24 April 2017

Verordnete Kultur


... und ich dachte immer, dass wir eine Verfassung haben... bin gespannt, wie man dann noch Russlandbashing betreiben will. Wo genau liegt eigentlich das Abendland? Müssen dann Christen aus anderen Ländern (USA, Deutschland, Russland, Nigeria, Südafrika, britisch Vergin Islands, Kuba) die bei uns leben wollen auch die Werteschulung machen oder nur Juden und Moslems? Oder die Aschkenasen-Juden nicht, da wir da doch schon zu viele christlichen Werte- und Kulturunterscheidungen betrieben haben und wir Israel (also diejenigen 75% die nicht zu den Arabern und schwarzen Juden gezählt werden) also jetzt einfach zum Abendland zählen. Und die USA und Kanada. Und Australien und Neu Seeland. Also überall wo Weiße leben und direkt etwas zu sagen haben? Also Südafrika nicht mehr? Das wird eine Superfrage in der Millionenshow: Ein weißer und ein schwarzer Südafrikaner wollen in Österreich leben - wer muß aller eine Werteschulung machen? A beide, B der Türke, C Mulsims oder D schwarze nichtchristliche Morgenländer? Oder noch eine lustige Frage: Warum muss ein Deutscher mit türkischem Hintergrund bei uns keine Werteschulung machen und sein Cousin aus der Türkei schon? Oder warum muss ein deutschtürkischer Doppelstaatsbürger auf einer österreichischen Uni keine 5000.- Euro zahlen während ein österreichischer Präsenzdiener, den vielleicht noch seine Eltern auch in der Türkei angemeldet haben seine Staatsbürgerschaft verlieren kann? Und geheime Listen bei der Staatspolizei/BMI die eine spezifische Ethnie kontrolliert - vielleicht einmal den Opa fragen, wie er damals das gemacht mit diesen kulturfremden Personen. So kann Integration gelingen. Gerade bei der Gruppe, die wahrscheinlich am wenigsten Probleme bereitet relativ zu ihrer Größe. Genau so bringt man ganz friedliche Menschen dazu aus ihrer Mitte zu kommen und sich auffälliger zu Verhalten. Beim Anwerben der Türken verlangte noch niemand Deutschkurse, Werteschwüre und Christentumkompatibilität. Damals reichte es noch wenn sie arbeiteten. Jetzt tun alle so, als ob die Nachkommen dieser Gastarbeiter Österreich täglich dankbar sein müssten, dass ihre Eltern oder Großeltern angeworben wurden. Integration heißt wahrscheinlich in erster Linie Heimat sein. Punkt. Jetzt überschlagen sich die Politiker darin allen anderen zu erklären, dass sie hier nicht heimisch seien (abgesehen davon, dass mir eine derart homogene und auch regional konsistente österreichische Leitkultur so überhaupt nicht darstellbar erscheint - außer man macht die übliche Vereinfachung - Österreich = Wien)

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 24.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

Bürger - innenbewegung


Motte Allerechtevorbehalten mit "Bürger_innenbewegung" ist einem offenbar kein sprachverhunzender Blödsinn zu verwirrend um ihm nicht auf dem Frauenförderungsaltar zu huldigen. Politisch korrekt-verballhornte Kunstsprachen sind derart hirnwichserischer Unfug, der bisher nur aus totalitären Systemen kam. Am besten gleich Englisch sprechen - weil in englischsprachigen Ländern alle nur noch weiblich denken. Immer schön brav PC sprechen, weil sonst könnte ja noch jemand glauben man meint bei Bürgern nur Männer?! Ich hab auch viele Töchter, glaube aber nicht, daß man ihnen durch Rapeinlagen in der Bundeshymne Oder Binnen-I (oder _ Unterstrich-Akrobatik) auch nur irgendetwas hilft! Bürger_innenbewegung - echt jetzt?!?!

Dabei gäbe es viel mehr Dinge die man wirklich aufmischen könnte. Zum Beispiel der de-facto Wahlbetrug von gewählten NR-Repräsentaten, die angeblich direkt von Wählern aus einer parteigebundenen Liste gewählt wurden und plötzlich in einem anderen NR-Club sich deren Clubzwang unterwerfen. Das soll ein freies Mandat sein? Kein Mensch in Österreich kennt seinen Deputierten im Parlament. Dann kommt der „Zukunftsfond“-Österreich mit seinen Versorgungsjoblern und präsentiert noch Umfragen, dass die und die sich angeblich einen „starken Mann“ wünschen würden und parlieren dann weiter vom Führerprinzip und dergleichen. Wenn man den Abfrageterminus nur etwas mit weniger propagandistischem Ausschlachtungspotential gewählt hätte, dann würde man wohl noch mehr Zustimmung ernten: Einen direkten, ordentlichen, starken (unerschütterlich und prinzipientreu) und persönlichen Vertreter im Nationalrat der wirklich die Interessen seiner direkten Wähler vertritt (und sich nicht durch Clubzwänge und Lobbymassagen weichschlagen läßt) wünschen sich die Menschen. Diese denken ja nicht einmal so weit, dass man mit Hilfe der elektronischen Netze ja vielleicht auch wirklich direkt mitbestimmen/abstimmen könnte. Die gleichen „Volksvertreter“ die laufend ihre Gesinnung für einen sicheren Sitz im Parlament austauschen erklären dann dem Wahlvolk, dass es zu deppert sei um zu wissen was seinen Interessen dient und was nicht. Da könnten die NEOS einmal mutig sein und ein Wahlversprechen abgeben – dass sie zum Beispiel eine Plattform ihren Wählern (und vielleicht auch Nichtwählern) zur Verfügung stellen, die sie die Themen abstimmen lässt. Wenn schon die derzeitige Regierung die Interessen der Wirtschaft als Staatsziel (also in die Verfassung?) festschreiben will (also ist man dann Staatsgefährder wenn man gegen Interessen von Konzernen und Lobbys ist?) könnte man ja sicher ein Gegenkonzept lancieren, dass da heißt: „Moderne Techniken für eine wirkliche Demokratie nutzen“. Stell dir vor die Menschen könnten wirklich darüber entscheiden wie sie zusammenleben wollen. So ganz ohne obrigkeitsstaatliche beamtete Verwaltung. Das wäre mal eine Bürger-Innen-Bewegung die der Demokratie einmal Stärke und Echtheit einhauchen würde.

DI Mathias Gruböck                                                                                                Baden, 24.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

21 April 2017

Sehr eigenartig

Mögliche Verbindung zu Terrornetzwerk unklar
Völlig unklar war auch am Freitag noch eine mögliche Verbindung des Mannes zu einer Extremistenorganisation. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte das Attentat wenige Stunden nach der Tat für sich reklamiert. Allerdings tut der IS das häufig, meist mit ähnlichen Worten. Den mutmaßliche Attentäter von Paris nannte das Extremistennetzwerk „Abu Jussef al-Baljiki“ („Abu Jussef der Belgier“). Eine Verbindung sei aber fraglich, hieß es etwa im „Express“. C. war kein Belgier, sondern französischer Staatsbürger.
Ein tatsächlicher Belgier, der nach dem Schusswechsel zur Fahndung ausgeschrieben worden war, stellte sich den Behörden. Der Mann habe sich in einem Polizeirevier in Antwerpen gemeldet, wie der Sprecher des französischen Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, sagte. Seine mögliche Rolle ist allerdings unklar.
Offenbar waren in der Wohnung des 35-jährigen Mannes Waffen und ein für Donnerstag ausgestelltes Zugsticket nach Paris gefunden worden. Die belgische Polizei informierte die französischen Behörden. Es soll außerdem eine Namensähnlichkeit zum mutmaßlichen Paris-Attentäter bestehen.“ (orf.at) 
 
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Da lauft alles wie gehabt, Anschlag und schwupps meldet sich AMAK (eine Portal, das man nirgends findet und wo immer nur irgendwelche Dienste vermelden was die angebliche IS-News-Argentur da von sich gibt) Jetzt schreiben die Franzosen einen Belgier zur Fahndung aus. Die „IS-Argentur“ berichtet sofort von ihrem Mann, dem Belgier – dann stellt sich ein Belgier in Antwerpen, nur blöder Weise hat ein Franzose namens C. geschossen. Wenn man jetzt ganz hinterfotzig ist könnte man glauben der IS schreibt von der französischen Polizei ab. Tut man natürlich nicht. Anschlag während der Live-Sendung im französischem Fernsehen – reiner Zufall. Der Zufall ist schon ein Hund – wenn man heutzutage nicht als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden will, muss man schon verdammt viel an komische Zufälle glauben. Wie ist das eigentlich mit Wahlen während eines Ausnahmezustandes? Ist das geregelt? Oder gelten da auch gesonderte Regeln für Wahlveranstaltungen und Stimmabgaben?

Gott sei Dank sind die Franzosen friedlicher als die Amis – weil wenn jetzt schon wieder ein Belgier in Paris herumschiesst, dann würden die Amis schon längst die französische Schweiz angreifen. (9/11 greifen Saudis und Syrer das WTC an und der Irak und Afghanistan werden bombardiert) Aber jetzt gibt es ja die nackte Kanone 11/9 der die verbliebenen Trump-Towers durch Drohungen gegen jeden und alles schützt. Der Swingerclub-Weltpolizist mit der geilen Uniform. Das ist dann der Endausbau – Microsoft hat lustiger Weise schon alle Patches parat, wenn jemand die Hit-Liste der Hintertürln der NSA veröffentlicht. Das verunsichert niemanden – Doppelnull. Ein geldgeiler Machtapparat der mit einem noch geldgeileren Borderliner (also nicht nur Mexican-Borderline) im Clinch liegt verunsichert auch niemanden. Die zündeln weiter bei allen anderen um von sich abzulenken. Venezuela, Tschetschenien, Ukraine, Syrien und Korea – aber bei einem filmreifen Anschlag direkt vor dem Arc de Triumph schalten alle Medien auf Durchzug.

DI Mathias Gruböck                                                                             Baden, 21.04.2017 Unternehmens- und Organisationsberater

Passagierdatenerfassung


Da sieht man wieder einmal wie wichtig die Passagierdatenerfassung in Europa ist. Und die Netzüberwachung, Staatstrojaner und Ausnahmezustand und überhaupt. Alle, alle Täter waren bisher der Polizei bekannt, alle hatten schon eine einschlägige kriminelle Vergangenheit und durchaus auch schon Gefängniszeiten in ihrem Lebenslauf. Rechtzeitig zu wichtigen politischen Datümern kommt es dann immer dazu, dass diese Täter zuschlagen. Der IS dürfte sich offenbar weniger um seine Kriegspläne im Irak und Syrien kümmern als um die Einflussnahme auf europäische Abstimmungen, Wahlen und Gesetzesänderungen. Auch das war ein Kriterium für die Andersartigkeit des Bombenanschlages in Dortmund. Der war für die Bundestagswahl zu früh und politisch nicht verwertbar. Ordentliche Terroranschläge der IS kommen immer 7- bis maximal 10 Tage vor irgendwelchen Wahl- oder Abstimmungsterminen, da sie sonst schon wieder ihre Aktualität verlieren. Die deutschen Terrorbekämpfer waren so überrascht, dass sie offenbar gleich ihr Backup geopfert haben (einen Iraker) und sich selbst ein Bein stellten. Wie kann es sonst sein, dass die Behörden jemanden überwachen und wenn in einem Telefongespräch der Terminus: die Bombe ist fertig fällt, diesen Gefährder/Verdächtigen nicht SOFORT verhaften? Wie kann das sein, dass man, nachdem man festgestellt hat, dass er einfach nichts mit dem Bombenanschlag zu tun hat ihn trotzdem inhaftiert, da man offenbar schon lange wusste, dass dieser Mann für den IS im Irak gekämpft hatte (!?) Warum musste die Polizei auf eine Explosion in Dortmund warten um diesen Gefährder hoppzunehmen??? So wie der aktuelle Parisattentäter erst im Februar von der Polizei in Frankreich inhaftiert worden war - aber wieder laufen gelassen wurde. Wie kommt ein bereits verurteilter Polizistenschütze und Ex-Knacki zu einer Kalaschnikov? Und Munition? Passagierdaten an die USA liefern ist natürlich viel interessanter als einschlägig vorbestrafte Kriminelle vor dem Begehen weiterer Taten zu hindern.

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 21.04.2017
Unternehmens-  und Organisationsberater

19 April 2017

Busanschlag


Was fällt auf? Also der oder die TäterInnen kommen aus dem Dortmunder Raum, wollten offenbar keine tödlichen Verletzungen erzielen und möglichst viel Verunsicherung stiften. Warum hat die oder die TäterInnen 3 Sprengsätze gezündet und 3 Bekennerbriefe hinterlassen? Eine Bombe mit der summierten Sprengkraft hätte wahrscheinlich die Mannschaft erreicht und zu Verletzten und Toten geführt. Auch schränkt eine Sprengfalle im Gebüsch, die von parkenden Autos flankiert/abgedeckt ist die Streuwirkung von Metallteilen massiv ein. Die Bombe in einem parkenden Auto zu zünden wäre zudem viel unauffälliger (und technisch einfacher) als 3 (!?) Sprengsätze vor Ort zu platzieren.

Was war das Ziel des Anschlages? Offenbar gibt es keine (echten) Forderungen die nicht eine falsche Fährte darstellen sollen. Ein immenser Aufwand um was genau zu erreichen? Vielleicht hatte „nur“ jemand das Ziel die Durchführung des Spieles zu verhindern? Die Sprengung muss ja ferngezündet worden sein und alle Handlungsschritte weisen eine Art der „Nicht-Schadensmaximierung“ auf (ein bisschen zu spät gezündet, verteilt auf 3 Sprengsätze, etwas weg von der Straße, teilweise abgedeckt durch andere Autos). Dem oder der oder die oder das TäterInnen ist Fußball und Dortmund nicht egal. Auch die Pseudofremdsprache in den Bekennerschreiben wirkt sehr „deutsch“. Militärsprengstoff wird auch gerne von denen verwendet die damit gelernt haben so genau umzugehen. Militärische Ausbildung. Vielleicht eher aus dem Felde der OK-Dienste-Militär. Was kostet so ein Anschlag? Der ist nicht umsonst. Und was ist genau der „Gewinn“ der hier erzielt werden sollte? Schaden an den Spielern hätte einigen Versicherungen sehr sehr viel Geld gekostet. Und warum reklamiert der IS diesen Anschlag nicht für sich? Weil es gelogen wäre? Das wäre doch ein Supermarketingerfolg. Aber auf der Standard-Webpage schreibt keiner „Wir waren es“. Warum ist das nicht komisch?

Die maximale Verunsicherung entsteht aber, wenn sich die Hintermänner und -frauen nicht zu erkennen geben und es jeder und niemand gewesen sein könnte. Das maximiert die soziale Bombe – Misstrauen. 65.000 Stadionbesucher haben es am eigenen Leib erlebt wie verunsichernd das ist, wenn einem die Mannschaft weggebombt wird. Das ist ein guter Multiplikator. Auch ein guter Anker an den man sich noch länger erinnert. Es schaut so aus, als ob jemand mit minimalem Schaden ein Maximum an Verunsicherung stiften wollte. Sozusagen der kontrollierte Schrecken (Terror). Oder eben die Einführung von Zero bei den Sportwetten. Oder die Weigerung der Mannschaft bei den Ergebniswahrscheinlichkeiten nachzuhelfen. Vielleicht hatte sich der BVB geweigert zu Hause zu verlieren und es war gerade kein rumänischer Schiedsrichter eingeteilt.

Oder man musste vor der Wahl einen Frame landen. Nicht links und nicht rechts sollt ihr wählen sondern Mitten-bewahrend. Bei Angriffen auf Institutionen (BVB) rücken alle in der Mitte zusammen. Speziell wenn Gelb-Schwarz angegriffen wird.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 19.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

Türken in Österreich

Die Integration der Türken in Österreich ist gescheitert! So tönt es aus allen Ecken der österreichischen Politik. Es gibt ca. 300.000 türkisch-wurzelnde Menschen in Österreich. 38.215 von ihnen haben jetzt bei einem Referendum (keiner Wahl!) teilgenommen und sich dadurch undemokratisch und nichtintegriert gezeigt, weil sie falsch abgestimmt haben. In einem Land, das gerade Präsidentenwahlen eher schlecht als recht durchgeführt hat und sich das Ausland auch ganz sicher war, dass man den einen Kandidaten nicht wählen dürfte, sind sich alle westlichen Demokraten einig, dass man als Demokrat nur mit Nein stimmen darf, da sonst das falsche Volksvotum zu Stande kommen würde.

Vollkommen ungerührt sind diese Westlichenwertedemokraten von der Tatsache, dass der Herr Erdogan nichts anderes vor hat als einen sehr ähnlichen Abklatsch der angeblichen Vorzeigedemokratie und des allgemeinen Wertehorts, der USA, einzuführen. Inklusive der Todesstrafe. Die EU ist vollkommen außer Rand und Band ob dieses Affronts und droht die Pseudoverhandlungen mit der Türkei jetzt wirklich einzustellen. Rot-rote Linien sieht die EU bei einer Volksabstimmung überschritten (wie immer fair die abgegangen ist). Die Aufregung über den Militärputsch war dagegen fast ein amüsiertes Hoppala.

Und den Klassiker aller Fehler hat der Westen auch gemacht – den Leuten erklärt was zu wählen ist und was Pfui ist. Das lieben alle Bürger-Menschen, da kam es sicherlich nicht zu „Waldheim“-Verteidigungsaktivitäten. Keiner hat eine Ahnung um was es wirklich geht in der Türkei, kaum einer hat ein Wahlrecht aber alle wissen wie richtig abzustimmen wäre. Doppelstaatsbürger dann noch beim Referendum perlustrieren zu wollen, um ihnen die österreichische Staatsbürgerschaft abzuerkennen ist dann besonders hilfreich, weil man diejenigen die mit Nein gestimmt hätten sicherlich nicht dazu bringt besser nicht hinzugehen – wozu sich mögliche Schwierigkeiten mit Österreich UND der Türkei einhandeln? Aber die Türken sind natürlich alle nicht wirklich integriert – also entzieht gleich mal 100.000 Österreichern die Staatsbürgerschaft mit Familienangehörigen sind das gleich doppelt so viele, denen man den Boden unter den Füßen wegzieht. Und gleich auch noch dazu sagen, dass der Islam nicht zu Europa gehört und zu Österreich schon gar nicht – komisch, warum sich diese Menschen so gar nicht integrieren, wo man ihnen doch so klar gemacht hat, dass sie nur zum Arbeiten hergeholt worden sind und sich jetzt möglichst wieder schleichen sollen. Katholizismus ist für Kerzlschlucker aber den Islam brauch ma scho gar ned. Wir haben gewählt: Wer nicht Nein zum Islam/Erdogan/Feindbild sagt ist kein Demokrat oder so irgendwie. Nur die USA sagen Ja zu allem was dem weißen Christenmenschen die Vorherrschaft sichert. Also Nein zu Erdogan und Buy US – oder bye bye Türkei und raus mit Ja-Sagern aus Österreich! Uuups, das könnten dann aber doch mehr sein als 38.215 Menschen. Vielleicht sollte man das bei den 37.500 zugelassenen Asylwerbern pro Jahr in der Werteschulung auch prophylaktisch abfragen ob sie mit Ja oder Nein in der Türkei gestimmt hätten. Da könnte man sie dann gleich abschieben, falls sie falsch antworten.

DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 19.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

Keine Verhandlungen

http://orf.at/stories/2387921/

Genau das richtige Signal - da hirschen die Weltherrn-Marineverbände in irgendeiner Fake-News-Pentagon-Blase auf  irgendeinem Weltmeer herum um den Nordkoreanern dann doch nicht zu sehr gedroht zu haben (!) um im nächsten Schritt gleich jeder Möglichkeit einer diplomatischen Lösung vorzubauen. Der einzig sinnvolle Weg das nordkoreanische Atomprogramm einzudämmen wäre eine Verhandlungslösung. Klar ist das mühevoll und macht nicht so viel Spaß wie die gesamte koreanische Halbinsel in die Luft zu jagen, jedoch zeigen die USA jedem der auf Verhandlungslösungen setzt, dass sie nicht gewillt sind einen einzigen Vertrag, seit den Indianerverträgen, einzuhalten. Der Iran hatte sein Atomprogramm eingestellt. Die westlichen Sanktionen wurden aufgehoben (bis auf die 37 Milliarden Dollar iranischen Vermögens, die die USA eingeforen haben und nicht mehr hergeben wollen) weil der Iran auf atomare Bewaffnung verzichtet hat (obwohl sicherlich die eine oder andere israelische Atomwaffe auf ihn gerichtet ist). Was lernen alle wiedermal daraus - keine Verhandlungen mit den USA, da sie noch nie einen Vertrag eingehalten haben, wenn es ihnen nicht mehr in den Kram gepasst hat. So wie am 38. Breitengrad in Korea die UN-Blauhelme die entmilitarisierte Zone überwachen aber komischer Weise allesamt US-Uniformen ohne Blauhelm tragen.

Und eine voll eingeframte US-Korrespondentin Hannelore Veith erklärt dem Gebührenzahler im Staatsfernsehen, dass sich die USA durch die Entsendung von Flottenverbänden wieder verstärkt der Aussenpolitik zuwenden würden. (!?) Kanonenbootpolitik vom Feinsten. Der Westen verkauft die schrägsten Geschichten als Wahrheit (Friedensnobelpreisträger, die 8 Jahre lang jeden Tag 3 Bomben auf andere Länder werfen lassen, Kriegshetze gegen Russland, dass 2009 noch in die NATO aufgenommen werden wollte und eine Kooperation mit der EU suchte, Illusion des Angriffs auf das Abendland während abendländische Truppen und Vasallen 100.000 Menschen im Morgenland abschlachten, u.v.a.m) Und vor allem die Türkei, weil sie exakt das gleiche System wie die USA einführt, ist die rot-rote Linie überschritten (!?) Frau Staatssekretärin Druzda hat schon recht, dass sie Angst vor ungeframten Fake-News hat, da die normalen "Wahrheiten" schon vollkommen reichen.


DI Mathias Gruböck                                                                                Baden, 19.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater