09 Februar 2012

Anzeige Korruptionsstaatsanwaltschaft

Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption
Dampfschiffstraße 4
1030 Wien



Anzeige wegen systematischem Amtsmissbrauch, Verdacht der Geschenkannahme im Amt, Verdacht der parteilichen Einflussnahme auf Verfahren.

Seit über 2 Jahren veröffentlicht der FORMAT und andere, von der Presseförderung abhängige Zeitschriften systematisch aus laufenden Verfahren und Ermittlungen im Falle Grasser. Dies zum Teil unter der unwissentlich rechtsbrecherischen Förderung der Medienstelle der Staatsanwaltsschaft Wien.

Die Staatsanwaltschaft Wien übergibt Akten aus Verfahren an Redakteure des FORMAT. Diese laufenden Straftaten werden durch die Ermittlungsbehörden (Staatsanwaltschaft Wien und Staatsanwaltschaft Innsbruck) nicht geahndet, nicht zur Anzeige gebracht, keiner gerichtlichen Würdigung unterzogen und damit begünstigt.

Beweis:



Weiters ergibt sich aus dieser öffentlich rechtlichen Veröffentlichung in orf.at der Tatbestand der üblen Nachrede und der Kreditschädigung auf Grund einer Anmerkung. Hier ist nicht eindeutig ersichtlich von wem die Anmerkung im Rahmen eines Zitates aus einem illegal erworbenen Staatsanwaltschaftsschriftssatz getätigt wurde. Falls die Anmerkung nicht von einem Staatsanwalt gemacht wurde, stellt diese Anmerkung eine Schuldzuweisung dar und stimmt nicht mit der Unschuldsvermutung überein. Eine parteiliche (SPÖ oder ÖVP) Einflussnahme auf die Staatsanwaltschaft wird angezeigt. Proporz und Postenvergabe nach politischer Nähe stellen in Verbindung mit den oben genannten Straftaten, den Tatbestand der Bildung einer kriminellen Vereinigung nach §278 dar. Letzte Evidenzen für Postenkauf durch parteipolitische Einflussnahme: siehe die versuchte und abgesprochene Bestellung des Büroleiters des Generalintendanten des ORF. Hier kam es zusätzlich zum Stimmenkauf und Wahlbetrug durch eindeutige parteipolitische Bestechung. (Postenschacher)

Das System der systematischen, jahrzehntelangen, parteipolitischen Korruption durch SPÖ und ÖVP in Österreich wird hiermit zur Anzeige gebracht. (eine Unzahl an parteipolitischen Postenvergaben und Kickback-Zahlungen in Form von Parteiabgaben durch Lehrer, Krankenhausbedienstete/Ärzte, Polizei, Justiz, öffentlich rechtlichen Medien, Wirtschaftsunternehmen unter öffentlichem Einfluss können angegeben werden)


DI Mathias Gruböck,
Am Flachhard 24
2500 Baden

22 Dezember 2011

Polit Hetze: SPÖ fordert U-Haft für Grasser

Jetzt fallen langsam die Masken der Politjustiz-Inquisitoren. Die politisch gleichgeschaltenen Medien kochen Gerüchte unzusammenhängend auf, Grassers Frau, Schwiegermutter werden ebenfalls miteinbezogen, SPÖ-Politiker fordern Staatsanwälte (die ja bekanntlich weisungsgebunden sind) auf jemanden, den die SPÖ seit Jahren mit allen Mitteln verfolgt, zu verhaften.
 

Das wird langsam sowas von unappetittlich - da braucht kein österreichischer Politiker irgendwas gegen die Zustände in Ungarn mehr sagen - wir haben gleichgeschaltete Medien (speziell den ORF) - wir haben Ermittlungsbehörden die als ÖVP-Erbpacht politischen Einfluß auf Ermittlungen nehmen (Familie Koibmüller kümmert sich um die Glättung der Auswüchse und um die Familie Rauch-Kala-Puilly-Mennsdorf)
 
Jedenfalls habe ich an den ORF-Puplikumsrat geschrieben, da die politische Einflußnahme des Staatsfunks hier langsam unerträgliche Ausmaße annimmt:

"Wie das ORF-Radio am Mittwoch berichtete, gibt es in Liechtenstein Gerüchte, wonach handschriftliche Vermerke auf den Aktenstücken nun nicht mehr sichtbar seien." Hier wird ein öffentlich rechtliches Programm dazu genutzt um durch gerüchteweises Hörensagen (wobei nicht einmal eine Quelle angegeben wird) via die Reichweite der ORF-Radiosendungen zu verbreiten. Offenbar agieren hierbei Redaktionen des ORF als Sprachrohre auf Auftrag der SPÖ-Parteizentrale. Öffentlich rechtliche Institutionen sollten sich an rechtsstaatliche Regeln halten (z.B.: das Recht auf ein UNABHÄNGIGES Verfahren) da hier ansonsten der Eindruck erweckt wird, dass der ORF die Ermittlungsbehörden hier durch Mediendruck in gewisse Richtungen lenken will."

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater   (22.12.2011)

12 Dezember 2011

Abwehrschlacht oder occupy Europe

Europa befindet sich mitten in einer Abwehrschlacht. Feindliche Übernahme durch spekulationsgetriebene Aufsplitterung der Kräfte mit anschließendem Aufkaufen der Restmasse. Chinesische Fonds werden schon „gefundet“ - 300 Milliarden für das Investment in Europa und Amerika. Heute werden die Schlachten nicht mehr um Ländereien und Gebiete geschlagen. Heute werden Wirtschaften durch die konzertierten Wellenbewegungen des Megakapitals in die Knie gezwungen. Ab einem bestimmten Punkt werden aus Wirtschaftskreditnehmerstaaten urplötzlich filetierte Schuldknechtgemeinschaften. Diesen Punkt beeinflussen ein paar Hedgefondsmanager bei einem Abendessen an der Wallstreet.

Und urplötzlich zahlen die gleichen Staaten und deren Steuerzahler mehr für die gleichen Schulden und müssen sich noch vorhalten lassen, dass wenn man die Schulden weiter verteuert und ihnen das Geld abzieht sie es sich bald nicht mehr leisten können werden. Kredithaie agieren nicht sonderlich anders. Astronomische Zinsen – dann wenn man unter Druck steht, führen zur „feindlichen“ Übernahme. Tausend mal erprobt.

Die kleinegeistigen Zahntechniker mit ihren Kameradschaftsmaulhelden, die vor lauter lokalstpolitischen Scheuklappen und braunen Reflexzonen mit Gemeindezusammenlegungen restlos überfordert sind, werden das Boulvard schon vor dem Großangriff des Weltkapitals retten. „Mir san mir – und wenn ma die Schrebergartenmauer nur hoch genug ziehen, dann geht uns das alles nix an!“

Kriegsgewinnlerische Kleinpolitgeister! Jetzt gilts einmal sich zu behaupten! Im Verbund mit der europäischen Kultur-, Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft gegen die Zocker und Marodeure der maximalen Gewinnspannen. Jetzt stehen die europäischen Werte auf dem Prüfstand – funktioniert so ein komplexes Gebilde und schafft mehr sozialen Wohlstand, Zufriedenheit und Sicherheit für die Europäer oder lassen wir uns von den Raubtierkapitalisten aus Europa, China, Russland aber auch (oder vor allem) der USA einfach wie die fetten, trägen Mastschweine schlachten?

Der Vorteil einer Herde besteht darin, dass sie fest zusammensteht und sich keines der Herdentiere abspalten läßt. Die Engländer probieren es jetzt halt und glauben, dass die Amerikaner (oder besser das 1% der Fondsmanager/Menschen/Familien die 90% des Weltvermögens besitzen) nett und lieb zu der Kuh sind, die sich mit den Wölfen im Schaafspelz zu verbrüdern versucht. Möge die Übung gelingen!?

Die Frage die sich JETZT stellt ist ob die Analysten Recht behalten, die da Europa mehr oder weniger als verfettetes, wohlstandsverwahrlostes und nicht mehr kompettitives Konglomerat von über ihre Verhältnisse lebenden Sozialschmarotzern ansehen oder ob im alten Kontinent noch genug solidarische Kampfkraft vorhanden ist um diesem Ansturm paroli zu bieten.

DI Mathias Gruböck, 2500 Baden (12.12.2011)

14 November 2011

Fettzelle Europa

Naja – auf jeden Fall steuern wir auf unruhige Zeiten zu. Europa wird weiter von den Aasgeiern der Zockermärkte umkreist und solange es Europa nicht schafft die Reihen dicht zu machen und den Aasgeiern eines vor den Latz zu knallen werden die europäischen Staatsbürger und deren Nachkommen die Rechnung dafür zahlen müssen. Die Europäer haben die Wahl: Sozialer Frieden und Freiheit durch aufbau von zentralen Machtstrukturen oder sie spielen die Fettzellen für die Weltwirtschaft.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 14.11.2011

30 Juni 2011

Jesus! Wir haben ein Problem!

Von: MG <m.gruboeck@gmx.at>Betreff: Jesus! Wir haben ein Problem! 
Datum: June 30, 2011 4:09:05 PM GMT+08:00 
An: leserbriefe@diepresse.com
 
 Ob und welche Konsequenzen es für die Lehrerin gebe, könne er nicht sagen, sagte der Sekretär (Otmar Stefan) zur APA: "Es wird sicher ein Gespräch mit der Religionslehrerin stattfinden. Sie hat ein Problem, und wir auch." (orf.at)

Offenbar ist die Lernkurve in der Kirche noch immer die gleiche. Nämlich – keine! Die katholische Kirche schafft es seit mehreren Jahrzehnten immer intensiver die gesellschaftlichen Veränderungen standhaft zu negieren und so zu tun als ob man nur genügend Ignoranz gegenüber dem realen Leben haben müsste um weiterhin eine, sich selbst bedingende Hierarchie aufrechtzuerhalten zu können. Und das dürfte das wirkliche Ziel dieser Kirchenstrukturen sein. Selbsterhaltung um jeden Preis. Seit Jahr und Tag produzieren sie dermaßen am „Markt" vorbei, dass es jedem religiös interessierten Normalsterblichen die Haare zu Berge stehen lässt.

Es wäre interessant, wenn Jesus heute auf die Welt zurückkommen würde, ob er alle diese, sich hinter dem Kirchenrecht verschanzenden Pharisäer aus seiner Kirche werfen würde. Wie ich ihn verstanden habe, war er der lebendige Gott, der die Liebe zu allen Menschen lebte. Er war damals ein Revolutionär gegen die verkrusteten Priesterstrukturen, was ihm ja auch letzen Endes sein Martyrium bescherte.

Wir leben in einer Zeit, in der die Suche und das Bedürfnis nach Spiritualität sicherlich nicht kleiner ist als zu anderen Zeiten. Im Gegenteil. Nur die Antworten der Verwaltungsräte der Kirchenstrukturen und ihr weltliches Autoritätsgehabe sind wohl nicht das, was die Vielzahl der suchenden Menschen benötigen. Hier kommen Antworten von vorgestern auf Fragen von heute. Und wer nicht im Heute lebt, der kann schwerlich die Liebe leben – weil Liebe existiert nur im Jetzt. Dadurch kann auch Jesus, der Gott der Liebe nur im Jetzt sein und sicher nicht in Kodices aus dem Jahre 1607.

Dr. Otmar Stefan hat in einem sicher Recht, wenn er sagt: „Wir haben auch ein Problem." Und dieses Problem sind sicherlich nicht die letzten Religionslehrerinnen die noch versuchen die Menschen auf das Wesentliche im Glauben und der Spiritualität für ein, im Heute gelebtes Leben aufmerksam zu machen. Ich bin mir nicht sicher ob Jesus viele Kirchenrechtler und Strukturverteidiger unter seinen Aposteln hatte. Aus gutem Grund.

DI Mathias Gruböck, Lovina 30.06.2011