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21 März 2018

FM(NS)A



Das ist jetzt super - die FMA schwenkt endlich auf das US-Finanzregime ein. Alles was aus dem Osten an Geld kommt ist unbekannten Ursprungs und daher Geldwäsche. Alles was ordentlich läuft ist im SWIFT-System gespeichert wo sich die USA die Daten laufend krallen. Die drittgrößte lettische Bank, jeder reiche Russe (außer Chordokowski - das war wieder ungerecht von den Russen, dass sie ihn wegen Steuerhinterziehung verurteilten - wo er doch dem Westen das russische Öl übereignen wollte), nicht die korrupten Statthalter des Westens in den OEL (warum EEC?) wenn sie brav spuren und Goldminen herschenken und Raketen aufstellen.

Nicht falsch verstehen - das ist wie beim Doping - die Russen sind keine Heiligen, aber westliche oder asiatische Multimilliardäre sind deswegen um nichts besser. Alte Weisheit: Durch ehrliche Arbeit wird man nicht reich! Wenn der Herr Trump von der Mafia ein paar Spielcasinos kauft um alle zu durch Defizit-spending zu sanieren, dann wissen ja alle woher das Geld kommt und daher ist das dann keine Geldwäsche. Lustiger Weise kommt in den Panama-papers die größte und aggressivste Volkswirtschaft der Welt kaum bis überhaupt nicht vor. Außer wenn man fast die verdeckten Zahlungen zum Regimechange in der Ukraine mit dem Mittler und Exbundeskanzler Gusenbauer via Panama aufdeckt - um irgendeinen Geldstrom zur behaupteten russischen US-Wahlmanipulation herzuleiten.

Irgendwie war es noch gescheiter als die FMA die verlängerte Werkbank der Parteisekretariate war - jetzt dürfte sie direkt aus den USA gesteuerte werden. Anruft vom Botschafter, ein paar polierte Festplatten aus dem NSA Fundus - die NATO-PsyOps-Medien ermitteln und schwups schon wieder fahren wir einen glorreichen Sieg im Wirtschaftskrieg gegen Russland und den ehemaligen, von den USA eroberten, Osten ein.

Partnerschaft für den Frieden? Liebe Leute, es wird bald wieder an der Zeit sein die Atomschutzbunker zu entrümpeln und instandzusetzen! Merkt hier denn keiner was da seit 10 Jahren läuft? Russlandbashing - kleine Anfänge mit den Kulturikonen Pussy-Riots und irgendwelche Schutzbestimmungen für Jugendliche in Bezug auf Homosexualität waren noch der lustige Anfang - die Ukraine (inklusive Sewastopol/Krim) heim ins NATO-Reich zu holen schon vorher geplant und finanziert. Die Russen aus der Partnerschaft für den Frieden hinauszuwerfen (war immerhin als Nach-kalter-Krieg-Sicherheitsordnung vereinbart) und zeitgleich US-Raketenstützpunkte in Rumänien und Polen, deutsche Kampfflieger an der russisch-baltischen Grenze auffahren zu lassen, u.v.a.m, Provokationen und eine medialen Hetzstrategie später sind wir fast weiter als im kalten Krieg! Der letzte SACEUR (US-Militärkommandant für Europa) sagte ja noch, dass er endlich bereit sei die NATO auf die Russen zu hetzen! Jaja - 1938! Gedenkjahr, alle zelebrieren 80 Jahre um zeitgleich einen de fakto-Anschluss durchzuführen und dabei mitzulaufen, dass unsere Vorfahren Widerstandskämpfer der Sonderklasse dagegen waren. Ohne Not laufen alle in die Richtung des Welt-Regimes - diesmal sieht man halt niemanden auf dem Heldenplatz, der sich bejubeln lässt. Das geht alles "remote" - wie bei den Kampf-Drohnen, sozusagen weltweite Finanz-Drohnen. Und die FMA tut brav was ihre internationalen Gremien von ihr wünschen - die USA dürfen laut der „Sumary of the third mutual evaluation report of anit-money laundering and combating the finanzing of terrorism“, United States of Amerika, 23 Juni 2006 im Punkt 43 an Stelle von ausländischen Behörden im Ausland Exekutivgewalt ausüben. Und dann bekommen sie ja auch noch die österreichischen Polizeidaten dazu, die brauchen nicht mal nach Österreich kommen um hier eigenem Gutdünken durchzugreifen! Viel anders ist der Anschluss der österreichischen Behörden 1938 auch nicht von statten gegangen. Jetzt wird halt nicht nach Berlin berichtet und Befehle von dort ausgeführt sondern aus Washington. Oder von Washington mit kurzer willfähriger Diskussionsrunde in Brüssel. So kommt ja Berlin auch fast wieder ins Spiel... Friedensprojekt - also bei der verdeckten Kriegsführung der Friedensnobelpreisträger zur Zeit dürfte Friedensprojekt jetzt auch irgend was anderes heißen - Aufrüstung jedenfalls, weil mehr Waffen mehr Frieden, oder? Und die FMA ist auch nicht mehr der gemütliche Partei-Versorgungsjob wie früher. Jetzt muss man schon auch Englisch können…

DI Mathias Gruböck                                                                                             Nondorf, 21.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

12 Oktober 2017

Herr des Schlüsses



Motte Allerechtevorbehalten Das Internet war an sich eine gute Idee...leider verunsicherte es die Machteliten zu sehr. Ein lustiges Paradoxon ergibt sich daraus. Je mehr die einen Transparenz wollen, desto intransparenter und damit unsicherer werden die Abläufe. Kein einziger Mensch wird durch die Öffnung der Privatssphäre sicherer. Das ist der gleiche Blödsinn wie, dass man durch mehr Waffen mehr Sicherheit erreicht. Genauso wie neo-liberale Wirtschaftspolitik immer schneller immer mehr Geld zu denjenigen die bereits viel Geld haben schaufeln MUSS, so verlagert die Öffnung von privaten Datenmengen die Macht zu denjenigen, die die Schlüssel für die Öffnung besitzen. Zwangsweise entgleitet dem einfachen User-Menschen die Verfügungsgewalt über seine Daten und Informationen. Der Master of Desaster ist dann jener der den ultimativen Schlüssel für den untersten Layer hat. Der Schlüsselherrenmensch, der alles kontrolliert.

DI Mathias Gruböck                                                     Baden, 12.10.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Juni 2017

Die Streithanseln von der EU


Ja bitte ich will auch US- und katarisches Flüssiggas bekommen. Hat sich schon mal wer Gedanken gemacht wie die Steuererleichterungen der US-Ölkonzerne ausschauen müssen, damit sie ihr Fraking-Öl und Gas unter schweren Defiziten weiterhin ölpreissenkend verschenken? Die Saudis bekommen dann um 110 Milliarden Dollar Waffen, damit sie ruhig halten und Katar übernehmen können. Mit dem niedrigen Ölpreis gewinnt die US-Wirtschaft weil sie 3fach mehr vom Ölpreis abhängig ist und gleichzeitig schadet man all seinen bösen Feiden: Syrien, Iran, Venezuela, Russland. Die will man destabilisieren um dann wieder die Ölquellen übernehmen zu können. Dann wird aber der Ölpreis plötzlich wieder über hundert Dollar liegen. So macht man das als Weltherrenwirtschaft. Wenn die Chinesen zu billig (weil subventioniert) Stahl anbieten, dann gibt es sofort Strafzölle - wenn die USA die Öl-Gewinnung in unglaublichen Maßstab subventionieren, dann kuschen wieder einmal all und die EU beschäftigt sich damit, dass man nicht zu viel Vorteil aus dem naheliegenden Energiereichtum Russlands zieht. Abhängigkeit - Hahaha. Es ist ein Geschäft von dem beide Seiten profitieren. Außer eben US-Multis. Da muss man schon am ganz großen Rad drehen. Da geht es um die Vorherrschaft der Öl- und Gasversorgung für Europa. Das kann man nicht den Russen überlassen - dafür muss man auch Aufrüsten, damit man die Russen wieder einmal hinter den Ural treiben kann. Liebe lobbyistenverseuchte EU-Schwänze-mit-dem-US-Hund-wedler, gehört die USA oder die RF zu Europa? Wäre doch einmal ein klares Statement wohin es geht - wollt ihr wirklich den Krieg mit den Russen heraufbeschwören. Bisher habt ihr nichts, aber auch gar nichts ausgelassen um einen kriegerischen Konflikt im Osten Europas hervorzurufen. Ein Friedensprojekt schaut anders aus. Mit der EU in der Nachbarschaft hätte man dauernd Nachbarschaftskonflikte - natürlich sind es immer nur die Russen.

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 27.06.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

21 November 2016

Bringt den Snowden in Sicherheit

https://netzpolitik.org/2016/bundesgerichtshof-nsa-untersuchungsausschuss-muss-snowden-persoenlich-einladen/#comment-2074330

Snowden sollte etwas aufpassen, da in Deutschland sicherlich noch irgendein US-Besatzungsstatut gilt, dass es den USA vollkommen legal erlaubt einen Gefährder der US-NS (also nationalen Sicherheit) abzuführen. Es gilt natürlich immer das deutsche Grundgesetz – solange die USA nicht irgendwelche Bypass-Besatzungsklauseln ins Treffen führen. Außerdem, wenn einem US-Präsidenten erlaubt ist jeden US-Militär und auch Bürger der vor dem internationalen Strafgerichtshof angeklagt wird – sogar per Invasion durch US-Truppen zu befreien, werden sie sich von deutschen Lavierern in der voreiligen Gehorsamsduckstellung sicher nicht in die Weltherrensuppe spucken lassen. Gar nicht die Mühe machen über irgendwas wie Asylantrag oder andere Bestandteile eines Rechtsstaates nachzudenken. Und wenn doch, dann vorher das reißfeste T-Shirt abgeben und nichts trinken oder essen. Das ist immer der einfachste Ausstieg aus juristischen Zwickmühlen oder Fallstricken.

Aaron Swartz hat auch ganz schnell eine plötzliche Depression aufgerissen. Nachdem ihm die US-Behörden ein bisschen Druck a la Mario Puzo gemacht haben. Immer ohne Abschiedsbrief. Jojo. Genauso wie Terroranschläge zu denen sich niemand so wirklich bekennt. Selbstmorde ohne Abschiedsbrief. Save Snowden - in Memoriam Aaron Swartz - fuck the STASI (Staatliche anti Sicherheits-Institutionen)

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 21.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 November 2016

Öl ins Feuer gießen



Motte Allerechtevorbehalten Was will der Westen? Der Herr Erdogan ist ein Machtpolitiker, der um sein Überleben kämpft. Solange er den Eroberungsstrategien der NATO in Syrien dienlich ist, hört man kein böses Wort über ihn. Wenn er von seinen eigenen Verbündeten unter Druck gesetzt wird (man könnte auch sagen, dass ihm das Messer angesetzt wurde) kann man natürlich genüßlich jede seiner Abwehrreaktionen mit allem vergleichen was einem einfällt. Mit dem Iran darf er keine Geschäfte machen, mit den Aserbeijanern hat er keine gute Vergangenheitsbewältigung, mit den Kurden kann er nicht ohne dass sich die Türkei weitgehend aufzulösen droht. Mit den Syrern kann er nicht aus beiden zuvor genannten Gründen. Mit den Israelis hat er sich angelegt - die merken sich das. Die Saudis und Konsorten dehnen immer weiter ihre Hegemonie in dem Raum aus. Und Europa schlägt ihm seit Jahren nett die Türe zu. Dann wollten ihn die Amis noch beseitigen, da sie geschichtlich einfach besser mit Militärjuntas können. Und jetzt kommt noch BK Kern und die Grünen, die sich auch die deutsche Achse Erbil-Berlin schmeissen. Was in aller Welt treibt österreichische Politiker dazu sich ungefragt in diesen äußerst instabilen Raum politisch einzubringen? Österreich hat viele Türken und auch hinreichend Kurden im Lande - was ist das Interesse Österreichs sich an einem Staatenbildungsprozess in diesem Raum zu beteiligen? Was ist unser Beitrag? Ungefragt Wertungen und Feindbilder aufzubauen? Ganz abgesehen davon, dass immer die Grundannahme vorliegt, dass alles was der Westen in diesem Gebiet durch Destabilisierungen verändert besser sei als die gegebenen Zustände. In fast jedem Szenario verändert sich dort nur etwas durch Krieg. Das wollen also die österreichischen Politiker? Damit dann kurdische Klans in Erbil und Umgebung herrschen? Oder damit dann große Teile Syriens durch Söldner-Milizen-Strukturen beherrscht werden? Die Destabilisierung von schwachen Demokratien oder Abwandlungen davon heißt einfach nicht, dass man daraus Frieden und Vorzeigedemokratien bekommt - oder umgekehrt: Das gelungenste Beispiel des Pool-Billiard-Spiels der westlichen Kolonialherren in diesem Raum ist noch Ägypten. Da gibt es auch die Todesstrafe und eine Militärdiktatur - damit ist der Westen am Zufriedensten. Jedenfalls fördert er das ägyptische Militär wieder mit Milliarden an Waffenlieferungen. Wieviele der tausenden Todesurteile an der, durch Putsch gestürzten Regierung wurden eigentlich schon durchgeführt? Aber der Herr Erdogan soll sich nicht so aufführen, beinahe hätte ihn das Schicksal von Herrn Mursi gedroht. 40.000 Menschen sind dort verschwunden oder wurden willkürlich inhaftiert - die Aufregung des Westens und auch seiner stromlinienkonformen NGO`s (z.B. Amnysty, UNO) hält sich ziemlich in Grenzen. Überhaupt übernehmen die NGO's die politischen Werturteile über "richtig und flasch" zunehmend von den Leitregierung(en). Widerspruch wäre geschäftsschädigend - auch bei Non-Profit.
 
Eines ist jedenfalls der österreichischen Pseudo-Türkei-Strategie anzukreiden: Man geht niemand an, der bereits in die Ecke gedrängt ist - zumindest nicht grundlos. Viel viel gescheiter wäre dem Herrn Erdogan einen Ausweg, eine Brücke zu bauen. Die Herren Europas haben offenbar nicht in der Schule aufgepasst, da die größte europäische Stadt in der Türkei liegt - auch die ganze Mittelmeerküste der Türkei ist, obwohl formal schon zu Asien gehörig, unter den Griechen und auch schon zuvor die Wiege der europäischen Kultur gewesen. So wie alle die Kasperln, die nicht einmal definieren können wo der höchste Berg Europas liegt. Elbrus oder doch Mont Blanc?
 
Also, was will Europa? Weiter Öl ins Feuer gießen, damit mehr Flüchtlinge kommen oder angebliche strategische Partner (NATO) nicht weiter destablisieren? Irgendwie hat man schon das Gefühl, die europäischen Hampelmänner versuchen sich im Bock-Schießen gegenseitig zu übertreffen, damit unsere US-Freunde keine Angst haben müssen, dass Europa noch irgendwie eigene Interessen vertreten würde.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 04.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 November 2016

Kriegsprojekt NATO

https://www.facebook.com/zetraproject/videos/594771330698482/

Alt aber nach wie vor passend. Ob in Ex-Jugoslavien oder der Ukraine oder der Türkei oder in Afghanistan oder im Irak oder in Syrien oder in Libyen oder sonstwo. Jetzt bilden österreichische Kadersoldaten schon in Kriegsregionen wie Afghanistan diese Burschen aus. In einem Land in dem 2015 15.000 Menschen durch den Krieg gestorben sind. Einen Angriffskrieg der NATO der bald 15 Jahre lang dauert.

http://orf.at/#/stories/2364874/

Soviel zu der Wertegemeinschaft, die sich da verteidigt. Was genau sind dabei welche Werte, die den Westen zur moralischen Instanz über die restliche Welt erheben. Was genau ermächtigt die USA als Weltpolizist, wo schon im eigenen Land die schwarze Minderheit laufend von schußfreudigen Polizisten dezimiert wird?

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 03.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Westliche Echoräume

 http://orf.at/stories/2364629/2364628/

"Die meisten der Fahrzeuge seien umgekehrt, als sie von Flugzeugen der Armee bedrängt worden seien." Was genau kann man sich darunter vorstellen? Da gehen 25000 Menschen aus einem Dorf mit ein paar IS-Wagen einfach so gezwungen mit, dann kommen US-, GB-, Kuwait-, Saudiarabienflieger und "bedrängen" diese Fahrzeuge die dann umdrehen?! - (auf dem Dach liegen?) Wenn "gute" (also westliche) Militärs Zivilisten bombardieren wissen wir seit den Gatterjagden in Gaza, dass es immer die Bösen sind, die die Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzen. Die sind ja so feig und stellen sich verstecken sich im dichtverbauten Gebiet, so dass auch die guten westlichen Bomben Zivilisten killen. Sonst kann man ja dem Spareribbs-überfütterten Wohlstandsganselhaut-Publikum immer erzählen, dass man auch nach Jahren des Bombardments immer nur "Ausbildungslager" oder "Waffenlager" oder "Führungsstäbe" der Bösen erledigt - westliche Bomben töten NIEEE Zivilisten. Nur wenn der Feind eben so böse ist, dass er sich in Städten aufhält mit Menschen. Natürlich hat die UNO einen eigenen Gefechtsaufklärungsstand vor Ort und muss nicht die Informationen der Koalition der Guten bei Pressekonferenzen weitergeben. Stell dir vor es ist Krieg und es sind immer die anderen Schuld, wenn Menschen sterben. Und stell dir vor - jeder glaubt den Schwachsinn auch noch.

Wer will sich noch an die Bilder aus Belgrad erinnern, als sich belgrader Mitteleuropäer als Zielscheiben auf die Donau-Brücken stellten, damit die NATO-Bomber sie mit in die Fluten bomben sollten? Das waren auch "lebende Schutzschilde" - natürlich von bösen Serbenführern dazu gezwungen. Das blöde ist, dass es noch in unseren Gegenden einige Menschen gibt, die sich daran erinnern können wie sich die Bombardments der "Befreier" und der "Guten" anfühlen. Das verstehen einige nicht, dass man da schon Opfer bringen muss, damit sich die gute Wertegemeinschaft durchsetzen kann. Foltern und willkürliche Verhaftungen inklusive jahrzehntelange Inhaftierungen, dazu zwingen uns Gute auch nur diese bösen, bösen Bösen. Und alle außerhalb des westlichen Echoraumes sind Verschwörungsechoräume. Die Erde dreht sich nämlich um den Westen - und die Sonne auch.

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 03.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

21 Oktober 2016

El-Alamein reloaded




Motte Allerechtevorbehalten österreichische "Ausbildner" im Afghanistankrieg? Ist auch so eine klassische Neutralitätsmedidation. Oder, wie von Herrn Minister Kurz in Washington zugesagt, werden österreichische Truppen die "befreiten Gebiete" in Syrien halten und sichern, damit die Qataer und andere "Koalitionstruppenteile" dort ihre Pipelines bauen können. Vielleicht werden wir noch Kolonialherren - also unsere Truppenkörper. Nächster Wachstumsmarkt für das neutrale "rein" defensive BH: Niger und Mali - so mit unseren Kameraden von dem deutschen Afrika-Friedens-Korps - haben da ja noch einige Erfahrung mit unseren deutschen Freunden da unten. Dort könnten wir die neuesten Drohnenbasen der USA um hunderte Millionen Euro in einem der ärmsten Länder Afrikas bewachen. Super wäre wenn wir denen Nigeranern das Wasser wegnehmen würden um es ihnen dann zu verkaufen. Oder zum waschen für die Drohnen und zum duschen für die armen Soldaten im Auslandseinsatz verwenden.

Noch Weiland der singende Breinschmid kämpfte für unseren Frieden und für die Völkerverständigung in El-Alamein. Damals noch gegen die Kolonialherren. Jetzt sind wir alle dafür - Gebirgsjäger braucht man jetzt besonders für die neue Front im Nordkaukasus.

DI Mathias Gruböck Baden, 21.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Oktober 2016

Frei Handeln

Frei Handeln bedingt Freie Kommunikation

Es ist erschreckend wie willfährig unsere Politiker (also diese Partie in der EU, die da die Wünsche aus Übersee in Gesetze und Regelungen für uns umsetzt) sogenannte „Freihandelsabkommen“ unterschreiben.

Hier wird vollkommene Amnesie betrieben. Echelon – vergessen wir gleich wieder, Geheime Foltergefängnisse der USA in Europa, vergessen wir sofort wieder, Drohnenkills über ein besetztes Land, vergessen wir gleich wieder, Abhören von Telefonen von „befreundeten“ Ländern (und Regierungschefs) mit denen man ja sooo gerne frei handeln würde, vergessen wir gleich wieder, Abhören JEDER elektronischen Kommunikation und JEDES Geschäftsgeheimnisses in den Ländern mit denen man angeblich „freien Handel“ treiben wird, vergessen wir vollkommen, das bald wieder 2 Länder von außerhalb der EU Truppen in Deutschland stationiert haben, vollkommene Ignoranz. 1 Land von außerhalb der EU, dass in mehr als 7 EU-Staaten relevante Truppen und Gerät (bis hin zu Atombomen) stationiert hat und alleine über deren Einsatz entscheiden kann, Funkstille.

Für Freihandel benötigt man zu allererst eines: Freiheit. Freiheit ist die Abwesenheit von Hegemonie. Das kann man im Falle der EU nicht behaupten. Freiheit im Handel und im Handeln bedingt eine Freiheit in der Kommunikation. Die gibt es in einem progressiv steigenden Maße nicht. Nämlich derart nicht, dass man all diese Dinge der elektronischen Welt eigentlich nicht mehr als juristisch verwertbar ansehen kann. Warum gibt es noch immer keine Gerichtsverfahren mit den nicht getöteten Terroristen aus Paris? Wär doch ein einfacher Fall, oder? Ja, zum Beispiel der, den die belgische Polizei 13 mal laufen hat lassen.

Noch eine Facette der Illusionsshow die keiner in Betracht zieht: Es gibt mittlerweile eher 100.000+ Geheimdienstmitarbeiter in der westlichen Hemisphäre. Das ist eine Mitarbeiterzahl eines riesigen Konzernes. Alle tun immer so, als ob diese Mengen an Menschen, die in einem System leben, das vollkommen vom Rest der Menschheit abgekoppelt ist (technisch, legistisch, militärisch, juristisch, medial, moralisch) nicht aktiv massiv Einfluss auf das reale Leben nehmen würden. Die beschäftigen sich hauptsächlich damit „Feinde“ ohne irgendwelche Restriktionen zu beseitigen. Dabei geht die kollektive Paranoia schon so weit, dass selbst die Gemeinde der Geheimen sich selbst überwacht und belauert (vergleiche Fall Snowden). Eine geheime Organisation vertraut nichts und niemanden. Nicht einmal sich selbst. Und schon gar nicht ihren Auftraggebern, wenn sie überhaupt noch solche besitzt. Beauftragt wurden diese Strukturen durch eine Ideologie, eine Religion: die NS (nationale Sicherheit) und durch eine Illusion, der Illusion, dass man alles und jeden nur genügend kontrollieren müsse um die Kontrolle zu behalten. Unrechtsstaat nennt man die letzten Versuche in diese Richtung, die gescheitert sind, großspurig im Westen. Unmerklich erklimmt die westliche Welt die nächste Ebene der Selbsthemmung – NS wächst mit den „globalen Interessen“ zusammen indem man nationale Sicherheit einfach durch GS (also globale Sicherheit) und GI (globale Interessen) ident ersetzt. Menschen die sich gegen die neo-nationale Sicherheit (also NeoNS), die jetzt als globale Sicherheit vermarktet wird zur Wehr setzen werden als Retro-Nationalisten diffamiert und verschärft überwacht und gerechtsstaatet. Systemabweichler nannte man das früher. Illegale Freiheitsideologen, also eigentlich illegale Gefährder fast schon wie illegale Kombattanten (also diejenigen die sich gegen die globale Staatsgewalt wehren, weil eben nicht Teil dieses globalisiertern Hegemons, also eigentlich überhaupt nicht legal geschützt – also illegal) sind das heute. Weiter abseits wird ihnen gedrohnt, bei uns im Westen wird einfach die klassische Mafiamethode angewendet: Wenn du nicht kooperierst, brennt leider dein Laden ab. Einfach so. Der Herr BK Kern hat wirklich Mut. Ich hoffe für ihn persönlich, dass er auch weiterhin die Kontrolle über seine Fahrsicherheitssysteme behält (…) und, dass nicht plötzlich bei einem beschrankten Bahnübergang urplötzlich die Steuerung versagt. Mit der Prosperität österreichischen Banken kann man ihn Gott sei Dank ja relativ wenig erpressen, weil die schon alle hin sind oder schon denen gehören, die sich nicht ins eigene Fleisch schneiden werden. Außer RI. Aber auch bei denen kann man ihm wohl kein sonderliches Naheverhältnis nachsagen. Die müssen da selbst schauen wie sie überleben wollen, wenn sie weiterhin gegen die „globalen Interessen“ im EEC und vor allem in Russland agieren. Aber CETA und TTIP, das brauchen die Menschen, weil sie von den globalen Interessen ja leben!? Auf jeden Fall am Computer, in den Medien und am Händi immer so tun als ob man dafür ist – in aller Freiheit. Und immer dran denken beim Meeting: Händi abschalten und nicht im Raum lassen. Wegen der freien Kommunikation. Und dann alles in die Klaut.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 11.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

29 Mai 2016

Einfache Fragen

Wenn die EU seit Jahrzehnten wirklich das hochgelobte demokratische Friedensprojekt ist, warum sind dann fast in der ganzen EU US-Truppen und Atomsprengköpfe stationiert?

Wie kann es laut Wehrdoktrin der USA sein, dass die Russen an ihrer europäischen Binnengrenze die nationale Sicherheit der USA bedrohen?

Warum sind die USA vor den Ost-EU-Ländern auf dieses Bedrohungsszenario gekommen?

Wie sorgend die USA in Europa für mehr Frieden wenn sie dauernd ihre Militärs (nicht alle anglo-NAZIs Rednecks) die NATO-Russland-Vereinbarungen brechen, sorry "umgehen" lassen.

Wie sichert man durch massive Aufrüstung, Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Söldner- und Assistenztruppen-Stellvertreterkriege jetzt genau den Frieden?

Wann wird die demokratische Entscheidung der Holländer, die Ukraine nicht mit 28+ Milliarden zu sponsorn von der EU umgesetzt? Wie bekommt man das Geld, dass undemokratisch (also illegal) vorläufig trotzdem ausgezahlt wurde wieder zurück? Wie genau schaut die demokratische Verantwortlichkeit derjenigen aus, die dies entschieden haben. Ist die EU eine Spaßveranstaltung für abgesetzte Lokalpolitiker, die den jeweiligen, anscheinend rechtlosen Staatsbürgern lächelnd den Stinkefinger via EU-Wahrheits-Propagandaplattform darbringen können? 

Kann man in einer Demokratie die Entscheider und Stellvertreter wählen? Wenn man sie nicht wählen kann, ist das dann eine Demokratie?

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 29.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater