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21 April 2017

Passagierdatenerfassung


Da sieht man wieder einmal wie wichtig die Passagierdatenerfassung in Europa ist. Und die Netzüberwachung, Staatstrojaner und Ausnahmezustand und überhaupt. Alle, alle Täter waren bisher der Polizei bekannt, alle hatten schon eine einschlägige kriminelle Vergangenheit und durchaus auch schon Gefängniszeiten in ihrem Lebenslauf. Rechtzeitig zu wichtigen politischen Datümern kommt es dann immer dazu, dass diese Täter zuschlagen. Der IS dürfte sich offenbar weniger um seine Kriegspläne im Irak und Syrien kümmern als um die Einflussnahme auf europäische Abstimmungen, Wahlen und Gesetzesänderungen. Auch das war ein Kriterium für die Andersartigkeit des Bombenanschlages in Dortmund. Der war für die Bundestagswahl zu früh und politisch nicht verwertbar. Ordentliche Terroranschläge der IS kommen immer 7- bis maximal 10 Tage vor irgendwelchen Wahl- oder Abstimmungsterminen, da sie sonst schon wieder ihre Aktualität verlieren. Die deutschen Terrorbekämpfer waren so überrascht, dass sie offenbar gleich ihr Backup geopfert haben (einen Iraker) und sich selbst ein Bein stellten. Wie kann es sonst sein, dass die Behörden jemanden überwachen und wenn in einem Telefongespräch der Terminus: die Bombe ist fertig fällt, diesen Gefährder/Verdächtigen nicht SOFORT verhaften? Wie kann das sein, dass man, nachdem man festgestellt hat, dass er einfach nichts mit dem Bombenanschlag zu tun hat ihn trotzdem inhaftiert, da man offenbar schon lange wusste, dass dieser Mann für den IS im Irak gekämpft hatte (!?) Warum musste die Polizei auf eine Explosion in Dortmund warten um diesen Gefährder hoppzunehmen??? So wie der aktuelle Parisattentäter erst im Februar von der Polizei in Frankreich inhaftiert worden war - aber wieder laufen gelassen wurde. Wie kommt ein bereits verurteilter Polizistenschütze und Ex-Knacki zu einer Kalaschnikov? Und Munition? Passagierdaten an die USA liefern ist natürlich viel interessanter als einschlägig vorbestrafte Kriminelle vor dem Begehen weiterer Taten zu hindern.

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 21.04.2017
Unternehmens-  und Organisationsberater

24 Dezember 2016

Freedom Fries



25% Umsetzung ist das mathematische Maximum einer großen Koalition - jede der beiden Parteien vertreten (2013) ca. 25% der Wähler. Wenn sie sich jetzt ihre Themen gegenseitig im Kompromiss des kleinsten gemeinsamen Nenners abtauschen, dann kann einfach maximal 25% herauskommen. Nebenbei eine Regierung, die nur deshalb eine Mehrheit gefunden hat, weil sie versprochen hat, dass die Hypo nicht in Konkurs gehen und kein zusätzliches Geld mehr benötigen wird ist zu Zeiten von "trumpschen Fake News" sowieso als bahnbrechend zu bezeichnen. In Wirklichkeit haben die Amis von uns Österreichern gelernt Bei uns wurden schon Wahlen mit "Fake News" (z.B.: Vranizky's die Pensionen sind sicher) gewonnen, da glaubten die USA noch, dass Freedom-Fries gegen fahrbare Giftgasanlagen helfen würden.

DI Mathias Gruböck                                                                                     Baden, 24.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

22 Juni 2016

Proporzbeamte zählen in der Nacht geheim Stimmen aus?

Wie ist das eigentlich dienstrechtlich? Wenn Beamte des Magistrats oder der BH in der Sonntagsruhe Stimmen ohne die Wahlkommission auszählen.oder"vorbereiten", wer hat hier die Überstunden und die Ausnahme von der Sonntagsruhe genehmigt? (Also nach Sonntag 17 Uhr und vor Montag 9.00 Uhr - und warum hat man den Plan die Stimmen "vorzuzählen" sich nicht von der Wahlkommission VORAB genehmigen lassen?) Bekommen die dann auch eine "Einmalprämie" wenn das Ergebnis richtig vorliegt? Wenn etwas schief gelaufen wäre, dann wären sie durch das Amtsgeheimnis zum Schweigen verpflichtet 

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 22.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Wer mehrmals lügt, der auch betrügt?

... oder, was haben eigentlich die OECD-Wahlbeobachter zu der BP-Stichwahl gesagt? Das wäre doch einmal interessant was so die russischen oder ukrainischen Wahlbeobachter zur Ordnungsmäßigkeit der österreichischen Wahl so sagen?! Ahso, nicht? Warum eigentlich nicht?

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 22.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Juni 2016

Wahlanfechtung

Wenn man davon ausgeht, dass bei der Briefwahl Unregelmäßigkeiten stattgefunden haben, dann müsste man einfach nur einen statistischen Test durchführen. Die These dabei ist, dass wenn man eine Wahl beeinflussen wollen würde, man wahrscheinlich nicht auf das Verhältnis der ungültigen Stimmen achtet.

Wenn man jetzt die Briefwahlergebnisse dahingehend statistisch untersuchen würde, dass man den Prozentsatz der ungültigen Briefwahlstimmen mit dem Delta zwischen der Stimmenverteilungsabweichung bei der Briefwahl vom Durchschnitt der Gesamtheit der Briefwahlsprengel korrelliert, dann sollte man "Abweichungen" erkennen können. Also das Delta zum Wahltrend in Korrelation der unterschiedlichen Prozentsätze der "ungültigen".

Auffällig ist hierbei, dass bei der Briefwahl der Prozentsatz der ungültigen Stimmen signifikant niedriger ist, obwohl das Wahlprozedere mehr Fehlerquellen aufweisen kann. Zudem zeigen Stichproben, dass in Wahlbezirken mit einer Hofer-Briefwahlenmehrheit auch die ungütigen Stimmen eher in der Region des Prozentsatzes der ungültigen Stimmen in der Wahlzelle liegen, während bei hohen Unterschieden zwischen Wahlergebnissen in der Wahlzelle und der Briefwahl auch der Prozentsatz der ungültigen Briefwahlstimmen signifikant tiefer liegt. 

Noch dazu wo die Wahlbetiligung in der Wahlzelle von 1. zu 2. Wahldurchgang nur um 6 Prozent gestiegen ist, während die Wahlbeteiligung via Briefwahl um 40% gestiegen ist. Wenn man davon ausgeht, dass hier ein Großteil der Brief-Wähler erstmals diese Wahlart gewählt haben läßt sich die These aufstellen, dass dies zu mehr Wahlvorgangsfehlern führen müsste. Auch die Blanko-Wahlkarte für die Stichwahl, die schon vor dem 1. Wahldurchgang für die Briefwahl ausgegeben wurde birgt ein deutlich höheres Fehlerrisiko als ein Stimmzettel mit zwei Möglichkeiten zum Ankreuzen. 

Die Umbesetzung in der Führung der obersten Wahlbehörde (BMI) kurz vor der Wahldurchführung stellt eine weitere Ungewöhnlichkeit dar. 

DI Mathias Gruböck                                                                                     Baden, 20.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Mai 2016

Wahliumfrage

Nach dem gestrigen ORF (Schuß ins eigene Knie) Desaster und dem kommenden Schönwetterwochenende schätze ich VDB:Hofer 43:57.....

Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Die sollten eine kleine Koalition eingehen, dann hätten sie 100% 😂. Da könnten sie dann die ganze Welt beherrschen und Ingrid Turnher und Armin Wolf als ihre Geheimwaffe in alle Krisenregionen der Welt schicken. Dieses Spinncouple kann sogar israelische Polizeiberichte passend machen, diese Gabe sollte man nicht für's Gebührenfernsehen verschwenden. A Wolf darf dafür seinen Intimfeinden Strato-Baumi und Gaberl-Yaeh ein Rechtsschreibbootcamp verpassen und die "Rest in Bitch-Face" Ingrid macht ihre Latex-Bondage Nummer bis beide nur noch "große Töchter, Söhne" stammeln können. Derzeitiger Stand der Dinge: Hofer 43%, VdUB 37%, der Rest wählt das Kernteam.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 21.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Mai 2016

Politkamikaze



Motte Allerechtevorbehalten Also höchstens eine Selbstzerstörung - Faktum ist, dass keinerlei neue oder unentschlossene Wähler für VdB gewonnen werden konnten. Grüne Wahlwerbung hat oft eine selten unnütze Selbstdestruktionskomponente um den eigene Wählerschichten offenbar die Opferbereitschaft des Kandidaten für die Abwehr, der selbst eingestillten Weltuntergangsszenarien zu beweisen. Einen VdB als Angreifer in den Infight mit einem Hofer zu schicken ist als ob man Muhamed Ali offensiv gegen einen aktuellen Weltranglistenführer in den Ring schicken würde. Die Stärken eines Herrn VdB liegen sicherlich nicht in der hämdsärmeligen Häupl-Verbalorfeigenverteilung. Der Denker mit philosophischem Tiefgang ist auf der Tschauner Stehgreifbühne auch ohne NLP-Doppelninja-Würgegriff eines, laut VdB-Wahlkampfleiter beklagten geschulten Auftretens eines Watschentanz-Gegenübers nicht auf seiner Heimspielwiesen. Sorry, bitte jetzt nicht die wehleidige, bitte-bitte-der-war-so-bös-Nummer. Klar war, dass VdB angreifen musste, da er rein von der Ausgangssituation aufholen musste. Die Frage wäre aber gewesen ob ein Herr VdB nicht als staatstragender Stoiker seine besten Angriffswerte und Differenzierung zu einem Herrn Hofer gehabt hätte. In der Infight-Punktewertung hat er jedenfalls nicht viele Punkte machen können. Man kann natürlich versuchen sich das jetzt irgendwie schönzurenden, aber letzendlich hat Herr VdB damit sein letztes Asset verschossen - und das nicht einmal mit ordentlichen Wirkungstreffern. Manchmal hatte man sogar den Eindruck, dass ein Herr VdB, in Situationen wo er den Gegner in der Ecke fixiert hatte, diesen wieder rausließ - sagen wir aus humanistischer Grundschulung oder in den Terms der amerikanisierten Wahlwerbung fehlte ihm im entscheidenden Moment der Killerinstinkt und der Punch um wirkliche Wirkungstreffer zu erzielen. Schwacher Wahlkampf - man muss Stärken stärken und nicht Schwächen (wenn sie denn solche sind - außerhalb des Boxringes) in aller Öffentlichkeit ausbreiten.
DI Mathias Gruböck                                                                Baden, 17.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Mai 2016

Schwarz-Roter Peter

Diese Wahl ist überhaupt äußerst schwierig für jemanden der nachgewiesener Maßen die IMMER Wahlverlierer wählt. Soll ich jetzt Van der Bellen wählen? Dann würde ich ihn ja sozusagen in die Pension schicken. Oder soll ich Hofer wählen? Vielleicht zahlt mir ja die VdB-Gemeinde etwas wenn ich dem Herrn Hofer meine Schwarze-Peter-Stimme gebe? Das könnte noch einmal das Ruder herumreißen für alle, die jetzt ungläubiger Weise Gott bemühen, um sich irgendwie noch einmal zurückzurunden. Und was da herumphantasiert wird von den ORF-Analysten und -Chef-Chef-Redakteuern. Die glauben wirklich die Leut' sind so deppert wie sie diese seit Jahrzehnten verkaufen. Meine Stimme ist natürlich nicht käuflich, diese Bürde muss ich ganz alleine auf mich nehmen - und die Wahl endgültig entscheiden. Jetzt werd ich mal in mich gehen und mir überlegen wer der nächste BP werden soll. Darf nur dann nicht darauf vergessen, dass ich diesen unter keinen Umständen wählen darf. Das Leben ist schon schwer als Schwarzer Peter. (Diese Farbwahl hat keinerlei politische, koffeinhaltige oder rassistische Dimension - ich wäre überhaupt für eine hymnenartige Änderung in schwarz-roter Peter)

DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 11.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Wendehälse

An alle die jetzt sooo lauthals Herrn VdB als Bundespräsdienten unterstützen. Bei den meisten kann man sich noch sehr gut erinnern, dass sie vor nicht einmal einem Jahr noch den Herrn Häupel unterstützten. Konsistent ist das nicht - klar, jedesmal gegen die Oppsition (wie ungeliebt sie auch immer sei) zeugt nicht gerade von Veränderungswillen und Reformgeist. Klar ist das auch ein politischer Ansatz: Alle sind in der Mitte, also Mitte-Links, Mitte-Mitte-Rechts, Mitte-Links-Grün usw. Alle die nicht Mitte sind, sind nicht wir und damit undemokratisch. Je mehr nicht wir sind, desto undemokratischer, weil wir ja wir sind - also eindeutig die Mehrheit!? Herr VdB ist ein guter Kandidat, er hat Stärken und er hat Schwächen. Herr Hofer ist auch ein guter Kandidat, mit Stärken und Schwächen. Warum sind Menschen, die vielleicht bei der Wien-Wahl noch Michael Häupl gewählt haben und jetzt Herrn Hofer bei der BP-Wahl nur durch diesen Wechsel im Wahlverhalten auf einmal zum Vollhirni mutiert? Warum stört es niemanden, dass ein österreichisches Staatsfernsehen hier eindeutige Meinungsagitation betreibt, um sich gleichzeit über die angeblichen Zustände in Ungarn zu echoffieren?

Motte Allerechtevorbehalten Ich werde wohl meiner Linie treu bleiben und wieder Hundsdorfer und Khol wählen „smile“-Emoticon


DI Mathias Gruböck                                                     Baden, 11.05.2016

07 Mai 2016

Mehrheitlich Trottln



2 Std.
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Tolles Selbstbild! Und festigt das demokratische Verständnis - alle die nicht meiner Meinung sind, sind Nazis, Deppen, Ungebildete, Untermenschen... super Einstellung, die sicherlich auf einer eingehenden Befragung der österreichischen Bevölkerung basiert - blöd nur, dass die gleichen Idioten, als sie noch die SPÖ oder sonstwas gewählt haben super ordentliche Wahlbürger waren. Oder bezog sich das Ungebildetsein auf die ca. 20% der Wähler die nach wie vor SPÖVP gewählt haben? Oder den Herrn Lugner? Oder anfangs auch Frau Griess? Obwohl ich nicht zu den Wählern des Herrn Hofer gehöre, finde ich eine Bezeichnung von 35%+ Prozent der Wähler als ungebildet als mindestens eingebildet und nicht wirklich als Nachweis der eigenen Bildung. Außer Sie wollten damit ausdrücken, dass sie erstmals gewählt haben „smile“-Emoticon
 
DI Mathias Gruböck                                                   Nondorf, 07.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Diplomatie ist für WarmduscherInnen



Also da kommt der Herr Hirsch, äh Hersh gerade rechtzeitig um irgendetwas gegen die Frau Clinton in die Vorwahlschlacht zu werfen. Jetzt wo das mit den E-Mails wirklich ausgelutscht ist. Weil der CIA für seine möglichen Regimechange- und Kriegsgründekonstruktionen auf die Demokratin Clinton gewartet hat. Wird schon so gewesen sein, da die Geschichten mit den aus Brutkästen gerissenen Frühgeburten und fahrbaren Massenvernichtungswaffen doch auch schon von ein paar US-Amerikanern bezweifelt werden. Da muss man schon aufwändigere Intrigen spinnen. Jetzt werden eben dem Aufdeckerjournalisten Hersh zeitgerecht die Hölzerln zugeworfen um Clinton immer wieder in den Libyen- und Syrien-Machtspielen der washingtoner Strippenzieher-Machtklüngel den schwarzen Peter von damals vorzuhalten. Für die ist Clinton wahrscheinlich zu defensiv und zu wenig militant. 

So mit Luschendiplomatie und Menschenrechten - soweit kommts noch, dass eine Außenministerin, die derart viele Kriegsmöglichkeiten vereitelt hat gar noch erste weibliche Präsidentin wird! Oswald jr., come on - kill the beasts!

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf, 07.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

26 April 2016

Keine Wahl - Empfehlung!



Motte Allerechtevorbehalten Dieses Wahlempfehlungsgetue entstammt dem alten Lagerdenken und es liegt dem ein Wählerbild zu Grunde, dass Menschen in Parteiapparate und Ideologien einordnet. Vom "ZK" wird dann den "Genossen" oder "Bündlern" vorgegeben, wie sie sich politisch zu verhalten haben. Ich hoffe doch sehr, dass diese Zeiten endlich einmal vorbei sind. Für eine "gültige Stimme" muss man einfach nur ein "mündiger Bürger" sein. Weil ich mir im Internet einen Wasserkocher auswähle, nervt es mich trotzdem, dass mir der Herr Google oder der Herr Facebook noch lange alternative Wahlempfehlungen aufoktruieren. Frau Dr. Griess, danke für keine Wahlempfehlung, 2 Prozent mehr und wir hätten uns diese ganze Lager- und Polarisierungsgeschichte erspart. Und noch dazu wären dann Sie erste BPin Österreichs geworden „smile“-Emoticon

25 April 2016

Regelsystem

Die Demokratie ist ein sehr einfaches Regelsystem. Es fragt die Grundgesamtheit der Bevölkerung nach ihrer Einschätzung ab. Gewinnt man bei Wahlen (die heutzutage durchaus elektronisiert und höherfrequent stattfinden könnten) die Mehrzahl an Stimmen, dann entspricht das dem mehrheitlichen Willen der Gemeinschaft. Verliert man, dann ist man falsch gelegen. Dieses einfache System hilft eine Lernkurve zu installieren. Wenn man lernfähig ist.

SPÖ und ÖVP sind das anscheinend nicht. Seit Jahren verlieren sie eine Wahl nach der anderen prozentuell ohne wirklich daraus Schlüsse zu ziehen oder gar ihr Verhalten zu ändern. Wer nicht hören will muss fühlen – jetzt gibt es eine voll auf die Mütze. Und allem Anschein nach verstehen die beiden Parteien es noch immer nicht. Da werden die Pfründe verteidigt und politische Intrigen gesponnen, dass es eine Freude ist. Da werden zwei Kandidaten den Bürgern zur Wahl gestellt, die zum hunderttausendsten Mal irgendwelchen parteiinternen Ränkespielen dienen und kein Mensch kommt darauf, dass man doch schon einen Kandidaten nehmen sollte, der vom Sympathisanten wählbar ist. Es entsteht der Eindruck, dass die beiden ehemaligen großen Volksparteien sich in ihrer eigenen hermetischen Systematik befinden, bei der der Bürger nur stört. Und diejenigen die andere wählen, werden als Vollidioten oder rechtes Pack denunziert. Nur sind das die gleichen Vollidioten, die zuvor hochgeschätzte SPÖVP-Wähler waren.

Refokussierung, Restrukturierung, Neustart, alles Worthülsen, die keiner mehr glaubt, gepaart mit einem Hofberichterstattungsjournalismus, dessen größte Angst es ist, dass sich irgendetwas verändern könnte. Ist das gleiche wie bei Windows-Mobile, irgendwann ist es aus. Die Jubelbotschaft: das nennt man Demokratie. Die braucht man nicht, wenn man 70 Jahre an der Macht ist. Jetzt wird man auf einmal die Freunde und Netzwerker dieses jahrzehntealten modrigen Filzes dabei erkennen wie sie die sinkenden Schiffe verlassen, orientierungslos zum nächsten kriechen oder bis zur letzten Sekunde ihre Partei-Stellung verteidigen werden. Dadurch, dass ein derart athrotisches System nicht schmerzfrei abtritt wird es zum Teil zu einer Art Bürgerkrieg ohne Waffen kommen. Wenn diese Regierung wirklich Verantwortung für Österreich tragen würde, dann müsste sie zurücktretet. Aber offenbar setzt sich die Durchhalteparole durch, einfach weiter gegen die Bevölkerung zu regieren. Nur da wird nichts anderes dabei herauskommen, als das, was sich jetzt offenbar überholt hat. Vielleicht würde eine Rückbesinnung der SPÖ auf wirkliche sozialistische Ideen und Konzepte guttun – ein SPÖ-Kandidat der sich hauptsächlich für österreichischen Nationalismus eintritt anstatt für die Internationale ist kaum einzuordnen. Da wird schon etwas gehen, mehr jedenfalls als bei der ÖVP. Diese Bündestruktur mit dem Regionalmultiplikator ist sowas von schlagseitig, dass zum Schluss nur noch eine laue Beamtenpartei überbleibt. Überhaupt sollten sich die beiden ehemaligen großen Parteien überlegen ob sie sich auf Bundesebene nicht selbst abmontiert haben, da die reale Macht derzeit wohl in den Ländern beheimatet ist. Die Regierung sollte sich vielleicht einmal ihr Pouvoir zurückholen, außer einer Dachmarke ist da nämlich nicht viel mehr über. Österreichs Kernländer, also Niederösterreich und Wien bestimmen in diesem Land. Nicht zuletzt gesehen bei der Priorität der Personalrochade der ehemaligen Innenministerin von der Bundesregierung in die Landesregierung. Der machtvolle Karriereaufstieg vom Bund zum Land. Wen interessiert eigentlich noch eine österreichische Bundesregierung? Was lernt sie aus dem Ganzen? Nur durchhalten ist zu wenig!

DI Mathias Gruböck                                                                                            Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


20 April 2016

Verordnete Depression


Wo bitte lieber orf.at steht das? Tun wir wieder einmal kreditschädigende Negativstimmung verbreiten? Gibt es einen Link zu den Fakten des Artikels. Noch im Februar 2016 veröffentlicht GfK u.a.: 

Ergebnisse des GfK Konsumklima Europa für das vierte Quartal 2015

Kontaktieren Sie uns

Die Flüchtlingskrise, die Anschläge von Paris, vor allem aber die zunehmend guten wirtschaftlichen Rahmendaten in fast allen europäischen Ländern sowie die weiterhin extrem niedrigen Energiekosten haben die Diskussionen der Verbraucher und in den Medien im vierten Quartal beeinflusst. Das Konsumklima für die Europäische Union ist von September bis Dezember 2015 um 1,9 Punkte auf 12,2 Zähler gestiegen. (http://www.gfk.com/…/Feb16_PM_GfK-Konsumklima-Europa_long-v…)

Jetzt einen Artikel mit genau den gleichen Argumenten zu versehen, die zuvor noch einen Anstieg um 1,9 Punkte nicht verhindern konnten, ist fragwürdig. Wenn man sich diese Studie im Einzelnen über die europäischen Länder anschaut, dann erkennt man, dass die Menschen Ende des Jahres 2015 europaweit eine große Hoffnung auf eine maßgebliche Einkommensteigerung hatten. Dies würde auch erklären, dass sie für ein positiveres Konsumklima votierten. Offenbar wurden diese Einkommenssteigerungen nicht erzielt und daher geht das Konsumklima zurück. 

Warum muss der orf.at unbedingt politische Themen hier anführen, dies noch dazu gegen die eindeutige Faktenlage? Meinungsbildung vor der Wahl? Weil ihr unsere Kandidaten und damit unsere Regierung offenbar schon in der ersten Wahlrunde abstraft, wird alles schlechter? Wie wäre es wenn das Staatsmedium sich endlich einmal ein bisschen zurücknimmt und einfach seinen Informationsauftrag ohne irgendwelches Gemauschel erfüllt?

DI Mathias Gruböck                                                    Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

16 April 2016

NLP Aufdeckung

Bezieht sich Coaching nicht auf die aktuelle Unterstützung in einem Wahlkampf - also ich will diese knallharte aufdeckungsjournalistische Nachweisführung nicht unterminieren - aber kann man in dieser Gerichtssitzung vielleicht einräumen, dass der eine gemeint hat, dass er im aktuellen Wahlkampf auf "bewusst auf Coaching" verzichtet hätte, er aber als Politiker schon so jede Rethorik und Medienarbeitsschulung durchlaufen hat, die es gibt? Vielleicht sollten mal die rotgefärbten Freunde der Wahrheitssuche den medialen Ansatz verstehen, dass man, wenn man lange genug als Regierungspartie und Meinungsführer auf eine ungeliebte oppositionelle Gruppe mit allen Mitteln draufhaut und diese Partie gewinnt jedesmal dazu, man selbts als Führungskraft vollkommen unglaubwürdig wird und nur noch reaktiv (getrieben) erscheint. Eine politische Agitation aus der Stärke heraus schaut anders aus. Das kommt beim Wähler sehr schwach an - und man muss schon sagen, dass man als gelernter Österreicher Herrn Wolf, Frau Pawlizki und Konsorten zu den Wahlhelfern der roten Reichshälfte zählt. Opposition gegen Oppostionelle überzeugt über Jahre nicht, dass man die Themenführerschaft hat. Das deutet eher auf Angst gefolgt von Verteidigungshaltungen hin. Abwehrkampf aus der Regierungsmachtrolle sozusagen - DAS ist inkonsistent, nicht ob der Herr Hofer je eine NLP-Schulung besucht hat oder nicht. Früher war es der SPÖ vollkommen egal ob ein Koalitionspartner Friedrich Peter Offizier bei der Waffen-SS war oder nicht. Damals hieß die SPÖ aber auch noch Sozialistische Partei Österreichs und hatte ein Programm wie man das Land verändern will. Gestalten. Da hatte man auch noch eine klare Ideologie und Visionen. 
DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 16.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 April 2016

ORF-Proporzpressestelle



Der ORF hat ein Problem. Er ist das durch die Regierungsparteien kontrollierte Staatsmedium, das das gleiche Schicksal erfährt wie die beiden Regierungsparteien. Keine neuen Ideen, keine Unabhängigkeit, keine Entwicklung – Karankschrumpfen. Jetzt ist man als gelernter Österreicher ja nicht wirklich überrascht wenn die beiden Parteisekretariate, in guter alter Zweiparteienalleinherrschaft, die Fragen ihrer ORF-Anchorfrauen und -männer vorgeben um oppositionelle Wahlwerber zu diskreditieren, jedoch dürfte es den beiden Dauerschrumpfsystemparteien langsam ans Eingemachte gehen.



Wenn man in der Pressestunde mit Herrn Hofer, immerhin 3. Nationalratspräsident, nicht wusste welcher Partei die Redakteuerin Frau Pawlitzki angehört, man konnte es nach der „unabhängigen“ Pressestunde am Sonntag so leicht angeben, wie eine 5000.- Euro-SMS Frage im deutschen Privatfernsehen. Es regt auch gar nicht sonderlich auf, wenn der Wahlkandidat angibt, dass er Unterlagen hätte in denen die SPÖ in jahrzehntelanger Tradition die Diffamierungspunkte für die Wahlkonkurrenten „ihren“ ORF-Journalisten durchgegeben hätten. Wenn ein Baumeister Lugner Kinokarten für Unterstützungserklärungen vergibt, wird sofort Wahlbetrug durch die einschlägig vernetzten Politberater im ORF verkündet. Verletzungen des Objektivitätsgebotes (was in der Proporzsystemsprache einfach als ein Ausgleich zwischen Rot und Schwarz definiert wird, also das Objektivitätsgebot) sind ein Hobbysport für Journalistinnen, deren permanente Selbstdarstellung nicht einmal in der Steinfelder-Rundschau irgendjemanden interessieren würden. Frau Pawlitzki, das kleine Ich-bin-Ich der öffentlich rechtlichen Pressestunde-Meinungsabgabe zündete aber noch einmal die 2. Stufe des Politjournalismus. Einen Wortanteil, der fast dem des Interviewten gleichkam, laufenden Meinungsabgaben in der „Ich-Form“, Argumentationduelle und laufende Unterbrechungen des Befragten Bundespräsidentschaftskandidaten Hofer, ließen sogar den Krone-Redakteur peinlich berührt nur noch kleinlaut Fragen stellend zurück.



Das der ORF eine elendigliche Spielwiese der meinungsbildenden Regierungsparteisekretariate ist, ist weder neu noch regt es irgendwen in Österreich sonderlich auf. Da regt es sogar schon mehr auf, wenn in Ungarn der gleiche Zugang für Staatsmedien gewählt wird, wie in Österreich – da ortet dann die gesamte EU sofort totalitäre Tendenzen in Ungarn. Auch in anderen Ländern nehmen die Machtparteien Einfluss zumindest auf die staatsnahen Medien. Nur, warum muss man das derart letztklassig machen wie eine Pressestunde mit einer Frau Pawlizki, die in der Form einer spätpubertierenden Klassensprecherin offenbar glaubt irgendwen interessiere ihre Meinung. Vielleicht wäre da doch einmal eine Nachschulung in den Grundlagen des Journalismus und den Interviewtechniken angesagt Frau Pawlitzki – wir zahlen diese Zwangsbeiträge um sie für ihre journalistische Leistungen, die in keiner Schülerzeitung angenommen werden würden, mit 15+ Gehältern zu vergüten. Aufgabenbeschreibung: Moderator: Lenkt eine Fragerunde über die relevanten Themengebiete, schaut, dass es kein Ausufern oder Versanden über die Themenvielfalt hinweg gibt. Fragesteller (neudeutsch Interviewer): stellt fürs Thema relevante Fragen ohne Antworten zu geben. Trifft auch keine Feststellungen oder erklärt seine/ihre eigene Meinung (die NIEMANDEN interessiert), hat auch nicht die Antwort des Befragten in irgendeiner Weise zu werten, kann gegebenen falls aber nachfragen um eine detailliertere Klärung zu erlangen (Ausnahme dummdreist-provokative Fragen wie: Warum sind sie nicht in einer schlagenden Verbindung? Sind sie nicht mutig genug?). Der oder die Fragenstellerin ist zu keiner Zeit auserkoren eine Richterposition einzunehmen oder in einer ähnlichen, selbsternannten Amtsanmaßung zu fungieren. Auch nicht wenn man von Parteisekretariaten entsandt, aufgehußt, bezahlt (über nepotistische Postenvergaben) oder sonstetwas wurde.



Wird auch langsam Zeit, dass in Österreich, 25 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhanges das Zweiparteien-Proporz-Machtsystem fällt. Weg mit diesem Filz. Der Unterschied zu einem Einparteiensystem ist, dass man sich anfangs einmal zwischen zwei Farben entscheiden kann. Ein duales Einparteiensystem. Weg damit. Das ist nicht reformierbar und hat keine Zukunft. Nur Schulden. Der ORF, die teuerste Art der, über Steuern und vom Bürger bezahlten Parteisekretariats – Pressestellen. Wer hat die eigentlich bestellt?



DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 11.04.2016

Unternehmens- und Organisationsberater


Aufregung ist eine Tochter der Zeit Griss darf, was Haider nie durfte

 
Sehr geehrte Frau Rohrer,
 
Warum darf Frau Griess das was Haider nie durfte? Die veröffentlichte Meinung erlaubt Frau Griss eine eigene Meinung, die zuvor aufs Minimum verkürzt abgefragt wird. Da existieren ungeschriebene Gesetze und Guidelines was man sagen darf und was man nicht meinen darf. Klassisches Beispiel - haben sie BP Waldheim gewählt? Zwischenzeitlich gibt es schon Generationen von Wählern, die nicht einmal wissen worum es ging - außer, dass man nicht Waldheim wählen hatte dürfen. Der war nämlich ein Nazi, hat SA-Pferde geritten und war überhaupt schon als 19 jähriger so etwas wie die graue Eminenz im 3. Reich. Wenn man also Herrn BP Waldheim gewählt hat, dann ist man im Prinzip so etwas wie ein Neonazi und heutzutage würde man ein Verfahren wegen Wiederbetätigung bekommen. Das ist im Prinzip ein seichtes Spiel: Die "progressiven" Medien fragen einfach all die Themen ab, die man entweder so beantworten muss wie sie es vorgeben oder man bekommt einen schwarzen Punkt auf der Skala - Nicht-Vergangenheitsbewältiger, Opfertheoretiker, Relativierer, Ewiggestriger, Rechter als die Presse erlaubt, Neorechtsaußen usw.
 
In Wirklichkeit ist das laaaaangweilig. Das wurde jetzt schon mit jedem Kandidaten der nicht links von der Mitte eingeschätzt wird durchexerziert. Es ist ja schon fast fahrlässig wie sich die Presse und die Medien gebetsmühlenartig bei jeder Wahl thematisch in die Vergangenheit bewegen als ob es keine aktuellen Problemstellungen gäbe. Das ist ein ganz einfacher Trick um Kandidaten und Wähler mit Themen zu beschäftigen, die alles nur nicht aktuell sind. Und sie haben Recht Frau Rohrer, es gibt neben den Journalisten auch gleich die Berater, bei denen man sich als Kandidat den fixfertigen Antwortkatalog auf alles und jedes kaufen kann. Das einzige was man da machen muss ist keine eigene Meinung zu haben und möglichst die abgeprüften, erwarteten Antworten abgeben. Das ist eben das was die Wähler in Wirklichkeit aufregt - es interessiert niemand eine Wahl zwischen den schöneren Worthülsen von Ghostwrightern. Und die wirklichen Lösungen bieten die Polit-Berater ja auch nicht an, sonst könnten sie ja gleich selbst zur Wahl antreten.
 
Das was wirklich aufregt ist das gewohnte, einlullende Worthülsenscrabble. Bitte, bitte lieber Gott der Demokratie, bitte EINMAL in 75 Jahren etwas Anderes. Bitte. Einmal im Leben erleben dürfen, dass es eine demokratische Wahl gibt und es gibt wirklich einen Macht-Wechsel. Nicht immer das Zweiheitsparteienringelspiel. Warum regt das KEINEN Journalisten auf, dass das Innenministerium schon fast eine monarchistische Erbpacht der ÖVPNÖ ist? Ah das ist ja "normal" - dann regt mich die Normalität von Frau Griss schon gar nicht auf.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                         Nondorf, 09.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater