24 April 2026

Skischild

 Sehr geehrter Herr Kickl  

als ehemaliger Präsenzdiener und EF-Soldat, der noch im Kalten Krieg die immerwährende Neutralität verteidigte, sehe ich mit immer größerer Sorge den Anschlußwillen der österreichischen Regierung und Militärführung an transeuropäische Militärgemeinschaften in Kombination mit dem schleichenden Zusammenwachsen oder Kongruenz von EU und NATO.

Zunehmend scheint die sicherheitspolitische Ausrichtung der immerwährend neutralen Republik Österreich durch deutsche, europäische und transatlantische Machtstrukturen bestimmt zu werden.

So sind die langjährigen Strategien und Vorgänge rund um die Integration des österreichischen Militärs in das NATO/EU/US/DE System hervorzuheben. Dieses Projekt besteht seit Jahrzehnten:

  • 1995 NATO-PfP Betritt von der Generalprokuratur zugestimmt, da Russland damals noch Teil des PfP war, mittlerweile befinden sich die NATO/EU in einem Stellvertreterkrieg mit der russischen Föderation und hat die RF aus der PfP verabschiedet und den NATO-Russland Rat beendet

  • Cross borderleasing der Austro-Controll Systeme in die USA (CISA, FISA) und andere Schnittstellen mit Datenzugriff auf österreichische Sicherheitsdaten aus den USA (Platter, Blaulichtfunk Motorolla)

  • 2015 Militärstrategisches Konzept 2015 (https://inside.bundesheer.at/documents/475963/0/milstratkonzept.pdf) 2.3.3 „Die geografische Lage unseres Landes hat Auswirkungen auf die Ausrichtung bzw. die Kooperation mit der NATO im Bereich der Luftraumüberwachung und Luftraumsiche-rung.“ und „Das BMLVS wird innerhalb der NATO/PfF vor allem im Raum Südosteuropa sowie in Bezug auf Kooperation und Kapazitätenaufbau in Osteuropa bzw. in der Schwarzmeer-Region wirksam.“

  • die Wiedereinführung eines Berufsheeres 2013 (untersagt) und 2020 fortgesetzt und mündeten 2023 in der Reaktionsmiliz (vergl. BMLV „Die Miliz ist integraler Bestandteil des Bundesheeres und stellt tagtäglich mit hunderten Soldaten und Soldatinnen in den In- und Auslandseinsätzen ihre Professionalität unter Beweis.“ Unterscheidung zwischen Miliz und BMLVS

  • 2017 Luftraumüberwachung durch neue (US?) Kampfjets wegen Kosteneinsparung (Leasingmodell ohne Systeminvestitionen, dass genau soviel kostet wie der Betrieb des Bestandes)

  • 2022 in Berchtesgaden (!) Deutsch-Österreichischer Vertrag zur Luftraumüberwachung gegen Drohnen und „unbekannte“ Luftbedrohungen.

  • 2025 Bestellung mit unklaren Preisgestaltungen, Kontrollhoheiten und organisatorische Kommandoebenen trotz schlechter (bis gar keiner) Wirkungsraten gegen ballistische Raketen (speziell Hyperschallraketen). (Univ. Prof. Ted Postol, MIT)

Mit Jahreswechsel 2025/26 kam es in der ehemaligen, stillgelegten Martinekkaserne in Baden anscheinend zu Umwidmungen und Bauarbeiten im Bereich der Bunkeranlagen. Nach der Stilllegung der Kaserne in den späten 1990er Jahren und Versuche einer zivilen Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude (z.B.: als Kuranstalt o.ä) fanden im Jahr 2020, nach der Teilmobilmachung und Bildung der Reaktionsmiliz wieder Übungen in der Kaserne (Bekämpfung ziviler Aufstände) statt. Die damals angebrachten Schilder deuten auf die formale Widmung als Truppenübungsplatz hin. (Bild 1: vis a vis Kinderspielplatz Albrechtsgasse)



Bild 1



Bild 2



Nach den Rodungsarbeiten kam es zur Änderung der militärischen Widmung (Bild 2). Die Arbeiten beziehen sich anscheinend auf den Bereich der Luftschutz- oder Munitionsbunker. Diese Art der Ausschilderung ist aus dem kalten Krieg bekannt, als die Abhörstation Königswarte im Burgenland durch US-Dienste und das US-Militär finanziert wurden, da das neutrale österreichische Bundesheer für diese Art der strategischen und taktischen Aufklärung keinerlei Nutzen hatte. Im Fall der Martinekkaserne dürfte es sich um eine zivilrechtliche Kooperation mit Deutschland im Zuge des NATO-Projektes „Sky-Shield“ handeln. Die Position der Martinekkaserne direkt an einem zentralen europäischen Luftdrehkreuz könnte hierbei mitspielen.

Gleichzeitig wird in Wr. Neudorf ein gehärtetes, unterirdisches Datenzentrum errichtet. Dies wird von Microsoft betrieben und mit NATO-Sicherheits- und Zertifizierungsstandards gebaut. Indizien die auf die zivilrechtliche Umsetzung eines zentralen NATO-Projektes im formal nicht NATO-Mitgliedsland Österreich hindeuten.

Derzeitige Belastungstests für westliche Flugabwehrsysteme sowohl im Ukrainekrieg als auch im Iran-US-Israel-Krieg zeigen starke Schwächen gegenüber Sättigungsangriffen mit Drohnen und ballistischen Raketen. Weiters sind sie nahezu wirkungslos gegen Hyperschallraketen, vor allem mit lenkbaren Sprengköpfen. Die militärische Nutzbarkeit wird zusätzlich dazu durch vollkommene Unwirtschaftlichkeit und mangelnden Nachschub, der zudem monopolisiert ist, untergraben.

Hier kommt wieder das Corona-Marketing zur Anwendung: Für eine propagierte Bedrohung, die es so nicht gibt, werden Unsummen von öffentlichem Geld an ein Monopol überwiesen um überteuerte Schutzmaßnahmen, die nicht wirken, zu erwerben. So kann man ganze Staaten ausplündern.


DI Mathias Gruböck                                              Baden, im April 2026

Pensionyst

11 März 2026

Von den Übermenschen

Einmal eine andere Sicht auf den Konflikt in dem sich der Westen/die 1. Welt/die Elite sieht. Versuch einer Herleitung. Kann es sein, dass es im Rassenwahn der 30er und 40er Jahre zwei Wirkmechanismen gegeben hat?

  1. Der Antisemitismus. Ein Konzept um die „Übermenschen“ vom „auserwählten Volk“ zu differenzieren und diese abzuwerten.

  2. Der Untermensch. Ein zweites Konzept, dass sich im deutschen Anwendungsfall speziell gegen die Slawen gerichtet hat

Während im Nachgang des zweiten Weltkriegs der Konflikt zwischen dem säkularen Übermenschenkonzept und dem religiös-ethnischen Gottes auserwählten Volk aufgelöst und durch das Konzept des Wertewesten und des, religiös aufgeladenen, christlich-jüdischen Abendlandes ersetzt wurde, kaschierte man den Untermenschen-Begriff durch den slawisch-asiatischen Kommunismus. Nach dessen Wegfall wurde der Islamismus als Nachfolger eingeführt. Der Untermenschenbegriff wurde durch den Terrorismusbegriff operationalisiert.

So entwickelte man im Nachkriegsdeutschland die These, dass allein der Antisemitismus die Fehlkonzeption war, die schlußendlich zum Scheitern führte und, dass man durch die wirklich überlegene Kultur aus den christlich-jüdischen USA befreit wurde. Das Konzept der Untermenschen aus dem Osten blieb jedoch bestehen und man wurde durch diese nur besetzt.

Diese Ideologie besteht nach wie vor und wurde noch stärker simplifiziert. Ultimative Verdichtung dieses Konzeptes ist die Gut-Böse/Schlecht Einordnung. Westen gut – Osten schlecht, Christlich-Jüdisch göttlich – islamisch-konfuzianisch satanisch, Gerechtfertigter Krieg friedlich – Asymmetrische Selbstbehauptung terroristisch.

Durch das tiefsitzende Untermenschenkonzept im Wertewesten müssen Verhandlungen zwischen Russland, China oder auch Iran und dem Westen zwanghaft scheitern, da für Untermenschen nicht das gleiche Werteregime angewendet wird. Eine Logik und Ideologie die man in den USA schon immer am Umgang mit Indianern und Schwarzen erkennen konnte. Die Verfassung galt auch nie für diese Untermenschen. Und darin finden sich die Europäer und die europäischen USA, dass die ihre Regeln nur für sie selbst gelten und allen klar ist, dass Untermenschen nicht Gottes auserwählte Kinder sind.

Daher werden sowohl Russland als auch der Iran nie einen echten Interessensausgleich mit dem Westen auf dem Verhandlungsweg finden können. Die Untermenschen bekommen nur Gehör von den Übermenschen wenn sie sie in die Knie zwingen.


DI Mathias Gruböck                                                                                                        Baden, 11.03.2026

Pensionyst


10 März 2026

Europa – Idee ohne Umsetzung (Fragment)

Europa ist wie die E-Mobilität – gute Idee aber irgendwie wird es nicht zum Renner. Ideen und Technologien setzen sich immer dann durch, wenn sie einen selbsterklärenden oder offensichtlichen Mehrwert für eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung haben. Bei Ideen wie Europa als Zentralstaat aller Europäer kann man sich auf der Metaebene fragen, warum dieses Gebilde nicht schon längst entstanden ist, wenn das so große Synergieversprechen für die einzelnen Länder ergeben hätte. Hier gibt anscheinend verschiedene Faktoren die Größenwachstum von politischen Strukturen hemmen.

  • Souveränität, Macht und Steuerung – Zentralstaat – Feudalstrukturen - Totalitarismus

  • Rückkoppelungsschleifen – Demos kratie – Wer ist das Volk?!

  • Sicherheitsorganisation – Sicherheitsinteressen – koloniale Tendenzen - Eroberungsgelüste

  • Kulturen und Sprachen – Selbstorganisation – Kulturimperialismus – Minderheiten-Meinungsfreiheit - Religion

  • Geschichte – der Neue Mensch als virtuelle Gegendefinition zur analogen Entwicklungsgeschichte

Zur völligen Unmöglichkeit wird eine Staaten- und Gemeinschaftsbildung wenn es starke Abhängigkeiten zu Akteuren außerhalb der Gruppe gibt. Die massive Reduktion der Freiheitsgrade des zu bildenden Gebildes führt zwanghaft zu einer Erstarrung und Verengung von Lösungsräumen durch die exponentiell ansteigende Menge an Nebenbedingungen. Dadurch ergibt sich auch, dass Wachstums- und Erweiterungsprozesse zu einer diskret unlösbaren Komplexitätserhöhung führen müssen.

Optimierungen finden nur noch für immer kleinere und immer selektivere Gruppen statt. Diese müssen gegen immer größeren Widerstand von immer mehr Gruppen und Strukturen stark normativ, mit hohem Täuschungsaufwand und Technologieeinsatz am Ende totalitär-absolutistisch durchgedrückt werden. Dadurch kommt es zu einer massiven Verschlechterung des Systemwirkungsgrades durch Vergemeinschaftung (um nicht Verstaatlichung zu sagen) der Lösungsfindungen. Alternativlos wird die zentralistische Minderheiten-Macht-Lösung zum Problem für fast alle. In einem funktionierenden föderalen System optimiert sich jede politische Ebene selbst und aggregiert nach oben ein relatives Optimum unter der optimalen Einhaltung der Randbedingungen der Ebenen. Dies stellt jedoch einen hohen Systemaufwand dar, der durch die Korrelation mit der Systemgröße das Wachstum solcher Lösungsfindungsprozesse natürlich begrenzt.

Jenseits von wie immer gearteten Überlegungen zu einer funktionierenden Gemeinschaft der europäischen Staaten gibt es eine real existierende Struktur, mit einer großen Anzahl an Fehlentwicklungen, Illusionen und kritischen Systemschäden.


  • Keine klare räumliche Definition von Europa, speziell an der Schnittstelle zu Asien. Aber auch Überseegebiete, Ex-Kolonien, Stützpunkte in EU-Staaten (z.B.: GB/Zypern GB/Spanien) – Israel - Grönland

  • Keine klare Definition der Souveränität der einzelnen EU-Staaten gegenüber von ausländischen Staaten (Stützpunkte der USA in Europa – wieviel Macht kann die USA auf welches Land wie stark projizieren?)

  • Abnehmende Autarkie und Autonomie bezüglich des Finanz- und Wirtschaftsgeschehens. Strategische Abhängigkeit von den USA, Abgrenzung zur NATO

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    DI Mathias Gruböck                                                             begonnen am 14.02.2026

    Pensionyst 

Iran UiSrAel Krieg

Krieg ist die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln. Krieg ums eigene Land berechtigt zur Anwendung aller Mittel. Mit Aggressoren, die die totale Vernichtung der Struktur eines Landes beabsichtigen, gibt es keine Kompromisse, da sie diese nur als Zwischenschritt zur Erreichung des Endziels erkennen. Für die Zielsetzung der totalen Systemzerstörung durch kriegerische Akte ist jeder Kompromiss der Verlust des Krieges. Ein Duell bis zum Tod einer Seite.

Speziell wenn eine Seite durch Machtgier und selbstbetrügerischer Überschätzung das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr nüchtern und emotionslos beurteilen kann. Lüge bindet unermesslich viel Energie und die Wahrheit setzt Kräfte frei. Die Lüge blendet alle, auch die Eigenen. Die Wahrheit ist und entwickelt einen Schneeballeffekt aus sich heraus.

Nehmen wir den obersten Religionsführer Ali Khamenei und den Präsidenten der USA Donald Trump. Der letztere lässt sich Teile der venezolanischen Ölerträge auf ein von ihm kontrolliertes Off-shore Konto überweisen, ist gut bekannt mit dem Epstein-Mafia-Eliten System und bezeichnet einen Religionsführer einer Weltreligion, den er gerade mit Teilen seiner Familie zum Ramadan ermorden ließ, als den größten Unmenschen den es auf der Welt gibt. Ali Khamenei hingegen hatte ein langes Leben hinter sich in dem er sehr selbstlos zum Wohle der Allgemeinheit gearbeitet hatte. 86. jährig, durch ein Attentat verkrüppelt und behindert und durch seine Fatwa gegen Atomwaffen sehr unter Druck, verstand, dass er dem IRAN nicht weiter helfen könnte. Er wußte, dass er im Fadenkreuz der USA und Israels lebt – er war im Juli 2025 erst der gezielten Tötung knapp entkommen. Da Selbstmord im Islam schwerstens verboten ist, konnte er nur aufhören sich zu verbergen und den Dingen ihren Lauf lassen. Er wußte, dass die Führungsebenen des Iran durch Mossad und CIA penetriert waren. Er lud die oberste Führungsebene zu sich nach Hause – der CimossAd mußten zuschlagen auch wenn es das ganze Timing durcheinanderbrachte. Möglicher Weise war ursprünglich eine Fals Flag – Operation geplant – daher das Gestammle der amerikanischen Führung. Wahrscheinlich hatte der „geführte“ Al Quds – Kommandant es nicht geschafft zeitgerecht Israel anzugreifen um ein Narrativ „Der Iran hat den Krieg begonnen“ zu rechtfertigen. Wie man erkennen kann wurde der Stehsatz schon überall eingestillt und wird sinnbefreit abgespult. Selbst Trump sagte, dass er gar nicht mehr weiß mit wem er die iranische Regierung besetzen soll, denn alle die in Frage kamen sind tot. Es schaut so aus als ob Ali Khamenei den Krieg mit dem ersten Angriff auf ihn selbst entscheidend beeinflußt hat.


  • die USA/Israel griffen zum 2. Mal mitten in Verhandlungen den Iran an, diesmal sogar obwohl, der Iran in Genf zu allen sehr rigiden Forderungen der USA Lösungsvorschläge machte. Unprovozierter hinterlistiger Angriffskrieg mit gezieltem Enthauptungsschlag gegen die politische Führung. Kriegsverbrechen vor den Augen der Welt.

  • Jedweder innerer Widerstand im Iran wurde durch die Märtyrerschaft Ali Khamenei`s im Keim erstickt. Gleichzeitig wurde die religiöse Dimension vollkommen verkannt und erzeugte massiven Druck in den Verbündeten der USA-Israels.

  • Um ein existentiellen Abwehrkampf zu rechtfertigen mußte einer „fals flag“ Operation unbedingt zuvorgekommen werden, indem man eine einmalige Chance für die Geheimdienste und Angriffskräfte präsentierte. Dadurch kam die Dramaturgie des UiSrAelischen Angriffs komplett durcheinander.

  • Die Iraner kämpfen einen Märtyrer-Krieg. Diese Kriegsform stärkt ihre Stärken und greift die Schwächen der Angreifer auf. Die Iraner sind sich sicher, dass sie mehr Schmerz und Verlust ertragen können als der Epstein-Westen der perversen Lustmaximierung. Dem Westen ist noch gar nicht klar worauf er sich da eingelassen ist.

  • Der Iran hat nur eine Überlebenschance und die heißt bis zum Ende gehen. Der Iran muß bis ganz zu Ende gehen bis die Angreifer tot sind. Der Iran bekommt nur einmal die Chance die Angreifer bei der Gurgel zu packen und ihnen die Luft (Energie) abzuschnüren. Man kann sich aber nur einmal opfern. In der Realität.

  • Die Deuropäer schießen wieder einmal um 5:45 zurück. Das ist, wenn schuldgespeiste Todessehnsucht Märtyrertum auf Wunsch des alten allmächtigen Opfers trifft. Tiefenpsychologisch entfaltet sich hier ein schwarzes Loch der negativen Materie deren Gravitation aus maßloser Gier erzeugt wird. Die Feldstärken der Nichtrealität entziehen durch die allumfassende Lüge jeder Wahrheit das Licht.

  • In Europa regieren die korrupten Wahnsinnigen die degenerierten Deppen. Die Anzahl der Parallelwelten ist undurchschaubar. Es greift nichts mehr ins andere, Europa zerfällt, der alte Kontinent geht in Eurasien auf. Deutschland wird ein Freizeitpark für Gehirnerweichte. Die Deutschen sind die dümmeren Amis – was kaum wer für möglich gehalten hätte. Der Unterschied: Amerikanische Politiker und Eliten sind käuflich, deutsche glauben den Wahnsinn, den sie verzapfen zum Teil wirklich und bekommen Geld dafür.


DI Mathias Gruböck                                                      Auf dem Weg nach Österreich, am 07.03.2026

Pensionyst

28 Dezember 2025

Is the US weak?

Wenn man den Ansatz, dass die USA ein geopolitisches Ziel an Frieden in der Ukraine haben etwas niedriger ansetzt, dann könnte man das Verhalten der USA unter anderen Gesichtspunkten beschreiben.

America first, Monroe-Doktrin 2.0 und Strategien der Indianerbekämpfung. Die Trumpregierung zeigt mehrere Verhaltensauffälligkeiten:

Sie zeigt vor allem Interesse an Konflikten in der Nähe von Öl- und Gasvorkommen. In allen Konflikten versuchen die USA ihre Verbündeten die Kämpfe austragen zu lassen um sich dann die Verfügungsgewalt über die Ressourcen zu gewinnen. Soweit nicht neu. Neu scheint jedoch die Trumpsche Strategie zu sein sich außerhalb des eigenen Hegemoniebereichs auf eine Mediator-Händlerrolle zurückzuziehen. Am Beispiel des Ukrainekonflikts: Hier schickt die Trumpregierung Unter-Händler aus, die offenbar mehr an der Profitabilität von Deals mit allen Seiten interessiert sind (z.B.: Soporoschija-Mining, Teil der russischen Gelder, Grönland, LPG-Deals, Tributzahlungen der Europäer, Waffenkäufe) als an Sicherheitsarchitektur für friedliches Zusammenleben und Prosperität) Hinzu kommt der wachsende Widerstand gegen den Einfluß der Israel-Lobby in den USA den man in Europa nirgends erkennen kann. Im Gegenteil, nach dem 7. Oktober und erfolgreicher Islamistenhetze ist Europa noch mehr mit dem Projekt Groß-Israel verbunden, obwohl die Bevölkerungen durch die Umsiedelungen aus diesen Gebieten schon vollkommen überfordert sind. Die Strategie wird weiter massiv gefördert und die aufkommenden Konflikte auf Russland gelenkt. Europa wird sowohl von den USA (mit maßgeblichem Einfluß der IL) als auch über das Großisraelprojekt in die Richtung Konflikt mit China/Russland gelenkt. (Indiz: Hüseyin Dogru – deutscher Staatsbürger der als Palestina-Journalist durch die EU-Russlandsanktionen für vogelfrei erklärt und seine gesamte Familie der Existenz beraubt wurde)

Um eine Eskalation auf Atomwaffeneinsatz zu verhindern, haben Trump und Putin in Ancorage auf Handsteuerung umgestellt, damit Kriegstreiber und Hetzer nicht allzu gefährlich mit dem Autopilotensystem zündeln können.  

Abstrakt: Trump läßt die Kräfte in Europa wirken, er schaut über seine Businesskollegen, dass er das meiste für sich und die USA an Gewinn rausschlagen kann. America and Donald first. Die Europäer sind so versponnen in allen Arten von Netzwerken, dass die bewegungsunfähig im Spinnennetz eingewoben sind. Sie können sich keinen Millimeter mehr bewegen und warten darauf gefressen zu werden. Ihr einziger Freiheitsgrad ist noch sich selbst in die Luft zu sprengen und ihre Frustration nach innen auszutoben.

Und zur Ausgangsfrage: Jain! It’s the corruption stupid!


DI Mathias Gruböck Baden, 28.12.2025

Pensionyst


04 Dezember 2025

Negative Wachstumsprozesse

Klimapolitik ist grün angestrichene Planwirtschaft! Marktwirtschaft ist organisches Wachstum - Klimapolitik Amputation und zentralistische Mangelverwaltung. Marktwirtschaft ermöglicht die Selbstorganisation von Angebot und Nachfrage. Klimapolitik ist die planwirtschaftliche Reduktion des Angebotes und Nachfrageverbot. Dadurch wird das Vermögen der selbstorganisierten Marktteilnehmer zerstört und die Macht des zentralisierten (Mainframe-) Apparates und digitalisierter bürokratischer Strukturen steigt. Diese Zentralapparate (z.B.: Kommissionen, Sowjets,...) bilden ein eigenenes politisches Biotop, das parasitär und realpolitisch entkoppelt von der Mensch-(Produktions-)Wirtschaftsbeziehung existiert.

Auf einer Metaebene kann man das Auftreten von nihilistischen (Marketing-) Konzepten und Ideologien in den "gottlosen" Gesellschaften des Westens durchaus als Versuch der wirtschaftlich aktivierbaren Sinnstiftung erkennen (oder einfach Propaganda). Die Grundsatzfrage "Ist der Mensch für die Wirtschaft oder die Wirtschaft für den Menschen da?" wird seit Ende des Kalten Krieges gegen das Individuum und immer mehr speziell für die Finanzwirtschaft entschieden. Das wird dann Zeitenwende oder Transformation genannt. Die Zeitenwende besteht darin, daß immer weniger Menschen im Westen im selbstorganisierenden Fließgleichgewicht zwischen Produktion und Bedarf sondern von der Wertsteigerung des Produktionskreislaufes (inkl. Wetten darauf) leben. 

Der Versuch eines Bildes: Immer mehr züchten Rennpferde um darauf wetten zu können, aber niemand züchtet mehr Arbeitspferde, um das Heu für die Rennpferde einzubringen. Auch muß die Anzahl der Rennen immer mehr steigen um ein Profit-Wachstum zu schaffen, daher stehen die Rennpferde auch weniger für die Zucht zur Verfügung. Marktwirtschaftlich würde jetzt das Heu teuerer werden und weniger Rennen wegen weniger nachkommenden Rennpferden stattfinden. Da das aber den Profit der "Renninvestoren" schrumpfen lassen würde, kommen die auf die Idee den Markt so zu beschränken, daß sie weiterhin "gewinnen" - also ein zentraler Ansatz eines monopolistischen Marktes. In diesem Fall bekommen nur noch die Rennpferde das Heu und Zucht von Arbeitspferden wird verboten. Gleichzeitig wird geforscht wie man die verbleibenden Arbeitspferde reduzieren kann. Ergebnisse: Arbeitspferde sind schlecht fürs Wetter, noch schlechter fürs Weltklima. Es wird an Krankheitserregern geforscht, damit man die Arbeitspferde bei ihrem Beitrag zum Klimaschutz und Heusparen unterstützen kann. Modernste Gentechnologien werden eingesetzt das Arbeitsleid der Arbeitspferde und ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Man erklärt den Stuten, daß sie die besseren Hengste sind und Hengsten, daß man sich in Wirklichkeit als Wallach viel wohler fühlt. Zum Schluß sagt man den verwirrten und hungrigen Arbeitspferden, daß irgend ein großer ausländischer Stallbesitzer unendliche Mengen an Heu hortet und, daß sich dieser Stallbesitzer auch noch das übriggebliebene Heu im Zockerlande holen will. Da gibt es nur eine Lösung: Krieg der Arbeitspferde und -wallachen gegen diese hengstorientierten Stallbesitzer. Profitmaximiernug durch die Chance auf viel Heu für die Rennpferde, neue Rennpferde und weniger Arbeitspferde. 

Am Ende des Geldes der Anderen durch die Monopolisierung der Märkte steht die schöpferische Zerstörung (Klimastrategie/Energiemärkte, Krieg, Gane of Funktion (!) Pandemien,). Oder am Ende eines monopolisierenden Keynes lauert ein destruktiver Schumpeter. 

DI Mathias Gruböck                                                                                    Nondorf, 04.12.2025

Pensionyst 

09 September 2025

Nichts Neues im Westen

Der Westen ist am Ende der Kolonialisierung der Welt. Jetzt kehrt er wieder zurück zur Feudalherrschaft die durch Automaten die Frohnarbeit machen läßt. Die ehemals freien Bürger werden zu reinen Kostenfaktoren, die gesteuert werden müssen.

Die USA versuchen noch die westliche Hemisphäre zu kolonialisieren, um ihre bankrotten Weltherrenbestrebungen zu finanzieren. Am Ende des Geldes stürzt jedes Imperium. Die westlichen Herrenreiter weigern sich aus dem imperialen Sattel zu steigen da sie auf ihr immer toteres Pferd immer höhere Wetten eingehen. Alter Indianerspruch: Wenn du merkst du hast auf ein totes Pferd gewettet, schick es in den Krieg, zahl ihm ein Staatsbegräbnis und bestrafe jeden der moralisch verwerflich nicht auf den toten Gaul gewettet hat als Saboteur und Überläufer. Notfalls einen Atomkrieg, dann sind alle Spuren des Scheiterns verwischt. Das Ende der Geschichte.

Und die Gier des Westens kam vor seinem Untergang. Sein Zinsen-Pyramidenspiel ist in der 6. Ebene und es braucht bald mehr Geld als es auf der Welt gibt, damit das Spiel nicht zusammenbricht. Daher auch die virtuell-digitale Geldsucht. Der Westen MUSS Krieg gegen alle führen, und da er immer mehr braucht werden die zu bekämpfenden Länder immer größer und stärker. Alle Tricks und Betrügerei helfen nicht mehr, der westliche Gaul wird kein Rennen mehr gewinnen. Er spielt bald nur noch Monopoly mit seinen NAhTOd-Kumpanen mit Monopoly-Geld und baut virtuelle Häuser und Hotels mit denen nach fünf Runden der gewinnt, der die teuerste Lage hat – und dann gehört ihm Monopoly. Echtes wirtschaftliches Treiben stört kolossal beim toten Pferd Monopoly und wird strikt unterbunden per Sanktion oder Zölle.

Die dümmste Lebensform im Westen sind jedoch die EU-Europäer und darunter wiederum die Deutschen. Seit mehr als 10 Jahren kämpfen sie nunmehr darum, dass aus Russland und Asien keine billigen Waren und Rohstoffe mehr bezogen werden können und, dass die reichen Russen und Asiaten ja kein Geld in der EU investieren und wenn sie das schon getan haben, dessen verlustig zu gehen. Die Deutschen sind wie ein Schäferhund darauf dressiert schwanzwedelnd in die USA zu apportieren und ja kein Futter aus dem Osten zu akzeptieren. Alle Befehle sind auf Englisch, die imperiale Herrschaftssprache in der EU und speziell in Deutschland. Wenn Amerika den Deutschen befiehlt zu springen, springen sie ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn die USA sagt „Fass!“ dann beißen die Deutschen wieder jeden aus blindem Gehorsam und fühlen sich auch noch gut und richtig dabei, da sie nur ihr konditioniertes Programm abspulen. Treue bis in den Tod ohne irgendwelche Rebellionen. Maximale Zeichen von Widerstand sind kurz mal zögern. Die Deutschen wissen dass sie untergehen werden aber sie sind stolz drauf, da sie ja das richtige machen und im Einklang mit ihren Konditionierungen. Vielleicht sollten der NATO und den USA die Deutschen ein warnendes Beispiel sein: Man kann nicht laufend alle Kriege verlieren und sich evolutionär zum Weiterbestand qualifizieren.


DI Mathias Gruböck Baden, 09.09.2025

Pensionyst





12 März 2025

Ramba Zamba

Man kann nicht nicht kommunizieren! Und diese kommunikative Offenbarung legt uns das Vorgehen von Friedrich Merz dar.

1. Phase: Adressierung der Wähler. Hier zeigte der Wahlwerber Merz, dass er ein klares Verständnis der Interessen der Wähler hatte. Man könnte sogar gewisse Kommunikationsstrategien erkennen, die darauf hindeuten, dass Themen, wie Migration forciert wurden um andere Themen, wie Kriegsrüstung nicht so sehr in den Vordergrund zu bringen. Grundaussage der Wahlkommunikation bleibt aber schlußendlich: Ich kenne deine Interessen Wähler und werde sie vertreten!

2. Phase: Ramba Zamba – Merz erhält die Mehrheit.

3. Phase: Jetzt werden die Interessen derer zu 100% umgesetzt, die nicht gewählt haben aber Merz in Position gebracht haben. Auffällig hierbei ist aus das Umschalten speziell des ÖRR auf Propagandamodus.

Konklusion: Herr Merz kennt die Interessen die er vertreten soll, vertritt aber diametral entgegengesetzte Interessen. Herr Merz hat sich in Davos im Jänner mit Herrn Larry Fink, seines Zeichens Chef von Blackrock, getroffen, er hat sich nicht mit Präsident Trump getroffen. Der Konflikt zeigt sich doch recht deutlich: Larry Fink kauft sich alles und alle und Trump läßt sich nicht kaufen.

Merz ist hierbei in gewisser Hinsicht natürlich benachteiligt, da er noch diese Scharade von der „Wählerinteressenvertretung“ abhalten muß. Im EU-Regime ist nicht einmal dieser hohle Ritus notwendig. Hier können neroische Kommissare ihre Macht ins unermessliche steigern indem sie die Interessen und Strategien derer umsetzen, denen schon fast alles gehört. Der letzte offene Punkt in dem Raubzug von Oben: Der Besitz und das Vermögen der Bürger – Wähler. Bis jetzt ging das so recht und schlecht mit dem Enkel-Trick und dem Ertrinkende-Eisbären-Schmäh aber jetzt läutet Merz die Ramba-Zamba-Zeit ein: Jetzt kommt die Mafia-Methode! Die Russen-Klima-Pandemie kann nur durch Gold-gab-ich-für-Eisen Deputate abgewendet werden. Super-Scam dabei: die europäische Wiederbewaffnung! Genauso real wie ein klingonisches Laserschwert. Ein Konglomerat von disfunktionalen Narrativen. Was ist Europa, was EU. Wo ist die EU-Armee und wie wird sie befehligt – auf Grund welcher Verfassung? Man könnte das Geld gleich den Finanzinvestoren geben und keine Panzer bauen, dann bräuchten wir auch keinen Krieg. Wäre sehr menschen- und ressourcenschonend. Lieber „Geld her oder Leben“ anstatt „Geld her und das Leben“. Also lieber Raub als Raubmord. Mit Van der Leyen und Merz als Hehler.

DI Mathias Gruböck Baden, 12.03.2025

Pensiolyst

27 November 2024

Fragen an Vucic

Betreff: Vucic - Fragen
Von: Motte <m.gruboeck@gmx.at> Datum: 27.11.24, 09:15
An: input@weltwoche.ch

  • Wie oft dürfen westliche Narrative noch auf die Realität stoßen, bis der Westen akzeptiert, dass er alt und nackt ist, seine Muskeln atrophiert sind und er unter Demenz leidet? Läuft der Westen Gefahr, nach dieser Erkenntnis aus Angst vor dem Tod Selbstmord in einem finalen Krieg zu begehen?

  • Spielen die westlichen Eliten russisches Roulett mit jetzt schon sechs Kugeln, weil sie Haus und Hof der letzten 5 und der nächsten 5 Generationen innerhalb einer Generation verzockt haben?

  • Sind die Deutschen in der Lage ihren Kadavergehorsam abzulegen oder marschieren sie schon wieder maximal geordnet geschlossen in den Untergang? Sind die Deutschen überhaupt demokratiefähig, da der Drang zur Bildung eines Volkskörpers mit einer Volksmeinung einem Mehrheitsbildungsprozess von freien Individuen entgegensteht?

  • Welche Kriegsziele verfolgt der Westen/USA/Europa in der Ukraine? Was kann Europa in der Ukraine gewinnen? Warum investieren die Europäer ihr letztes nichtvorhandenes Geld um keine billige Energie aus Russland zu bekommen?



DI Mathias Gruböck
Waldweg 143
3945 Nondorf
Österreich

30 Mai 2024

Die West-Europäer schaffen die Kurve nicht mehr

 

Der Westen hat sich in der Ukraine überinvestiert. Blödes Geschäftsmodell, falsche Grundannahmen und keinerlei strategische oder operative Kompetenz. Einziger Leitwert: Gier, und ihre operative Variante, die Spielsucht.

Die gierigen Zocker im tiefen Hintergrund sitzen am Tisch mit den Realpolitikern und Aufbaustrategen. Den einzigen Trumpf den sie noch haben ist die Drohung mit dem absoluten Chaos, dem totalen Krieg. Für sie ist das Scheitern ihres Bluffs und ihrer Lügenkonstrukte nicht bedrohlicher als ein Atomkrieg oder umgekehrt. Ihnen bedeuten ihre Zockkonstrukte mehr als das reale Leben, von dem sie schon lange entkoppelt sind. Sie stecken ihr Geld in wahnsinnige Projekte wie ewiges Leben, künstliche Nahrung, künstliche Krankheitserreger, Auflösung des Menschseins (Wokismus) und wettermachende Klimareligionen. Und natürlich, wie seit dem 30jährigen Krieg nicht mehr, in Kriege.

Macron, der aus dem Rothschildstall kommt oder die US-Demokraten-Präsidenten und die europäischen Linksparteien, die sich gerne vom Währungsspekulanten und Fico/Orban Feind Soros pampern lassen oder die käuflichen Konservativen, die eher im Solde von Blackrock-Fink-Strukturen (Aladin, das Finanzinformationssystem der Weltherrschaft) stehen, alle müssen sich bei Wahlen beweisen ob sie in der Lage sind die Mehrheiten für die Interessenspolitik der Gierigen zu beschaffen. Dann dürfen sie mitspielen und umsetzen. Dann können sie ein, zwei Amtsperioden ihr Geschick zeigen wie sie die Politik für die Gierigen den Bürgern als deren Interessen verkaufen. Zur wahren Kunstform wurde das in der EU entwickelt. Alle 5 Jahre tanzen irgendwelche zweitklassigen Politiker an und erzählen irgendwas von Frau Holle und den sieben Zwergen um dann wieder in der Brüsseler Willkür- und Lobby- und Korruptionswolke zu verschwinden.

Jetzt haben sich die Zocker aber schon alle westlichen Pots geholt. Sogar die selbstgenerierten (Corona) sind abgeräumt. Überall dort wo sie die Realitätskonstruktion und Deutungshoheit im Griff haben, dort gibts nichts mehr zu holen. In den Regionen außerhalb ihrer Welt gibt es noch Möglichkeiten Beute zu machen, jedoch stoßen sie hier auf ein bisher unbekanntes Problem: Die Realität. Hier können sie nicht mehr die Spielregeln selbst bestimmen, sind nicht mehr UEFA, Schiedsrichter, Spieler und Klubbesitzer gleichzeitig und in der realen Welt ist man nach einem Duell möglicher Weise wirklich tot. In den virtuellen künstlich angelernten Welten macht man einfach einen Restart oder verkauft das Unternehmen.

In der Ukraine müssen jetzt die Europäer ran, damit die gierigen Investoren nicht um ihr Geld umfallen. Putin paßt eh auf, dass die ukrainischen Schwarzerdeböden von Blackrock, Vanguard und Konsorten nicht Gefahr laufen eingenommen zu werden und er wird auch nicht Odessa einnehmen, damit die Konzerne nicht ihren Zugang zum Schwarzen Meer verlieren. Die Gierigen haben einfach nicht verstanden, dass die Russen sie ihre Geschäfte machen hätten lassen, weil sie verstehen das Konzept von Nation, Staat und Sicherheitsinteressen nicht. Sie haben noch immer die eher die nordischen Handelsstrategien der Wikinger und Angeln und Sachsen intus: Handel, der wie Beutezüge ausschaut. Märkte erobern. Ressourcen erobern und erfolgreiche Handelsteilnehmer vernichten. Sicher ist der Handel nur mit dem Schwert. Unterwerfung und Versklavung.

Jetzt muß also Macron ausrücken um Odessa zu halten und die NATO soll die Ostsee und die Arktis bekriegen. Die deutsche Bahn soll die ukrainische Bahn für die Flutung der europäischen Märkte mit Blackrock-Getreide aufbauen. Zahlen soll das alles der EU-Bürger. Die Deutschen zahlen den Blackrock-Reihnmetallern auch noch eine Panzerfabrik in der Ukraine mit Ausfallsgarantie. Lauter Konstrukte zum Gelddrucken. Fade, lauter Spiele bei denen sicher immer die Gleichen mit R gewinnen. Wenn da nicht diese blöde Realität mit echten Sprengköpfen wäre. Diese Realität unterwirft sich auch nicht der künstlichen Intelligenz oder virtuellen Spielereien. Auch ist sie nicht abhängig von der Stimmung in sozialen Medien oder wie sie in Wikipedia geframet wird.

Aber vielleicht ist das ja auch kein Problem sondern die Lösung für die WEF-Unnötigen. Der Blackrock-Chef meinte unlängst ja eh, dass Bevölkerungsausdünnung nicht das Wachstum von Robotik- und KI-Wirtschaft hindern würden. Also frohen Mutes auf in den Krieg. Faites vos jeux.


DI Mathias Gruböck

Pensionyst






10 Mai 2022

Abhängig von billiger Energie

https://www.youtube.com/watch?v=C1d7B8b7ZT8

Meiner Ansicht nach wird das wichtigste Thema dabei vollkommen vergessen: Der Preis! Es ist einfach die falsche Strategie wenn man von falschen Propagandaschlüssen auf falsche Maßnahmen übergeht. Deutschland (Österreich...) ist nicht von russischem Gas abhängig - wir sind von billiger Energie abhängig. Daraus zaubert unsere soziale Volkswirtschaft Wohlstand für alle. Wenn jetzt Milliarden investiert werden um Gas und Öl um ein Vielfaches zu beziehen, dann stimmen zwar die Megawattstunden wieder überein nur wandert der Wohlstand dann zu denjenigen die den 10fachen Preis und wohl auch Profit aus der Umstellung schlagen. Hinzu kommt noch, dass diese Umverteilung von Gaseuros in Petro- und Frackingdollar wohl langfristig auch noch die Währungsumrechnung zusätzlich Kaufkraft und Wohlstand abfließen lassen wird. Also, wenn man irgendwo den Plan gefasst hätte die Euro-Bürger ihres Vermögens zu berauben und es in den Dollarraum zu verschieben, dann müsste man es genau so machen wie es derzeit gespielt wird. Die Europäer spielen fleißig in einem Spiel mit bei dem sie auf allen Längen nur Risken erhöhen UND dafür auch noch blechen müssen. Das ist grenzwertig sinnvoll - der Rest der Welt schüttelt nur den Kopf und fragt sich ob die EU-EURO-päer irgendeinen Lemminge-Kurs gebucht hat. 
 
Wenn man die EU mit einem Übernahmekandidaten der 90er-Jahre vergleicht, dann sind alle Vorbedingungen für eine feindliche Übernahme (wenn sie nicht schon geschehen ist) erfüllt. Exponentielle Überschuldung mit keiner realistischen Rückzahlungschance aus dem Cashflow, das heißt, dass die Bestandswerte de facto schon verkauft sind, Rohstoff- und Vorprodukte werden vom Management bewußt verteuert und verknappt. Das politische Management wirkt überhaupt schon als ob es im Boot der Übernahmetreiber sitzen würde, es wird die eigene Währung bewusst geschwächt um der Überschuldung zu entgehen, was aber gleichzeitig die Übernahme zusätzlich erleichtert. Die Kostenstrukturen und Ausgaben werden bereits aus einem anderen Wirtschaftsraum vorgegeben. Um nicht massiv an Wert zu verlieren drängt das verbliebene Großkapital ebenfalls in den anderen Wirtschaftsraum und verstärkt dadurch die Übernahmekapazitäten des übernehmenden Wirtschaftsraumes. Faktum ist, dass nach der militärischen Hegemonie der USA über Europa, die informative Hegemonie, die mediale Hegemonie und die rechtliche Hegemonie folgte. Die totale wirtschaftliche Hegemonie ist seit dem CETA-NAFTA Einbahngleichrichtervertrag eingeleitet worden und dürfte schon mit Anfang 2020 finalisiert worden sein.

 DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 10.05.2022

Analyst

25 April 2022

Vorwärtsvergangenheitsbewältigung

YOUTUBE-Video 

Herrlich ist aber bei den Kommentaren auch zu sehen, wie wenig dieses jahrzehntelange Vergangenheitsbewältigungsgedöns wirklich geholfen hat. Da brauchts die Grünen in der Regierung um schnell mal eine Pause vom "der Klimawandel wird uns alle töten" über "Corona wird uns alle töten" zu machen um sich mit "Atomkriegs-/Erstschlagszenarien" oder dem Umbringen von Leuten die man nicht kennt, die einem nichts getan haben zu beschäftigen. Das alles nur weil ein paar Führer, von welchen geografisch aufgeteilten Welten auch immer, unterschiedliche Interessen haben. Als Treppenwitz der Geschichte kommt jetzt, dass sich die Grünen für Atomstrom, Frackinggas (Neudeutsch Freedom-Gas) und Kohle aus Australien samt damit produzierten Waffen und deren Einsatz in Kriegsgebieten einsetzen. Noch dazu im ultimativen Ressourcenkrieg wo die USA alles für die astronomischen Unternehmensgewinne der Öl/Gas-, Waffen- und Pharmamultis macht indem die EU auf all diese Gewinne verzichten um ihre schwachen jungen Jahrgänge in einem Krieg an der Ostfront, unter Anleitung des alten Kriegers Biden und seines SACEUR, zu verheizen. Der "Führer der freien Welt" der überall spielbestimmend dabei war wo in den letzten Jahrzehnten übermäßig das Blut spritzte. 

Weil ja das Klima retten wir dann ganz alleine in der EU. Also Politikern, die jetzt bei mehreren komplexen Themen eindeutig nachgewiesen haben, dass sie KEINE EINZIGE Entscheidung zur Verbesserung der gesellschaftlichen Gesamtsituation treffen konnten, beschäftigen sich jetzt "mit der Theorie von Welt-Atom-Kriegen" ohne einen EINZIGEN Verhandlungs-Ansatz zur "Praxis eines sofortigen Waffenstillstandes" abzugeben. Deutsche Panzer in der Ukraine die zusammen mit den ukrainischen Waffenbrüdern auf Russen, unter dem Jubel der kriegsbereiten Massen, schießen. Vielleicht schon mal die Standorte für die Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager für Russen für die deutsche Energiewende scouten!? Laut EU sind die Russen ja keine Europäer und noch dazu irgendwie andersgläubig...da tun sich Optionen auf. 

Und ENDLICH können die Deutschen diesen Stab der geschichtlichen Parierdaseins an den Russen weitergeben. Gar nicht so lange gebraucht das VdL-ensche "Friedensprojekt EU"/Friedensvorwärtsverteidungsbündnis NATO bis es wieder ordentlich kracht - und diesmal ist es keine "friedensstiftende Maßnahme". Für alle Schitstormer und Tastaturkrieger: ich bin Österreicher und meine das alles nicht ernst, weil WIR sind die besonders Guten, nur verlieren wir und unsere Staatenbünde/Reiche immer alle Weltkriege :-)) 

DI Mathias Gruböck                                                 Baden. 25.04.2022 Analyst

12 April 2022

Neutrales Kriegstagebuch

https://www.youtube.com/watch?v=qNeXbNY3HYQ 

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ein neutraler österreichischer Offizier, der angeblich gelobt hat, die immerwährende Neutralität Österreichs zu verteidigen ein Kriegstagebuch auf Englisch führt. (Neutralitätsgesetz, speziell Artikel 2) Noch dazu wo er offenbar angebliche Erfolge in der Kriegsführung einer Kriegspartei propagiert und sogar weiß welcher Brigardekommandant da gefallen sein sollte. Eine umfassende Analyse hätte meines Erachtens auch die Darstellung der russischen Kriegsseite beinhaltet. Bei 3:04 werden zwei Treffer auf russische Panzerfahrzeuge, die sich angeblich mit 25 km/h bewegt haben gezeigt. 2 Panzerfahrzeuge weiter hinten schaut es aber so aus, als ob dort ein Soldat abgesessen sei. Bei 4:01 wird wiederum die Reaktion der russischen Einheiten gezeigt, wobei an der Stelle wo die zwei russischen Panzer abgeschossen worden sein sollen keinerlei Spuren von Wracks oder Schmauchspuren zu erkennen sind. Bei 3:43 sieht man wiederum eine Art Rauchwolke aber auf Höhe der Tankstellenanzeige und den 2 Panzer voll intakt - jedoch jede Menge an Menschen auf der Straße, die eher wie die abgesessenen Mannschaften der Panzerfahrzeuge wirken. Dies wäre für mich als ehemaliges Mitglied eines Jagdpanzerbattalions und ehem. Panzergrenadier ein taktisch vollkommen unerklärliches Verhalten. Umso mehr die russischen Einheiten angeblich annahmen von Drohnen angegriffen zu werden - was aber wiederum gegen das Antwortfeuer durch die Bewaldung am Straßenrand sprechen würde. Nach den Bewegungsmustern müsste das angeblich Antwortfeuer auch Ewigkeiten nach dem Angriff der ukrainischen oder mit ihnen verbündeten Einheiten durchgeführt worden sein. Bei 4:11 sind zwei Frames erkennbar, bei denen im zeitlich ersten eine eigentümlich Verpixelung des einen "Antwortfeuerpanzers" zu erkennen ist. Die Rauchwolke dürfte aber auf Grund der offensichtlichen Windrichtung den gleichen Ursprung haben wie in 3:43. Es ist weniger einfallsreich als bewundernswert, dass ukrainische/allierte Einheiten aus einem auf der Autobahn offensichtlich nachrückenden Panzerverband exakt den Panzer des Brigardekommandanten abschießen. Eine Fähigkeit die zuletzt erst US-Einheiten im Irak 2020 nachweisen konnten. 

 DI Mathias Gruböck Baden, 11.04.2022 Analyst

01 März 2022

Spieletheoretische Überlegungen

https://www.youtube.com/watch?v=rPKqsczmFF0

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Rieck,

ich habe Ihr oben verlinktes Video gesehen, was bei mir verschiedene Überlegungen ausgelöst hat. Wenn ein Spieltheorie oder ein Modell eine falsche Prognose erzielt, dann sind meines Erachtens nach nicht die Spieler Schuld sondern es waren wohl Modellierungsparameter die nicht genügend Berücksichtigung fanden.

Mögliche Modellierungsfehler:

1.) Falscher oder nicht vollständiger Spielekontext

2.) Falsche oder nicht berücksichtigte Spieler

3.) Falsche Annahme oder Einschätzung der gespielten Runden

4.) Falsche oder nicht vollständige Einschätzung der Gewinn/Verlustchancen aller Spieler

Eine nicht ganz hinreichende Erklärung des Versagens der eigenen Modelle ist es eine Gruppe oder gar einen einzigen Spieler als Verrückten, Dämonen, Faschisten, Kommunisten, das Böse an sich usw. zu erklären, weil dann bräuchte man die Spieletheroie gar nicht sondern könnte gleich die einzelnen Pressestellen der jeweiligen Spielegruppen abfragen. Speziell wenn Abwertung und „Containment“-Politik respektive Spielstrategien bei einzelnen Spielern seit Jahr und Tag zum Grundsatz des einen, spielbestimmenden Spielers gehört.

Welches Spiel wird gespielt? Was ist der Kontext der einzelnen Angriffskriege seit dem Ende des kalten Krieges?

Der gemeinsame Nenner aller Kriege seit dem Beginn des „Krieges gegen den Terror“ hatten einen gemeinsamen Nenner: Erbeutung und den Transport von fossilen Energien. Wenn man die Liste der größten erdölproduzierenden Länder und die Länder die seit 9/11 angegriffen wurden oder zumindest einem Regimechange/Putsch erleiden mussten, dann kommt es hier zu einer nahezu eineindeutigen Überdeckung. Wenn man noch Transitländer mit strategischen Pipelineprojekten hinzurechnet, hat man alle Kriegsgebiete der letzten 20 Jahre zu 100%. Das einzige Land mit großer Erdöl und Erdgasproduktion, das nicht angegriffen wurde sind die USA, die wiederum waren zu 100% an allen Angriffen oder Putschversuchen auf andere Länder direkt beteiligt. Hieraus könnte man das Spieltheorem oder Muster ablesen, dass die USA sehr viel investieren um den Weltmarkt für Öl und Gas zu kontrollieren. Es wäre auch eine sehr sinnvolle Strategie wenn man das Ziel, wie die USA hat, über die gesamte Welt zu herrschen. (Führungsmacht der freien Welt, einzige Supermacht oder so ähnlich in der Selbstbeschreibung) Aus Sicht der US-Spieler käme es hier zu einer Detailstrategie für Europa, dieses vom ressourcenreichen Russland zu trennen, nachdem die finanzwirtschaftliche Übernahme der Ressourcen scheiterte (Chordokowski-Verhaftung 2003/Rede Putin im Deutschen Bundestag 2003)

Über die folgenden fast 20 Jahre wurde eine zunehmende Hegemonie über die Energieversorgung Europas durchgeführt, der sich zum Beispiel in Spielschritten wie den im NDAA von 2020 eingebetteten Spielzug „Protecting Europe`s Energy Security Act von 2019 darstellt. Die Verknappung von Transportkapazitäten (US-Putsch in der Ukraine, Nordstream 2) kann an sich nur ein Ziel haben, den Preis zu steigern und die Versorgungssicherheit zu reduzieren. Hinzu kommt, dass die USA ihre Spielposition durch Stationierung von militärischen Kräften in unterschiedlichsten Konstellationen (Bilateral, willige Staatengruppen, NATO-Bündnis) und unterschiedlichsten Weisen unterstreicht. Zuletzt wurde der Beschluss des irakischen Parlaments für den Abzug der US-Besatzungstruppen nicht einmal ignoriert. Das heißt die USA definieren offenbar die Spielregeln die gelten und eroberte Ressourcen werden durch militärische Macht geschützt. Alle, den US-Ansprüchen zuwiderlaufenden Interessen und Projekte stellen offenbar einen Angriff auf die USA dar (vergl. US-Pipelinesanktionen im Rahmen des US National Defense Act`s). In der Logik des US-Spielteilnehmers (oder in der Eigendefinition: Spielleiter) sind also alle eigenen Angriffskriege und Putschs ein völkerrechtlich gedeckter Akt der Selbstverteidigung (der Position des Weltherrschers) und jeder Widerstand dagegen ein Angriff auf die Position der USA, was wiederum einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt.

In den Augen der USA können sie bei der Strategie die Europäer und die Russen aufeinander zu hetzen nur gewinnen. (Steigerung der Waffenexporte, mehr militärischer Einfluss, Kontrolle über den eurpäischen Energiesektor (Abschuß von Undingern wie der Energiewende und dem Ausstieg aus der Nuklearenergie), Ausdehnung der Kontrolle über die EU und den EURO) – Gleichzeitig hatten die Russen kaum eine Chance mitzuspielen, da die USA permanent die bisher erzielten Spielgewinne (Abrüstungsverträge, G8-Einbindung, Vertrauensbildende Maßnahmen, OSZE, UNO-Sicherheitsrat, Nichterweiternugszusagen, usw.) ersatzlos strichen und über Angebote der Russen nicht einmal redeten – mehr noch, die Russen wurden ausgelacht, verspottet und verhöhnt wenn sie versuchten ihre Position darzulegen oder gar zu halten. Analogien hierzu findet man in Deutschland beim Thema der Wiedervereinigung, wo der Osten noch verspottet und abgewertet wird wenn er sich eher erobert fühlt als auf gleicher Höhe wiedervereinigt.

Nachdem mit Russland niemand reden wollte oder im Falle der Europäer, diese auch nichts zu sagen haben ohne die Erlaubnis der Führungsmacht, begann Russland seine Wahrnehmung des Spieles sehr transparent und offen (jedenfalls im Internet) darzulegen. Da kann man dann in der Spielanalyse ein zunehmendes Auseinanderklaffen der Spielzüge und deren öffentlichen Darstellung feststellen – aber das vor allem im Westen. Speziell in Europa hat man das Gefühl, dass es die größte Gefahr darstellt wenn die Russen ihre Position in den Medien darstellen können, wo wir ja doch alle spätestens seit Corona wissen, dass unsere gefilterten Leitmedien die einzig richtigen Fakten und alle Wahrheit der Welt haben. Spieletheoretisch ein eher schräger Ansatz. Dann kommt es zu solchen spielerischen Lizitationen: auf westlicher Seite sagen thinktank-nahe Meinungsbildner, die Russen sind vollkommen neurotisch wenn sie sich vom Westen angegriffen fühlen – gleichzeitig sieht man einen russischen General, der referiert um wieviel die US/NATO-Übungen an den russischen Grenzen zugenommen haben, bei denen die Kampfbomber das Ausklinken von taktischen Atombomben üben und wie britische Kampfschiffe im Schwarzmeer in russische Hoheitsgebiete eindringen um Verteidigungsmaßnahmen zu aktivieren, die von begleitenden Überwachungsflugzeugen aufgezeichnet werden.

Jetzt sagen dann wieder alle Spielkommentatoren sofort, ah geh, die sollen sich nicht so aufregen, das ist doch lustig gemeint (so wie der Kapitän des britischen Kampfschiffs). Also schauen wir mal nach (spieletheoretisch): Hat die USA schon einmal einen Angriffskrieg wegen Ressourcenerbeutung gemacht? Haben sie schon einmal Länder destabilisiert oder durch eine Putsch einen Regimechange hervorgerufen? Geben die pragmatischen US-Amerikaner 700 Milliarden Dollar jedes Jahr fürs Militär aus, damit sie es dann nicht nutzen – oder müssen die jedes Jahr zumindest 700 Milliarden wieder reinspielen? Wenn die USA in Polen und Rumänien (und, wie von den Russen befürchtet bald auch in der Ukraine) Raketensystem aufbauen, die angeblich gegen die Bedrohung aus dem Iran gedacht sind, stimmt das auch wirklich? Wenn diese Raketensysteme wirklich nur defensiven Charakter haben warum kündigen die USA dann einseitig den Mittelstreckenraketenvertrag INF und verhandeln nicht einmal über ein Moratorium mit den Russen? Warum werden dann die Raketenbasen in Rumänien und Polen für die neuen atomaren Mittelstreckenraketen tragfähig gemacht? Ist Putin wirklich ein durchgeknallter Hosenscheißer weil Atomraketen der USA in 7 bis 15 Minuten in Moskau einschlagen können (und in St. Petersburg in einem Wimpernschlag)? Warum fragt Putin:“ Warum denkt der Westen wir sind Vollkoffer?“? Warum bekommt man das Gefühl, die einzigen Vollkoffer sind die Europäer, die permanent Kriege für die Vorherrschaft der USA (Dollar) führen und sich zur Not auch noch das eigene Bein weghacken – besonders die Deutschen? Sind die Deutschen wirklich so bescheuert oder einfach nur besetzt?

Ihr Modell hatte nur ein kleines Manko: die letzten zwei Runden, die an die Russen gingen waren immer damit verbunden, dass sie nicht nach den Regeln des Westens spielten (Krim, Syrien) Wahrscheinlich gehen noch ein paar Runden an die Russen (Venezuela, Guatemala) da sich die westlichen Eliten feiern, weil sie die ausgestreckte Hand der Russen nach der Wende entgegen aller Versprechen ausgeschalgen haben und die Russen jetzt zum eigenen Schaden Richtung China treiben. Den einzigen Irrsinn sehe ich im Westen, weil ich speziell in Europa hier überhaupt keinerlei Gewinnchancen sehe – eher ein Lose – lose und weil sich die Europäer noch in Selbstzerfleischung zu übertreffen suchen. Allen voran die Deutschen, die hier schon einige Übung über die letzten Jahre aufgebaut haben. Was wollen die Europäer? Spielen die überhaupt noch mit? Oder geht es nur noch um die Ausbeutung der letzten verbliebenen Assets für ausländische Eliten, zu denen sich unsere Führer dann so gerne im Ausgedinge gesellen (oder gar immer schon Teil dieser Spiel-Systeme waren)

Die Reaktion vieler im Westen ist derart irrational, was wahrscheinlich auf die jahrzehntelange Selbstwahrnehmungspropaganda des Westens zurückzuführen ist. Wer nur in einfachen Chancen denkt (Gut/Böse) und sich permanent in seiner Wahrnehmung manipulieren lässt, darf sich nicht wundern wenn er beim Pokern mit den Großen oder den ins Eck gedrängten sein ganzes Geld und noch die Hosen dazu verliert.

Ihr Modell hatte nur einen Fehler: Sie haben die russische Position falsch eingeschätzt – die gehen all in! Weil die haben aus dem Schicksal der Indianer in den USA gelernt und nichts zu verlieren.

DI Mathias Gruböck, Analyst                                                                                Torrox, 01.03.2022

10 Januar 2022

Unbelegt korrigiert

Betreff: "Bericht" über "Pathologie-Konferenz"

Von: Mo <m.gruboeck@gmx.at>

Datum: 09.01.22, 20:30

An: faktencheck@correctiv.org

Kopie (CC): mottel@posteo.de


Sehr geehrter Herr Bau,


ich habe Ihren Artikel gelesen und habe dabei einen logischen Hänger: Experte A stellt eine These auf, der Experten (welche genau?) wiederum nicht folgen. Fachverbände distanzieren sich von den Aussagen (?) - zum Beispiel offenbar die DPG. Der eine Experte befindet sich im Ruhestand - der Fachverband nicht. Um freie Forschung zu betreiben ist es vielleicht nicht von Nachteil im Ruhestand zu sein. Natürlich steht es den Fachverbänden frei eigene Aussagen über Themen zu treffen (laut Wikipedia: Die DPG wird derzeit unterstützt von: AstraZeneca, Agilent, Pharma Roche, Pfizer, MSD, dianova und IQ Network (Stand: Februar 2019)) - nur sind dann diese Aussagen ebenfalls nicht belegt. Als Techniker tue ich mir schwer die unbelegte Aussage eines Experten(gremiums) als Wertung der Unbelegtheit einer anderen Aussage heranzuziehen. Noch dazu es hier nicht um ein Gerichtsverfahren geht, sondern um Indizien, die jemand einer gewissen Ursache zuschreibt. Wäre es hier nicht viel wichtiger sich diese Indizien genauer Anzuschauen anstatt einfach abzutun - ich glaube hier hat niemand was vom Rechthaben! Ich dachte, die ganze Veranstalltung passiert um Gesundheitsrisiken zu reduzieren. In Österreich hat vor 2 Tagen ein Mitglied der Corona-Task-Force im Bundeskanzleramt erklärt, dass ein Teil der Übersterblichkeit in Österreich nicht durch Corona hervorgerufen werden können. Ich bin mir nicht sicher ob irgendwer eine plausible Theorie darüber hat, woher die zusätzliche Übersterblichkeit kommt. Da gibt es offenbar ein paar Forscher, die sicherlich keine finanziellen oder karrieremäßigen Interessen mehr haben und sagen sie hätten Indizien für etwas gefunden. Ist es nicht etwas zu trivial das einfach unbelgt als unbelegt abzutun, weil wir sind uns einfach sicher, da ja noch nie etwas unerwartetes oder langfristig negatives in der Pharmageschichte passiert ist und wir ja die Impfstoffe rolling review-vorläufig freigegeben habe. (mRNA Impfstoff gegen Dengue auf den Philippinen, Contergan, Duogynon, Schweinegrippeimpfung-Nakrolepsie - bis hin, dass 5% Krebsrate für Glyphosat kein Problem ist wie vorher Agent Orange, das dreckige Dutzend (...))


Ich bin da auch etwas patschert mit dem Herausfinden welche Stiftungen, Institutionen und Unternehmen Ihre Arbeit sponsorn. Im Internet lauf ich da irgendwie im Kreis. Wäre ja spaßig, wenn das die Gleichen wären die auch andere Fach- und Interessensverbände so forcieren. Oder gar die gleichen, die auch so großzügig zu südafrikanischen Labors sind.


Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck

Analyst

Österreich


"Bericht" über "Pathologie-Konferenz"

1 von 1 09.01.22, 23:50

08 Januar 2022

Der Intriegenstadl

 Da verschwammen (und verschwimmen) schon länger die Grenzen zwischen Partei und Staat. Retrospektiv klingt das wie ein schlechter Scetch. Die ÖVP als World Trade Center in nur 9 Tagen vom Auffliegen bis zum NSR Beschluss. Schon damals waren es sicher die Russen.

Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates vom 11. September 2019
betreffend relevante Information für die Öffentlichkeit über einen Hackerangriff auf die ÖVP Parteizentrale


Der Nationale Sicherheitsrat hat in seiner Sitzung am 11. September 2019 beschlossen:

Am Montag den 2. September 2019 gelangten vermeintliche „Buchhaltungsdokumente“ der ÖVP an die Öffentlichkeit, in denen „Wahlkampfkosten“ aufgeführt werden. Diese Dokumente würden nachweisen, wie die ÖVP bewusst die gesetzlichen Vorgaben zur Deckelung der Wahlkampfkosten umgehe.
Vier Tage nach der Veröffentlichung der Dokumente, am Donnerstag den 5. September 2019, informierte die ÖVP im Wege einer „Pressekonferenz“, sie sei Opfer eines gezielten Hackangriffs geworden. Laut dem Bundesparteiobmann der ÖVP wurden Daten nicht nur entwendet, sondern auch verfälscht. Die „Hacker“ hätten sich am 27. Juli 2019 Zugang zu einem ÖVP-Server im Internet verschafft.
Dann hätten sie von einem hochrangigen ÖVP-Mitarbeiter, der die Zugriffsberechtigung zu allen Datenträgern im ÖVP-Datenraum besitzt, die Passwörter abgesaugt. Auf diese Weise seien sie am 11. August 2019 in den privaten ÖVP-Datenraum eingedrungen. Sie hätten sich vom 11. August bis 27./28. August frei in den ÖVP- Datenträgern bewegen können.

Diese Sachverhaltsdarstellung, sofern sie von Substanz und keine Desinformation ist, impliziert die Begehung diverser mit beträchtlicher Freiheitsstrafe bedrohter Handlungen und würde einen Eingriff ungekannten Ausmaßes in den fairen demokratischen Wettbewerb in der Republik Österreich darstellen.

Die Republik befindet sich unmittelbar vor einer richtungsentscheidenden Wahl. Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, was und wem sie glauben können und was oder wem nicht. Umso wichtiger erscheint es, die Bevölkerung seitens der Bundesregierung mit jenen Informationen auszustatten, die eine mündige informierte Wählerentscheidung am 29. September 2019 ermöglichen.

Zu diesen Informationen zählen auch ob ein solcher „unberechtigter Zugriff“ durch einen außenstehenden Dritten nach den Informationen der Bundesregierung überhaupt stattfand, aufgrund welcher bekannter Tatsachen von einem gezielten Hackerangriff eines außenstehenden Akteurs ausgegangen wird und ob es Hinweise darauf gibt, welcher Art von Akteur hinter dem Angriff steht.

Der Nationale Sicherheitsrat empfiehlt daher der Bundesregierung, jene ihr zur Verfügung stehenden Informationen betreffend des vermeintlichen Hackerangriffes auf die ÖVP mit der Öffentlichkeit zu teilen, die den Bürgerinnen eine auf Tatsachen gegründete Beurteilung derSituation ermöglichen.

 

Der Nationale Sicherheitsrat beschließt weiters, dass hinsichtlich des Beschlusses über diesen
Antrag die Vertraulichkeit aufgehoben wird.

09 Dezember 2021

Wie kommt der Staat an meine Gesundheitsdaten?

An die Datenschutzbehörde,

mich erreichen Schreiben des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz die offenbar auf meine Gesundheitsdaten vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen zurückgreifen. Ich habe mich bereits 2018, nach den ersten Versuchen der damaligen Regierung die ELGA-Daten für Dritte zugänglich zu machen, von dieser, von mir ursprünglich sehr begrüßten Datensammlung, aus diesem Grund abgemeldet. Ich möchte auch nicht im Zuge einer Gesundheitsmaßnahme (Impfung) meine Gesundheitsdaten dem EU-COVID-Certificate System übergeben, damit dann Zertifikatsgültigkeiten von mit unbekannten Institutionen freigeschalten, verlängert, verkürzt oder gar wieder bei nicht gewünschtem EU/Staatsbürgerlichem Verhalten entzogen werden. Ich beharre auf mein Recht, dass sich zu meinen persönlichen Gesundheitsdaten keine staatliche Institution Zugang verschaffen darf, um damit ihre Hegemonie über den Bürger autokratisch ausüben zu können. Noch dazu wo es die Verwaltungsbehörden gar nicht interessiert wie mein Antikörperstatus ist (vergl. Dunkelzifferstudie der Statistik Austria (63% nicht erfasste Infektionen)). Zum ersten Mal seit der Herrschafft der Nazionalsozialisten werden ärztliche Atteste wieder vom Verwaltungsapparat ausgestellt und das ohne jedwede Feststellung des gesundheitlichen Status (weder vorher (Antikörper) noch nachher (vergl. Impfkommission: Nonresponder))

In dem Anschreiben erklärt mir offenbar das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, dass mein "Risiko, auf der Intensivstation behandelt werden zu müssen oder an COVID-19 zu versterben" deutlich sinkt. Woher kennt das Bundesministerium mein persönliches Risiko? Bis zum 29.11.2021 sind laut AGES von den ca. 6.000.000 Österreichern unter 55 Jahren in ca. 22 Monaten genau 299 Menschen an und mit Corona verstorben. Gleichzeitig bekommen laut Pfizer ca. 11 von 100.000 Menschen durch die Impfung eine Herzmuskelentzündung. Wieviele andere Arten von Blutgerinseln zusätzlich auftreten gibt die Impfkommission nicht quantitativ an. Über dieses Risiko klärt, die Behörde die bis Q2/2022 in Summe 48.000.000 Impfdosen (!?) verimpfen will, mich aber nicht auf, noch versucht sie mir Alternativen (andere Impfungen, andere Medikamente) anzubieten, da eine Behörde ja kein Arzt ist.

Meine Frage ist: Bin ich jetzt  Patient der EU, der österreichischen Bundesregierung auf Grund von Notstandsgesetzgebung oder irgendeiner subalternen Behörde? Bundesheersoldaten und Polizisten kontrollieren meine Gesundheitsdaten ohne meinen Gesundheitszustand zu kontrollieren. Wozu gibt es eigentlich die SV-DSV?

Meines Wissens nach ist das EU-COVID-Certificate System nicht mit einer Ablauffrist versehen, sondern wirkt als ob es als zukünftiges Berechtigungssystem für Zutritte, Reisefreiheit, (soziale) Bonitäten, aber auch Meinungsfreiheit (vergl. Aussperrung von Ungeimpften aus dem ORF), Arbeitsrechte, Wahlrecht bis hin zur Berechtigung für Sozialversicherungsleistungen aufgebaut wird. Ein System wie es angeblich erst in China existiert.

Diese Anfrage an die DSB ist wahrscheinlich genau so sinnentleert wie die vor gut 10 Jahren an das BvT nach dem DSG2000 mit der klassischen Antwort: Es werden seit dem Soundsovielten (Tag der Anfrage) keine Daten von Ihnen im System XYZ verarbeitet. Auch wenn der OGH erst kurz zuvor diese Nicht-Auskunft gerügt hatte. Eigentlich eine implizite Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck

Am Flachhard 24

2500 Baden