Posts mit dem Label Kolonialmacht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kolonialmacht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23 Juli 2020

Nachrichten aus der Kolonie


Also jetzt ist es amtlich: ein ambitionierter Jurist aus Österreich kann mehr gegen die willfährige Duldung der wirtschaftlichen, kulturellen und digitalen Ausbeutung Europas durch die USA erreichen als die gefährlich unfähige Kommission mit ihrer Quoten-Wünsch-Dir-Was Kommissarin Uschi. Die steckt so tief in den transatlantischen Beziehungen drinnen, dass sie, wie der Herr Baroso wahrscheinlich schon mehr Verdienstmöglichkeiten bei den amerikanischen Geldhäusern wittert als durch ihre pro-forma Aufgabe.

Es läuft immer nach dem gleichen Muster, wenn die EU einmal aus der Reihe tanzt – meist eh nur über das vollkommen irrelevante EU-Parlament (da man ja nach Wahlen eh wieder die Lieblingskandidatin der US-Klüngel als planwirtschaftliche zentralistische Kolonial-Konsulin der eroberten Gebiete in „Overseas“ vor die Nase gesetzt bekommt).

Da gehts dann gleich los: Die will als erstes US-Gerichten und Polizeibehörden die gleichen Hoheitsrechte wie sie die europäischen nicht einmal untereinander haben, einräumen. Wenn Boeing zu Strafzahlungen verknackt wird, dann wird einfach nie die Zahlung ausverhandelt, bei Airbus fließt sofort das Geld Richtung USA. Überhaupt cashen die USA ganz schön ab. Paribas, weil sie gegen US-Sanktionen im Ausland verstoßen hätten, VW, weil der deutsche Marktführer die US-Industrieherrschaft über alle Kernbranchen untergraben hat, Sanktionen gegen Nordstream II und und und. Was macht die Kommission – sie nimmt die Drohungen aus den USA bezüglich einer ordentlichen Besteuerung ihrer Konzerne (z.B.: Apple, Amazon,...) ernst und klagt so, dass der EUGH gar nicht anders kann als alles als rechtskonform zu bestätigen. Ist ab jetzt Steuersparen in Steuerparadiesen wieder rechtskonform – auch für die kleinen Privaten? Ah, soweit geht's dann doch nicht.

So wird das nichts mit Europa. Da kämpfen die Günstlinge des neokapitalistischen Turbofinanzmarktes dafür weniger Staatsgelder in die Reste der europäischen Wirtschaft zu stecken um gleichzeitig die Alternativen (russisches und chinesisches Geld) zu unterbinden, damit auch noch die Reste Europas an transatlantische Finanzspekulanten und von der EZB überschwemmte Fonds geht. Die anderen stecken eher mit den Währungsspekulanten auf der volkswirtschaftlichen Seite zusammen. Eines ist sicher: Es geht nicht um Europa. Da zahlen sich die Investitionen in diverse neue „Bewegungen“ in lustigen Trendfarben aus. Wie beim Brexit – wo auch keine Abwehrreaktion der EU erkennbar war und ist.

Wie kann man diese Kommission abwählen? Gar nicht. Die agiert immer nach dem selben Muster: Wenn die USA angreifen, dann mal ruhig halten. Wenn sie ihre Gesetze (oder im Ausland eher Nicht-Gesetze) über die der „Partner“ (Hahahaha) stellen, dann nichts machen. Wenn es dann doch irgendwelche Aktivitäten (meist aus dem EU-Parlament) gibt, dann mal nichts tun, liegen lassen, verwässern. Wenn sich dann doch das eine oder andere Gesetz auftut, dann einfach nicht einklagen, damit man nicht Schimpfe von den Kolonialherren bekommt. Und wenn es dann doch irgendwann einmal derart zum Himmel stinkt, dann wird so geklagt, dass man halt verlieren muss. (Vergleiche EU-Kommission gegen Apple) Wenn die USA laufend Menschen- und Völkerrecht mit Füßen treten, wenn sie sogar drohen falls einmal der internationale Strafgerichtshof (dessen sie sich immer wieder gerne gegen ihre Widersacher bedienen) ihre eigenen Verbrechen so im Sinne von Gleichheit und Rechtssicherheit aufarbeiten will, sie gegen diese Richter und Ermittler PERSÖNLICH vorgehen würden (in manchen Rechtsstaaten ist das eine gefährliche Drohung - speziell bei Guantanamo, Assange, Firtasch, Snowden, Aaron Shwartz, Gareth Williams u.v.a.m), dann sagen die Herrn und Damen von der Kolonialführung wieder einmal NICHTS. Sind halt so unsere guten Freunde von der anderen Seite. Ja, führen sich auf wie die letzten Faschisten – vielleicht weil sie einfach welche sind? Und die Flinten-Uschi ist nichts anderes als ein verlässlicher Erfüllungsgehilfe. (braucht man nicht gendern – wird nicht besser)

DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 23.07.2020
Analyst

06 April 2018

Vom gelben Stern zu einem anderen

 
Die Seppeln von der abendländischen Front wissen aber schon auch, dass Kopftücher zu der österreichischen Tracht gehören!? Sind die politisch auch problematisch? Das könnte ja der SPÖ wieder gefallen, die gegen die Trachtenliga ja immer volksdümmliche Ressentiments hatte. Wie wär es einfach mit Zwangstaufen und Umerziehungsheime bei Eltern die ihre Kinder nicht deutschnational erziehen oder zumindest aufklärerisch-areligiös? 
 
Bei Klassen mit mehrheitlich muslimischen Kindern besteht worin genau ein Zwang zur Integration in die Minderheitskultur? Stell dir vor es gibt in der Demokratie plötzlich eine Mehrheit von Anderen - da ist dann das Gesülze von der Freiheit plötzlich vorbei. Man sollte einmal Tätowierungen näher untersuchen. In unserer "Stammkultur" sind sie Zeichen für Häfenbrüder und wirkten auch sozial diskriminierend - jetzt darf schon jeder Kiwara bis unter die Haarwurzeln peckt sein. Der Herr Inspektor mit den drei Häfen-Punkten :-) In Japan darf man mit einem Tattoo nicht ins Frei- oder Hallenbad - wegen der organisierten Kriminaliät. 
 
Das ist wirklich super - Religionsfreiheit solange sie "unsere" ist genau so wie immerwährende Neutralität solange man bei der NATO mitmachen kann und NIE einem militärischen Bündnis beitritt. Weil dann würde man die Verfassung brechen und vom BvT überwacht werden - Kasperln. Diese Verfassungsrechtler, die allen die Verfassung recht machen die an der Macht sind. Grundgesetze als Definitionssache durch Wortbedeutungsübungen. Krieg ist jetzt resolute Unterstützung, Folter eindringliche Befragung, Neutralität kämpfen Österreicher neutral ausbildend (schau so daschießt man einen Taliban) am Hindukusch, Rechtssicherheit werden von Justiz-Generalsekretären Verfahren solange wiederholt bis der Boulvard und die Fluglobby befriedigt ist (was ist eigentlich aus den anonymen Korruptionsanzeigen gegen die obersten Bundesrichter geworden Herr Generalsekretär? - sind die bei "richtiger" Entscheidung plötzlich eingestellt worden?) 
 
Bekleidungsvorschriften gab es schon mal - vor 80 Jahren, da mussten bestimmte Menschen bestimmte problematische Zeichen tragen. Aus "Integrationsgründen" haben damals, glaub ich auch viele auf das Tragen von Kippa oder der orthodoxen jüdischen Verdeckung des weiblichen Haupthaares verzichtet. Haben diese Seppeln wirklich nichts anderes zu tun als sich mit der Hatz auf eine Religion und ihre Zeichen wieder einmal an die Macht zu bringen. Haben wir das wirklich notwendig - seit fast einem halben Jahrhundert hat es niemanden gestört, dass Frauen in Niedriglohnbereich kaum Deutsch konnten, oftmals Kopftücher trugen und eine mehrköpfige Familie versorgten. Und das Thema heißt in Wirklichkeit, dass es im urbanen schulischen Umfeld aktuell vermehrt zu Mehrheiten mit Migrationshintergrund kommt. 
 
In einer Demokratie sollte man sich genau überlegen was man "demokratisch" der Minderheit untersagt, speziell wenn sie stellenweise im wachsenden Ausmaß die Mehrheit darstellt. Sonst müssen wir in 50 Jahren dann alle Kopftuch tragen und der christlich-sozialen ÖVP und der ? FPÖ werden dann die Kreuzerln als Halsketten bei ihren Kindern im Kindergarten verboten - wegen Integrationsproblemen in die Mehrheitsbevölkerung.   
Oder untersagt die ÖVP/FPÖ-Regierung den Nonnen vom christlichen Kindergarten dann auch das Tragen von diskriminierenden Kopfbedeckungen - wo wegen der Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche :-) Die aktuelle Regierung führt sich bald wie eine Kolonialherrschaft mit deren Christianisierung von minderwertigen Kulturen auf. Nächster Gesetzesakt: Umerziehungslager ab dem 1. Lebensjahr um falsche Rollenbilder, Ideologien und Religionen auszumerzen.
 
DI Mathias Gruböck                                                                 Baden, 06.04.2018
Unternehmens- und Organisationsberater 


27 Juni 2017

Unser Mann in Brasilien



Rechtzeitig zur Unterstützung ihres Regimechange-Lieblings Temer erlassen die USA ein Importverbot für brasilianisches Fleisch. Da werden dann Gammelfleischskandale medial aufgeblasen (beim weltgrößten Fleischproduzenten findet man sicher immer irgendwas für negativ-campainging) um das Korruptions-Ungemach von dem Rechtsstaat-Putschisten Temer abzuhalten. Da finden sich auch keine dunklen Konten in Panama, da der Herr Temer sicher sein Geld ganz offiziell in den USA parken darf (Bahamas). Die USA führen sich in ihrem Hinterhof Lateinamerika auf wie die letzte Kolonialmacht. Uuups, sind sie ja.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 27.06.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Mai 2017

Demokratische Oppositions-Koalitionstruppen


Das ist ja wieder einmal ein Meisterstück: Die Anti-IS-Koalition bombardiert syrische Armeeverbände! Da ist es dann plötzlich die USAF die bombardiert. Faktisch sind das illegale Kämpfer, da diese US-Verbände jenseits von jedem Völkerrecht agieren. Sind das dann Terroristen, die man in Blacksites verschleppen und foltern kann? Herzig auch die Ansage: Wir verteidigen nur unsere Soldaten!? Das wäre nicht einmal dem Herrn Göbbels im Balkanfeldzug eingefallen. An der syrischen Grenze zu den US-Stützpunkten in Jordanien gibt es alles nur keine IS-Verbände! Die müssen wir ja bekanntlich bekämpfen, da sie die Jesiden vertreiben, alle Frauen beschneiden lassen und dauernd Köpfungsvideos (schon lange nicht mehr) verbreiten sollen (wäre es eigentlich auch ein Aufreger, wenn sie die Delinquenten durch Spritzen vor Publikum töten würden?). Das in der post-fake-tischen Kriegsberichterstattung der westlichen Angriffstruppen, die vollkommen in der Fake-News-Generierung einer "demokratischen Opposition" gescheitert sind und jetzt unter dem demokratisch anmutenden Terminus "Koalition", einen klassischen Angriffskrieg führen. Da hat sich schon jeder aus der Kriegskoalition ein Scheibchen von Syrien abgeschnitten: Qatar hat mit seiner IS-Unterstützung sich sein Kriegsziel eines Pipeline-Korridors durch Syrien geschaffen, die Kurden erweitern ihr defacto Staatsgebiet, Israel schafft sich eine größere Pufferzone anstatt den Golan zurückzugeben, die Türkei schwächelt noch mit ihren Gebietsgewinnen im Gegensatz zum weiteren Erstarken des Kurdenstaates an seinen Grenzen. Der einzige der alle noch die Beuteaufteilung verleidet ist der superböse Präsident Assad. Die Strategie der ehemaligen US-Außenministerin Clinton alle Groß-Staaten rund um Israel kurz und klein zu schlagen um sie dann besser dominieren zu können ist voll aufgegangen. Nur Persien fehlt noch in der Kette. Ein paar Millionen Tote später sind alle ganz zufrieden und destabilisieren die Region fröhlich weiter indem sie diese massiv aufrüsten. Ein bissal mehr geht immer. Nordafrika und Arabien als Waffentestgelände der NATO und US-Truppenkörper unter realen Bedingungen. Gibt da ein ganz tolle Angebote im Internet und Fernsehen wo man das near-live miterleben kann. Hochauflösend zum Beispiel die Heldenstory eines US-Sniper-Schützen in Afghansitan der den Weltrekord in Fernabschüssen hält. Was man da alles beachten muss wenn man auf 3 km einen afghanischen Hirten umlegen will - unglaublich. Oder in DMAX US-Platoons, die wutentbrannt "den Feind" in Afghanistan bekämpfen, während sie wie selbstverständlich in einem kargen Lehmhaus sich breit machen und den Bauern dort die Ernte durch allerlei Hubschrauberlandungen und Kriegsgeschehen ruinieren. Ist im Normalleben eher grenzwertig behandlungswürdig, wenn man schwerbewaffnet in das Haus eines vollkommen fremden Menschen eindringt alles darin zerstört, ihm die Lebensgrundlage vernichtet und dann davon spricht, dass man sich ja nur verteidigt hat. Das ist ECHT schräg! Ein einfacher Tipp zur Komplexitätsreduktion: Hört einfach auf überall in der Welt euch zu verteidigen und dabei jede Menge Menschen umzulegen - diese Verhalten kann man behandeln. Wenn man Raumorientierungsstörungen hat und glaubt, dass Syrien, Libyen, Ukraine, Afghanistan, der Irak, der Iran, Somalia oder sonstige afrikanische Länder in Europa oder dem nordamerikanischen Festland liegen, dann gäbe es die Möglichkeit von geänderten Schulplänen und eines Antiparanoia-Trainings. Auch US-Militärs könnte man in ihre GPS-Navigation eine farbkodierte Distanzanzeige zwischen "Hier" und "zu Hause" einrichten. Das würde helfen. Sie haben auch keinen Auftrag von der Weltbevölkerung sich mittels Waffengewalt um den Schulbesuch von afghanischen Mädchen zu kümmern, indem sie ihre Väter abknallen. Oder ihre Ablehnung der syrischen Regierungsform kundzutun. Der Männermangel führt nur dazu, dass sie immer weiter weg verheiratet werden. Dafür sind sie den US- und NATO-Truppen auch superdankbar. So wie die Syrer, für die Wirtschaftsblockade und die Aufrüstung der Angreiferkoalition.



DI Mathias Gruböck                                                                                     Baden, 19.05.2017
Unternehemens- und Organisationsberater

04 April 2017

So nicht!



Das ist aber klass. Zuerst destabilisiert man das ganze Land - so wie zuvor Lybien, den Irak, Afghanistan, den Jemen, Mali, Ukraine (u.v.a.m) weil einem der dortige Machthaber nicht passt um dann, wenn man mit seiner Regime-Change-Operation auf die Goschen gefallen ist die angerichteten Schäden (zusammen mit dem radikalislamischen Verbündeten Saudi-Arabien und Katar) nur dann zu beseitigen, wenn man sein Kriegsziel doch erreicht. Blöder Weise sind in den USA jetzt auf-rechte Christenmenschen und andere Recken wieder an der absoluten Macht und lassen die Obama-Soros-Kolonialgesellschaft im Regen stehen. Polemisch könnte man sagen, dass die EU jetzt die verbliebenen Syrer in ihrem Elend aushungert oder weiter zur Migration anstiftet, da sie einfach keine anderen realpolitischen Machtkonstellationen in einem souveränen Staat (Syrien) und Ex-Kolonie wünscht. Unter einem Ghadaffi, Hussein, den iranischen Mullahs oder Assad hat es keinen IS- oder Al Kaida (vollkommen verschwundene Medien-Marke) Terror gegeben. Der angebliche Kampf gegen den Terror des Westens und seiner Verbündeten schaut immer mehr wie ein stinknormaler Angriffs-Krieg gegen Machthaber in ressourcenreichen oder strategisch wichtigen Ex-Kolonien aus, der bereits über einer Million Menschen das Leben gekostet hat. Da wirkt es nur zu logisch, diese Gegenden zur Einsetzung von genehmen Regierungen zu erpressen. Ist das gleiche Spiel wie die USA mit den lateinamerikanischen Linksregierungen spielt. Venezuela darf durch die USA wirtschaftlich boykottiert werden, da es nach einem Beschluss des US-Parlamentes die nationale Sicherheit der USA gefährdet. Wirtschaftskrieg solange bis man bekommt was man will. Jede Militärdiktatur (Ägypten, fast Türkei) oder faschistische Todesschwadron-Regierung bekommt gerne alle Förderungen der Weltbank oder der Finanzlobby solange nur westliche Wirtschaftsnetzwerke ihre Profite ziehen können. Lustiger Weise sind noch nie Faschisten oder Militärdiktaturen durch wundersame "Finanzinformations-Leaks" aufgeflogen. Nur die Linken lassen sich schmieren ist die Message - außer in Österreich, da sind es nur die Rechten. Komisch komisch. Die die an der (Welt-)Macht sind, sind die absolut Guten. Postfaktisch. Die lügen und betrügen auch nie - sind ja allesamt so wertvolle Christenmenschen oder eben andersweitig auserwählt. Warum soll die EU auch dabei helfen Syrien wieder aufzubauen, solange Katar nicht seine Kriegsziel erreicht hat - die wollen noch immer ihre Gaspipeline nach Europa bauen. Jetzt wo schon alle so viel Geld für dieses Projekt ausgegeben haben. Die Russen werden sicher die Ukraine-Pipelines den naturalisierten US-Soros-Stipendiaten überlassen und sich dann noch ein fettes Rohr durch Syrien legen lassen. So war das nicht geplant. Also es ist so geplant, dass die Energiewende zurückgefahren wird, die russischen Gas-Pipelines durch einen eisernen Wirtschaftsboykott-Vorhang abgedreht werden und man aus dem persischen Golf sich das Katar-Gas anstatt das persische Gas kommen lässt. Dafür hätte man natürlich auch die Türkei von dem Erdogan befreien müssen, da man die letzte Ausbaustufe mit den israelisch (palästinensischen) Gasfeldern nur mit einer westlich-devoten Militärjunta (wie immer) das türkische Anschlussstück bekommen hätte. Gleichzeitig hat man ja den Bulgaren verboten russisches Gas an der Ukraine vorbei nach Europa zu lassen. 300 Millionen Euro im Jahr können diese bulgarischen Sozialschmarotzer eh nicht brauchen. Und jetzt kommt der Trump und will einfach wieder simple Wirtschaftsprogramme fahren - Aufrüstung, wie der Adolf. Mehr Waffen bedeuten ja bekanntlich für Reps mehr Sicherheit - und vor allem mehr Profit. Und dieses "Friedensprojekt" EU sollte sich endlich einmal mit sich selbst beschäftigen. Einen wirklichen Binnenmarkt machen - auf der Verbraucherebene gibt es da noch derart viel zu tun, da braucht es keine Freihandelsverträge mit Japan oder den USA. Die EU oder noch genauer Europa ist eine Idee. Wenn man vom Satelliten auf diese europäische Landmasse schaut erkennt man keine Grenzen, aber auch kein Europa. Europa wird es nur dann geben wenn die Menschen an diese Idee glauben - da wird keine Lobby oder kein Konzern etwas daran ändern. Die können nur die Nationalismen schüren. Die USA wurden deswegen so mächtig, weil ein paar Visionäre sich zusammengesetzt haben und ihre Idee festgehalten haben. Die Gründungsväter - die Idee der Freiheit und der Selbstbestimmung. Diese Idee müsste EU verkörpern - die Freiheit sein Leben so zu gestalten, wie es einem vorschwebt. Wie es ausschaut kümmert sich die EU aber maximal um die Freiheit der Konzerne vor Steuern und Abgaben. Und welche Machthaber in welchem Land des Globus diesen Finanzkonglomeraten gerade passt. Wozu braucht ihr die Menschen? Um alle heiligen Zeiten an der richtigen Stelle ein Kreuzerl zu machen? So wird das nichts, weil jede halbwegs fähige Jogalehrerin da mehr Ausstrahlung und Anziehungskraft hat. Kann schon sein, dass viele Nordafrikaner in Europa leben wollen - nur, wenn immer mehr Europäer nicht in diesem ideenlos lethargischen Europa leben wollen, dann sollte man sich schleunigst etwas überlegen. Zum Beispiel wie schafft man ein WIR-Gefühl? Wie schafft man eine Identität, eine europäische? So sicher nicht!


DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 03.04.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

20 Januar 2017

Datenkolonien schröpfen


Naja, bei VW fragen die Amis auch nicht lange rum!? Da fließen gleich mal Milliarden. Dautsche UA sind doch Spaßveranstaltungen mit Pseudocharakter. Ist als ob der Schwanz mit dem Hund bellt. Da lässt eine Bundesregierung, die transatlantisch Befehlsempfänger ist, die Opposition herumführen, damit alle verstehen wie sehr sie nichts zu sagen haben! Offenkundiges fällt hier der Amnesie anheim und die Protagonisten zeigen noch den Stinkefinger - Tier 3 Freunde, wie oft wollt ihr die Tatsachen noch verleugnen? Datenrechtliches Dritteweltland Deutschland. Auf 5000 UA Protokoll Seiten akribisch festgehalten. Schön brav Milliarden an die US-Administration blechen - ging das bei VW nicht auch um Software, die anders tut als geglaubt? (Googles Textausbesserung fälscht auch meine Texte ohne Auftrag. Eingriff in Urheberrechte)

Vor allem stellt sich die Frage ob es die vier wirklich entscheidenden Firmen-CEO‘s sind, die vor den NSAUA vorgeladen wurden. Was ist mit Hardwareherstellern oder Systemintegratoren? Oracle speziell mit JAVA ist hier sicherlich zu nennen oder IBM mit seinen Backend-Großrechneranlagen. Oder Middleware-Hersteller wie Billingsysteme für die Telekomfirmen (Arbor Keanen), Flugsicherungs- oder Polizeifunksysteme, SIM-Karten- und SSL-Verschlüsselungen und die Transaktionssysteme (SWIFT – hier wurde einfach ein Spiegelserver in den USA installiert und seit dem unterliegen alle SWIFT-Transaktionen der US-Gerichtsbarkeit) Diese EU-Unterwerfung unter die US-Datenhegemonie (5Eyes) wird sich unter einem Präsidenten Trump fürchterlich rächen. Bisher wurden diese Wirtschaftshegemoniebestrebungen eher aus den Bereichen von Obama-Masterminds wie Soros geowirtschaftsstrategisch (mit leichten revanchistischen Anwandlungen gegen das ehemalige russische Imperium) getragen. Jetzt kommt aber ein kredithaiartiger Präsident mit Geldeintreibermentalität ans Ruder. Jetzt sitzt die europäische Wirtschaft mit der Hose ganz auf den Knöcheln da und Präsident Trump kann jeden ganz genau taxieren ober er im Längenkontest mit ihm mithalten kann. Dank den Segnungen der Technik wird er es schaffen, dass doch der eine oder der andere den noch kürzeren ziehen muss. 

Gott sei Dank konnte die EU-Kommission ihr größtes politisches Schwergewicht und Thinktank, Kommissar Öttinger in die Schlacht werfen. Nur er konnte das Abendland vor der digitalen Unterjochung retten. Vor den Schlitzaugen!?

DI Mathias Gruböck                                                                                Malaga, 20.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

06 Januar 2017

Epigones

 https://www.facebook.com/bowditch.williams/posts/1812226069033309

How far in the past this investigations should reach? Money and wealth before or after the end of plain colonialism? Companies also or only these parvenue-epigones?

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Malaga, 04.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater


05 November 2016

Was will der Westen?



Was will der Westen? Der Herr Erdogan ist ein Machtpolitiker, der um sein Überleben kämpft. Solange er den Eroberungsstrategien der NATO in Syrien dienlich ist, hört man kein böses Wort über ihn. Wenn er von seinen eigenen Verbündeten unter Druck gesetzt wird (man könnte auch sagen, dass ihm das Messer angesetzt wurde) kann man natürlich genüßlich jede seiner Abwehrreaktionen mit allem vergleichen was einem einfällt. Mit dem Iran darf er keine Geschäfte machen, mit den Armeniern hat er keine gute Vergangenheitsbewältigung, mit den Kurden kann er nicht ohne dass sich die Türkei weitgehend aufzulösen droht. Mit den Syrern kann er nicht aus beiden zuvor genannten Gründen. Mit den Israelis hat er sich angelegt - die merken sich das. Die Saudis und Konsorten dehnen immer weiter ihre Hegemonie in dem Raum aus. Und Europa schlägt ihm seit Jahren nett die Türe zu. Dann wollten ihn die Amis noch beseitigen, da sie geschichtlich einfach besser mit Militärjuntas können. Und jetzt kommt noch BK Kern und die Grünen, die sich auch die deutsche Achse Erbil-Berlin schmeissen. Was in aller Welt treibt österreichische Politiker dazu sich ungefragt in diesen äußerst instabilen Raum politisch einzubringen? Österreich hat viele Türken und auch hinreichend Kurden im Lande - was ist das Interesse Österreichs sich an einem Staatenbildungsprozess in diesem Raum zu beteiligen? Was ist unser Beitrag? Ungefragt Wertungen und Feindbilder aufzubauen? Ganz abgesehen davon, dass immer die Grundannahme vorliegt, dass alles was der Westen in diesem Gebiet durch Destabilisierungen verändert besser sei als die gegebenen Zustände. In fast jedem Szenario verändert sich dort nur etwas durch Krieg. Das wollen also die österreichischen Politiker? Damit dann kurdische Klans in Erbil und Umgebung herrschen? Oder damit dann große Teile Syriens durch Söldner-Milizen-Strukturen beherrscht werden? Die Destabilisierung von schwachen Demokratien oder Abwandlungen davon heißt einfach nicht, dass man daraus Frieden und Vorzeigedemokratien bekommt - oder umgekehrt: Das gelungenste Beispiel des Pool-Billiard-Spiels der westlichen Kolonialherren in diesem Raum ist noch Ägypten. Da gibt es auch die Todesstrafe und eine Militärdiktatur - damit ist der Westen am Zufriedensten. Jedenfalls fördert er das ägyptische Militär wieder mit Milliarden an Waffenlieferungen. Wieviele der tausenden Todesurteile an der, durch Putsch gestürzten Regierung, wurden eigentlich schon durchgeführt? Aber der Herr Erdogan soll sich nicht so aufführen, beinahe hätte ihn das Schicksal von Herrn Mursi gedroht. 40.000 Menschen sind dort verschwunden oder wurden willkürlich inhaftiert - die Aufregung des Westens und auch seiner stromlinienkonformen NGO`s (z.B. Amnysty, UNO) hält sich ziemlich in Grenzen. Überhaupt übernehmen die NGO's die politischen Werturteile über "richtig und flasch" zunehmend von den Leitregierung(en) (da die Personalrochaden zwischen beiden kaum zu durchblicken sind). Widerspruch wäre geschäftsschädigend - auch bei Non-Profit.

DI Mathias Gruböck                                                                                                    Baden, 05.11.2016
Unternehmens-und Organisationsberater

04 November 2016

Öl ins Feuer gießen



Motte Allerechtevorbehalten Was will der Westen? Der Herr Erdogan ist ein Machtpolitiker, der um sein Überleben kämpft. Solange er den Eroberungsstrategien der NATO in Syrien dienlich ist, hört man kein böses Wort über ihn. Wenn er von seinen eigenen Verbündeten unter Druck gesetzt wird (man könnte auch sagen, dass ihm das Messer angesetzt wurde) kann man natürlich genüßlich jede seiner Abwehrreaktionen mit allem vergleichen was einem einfällt. Mit dem Iran darf er keine Geschäfte machen, mit den Aserbeijanern hat er keine gute Vergangenheitsbewältigung, mit den Kurden kann er nicht ohne dass sich die Türkei weitgehend aufzulösen droht. Mit den Syrern kann er nicht aus beiden zuvor genannten Gründen. Mit den Israelis hat er sich angelegt - die merken sich das. Die Saudis und Konsorten dehnen immer weiter ihre Hegemonie in dem Raum aus. Und Europa schlägt ihm seit Jahren nett die Türe zu. Dann wollten ihn die Amis noch beseitigen, da sie geschichtlich einfach besser mit Militärjuntas können. Und jetzt kommt noch BK Kern und die Grünen, die sich auch die deutsche Achse Erbil-Berlin schmeissen. Was in aller Welt treibt österreichische Politiker dazu sich ungefragt in diesen äußerst instabilen Raum politisch einzubringen? Österreich hat viele Türken und auch hinreichend Kurden im Lande - was ist das Interesse Österreichs sich an einem Staatenbildungsprozess in diesem Raum zu beteiligen? Was ist unser Beitrag? Ungefragt Wertungen und Feindbilder aufzubauen? Ganz abgesehen davon, dass immer die Grundannahme vorliegt, dass alles was der Westen in diesem Gebiet durch Destabilisierungen verändert besser sei als die gegebenen Zustände. In fast jedem Szenario verändert sich dort nur etwas durch Krieg. Das wollen also die österreichischen Politiker? Damit dann kurdische Klans in Erbil und Umgebung herrschen? Oder damit dann große Teile Syriens durch Söldner-Milizen-Strukturen beherrscht werden? Die Destabilisierung von schwachen Demokratien oder Abwandlungen davon heißt einfach nicht, dass man daraus Frieden und Vorzeigedemokratien bekommt - oder umgekehrt: Das gelungenste Beispiel des Pool-Billiard-Spiels der westlichen Kolonialherren in diesem Raum ist noch Ägypten. Da gibt es auch die Todesstrafe und eine Militärdiktatur - damit ist der Westen am Zufriedensten. Jedenfalls fördert er das ägyptische Militär wieder mit Milliarden an Waffenlieferungen. Wieviele der tausenden Todesurteile an der, durch Putsch gestürzten Regierung wurden eigentlich schon durchgeführt? Aber der Herr Erdogan soll sich nicht so aufführen, beinahe hätte ihn das Schicksal von Herrn Mursi gedroht. 40.000 Menschen sind dort verschwunden oder wurden willkürlich inhaftiert - die Aufregung des Westens und auch seiner stromlinienkonformen NGO`s (z.B. Amnysty, UNO) hält sich ziemlich in Grenzen. Überhaupt übernehmen die NGO's die politischen Werturteile über "richtig und flasch" zunehmend von den Leitregierung(en). Widerspruch wäre geschäftsschädigend - auch bei Non-Profit.
 
Eines ist jedenfalls der österreichischen Pseudo-Türkei-Strategie anzukreiden: Man geht niemand an, der bereits in die Ecke gedrängt ist - zumindest nicht grundlos. Viel viel gescheiter wäre dem Herrn Erdogan einen Ausweg, eine Brücke zu bauen. Die Herren Europas haben offenbar nicht in der Schule aufgepasst, da die größte europäische Stadt in der Türkei liegt - auch die ganze Mittelmeerküste der Türkei ist, obwohl formal schon zu Asien gehörig, unter den Griechen und auch schon zuvor die Wiege der europäischen Kultur gewesen. So wie alle die Kasperln, die nicht einmal definieren können wo der höchste Berg Europas liegt. Elbrus oder doch Mont Blanc?
 
Also, was will Europa? Weiter Öl ins Feuer gießen, damit mehr Flüchtlinge kommen oder angebliche strategische Partner (NATO) nicht weiter destablisieren? Irgendwie hat man schon das Gefühl, die europäischen Hampelmänner versuchen sich im Bock-Schießen gegenseitig zu übertreffen, damit unsere US-Freunde keine Angst haben müssen, dass Europa noch irgendwie eigene Interessen vertreten würde.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 04.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 November 2016

Westliche Echoräume

 http://orf.at/stories/2364629/2364628/

"Die meisten der Fahrzeuge seien umgekehrt, als sie von Flugzeugen der Armee bedrängt worden seien." Was genau kann man sich darunter vorstellen? Da gehen 25000 Menschen aus einem Dorf mit ein paar IS-Wagen einfach so gezwungen mit, dann kommen US-, GB-, Kuwait-, Saudiarabienflieger und "bedrängen" diese Fahrzeuge die dann umdrehen?! - (auf dem Dach liegen?) Wenn "gute" (also westliche) Militärs Zivilisten bombardieren wissen wir seit den Gatterjagden in Gaza, dass es immer die Bösen sind, die die Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzen. Die sind ja so feig und stellen sich verstecken sich im dichtverbauten Gebiet, so dass auch die guten westlichen Bomben Zivilisten killen. Sonst kann man ja dem Spareribbs-überfütterten Wohlstandsganselhaut-Publikum immer erzählen, dass man auch nach Jahren des Bombardments immer nur "Ausbildungslager" oder "Waffenlager" oder "Führungsstäbe" der Bösen erledigt - westliche Bomben töten NIEEE Zivilisten. Nur wenn der Feind eben so böse ist, dass er sich in Städten aufhält mit Menschen. Natürlich hat die UNO einen eigenen Gefechtsaufklärungsstand vor Ort und muss nicht die Informationen der Koalition der Guten bei Pressekonferenzen weitergeben. Stell dir vor es ist Krieg und es sind immer die anderen Schuld, wenn Menschen sterben. Und stell dir vor - jeder glaubt den Schwachsinn auch noch.

Wer will sich noch an die Bilder aus Belgrad erinnern, als sich belgrader Mitteleuropäer als Zielscheiben auf die Donau-Brücken stellten, damit die NATO-Bomber sie mit in die Fluten bomben sollten? Das waren auch "lebende Schutzschilde" - natürlich von bösen Serbenführern dazu gezwungen. Das blöde ist, dass es noch in unseren Gegenden einige Menschen gibt, die sich daran erinnern können wie sich die Bombardments der "Befreier" und der "Guten" anfühlen. Das verstehen einige nicht, dass man da schon Opfer bringen muss, damit sich die gute Wertegemeinschaft durchsetzen kann. Foltern und willkürliche Verhaftungen inklusive jahrzehntelange Inhaftierungen, dazu zwingen uns Gute auch nur diese bösen, bösen Bösen. Und alle außerhalb des westlichen Echoraumes sind Verschwörungsechoräume. Die Erde dreht sich nämlich um den Westen - und die Sonne auch.

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 03.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Oktober 2016

El-Alamein reloaded




Motte Allerechtevorbehalten österreichische "Ausbildner" im Afghanistankrieg? Ist auch so eine klassische Neutralitätsmedidation. Oder, wie von Herrn Minister Kurz in Washington zugesagt, werden österreichische Truppen die "befreiten Gebiete" in Syrien halten und sichern, damit die Qataer und andere "Koalitionstruppenteile" dort ihre Pipelines bauen können. Vielleicht werden wir noch Kolonialherren - also unsere Truppenkörper. Nächster Wachstumsmarkt für das neutrale "rein" defensive BH: Niger und Mali - so mit unseren Kameraden von dem deutschen Afrika-Friedens-Korps - haben da ja noch einige Erfahrung mit unseren deutschen Freunden da unten. Dort könnten wir die neuesten Drohnenbasen der USA um hunderte Millionen Euro in einem der ärmsten Länder Afrikas bewachen. Super wäre wenn wir denen Nigeranern das Wasser wegnehmen würden um es ihnen dann zu verkaufen. Oder zum waschen für die Drohnen und zum duschen für die armen Soldaten im Auslandseinsatz verwenden.

Noch Weiland der singende Breinschmid kämpfte für unseren Frieden und für die Völkerverständigung in El-Alamein. Damals noch gegen die Kolonialherren. Jetzt sind wir alle dafür - Gebirgsjäger braucht man jetzt besonders für die neue Front im Nordkaukasus.

DI Mathias Gruböck Baden, 21.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Oktober 2016

Voll gegen die Wand

Der Westen tut sich schwer. Langsam funktioniert das nicht mehr so mit der Beherrschung der Welt. Vielleicht hat er sich da auch etwas zu viel zugemutet. Das kristallisiert sich immer mehr an den Konfliktpunkten der Welt heraus. Fast scheint es so, als ob sich der Westen jetzt mehr in Nebenschauplätzen (Niger, Mali usw.) austobt weil er zusehend erkennen muss, dass er in den größeren Machtkonflikten gegen die Mauer läuft. Außerdem verlieren die westlichen Machthaber immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zustimmung in ihren eigenen Bevölkerungen. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine weitere Runde im Machtpoker. Die nächste Runde hieße zumindest regionale Kriege gegen den Feind zu führen.

Der Feind des Westens sind offensichtlich die BRICS Staaten, die in den Schwellenländern und Entwicklungsländern zunehmend an Einfluss gewinnen. Vorbedingung für mehr Macht und Einfluss ist die Kontrolle der Ressourcen und damit maßgeblichen Einfluss (wenn nicht gar direkte Kontrolle) der globalen Rohstoffmärkte. Rohstoffe und Energie = Weltmacht.

Der Preis dafür Weltmacht zu sein wird zunehmend unwilliger von den eigenen Bevölkerungen getragen. Kriege senken die durchschnittliche Lebenserwartung, kosten manchmal auch der eigenen Bevölkerung mehr als andere Teile der Gesellschaft wirtschaftliche erbeuten und belasten die innerstaatliche Solidarität. Gesellschaftliche Modelle, dass die eine, unterprivilegierte Gruppe immer dafür ins Gras beißen muss, dass eine andere Gruppe immer mehr Vermögen anhäufen kann, führen zwangsläufig zu Spannungen, die von staatlichen Machtapparaten sehr genau kontrolliert und überwacht werden müssen um nicht überkritisch zu werden.

Die sich daraus ergebende Strategie des Kriegs-Outsourcings in verbündete Staaten des eigenen Machtbereiches führt aber auch sehr schnell zu mühevollen Anstrengungen diese, sich der zentralen Hegemonie unterwerfenden Gesellschaften in einen Kriegsmodus zu versetzen. Sowohl Feindbildgenerierung alsauch unterschiedliche weltmacht-intrinsische Interessenslagen, lassen hier sehr leicht destruktiv-chaotische Systemzustände entstehen, die sich schnell jeder strategischen Kontrolle entziehen. Es schaut fasst nach einem Wettlauf mit der Zeit aus, ob sich (selbst)zersetzende Kräfte schneller ausbreiten als machtzentrierende Kräfte gegen Feindbilder aufgebaut werden können. Dies zeigt sich an den aktuellen „Hot Spots“ der militärischen Konfliktrealisierung. In Syrien läuft derzeit ein Schneeballeffekt der progressiven Destruktion, der kaum mehr vielfältiger sein kann. Die einzige Lösung des Westens wäre das eigentliche verdeckte Kriegsziel, die Machteroberung in Syrien, durch eine direkte Konfrontation mit Assad/Russland endgültig zu einem überregionalen Krieg zu machen. Hierfür müsste der Westen aber seine wirklichen Kriegsziele noch transparenter offenlegen und müsste von der Strategie sich selbst als „Weltpolizist“ in den Konflikt hineinzureklamieren ein für allemal aufgeben. Nur um einen Konflikt soweit zu verschärfen, dass es ein wirklicher multinationaler Krieg wird (was er eigentlich ja schon lange ist) Vielversprechender ist hier schon die Strategie der Welthegemonen sich die eigenen wirtschaftspolitischen Machtansprüche gegenüber den eigenen Vasallenstaaten dafür absegnen zu lassen um im Abtausch dafür diese nicht weiter in Kriege hineinzuverwickeln. Die vorherrschende Strategie der Weltmachtklüngel dürfte überhaupt in die Richtung gehen, dass man den Primus inter Pares spielt und ganz genau darauf schaut, dass alle anderen sich nicht zusammentschließen und schön brav Macht-Parier bleiben. Teile und herrsche, das ist der Ansatz. Die Chinesen jedoch fahren einen viel erfolgreicheren Kurs in Afrika. Sie schaffen Win-Win-Situationen wo der Westen stupide auf Militärinvestitionen und Festigung retro-kolonialer Hegemoniepolitik setzt. Das ist der größte Schwachpunkt der USA-GB-Kolonialisierungsbestrebungen mit der französisch-holländischen me-too Haltung. Unterm Strich sind die militärischen Strategien einzig und alleine Quersubventionierungen des militärisch-wirtschaftlichen Komplexes auf Kosten der „bekriegten“ Regionen und vor allem deren Menschen. Jetzt steht anscheinend die Entscheidung des nächsten Schrittes an. Entweder weitere Investitionen in die verdeckten Kriege mit Rudel-Verantwortung mit der Gefahr einer massiven Eskalationssteigerung mit überregionalen Konfliktszenarien oder ein Zurückfahren der Fütterung der Decisionmaking-Systeme mit Kriegsauslöserdaten. Was viele gar nicht mehr verstehen ist, dass viele der Vorgänge in dieser Eskalationsspirale gar nicht mehr direkt von Menschen beeinflussbar und steuerbar sind, sondern durch ähnliche Systeme getätigt werden, die gerade zu einem sekundenlagen Total-Absturz des Pfundes geführt haben. Nur bei Atomraketen erholt sich der Bedrohungslevel nicht nach dem Unterschreiten des auslösenden Bedrohungslevels. Eine Atomrakete die einmal abgefeuert wurde löst ihrerseits wieder derart viele automatisierte Antworten aus, dass es einer vollkommen der menschlichen Entscheidungs- und Willensbildung entzogenen Situation kommt. Vielleicht sind wir dann schon so weit, dass Maschinen und Roboter die Menschheit ausrotten können. Oder zumindest die westliche Kultur – was bis zu einem gewissen Maße eine evolutionäre Selektion darstellen würde. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Roboter und Vernichtungsmaschinen die Menschen dezimieren, die mit der Automatisierung im Allgemeinen und der Automatisierung des Tötens im Speziellen gar nichts zu tun haben, da diese meist die notwendigen Ressourcen für die kostengünstige Produktion von Robotern und Maschinen verfügen. Dies vor allem vor dem Hintergrund der maximalen Auslegung neoliberaler Wirtschaftskonzepte, die auch das Töten und Kriegführen als eine Art Produktionsprozesse verstehen, die durch weitestgehende Automatisierung von der Abhängigkeit der Leistungserbringung durch Menschen entkoppelt werden. Dies schafft neue Machtzentren, die Kriegsführung ohne Einbindung ganzer Völker leisten können. Die Verfügbarkeit von Ressourcen wie Rohstoffe und Energie wird durch automatisierten Transformationsprozesse von Geld in (militärische, wirtschaftliche, mediale, juristische und politische) Macht zusehend erleichtert.

Die Zeichen stehen dafür, dass die Selbstverstärkung des westlichen Systems auf den Attraktor Krieg abzielen, da zusehend Dämpfungsmechanismen ausgeschaltet werden. Wenn deutsche Verfassungsrichter in einem Urteil über einen Handelsvertrag über den Verlust der Glaubwürdigkeit Deutschlands als eine Begründung einer Ablehnung eines Stopps erklären, dann klingt das immer mehr nach einem „es geht um Loyalität“ oder „Treueschwur“ irgendwelchen „globalen Interessen“ gegenüber, die eigentlich keiner kennt, noch genau darlegen kann, geschweige, dass diese sich einem demokratischen Prozess gegenüber öffnen würden. Es ist so wie immer, keiner weiß warum, aber man soll ja dazu sagen – sonst steht man blöd da. Die Wiederauferstehung eines Systems von Mitläufern, die „nur“ einem Befehl (Systemerwartung) gehorcht haben. Hoffen wir alle, dass wir es später „Schwarmintelligenz“ nennen können. Zumal die EU immer mehr zum Epizentrum dieser Art der politischen Intelligenz wird, negierend, dass Viehhirten seit Jahrtausenden ganze Herden von physisch überlegenen Tieren (z.B.: Kühen) dorthin treiben können wohin sie es bestimmen. Das kann uns schwarmintelligenten Europäern sicher nicht passieren – die Cowboys sind doch unsere Freunde und wollen uns nur mit ihrem besten Futter versorgen – zu ihrem supergünstigen Preis.


DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 15.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


12 August 2016

Öl gegen Essen

http://news.orf.at/#/stories/2353598/

Was wetten - wenn die USA nach Brasilien auch wieder die Verfügung über die Venezulanischen Ölreserven haben (also der freie Markt hat sie dann wieder), dann wird der Ölpreis plötzlich wieder in die Höhe schnellen. Auch wird eine amerikafreundliche Regierung in Venezuela nicht durch US-Wirtschaftssanktionen ausgehungert werden. Maduro schleich dich endlich und gib den USA ihre Öl-Provinz zurück.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 12.08.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Juni 2016

Die Kolonien des Weltherren

http://orf.at/stories/2344787/

Der Westen kann es einfach nicht lassen - da wird von Werten und Rechtstaatlichkeit gefaselt und dann macht erkort man ein Land zu Vorsitzenden des Rechtsausschusses, dass sich im Kriegszustand befindet und seit Jahrzehnten das Völkerrecht bricht, Menschenrechte und Genfer Konvention missachtet, Atomwaffen besitzt und seine Nachbarn damit bedroht und und und. Wenn der Westen nicht langsam aufhört sich als Gutsherr über die Welt zu gerieren wird das mit dem friedlichen Zusammenleben nichts werden. Es sind immer die einfachen Rechtsfragen die nicht geklärt werden. Dann wird es schnell komplex: Wessen Staates Staatsbürger sind die Menschen im Westjordanland? Worauf bezieht sich der Rechtsspruch des OGH von Israel, dass Israel ein jüdischer Staat sei (Religion, Rasse oder Ideologie). Ein Land mit derart vielen ungelösten Völkerrechtsfragen und Annektionsaktivitäten zum Vorsitz des UNO-Rechtsausschusses untergräbt nur weiter den Glauben an das Völkerrecht als Rechtsgrundlage für die Völkergemeinschaft und weist es zum wiederholten Male als Werkzeug für Kolonial- und Gutsherren aus.

Faktum ist, dass die 2 Staatenlösung auf Grund der durch Israel geschaffenen faktischen Eingliederung des Golans, des Westjordanlandes und des Gazastreifens nach über 40 Jahren gescheitert ist. Auch ist der Wille der israelischen Regierung gegen Null gehend, sich aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen oder gar eroberte Gebiete aufzugeben. Die einzig wirklich praktikable Lösung wird sein einen Staat zu bilden in dem Palästinenser und Juden gleichberechtigt leben. Mit den Rechten der Enteigneten und Vertriebenen wird das natürlich sehr schwierig sein jedoch wird sich die Einäugigkeit der Kolonial-, Welt- oder sonstiger Machthaber nicht weiter aufrecht erhalten lassen. Sowohl Kurden als auch Palästinenser unterliegen ebenfalls dem Völkerrecht, das man nicht nur für die Hegemonieansprüche des Westens geschaffen wurde oder bei weiterer Perversion zu totem Recht verkommen wird. Die zwei massiven Kriesenherde können nur in einem systemische Ansatz gelöst werden bei dem es keinen Verlierer gibt. Israel kann die eroberten Gebiete nicht wieder aufgeben und die Palästinenser können nicht weiter entrechtet und vogelfrei eingepfercht leben. Lösung: Ein Land, auf dem alle zusammen leben (was de facto schon so existiert) - jedoch gleichberechtigt. Schäden aus der Besatzungszeit müssen abgeglichen werden - da kann die internationale Gemeinschaft auch unterstützen. Thema 2: Kurdistan. Hier muss man der Türkei eine europäische Perspektive oder noch exakter eine Klarstellung geben. Die Türkei ohne kurdische Gebiete ist ein europäischer Staat. Damit wäre ein europäische Integration möglich und Europa würde seine "oströmische Reichs-" Flanke wieder als Teil seiner geopolitschen Position verstehen. Kurdistan wird eigenständig. Die Türkei und ihre NATO-Verbündeten müssen auch wieder die eroberten/besetzten syrischen Gebiete räumen - den turkmenischen Bevölkerungsgruppen (die jetzt großteils in Flüchtlingslagern in der Türkei sitzen) wird eine Übersiedlung in die Türkei angeboten, aber Gebietsgewinne der Türkei/NATO in Syrien führen nur zu weiteren Unstetigkeiten. Die saudische, religiös-ideologisch getragene Hegemonie auf der arabischen Halbinsel und in weiten Teilen Afrikas muss durch eine Rückbesinnung der westlichen Demokratien auf aufklärerische Ansätze (versus kreuzzüglerischer Ereiferung) eingedämmt werden. Jahrhundertelange Koexistenz der Religionen in diesem Raum kann und darf nicht Hegemoniebestrebungen mit religionsideologischem Setting weichen. Aber auch nicht neokolonistischen Ansätzen.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 14.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 Mai 2016

Meine Güte!





Motte Allerechtevorbehalten Toll wieviele Krankenhäuser es offenbar in Aleppo gibt. Da macht USAID einen tollen Job, zum Beispiel bei der Unterstützung der weissen Helme. Klar müssen Rettungseinheiten bei so einem bestialisch kranken Regime wie von Saddam, äh Ghadaffi, äh Assad aktuell auch bewaffnet sein und in den diversen befreiten Gebieten auch mal Al Nusra oder dergleichen Abzeichen tragen. In Syrien bekommt man den Eindruck, die Al Kaida sei dort auf wundersame Weise plötzlich eine NGO geworden, die ein bisschen mehr religiös motiviert ist wie die anderen “Freischärler“. Interessant war ein Interview des Kapitäns der USS Enterprise neulich in einem ZDF Spartenkanal. Seine Bomber bombardieren Ziele im Irak auf Anforderung von irgendwelchen zusammengezimmerten lokalen Truppen auf dem Boden. (Schiiten, Kurden, auch Irakis) Er sagte, dass das alles so hin und herginge, dass sie oft selbst nicht wüssten, wer da wo gerade gegen wen kämpfen würde. Hauptsache sie bombardieren eben irgendwelche Dörfer in Gegenden wo nicht eine so hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen herrscht. Jeder Ziegenhof am Hindukusch ist immer ein Ausbildungslager der Taliban, wenn eine Drohne diesen aufmischt weil die falsche SIM dort aufgetaucht ist. Die Saudis machen mit britischer Militärhilfe im Jemen kaum Weltkulturerbe in Sanaa platt und in Syrien mutieren ehemalige Terroristen wieder zu Freiheitskämpfern, die alle in Krankenhäusern arbeiten. Wird Zeit, dass die israelische Luftwaffe wieder einmal einen Ausflug nach Damaskus macht. Einseitige Empörung in einem Krieg ist Voraussetzung für die Schaffung von Feindbildern. Wenn diese etabliert sind, dann sterben durch diese Koalitionen vom empörten Willigen immer um Potenzen mehr Menschen als durch Saddam, Ben Ali und Ghadaffi zusammen. Nachdem die Nummer mit dem Giftgas nicht einmal gegen die IS funktioniert kommen jetzt die Krankenhäuser dran, damit die UNO die Zerstückelung Syriens auf die nächsten 100 Jahre beaufsichtigt. Mission accompished. Weiter nach Libyen. Dort warten schon wieder unglaubliche Aufgaben auf die weltherrlichen Gutmenschen. Auch dort erfrechen sich die falschen Machtansprüche zu stellen. Unlängst in Hannover kurz abgesprochen wie man da seine Boots on the Groud bekommt. Also die sind natürlich schon da. Aber man muss sich ja koordinieren wer sich was nimmt von den vielen westlichen „Spezialeinheiten“ die dort „unsere“ Interessen verteidigen. Es sind ja immer diese ungesetzlichen Kombatanden – also diese Libyer und die syrische Armee, die sich gegen die sich gegen die vom Gesetz und der Ethik so getragenen westlichen Militäreinheiten und deren Verbündeten/Söldnern entgegenstellen.



Lasst euch weiterhin empören, damit die “Richtigen“ endlich wieder einmal das ultimative Böse moralisch gerechtfertigt vernichten dürfen. Wozu brauchen all diese friedfertigen Menschen immer diese Feindbilder? Wo wir doch die Kultur sind die ihre Feinde liebt. Jesus Maria, lauter Einäugige.



DI Mathias Gruböck

Unternehmens- und Organisationsberater                         Nondorf, 04.05.2016

15 April 2016

Breedlove's Sack



Heißt das jetzt, man kann jeden Osmanen Ziegenficker und Kinderschänder mit einem stinkenden kleinen Schwanz nennen, wenn man dabei schelmisch zwinkert und vorher sagt, dass man eh weiß, dass das verboten ist - es aber eine Satire sei? Was machen dann die Jelinek-Stückaufführenden Flüchtlinge mit osmanischem Hintergrund wenn die Identitären ihre Störaktion als künstlerische Performance deklarieren und sagen, dass sie es satirisch gemeint hätten? Interessant ist, dass Meinungs- und Kunstfreiheit anscheinend immer nur für linkslastige Kunsttreibende gilt. Diadonne, antitürkisch-islamische Schriftsteller Davidsterncartoonisten werden meistens wegen Verhetzung, übler Nachrede, Störung des Religionsfriedens, Kreditschädigung, Beleidigung bestraft und mit Verlags- und Auftrittsverboten belegt.

Irgendwie sind die Werte- und Jus-Pipis wieder fleißig am Widewidewidsiemirgefällt basteln. Freiheitsrechte sind immer nur für "progressiven" Aktionisten zu reklamieren (z.B.. für Katzen in Fastfoodrestaurants werfende, gangbangende und sich Supermarkt-Kühlthekenhendel in die Vagina stopfende Pussy-Riots) - bei allen anderen werden die Freiheiten durch die Persönlichkeitsrechte der dann nicht so lockeren "Progressiven" begrenzt. Wenn der Herr Erdogan jetzt zu seiner Klage Satire-Satire sagen würde, wäre er dann der neue Popstar der Kunstwelt? Kopftuchttragen und gar Totalverschleierung wird als Christo-Verpackungsinstalation definiert und Beschneidung als Bodyart. Bombardments der USA und der NATO sind nur Retro-Architektur wo hingegen Russen die Zivilbevölkerung massakrieren. Also lernt der syrische Flüchtling in seiner WW (Westliche Werte)-Schulung als erstes: mit zweierlei Maß messen! Quod licet jovi non licet bovi! Bovis oder Ziege - Dank der Kunst des Herrn Böhmermann und des ZDF wissen wir jetzt, dass Türkren nicht nur Ziegen ficken sondern sie auch noch lecken. Jetzt könnte man aus Gendergerechtikeit heraus mal überlegen was Frau von der Leyen mit einem Esel treiben könnte während sie die nach Börger stinkenden Klöten des US-Oberkommandierenden der NATO und Europas lutscht. Oder noch lustiger dem SACEUR am Sack nuckeln. Auf Neudeutsch: Suck Eur. Und das im ARD ausstrahlen. Oder bei Maibritt Ilgner ihr persönlich in Gedichtform ein Ständchen vortragen, wenn der Oberbefehlshaber Breedlove auch mit dabei ist.

Wenn die Türken solche abartigen Unmenschen sind, wie können die dann in der Werte-Verteidigungsgemeinschaft der NATO dabei sein? Weil die Russen sind ja auch alle kurz davor den 3. Weltkrieg vom Zaun zu brechen, da sie sich so aggressiv Richtung Europa zurückdrängen lassen.


DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf,15.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 März 2016

Atompilz von links




Sicher alles nur Propaganda - wir sind doch sooo friedlich und verteidigen nur die Rechte der armen Menschen auf der Krim, die weiter gezwungen werden russisch zu sprechen und den freien rechten Parlamentsmilizen ihr handfestes Wirken auf Recht und Ordnung nicht gestattet wird. Laut hochrangigen US-Militärs in der vom Westen befreiten Ukraine sind das anständige Milizen die nur ordentlich durch US-Militärberater gegen die ukrainischen Russen geführt werden müssen. Danke liebe USA, Danke, dass es 25 Jahre nach dem friedlichen Abzug der Russen aus Osteuropa endlich wieder möglich ist uns kleinen Europäer mit Atomschlägen gegen die Russen zu verteidigen. Deutschland und auch Österreich freuen sich, da sie jetzt nicht mehr die Hauptlast der Atomschläge zu tragen haben werden, sondern man kann jetzt da im Osten bis zum Ural alles plattmachen - die USA haben das so frühzeitig erkannt, dass diese komischen Russen sich in Österreich und auch an der Cote d'Azzure nur deswegen so viele Häuser gekauft haben, weil sie uns im geheimen inflitriert haben. Diese Russenschweine haben in Wirklichkeit den Westen angegriffen, der sich "Fuck-the-EU" so für die Öffnung des Ostens für den Westen eingesetzt hatte. Der Westen meint es immer nur gut und diese verschlagenen Russen überfallen den NATO-Stützpunkt Sewastropol vollkommen hinterhältig und noch dazu blitzschnell.

Für alle Leser - die EU-Informations-Wahrheitsbehörde warnt vor dem unbegleiteten Durchlesen von Russia Today - Texten oder gar Bildberichten. Diese sind nicht EU-tauglich und reinste Feindpropaganda, da sie nicht vom Psy-Ops-Command Europe der US-Verteidigungsstreitkräfte für den dringend notwendigen Schutz der vollkommen unterbewaffneten Europäer genehmigt wurden. Diese Darstellungen entsprechen nicht der Darstellung unserer allseits geliebten NATO-Chef-Partner, die unsere unglaublich faktentreuen Wahrheitsmedien vor dem Unbill der Feindpropaganda schützen möchten. Danke, danke, danke. Für die Jüngeren unter uns, die Post-Cold-War-Dummies sozusagen: wenns ganz wild von unten nach oben blitzt, Schutzmaske aufsetzen, Regenpellerine überstreifen, Wollhandschuhe anziehen und auf den Boden werfen. Kopf Richtung Atompilz ausrichten und schützen. Wenn dann so eine Druckwelle drübergelaufen ist, sammeln und den Kampf gegen die Russen sofort wieder aufnehmen (also so war das damals jedenfalls bei den lustigen Ralgrünen)

DI Mathias Gruböck                                                                    Baden, 03.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 Februar 2016

Bürger-Kriegsgeile Führungskräfte

http://orf.at/stories/2322281/2322282/


Raus aus diesem Sauhaufen - das ist der Sargnagel für die EU - Union heißt Vereinigung. Es hat noch keine Fußballmanschaft überlebt, wenn ein Kicker den Rest der Mannschaft erpressen wollte, indem er mit seinem Abgang drohte. Das ist der Anfang vom Ende. Und die Nationalen Parlamente sollen dann noch ein Vetorecht bekommen. Dann brät wieder jeder Nationalstaat seine Extrawurst und aus Maus. Das wird dann die systematisierte Endlosschleife und das ewige Ringelspiel bei dem der Chef-Schausteller dann seinen Profit abzieht.

Ab sofort muss man schauen, dass man sich möglichst schnell aus dieser EU absetzt. Das wird nichts - ein unsteuerbarer Haufen, der damit genau das nicht erreichen kann was er eigentlich für die Europäer sollte: Durch Vereinigung (Union) sollte man ein globaler Player werden oder zumindest seine Relevanz behalten. Das ist offenbar von anderen nicht gewünscht, so wie der Euro zu stark geworden war. Jetzt kommen die Salamitaktiker die aber gleichzeitig im Osten den EU-Patschen mit dubiosen Assoziierungsabkommen aufblasen wollen. Das ist der Abgesang - wie kann man die Einheit wahren oder gar stärken, wenn man einem Land, das eigentlich gar nicht an der EU beteiligt sein will und IMMER ausgeschehrt ist, in den Arsch kriecht, da kann man es besser gleich lassen. Tusk und Cameron - die Totengräber eines starken Europas, dass in der Welt etwas bewirken hätte können - und ein Kommissionspräsident Junker, der von den Pressure-Groups derart ins Winkerl gestellt und medial ausgeschaltet wird, dass man immer weniger von einer minimalen Selbstverwaltung in der EU ausgehen kann. Da machen sich alle soooolche Sorgen um die Demokratie in Russland (die Zustimmungswerte von Präsident Putin sollte in Europa mal ein Politiker haben, wo schon bei der kleinsten politischen Verwerfung die nationalen Regierungschefs abgeschossen werden und die europäische Existenzfrage gestellt wird) und unsere gekauften oder US-hörigen Politiker beschäftigen sich nur mit permanentem Rückbau der EU - weils einfach die Führungsrolle der USA gefährdet hat. EURO abwerten, weil er zu stark gegenüber dem Dollar wurde, Ressourcenlieferanten wirtschaftlich ruinieren, damit sie nicht mehr nach EU liefern (können), US-Truppenstationierungen in der EU ausbauen (wozu eigentlich?), US-Atomsprengköpfe in Deutschland erneuern (wozu und gegen wen eigentlich?), die EU im fernen europäischen (?) Osten in Konfrontation mit Russland schicken anstatt sie sich selbst vertiefen lassen. Das einzige was sich Europa auf die Dauer nicht leisten kann, ist der willfährige und zahlungsfreudige Vasall für die US-Weltmachtpolitik zu sein. TTIP ist der weitere Schritt - weil die USA ja soo gute Freunde der EU sind und in Wirklichkeit nicht die größten Konkurrenten. Russland benötigte keinen Krieg für seine Wirtschaftspolitik - die US-Industrie hingegen ist eine zivil getünchte Kriegswirtschaft, die es nicht dulden kann, dass es in diversen Gegenden der Welt zu friedlich zugeht. 

Europa hat seine Lektion zum wiederholten Male nicht gelernt: Yugoslavienkrieg, Kosovo, Ukraine, Türkei, Nordirland, Baskenland - alle tun so als ob Krieg in Europa vollkommen unwahrscheinlich ist. Jeder der die Integration der europäischen Staaten hintertreibt ist ein massiver Gefährder! Ein Premier Cameron würde in jedem europäischen Land durch den Verfassungsschutz als Gefährder wegen des Versuchs der Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung verfolgt werden. Normaler Weise kam in Europa nach Zeiten  der massiven Aufrüstung ein Krieg. Momentan werden europäische Heere gerade wieder mit 100ten Milliarden Euro EXTRA aufgerüstet. Was ist die logische Folge bei einer gleichzeitigen vorsätzlichen Schwächung der EU-staatlichen Integrationsfähigkeiten? Nach der hypertrophen Umverteilung von arm zu reich MÜSSEN die Schuldknechte aufeinandergehetzt werden, damit sie sich selbst dezimieren. Nur so bleibt man reich und an der Macht. Sonst bekäme man ja noch eine echte Demokratie.

DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 03.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

29 Dezember 2015

Politik vs Religion


Kommentare
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten You want to defense religion Islam or defense Indonesia from political intrests which target the non christian/jewish societies (and ressources)? - tdk mngerti „frown“-Emoticon
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten It's basically about money and/or power. Religion is always used for political strategies. 25 years ago it were the communists, now they blame the djihadist for everything. Religion is only between one person and God. No party, nothing else. More than one person plus God is the begin of manipulativ use of religion and the begin of an ideology. Ideologies you need to go in competition with other ideologies. After competition comes struggle. After struggle comes fight. FPI needs not to defend the Islam against re-colonialisation by western interests, because these interests come as money and not as religion. You can not defend the Islam from money, because money buys the whole person. Religion only the soul. But money cannot save one soul.
Motte Allerechtevorbehalten

Schreibe einen Kommentar ...
 
DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 29.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Dezember 2015

NATO bestimmt über deutsche Truppen ohne, dass der deutsche Bundestag etwas machen kann

http://orf.at/stories/2316488/
 
Also zuvor hieß es doch, dass die NATO die Aufklärer verlegt und der deutsche Bundestag gar nicht zustimmen muß (oder ablehnen kann). Das Luftlagebild wird auch sicher nicht von den Türken beim Bombardement der Kurden (also jeder tote Kurde ist natürlich von der PKK und daher Terrorist und nur die russischen Bomben töten Menschen) im Irak/Syrien/Türkei unterstützen. Keinem fällt auf, dass eigentlich ausschließlich NATO-Staaten in Syrien, Irak und eben der Türkei Krieg führen? Wer hat das in unseren sooo tollen Demokratien beschlossen? Die Kolonialkriege des 21. Jahrhunderts sind sicherlich nicht mehrheitsfähige als früher in totalitären Systemen. Aber dafür ist auch der Blutzoll der Kriege durch NATO-Truppen im mittleren Osten mittlerweile gleich hoch wie die Menge der Menschen, die als Migranten nach Europa kommen.

Die deutsche Bundeswehr versagt in der Flüchtlingsthematik der deutschen Regierung Assistenzleistungen bei Abschiebungsflügen ins Ausland, aber wer genau bestimmt den Einsatz der deutschen Wehrmacht in der Türkei? Hier sind nationalstaatliche Rechte aufgelöst worden - aber nicht von der EU, sondern von anderen Regimen. In der EU kann man wenigstens halbwegs durch Wahlen demokratische Entscheidungsprozesse ausfindig machen. Wer bestimmt in der NATO Einsätze. Wer hat die militärische Macht in Europa??? Deutschland im Krieg gegen die PKK mitdabei und wenn ein türkischer Kurde es bis nach Deutschland schafft, bekommt er dann aber dafür Asylstatus!

DI Mathias Gruböck                                                        Baden, 27.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater