Posts mit dem Label Griechenland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Griechenland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

12 April 2017

Bist du nicht willig...



Also die Ukraine bekommt anstandslos die Milliarden vom IWF - in einem Land mit einem aktiven Bürgerkrieg, zerstörter Industrie und politischen Instabilitäten. Die bekommen 25 Milliarden von der EU und auch vom IWF Milliarden - ein Gutteil sicher für Waffenkäufe und Rüstung. Sie müssen noch einiges gegen Korruption machen - Blablabla, aber den Scheck stellt der IWF aus. Bei Griechenland legt sich der US-IWF quer. Weil die US-IWF-Fuzzis wollen, dass die Europäer (vor allem die Deutschen) blechen. Die sollen das Geld hergeben und vor allem noch vor der Bundestagswahl. IWF Projekte finanzieren doch nicht Projekte außerhalb der US-Geopolitik! Der Euro muss billiger werden, die Deutschen sollen weniger Handelsüberschuss haben, mehr US-BAE-Waffen kaufen und überhaupt - her mit dem Zaster, her mit der Kohle.

Die USA haben ein kleines Ding übersehen - sie stehen in der Kreide und irgendwie geht selbst der amerikaverliebten Finanzwirtschaft langsam die Phantasie aus, wie sie die explosive Schuldenlage der USA argumentieren sollen. Vor allem, da die US-Konzerne offenbar 1,2 Billionen (!) Dollar in Steuerparadiesen geparkt haben und immer gerne Brasilianer, Russen, Chinesen und Deutsche beim Einzahlen sehen würden. Jedem das Seine und uns das Meiste denken die sich. Griechenland kam u.a auch auf Wunsch der USA in den Euroraum, alle machten die Augen zu und akzeptierten die frisierten Zahlen - aus geopolitischer Notwendigkeit - NATO-Blabla-Vertreidigung des Abendlandes. Jetzt kann Deutschland wählen. NATO-Osterweiterung (z.B.: Kaliningrad - Königsberg) und Nordafrika aufmischen und/oder blechen. Die Deutschen glauben ja langsam wirklich, dass sie Verantwortung tragen müssen (welche?)! Es wird ja langsam wieder Zeit, dass deutsche Truppen in Europa und die japanischen Truppen in Asien wieder das tun was sie immer am Besten konnten: andere Länder aufmischen. Natürlich nur zur Verteidigung, in Vergeltung, zum Schutz der Werte und für Gott und nicht für das eigene Vaterland. Das ist den US-Strategen von jeher bewußt, dass sie die Welt nicht alleine beherrschen können. Dafür brauchen sie schon die unterworfenen (kulturell, militärisch, strategisch, NATO-technisch) Germanen und Samurais. Der "Krieg gegen den Terror" hat den USA ungefähr ein Viertel der Gefallenen gebracht wie der gesamte 2. Weltkrieg. Das hat schon Einfluss auf die durchschnittliche Lebenserwartung in den USA, zwar nur ein Unterschichtproblem aber doch. Jetzt müssen einfach die brachliegenden "westlichen" Ressourcen ran und die nationale Sicherheit der USA (?!) in Syrien und Nordkorea sichern. Mit viel Geld und viel Menschenmaterial.

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 12.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

12 Januar 2017

Juncker – flott!


Morgen hat es in Aleppo -3 Grad. Da leben 2 Millionen Menschen und leiden unter den UNO-Sanktionen gegen Syrien. Diese gelten nur nicht für Rebellen - die wurden ja vom Westen mit Waffen versorgt und politisch unterstützt. Ist das jetzt echt so, dass nur die Menschen die auf dem Weg in den Westen erfrieren von uns unterstützt werden? Die die nicht gegen Assad und den Syrischen Staat kämpfen oder in den Westen gehen, werden durch Sanktionen des Westens wirklich zum Hungern und Erfrieren verdammt? Jetzt wo sich die NATO-Vasallen in Aleppo nicht durchgesetzt haben, können dort alle verrecken? Plötzlich frieren wieder die griechischen Inseln. Im Jemen bomben die Saudi-US-Koalitionäre tausende Zivilisten zusammen - aber denen dort hilft auch keiner, weil eben Shiiten. Vielleicht könnte man die Flüchtlinge ja in Rumänien und Bulgarien unterbringen - dann können sie dort mit den Einheimischen gemeinsam frieren. Internet Unterschriftenlisten gegen die Kälte - echt jetzt? Im Frühling kann dann AI die Daten an den KOPRÄ Juncker überreichen. Warum mach ich mir nicht ein Loch ins Knie und gieß Milch hinein? Ich bin auch gegen das Waldsterben, den Klimawandel, die Todesstrafe, Guantanamo, Angriffskriege, Drohnenkills, Folter im Allgemeinen und durch NATO-Verbündetet im Besonderen, gegen Steuergeschenke an die Konzerne, gegen Vorratsdaten und gegen das Erfrieren, Ertrinken, Verhungern oder Ersticken von Menschen - ob auf der Flucht oder nicht. Herr Juncker, bitte asap lösen - alles und sofort!

DI Mathias Gruböck                                                                                  Malaga, 12.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Februar 2016

Ball superflachhalten und Spiel kontrollieren


Irgendwie kommt einem vor, dass da plötzlich eine Hektik aufkommt, die weder den real existierenden Problemen, noch dem Gemüt der Bevölkerung gut tut. Wir werden weder morgen in der Früh durch den Muezzin geweckt werden noch wird unsere Wirtschaft eingehen, weil wir keine Arbeitskräfte mehr haben. Sicher gibt es einen Haufen Probleme und langsam kommt es auch bei den letzten Sozial-System-Umverteilerphantasten an, dass ein ungezügelter Zuzug nicht die ultima Ratio ist. Vielleicht sollte man auch einmal genauer hinschauen mit wem man befreundet (?) und/oder verbündet ist und ob da nicht einige der Ursachen für die aktuellen Problemstellungen zu finden wären. Überhaupt sollte man etwas die Plastikteil-im-Marsriegel-Angstparanoia-Hysterie herunterfahren. Es geht um das bisher eher unbekannte Phänomen der migrierenden Flüchtlinge. Jetzt muss man etwas an der Selbstverantwortungsschraube drehen dürfen. Wenn jemand aus einem substandardflüchtlingslager in der Türkei oder aus Afghanistan oder aus Nord-, Süd, Ost- oder Westafrika mitten im Winter losmarschiert, dann hat das sicherlich jede Menge Ursachen aber letztendlich liegt hier schon noch eine Selbstverantwortung des migrierenden Flüchtlings vor. Der erste Hysteriehype geht mit der Verantwortungszuordnung für das Schicksal dieser Menschen an Regierende los, die noch nicht einmal diese Menschen in ihrem Verantwortungsbereich haben. Es gibt keine "richtige" Strategie, aber es gibt Versuche von funktionierenden taktischen Ansätzen. Eine Taktik muss man aber relativ unaufgeregt runterspielen und nicht dauernd in rigendwelchen Foren oder Talkshows Wuchtln drucken und den anderen erzählen wie es nicht geht. Besser recht und schlecht ins Handeln gekommen als weiterhin die Problemstellung erklärt. Langsam bekommt man schon den Eindruck, dass die Deutschen zunehmend in diesem Spiel auch Weltmeister sind. (PS.: die Anzahl der Bücher bei Migranten wird nicht viel anders sein als bei Anwesenden - Daumenregel 2% - Streit um Kaisers Bart, die einen sagen es bleibt bei den 2% über alle gesehen und die anderen sagen 2% von 100000 sind 2000 Kriminelle absolut mehr. Beide haben Recht)

Und beim Match Griechenland gegen Österreich sollte man auch mal in die Halbzeitpause gehen und in der Kabine Dampf ablassen. Ohne die unschönen Fouls auf beiden Seiten kommt man viel besser ins Spiel. Aber letzten Endes doch eine europäischen Lösung, auch wenn es am Spielfeld eher ruppig zugeht.

DI Mathias Gruböck                                                                    Baden, 25.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

01 Oktober 2015

Killing fields der Verfassungsschützer

 
.... und die Telekom Austria wollte die OTE übernehmen „smile“-Emoticon Gott sei dank leben fast alle noch von den Deals am Balkan - bei der Telekom Italia gabs ja auch so Probleme mit dem blöden Abhören von Politikern. Gott sei Dank ist Österreich da vollkommen anders....


Motte MeierMüller-Thurgau Da gabs aber 2007 noch eine AS400 mit nur einem Kunden drauf, den keiner kannte und wo niemand wusste was das Service eigentlich war....so eine Systemliste ist schon blöd - da denkt man man schreibt einfach alle Systeme der Reihe nach auf und auch wofür sie da sind. (btw - ich habe und hatte nie vor mich in irgendeiner Art zu strangulieren oder sonstwie selbst zu schädigen, desgleichen mit anderen - nur für den Fall, dass irgendwem das mit der Wahrheit langsam auf den Wecker geht ...)

Killing fields der Überwachung und der totalen Kontrolle
Schon im Jahr 2011 konnte man diese Geschichten nachlesen - wenn man nicht selbst involviert war. Leider kannte jeder in der Branche irgendwen der offensichtlich mehr in die Applikation von staatlichen Abhörsuiten involviert war aber plötzlich seinen Lebenswillen verloren hatte. Jetzt machen auch Techniker diesen elektronischen Schei... auch nur weil sie gerne ein ordentliches Gehalt beziehen und sind als Berufsgruppe auch nicht wirklich bekannt, dass sie besonders mutig oder idealistisch sich gegen faschistoide Organisationen stellen, die ihnen dann ihr Wohlwollen entziehen und sie irgendwo auspendeln lassen.
Im Jahre 2011 ging man noch immer von bewusst gesteuerten Abhör und Überwachungsprozessen des subjektiven Bürgers aus - man konnte sich einfach nicht vorstellen, dass die Stasi voll die Amateurliga gegen die Weltherrenmenschen waren. 
Nochmal: Ich fahre Autos mit deutscher Bosch-Motorsteuerung ausschließlich den Verkehrsvorschriften entsprechend, besitze keinerlei Waffen durch die ich auch nicht vorhabe mich selbst zum verstummen zu bringen. Auch möchte ich mich nicht an einem Heizungsstrang im Sitzen erhängen oder sonstwie strangulieren. In Memoriam Mr. Aaron Schwartz, Mr. Garreth Williams, Mr. Ben Allen (Ben Zygier), Mr. Rahchat Alijev, Mr. Costas Tsalikidis und v. a. deren Namen aus schutz ihrer Witwen und Angehörigen nicht genannt werden. 








DI Mathias Gruböck 
Unternehmens- und Organisationsberater
Baden, 01.10.2015

19 Juli 2015

Das Ende des Wachstumsschmäh's


Es fehlt der Spielraum. Langsam erkennen die Staatenlenker, dass sie kaum mehr Spielraum für alternative Konzepte und Strategien haben. Es dürfte so etwas wie systemimmanente Sachzwänge geben, die den Spielraum für rationales und zielorientiertes Handeln immer weiter einschränken.
1.) Der Trick mit dem Wachstum und der damit einhergehenden Entschuldung. Aus der Ertragstheorie kennen wir Wachstumskurven - die sogenannte S-Kurve. Jeder Wachstumsprozess lässt sich hinreichend genau damit beschreiben. Nach langsamen Beginn kommt es zu einem schnellen Wachstum und dann zu einer Maturitätsphase in der es zu oszillierenden Schwankungen auf hohem Nieveau kommt. Es ist wohl kaum zu leugnen, dass sich das 1. Welt-Wirtschafts-Wachstum eher im Maturitätszyklus befindet. In Zeiten des fast exponentiellen Wachstums konnte man noch sorgenfrei das Konzept der Vorfinanzierung durch Schuldenaufnahme fahren, da dem Wachstum auch eine Inflation folgte, die die Schulden soweit entwerteten, dass sie leistbar blieben. Was aber passiert, wenn das Wachstum nicht echt oder nicht ausreichend ist, die Verschuldung zu groß wird und der Selbstbetrug des virtuellen Scheinwachstums auffliegt, sehen wir gerade aktuell im Fall Griechenland. Aus welcher Geisteshaltung man einen Sparzwang aus dem Vermeinden von Neuverschuldung ableitet, kann man nicht logisch nachvollziehen, jedoch dürfte es sich um das Prinzip Hoffnung handeln, dass es irgendwo wieder real mit dem exponentiellen Wachstum weitergeht. Und das trotz des Platzens mehrere Blasen, was auf ein nichtorganisches Wachstum hinweist. Fazit 1: Wenn es kein Wachstum gibt, dann kann man auch keine neuen Schulden eingehen ohne selbst als Blase in kürze zu platzen. Ende des Vorverkaufs auch wenn das von manchen, die einfach Hoffen das es immer so weiter gehen wird, Austeritätspolitik (und bös deutsch) genannt wird.
2.) Stabilisierung des Ressourcenverbrauchs. Dies kann nur geschehen, wenn die Bevölkerungsanzahl konstant gehalten wird und es zu einem qualitativen Wachstum kommen kann. Migration und Völkerverschiebungen folgen zwar wahrscheinlich eher physikalischen Gesetzen von Quellen und Senken werden aber mittel- und langfristig qualitative Prozesse, Wachstumsoverkill-Vermeidung und soziale Stabilität verunmöglichen. Vielmehr werden die gesellschaftlichen Integrations- und Umformungsprozesse selbst sehr viel Energie benötigen, die in der Sicherung des Wirtschaftsniveaus fehlen wird. Gleichzeitig kommt es zu neuen Mengenwachstumsimpulsen und kultureller und gesellschaftlicher Innovation. Hier kommt es teilweise ebenfalls zu Zirkelbezügen. Wenn Zuwanderungsgruppen und Asylwerber versuchen ihren bürgerlichen Rechten und religiösen Vorstellungen durch Bildung von wählbaren Interessensvertretungen eine demokratische Stimme zu verleihen, dann erregt das sogar den Widerspruch derjenigen, die für deren unbeschränkte Aufnahme sind. Wenn die politischen Vertreter der Noch-Mehrheitsreligion und -moralvorstellungen ein Gesetz über die zukünftige Mehrheitsreligion und -moralvorstellung erlassen, dann ist es in einer Demokratie ganz normal, dass diese zukünftige Mehrheitsreligion (zumindest in Wien in den nächsten 10-15 Jahren) ihre Interessen gebündelt vertreten wollen. Der Bau von Moscheen, muslimische Feiertage, Umwidmung von Begräbnisstätten, Absolute Trennung von Kirche und Staat und viele andere politischen Prozesse werden einer qualifizierten politischem Vertretung der neuen Staatsbürger bedürfen. Seit über 40 Jahren hat die autochtone Bevölkerung das Wachstum eingestellt - meist um die wirtschaftlichen Wachstumsraten erarbeiten zu können. Wachstumsprognosen gibt es nur bei Zuwanderung und Asylquoten, die das fehlende eigenständige Mengenwachstum überkompensieren. Dies ergibt ein Optimierungsproblem zwischen Mengenwachstumsimpulsen und Produktivitätsfragen (z.B.: BIP/Kopf)
3.) Summe der Wachstumsgewinne. Langsam deutet einiges darauf hin, dass es durch die marginalen (meist nur noch virtuellen) Wachstumsraten in der 1. Welt zu zunehmenden Konkurrenzsituationen kommt. (Bei Griechenland deutet einiges darauf hin, dass von dem, auf fraglichen statistischen Werten beruhenden, 25% Wirtschaftsabschwung ein Gutteil auf dem Verschwinden von virtuellen Effekten in der Betrachtung basiert) Der Gesamtmenge der westlichen Schulden steht in Summe ein nichtausreichendes Wachstumspotential gegenüber. Dies gilt speziell für die Realwirtschaft. Hier zeichnen sich Konflikte zwischen Europa und den USA/Kanada/Australien/GB/Neu Seeland ab oder sind bereits ausgebrochen. Inwieweit eine Stationierung von US-Truppen in den neuen östlichen Gebieten Europas alleine gegen Russland gerichtet ist und nicht zumindest in Ansätzen auch Deutschland klar in die Schranken als besetztes Gebiet weisen soll, ist noch nicht ganz abzusehen. Jedenfalls deuten auch die Überwachungstätigkeiten der US-Geheimdienste, TTIP und NATO-Strategien und Deutschland-aus-dem-Euro-drängen-Gerüchte zunehmend in diese Richtung. Für alle US-Romantiker: In den Zeiten des Marshall-Planes brauchten die USA das Wachstum in (West-) Europa, jetzt brauchen sie es selbst, Koste es die anderen was es wolle. Alle die auf die USA plötzlich als den sozialistischen und pazifistischen Bundesbruder setzen, möge ihre Hoffnung möglichst lange erhalten bleiben. Andere betrachten das durch Hollywood gespiegelte US-Bild der Europäer etwas mit Argwohn: Älter, spleenig, patschert, grenzwertig senil und nur unter der Führung der Amerikaner wirklich brauchbar. Das Gute daran ist, dass das die meisten Doppeldaumen-Gorillaglas-Wischer in Europa auch schon glauben und nur noch möglichst viele erklärungsbedürftige, phonetische Amerkiazismen von sich geben, damit man nicht unterlegene, uncoole kulturelle Herkunft erkennen könnte.. Willentlich sich abzocken zu lassen und noch einen Fanclub mit Cowboyhut dazu zu gründen. Oder eine polnische Miliz in original US-Army Ausrüßtung mit Sturmgewehr als patriotische Pflicht im West-Fernsehen (und sicher nie als SonderSturmtruppe an der Ukrainefront als Ukrainist) als kämpferischen Werte- Role-Model präsentieren - wenn das ein Muslim in Deutschland machen würde, würde grenzüberschreitender Terroralarm ausgelöst werden - aber die unterliegen eben schon wieder anderen Rassen- und Religionsgesetzten (Große Ohren - rasierte Bärte, Army-Hosen, Internetüberwachung, Razzien mit viel Kristall, dass zu Bruch ging, Ausreiseverbote, usw.) Die Werterhaltung wird so schell über Bord geworfen, wie die Abhängigkeit durch die Überschuldunggefahr  an Blasenbildung steigt. Alle können nicht von den Blasen lassen. Kurze Höhepunkte gefolgt von einem Erschlaffen der erregten Wachstumsphantastareien. Schwarze Löcher in die das Geld fließt, daß es nie gegeben hat. Dagobert Duck mit der 3D-Brille für virtuelle Geldspeicher-Trockesnschwimmsiimulationen. Alle rudern nur noch herum. Oder Blasen eben.
4.) Durch eine Ausdehnung der Stützpunkte, Entsendung von Truppen unter welchem Vorwand auch immer und Bruch von völkerrechtlichen Regelungen im Stundentakt wird keine Gerechtigkeit gegenüber den diversen Völkern und ethnischen Gruppen geübt. Ohne Gerechtigkeit gibt es aber keine Freiheit und damit auch keinen Frieden. „Ausbildner“ und andere Truppenteile in EU-Staaten zu stationieren dient einzig und allein einem hegemonistischen Machtkalkül. In fast jedem europäischen Staat Truppen und Kräfte stationiert zu haben legt einfach die realen Machtansprüche der USA auf immer weitere Gebiete in Europa dar. Zudem kommt die immer wieder angewendete „Haltet den Dieb“ Nummer der USA in Bezug auf Deutschland zum Einsatz. Deutschland als Staat hat als einziges westliches Land seit dem Ende des 2. Weltkrieges vollkommen seine pazifistische und anti-hegemone Grundhaltung verankert, umgesetzt und eingehalten. Jenseits von deutschlandstämmigen multinationalen Konzernen hat kein anderer großer Staat der Erde wohl so massiv eine Nicht-Macht-Politik gegenüber den eigenen Interessen betrieben wie Deutschland. Die bedingungslose Gefolgschaft gegenüber den US-Machtansprüchen in Europa und das eigene Interesse Deutschlands Frieden und Sicherheit in Europa zu sichern zeigen sich zunehmend konfliktträchtig. Dies zeigt sich zusehendes auch im Vertrauensverlust der USA, das sich von alten Feindbildern wohl nicht nur in Hollywood nie wirklich gelöst hat. Überwachung ist nicht wirklich ein Vertrauensbeweis – und die Nummer, helft uns euch gegenseitig auszuspionieren, sonst glauben wir euch Deutschen nicht, dass ihr wirklich unsere Freunde seid, bei den Franzosen gleichzeitig alte Ressentiments zu schüren (die Deutschen wollen euch nur unterwerfen) und die alten Verwandten auf der Insel dazu zu bewegen nicht zu viel Integration in Europa zuzulassen, bringt vielleicht irgendwelchen washingtoner Hinterzimmerstrategen Vorteile aber sicherlich niemanden in Europa mehr Sicherheit und Frieden. Obama's Politik ist in Bezug auf Europa und Israel gescheitert, dies kann man vielleicht aus seinen Lobby-Gruppen rund um Herrn Soros durchaus als erfolgreiche Umsetzung der ursprünglichen strategischen Ziele ansehen, dafür ist mit Kuba und Iran ein wichtiger Schritt in eine friedfertige Konfliktlösungsstrategie gelungen und hat einigen hunderttausend oder gar Millionen Menschen das Leben gerettet. Auch eine unblutige Rückgewinnung der Macht und des Einflusses der USA über Venezuela (Öl) wird dadurch viel wahrscheinlicher.
5.) Hat sich schon einmal jemand überlegt, warum es keinerlei Anstrengungen gibt, die zig Milliarden an Dollar und Euro die durch Ghadaffis, Mubaraks, dem Irak und sonstige Klans in Nordafrika in den Westen geschafft wurden mit dem gleichen Aufwand auszuforschen wie bei den Anstrengungen der Beseitigung von ukrainischen Oligarchen (Firtasch) und politisch sich fehlverhaltenden FIFA-Funktionären? Da gab es sicherlich keine Geldwäsche und Bildung von kriminellen Organisationen – kann das vielleicht sein, weil das Geld aus diesen Ländern sehr gut bei uns aufgehoben ist. Es stören jetzt nur die Menschen, die ihrem Geld nachreisen. Die sollen schön zu Hause bleiben und wir bombardieren weiter ihre Städte und Infrastruktur – weil Völkerrechtsverstöße werden nur von Russland begangen (Serbien, Kosovo, Afghanistan, Palästina, Jemen, Irak, Ägypten, Syrien, Lybien, Libanon. Panama, Grenada, Nicaragua uvam). Diebstahl und Raub als politische Dimension haben noch nie zu einer friedlicheren Welt geführt. Aber auch Schulden nicht zurückzuzahlen ist auf jeden Fall zwischen Staaten vergleichbar – man verliert jedenfalls an Kreditwürdigkeit. Anderen Staaten dieses verlorengegangene Vertrauen dann als böswillige Machtdemonstration vorzuwerfen, ist schon schwer schräg. Solidaritätserwartungen durch serienweise Regelbrüche zu stützen ist wahrscheinlich keine schlaue politische Strategie – auch wenn man eine Art „Mundraub“-Recht für sich in Anspruch nimmt.

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 20.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Juli 2015

Kasperln

http://orf.at/m/stories/2289100/

also das sind wirklich Kasperln - der Jango leidet schon unter der Bürokratie und kann daher die Parteienfinanzierung nicht wirkungsvoll kontrollieren lassen - aber gleichzeitig ein Steuersenkungs-Gegenfinanzierungsmodell für 1,8 Milliarden Euro ansetzen wo die Finanz beim Bürger noch mehr jeden Groschen dreimal umdreht und die "Ermessensspielräume" enger macht. Die zwei Kasperln sind wirklich nur noch an der Regierung weil sie so gekonnt Opposition gegen die Opposition machen. Da wird der ganze vorher proporzional aufgesetzte Verwaltungsapparat dazu herangezogen, damit diese Lavierer weiter an der Macht bleiben. Rot/Schwarz bis in den Untergang. Griechenland wir kommen!


DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 15.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Juli 2015

Reziprok


Mathias Gruböck Die Menge der exaltierten Aufregung über die bösen Bedingungen für weitere Milliarden gutes Geld ist indirekt proportional zum selbst zu leistenden Beitrag.

Das wäre als ob die Geldgeber der Hypo-Abbaubank (also die österreichischen Steuerzahler) dafür geprügelt werden, wenn sie noch Bedingungen für Verlustminimierungen erfüllt haben wollen. Auch von diesen 20 Milliarden Euro kam ein Teil den Menschen am Balkan als Arbeitsplatz zu Gute (irgendwelche Tourismusprojekte, Hotels usw. alles ging ja nicht an die Mafia)

Bin mir sicher, denen geht es ohne weitere 20 Milliarden an abschreibungsfähigen "Investments" aus Österreich auch viel schlechter. Wäre interessant wie eine Volksabstimmung in Österreich über die 10+ Milliarden Euro an Griechenlandhaftungen ausgehen würde ... 30-40 Milliarden Euro echtes Geld (Also Summe aus Hypo und Griechenlandhaftungen) - dafür könnte Österreich zwei eigene Raumfahrtprogramme finanzieren - das würde hochwertigste Arbeitsplätze schaffen, oder wir könnten uns dafür fast eine eigene Raumstation leisten – nicht ISS sondern ASS. Aber

Faymann hätte den Griechen am liebsten das Geld so geschickt wie er immer seine Krone-Artikel bezahlen läßt. Ned lang fragen einfach nehmen. Wenn wer aufmuckt, dann kommt der Ostermayer mit seinem "Ich kann Sie vernichten"-Mario-Puzo-Plagiat. Defizit spending mit dem Geld anderer ist die EINZIGE Lösung aller Unbeteiligten für das Griechenlandproblem. Die Griechen haben ja darüber abgestimmt! Wer zahlt schafft an – wer andere zahlen läßt, ist Anschaffer und wer von anderen bezahlt wird geht anschaffen.

Wer hat den Euro-Ländern denn ursprünglich das Ei gelegt mit „geopolitische Notwendigkeit Griechenland in den Euro aufzunehmen“. Da haben alle miteinander den Griechen bereits eine Unmenge Geld-Werte überwiesen. Jetzt hauen alle auf die Deutschen, weil sie nicht mehr das Geld für die geopolitischen Strategien der USA aus dem Fenster werfen wollen. Da kommen dann sofort die Bilder mit den Nazis. Das ist mieseste Propaganda mit alten Schuldzuweisungen – „alle Piefkes sind Nazischweine wenn sie sich nicht ins eigene Bett scheißen – sie solln einfach das Geld schicken und die Goschen halten“ ist auch nicht der ausgesprochene europäische Vereinigungsgrundsatz. Und Mathematik kann man in Deutschland noch – für 2% des EU-BIPs stehen jetzt 500 Milliarden Euro in der Kreide. Das ist genau die Differenz zwischen den Aufnahmekriterien in den EURO und der griechischen Realität. Wo ist die Solidarität mit Rumänien ,Bulgarien, Georgien und der Ukraine? Lasst uns die alle irgendwie aufnehmen (Euro, EU usw.), da ja der Russe uns gemeinsam mit dem IS alle bedroht. Und laut Generalstäblern aus den USA besonders die USA. Defizit spending führt a la longue immer zum Krieg. Wenn man's nicht erwirtschaftet, dann muss man es jemanden wegnehmen. Einfache Mengenlehre. Entweder über Schuldkonstruktionen (Ex-Nazis müssen immer für alles zahlen) oder eben mittels Assoziierungsverträgen und anschließenden Freiheits-Verteidigungskriegen.

DI Mathias Gruböck Baden, 14.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

08 Juli 2015

So schauts aus




klare Aussage - das globalisierte Finanzsystem ist Scheiße - nur leben wir derzeit (noch) von und mit ihm. Nicht mehr Geld auszugeben (oder weniger einzunehmen) als man benötigt, als Sparen und als neoliberalen Finanzfaschismus zu konstatieren, ist realitätsverweigernd und reduziert die Abhängigkeit der Griechen von Geldern anderer genau Null.

Gewagt ist auch eine Abstimmung eines Volkes, dass es ablehnt selbst die Rechnung für seine multikausalen Schulden zu zahlen, sondern dafür stimmt andere dafür aufkommen zu lassen, als großartigen Sieg der Demokratie zu feiern. Hilfe und Solidarität die gefordert und abgepresst wird, wird von den Geber-Bevölkerungen kaum ebenfalls demokratisch gestützt werden.

Im Gegenteil, es werden rechtspopulistischen und antisolidarische Strömungen massiv gestärkt werden. Eine große Menge an Menschen in den "reichen" Geberländern fühlen sich gar nicht so reich, dass die blanken Geldforderungen - oder die Ablehnung nicht mehr Geld auszugeben als man hat, nicht auf ebenfalls begründbaren demokratischen Widerspruch stoßen würden. Die Griechen haben auch über Jahrzehnte genau diese Parteien gewählt, die jetzt an allem Schuld sein sollen. War das auch ein historischer Sieg der Demokratie?

Solidarität schafft man nicht indem man sich selbst darauf verständigt, Solidarität schafft man nur durch Vertrauen. Auch Schuldzuweisungen fördern meist nicht die Partnerschaftlichkeit! Speziell wenn man schon einige Runden mit voller Hose im Glashaus gedreht hat und auch weiterhin außer populistischen Parolen keinerlei Lösungsansatz hat.

Kapitalismus ist böse - wenn man permanent überschuldet ist, sagen die Kapitalisten, dass man bankrott ist. Wenn man dann noch glaubt, von den bösen Geldgebern eine Ausgleichsquote und frisches Geld zum x-ten Mal abpressen zu können, kann es sein, dass die bösen Geldgeber das Vertrauen in die Redlichkeit des Schuldners verlieren.

Griechenland nicht kaputtsparen - aber die wichtigste Geldquelle, den Tourismus durch einen eher planlos wirkenden Aktionismus gleichzeitig in den Boden rammen? (wer fährt heute noch in ein Land, wo er nicht sicher ist, dass die Bankomaten Geld ausspucken?) Ob griechische Reeder jetzt in Griechenland oder in Panama KEINE Steuern zahlen wird dadurch auch nicht verhindert.

Ein bankrotter Unternehmer der erklärt, dass zwar über Jahre und Jahrzehnte viele Fehler gemacht wurden, er aber nicht in der Lage sei eine tragfähige Kostenstruktur zu leben und er mehr Geld benötigen würde (er nennt das dann Investitionen) um die Defizite abzudecken, wird nirgends auf der Welt einen zusätzlichen Euro bekommen. Diese Gelder würden auch nicht in Investitionen gelenkt werden, sondern nur weiterhin zur Aufrechterhaltung des defizitären Betriebes. Das ganze Verhandlungskonzept der griechischen Regierung ist, dass sie damit drohen, den Betrieb einzustellen und das Griechenland dadurch noch weiter destabilisiert würde. Beamtenfilz und nichtfinanzierbare Pensionssysteme haben nichts mit Investitionen in Tourismus, Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Transportwesen zu tun – genau diese Strukturen verhindern eine Selbsterneuerung. Diese weiterzufinanzieren ist nur mehr vom Gleichen – kein Aufbruch in eine Erneuerung. Die unbequeme Nachricht – bei einem Wirtschaftsaufschwung wird das Geld verteilt und, abhängig von der Gerechtigkeit der Gesellschaft, umverteilt. Konsequenter Weise muss dann aber bei einem Wirtschaftsabschwung die Masse der Kleinverdiener die Hauptlast der Depression tragen. Das ist leider keine politische Entscheidung sondern einfache Mathematik. Mit Euro oder Drachme (netter verpackter Einkommensverlust)

DI Mathias Gruböck Baden, 08.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

07 Juli 2015

Umfaller

http://orf.at/stories/2288190/

Also wenn es jetzt wirklich stimmt, dass die Franzosen umfallen oder wankelmütig werden, wie es deren Minister Valls andeutet, dann brennt die EU. "Aus politischen Gründen solle man alles machen um Griechenland zu halten!" - dieses Credo hat schon den Grundstein zur griechischen Finanztragödie gelegt und wird nicht erfolgsversprechender durch dessen Wiederholung.

Aus politischen Gründen ist es viel mehr wichtig, dass die Abmachungen eingehalten werden. Gerechtigkeit hat schon auch was mit Recht zu tun und mit Abmachungen. Dass die Griechen weiterhin keinerlei Konzept vorlegen sondern einfach nur die gewohnten Geldtöpfe anzapfen wollen ist zu einfach. Ist so wie bei einer Versicherung, wo sich alle dann mehr rausnehmen wollen als sie eingezahlt haben. Politisch wird diese Strategie der Griechen, die die Hampelmänner der EU vor sich hertreiben wie einen Haufen wohlstandsverwahrloster Nichtsnutze und neidiger Groschenzähler genau das beschleunigen, was sich bereits seit Längerem abzeichnet. Die Rechtspopulisten und Nationalisten werden massiv an Zuspruch gewinnen - sie haben es eh schon immer gewußt, dass die letzte Umschuldung der Griechen nur ein gefinkelter Betrug am Steuerzahler war und dass die EU ein heilloser Haufen von zweitrangigen, abgehalfterten Ausgedinge-Politikern in Kombination mit Schattenparker-Mitläufer-Politikern der Mitgliedstaaten, die ohne Lobbyisten-Beratung nicht einmal Muh sagen können (und nach der Lobbyistenberatung sagen sie nur mehr Muh), ist. Die EU-Strategen lassen sich da nach wie vor von allen Seiten in immer mehr Zwickmühlen manövrieren - angesagt. Im Osten stecken sie (dank Bilderberg und Baroso - also BB) mitten in einem, durch externe Kräfte permanent skalierbaren Krieg und im Süden hupft ihnen eine Regierung, die außer Stinkefingerdiskussionen NICHTS - gar NICHTS für die Stabilisierung ihres Landes getan hat und auch noch Monate nach Amtsantritt NICHTS auf den Verhandlungstisch legt, außer "Wir wollen weiter Kohle", auf der Nase herum.

Der Herr Valls gibt jetzt auch noch bekannt, dass er oder gar Frankreich ALLES tun wird um Griechenland vor dem Bankrott zu bewahren! Gelernte Österreicher fühlen sich frapant an die Situation der Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria erinnert. Da kamen damals die Bayern und Österreich hat für 1 harten Euro den ganzen Schrott mit Bausch und Bogen (inkl. Kreditrückzahlungen an die Bayern LB!!!!) übernommen. Das hat dann den Österreichern wahrscheinlich 20 Milliarden Euro gekostet - vor allem weil sie dann noch ein paar Jahre gewartet haben, das heiße Eisen anzugreifen und den Schaden zu minimieren. Wenn man genauer hinschaut finden sich ungemein viele Parallelen zu Griechenland. 

Finanzpolitik ist nichts esoterisches oder etwas für Weicheier. Da muss man schnell, konsequent und hart agieren - auch wenn das so gar nicht zum karmageschwängerten Tanzkreis passt. Natürlich kann man darüber monieren, dass die Globalisierung nur größere Raubtiere im Kapitalismus geschaffen hat und daß immer die Schwachen gefressen werden. Die Frage die sich stellt ist aber, müssen wir deswegen unbedingt uns selbst schwächen, damit wir endlich in die Reichweite der Raubtierkapitalisten kommen? (Wenn wir das nicht schon mancherorten sind) Politisch gehen uns bald die Gruppen aus, die für die gemeinsame Währung einstehen und auch dafür kämpfen. Wir diskutieren lieber wem wann wo wie geholfen werden soll, dass er nicht so hart gebettet liegt, während die Hyänen schon nach dem nächsten Opfer umschauen. 

DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 07.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

Erschreckend

 

Erschreckend wird, wenn 4 Jahre alte Analysen noch immer Gültigkeit haben - dann haben die Verantwortlichen nicht viele Lösungen geschaffen. Den konstatierten Wirtschaftsabschwung in Griechenland von 25% alleine auf die Defizitreduktion zurückzuführen (das als Sparmaßnahme zu bezeichnen ist gewagt - auch sind fremdfinanzierte Transferzahlungen keine Investitionen in die Wirtschaft) in einem Land, das in seinen Daten sehr viel mehr Schein als Sein verbreitet hat und wohl auch das eine oder andere steuerschonende Scheingeschäft getätigt hatte, kann man wahrscheinlich als Mythos (griech.) annehmen. Wie erklärt man jetzt EU-Bürgern aus EU-Ländern, deren BIP 20-30% unter dem von Griechenland liegt, dass die Griechen mit dem weniger Mehr an Geld als diese EU-Bürger (aus zum. 6 anderen EU-Staaten) allesamt verhungern müssen und nicht mehr im Krankenhaus länger als nötig liegen können? Die Zigeunerin-Roma-Sinti (was jetzt immer man da sagen darf ohne einen political-pseudo-correctness Einlauf zu bekommen) neben dem Hofer mit dem ergatterten Augustin als Billigkonkurrenz autochtoner Obdachloser kennt wahrscheinlich eine Sozialversicherung nur als Ammenmärchen.

Die Solidaritätsbewegung zu den Nein-Sagern (wo eigentlich keiner genau weiß, welche Sparmaßnahmen da abgelehnt wurden, da von der griechischen Regierung nur bekannt wurde, dass sie eben die der Geldgeber-Partner nicht will?!) untern den EU-Bürgern die sich noch wohl fühlen und das Gefühl auch mit jedem Menschen auf der Welt teilen wollen, hat wohl ein bisschen damit zu tun, dass alle hoffen, dass der Traum vom leichten Leben, ohne Anstrengung, Opfern, Problemen und Konflikten sich weiter aufrechterhalten läßt. Schaffen es die Griechen weiterhin Defizite aufzuhäufen (immer mit vollkommen nachvollziehbaren Begründungen), dann können wir ja auch weiterhin das Geld von anderen verbrauchen - für das dann unsere Kinder und Enkel noch blechen werden müssen. Das ultimative Lebenskonzept und der maximale generationsübergreifende Gewinn ist wenn man die Fortpflanzung ganz einstellt. Dann müssen die Kinder der Anderen auch noch für die Rückzahlung der geborgten Gelder der Anderen sorgen :-)

PS.: 61,31 Prozent der griechischen Wahlbevölkerung hat mit OXI schon die Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen übernommen - oder entbindet jetzt eine Wahl den Entscheider (das Volk) von der Verantwortung?


Die griechische Bevölkerung will keine weiter Unterstützung durch Partner, die Bedingungen für ihre Haftungen stellen, damit sie nicht vollkommen darum umfallen. Die griechische Bevölkerung will keine Reformen (bei denen man allen etwas wegnehmen muss, wenn nicht mehr genug Geld da ist) Die Griechen ruinieren gerade in der Hauptsaison ihre Tourismusindustrie - die Griechen wollen, dass der Rest von Europa zu Hause bleibt und nur noch das Geld schickt. Und Europa ist dafür verantwortlich? Sorry - Europa ist nur dafür verantwortlich, dass es sich die Griechen von den geopolitisch und NATO-beseelten Amis in den EURO hineinschummeln hat lassen. Da haben die Europäer den Griechen schon viel Geld geschenkt (sie haben eine Schrottlaube aufpoliert und als Neuwagen verkauft) - 4/5 der Weltbevölkerung die auf Grund unzähliger Freihandelsabkommen (vergl. TTIP/Nafta) mit durchschnittlich 200 Dollar (max. 200 Euro) zu normalen Weltmarktpreisen Familien ernähren und erhalten müssen schütteln nur den Kopf auf diesem Gejammere auf hohen Niveau. Niemand wünscht den Griechen den sozialen Abstieg, nur wenn sie aber zum wiederholten Male ihre Rostschüssel zu Neuwagenpreisen verkaufen wollen, dann kann ihnen niemand helfen. Vielleicht sollten sie es mal mit dem Augustin versuchen - die Spendenbereitschaft der Europäer ist vielleicht größer als ihr Wille wiederholt abgezockt und dafür auch noch beschimpft zu werden. Eine griechische Tragödie und ein europäisches Trauerspiel. Die Seitenrufe aus Amerika braucht Europa dazu wie einen Kropf - interessant ist zudem, dass als noch die überwiegend die Banken in der Haftung waren, alle ganz hysterisch vom Untergang des Euro usw. gesprochen haben - seit die EU-Steuerzahler direkt in der Haftung sind, sehen das die Märkte vollkommen relaxed.


06 Juli 2015

Das Recht auf Freier

Hat das irgendwer verstanden? Die Griechen sprechen sich gegen neue Geldgaben unter Reformen aus. Das kann aber nur heißen, dass sie Geld ohne Gegenleistung von allen anderen haben wollen. Die sagen wiederum, dass sie nicht auf ewig einen ganzen Staat durchfüttern können, der jetzt mehrmals nachgewiesen hat, dass er nicht funktioniert und auch nicht packtfähig ist. Das kostet allen EU-Bürgern einen Haufen Geld. Bei aller berechtigter Systemkritik - wo nichts ist und ein ganzes Volk sich für einen leistungslosen Geldtransfer durch die Euro-Partner votiert und man noch die Partner als Terroristen beschimpft, wird man kaum Gemeinschaftssinn beanspruchen können.

Ich stimme auch dafür, dass mir der Staat, die Welt und alle bösen Kapitalisten ein ordentliches Leben finanzieren. Endzeitliche Esoterik-Schönsprech-man-muss-nur-alle-lieben-und-finanzieren-dann-gehts-uns-gut Laissez-faire-shit-storms werden das auch nicht lösen. Sozialismus (und Solidarität) endet meist dort wo das Geld ausgeht. Ich bin neugierig auf wieviele Internet-FB-Minuten oder Neu-Handys für wieviele nichtgehaltene Szeneparties wir hier verzichten werden, bis wir alle, die Theatermacher, Künstler, Shiazu-Knetern, Berater der Beratungstriathleten die zen-budhistische Entspanntheit verlieren. In 20% von der BIP-Verschuldung von heute können wir ja dann auch feiern, wenn wir die Bedingungen von Griechenland in einer Volksabstimmung ablehen, unter denen es unser Steuer-Geld haben will. Liebe ist ein gutes Prinzip - hilft bei der Gemeinschaftsbildung ungemein. Nur ohne Geld keine Liebe - weil wir sind alle Nutten in diesem von uns so verachteten System der hypertrophen Abhängigkeiten. Alle die Autarkie als Verschärfung der so verpönten Austerität erkennen, sollten sich bei der Hitze mal duschen gehen - für die nächste Runde im Nuttenspiel. Und die Griechen feiern, weil sie glauben sie müssen zu den Partnern (die die Banker-Freier ersetzt haben) nur nein sagen. Sie haben nicht verstanden, dass sie gewählt haben wieder anschaffen zu gehen.

DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 06.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

02 Juli 2015

Wer einmal lügt und dabei erwischt wird...




Es spannt sich gerade wieder einmal der große Diskussionsraum in der Griechenlandthematik auf, da dieses Thema ein nichtrivial und linear zu lösendes ist. Eine Unmenge an historischen und ähnlichen Fällen wird nun versucht als Rolemodels heranzuziehen. Argentinien, das historische Deutschland und jetzt die USA werden gegen die Bankrottversuche der griechischen Regierung verprobt.

Jeder Vergleich hinkt hier. Argentinien wurde zum Spekulationsobjekt der Hedgefonds, die gegen die fixe Dollarbindung der argentinischen Währung mit Erfolg gewettet hatten. Deutsche Schuldenabbau oder Schuldenschnittprogramme nach Weltkriegen sind auch nicht mit der griechischen Misere vergleichbar – die USA liefern zwar eine Idee, was den Griechen offenbar vorschwebt, jedoch mit einer gravierenden Einschränkung. 1971 schwenkten die USA von der Goldbindung zu einem Dollar-Glaubenssystem um. Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat die USA sehr viel Geld und Energie darin verwendet dieses Glaubenssystem zu stärken und aufrecht zu erhalten. Eins jedenfalls ist noch nie geschehen in den letzen 45 Jahren: Niemand konnte oder wollte die USA beim Schummeln und Betrügen erwischen.

Die Griechen wurden 2009 dabei erwischt, wie sie massiv gelogen und betrogen haben. Wer hier weggeschaut oder vorsätzlich gutgläubig war ist unerheblich. Das Vertrauen in Griechenland wurde durch die Betrugshandlungen der Griechen zerstört. Wo hier die tollen US-Ratingargenturen all die Jahre waren ist dabei nur ein Nebenthema – da die USA massives geopolitisches Interesse daran haben und hatten, Griechenland in den Euro, die EU und die NATO zu hebeln. Dies gilt vermehrtt auch in Zeiten, in denen die USA das schwarze Meer für sich beanspruchen und der Bosporus dem strategischen Zickzack-Widersprüchlichkeitskurs Washingtons nicht mehr absolut folgen kann oder will.

Das Griechenland die faulen Kredite nicht bedienen will ist klar. Daher kam es 2011/2012 dazu, dass man den Griechen (und seinen eigenen Banken) versuchte eine Brücke zu bauen – de facto wurde ein Programm ausgearbeitet in dem alle nachgelassen haben – also die Banken haben ihre Exposures an die Staaten(bürger) übergewälzt, die haben ein komplexes „Hilfssystem“ aufgesetzt, wo sie über die Jahre wohl einen Teil der Schulden mitabgezahlt haben und die Griechen mussten den Gürtel dorthin schnallen, wo er ohne Betrug auch gewesen wäre – auch in Griechenland mussten natürlich die Bürger die Rechnung für die korrupten Machenschaften zahlen.

Und dann kommt plötzlich eine neue griechische Regierung und erklärt, dass alle Brücken die den Betrügern gebaut worden waren und deren Beschreiten vereinbart wurde abgerissen werden. Ohne die Argumente pro und con hierfür nochmals abzuwägen, was sicherlich für jedes Berechtigung findet, ist mit dieser Vorgangsweise der griechischen Regierung jedes zurückerworbenes Vertrauen vollkommen zerstört und diejenigen die die Betrüger einfach zum Teufel geschickt hätten, gestärkt. Eine Währungspolitik kann sich das nicht bieten lassen – man kann nicht mit jemanden ein Gemeinschaftsunternehmen führen, der sich an keine Abmachungen hält und eine Art Sperrminorität dazu nutzt, den Partnern Geldgeschenke abzupressen. Wer mag eine Währungsgemeinschaft, die wortbrüchige Betrüger, die sogar klar sagen, dass sie einfach weiterkassieren wollen, belohnt und diejenigen die sich an die Geschäftsregeln zu halten versuchen implizit abstraft?

DI Mathias Gruböck Baden, 02.07.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

29 Juni 2015

Griechische Spiele

#griechenland : Spieletheoretisch eine schwierige Situation. Nachdem mehrmal das Zusammenhalten und das Verteilen von Lasten (wie immer sozialverträglich und uneigennützig) vereinbart wurde, kommt die griechische Regierung in der 5 Runde des Spiels plötzlich zur Entscheidung, die (vermeintlichen) Mehrgewinne (oder Minderverluste) durch Alleingang zu erzielen. Damit versucht sie alle, durch Verlust des kleineren gemeinsamen Gemeinschaftsgewinns für die Erzielung eines geringeren Einzelverlustes abzustrafen. War es einmal das Beste dem Euro bezutreten (Gewinn für alle Griechen), dann in einem zu teuren System a la Grece zu leben (Gewinn für die meisten Griechen) werden jetzt diegenigen bestraft, die Griechenland riskante Überbrückungskredite gegeben haben (auch aus Solidarität einer Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft). Politik und speziell Finanzpolitik hat nichts mit Moral oder Anstand zu tun - nur die Nummer mit "Allen das ihre und uns das Meiste von den Anderen" ist schwer asozial!

Der Leidensdruck in so manchem osteuropäischen EU-Land ist wahrscheinlich um einiges höher und diese EU-Menschen werden so gar nicht verstehen, wie sich eine Gruppe immer wieder etwas zu nehmen versucht, das sie offenbar nie besessen haben. Dann aber die Chuzpe zu haben und diejenigen zu beschimpfen, die für die Weiterfinanzierung von Griechenland (natürlich auch niedrigerem Niveau) gesorgt haben, weil sie nicht genug Geld rüberwachsen haben lassen oder nicht auf alle Zeiten einfach das Geld schicken, ist schwer daneben. Die selbsterkorene Opferrolle ist ja einige Zeit in Ordnung - nur, dann sollen sie einfach liegenbleiben und zuschauen wie die Herde weiterzieht.

Spieletheoretisch gibt es nur eine Wahl am nächsten Sonntag bei dem geplanten Referendum: Aufstehen und mit gebrochenem Bein mit der Herde (die durchaus langsamer agiert) weiterziehen oder liegenbleiben und verrecken. Und wenn ein geschwächtes Tier die Sicherheit der Herde gefährdet, dann wird es durchaus vom Leittier der Herde den Hyänen zum Fraß vorgeworfen. Finanzpolitik ist nichts für Realitätsverweigerer in der Opferrolle - auch die Griechen werden nicht dagegen abstimmen können, dass sie gerade dabei sind ihre einzige wirkliche Einnahmequelle (Tourismus) mit ihrer Opferrolle zu runieren. Der Slogan: Besuchen Sie Griechenland - ihre EU - Gelder sind schon da! Und Griechenlands versenkte Schätze! zieht auch nicht mehr so. Und geostrategische Spielchen sollen die Amis sich selber bezahlen - die griechische Armee kann man durchaus mal verkleinern, auch wenn die Amis andere Aufmarschpläne im Mittelmeer haben.

DI Mathias Gruböck                                                               Baden, 29.06.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Juni 2015

Sollen die Europäer wirklich so blöd sein?




Also jetzt machen die Geostrategen auf Wettrennen um die Karotte – so auf die Art: Wir wissen zwar nicht warum, aber wir müssen unbedingt schneller dort sein. Einmal mehr werden die strategie- und widerstandslosen Europäer von den USA wie ein Indianerstamm behandelt, der ganz schnell unterschreiben soll, sonst bekommt er von den Blauröcken gar kein Reservat mehr zugewiesen. Diese ganze Diskussion ist derart aus Sicht der Weltherren betrieben (und wahrscheinlich wurde die neue Devise, jetzt ein Wettrennen zu veranstalten bei den Bilderbergern vereinbart), dass einem wirklich Angst und Bange werden kann. Also als Indianer.

Wenn das so wichtig für die USA ist, dass man mit den Europäern Standards bezüglich des Welthandels einführt – warum verhandeln sie dann ohne die Europäer in Asien das TPP? Ist das TIPP in Kombination mit einer de facto US-Abschottung Europas gegen Osten ein Versuch Europa an sich zu binden und es gleichzeitig auf der Eurasischen Platte als Konkurrenz auszuschalten?

Wenn Globalisierung wirklich das gelobte Land der Weltwirtschaft (d.h. nicht nur Shareholder, sondern auch real existierende Menschen) sein sollte, dann macht es für Europa keinerlei Sinn Handelsabkommen mit einem Land zu schließen, wo die Zuwachsraten im Zehntelprozentbereich liegen. Auf einem globalen Markt bietet Europa fast exakt das Gleiche an wie die USA.

Eine marktgerechte Strategie der Europäer wäre viel mehr die verstärkte Integration auf der größten Landmasse auf der Welt. Europa und Asien – also China+Russland+Europa! Das würde eine sehr langfristige Perspektive geben und sicherlich mehr Standards für den Welthandel hervorbringen als TTP und TTIP zusammen.

Die Hysterie die derzeit aufgebauscht wird ist vollkommen unbegründet. TTP hat einen zentralen Schwachpunkt – es ist ein Anti-China Handelsabkommen. Die Chinesen, als wahre Weltmacht im Handel (schon seit Urzeiten) nicht als das anzuerkennen was sie sind, kann a la longue nur zu Vertragswerken im Kaiser's neue Kleider-Format führen. Wenn sich die Europäer jetzt wirklich in subalterne Vertragskonstrukte mit den USA einlassen, werden sie zu einer besseren Handelsplattform verkommen. Wirkliches Wachstumspotential gibt es für sie in Richtung Osten viel synergetischer und einfacher. Den einzigen Handelsstandard den es derzeit gibt ist, die Handelssanktionspolitik der USA mitzuvollziehen. Die USA bauen den europäischen Ländern, die sie nach dem kalten Krieg erobert haben ein Gatter im Osten. Den Euro konnte sie auch hinreichend schwächen, dass er nicht in die Verlegenheit gekommen ist als weltweite Kompromissleitwährung genutzt zu werden. Und mit Griechenland haben die USA die EU vollkommen an den Eiern – die Weltbank von US-Gnaden spielt da eifrig die Doppelmühle und hält den Euro und die EZB in der Falle. Und nach TTIP brauchen die USA die EU an sich dann gar nicht mehr. Mit ihren Standards, Überwachungs- und Militärpower und Geheimgerichten kolonialisieren sie jedes europäische Land bilateral noch einfacher. Wie zum Beispiel die Ukraine als Testlauf zeigte. Good buy Europe!


DI Mathias Gruböck Baden, 25.06.2015
Unternehmens- und Organisationsberater


28 Mai 2012

Betreff: An den Vorsitzenden des Blasmusik-Kreisverbands Pforzheim

Betreff: An den Vorsitzenden des Blasmusik-Kreisverbands Pforzheim, sehr geehrter
Herr Wirtschaftsberater Krichbaum!
Von: MG <m.gruboeck@gmx.at>
Datum: 28.05.12 10:32
An: gunther.krichbaum@bundestag.de

In einem österreichischen online-Medium werden Sie zitiert, dass Sie über eine politisch-lyrische Aussage eines 84 jährigen Nobelpreisträgers gemeint hätten: ,,Insgesamt sollte man Günter Grass nicht mehr ganz so ernst nehmen'', sagte etwa der Vorsitzende des Europaausschusses im deutschen Bundestag, Gunther Krichbaum, am Samstag im Deutschlandradio Kultur.

Muss man dieses Zitat von Ihnen ernst nehmen? Wie ich sehe haben Sie ihr Abitur am Solitude-Gymnasium gemacht. (griechische Erfindung) Dort haben Sie sicherlich auch Literaturbesprechungen erlebt. Zauberlehrling, die Glocke, all die Gedichte die man sich mühevoll erschließen konnte oder musste. Oder sie eben als Schwachsinn bezeichnen. Zu Ihrer Jugendzeit konnte man sich ja auch eher Nena oder Modern Talking-Texten widmen.

Nur eines habe ich im Gymnasium auch gelernt - Humanismus (auch sehr starke griechische Wurzeln) und, worin wir besonders ausgebildet wurden: die freie Rede. Dazu gehört simultan, die Meinung des anderen gelten zu lassen (und damit seine Person).

Entschuldigen Sie, vielleicht wurde Ihr Zitat aus dem Zusammenhang gerissen, oder Sie hatten nicht die Zeit das Grass-Gedicht in Ruhe zu lesen, aber vielleicht können Sie versuchen eine inhaltliche Replik nicht durch persönlich diskreditierende Aussagen zu entwerten. In unserer Twitter-Schnellreaktions-Gesellschaft maßen sich viele Wertungen über andere an, nur weil sie Zugriff zum Internet haben und anonymisiert Dinge von sich geben können.

Man muss keinen Menschen entmündigen um über Fragen und Eindrücke die er in Gedichtform aufwirft nachzudenken. Es gibt keine blöden Fragen es gibt nur blöde Antworten.

DI Mathias Gruböck, Baden Österreich 

In Memoriam Günther Grass