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16 Dezember 2017

Allen Ernstes


das System Grasser hat also laut der Anklage der Staatsanwaltschaft Wien derart hinterhältig zugeschlagen, dass es beim Verkauf der BUWOG dem „Österreichkonsortium“ nicht schon bei der ersten Runde den Staatsbesitz um 923+1Million zugeschanzt hat und dafür die vorher ausgemachte Bestechungssumme (?) kassiert hat, sondern eine zweite Runde veranstaltet zu haben, die dem Staat Österreich 960+1 Million gebracht hat. Okay, die Wiener Städtische (mit ihrem jetzigen Lobbyisten Werner Faymann) und die Raiffeisen waren sicher nicht besonders gut politisch vernetzt in den wiener Ministerien. Alle wollten die Bundeswohnungen an die CA-Immo verkaufen – ganz sicher. Nebenbei wurde diese 1987 von einem Herrn Karl Petrikovics gegründet. Der sitzt ja jetzt auch beim Österreich-Konsortium auf der Anklagebank.

Bei TETRON (dem Behördenfunk) wurde eine bereits entschiedene Ausschreibung gekippt und allein diese Entscheidung kostete 30 Millionen Euro. Diese Entscheidung von einem Minister/Ministerium kostete dem Staat echt Geld und Herr Mensdorf-Puilly bekam dafür ja von Motorola jede Menge Geld, damit das auch geschmiert geht. Das wäre so ein klassischer Korruptionsverdacht. Oder ein Minister nimmt sich Geld aus einer vom Ministerium kontrollierten Aktiengesellschaft und zahlt damit persönliche Artikelserien in einem reichweitenstarken Printmedium. Das findet die Staatsanwaltschaft Wien als vollkommen richtigen Vorgang – in Summe Gelder in der Höhe von 10 Millionen Euro aus staatsgestützten Aktiengesellschaften zu entnehmen.

Wenn mir aber jetzt bei einem Hauskauf der Immobilienmakler das aktuelle Höchstgebot sagt, dann ist das ab sofort Untreue, Korruption und Geldwäsche? Wo war die Schädigung? Ja, Steuerhinterziehung, das stimmt. Wirtschaftspolitische Intrige, das stimmt auch. Damals von Schwarz, Rot und Blau so gewollt – sicher.

Ahhh – die CA-Immo hätten eigentlich 1,13 Milliarden zahlen wollen – aber eben nur wegen eines Missverständnisses 960 Millionen gezahlt. Die haben auch nicht die Ausschreibung beeinsprucht – also wahrscheinlich ist ihnen auch entgangen, dass die Konkurrenz nur um eine Million mehr geboten hat. Jetzt kommt noch der „Man in the middle“ - Hochegger und bekommt einen Deal angeboten, wenn er die anderen anschwärzt. Keine Verurteilungen in seinen vielen anhängigen Verfahren, wenn er sich teilschuldig im BUWOG-Prozess bekennt und Grasser denunziert. Klassischer Schauprozess. Man nimmt alle so lange in die Mangel bis sie anfangen sich und alle anderen zu denunzieren. Der Herr Hochegger sollte ein bisschen über die prager Schauprozesse der 50er und 60er Jahre lesen – zum Schluss wurden alle als Asche aus dem fahrenden Auto geschüttet.

Wirklich interessant zu sehen wie man in Österreich die einen Fälle reinwäscht und andere zusammenschustert, dass das Blut spritzt. Der Grasser soll endlich den Widerstand aufgeben und sich seiner Verantwortung stellen – er wurde zum Abschuss freigegeben und sein Abwehrverhalten erhöht nur die Kosten für die Jagdgesellschaft. Die österreichische Politjustiz kann es sich nicht leisten hier ohne Verurteilung abgespeist zu werden – die Blamage wäre noch viel größer als bei der SOKO Bekleidung. Mit dem Mafia-Paragraphen gegen Tierschützer, die unerlaubt in Schweineställe eingedrungen sind. Das darf nicht noch einmal passieren – schon die Geschichte mit der Y-Line war ja kein Ruhmesblatt. Wo der Staat so lange und massiv ermittelt MUSS am Ende eine Verurteilung stehen – sonst blamiert sich ja der Staat und die ihn bedienenden Netzwerke. Der Herr Grasser kann ja nicht einmal auf die politisch gefärbten Ärzte hoffen, die natürlich nicht korrupt, gegen Zahlung fürstlicher Honorare dann Ex-Bankpräsidenten Persilscheine erstellen. Da darf man aber weiterhin nicht vollkommen PARTEILOS sein. In Österreich ist das lebens- und existenzgefährdend.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 16.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

08 Dezember 2017

Soziale Richterehepaare


Die Ablehnung eines Befangenheitsantrags gegen das Richterehepaar Hohenecker schafft aber das LG Wien superschnell. Also der Ehemann von Frau Rat Hohenecker ist auch Richter und verkündet über Soziale Medien seine vorgefasste Meinung zu Untersuchungen und seine politische Einstellung. Das LG Wien sieht sich aber unter Termindruck und weist den Antrag ab. Die Frage hierbei ist aber vollkommen unbeantwortet ob der Herr Ehemann-Rat diese sehr massiven Vorverurteilungen von Herrn Grasser und seine politische Wertung ehemaliger Regierungschefs wirklich getätig hat. Ein Ehemann, der vielleicht sogar selbst politische Karriere machen will, als vollkommen unerheblich für die Unbefangenheit der Ehefrau und Berufskollegin Marion Hohenecker anzusehen ist schon mutig von den wiener Kollegen des Richterehepaares. War ja schnell abzulehnen, weil die Termine drängen. Das nennt man dann ein unabhängiges Verfahren. Laut Frau Richterin Hohenecker braucht man ja nur die Schiedsrichter wechseln um eine andere Entscheidung zu bekommen. Und Frau Richterin Hohenecker freut sich offenbar wenn man bei Ex-FPÖ Politikern die Schiedsrichterin so wechselt, dass dann doch noch eine Verurteilung herauskommt. Also der Herr Richter Hohenecker mag keine schwarzen Bundeskanzler und deren Finanzminister und die Frau Hohenecker freut sich, dass sie den erstinstanzlichen Freispruch wegen Begründungsmängeln in eine Haftstrafe für einen Ex-FPÖ-Politiker und Ex-Bundesligavorstand umwandeln konnte. Da spielt sich der Rechtsstaat aber gefährlich mit seiner politischen Unabhängigkeit. 

DI Mathias Gruböck                                                                                            Nondorf, 08.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

28 Juli 2016

Fwd Fwd Fwd Fwd Anzeigenweiterleitung Fall Grasser

Staatsanwaltschaft Wien soll das regeln mit dem bestechlichen Staatspolizisten - hat man auch nie wieder etwas davon gehört. Wie soll man auch gegen die im Abhörprotokoll beschuldigten Kollegen Staatsanwälte oder gar gegen die SPÖ-Auftraggeber Ermittlungen durchführen - das legt man in den großen Ordner, der dann wirklich in den Müll wandert. Einschlafen lassen - dass ist eine Beamtendisziplin wo die Staatsanwaltschaft Wien, neben Akten-Steilpass und journalistischen Staffellauf Weltruhm erworben hat. Beim Adolf hat man diese Art der Beamten Kettenhunde genannt. Die geben sehr viel Steuergeld dafür aus, die Intriegenspiele ihrer Parteifreunde in rechtlich verwertbare Aktenordner umzusetzen. Und sonst tun sie Kumpanen und Kollegen schützen, da die ja immer unwissentlich die Gesetze brechen. Das wäre ja Vorsatz, Verschwörung im Amt, Korruption und noch viel Schlimmeres. Das kann ja nicht sein. Das wissen die Kollegen vom Dienst auch blindlings, wenn man sie vom Wegschauen und Dummstellen so böswillig abhalten will.

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 28.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Dringender Tatverdacht


Verdacht der Untreue bei der Auswahl der beratenden Investmentbank [Bearbeiten]

Bereits im Jahr 2002 soll es bei der Auswahl der beim Verkauf beratenden Investmentbank zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Michael Ramprecht war aufseiten des Ministeriums für die Auswahl der Investmentbank zuständig. Dieser behauptet, dass Lehman Brothers (jene Bank die 2008 spektakulär kollabierte) im Jahr 2002 den Auftrag erhielt, obwohl sie mit 10,2 Millionen Euro Beratungshonorar deutlich teurer war als die rivalisierende CA IB (jetzt UniCredit). Der Auftrag sei laut Ramprecht auf ausdrücklichen Wunsch Grassers erteilt worden, dessen enger Freund Karlheinz Muhr damals als Berater für Lehman arbeitete.[4]

Also das versteh ich nicht!!! Einer der beiden Bieter war die CA-IMMO! Klar das die CA IB einen Kampfpreis für die Vergabebegleitung geboten hat. Weil, wen hätt es dann gewundert wenn die CA-IMMO gewonnen hätte. Also wenn man sich jetzt für die Lehman Brothers entscheidet, dann ist das Verdacht der Untreue!!!!!!!!!!!

... ah ja eine klitzekleine Usance noch .... das Bieterkonsortium bestand ja aus RLB Oberösterreich, Wr. Städtischer und Immofnanz :) Das wird auch so zielbestimmend Österreichkonsortium genannt, weil es als einziges die österreichische Farbenlehre inkorporiert hatte ... Raiffeisen ist ja bekanntlich nicht wirklich der linken Reichshälfte zuzuordnen und haben den Kampfnahmen "die grünen Khmer" sicher nicht von ungefähr. WIENER Städtische ... mhmm lass mich mal überlegen - wem könnten die im machtpolitischen Spektrum wohl nahe stehen. Sozialpartnerschaftlich haben sich die wahren Mächtigen in diesem Land, der wirtschaftlichpolitische Proporzkomplex längst alles auspaldovert. In Österreich geht niemand von den Big Playern in eine Ausschreibung deren Ausgang sie nicht schon vorher abgestimmt haben. Der Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht wird wahrscheinlich nicht mutig genug gewesen sein, die beiden Parteien und Umfelder ihrer altbekannten Machenschaften zu zeihen - so gescheit wird der wohl auch sein, dass er dann nie wieder in Österreich irgendwas in dem Komplex (öffentlich und wirtschaftlich) werden würde. Irgendwer hat dem wahrscheinlich sehr fokussiert die Flinte geführt, damit er nur auf den parteilosen Grasser anlegt. Einfache Frage an den Herrn Ramprecht: Warum nicht gleich – warum hat er sich damals nicht quergelegt als Verantwortlicher? Das ist klassisch eine persönliche Vendetta, die utilisiert wurde um von den wahren üblichen (oder besser unüblichen) Verdächtigen abzulenken. Es ist schon frappant, wie sehr sich die öffentlich-politisch gesponserten Medien anstrengen, das Kürzel „SPÖ“ in Zusammenhang mit „die sind überraschender Weise auch seit 60 Jahren überall dabei, wo die politische Zweiparteienmacht die Wirtschaft unter der öffentlich-rechtlichen Decke berührt“, auszusparen. 
Die gesamte Kriminalisierungsgeschichte des Herrn Grasser beruht darauf, dass ihm mit den handelnden Personen ein, kaum zu widerlegendes, freundschaftliches oder vertrauliches Verhältnis nachgesagt werden kann (jaja, alle 500 Facebookfreunde sind deine wahren Freunde!) - hingegen wird gleichzeitig die gute alte österreichische „Parteifreundschaft“ so hinuntergespielt. Das ist nicht gerecht! Weil auch ein Staatsanwalt hat das Recht, der Partei beizutreten und auch ganz viele Partei-Freunde zu haben, die ihm seine Karriere sichern. Geben und nehmen auf österreichisch. Wir geben dir einen unkündbaren/lukrativen Job und du zahlst deine Parteiabgabe – was ist dir der Job wert-hä? ;)

Komisch ist nur, dass ganz kleinlaut eine Hausdurchsuchung bei der RLB OÖ stattgefunden hat, aber keine bei der Wiener Städtischen - durch die Wiener Staatsanwaltschaft. Beim Flughafenneubau haben die Wiener auch vollstes Interesse bekundet, nicht weiter herumzustierln, weil ja auch die NÖ nichts zu gewinnen haben. Das ist das Wiener politische Parkett: Wie mache ich laufend Linke und schieb sie dem Unschuldigsten in Schuhe - das ist ja schon fast Verspottung: ein Land in dem Parteibuchwirtschaft so normal ist wie das Kipferl zum Kaffee, erfndet das "System Grasser". Wir waren schon immer DIE Marketingprofs! Beethoven ein Österreicher und Hitler ein Deutscher und jetzt NEU das SYSTEM Grasser!
 
... und nebenbei: Es ist erwiesen, dass die Gesamtsumme von 763.000.- € (500.000.- + Hypoverzinsung) an die Swarovski Schwiegermutter zurückgefossen sei - also ich weiß nicht was die wollen - da wär sich höchstens Steuerhinterziehung ausgegangen....nur wenn das Geld bei der Schwiegermutter landet geht sich das auch nicht aus.
 
Die versuchen ja jetzt allen Ernstes zu konstruieren, dass er mit Schmiergeldern die 500.000.- € aufgestellt hat, damit er sie dann, samt Zinsen an seine Schwiegermutter schiebt - also gleich die nächste Kriminalisierung (die alte Frau Swarovski hat das sicher nötig, bei Geldwäscheaktivitäten mitzumachen - eh klar sie darf sich dafür einen Brilliantring kaufen und den Rest gibt sie ihm wieder im Koffer zurück)

Versuchen wir mal einen einfachen Entwurf für die BUWOG Geschichte: Es gibt 3 Rollen in dem Spiel -> Den Bestecher, die Vermittler, und den Bestochenen. Es gibt 3 Konten und 9,6 Millionen. Der "Servicevermittler" Hochegger nimmt mal 20% Servicepauschale von dem 1% der Angebotssumme davon für sich (ist sowas wie ein Trustee in der Szene – er genießt das Vertrauen aller Parteien für Deals im rechtsfreien Raum zu bürgen). Die restlichen nicht ganz 8 Millionen € werden steuerschonend durch drei geteilt: Den Nutznießer (Karl Petrikovics - Immoinvest (kleine Prämie für ihn, da er durch seinen Einsatz seiner Firma und den beiden Big Playern im Angebotsboot ein tolles Geschäft zu Bestpreisen gesichert hat)), den Einfädler oder Läufer und Transporteur (Meischberger) und den Informanten (Plech) - das gibt auch allen Beteiligten Sicherheit, da alle mit im Boot sitzen und keiner ausplaudern kann. Also so würd ich das machen - ist ein klarer Deal, funktioniert und alle freuen sich. Interessant wäre, wo die Wr. Städtische und die RZB OÖ die „Servicepauschalen“ in ihren Büchern versenkt haben :)
 
Wie erklärt ein Staatsanwalt einem hoffentlich halbwegs unvoreingenommenen Richter, dass bei 9,6 Millionen Schmiergeld, der angeblich Bestochene „nur“ ca. 2 Millionen kassiert hätte? Da wär ich sehr gespannt auf die Erklärungskonstruktion – persönliche strafbare Bereicherung als Gruppenevent !?!
 
Ich bin immer eher für die einfachen Dinge - das Leben und das Schmieren funktioniert immer nur bei einfachen Lösungen und Win.Win Situationen "wie geschmiert" :))) Es besteht der dringende Tatverdacht, dass bei der BUWOG-Geschichte alles gelaufen ist, wie es in Österreich immer läuft. Man darf hier natürlich nicht von einer Mafa sprechen, da hier, im Gegensatz zu Italien alles rechtlich gedeckt ist. Und wenn's nicht passt wird’s passend gemacht (z.B.: via medialer Schauprozess-Ermittlungen – die Doku-Soap im ORF und den Zeitungen: „Staatsanwalt Dr. H. - Liveschaltung in die Ermittlungszentrale“ Regie: Blacklable and Rednack) :)
 
Wozu kompliziert wenn's einfach auch geht?
DI Mathias Gruböck                                                                                             Baden, 26.02.2012

DI Mathias Gruböck
Signaturwert bukYhjYgFWJg49wTyHlK/vP+82yRT1lXkXfcp7CDj7LysUAmfoUX52iSi0YLVElon96d9z
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Unterzeichner DI Mathias Gruböck
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1
Prüfinformation Signaturpruefung unter: http://www.signaturpruefung.gv.at
Datum/Zeit-UTC 2012-02-26T10:41:06Z

27 Juli 2016

Staffellauf in der StA Wien

Von: Mathias Gruböck
Betreff: Staffellauf in der Staatsanwaltschaft Wien
Datum: 25. Februar 2012 21:29:58 MEZ
An: w.gruboeck@gmx.at
 
Das wusste ich auch noch nicht, da haben einige der Staatsanwälte offenbar den von "oben" ausgeübten Druck zu entgehen versucht - wenn das so eine klare Auflage gewesen wäre, hätte sich jeder karrierebewusste Staatsanwalt wohl um den Fall gerissen. Einen ehemaligen Finanzminister festzunageln wäre der absolute Hit in jeder Karriere eines Anklägers:
 
Erste Ermittlungen im Fall BUWOG verliefen schleppend. Der zuständige Staatsanwalt Norbert Haslhofer, der die Ermittlungen laut Medienberichten mit vollem Elan und zum Teil streng geheim durchführte, legte am 15. Dezember 2009 überraschend sein Amt nieder. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte hierzu: „Haslhofer wird auf eigenen Wunsch hin zufolge langfristig geplanter beruflicher Veränderung eine mit allgemeinen Strafsachen befasste Abteilung der Staatsanwaltschaft Wien übernehmen.“ Tatsächlich trat Haslhofer den genannten Job nie an. Der Fall wurde daraufhin wiederholt an neue Staatsanwälte übertragen, die sich immer wieder neu in die umfangreiche Materie einarbeiten mussten.[11]

Also der Haslhofer hat jedenfalls die Reißleine gezogen - und seine Karriere halbwegs gerettet.
 
Zwei einfache Fragen muss jeder Ankläger nur beantworten:
 
1.) Wer wußte aller von dem Höchstgebot der CA-IMMO von 960 Mio€ (nebenbei sehr dilettantisch von denen ihr Höchstgebot schon so früh einzustellen! - macht man an sich nicht bei Vergaben die man gewinnen will!)

2.) Warum sollte man über so verschlungene Wege (Hochegger - Meischberger) auf Risiko den Finanzminister wegen eine Zahl schmieren, wenn da angeblich jede Menge anderer hinter den Kulissen herumgerannt sind, die man sicherlich billiger bekommen und risikoloser bekommen konnte??? (Also es ist ja davon auszugehen, dass der Ernst Karl Plech (Er war BUWOG-Präsident und gleichzeitig Mitglied der Vergabekommission, die über den Buwog-Verkauf entschied) vollkommen dazu ausgereicht hat!

Also da müssen sie lange herumkünsteln mit 1000 Transaktionen und jede mit einer kolossalen kriminellen Energie versehen (also wir haben eigentlich einen Finanzminister gehabt, der alles nur gemacht hat wo er am Meisten mitschneiden konnte!!!) damit sich die Geschichte irgendwie ausgeht!
 
Ich stell mir die Frage warum alle nicht einfach die naheliegende Konstellation als wahrscheinlicher ansehen. Und das Nummernkonto "15444" - da sollten sie einfach mal ermitteln zu welchem Umfeld ein Geburtsdatum 15.04.1944 passt!! Oder ist das zu NAHELIEGEND, weil der Grasser JÜNGER ist???

DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 25.02.2012
Unternhmens- und Organisationsberater

Kipferl und Parteibuch

Von: Mathias Gruböck
Betreff: Österreichisches Lokalkolorit
Datum: 25. Februar 2012 23:17:38 MEZ
An: w.gruboeck@gmx.at

... ah ja eine klitzekleine Usance noch .... das Bieterkonsortium bestand ja aus RLB Oberösterreich, Wr. Städtischer und Immofinanz :) Das wird auch so zielbestimmend Österreichkonsortium genannt, weil es als einziges die österreichische Farbenlehre inkorporiert hatte ... Raiffeisen ist ja bekanntlich nicht wirklich der linken Reichshälfte zuzuordnen und haben den Kampfnahmen "die grünen Khmer" sicher nicht von ungefähr. WIENER Städtische ... mhmm lass mich mal überlegen - wem könnten die im machtpolitischen Spektrum wohl nahe stehen. Sozialpartnerschaftlich haben sich die wahren Mächtigen in diesem Land, der wirtschaftlich-politische Proporzsektor längst alles auspaldovert. In Österreich geht niemand von den big Playern in eine Ausschreibung deren Ausgang sie nicht schon abgestimmt haben. Der Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht wird wahrscheinlich nicht mutig genug gewesen sein, die beiden Parteien und Umfelder ihrer altbekannten Machenschaften zu zeihen - so gescheit wird der wohl auch sein, dass er dann nie wieder in Österreich irgendwas in den Sektorbereichen (öffentlich und wirtschaftlich) werden würde. Irgendwer hat dem wahrscheinlich sehr fokussiert die Flinte geführt, damit er nur auf den parteilosen Grasser anlegt.

Komisch ist nur, dass ganz kleinlaut eine Hausdurchsuchung bei der RLB OÖ stattgefunden hat, aber keine bei der Wiener Städtischen - durch die Wiener Staatsanwaltschaft. Beim Flughafenneubau haben die Wiener auch vollstes Interesse bekundet, nicht weiter herumzustierln, weil ja auch die NÖ nichts zu gewinnen haben. Das ist das Wiener politische Parkett: Wie mache ich laufend Linke und schieb sie dem Unschuldigsten in Schuhe - das ist ja schon fast Verspottung: ein Land in dem Parteibuchwirtschaft so normal ist wie das Kipferl zum Kaffee, erfindet das "System Grasser". Wir waren schon immer DIE Marketingprofis! Beethoven ein Österreicher und Hitler ein Deutscher und jetzt NEU das SYSTEM Grasser!

DI Mathias Gruböck                                                                                       Baden, 25.02.2012
Unternehmens- und Organisationsberater

SPÖ fordert U-Haft für Grasser

Betreff: SPÖ fordert U-Haft für Grasser
Von: Mathias Gruböck
Datum: 21.12.11 20:35
An: WGr
Blindkopie (BCC): Astridsart
 

Jetzt fallen langsam die Masken der Politjustiz-Inquisitoren. Die politisch gleichgeschaltenen Medien kochen Gerüchte unzusammenhängend auf, Grassers Frau, Schwiegermutter werden ebenfalls miteinbezogen, SPÖ-Politiker fordern Staatsanwälte (die ja bekanntlich weisungsgebunden sind) auf jemanden, den die SPÖ seit Jahren mit allen Mitteln verfolgt, zu verhaften.
 

Das wird langsam sowas von unappetitlich - da braucht kein österreichischer Politiker irgendwas gegen die Zustände in Ungarn mehr sagen - wir haben gleichgeschaltete Medien (speziell den ORF) - wir haben Ermittlungsbehörden die als ÖVP-Erbpacht politischen Einfluß auf Ermittlungen nehmen (Familie Koibelmüller kümmert sich um die Glättung der Auswüchse rund um die Familie Rauch-Kalat-Puilly-Mennsdorf)
Jedenfalls habe ich an den ORF-Puplikumsrat geschrieben, da die politische Einflußnahme des Staatsfunks hier langsam unerträgliche Ausmaße annimmt:
 
"Wie das ORF-Radio am Mittwoch berichtete, gibt es in Liechtenstein Gerüchte, wonach handschriftliche Vermerke auf den Aktenstücken nun nicht mehr sichtbar seien." Hier wird ein öffentlich rechtliches Programm dazu genutzt um durch gerüchteweises Hörensagen (wobei nicht einmal eine Quelle angegeben wird) via die Reichweite der ORF-Radiosendungen zu verbreiten. Offenbar agieren hierbei Redaktionen des ORF als Sprachrohre auf Auftrag der SPÖ-Parteizentrale. Öffentlich rechtliche Institutionen sollten sich an rechtsstaatliche Regeln halten (z.B.: das Recht auf ein UNABHÄNGIGES Verfahren) da hier ansonsten der Eindruck erweckt wird, dass der ORF die Ermittlungsbehörden hier durch Mediendruck in gewisse Richtungen lenken will.

Ich hoffe du hast deinen GIS-Beitrag brav bezahlt, weil das ist das erste was die Freunde nachschauen werden, wenn sich jemand beschwert.

Motte
DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 21.12.2011
Unternehmens- und Organisationsberater


Schlag den Grasser!


Hei ist das lustig – ein ehemaliger Finanzminister, der im Gegensatz zu vielen anderen Finanzministern davor und danach wirklich etwas verändert hat, wird durch die parteipolitischen Gassen getrieben – geteert und gefedert. Was ist passiert? Man findet, oh der Graus, im Umfeld Günstlinge und „Freunde“ die die Gunst der Stunde offenbar für die persönliche Bereicherung ausgenutzt haben. Pfuii – schlag den Grasser wo es nur geht – vom Adabei zum Gottseibeiuns.

Cut – ein Pensionistenvertreter und ehemaliger Innenminister, der einen 8 fachen Mörder durch seine Amtskraft gedeckt hat und Aufdecker zu beseitigen versucht hat lächelt in die Kamera. Er wirft sich neuerdings mit seiner Politikerpension im Nebenerwerb für die 20.-€ Nettoverlustpensionisten ins Zeug – so ein ehrenwerter Mann. (Pass auf – schreib das nicht – das könnte noch immer gefährlich sein!)

Cut – zwei Parteien, die seit 65 Jahren systematisch ihre Macht dafür nutzen, ihre Günstlinge überall unterzubringen und so gleichzeitig ihre Macht zu festigen: Beamte, Lehrer, Bundesvergaben, Gemeindewohnungen, Managerposten und und und. Im Skylink sind einfach so die Kosten explodiert – weil hier alle Aufträge gaaaanz ordnungsgemäß an vollkommen unpolitisch Gefärbte vergeben wurden. Buuuhh – und jetzt steht die Welt nicht mehr lange – in der ÖBB solle es einen Chef geben, der Ansätze von Farbenblindheit hat!! Der sieht nicht mehr nur Rot! Der schaut vielleicht wirklich einmal auf das wirtschaftliche Ergebnis?!

Einfacher Schluß: der Grasser war's! Ganz Superschlaue meinen ja schon – das System Grasser! Also zumindest Begünstigung!? - gibt’s da eigentlich das Gegenteil auch? Sind wahrscheinlich lauter parteifreie Beamte, die nicht anders können und plötzlich Akten aus Verfahren den Medien zuspielen müssen. Natürlich umsonst, aus innerem Antrieb. Der Zweck heiligt die Mittel – Rechtsmittel?

Grassers einziger Fehler: er ist farblos! Da haben jetzt die nitsch'schen Blut- und Mysterienspieler endlich so ein kleines niedliches Krokodil auf das sie lustig einschlagen können. Haltet den Dieb...! Message der Parteipolitik: Sorgt euch nicht – WIR haben alles im Griff!!

DI Mathias Gruböck, Baden, 30.01.2011


11 Mai 2016

Rette sich wer kann!


40 Mann (und Frau) hoch über 7 Jahre haben die Freunde von der StA 800 Seiten produziert. Bei einer Ermittlung ist weniger immer besser als mehr. Mehr Seiten heißt auf Deutsch (sorry lieber ORF - heißt halt so) weniger konkrete Inhalte. 800 Seiten ist der beamtete Ausdruck für: Wir haben gaaaanz viel gearbeitet nur leider ist nicht das gewünschte Ergebnis herausgekommen. Die haben bei der StA (rot) Wien so viel gearbeitet, dass sie nicht einmal Zeit hatten einen, von der Polizei beantragten Haftbefehl für den Stangenkiller - bevor er noch Killer wurde - zu schreiben. Wäre auch politisch gegen die gewünschten Statistiktrends gewesen. Schwarze und Rote soll man nicht einsperren - das ist rassistisch. Ex-Blaue schon, dass ist nur politisch. Man erinnere als der damalige Clubchef Cap vor laufenden ORF-Parteisekretariats-Kameras noch die U-Haft für Herrn Grasser forderte und in Liechtenstein die österreichische Polizei aufmarschieren lassen wollte, wenn die sich weiter an ihre Rechtsvorschriften hielten. Ö3 berichtete damals auch, dass Unterlagen aus Liechtenstein nach Österreich geschmuggelt worden wären um dort Notizen wegzuradieren (!?) Die ganze Meute von Adabeis und Seitenblickern die am Tropf wiener Netzwerk-Einladungslisten stehen (was sie auch immer wohlwollend mit Unterstützungserklärungen subventionieren - aktuell ungewohnte grüne Unterstützung, wo doch sonst so rotbelichtet) wußte schon gar nicht mehr was sie noch alles dem Karl-Heinz nachsagen sollten um sich das Wohlwollen der Mainstream-Havara vom G'spritzten Michi zu erschleimen. Österreich, die Stadt mit der Hochblüte der Satire und der Kabarettisten, die diejenigen an der Macht unterstützen. Hofberichterstatter und geheime Wahlkampfleiter bei den Staatsmedien schenken sich gerne eine ungedämpfte Rückkoppelung mit ebendiesen urbi-et-orbi-wien-ist-anders Klüngen mit der 45er-Clubanbindung. Die StA-Wien die schon eigene Büroräumlichkeiten in der Redaktion des Falters ihr eigen nennt und die Gemeinde Wien dauernd die Überweisungen an jeweils die andere Organisation verwechselt - und überhaupt laufen jetzt alle vollkommen Amok, wo doch das jahrzehntelange Machtgefüge - der gesamte politische Orbit aus den Fugen zu geraten droht. Jetzt muss man wirklich bei viel mehr Dingen plötzlich nachdenken, da die simplen politischen Farbenspiele von früher bald nicht mehr so konsequenzenlos sein könnten. StA - Wien macht was Beamten in diesem Fall immer machen: Hot-Potatoe-Routing, es wären sich zwar schon noch ein-, zwei gemütliche Jahre in der SOKO Grasser ausgegangen, aber wenn die Roten plötzlich weg wären, dann gäbe es wohl einige Staatsanwälte die sich am freien Markt umschauen müssten, wenn es nicht gar etwas noch einschränkenderes wäre. Absolute Macht ist immer faschistisch. Und danach waren die Staatsanwälte nie dabei, haben nur Befehle ausgeführt, die Einhaltung geltenden Rechtes betrieben - blablabla. Ich freu mich so. Endlich kann man die ganzen Horden von rektalkünstlerischen Horden beim panischen Herumjappeln beobachten. Das sind mehr als man selbst schon maßlos mutmaßen wollte. Es gibt so viele Farbvergleiche in letzter Zeit, alle, dass irgendwer innen in Wirklichkeit braun sei - das sagen meist diejenigen, die selbst außen, speziell am Hals und am Kragen braun sind.

DI Mathias Gruböck                                                       Baden, 11.05.2016

15 Juli 2014

Entbehrlich


Langsam wird es ungut im Staate Österreich. Wenn Proponenten einer politischen Partei zum x-ten Male versuchen Einfluss (nicht nur via Medien) auf laufende Ermittlungen zu nehmen, dann sollten langsam einmal alle „roten“ Lichter angehen und diese auch als Stop-Signal gewertet werden.

Erbärmlicher noch ist es dann, wenn gewisse Mandatare versuchen, von ihren Gesinnungsgemeinschaften sehr stark unterstützte und geförderte Ermittlungsverfahren via Mediendruck aus der Sackgasse zu holen. Natürlich hätten die weisungsgebundenen Staatsanwälte ein Urteil im Zivilprozess wegen Schadensersatz von Herrn Grasser unbedingt benötigt, damit sie ihre Anklagen nicht vollkommen ins Leere setzen. Wird Deloite zu keinem Schadensersatz verurteilt, dann kann man die gesamte Steueranklagelawine über Herrn Grasser locker ausschütten. Blöd wäre eine Anklage nach 7 Jahren „wir heben jeden Bescheid auf“-Verfahren zu erlassen und es wäre dann Deloite schuld daran. Da bliebe schon ganz wenig von dem Feigenblatt „Irgendwas wird schon hängenbleiben“ über. Und bei Steuerbescheiden ist ja bekanntlich alles möglich – alter Spruch von Steuerbratern zu Finanzprüfungen: 10% finden sie immer – die müssen ja ihre Kosten reinspielen.

Es ist langsam unerträglich was hier in einem perfiden Zusammenspiel zwischen Medien, Politikern und weisungs- und parteigebundenen Ermittlern abgehalten wird. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das seit Jahren nur noch zu tun, wenn man Kukux-Klan-Lynchpartien als von Gott so gewollt annimmt.

Wo genau ist das Steuerverfahren gegen den Herrn Faymann – es wurde ja in den, von seinen direkten MitarbeiterInnen eingestellten Ermittlungen erkannt, dass Herr Faymann Gelder der ÖBB und der ASFINAG nicht in Untreue an die Kronenzeitung verfügt hat. Also konnte er anscheinend über diese Gelder verfügen (offiziell war und ist er nie ein Organ einer dieser Aktiengesellschaften gewesen) Wenn er nun über diese Gelder verfügen kann, könnte man sicherlich nach österreichischem Steuerrecht einen einkommenssteuerlichen Nachzahlungsbetrag (Fruchtgenuss durch bezahlte PR-Markteting-Wahlwerbung) erörtern. Eine Vielzahl von Bankmanagern und Politikern sitzen derzeit im Gefängnis, weil sie eben über Gelder von Firmen verfügt haben ohne direkt befugt dazu gewesen zu sein. Es ist schon äußerst perfid, wenn nun Parteigenossen dieses Bundeskanzlers, der so gerne Gelder von Aktiengesellschaften (mit Mehrheitseigentümer Österreich) verfügt, sich über den Lauf von 7 jährigen Ermittlungen und Zivilprozessen auch nur äußern. Die SPÖ hat schon vor 4 Jahren die U-Haft für Herrn Grasser gefordert. Durch die letzten Äußerungen des Herrn Jarolim, immerhin Justizsprecher der SPÖ, ergibt sich eine Forderung der SPÖ, dass man Herrn Grasser seit 4 Jahren in U-Haft halten will. Ähnlich wie bei den Tierschützern gibt es ausgesprochener Weise Lobbies, die eine Kriminalisierung durch die weisungsgebundenen und parteilich organisierten Polizei- und Staatsanwälte durchführen lassen wollen und auch machen.Wenn man fälschlich jemanden in U-Haft gesteckt hat, dann kostet das dem Staat grad mal einen Tausender.

Faire und unabhängige Verfahren schauen anders aus. Schlag nach bei dem ehemaligen Bundespräsidenten von Deutschland. Mit konzertierter Medien und Polithatz haben wir schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts genügend Erfahrung machen dürfen. Auch in den 30ern. Korruption bekämpft man nicht durch parteiische Ermittlungen und einseitige Justizaktivitäten. Recht ist kein Wunschprogramm von 2 Parteien, die länger an der absoluten Macht sind als die KPdSU es je war. Das ist nicht gut für einen Rechtsstaat. Parteien haben in der Judikative nichts verloren, noch dazu, da diese Parteibuchwirtschafter über die Jahrzehnte eine Parallelmachtstruktur aufgebaut haben, die jeder Einheitspartei des ehemaligen Ostblocks zur Ehre gereichen würde. Viele glauben noch den Parteiorganen und ihren gekauften Medienvertretern, dass der Herr Grasser die Gefahr für die Rechtsstaatlichkeit in Österreich ist – einer der bei keiner Partei ist! So a Bledsinn. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schauen anders aus – diese Polit/Medien/Lynchjustiz ist mehr als entbehrlich.


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Von Blogger am 7/15/2014 08:13:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

13 Juli 2014

Mc Carthy


Die Menschen vergessen schnell. Sogar wenn die gleichen Konzepte in ähnlicher Form wiederkommen. In der Mc-Carthy-Ära war es noch die Kommunismuskeule um alle Verfassungsgesetze und demokratischen/rechtsstaatlichen Schutzfunktionen gegenüber der Staatsmacht auszuhebelen. Damals jemanden als Kommunisten zu bezeichnen konnte sehr schnell dazu führen, dass er seine Existenz verlor und sogar Gefahr lief einer inquisitorischen Hexenjagd unterzogen zu werden.

Speziell die Medien und hier noch spezieller Hollywood wurde mittels dieser Methode der „unamerikanischen Umtriebe“ oder eben „Kommunistenhatz“ an die Kandare genommen. Im Lande der Demokratie. Sogar Charly Chaplin musst aus den USA fliehen, da ihm irgendwelche linken Umtriebe unterstellt wurden. Noch heutzutage ist der common sense, dass alle Europäer Kommunisten seien, durchaus mit latenter Gewaltbereitschaft der US-Amerikaner ihre amerikanischen Werte dagegen weltweit zu verteidigen, gepaart.

Nachdem der Kommunismus aber so Mitte der 90er des vorigen Jahrunderts seine Krokodilfunktion im Selbstbeweihräucherungskasperltheater des „Wir sind die Guten“-Selbsthypnosereigen zusehends verlor, Drogenkriege auf Grund des ausgeprägten pharmakologischen Verständnisses im Westen eher ambivalent ankamen, musste eine neue Angst-Massenneurose entwickelt werden. Der War on Terror wurde konzipiert. Also Terror ist keine Erfindung des 11. Septembers, aber psychologisch war das ein sehr einprägsames Ankerereignis, mit dem sich sehr viele urbane Bevölkerungsschichten identifizieren konnten. Der Angriff auf die Stadt mittels Transportmittel. Dieser Anker wird jetzt seit mehr als einem Jahrzehnt immer wieder abgerufen um alle möglichen und unmöglichen Maßnahmen zur Aushebelung von Bürgerrechten und Rechtsstaatlichkeit zu rechtfertigen.

Die Bedrohung durch Terrorismus (was als Terminus schon sehr schwer zu objektivieren ist, da es sich eigentlich um eine Definition eines Massenphänomens bei der Bewertung eines kriminellen Ereignisses (Angst) handelt – das heißt aber, dass auch Terrorismus ohne effektiven Terror existieren kann) Ähnlich der Flugangst kann man die realen Bedrohungen von der empfundenen Angst massiv entkoppeln. So sind in den Jahren seit dem 11. September 2001 an die 130.000 US-Bürger alleine durch Schusswaffengebrauch im eigenen Land ums Leben gekommen, was realistisch Betrachtet eine viel höheres Gefährdungspotential darstellt, als bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen. Auf, noch viel niedrigerem Niveau, trifft das für alle westlichen 1. Weltstaaten zu. Oder der Versuch in US-Staatslabors Vogelgrippeviren mit normalen Grippeviren zu kreuzen erzeugt nicht im Mindesten die gleiche Bedrohungs-Angst-Spirale wie eine Terrorwarnung für nicht aufgeladene Handies.

Die Bezeichnung als Terrorist ergibt eine automatische Rechtfertigung für die Aufhebung aller Rechtsgrundsätze zum Schutz der Bürger. Offenbar kann man in den USA einem Staatsbürger gegen den es Vorhalte wie die Veröffentlichung von rechtlich fragwürdigen Treiben von Geheimdiensten gibt einfach die Reisedokumente entziehen. Ohne ein Gerichtsverfahren. 
Es gibt offenbar in der Masse der gemeinsamen Übereinkünfte ungeschriebene Gesetze und Meinungsregeln, bei deren Nichtbeachtung man von dieser Masse ausgeschlossen und nicht den demokratischen Procederes für würdig befunden wird. Einige dieser Termini sind: Terrorist, Islamist, Kommunist/NAZI (abhängig von der Position relativ zum Atlantik), Putinversteher (ist erst im medialen Aufbau genauso wie „Erdogan“), Hamas (hier ist es wichtig alle kriegerischen Handlungen und Tötungsdelikte als direkte Reaktion auf den ursprüngichen Angriff der Hamas auf Israel durch Versöhnung mit der Fatah zu definieren), Grasser (hier ist sogar eine Lungenentzündung als betrügerische, korrupte oder sonstwie kriminelle Mauschelei darzustellen um einen Anklage aller 10.000 Verdächtigungen zu untermauern, unter dem Ansatz es wird scho irgendwas hängenbleiben – damit die rote Justizreichshälfe ihre Rache für die Verdrängung von der Macht bekommt. "Die solln sich das merken, diese schwarz-blauen Banden – wir machen euch fertig, weil wir sind das jüngste rote Gericht")

So gesehen haben die US-Spinndoktoren der SPÖ ein umgefärbtes Mc Carthy-Konzept (also alle die unsozialistische Positionen beziehen sind braune ewiggestrige korrupte Nazis) verkauft, dass diese seit Jahr und Tag umsetzt. Das ist wohl eine überschäumende Freude, dass man den eigenen Bundeskanzler und den ObermayerMinister aus der exakt gleichen Geschichte rauspauken kann, für die diese schwarz/blauen Schweine in den Häfen gehen. Und schön gegenüber den Amis kuschen, weil Simmering-Kapfenberg ist die wahre Brutalität. Was macht der Kronenzeitungssponsor jetzt wenn seine Mutti bös auf die Amis ist – jetzt wird’s aber wieder kompliziert. Am Besten wir wenden uns wieder den wirklich wichtigen Dingen zu – zum Beispiel bringen wir endlich das Projekt „Grasser in den Häfen – koste es was es wolle“ zum Abschluss. Gut, dass der rote Heinzi schon ein paar mal ordentlich bei den schwarzen Richterbestellungen rumgezickt hat. Die werden den Wink schon verstehen, dass man nicht gegen die Staatsmacht Recht spricht – sonst lässt die Krone wieder einmal den Justitzpalast brennen. Es ist angerichtet: Ein lustiges Setting des proportionalen Österreich dreht einem der unproportional ist einen superdicken Strick damit die angeheizte Lynchmeute ihr Spektakel bekommt. Hängt den Grassernigger – er war's – er war's!


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Von Blogger am 7/13/2014 03:30:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

18 Juni 2014

Wiener Abwehrkampf

Betreff: [EinNetzen] Wiener Abwehrkampf
Datum: Wed, 18 Jun 2014 11:29:54 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at


Mit regelmäßiger Taktung erfahren die werten Leser und Medienkonsumenten davon wie der böse böse Ex-Finanzminister Grasser wieder von fast-Parteiorganen in der Medienlandschaft einer weiteren Belastung in der Causa BUWOG überführt wurde.


Als normalbelichteter Medienkonsument muss man sich mehrere Male über den Artikel hermachen um überhaupt einen einzigen Anlenkpunkt an die Headline „BUWOG: Hochegger belastet Grasser und Meischberger“ darin zu finden. Ist schon toll wenn da wiedergegeben wird wer wem über wen etwas gesagt haben soll. Die Schlussfolgerung, warum dies jetzt genau den Herrn Grasser und den Herrn Meischberger so sehr belastet, wird durch den Redakteur nicht wirklich schlüssig dargelegt. Es reicht offenbar schon die Feststellung in der Headline. Ein weiteres Hörensagen aus einem angeblichen, offenbar noch nicht rechtswirksam eingebrachten Gegenbegehren, des von seinen ehemaligen Kunden und Auftraggebern belangten, zieht schon weitere Kreise in der schwarzen Reichshälfte. Damals waren ja bekanntlich die Schwarzen in der Verantwortung und die rote Reichshälfte kann hier nach belieben zündeln um ihr Oppositionstrauma zu verarbeiten. Wohlweislich muss man hier nur die ursprüngliche Beteiligung der Wiener Städtischen bei der „österreichischen Lösung“ übersehen. Als gelernter Österreicher versteht man die ganze Chose schon lange nicht mehr. Dass hier, in gut eingespielter Proporzregelung eine Ausschreibung derart gestaltet wurde, dass die Bundeswohnungen an eine rot-schwarze Gruppe und nicht an eine unter lybischer Beteiligung stehendes italienisches Finanzinstitut gehen sollten, fände wohl auch in einer Volksbefragung eine satte Mehrheit. In der technischen Umsetzung wurden die seit Jahrzehnten gewohnten Mechanismen angewendet. Das reale österreichische Realitätengeschäft.

Mit der Logik der Faymann-Kronenzeitung-Verfahrenseinstellung müsste man hier sofort jede Untersuchung einstellen, da der Deal immer geheißen hat: Höchstgebot + 1 Million ergibt österreichische Lösung. Alle waren zufrieden, nur dass die Realitätenvermittler eben zu gierig wurden und noch versuchten eine steuervermeidende Konstruktion für ihre Provisionen zu basteln. Warum die mediale Aufregung gerade in dieser Geschichte derart gehyped ist, hängt wohl damit zusammen, dass es im Falle Grasser keinerlei dämpfende Lobbies in Österreich gibt. Bei allen anderen Staatsgeschäften (Tetron, Eurofighter, Flughafen usw.) gibt es immer eine „gemeinsame Boot“-Nummer zwischen Rot und Schwarz, was ein, wie auch immer geartetes Ausufern wie bei der Person Grasser (weder Schwarz, Blau noch Rot) unterbindet.

Ähnlich dem Fall der Tierschützer, die auch nicht wirklich eine eingesessene Lobby hinter sich hatten, musste der Fall Grasser als emotionaler Blitzableiter für die, über Jahrzehnte durch den Proporz korrumpierten Institutionen herhalten, die endlich einmal ihren aufgestauten Frust am Herrn Grasser abbauen konnten. Wie die guten alten Pharisäer kann in diesem proporzfreien Raum jeder und alle die sich dazu aufgerufen fühlen sein/ihr Mütchen kühlen. Alle sitzen ganz gebannt beim, von News und dem Falter via eines Parteisekretariats gesponserten, Kasperltheater und johlen wenn der Kasperl das Grasser-Krokodil in regelmäßigen Abständen verdrischt, während ihnen die Taschlziaga weiterhin ungestraft das Geld aus der Tasche ziehen. Wenn irgendwer stutzig wird zeigen dann alle auf das Krokodil und rufen „Er wars, er wars!!“ und setzen dem Korkodil gesponserte Grassermasken auf.

Die Millionen, die Grasser-Soko's und Verfahrenskaskaden in österreichischen Institutionen verbraucht haben sollte man der Arbeitsmarktförderung hinzuzählen, da es offenbar derart viele verwaltungsunreformierbare, proporzional gewachsene Strukturen gibt, denen einfach fad ist wenn sie nicht irgendwelche Tierschützer oder parteilose Ex-Finanzminister drangsalieren können. Die haben nicht nur Angst vor FPÖ-“Rechts“ sondern gleich auch vor dem Recht an sich. Daher Rot-Schwarz bis zum verwaltungsreformfreien Untergang. Und Wien ist anders. Vor allem die Wr. Städtische.


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Von Blogger am 6/18/2014 04:29:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

22 Dezember 2011

Polit Hetze: SPÖ fordert U-Haft für Grasser

Jetzt fallen langsam die Masken der Politjustiz-Inquisitoren. Die politisch gleichgeschaltenen Medien kochen Gerüchte unzusammenhängend auf, Grassers Frau, Schwiegermutter werden ebenfalls miteinbezogen, SPÖ-Politiker fordern Staatsanwälte (die ja bekanntlich weisungsgebunden sind) auf jemanden, den die SPÖ seit Jahren mit allen Mitteln verfolgt, zu verhaften.
 

Das wird langsam sowas von unappetittlich - da braucht kein österreichischer Politiker irgendwas gegen die Zustände in Ungarn mehr sagen - wir haben gleichgeschaltete Medien (speziell den ORF) - wir haben Ermittlungsbehörden die als ÖVP-Erbpacht politischen Einfluß auf Ermittlungen nehmen (Familie Koibmüller kümmert sich um die Glättung der Auswüchse und um die Familie Rauch-Kala-Puilly-Mennsdorf)
 
Jedenfalls habe ich an den ORF-Puplikumsrat geschrieben, da die politische Einflußnahme des Staatsfunks hier langsam unerträgliche Ausmaße annimmt:

"Wie das ORF-Radio am Mittwoch berichtete, gibt es in Liechtenstein Gerüchte, wonach handschriftliche Vermerke auf den Aktenstücken nun nicht mehr sichtbar seien." Hier wird ein öffentlich rechtliches Programm dazu genutzt um durch gerüchteweises Hörensagen (wobei nicht einmal eine Quelle angegeben wird) via die Reichweite der ORF-Radiosendungen zu verbreiten. Offenbar agieren hierbei Redaktionen des ORF als Sprachrohre auf Auftrag der SPÖ-Parteizentrale. Öffentlich rechtliche Institutionen sollten sich an rechtsstaatliche Regeln halten (z.B.: das Recht auf ein UNABHÄNGIGES Verfahren) da hier ansonsten der Eindruck erweckt wird, dass der ORF die Ermittlungsbehörden hier durch Mediendruck in gewisse Richtungen lenken will."

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater   (22.12.2011)

06 März 2011

Das Amtskappl brennt!!


Leute – jetzt kommt wieder mal der ganze Scheiß hoch! Und die Vollkoffer von der Opposition machen auf politisches Kleingeld. Zuerst werden Daten aus einem Verfahren an die Presse gegeben: hier schreit niemand – Korruption – Geheimnisverrat was auch immer. Werden plötzlich aber Daten an Kreditschutzunternehmen verkauft, ist die Ministerin schuld!

Jetzt wird’s aber ruchbar – wenns passt, dann ist's gut so – wenns nicht passt, dann ist die Ministerin schuld! Einfaches Oppositionsleben – seht ihr nicht das System dahinter? Österreich ist keine gierfreie Zone – Korruption steht auch im österreichischen Wörterbuch groß geschrieben. Nur weil es bei uns mit Hinsichtl und Hersichtl etwas gemütlicher abgeht, heißt es noch lange nicht, dass wir die Insel der sauberen Hände sind. Hallo!!! Das ist nur der Schmäh, den wir uns selbst erzählen.

Also: seit 1,5 Jahren jagen über 40 Beamte fulltime und der Rest der Journaille eine einzige Person, der bisher genau eine Selbstanzeige vorgeworfen werden kann. Da können Flughäfengelder explodieren, Banken plötzlich krachen gehen, Universitätsproffesoren verlieren ihre RA-Berechtigung, uvm. - alles wurscht.

Jetzt haben wir sogar einen, der die Gelder eines, der doch immerhin eine ganz netten Terroranschlag befohlen hat, am Opernball mit österreichischem Pass tanzen. Wer hat ihm den gegeben? Zahlt der Herr in Österreich seine Steuern, ist er gar Flüchtling gewesen? Oder haben sich hier wieder einmal ein paar Stützen des Staates gefällig gezeigt. Der Herr bringt ja immerhin Milliarden (sind zwar auch gestohlen – aber doch Milliarden) in die schöne österreichische Stiftungslandschaft ein. Herrlich, er meint ja noch, dass er gerne Österreich besuche – der tolle Staatsbürger. Naja, mit einem österreichischen Pass kann er natürlich ganz anders mit den Mittlen verfahren, als mit einem lybischen, gel!?

Wie hoch ist eigentlich derzeit die Parteispende für einen österreichischen Pass? 1 Million Euro – oder ist der Preis gestiegen? Na geh – seid's doch nicht so kleinlich – ist doch ein gutes Geschäft für alle. Das dieses Geld den Leuten in Lybien fehlt – die würden auch so krepieren. Und wir sind ja in Wirklichkeit die Guten – WIR haben nur sein Geld (also, ein Geld) genommen, WIR haben ihm keine Waffen verkauft! Wir sind die Guten! Was der mit seinen Blosfüßigen anstellt ist doch unseren Renditen wurscht. Wir haben auch ein Recht mitzuschneiden – wie finanzieren wir sonst unseren Luxus auf Kosten anderer?

Also was ist jetzt? Was ist mit dem Grasser – da weiß doch jede Hausfrau schon, dass der der wahre Verbrecher ist. An den Pranger mit ihm – wir machen Geschäfte so, dass man nachher nicht in unseren Zeitungen und in unserem ORF darüber berichtet. Und jetzt geben wir ja nicht einmal mehr jedem parteispendewilligen Russen der in Kärnten irgendwas investieren will einen Pass! Vertraut uns doch, was die da in der EU schon wieder wollen mit dem Parteispenden – bei uns läuft alles wie immer ab – glaubt uns doch – wir schreiben's euch auch noch mal via Zeitung und ORF! Es lebe die Parteipressefreiheit! Es lebe die Passfreiheit (lybischer Steilpass), dafür versprechen wir euch, dass wir alle lybischnen Flüchtlinge, die ihrem Geld nachflüchten wollen, wieder abschieben werden. Weil sein/ihr (jetzt unser) Geld ham ma ja schon – was brauch ma da no die Leut? Und auch die Italiener und die Franzosen sind ja ganz lieb zu ihm, weil, das blödeste was passieren kann, ist, dass er unser (also sein) Geld wieder abzieht. Also, muss schon sagen, das ist sehr schwer ordentliche Geschäfte mit einem Terroristen und Schlächter zu machen, sie wissen ja gar nicht wie schwer so ein Amt heutzutage ist – es ist so kompliziert – da die Partei, dort schon auch das Gesetz, hier das Geld – was für Menschen?

DI Mathias Gruböck, Am Flachhard 24, 2500 Baden Seminyak, 06.03.2011

31 Januar 2011

Staatsfernsehen und Schauprozesse


Sind die Einwohner arabischer Staaten wirklich schlauer als die österreichischen Kroneleser und ORF-Beitragszahler? Die Araber, Agypter und Kosorten wissen, dass die Berichterstattung in ihren Medien vor allem ein Ziel hat: Die Machterhaltung der Oligarchen.

In Österreich glauben offenbar noch viele das Staatsfernsehen sei für die Bevölkerung da – macht auf investigativen Journalismus um das Gute, Schöne und Wahre in Österreich zu stärken. Dass es über Jahre reiner Zufall war, dass ein Herr Broukal als Anchorman so unabhängig kommentierte, dass er alsbald für ein Partei im Parlament saß. Man vernimmt ja auch kaum politische Reiberein aus dem sendungsbewussten Staatsfunk.

Und jetzt gibt es offenbar die Lizenz zum Schauprozess für Moderatoren. Wobei, das Wort Moderator findet sich im ORF-Lexikon anscheinend in der Fremdwortabteilung. Würde mich sehr interessieren ob die Frau Turnher auch mit dem geschätzten Herrn Faymann seine Steuererklärungen aus dem Jahre 1999 im Detail durchwassern will. Oder dem Herrn Androsch? Oder die kleinen Millionentelefonate eines Herrn Vranizky? - aber man sollt ja immer vor seiner eigenen Türe kehren. Also doch einfacher so ein kleiner Schauprozess mit einem, den alle fallen haben lassen, weil er das System der gegenseitigen Abhängigkeiten nicht braucht. Und das kreiden ihm alle an.

Weil, wenn man genau hinschaut, fehlt genau eines – das Motiv! Der Herr Grasser hat sicher die Fähigkeiten und Möglichkeiten sehr viel Geld zu verdienen. Und er hat eine Frau die ihm auch nicht sonderlich auf der Tasche liegen wird.

Tztztz – und trotz all dem begeht der Herr Grasser nun diese abscheulichen Verbrechen – und das so gevivt, dass man ihm die gar nicht nachweisen kann. Na Hallo! Da braucht es jetzt den ORF der als Wahrer des Rechtsstaates und der Überparteilichkeit einen Schauprozess der Sonderklasse abliefert. Da kann jetzt jeder opportunistische Wendehals seine braune Halskrause herzeigen und sich auf den Mann (oder die Frau) von der Straße berufen.

Merkt denn niemand die wahre Peinlichkeit von Lobbyisten, die schon den Speichel des nächsten Auftraggebers lecken und von Pseudojournalisten, die wie abgerichtete Hunde alles apportieren was die Machtkonglomerate als Mainstreemmeinung vorgeben? Wie schwach ist das? Die etwas andere Strukturreform. Bei dem Aufwand kann niemand rechtzeitig ein neues Budget erstellen – außer dazumals der Herr Grasser (Aber das hat er wahrscheinlich auch nur gemacht, damit er von seinen Verbrechen ablenkt!)

DI Mathias Gruböck                                                                      Baden, 31.01.2011
Unternehmens- und Organisationsberater

30 Januar 2011

Schlag den Grasser

Hei ist das lustig – ein ehemaliger Finanzminister, der im Gegensatz zu vielen anderen Finanzministern davor und danach wirklich etwas verändert hat, wird durch die parteipolitischen Gassen getrieben – geteert und gefedert. Was ist passiert? Man findet, oh der Graus, im Umfeld Günstlinge und „Freunde“ die die Gunst der Stunde offenbar für die persönliche Bereicherung ausgenutzt haben. Pfuii – schlag den Grasser wo es nur geht – vom Adabei zum Gottseibeiuns.

Cut – ein Pensionistenvertreter und ehemaliger Innenminister, der einen 8 fachen Mörder durch seine Amtskraft gedeckt hat und Aufdecker zu beseitigen versucht hat lächelt in die Kamera. Er wirft sich neuerdings mit seiner Politikerpension im Nebenerwerb für die 20.-€ Nettoverlustpensionisten ins Zeug – so ein ehrenwerter Mann. (Pass auf – schreib das nicht – das könnte noch immer gefährlich sein!)

Cut – zwei Parteien, die seit 65 Jahren systematisch ihre Macht dafür nutzen, ihre Günstlinge überall unterzubringen und so gleichzeitig ihre Macht zu festigen: Beamte, Lehrer, Bundesvergaben, Gemeindewohnungen, Managerposten und und und. Im Skylink sind einfach so die Kosten explodiert – weil hier alle Aufträge gaaaanz ordnungsgemäß an vollkommen unpolitisch Gefärbte vergeben wurden. Buuuhh – und jetzt steht die Welt nicht mehr lange – in der ÖBB solle es einen Chef geben, der Ansätze von Farbenblindheit hat!! Der sieht nicht mehr nur Rot! Der schaut vielleicht wirklich einmal auf das wirtschaftliche Ergebnis?!

Einfacher Schluß: der Grasser war's! Ganz Superschlaue meinen ja schon – das System Grasser! Also zumindest Begünstigung!? - gibt’s da eigentlich das Gegenteil auch? Sind wahrscheinlich lauter parteifreie Beamte, die nicht anders können und plötzlich Akten aus Verfahren den Medien zuspielen müssen. Natürlich umsonst, aus innerem Antrieb. Der Zweck heiligt die Mittel – Rechtsmittel?

Grassers einziger Fehler: er ist farblos! Da haben jetzt die nitsch'schen Blut- und Mysterienspieler endlich so ein kleines niedliches Krokodil auf das sie lustig einschlagen können. Haltet den Dieb...! Message der Parteipolitik: Sorgt euch nicht – WIR haben alles im Griff!!

DI Mathias Gruböck, Baden, 30.01.2011