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25 Oktober 2019

We2

https://orf.at/stories/3141766/

Wieso - hat doch einen englischen Namen!? Damit ist es Hip und Cool. Und überhaupt sollen die Eltern einer Vollzeit-Erwerbsarbeit nachgehen anstatt sich um die nicht-öffentliche Aufzucht ihres Nachwuchses zu kümmern. Es spielen also originell FREMDE mit den Kindern?! Dazu wahrscheinlich auch noch MÄNNER!? Wo doch die alleinerziehende Mutter mit maximal einem Kind vom Fördersystem am Intensivsten gesponsert wird. Und doch gibt es noch immer zu wenige Ingeneusen, auch in YouTube gibt es zu wenig Bloggerinnen die Technikthemen vorstellen. Da gehört unbedingt eine Quote her, weil die bösen Männer die armen Mäderln schon vom Kindergarten am Schrauben hindern und so "entartete" Spielchen da treiben, dass so manchen hysterischen Helikopter-Eltern die Rechtsschutzversicherung heiß läuft. Die Welt voller Perverser, die Kinder noch echt berühren! 
Willkommen seien die körperfeindlichen Moralvorschriften aus der Leitkultur - während sich alle Sorgen wegen einer schleichenden Um-moslemisierung (incl. Volkung) des christlichen (?) Abendlandes machen, transportiert die wahre Leitkultur aus Übersee ihre Moral-, Rechts-, Körper-, Freiheits-, Sprach und sonstigen Ideologien und Konzepten fleißig auf allen Kanälen direkt in die Hirne ihrer aufmerksamen Freunde in den europäischen Kolonien. Da fragt dann auch niemand mehr warum gerade ein Hunter Biden in leitender GAS-Handels-Funktion in der ganz neu dazueroberten Kolonie Ukraine ist - und wie der Trump dadurch dessen Vater schaden könnte oder welche börsennotierenden Konzerne den jeden freien Ackerboden in Europa aufkaufen um ihn dann maximal klimaschädlich industriell zu beackern? Die neokapitalistischen neuen Feudalherren kommen nicht aus Nordafrika. Dort schützen sie nur gerade die syrischen Ölquellen vor den Syrern. So wegen Aufbau. 
Es wird immer klarer: Reine Öl/Gas-Kriege mit der medialen Abfeierung der Abschlachtung der Ressourcenbesitzer. Die waren alle nicht demokratisch genug um Öl/Gasquellen besitzen zu dürfen. Das ist der Hauptobulus den auch Europa an seine "Partner" blechen muss. Da gibt es sogar Benchmarks (also altdeutsch Kennzahlen): 2% vom BIP, neutrale Länder (Schmäh) 1% vom BIP. Plus mindestens 50% + 1 der Aktienmarktkapitalisierung und nichts an Russen oder Chinesen. Protektorat Europa. Das Fremdkapital wünscht sich Van der Leyen und schwups wird auf alle pseudodemokratischen Usancen geschissen. Blutrünstige Diktatoren sind immer die Anderen. Unsre Machteliten sind die Guten. Mit den mörder Guthaben.
DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 25.10.2019 
Analyst

27 Oktober 2017

Patrioten



Motte Allerechtevorbehalten Also wenn man da die ganzen großen Patrioten liest, dann wundert man sich, dass man im Wiener Becken am Staatsfeiertag kaum die Rotweißrote Fahne sieht. Bissal weniger Pathos würde allen dienen. Ein Zusammenschluß auf welcher Ebene kostet immer einen Invest weil man sich einen höheren synergetischen Output erhofft. Solange das funktioniert schließen sich Menschen zu Gemeinden, Bundesländern, Staaten oder Staatenbünden zusammen. Da helfen auch einfache Zielvorstellungen an denen man den Gewinn des Einzelnen erkennen kann. Ideologien und Pathos führen nur zu Führerprinzipien, die ihre Machtinteressen als Volksinteresse verkaufen und die Schuld auf plakative Feindbilder schieben. Dann gibt es wirklich Österreicher die glauben, dass sich Machteliten in Wien mehr um ihre Interessen kümmern als Machteliten in Brüssel. Was auffällt ist nur, dass es absolut keinerlei Berichterstattung über aktuelle Vorgängen in Brüssel (z.B.: E-Privacy-Regelung) in Österreich gibt. Die (Staats-) Medien ignorieren Entscheidngsprozesse in Brüssel fast vollkommen - im Mutterparlament von der Vaterkommission des Kinderparlaments. Neu oder Neo  

DI Mathias Gruböck                                                                                    Baden, 27.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

16 Dezember 2016

Demokratie weg ebnen


Das sind also die großartigen demokratischen Werte, die wir in der EU haben! Da haben die Holländer abgestimmt, dass sie das Ukraine-Abkommen nicht haben wollen. Wo anders wurde gar nicht abgestimmt, aber in Holland schon. Jetzt sollte man bedenken, dass eine Boeing voll mit urlaubenden Holländern von einer in der Ukraine abgefeuerten Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden war. Das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine beinhaltet in Kapitel III auch die militärische Kooperation zwischen der EU und der Ukraine. Jedenfalls haben die Holländer dieses Abkommen abgelehnt - wahrscheinlich weniger wegen der 28 Milliarden Euro Stützzahlungen und der Visafreiheit für die Ukrainer. Jedenfalls kam bei diesem Referendum wieder einmal das falsche für die Machthaber in Brüssel heraus. Da wurde dann erklärt, dass das eh nur 30-40% der Wahlberechtigten wären, dass die Holländer zu dumm sind für so komplexe Fragen und, dass sie eigentlich ganz was anderes gemeint hätten mit ihrer Ablehnung. So auf innenpolitisch. Was natürlich die EU sofort dazu veranlasste auf das Referendum zu pfeifen und das Abkommen "vorläufig" zu ratifizieren. Natürlich sind das dann immer die bösen Rechtspopulisten, die da Lug und Trug fälschlicher Weise schreien. Vor allem dann den Herrn Wilders wegen seines bösen Populismus (also der ist so rechts, dass er auf Mehrheiten bei Abstimmungen hört?) zeihen. Jetzt kommt der Trick 17. Jetzt schreiben die Gralshüter der westlichen Werte in der EU noch einen Zusatzkaszettel zu dem Assoziierungsabkommen dazu, wo irgendwas beschlossen wird, was eh gar nicht gefragt war und schwups, schon wird es einfach so gegen Volksentscheide ratifiziert. Da sprechen jetzt in Talk-Shows Proponenten der "Machteliten" (früher nannte man das Adel und im Osten Aparatschiks) ungeniert von "wir" und "denen"! Und die "denen" kommen dabei ganz schlecht weg: zu blöd, zu ungehobelt, zu emotionell, zu unkontrolliert, zu unüberwacht, zu unzensiert (!!!) - wer braucht die überhaupt? In den Machteliten fragt sich aber offenbar niemand ob sich diese Eliten nicht auf eine gefährliche Weise vom Volk entfernt hätten. Vertrauen kann man nicht managen oder gar verordnen. Und Vertrauen ist eine Emotion und keine auf non-fake-news basierendes logisches Spinndoktorenkonstrukt. Oft bekommt man den Eindruck die angeblichen Machteliten glauben wirklich nur noch ihren Politikberatern und befinden sich in der einzigen wirklichen Echokammer. Die Problematik besteht darin, dass man durch laufende, massive Widersprüche (manche nennen das ungeschult und grobschlechtig einfach Lügen) kaum Vertrauen erwirbt. Eher verspielt man es. Und wenn man trickst, dann sollte man sich selbst nicht dauernd als Gralshüter der Globalethik, Moral und Rechtschaffenheit feiern. So bekommt man keine Gemeinschaft hin, wenn man sich selbst die Regeln dauernd hinzimmert. Das untergräbt jede Autorität und Glaubwürdigkeit. Aber die Eliten brauchen eh nur Macht. Und nach dem Ende des kalten Krieges brauchen die USA die EU wie einen Kropf.

DI Mathias Gruböck                                                                                                Baden, 15.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 November 2016

Ganz neu ist das nicht

https://kurier.at/politik/ausland/trump-hat-ein-monster-geweckt/230.499.794

Motte Allerechtevorbehalten ... und für die Todesstrafe (überproportional an Schwarzen) ist er auch ... Wo ist da die rote Linie?! ... ah, er ist ein guter Christ. Na dann. Er verkörpert ja das christlich-jüdische Abendland. Der große Change ist, dass sich die Organisationen mit dem "grauen" Geld gegen die Machtlobbys, die sich alles schon passend hergerichtet haben erstmals durchgesetzt haben. Der Herr Trump ist ein blonder Berlusconi. Mit den gleichen Hintermännern (...) und dem gleichen Friseur. (vielleicht auch ein italienischer Friseur?) Er hat nur die bessere Connection mit seinem Pitbull-Rechtsanwalt Michael Cohen und davor mit Roy Cohn (His clients included Donald Trump, Mafia figures Tony Salerno, Carmine Galante, and John Gotti, Studio 54 owners Steve Rubell and Ian Schrager - vergl. Wikipedia) - das war die Stichwahl zwischen zwei Geschäftsmodellen. Das eine ist Spielregeln (CETA, TTIP...) so einzustellen, dass man die Profite voll legal einfahren kann. Das andere ist eher das mit den noch hochprofitableren Geschäften, die man normaler Weise nicht offiziell über Handelsverträge waschen kann. Wobei, weltweit läuft die Kooperation zwischen diesen NGO's (:-)) und staatlichen Diensten ja schon seit Jahren bestens. Warum sollten die nicht auch gleich den Berlusconi machen dürfen. (https://www.youtube.com/watch?v=vSgGNd6thrc - hier einfach ein paar Namen austauschen)

Spannend wird wie sich die Europäer verbiegen werden, weil sie sich ins Hoserl machen, da Trumps Hintermänner sicherlich keinerlei Möglichkeiten haben auch die tollen Weltüberwachungsorganisationen zu nutzen. Das wird lustig, die neuen Wortkreationen und Sinnsprüche unters Volk zu bringen. Prostitution wird ab sofort "Arbeitsstipendium für Intergenderbeziehungen" genannt und schlichte Drogen nennt man ab jetzt Bio-Psychopharmaka. Raubkunst ist ja eh schon seit langem WTO-konformer Abbau von Handelshemmnissen. Schutzgelderpressung wird immer mehr als Strafzahlungen bezeichnet.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 15.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

09 November 2016

Trumpeltiere


Ja, der Herr Trump ist ja der Gefährliche. Weil alle Gutmenschen nicht mitbekommen haben was 2014 um Haaresbreite wirklich passiert wäre. Bissal taktische Atomwaffen auf eine Millionenbevölkerung schmeißen, weil sie angeblich Atombomben gebastelt hat (was sich dann später als unrichtig herausstellt (also spätestens ab 2009)) Holladaro - nur weiter so, EU für Hillary - erster Schritt als Präsidentin: Eroberung Syriens - diesmal unter noch tatkräftigerer Mithilfe der NATO und heiße Konfontration mit Russland. "Aber in den Medien habens doch gesagt, dass die Hillary die Gute ist und Donald der Böse?!"

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 09.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Wobei der Tupee-Seppl auch die klassischen US-Werte bezüglich Iran durchziehen will. Einfach wieder einmal einen Vertrag brechen. Das ist eher das Metier des Herrn Trump. Seit dem Erfolg von Trump ist ja politische Inkorrektheit wieder angesagt, speziell im rechten Lager. Das wird einen Run  auf heftige Positionen heraufbeschwören umd die vakanten Positionen zu beziehen, die der Herr Trump jetzt zu vergeben hat. Der wirkliche Systemchange kommt erst, wenn die US-Karrieristen auf Trumpeltiere machen. Dann wird man sehen, wie die Europäer wieder eimal die Schwänze schon gleich einziehen. Jetzt kommt die Zeit wo die unerzogenen und regressiven Kinder lernen, dass sie nur abgedreht genug sein müssen um die geschiedenen Eltern (oder Großeltern) zu allem breitzuklopfen. So kann man die Welt auch beschäftigen. Keiner weiß mehr was kommt, da das die einzige Strategie ist. Immer den Überraschungesmoment nutzen - für alles und  jedes. Kennt man noch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

DI Mathias Gruböck                                                                                       Baden, 09.11.2016
Unternehmens und Organisationsberater

06 November 2016

Dont panic!



Motte Allerechtevorbehalten Dont panic, nationalists are everywhere the same. They believe some too small leaders, to keep them in power. That works everywhere. This is Not specific british. Intresing is only what is more dangerous: the little big leaders ore the coward believing them. (Sorry difficult to wright with German spell check)
 
DI Mathias Gruböck                                                                                           Baden, 06.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 November 2016

Öl ins Feuer gießen



Motte Allerechtevorbehalten Was will der Westen? Der Herr Erdogan ist ein Machtpolitiker, der um sein Überleben kämpft. Solange er den Eroberungsstrategien der NATO in Syrien dienlich ist, hört man kein böses Wort über ihn. Wenn er von seinen eigenen Verbündeten unter Druck gesetzt wird (man könnte auch sagen, dass ihm das Messer angesetzt wurde) kann man natürlich genüßlich jede seiner Abwehrreaktionen mit allem vergleichen was einem einfällt. Mit dem Iran darf er keine Geschäfte machen, mit den Aserbeijanern hat er keine gute Vergangenheitsbewältigung, mit den Kurden kann er nicht ohne dass sich die Türkei weitgehend aufzulösen droht. Mit den Syrern kann er nicht aus beiden zuvor genannten Gründen. Mit den Israelis hat er sich angelegt - die merken sich das. Die Saudis und Konsorten dehnen immer weiter ihre Hegemonie in dem Raum aus. Und Europa schlägt ihm seit Jahren nett die Türe zu. Dann wollten ihn die Amis noch beseitigen, da sie geschichtlich einfach besser mit Militärjuntas können. Und jetzt kommt noch BK Kern und die Grünen, die sich auch die deutsche Achse Erbil-Berlin schmeissen. Was in aller Welt treibt österreichische Politiker dazu sich ungefragt in diesen äußerst instabilen Raum politisch einzubringen? Österreich hat viele Türken und auch hinreichend Kurden im Lande - was ist das Interesse Österreichs sich an einem Staatenbildungsprozess in diesem Raum zu beteiligen? Was ist unser Beitrag? Ungefragt Wertungen und Feindbilder aufzubauen? Ganz abgesehen davon, dass immer die Grundannahme vorliegt, dass alles was der Westen in diesem Gebiet durch Destabilisierungen verändert besser sei als die gegebenen Zustände. In fast jedem Szenario verändert sich dort nur etwas durch Krieg. Das wollen also die österreichischen Politiker? Damit dann kurdische Klans in Erbil und Umgebung herrschen? Oder damit dann große Teile Syriens durch Söldner-Milizen-Strukturen beherrscht werden? Die Destabilisierung von schwachen Demokratien oder Abwandlungen davon heißt einfach nicht, dass man daraus Frieden und Vorzeigedemokratien bekommt - oder umgekehrt: Das gelungenste Beispiel des Pool-Billiard-Spiels der westlichen Kolonialherren in diesem Raum ist noch Ägypten. Da gibt es auch die Todesstrafe und eine Militärdiktatur - damit ist der Westen am Zufriedensten. Jedenfalls fördert er das ägyptische Militär wieder mit Milliarden an Waffenlieferungen. Wieviele der tausenden Todesurteile an der, durch Putsch gestürzten Regierung wurden eigentlich schon durchgeführt? Aber der Herr Erdogan soll sich nicht so aufführen, beinahe hätte ihn das Schicksal von Herrn Mursi gedroht. 40.000 Menschen sind dort verschwunden oder wurden willkürlich inhaftiert - die Aufregung des Westens und auch seiner stromlinienkonformen NGO`s (z.B. Amnysty, UNO) hält sich ziemlich in Grenzen. Überhaupt übernehmen die NGO's die politischen Werturteile über "richtig und flasch" zunehmend von den Leitregierung(en). Widerspruch wäre geschäftsschädigend - auch bei Non-Profit.
 
Eines ist jedenfalls der österreichischen Pseudo-Türkei-Strategie anzukreiden: Man geht niemand an, der bereits in die Ecke gedrängt ist - zumindest nicht grundlos. Viel viel gescheiter wäre dem Herrn Erdogan einen Ausweg, eine Brücke zu bauen. Die Herren Europas haben offenbar nicht in der Schule aufgepasst, da die größte europäische Stadt in der Türkei liegt - auch die ganze Mittelmeerküste der Türkei ist, obwohl formal schon zu Asien gehörig, unter den Griechen und auch schon zuvor die Wiege der europäischen Kultur gewesen. So wie alle die Kasperln, die nicht einmal definieren können wo der höchste Berg Europas liegt. Elbrus oder doch Mont Blanc?
 
Also, was will Europa? Weiter Öl ins Feuer gießen, damit mehr Flüchtlinge kommen oder angebliche strategische Partner (NATO) nicht weiter destablisieren? Irgendwie hat man schon das Gefühl, die europäischen Hampelmänner versuchen sich im Bock-Schießen gegenseitig zu übertreffen, damit unsere US-Freunde keine Angst haben müssen, dass Europa noch irgendwie eigene Interessen vertreten würde.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 04.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Oktober 2016

Transparent bis nicht sichtbar



Das ist super - zuerst verhandeln sich die Lobbys im Geheimen alles hinein was nicht niet und nagelfest ist - und dann verlieren alle das Gesicht wenn sie nicht einfach unterschreiben??? Wie wäre es einmal, wenn wir uns damit beschäftigen würden einen echten Freihandel in der EU zu etablieren? Wie wäre es einmal mit der Vereinheitlichung von Steuergesetzen? Wie steht es eigentlich mit den Steuernachforderungen für die US-Konzerne? Alles ganz transparent, blabla. CETA sorgt für unseren Wohlstand und die NATO für den Frieden - amtliche Verschwörungstheorien. Ja - und die Standards können beibehalten werden - eh klar und gleichzeitig sinken die Preise - eh klar - und sicher werden dann die Milchpreise mit nicht-genmanipulierten Tierfutter mit den anderen mithalten können. Man muss ja nicht draufschreiben wieviel Glyphosat und Genmanipulation im Futter ist. Weil 26 Staaten Scheiße fressen wollen verlieren die, die das nicht machen wollen, das Gesicht. Auch eine Logik. Die Logik der Lemminge.

DI Mathias Gruböck                                                                                       Baden, 21.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 September 2016

Was jetzt?

Der CETA Vertrag gilt für Großbritannien (?) Oder?


Also sind die Briten jetzt dabei oder nicht?  Was ist ihr absoluter Anteil an den Importen und Exporten von und nach Kanada? Ist das vollkommen wurscht bei einem so komplexen Handelsabkommen, bei dem immer der viel wichtigere Part, das Investitionsabkommen vergessen wird zu erwähnen. Solange es Monate dauert, dass man ein Auto aus Holland in Rumänien anmelden kann und die EU Fernsehrechte über das Internet innerhalb der europäischen Gemeinschaft nicht zu einem gemeinsamen Markt erklären kann, braucht sie sich um die 5% Exporte (von denen wahrscheinlich GB einen Großteil abdeckt - und Flug-Transportkosten der größte Anteil ist) keinen so exorbitanten Aufwand treiben. Freihandel bring Wohlstand. Wer bitte sagt das, und vor allem für WEN? Ganz toll wird es aber wenn man sich die Präambel des CETA-Vertragswerkes anschaut und sich dann in Erinnerung ruft, dass der EU-Kommissions-Rechtsberatungs-Dienst dieses Werk als "einfachen" Vertrag, ohne nationale parlamentarische Zustimmung ausweist. 

Bitte liebe EU: ist der CETA-Vertrag jetzt so komplex, dass es der Normalbürger einfach zu deppert ist zu erkennen wie viel Vorteile dieses Machwerk für ihn hat oder ist es ein einfacher Vertrag, der im Prinzip auf fast 1500 Seiten die letzten 3 Produktbereiche die noch relevante Zollsätze hatten von diesen befreit? In Wirklichkeit sind nur "Prozessed Food"-Produkte (NAFTA-GMO) mit wirklichen Schutzzöllen versehen. Diese EU-Kommissionen wissen eben von wem sie bestellt werden und wer ihnen später eine goldmännische Zukunft beschehrt. Der so gepriesene Wert der westlichen Demokratie ist hier maximal in ganz kleinen homöopathischen Potenzen zu finden. Es gibt in den EU-Entscheidungsgremien keinen einzigen der von Wählern zur Wahrung seiner Interessen dorthin entsandt wurde. Es gibt alle möglichen Interessen die die EU-Strukturen vertreten - wobei das thumbe Volk nur stört. Jetzt muss man schon die Staatsmedien dazu nutzen dem Volk zu erklären, dass Populismus ganz schlecht ist, da dieser zu sehr die dummen Wähler im Fokus hat. Viel wichtiger sind hier Parteien, Investoren, Lobbys und unsere doch sehr dominanten Freunde aus dem Ausland. Also was jetzt? Die Menschen wollen ein Europa der Europäer und nicht der plutokratischen oder sonstwie motivierten Machteliten.

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 21.09.2016
Unternehmens- und Organisationsberater