser nachzuweisen. Das ist ganz schlechte Ermittlerarbeit. 

Als gelernter Österreicher sollte man einmal den Polit-Lakmus-Test machen: Wie viele der 16 Angeklagten sind der roten Reichshälfte zuzuordnen. Für ein unabhängiges Verfahren müssten zumindest 8 der Angeklagten der SPÖ zuzuordnen zu sein. Die Staatsanwaltschaft tut ja auch sooo gerne Eigentumsverhältnisse "zuordnen". Genauso wie man sie selbst einer der Regierungsparteien "zuordnen" kann. Genauso wie die "zugeordneten" Staatsanwälte dann den "zugeordneten" Journalisten gegen die "Zuordnung" von Vorteilen geheime Ermittlungsergebnisse "zuordnet". Damit alles seine politjustikare Ordnung hat.

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 27.07.2016
Unternehens- und Organisationsberater


13 Mai 2016

Fairneswahlkampf der Extraklasse




Motte Allerechtevorbehalten Muss man sich jetzt den pazthetischen Himmel-Hölle Schas bei jeder Wahl geben? Der Michi Häupl hat nach dem letzten Abwehrkampf um seine absolute Macht in Wien auch nicht das Rad neu erfunden. Hat irgendwer in den letzten Jahrzehnten aufgepasst, was durch diese aktionistischen Rettungsversuche passiert?! Erstens genau das Gegenteil und zweitens widerspricht sich VdB damit selbst - wie will er so der BP aller Österreicher werden? Das wirkt eher wie verbrannte Erde! Noch dazu können die Blauen nach dem Gewinn den Spieß umdrehen und sagen, das Volk will mehrheitlich eine blaue Republik! Und ob mehr eine blaue anstatt eines Weiteraussitzens der schwarz-roten Proporzrepublik fürchten, sollte man nicht wetten.

Michaela Wagner
Michaela Wagner Ok und was ist die Alternative, Hofer ??????
Nein danke !!!!
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten A Demokratie ist ka Wunschkonzert - sonst hätt ma scho seit Jahrzehnten die rot-schwarzen Banden irgendwann einmal von der absoluten Machtausübung verjagt. Was machst in einer Demokratie wo der Michi Häupl und seine grünen Steigbügelhalter dauernd zum Widerstandskampf über von ihnen absolut kontrollierte Staatsmedien aufgerufen, damit sie weiter an der Macht bleiben? Das Konzept das Land in 2 Einheitsparteien aufzuteilen und die Macht mit Zähnen und Klauen zu verteidigen ist für einen Herrn VdB offenbar die Zukunft - und sollte dieser Dauerzustand gefährdet werden schmeißen diese Machttechnokraten paranoid-hysterisch die Nerven weg. Das ist einfach nur zum Kotzen und bringt mich langsam gegen meine Überzeugung immer weiter in ein Anti-Anti Lager. Beide Typen sind nicht mein Fall. Aber diese grauslichen Seilschaften im Windschatten der generationenübergreifenden Erbmachtpächter sind das wahre Übel für eine gedeihliche Zukunft in Ö(sterreich)

DI Mathias Gruböck                                               Baden, 13.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Mai 2016

Diplomatie ist für WarmduscherInnen



Also da kommt der Herr Hirsch, äh Hersh gerade rechtzeitig um irgendetwas gegen die Frau Clinton in die Vorwahlschlacht zu werfen. Jetzt wo das mit den E-Mails wirklich ausgelutscht ist. Weil der CIA für seine möglichen Regimechange- und Kriegsgründekonstruktionen auf die Demokratin Clinton gewartet hat. Wird schon so gewesen sein, da die Geschichten mit den aus Brutkästen gerissenen Frühgeburten und fahrbaren Massenvernichtungswaffen doch auch schon von ein paar US-Amerikanern bezweifelt werden. Da muss man schon aufwändigere Intrigen spinnen. Jetzt werden eben dem Aufdeckerjournalisten Hersh zeitgerecht die Hölzerln zugeworfen um Clinton immer wieder in den Libyen- und Syrien-Machtspielen der washingtoner Strippenzieher-Machtklüngel den schwarzen Peter von damals vorzuhalten. Für die ist Clinton wahrscheinlich zu defensiv und zu wenig militant. 

So mit Luschendiplomatie und Menschenrechten - soweit kommts noch, dass eine Außenministerin, die derart viele Kriegsmöglichkeiten vereitelt hat gar noch erste weibliche Präsidentin wird! Oswald jr., come on - kill the beasts!

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 07.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 Mai 2016

Richtige Pressefreiheit




Motte Allerechtevorbehalten Lustig, man sollte einmal die Militärstützpunkte der USA mit dieser Pressefreiheitsaufstellung korrelieren. Man könnte so nachweisen, dass das US-Militär mit seinen Psy-Ops Einheiten weltweit für Pressefreiheit sorgt. Diese Studie würde man sicher gesponsert bekommen :-)

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater                          Nondorf, 04.05.2016 

Motte Allerechtevorbehalten Man sollte auch einmal eine Graphik der Länder über deren Unabhängigkeit des Journalismus vom militärisch-wirtschafrlichem Komplex machen. Oder einfach eine Graphik über die Verbreitung von wirklich unabhängigen Journalismus. Da kämen wohl einige Grauwerte dazu.

29 April 2016

Was ist der Unterschied zwischen Syrien und Brüssel?


Motte Allerechtevorbehalten Weil in Syrien ein Krieg herrscht, wo mehrere Gruppen um die Macht kämpfen, was in Brüssel an sich so nicht passiert? Weil die Anzahl und die Verstrickungen der diversen Interessen einfach nicht zu durchschauen sind? Weil die einseitige Rollenverteilung in kriegerischen Auseinandersetzungen wohl eher die Interessenlage des Berichterstatter (AP) darlegt und man sich an Kriegen nur dadurch nicht beteiligt indem man keiner Seite "Recht" gibt. Und speziell in arabischen Konflikten wenn US- oder Ex-Kolonialherren-Interessen propagiert werden.

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 29.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 April 2016

Regelsystem

Die Demokratie ist ein sehr einfaches Regelsystem. Es fragt die Grundgesamtheit der Bevölkerung nach ihrer Einschätzung ab. Gewinnt man bei Wahlen (die heutzutage durchaus elektronisiert und höherfrequent stattfinden könnten) die Mehrzahl an Stimmen, dann entspricht das dem mehrheitlichen Willen der Gemeinschaft. Verliert man, dann ist man falsch gelegen. Dieses einfache System hilft eine Lernkurve zu installieren. Wenn man lernfähig ist.

SPÖ und ÖVP sind das anscheinend nicht. Seit Jahren verlieren sie eine Wahl nach der anderen prozentuell ohne wirklich daraus Schlüsse zu ziehen oder gar ihr Verhalten zu ändern. Wer nicht hören will muss fühlen – jetzt gibt es eine voll auf die Mütze. Und allem Anschein nach verstehen die beiden Parteien es noch immer nicht. Da werden die Pfründe verteidigt und politische Intrigen gesponnen, dass es eine Freude ist. Da werden zwei Kandidaten den Bürgern zur Wahl gestellt, die zum hunderttausendsten Mal irgendwelchen parteiinternen Ränkespielen dienen und kein Mensch kommt darauf, dass man doch schon einen Kandidaten nehmen sollte, der vom Sympathisanten wählbar ist. Es entsteht der Eindruck, dass die beiden ehemaligen großen Volksparteien sich in ihrer eigenen hermetischen Systematik befinden, bei der der Bürger nur stört. Und diejenigen die andere wählen, werden als Vollidioten oder rechtes Pack denunziert. Nur sind das die gleichen Vollidioten, die zuvor hochgeschätzte SPÖVP-Wähler waren.

Refokussierung, Restrukturierung, Neustart, alles Worthülsen, die keiner mehr glaubt, gepaart mit einem Hofberichterstattungsjournalismus, dessen größte Angst es ist, dass sich irgendetwas verändern könnte. Ist das gleiche wie bei Windows-Mobile, irgendwann ist es aus. Die Jubelbotschaft: das nennt man Demokratie. Die braucht man nicht, wenn man 70 Jahre an der Macht ist. Jetzt wird man auf einmal die Freunde und Netzwerker dieses jahrzehntealten modrigen Filzes dabei erkennen wie sie die sinkenden Schiffe verlassen, orientierungslos zum nächsten kriechen oder bis zur letzten Sekunde ihre Partei-Stellung verteidigen werden. Dadurch, dass ein derart athrotisches System nicht schmerzfrei abtritt wird es zum Teil zu einer Art Bürgerkrieg ohne Waffen kommen. Wenn diese Regierung wirklich Verantwortung für Österreich tragen würde, dann müsste sie zurücktretet. Aber offenbar setzt sich die Durchhalteparole durch, einfach weiter gegen die Bevölkerung zu regieren. Nur da wird nichts anderes dabei herauskommen, als das, was sich jetzt offenbar überholt hat. Vielleicht würde eine Rückbesinnung der SPÖ auf wirkliche sozialistische Ideen und Konzepte guttun – ein SPÖ-Kandidat der sich hauptsächlich für österreichischen Nationalismus eintritt anstatt für die Internationale ist kaum einzuordnen. Da wird schon etwas gehen, mehr jedenfalls als bei der ÖVP. Diese Bündestruktur mit dem Regionalmultiplikator ist sowas von schlagseitig, dass zum Schluss nur noch eine laue Beamtenpartei überbleibt. Überhaupt sollten sich die beiden ehemaligen großen Parteien überlegen ob sie sich auf Bundesebene nicht selbst abmontiert haben, da die reale Macht derzeit wohl in den Ländern beheimatet ist. Die Regierung sollte sich vielleicht einmal ihr Pouvoir zurückholen, außer einer Dachmarke ist da nämlich nicht viel mehr über. Österreichs Kernländer, also Niederösterreich und Wien bestimmen in diesem Land. Nicht zuletzt gesehen bei der Priorität der Personalrochade der ehemaligen Innenministerin von der Bundesregierung in die Landesregierung. Der machtvolle Karriereaufstieg vom Bund zum Land. Wen interessiert eigentlich noch eine österreichische Bundesregierung? Was lernt sie aus dem Ganzen? Nur durchhalten ist zu wenig!

DI Mathias Gruböck                                                                                            Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


20 April 2016

Verordnete Depression


Wo bitte lieber orf.at steht das? Tun wir wieder einmal kreditschädigende Negativstimmung verbreiten? Gibt es einen Link zu den Fakten des Artikels. Noch im Februar 2016 veröffentlicht GfK u.a.: 

Ergebnisse des GfK Konsumklima Europa für das vierte Quartal 2015

Kontaktieren Sie uns

Die Flüchtlingskrise, die Anschläge von Paris, vor allem aber die zunehmend guten wirtschaftlichen Rahmendaten in fast allen europäischen Ländern sowie die weiterhin extrem niedrigen Energiekosten haben die Diskussionen der Verbraucher und in den Medien im vierten Quartal beeinflusst. Das Konsumklima für die Europäische Union ist von September bis Dezember 2015 um 1,9 Punkte auf 12,2 Zähler gestiegen. (http://www.gfk.com/…/Feb16_PM_GfK-Konsumklima-Europa_long-v…)

Jetzt einen Artikel mit genau den gleichen Argumenten zu versehen, die zuvor noch einen Anstieg um 1,9 Punkte nicht verhindern konnten, ist fragwürdig. Wenn man sich diese Studie im Einzelnen über die europäischen Länder anschaut, dann erkennt man, dass die Menschen Ende des Jahres 2015 europaweit eine große Hoffnung auf eine maßgebliche Einkommensteigerung hatten. Dies würde auch erklären, dass sie für ein positiveres Konsumklima votierten. Offenbar wurden diese Einkommenssteigerungen nicht erzielt und daher geht das Konsumklima zurück. 

Warum muss der orf.at unbedingt politische Themen hier anführen, dies noch dazu gegen die eindeutige Faktenlage? Meinungsbildung vor der Wahl? Weil ihr unsere Kandidaten und damit unsere Regierung offenbar schon in der ersten Wahlrunde abstraft, wird alles schlechter? Wie wäre es wenn das Staatsmedium sich endlich einmal ein bisschen zurücknimmt und einfach seinen Informationsauftrag ohne irgendwelches Gemauschel erfüllt?

DI Mathias Gruböck                                                    Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Nur sieben Prozent





Motte Allerechtevorbehalten Wie wertet man die Bildung der Eltern aus? Wie schaut es mit Stiefeltern oder Patchwork aus? Bei "Akademikereltern" machen mehr als die Hälfte der Kinder einen Bildungsabstieg. (fast 3 % nur Pflichtschulabschluss) wohingegen über 75% mit "Pflichtschuleltern" einen Bildungsaufstieg erzielen. Den größten Einfluss auf Bildungsentwicklung hat offenbar die gesprochene Umgangssprache. Zusätzlich sind Analysen von statistischen Befragungen mit einem Bildungsideal einer 100% Akademikerquote einer Gesellschaft mehr als polemisch. Alleine die angegebenen Daten widerlegen, wie immer fragwürdig, die, anscheinend weltanschauliche Privatmeinung des Herrn Redakteur Wolf, die (Aus)Bildung der Eltern wird signifikant nicht weitervererbt. Dies ansteigend mit steigendem Bildungsniveau der Eltern.

"Nur" sieben Prozent der ehemaligen Kinder (heute 25-44 jährigen - die also in den 70er bis den 90er-Jahren in die (Pflicht-)Schule gingen) mit Eltern die (beide?) "nur" Pflichtschulabschlüsse hatten (oder sind es nur die staatlich geförderten alleinerziehenden Mütter - oder die 50%-60% Scheidungskinder?) haben einen akademischen Abschluss geschafft! Wenn man dieser Zahl von 7% eine damalige Akademikerquote in Österreich von ungefähr 8% der Bevölkerung entgegenhält, dann ist das faste ein Gütesiegel für die Schulausbildung und Chancengleichheit. Es würde bedeuten, dass ein akademischer Abschluss unabhängig von der sozialen Herkunft fast gleichwahrscheinlich ist (war)! Bravo Österreich - bravo österreichisches Schulsystem!

Jetzt gibt es aber neue Benchmarks für die Akademikerquote im Ländervergleich. Grundkonzept ist: Akademiker verdienen mehr Geld als alle anderen. Geld macht glücklich. Alle sollen glücklich sein = alle sollen Akademiker werden. Sogesehen löste das (offenbar erfolgreiche) Schulsystem zwei exogene Problemstellungen nicht mehr: Die Anhebung der Akademikerquote jenseits der eingeschwungenen Werte und die Integration von, vor allem sprachlich anders sozialisierten Kindern. Gemessen an diesen beiden Werten versagt ein, an sich über die Jahre nicht unerfolgreiches Schulsystem. 

Die Sandkastenlösungsansätze der Verantwortungsträger hierfür: Jede Kindergartenschule wird zu einem Hochschulabschluss aufgewertet und alle in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigen zu lassen. Dies ist Schulpolitik für die Statistik - dann muss man nur noch die Statistiken so hindeichseln, dass man seinen eigenen Bildungserfolg bejubeln kann. Bildungspolitik für Papierdrescher - das hat NICHTS mit Wissensgesellschaft zu tun, das ist virtuelle Politik zum Quadrat. Des Kaisers neue Kleider für die geistigen Nackerbatzeln der Zukunft. 

Die Folge aus diesem Herumfuhrwerken: Ein Zweiklassenschulsystem so wie in anderen Bereichen auch (Medizin, Justiz usw.) Die Amerikanisierung der Ausbildung - ob dann auch immer noch 7 Prozent den Bildungsaufstieg ganz nach oben schaffen werden?

DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater 


Armin Wolf
Armin Wolf Die Aussage, die Bildung der Eltern werde "nicht signifikant weitervererbt" ist angesichts der Daten kühn. Und ein "Bildungsaufstieg" ist bei Akademikerkindern eher schwierig, deshalb haben Sie recht: es gibt in Familien von Pflichtschulabsolventen tatsächlich mehr Bildungsaufsteiger als in Akademikerfamilien. (Das stellt jetzt natürlich alles in Frage...)
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Was genau wird da vererbt, wenn die Mutter AHS-Absolventin und der Vater Akademiker ist? Oder der Vater ist BHS-Absolvent und die Mutter hat die Pflichtschule absolviert? Wer hat dann was vererbt? Was wurde vererbt wenn in einem Doppelakademikerhaushalt ein Kind auch wieder Akademiker geworden ist und das andere Kind die Pflichtschule absolviert hat.Was wahrscheinlich signifikant über die Jahrhunderte ist, ist, dass elterliche Berufsbilder prägen. Jeder der ein mehrjäjriges Studium absolviert benötigt klare Berufsbilder um sich für den oft frustrierenden Studienalltag hinreichend zu motivieren. Vererbungslehre hat damit nichts zu tun. Mit Bildungsprägung wäre hier wohl stimmiger. Danke jedenfalls für die prompte Replik.

17 April 2016

Das Hausherrenrecht



Was ist die US-Marine in der europäischen Ost-See für einen Memmenpartie. Seitdem die USA wieder beschlossen haben den kalten Krieg aufleben zu lassen (anfangs waren es ja bekanntlich im Gefängnis verstorbene Anwälte, Pussy Roits-Vaginalkunst, Jugendschutzparagraphen im Zusammenhang mit Homosexualtität - neben einer bösartigen Winterolympiade) Da mussten alle US-finanzierten NGO's und Thinktanks antreten um die Agressivität der Russen nachzuweisen. Auf allen Kanälen wird das gespielt. Und die westlichen (öffentlich) rechtlichen Medien kauen diese Stimmungsmache (man könnte auch Kriegshetze sagen) seit Jahr und Tag willfährig nach - da ja aus der Richtung des Westens kommend und daher per Definition Freunde. Als die Russen dann in Reaktion auf den Regime-Change in der Ukraine und dem Ausbau der US-Truppenstationierung tief im Osten Europas wieder mit der Intensivierung der Langstreckenflüge und Marineoperationen in Nord- und Ostsee begannen, heulten die "Defense Weekly"-Sprachrohre des Westens auf, wie agressiv die Russen nicht seinen. Da mussten laufend russische Langstreckenbombe in der Nähe der Atlantikküste "abgefangen" werden. So böse sind die Russen. Wenn sich die US-Marien in der Ostsee vor Kaliningrad wichtig macht und die Russen "Abfangübungen" machen - sind wieder die Russen agressiv. Wäre spannend wie das kommuniziert werden würde, wenn russische Verbände vor 70 Meilen vor Miami herumtuckern würden und ein bisschen mit den Bombern spazieren fliegen würden. Vielleicht kann einmal jemand von den europäischen Journalisten nicht nur auf den "Weiterleiten" Knopf für die UKA's aus dem Pentagon vom SACEUR (das ist der Militärchef in Europa) drücken, sondern den Mut aufbringen die Frage zu stellen, was genau die USA in der Ostsee da treiben. Oder warum die USA Truppen in einer Vielzahl von EU-Ländern stationiert haben? Oder am Balkan? Den Schmäh mit dem "die Bevölkerung hat sooo eine Angst vor {Russen (EU), Chinese (Asien), Terror, Massenvernichtungswaffen, arabischen Diktatoren} und daher müssen die USA Europa gegen alles verteidigen was nach Selbständigkeit, Unabhängigkeit oder Russenverständnis ausschaut. Die USA sind unsere Freunde - genau - und die NATO dehnt sich nicht in den Osten aus. Alles versprochen. Der größte Schwachsinn den es je gegeben hat. Staaten sind nicht und werden nie befreundet sein. Staaten, noch dazu welche die sich als einzige Weltmacht sehen, haben Interessen. Solange man diesen Interessen nachkommt ist man befreundet. Ansonsten hat man einen Pakt. Pakte sollten auch nicht von den Interessen nur eines der Vertragspartner bestimmt werden. So wie beim Warschauer Pakt. Solange in Europa die Militärdoktrin eines Staates der auf der anderen Seite des Atlantiks liegt unkommentiert und unhinterfragt umgesetzt werden (müssen) stellt sich die Frage was wir genau mit dem gemeinsamen Haus Europa meinen. Schaut eher nach einem Mietshaus aus, wo der Hausherr bestimmt welche Türen zugemauert werden und wer einen Mietvertrag bekommt. Eigentumswohnungen schauen anders aus - und TTIP soll jetzt das Mietverhältnis und die Mietbestimmungen (nicht Mitbestimmung) neu regeln. Und die Medien sind meistens Teil der PR-Abteilung des Hausbesitzers, der seine Besitzrechte in einer sehr verwinkelten Gesellschaftskonstruktion und Schachtelbeteiligungen so konstruiert hat, dass alle glauben sie seinen freie Mitbesitzer an ihren Wohnungen. Schon möglich, aber die Kontrolle hat sich der Hausbesitzer gesichter. Die USA haben die institutionelle Kontrolle über die Freiheit. Jeder der sich dagegen auflehnt bricht die Freiheitsrechte. Ein lustiges Spiel und alle spielen brav mit.

DI Mathias Gruböck                                                       Nondorf, 17.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 April 2016

Aufregung ist eine Tochter der Zeit Griss darf, was Haider nie durfte

 
Sehr geehrte Frau Rohrer,
 
Warum darf Frau Griess das was Haider nie durfte? Die veröffentlichte Meinung erlaubt Frau Griss eine eigene Meinung, die zuvor aufs Minimum verkürzt abgefragt wird. Da existieren ungeschriebene Gesetze und Guidelines was man sagen darf und was man nicht meinen darf. Klassisches Beispiel - haben sie BP Waldheim gewählt? Zwischenzeitlich gibt es schon Generationen von Wählern, die nicht einmal wissen worum es ging - außer, dass man nicht Waldheim wählen hatte dürfen. Der war nämlich ein Nazi, hat SA-Pferde geritten und war überhaupt schon als 19 jähriger so etwas wie die graue Eminenz im 3. Reich. Wenn man also Herrn BP Waldheim gewählt hat, dann ist man im Prinzip so etwas wie ein Neonazi und heutzutage würde man ein Verfahren wegen Wiederbetätigung bekommen. Das ist im Prinzip ein seichtes Spiel: Die "progressiven" Medien fragen einfach all die Themen ab, die man entweder so beantworten muss wie sie es vorgeben oder man bekommt einen schwarzen Punkt auf der Skala - Nicht-Vergangenheitsbewältiger, Opfertheoretiker, Relativierer, Ewiggestriger, Rechter als die Presse erlaubt, Neorechtsaußen usw.
 
In Wirklichkeit ist das laaaaangweilig. Das wurde jetzt schon mit jedem Kandidaten der nicht links von der Mitte eingeschätzt wird durchexerziert. Es ist ja schon fast fahrlässig wie sich die Presse und die Medien gebetsmühlenartig bei jeder Wahl thematisch in die Vergangenheit bewegen als ob es keine aktuellen Problemstellungen gäbe. Das ist ein ganz einfacher Trick um Kandidaten und Wähler mit Themen zu beschäftigen, die alles nur nicht aktuell sind. Und sie haben Recht Frau Rohrer, es gibt neben den Journalisten auch gleich die Berater, bei denen man sich als Kandidat den fixfertigen Antwortkatalog auf alles und jedes kaufen kann. Das einzige was man da machen muss ist keine eigene Meinung zu haben und möglichst die abgeprüften, erwarteten Antworten abgeben. Das ist eben das was die Wähler in Wirklichkeit aufregt - es interessiert niemand eine Wahl zwischen den schöneren Worthülsen von Ghostwrightern. Und die wirklichen Lösungen bieten die Polit-Berater ja auch nicht an, sonst könnten sie ja gleich selbst zur Wahl antreten.
 
Das was wirklich aufregt ist das gewohnte, einlullende Worthülsenscrabble. Bitte, bitte lieber Gott der Demokratie, bitte EINMAL in 75 Jahren etwas Anderes. Bitte. Einmal im Leben erleben dürfen, dass es eine demokratische Wahl gibt und es gibt wirklich einen Macht-Wechsel. Nicht immer das Zweiheitsparteienringelspiel. Warum regt das KEINEN Journalisten auf, dass das Innenministerium schon fast eine monarchistische Erbpacht der ÖVPNÖ ist? Ah das ist ja "normal" - dann regt mich die Normalität von Frau Griss schon gar nicht auf.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                         Nondorf, 09.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

08 April 2016

Gschichtln




Wo bleibt da die Gendergerechtigkeit - Informantin smile“-Emoticon Außerdem hat sich die eh unter einer Scheinidentität Zugang zu Mossak Fonseca Brasil verschafft. Sonst würde ja Mossak-Fonseca bereits eine Klage gegen die Dame eingereicht haben. Humint nennt man das. Also, wenn Mossak Fonseca nicht bereits weis, wie ihr ALLE Daten abgezogen wurden, dann sind sie ihr Geld für die anwaltliche Leistung nicht wert. Nebenbei - das Anwaltsgeheimnis interessiert hier auch keinen? Das gilt ja dann nur für die anwaltsfirmengefrührten TTIP-Geheimgerichte...es wird immer gefährlicher, wenn diejenigen, die angeblich für Recht und Ordnung kämpfen, im Solde ganz mächtiger Agenda stehen. Hier wird Machtpolitik gemacht und nicht für Wirtschaftsethik und -gerechtigkeit gekämpft! Im deutschsprachigen Raum auch noch von den Staatsmedien - ob das ihr Auftrag ist? Ist es der Auftrag des ORF Investigationsjournalismus zu betreiben um diffuse Interessen und Machtkämpfe zu befeuern? Finanziert von einer Zwangsabgabe und angeleitet durch die Personalia eines politischen Stiftungsrates - unabhängig? Nächstes Ammenmärchen!

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 08.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 April 2016

Panama-Hack

Nach oberflächlicher Analyse dürfte Mossack Fonseca Brazil im Zuge der Regime-Change Aktivitäten rund um die Korruptionsvorwürfe gegenüber den sozialistischen brasilianischen Politikern, die eine sehr nationale Ölpolitik betrieben haben, wahrscheinlich bereits 2014 gehacked worden sein. Dadurch bekamen die Hacker Zugang zum gesamten Datenbestand des Mossak Fonseca Netzwerkes. Es handelt sich hierbei um Mails, Accounts, Abrechnungen und alle anderen Arten von elektronisch gespeicherten Daten.

Die Hacker haben oder hatten anscheinend keine finanziellen Interessen, was auf staatliche Stellen hinweist. Auch gibt Mossak Fonseca an, dass sie speziell für die Themen Hedgfonds-Argentinien-Streitigkeiten und Brasilien-Korruptionsvorwürfe (Daten aus 2005) kontaktiert wurden. Dies läßt sich auch im (finanzrechtlich sinnlosen) Abgriff der historischen Daten seit 1977 nachvollziehen. Alle Daten deuten eher auf "full take" hin um eine maximale Schadenswirkung erzielen zu können. Was bei dieser Art des Angriffs nicht sichergestellt werden kann ist die Vollständigkeit der freigegeben Kundendaten. Aus der Redaktion der Südeutschen Zeitung verlautet, dass während der Auswertung der Daten durch die Journalisten auf Rückfragen Daten nachgeliefert wurden. Dies deutet auf eine vorherige Unterteilung der Daten in Views hin. Auch die internationale Agitation und Interaktion der Hacker benötigt einiges an organisatorischen und finanziellen Mitteln. 

These: Im Zuge eines Ausspähungsprojektes im Rahmen des Regime-Changes in Brasilien (Korruptionsaffäire, Zika-Virus-Hype, Brasilien-Olympiade-Bashing - BRICS-Abwehrmaßnahmen) kam es zu massiven zusätzlichen Datenerbeutungen. Diese wurden thematisch aufgeteilt und von schützenswerten "Verbündeten" gesäubert an die Medien übergeben, passend zu den anderen Regime-Change-Aktivitäten und Feindbildkonstruktionen.

Ein einfacher Test der Vollständigkeit wäre hier ob die Views auch Daten über Michil Chordokowski, Boris Jelzin und Julia Timoschenko beinhalten. Oder noch besser: Victor Ponta und seine westlichen "Unterstützer".

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 04.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater