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01 November 2018

Geh lauf!


Gehen oder laufen? Kann der Junge in der ORF-Redakton in seinem Schrank diesen leckeren Artikel, den er kurz vor Feierabend freigegeben hat, nicht derart überarbeiten, dass er dem süd-ostdeutschem Sprachgebrauch entspricht? Weiß der ORF denn nicht, daß die neuen Schrachwerte britisch sind und Deutsch etwas für ewiggestrige Loser ist? Influencer sprechen heute Denglish weil das hipper ist. Kultur kommt mit der Sprache und die Sprache wird von der Leitkultur geprägt. Demnach braucht es keine Deutschklassen, da eh alle immer mehr auf Englisch ge-main-streamt werden. Deutsch ist etwas für Binnen-I Sozialtheortiker mit Politsponsorvertrag geworden. Österreichisches Deutsch verschwindet aus Liedgut, Film und Schrift schneller als Nashörner aus einem afrikanischen Tierschutzpark. Unsere Kultur? Berlin Synchron ist derzeit das letzte Bollwerk gegen den totalen Abbau der Muttersprache (für diejenigen, deren Mütter Deutsch sprechen) - war immer schon so, Kulturen, die laufend unterliegen werden durch die imperiale Kultur assimiliert. Und Gelähmte können wieder LAUFEN, ich liebe es, voll cool, amazing!

DI Mathias Gruböck                                                                                          Nondorf, 01.11.2018
Analyst

01 März 2018

Kulturimperialismus 2.0


Willkommen in der puritanischen Wertegesellschaft transatlantischer Prägung. Sprach- und Bildvorschriften aus dem freikirchlichen Werteraum werden zusammen mit Sprachelementen und Geschmacksmustern übernommen. Alle "Rechten" haben Angst vor der Islamisierung anstatt zu erkennen, dass wir kulturell bald die "Beutegermanen" der US-Kultur sind. Jede Doppel-C Promi-Tante aus den USA (Kardashian ?! - was genau macht die zu irgendwas in Europa?) wird mehr propagiert als europäische Rollenvorbilder. Die FA-Werbung in den 70er und 80er Jahren zeigte noch barbusige Schwimmerinnen und in den Freibädern wurde das "Oben ohne" eingeführt. Die Nacktbader auf der Donauinsel so wie die gesamte Freiheitsideologie FKK werden heute im Internet als "gefährlich pornographisch" betrachtet - so wie jeder Hausmasta wegen "unangebrachter Ausdrücke und "Hatespeach" " nur noch Piepstöne von sich geben darf. Ein Wertewandel, der wahrscheinlich noch keinen direkten Einzug in die Werteschulungen unserer neuen Mitbürger gefunden haben wird, aber dafür bereits von den US-medial gestählten Generationen der unter 30 jährigen gelebt wird. Ein Wertediktat der anderen Kategorie. Über die Internetfilter der US-Internet-Medienkonzerne. Europäische Kultur ist unangebracht.

DI Mathias Gruböck                                                               Nondorf, 01.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

06 November 2017

Brauchtumspolizei




Wer beim BMI entscheidet, was österreichisch Tradition ist und was das Gesetz verletzt? "Herr Inspektor, ich bin wirklich Spiderman, Ich lauf traditionell auf allen Kanälen!. Ich hab auch den Ausweis vom Kulturministerium für traditionelle, abendländische Gesichtsverhüllung mit

DI Mathias Gruböck                                                                                            Duisburg, 06.11.2017
Unternehmens- und Organisationsberater


25 Oktober 2016

Sprache der Veränderung



Motte Allerechtevorbehalten Also die österreichischen Dialekte werden viel mehr durch "Berlin-Synchron" und die englischsprachigen Leitkulturen beeinflusst als durch irgendwelche Flüchtlings- oder Migrantensprachen. Die Frage ist ob man den Migranten nicht gleich Englisch beibringt - da es die Hauptsprache im Westen werden wird (wenn es dies nicht schon ist) In der Wissenschaft, im Militär, in der Kultur (Medien), im Internet und in der Wirtschaft ist es bereits die Leitsprache und transportiert auch zunehmend ihre angelsächsischen Wertmuster mit (z.B.: Piepsen bei Kraftausdrücken, Körperfeindlichkeit (Nacktheit), div Rolemodels, Wertung über interlineare Wortächtung (Neger, Geschlechtsbezeichnungen)) Wie unter dem römischen Imperium beeinflusst die Leitkultur maßgeblich die unterlegenen Kulturen und integriert die nützlichen Dinge (vergl. Perser-Griechen-Römer-Franzosen-Briten Kulturtransfer) - Also sind die Perser an allem Schuld :-))))
 
DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 25.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 März 2016

Die Leitminderheitskultur


Schuldirektorinnen, die sich bei einem 98%igen Schüleranteil mit nichtdeutscher Muttersprache für mehr Unterstützung in der Spracherziehung einsetzen wird vom Unterrichtsministerium maximal ein Stinkefingermaulkorbbrief anstatt Hilfe geschickt. Die Frau Ministerin turnt inzwischen in New York in Frauenverteidigungsthemen herum.

Man vernimmt, dass die Kinder mit 6 Jahren in die Schule kommen, ohne richtig Deutsch zu können. Sie sind großteils aber bereits schon in Österreich geboren, haben aber bis dahin keinen Zugang zu der Mehrheits(?)-Kultur gefunden. Auch nicht zur Sprache. Das ist wahrscheinlich ein Viertel der Kinder. Ein anderes Viertel kann vielleicht doch halbwegs Deutsch. Deutsch! - wenn man sich heutzutage das Deutsch der Kinder in österreichischen Schulen anhört, dann ist es Berlin-Synchron-Deutsch oder bestenfalls Göthe-Instituts-Deutsch. Österreichisch – Fehlanzeige. Das ist die Hälfte der Kinder deren Mutter eine andere Sprache als Deutsch hat. Es geht aber noch weiter. Ein Gutteil der „österreichischen“ Kinder sprechen heutzutage ein „Hochdeutsch“, dass sich idiomatisch nördlicher als Hannover ansiedeln lässt. Das kommt sicherlich von einem Medienkonsum der „österreichische Dialekte“ meist mit Untertiteln versieht. Das sind wohl noch die 25% die sich in einer Art österreichischen Leitkultur wiederfinden. Dann gibt es noch ein Viertel, dass sich schon fast grundsätzlich der englischsprachigen Leitkultur angepasst haben. Das geht von sprachlichem Kauderwelsch über sittliche Normen, die zusehends durch US-TV-Serien geprägt werden, bis hin zu einer Akzeptanz der Minderwertigkeit der „eigenen“ kulturellen und gesellschaftlichen Konzepte. Also, in der Vergangenheit gibt es soetwas wie ein Reservat der „Mozart-Kugel-Lipizaner-Sängerknaben“ aber alles was nicht durch einen, vielleicht sogar vollkommen sinnentleerten Anglizismus beschrieben wird ist altbacken und maximal „retro“. Das geht sogar schon so weit, dass Serientiteln wie Motive automatisch auf Englisch ausgesprochen werden und anscheinend die Meisten keine Idee davon haben, dass es durchaus auch ein deutsches Wort mit exakt der gleichen Bedeutung gibt. Es grenzt ja heutzutage schon fast an Wiederbetätigung wenn man die Frage äußern würde warum David in Zusammenhang mit einem österreichischen Nationalspieler automatisch als Dävid ausgesprochen wird. Vielleicht weil Tiroler Landeshauptleute mit Dävid auf Grund seiner Hautfarbe auch gleich Englisch parlieren.

Es ist wirklich fraglich inwieweit wir jemanden noch integrieren können, wenn wir selbst unsere Kultur innerhalb einer Generation zumindest sprachlich aufgeben. Wenn heute morgen ein Junge ein leckeres Backon-Wrap verspeist, dann verkommt eine österreichische kulturelle Identität alsbald zu einer Ecke im Kulturdisneyland. (Hier selbst kontrollieren – wer hat jetzt Land und wer hat länd gelesen?)

Alle sind per Du und tragen keine Krawatten mehr. Weil die hippen US-Startups das so vorleben. Klar sind das nur Konventionen, wozu brauchen wir die? Weg damit! Konventionen stören meistens die Einführung von neuen Regeln. Wer die Regeln vorgibt hat die Macht, da er das Spiel bestimmt. Das ist so und wird auch so bleiben. Österreichisch war ganz nett – ich war noch ein Bub, damals. Hatte auch noch eine Lederhose im wirklichen Alltagsbetrieb im Einsatz. Damals rockte noch Heinz Conrads FS1. Jetzt ist die Persiflage der amerikanischen Unterklasse à la Simpsons ein Quotenhit, jeder kennt sich mit den Finessen von US-Gerichtsverfahren mehr aus als mit eigenen juristischen Abläufen und seit neuesten verstehen wir auch Börgerkulinarik und Ghettokultur als Leitkultur. Die Leitkultur in Österreich ist wahrscheinlich durch eine qualifizierte Mehrheit geprägt, die nach der Maxime, alles besser als die österreichisch-deutsche Gegenwartskultur, agiert.

Servus Bub, hau di über die Häuser, österreichisch ist drittklassig. Die Leitkaskade: US-D-Ö.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 17.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 März 2016

Netikett und Benehmen


Irene Zeilinger Es gibt keinen dringenden Handlungsbedarf , der großteil der österreichischen Bevölkerung ist nicht einverstanden mit hart erarbeitendem Steuergeld diese Invasoren zu finanzieren.Wir müssen auch erst zig Jahre in das System einbezahlen um vielleicht mal was daraus zu erhalten.Häupl sagte selber es gilt das Gleichheitsrecht, also bitte dann gleiches Recht für alle,erst zahlen dann erhalten!!!!!!!!!!
Martin Gredler
Martin Gredler man kann ja durchaus geteilter Meinung zu dem Thema sein, aber Leute wie sie sind offensichtlich Ausländerfeindlich, grauslich.
Irene Zeilinger
Irene Zeilinger Sicher nicht aber ich habe Kinder und Enkelkinder deren Wohl mir mehr am Herzen liegt was eigentlich für jeden verständlich sein sollte.Ein gesunder Zuzug von Ausländern ist in Ordnung ,jedoch was jetzt geschieht ist einfach nicht mehr tragbar für unsere Gesellschaft und der Bevölkerung auch nicht zumutbar.
Mamdouh El-Zaim
Mamdouh El-Zaim Irene Zeilinger : lauter Blödsinn und Unwissen : 1) man muss nicht zig Jahre ins System einzahlen, bevor man was bekommt ! Babys bekommen zb vom ersten Tag ihre Kinderbeihilfe, oder, wenn Du im ERSTEN Monat Deines ersten Jobs krank wirst, wird Deine Be...Mehr anzeigen
Mamdouh El-Zaim
Mamdouh El-Zaim Du beweist weiter, ahnungslos zu sein ! Du zahlst ins Sozialsystem NICHT für Deine Babys ein, sondern dafür, dass Menschen in Not geholfen wird, und dass es sonstige Unterstützungen gibt ! Wer gibt DIR das Recht, Menschen, die DU nicht kennst, als Schm...Mehr anzeigen
Mamdouh El-Zaim
Mamdouh El-Zaim Soviel Blödsinn, echt sensationell ! Gute Nacht und viel Spass noch mit Deiner Ahnungslosigkeit !
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten anscheinend hat hier jemand die "falsche" Meinung gelöscht? Mamdouh El-Zaim, also auch wenn man Argumente bringt, heißt das noch lange nicht, daß man Recht hat. Außerdem habe ich noch nirgends gelesen, daß das Beflegeln einer Großmutter und das automatische per-Du-Sein mit einer älteren Person auf guten Manieren hindeuten. Und, vielleicht könnten Sie versuchen den Erfahrungen einer Älteren kurz zu folgen, die nichts anderes sagt als, wenn man mehr Geld für immer mehr Menschen ausgibt, werden immer mehr mehr für weniger zahlen müssen. In der Mengenlehre einfach darstellbar (das war eines der Bildungsrefomkampfthemen der 70er Jahre). Sie, als politisch engagierter Österreicher werden doch auch andere Möglichkeiten finden ihren Positionen Ausdruck zu verleihen. (ist zum Beispiel eine gewagte These einer österreichischen Großmutter unterstellen, (auch Menschen über 60-70 dürfen im Internet ihre Meinung schreiben), sie wisse nichts von Invasionen)
 
DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 11.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater



19 Februar 2016

Ein Problem besteht solange man keine Lösung hat


Ganz Europa, oder zumindest das deutschprachige Mitteleuropa befindet sich derzeit in einer Art zirkulären Lösungsfindung. Hin und her geht’s da. Wie bei allen Problemen behindern vor allem angenommene Mythen und vorgebliche Grundlagen den Ausbruch aus den Lösungssuchzyklen. Daher ist es einmal interessant ob man es, wie zum Beispiel in der Mathematik üblich, leisten kann die Rahmenbedingungen und Grundvoraussetzungen abseits von semantischen Spielereien zu definieren, da man manchmal das Gefühl bekommt, dass hier oft schon viel mehr um des Kaisers Bart gestritten wird anstatt um valide Lösungsschritte. Hierbei kann man auch gleich die verwendeten Lösungssuchmethoden auf ihre Wirksamkeit untersuchen.

1.) Obergrenze – Diese Diskussion ist offenbar eine Scheindiskussion und eine Folge der darunterliegenden Annahmen, die sich zum Teil in einem eigenartig rechtsfreien Raum befinden. Systemtheoretisch ist es vollkommen klar, dass ein vorhandes System (Gemeinschaft, Gruppe, Staat, Staatenverbund) nicht unbegrenzt anwachsen kann, speziell nicht in kurzen Zeitabschnitten. Die Diskussion über Obergrenzen ist vielmehr der theoretische Versuch das Handlungsregime wieder in das System zurückzuholen. Vorher sind in der Obergrenzen-Diskussion aber zwei bedingende Begriffe zu diskutieren: Solidarität und Asylrecht als einforderbares Recht. Jeder Topf hat einen Deckel.

2.) Asylrecht als einforderbares Recht. Prinzipiell ist das Asylrecht in seiner jetzigen Auslegung ein Recht, dass ALLEN bedürftigen Opfern von Kriegen (Naturkatastrophen, Industriekatastrophen, wirtschaftliche Katastrophen, Umweltkatastrophen sind hier nicht beinhaltet) ein von ihnen einforderbares Recht von außerhalb des Systems einräumt, wobei die Inanspruchnahme in keiner Weise mengenmäßig beschränkt wird. Das ist konzeptionell wahrscheinlich eine der Ursachen, warum hier keine klaren Vorgehensstrategien gefunden werden ohne, dass man Menschen von außerhalb des Systems ihr zugebilligtes Anspruchsrecht entzieht. Wie in solchen Fällen üblich wird daher versucht über die Rahmenbedingungen (sichere Herkunftsländer, wer kann ein Opfer wovon sein, usw.) die Menge der Berechtigten einzuschränken. Vielleicht ist der Anspruch, ALLEN Kriegsopfern einen Rechtsanspruch in einem System einzuräumen rein praktisch einfach nicht umsetzbarer? Jedem Menschen recht getan ist eine Kunst die niemand kann.

3.) Solidarität: Solidarität ist wohl der am meisten missbrauchte Begriff in dieser Diskussion. Da wird von verschiedenen politischen Gruppen die Solidarität mit den Kriegsopfern weltweit eingefordert um Migrationsströme zu rechtfertigen um gleichzeitig innerhalb des Systems (EU) die Solidarität mit EU-Bürgern abzubauen. Gleichzeitig soll die Solidarität von Gruppen innerhalb des Systems EU durch die Androhung des Entzuges von Solidarität erzwungen werden. Wie weit das wiederum solidarisch ist, ist fraglich. Gleichzeitig werden beispielsweise Roma aus Rumänien derzeit durch nordafrikanische Migranten zusehend von ihren Bettelplätzen verdrängt. Oder ungarische Firmen, die Arbeiter entsenden wollen Kammern verschärft reglementieren. Inwieweit das wiederum EU-intern solidaritätsstiftend sein soll ist fraglich. Es ist schon eine große Herausforderung innerhalb der EU echte Solidarität zu üben. Oder gar innerhalb der einzelnen Nationalstaaten. Mit allen Menschen gleich solidarisch zu sein, führt anscheinend dazu, dass sich sehr viele zurückgesetzt fühlen.

4.) Integration: Integration ist ein Schritt in der Logik der Migration. Die mittel- und nordeuropäischen Staaten versprechen den bereits in fernen Flüchtlingslagern sitzenden Menschen Arbeit, Unterstützung und Integration. Damit bauen durch diese Asylanreize eine massive Konkurrenz zu stupiden Flüchtlingslagern, deren einzige Funktion es ist, Leben zu retten – sonst aber auch nichts mehr. Solange dieses Versprechen gilt wird jeder Mensch, der in einem Flüchtlingslager „nur“ das nackte Leben gerettet hat, versuchen sein Menschen-Leben durch Einlösung dieses rechtsgültigen Versprechens wieder zu einem sinnstiftenden zu machen. Die versprochene Integration hängt aber massiv vom Vorhandensein von Arbeit ab. Wenn dieses Gut bereits eine Mangelware ist, dann befeuert man innerhalb des Systems massiv den Kampf um Arbeit. Auch wenn es gelänge in relativ kurzer Zeit die Migranten „arbeitsfähig“ zu machen (schreiben, lesen, sprechen, rechnen) wird man in den meisten Fällen sein Versprechen nicht erfüllen können und/oder bereits im System befindlichen Integranten zurücksetzen müssen. Wenn man als Benchmark die Integration Ostdeutschlands heranzieht, sind das Integrationshalbwertszeiten von mindestens 5-10 Jahren (Integrationshalbwertszeit bedeutet hier, dass 50% der ursprünglichen Migrationsmenge voll integriert ist) anzunehmen. Dies deutet auch auf eine Falsifikation der Bevölkerungsentwicklungsdebatte hin. Wenn man die aufzuwendenen Integrations-Milliarden für die Förderung der Nachwuchsrate investieren würde, würden in einem ähnlichen Zeitraum ähnlich viele integrierte Systemmitglieder (Staatsbürger) vorhanden sein. Für einen Systemteilnehmer ist es daher nicht ganz selbsterklärlich warum man die Investition in „fremde“ Menschen tätigt aber nicht in die Steigerung der autochtonen Geburtenrate. Alleine schon das Aufwerfen dieses Gedankens führt bei vielen Ideologen zum zücken der Nazi-Keule, da deutsches/österreichisches Bevölkerungswachstum zu fördern immer sofort mit dem Mutterorden gleichgesetzt wird, während „fremde“ Kulturen und Menschen massiv zu fördern als eine Art Wiedergutmachung verstanden wird. Irgendwie drüften in der gesamten Flüchtlingsdebatte im deutschsprachigen Raum nach wie vor Schuldgefühle eine Art moralischen Anstoß geben und nicht einfache, ideologieunabhängige Konzepte wie ein System funktionieren und sich positiv (konfliktfrei) entwickeln kann.

Ein wahrscheinlicher Lösungsansatz wäre, das Leistungs-Versprechen an die Welt zurückzunehmen. Europa kann viele Menschen (Flüchtlinge UND Migranten) aufnehmen aber nicht alle. Europa hat bisher kaum Verantwortung in Irak/Syrien/Lybien auf sich genommen. Die Briten, die immer in vorderster Front bei jedem Angriffskrieg in der Region mit dabei waren, bekommen mit einer weiteren Extrawurst ihre Belohnung dafür. Die Türkei, die hier ein sehr perfides Spiel spielt wird fast zum Vollmitglied h.c und Lieblingspartner für die EU. So kann das nicht gehen. Verabschieden wir uns einfach einmal von unseren Selbsttäuschungen und machen wir wieder das was wir uns vorgenommen hatten. Ein Friedensprojekt Europa. Wer nimmt uns dann auf, wenn dieses Projekt scheitert? Dieses Projekt war und ist die Lösung für das Problem Krieg! Jeder der dieses Projekt zerstören/schwächen will will keinen Frieden.

DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 19.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Februar 2016

Die Koalition und ihr Dschihad


Gott sei Dank kümmern sich jetzt alle um die Vorratsdatenspeicherung und die Aufhebung des Bankgeheimnisses wegen der Terrorismusfinanzierung, damit unser BP weiter bei den Türln mit Ohrwaschln jeden Flüchtling/Migranten/Dschihadisten mit Handschlag und feuchten Augen begrüßen kann. Die Toten Hosen, rechtzeitig zum Wiener Wahlkampffinish eingeflogen, fordern auch noch die Massen am Heldenplatz auf sich die Stadt (Wien) nicht wegnehmen zu lassen. Das ist keine Hetze, da es sich nur um das demokratische Recht eines Deutschen auf Einladung von roten Vorfeldorganisationen im Wahlkampf handelt, gegen das politische Feindbild (HC) zu agitieren. 

Durch die massive Problemnegierung und -verschleppung der rot/schwarzen Regierung (inklusive Fundamentalopposition gegen die Opposition), die auf echte Herausforderungen wie gewohnt mit Zuständigkeitsdiskussionen und dadaistischer Worthülsenakrobatik reagiert, stellt diese Regierung des defaitistischen  Durchtauchens (sie ist derart im Fluß, dass sie sich nur noch treiben lässt) das zentrale Sicherheitsrisiko eo ipso dar. Die vollkommene strategische Konzeptlosigkeit wird zunehmend von hilflosen Rundumschlägen auf Integrationspartner begleitet um gleichzeitig mit Weltherrenfreund auf finalen TTIP-Selbstaufgabekurs zu gehen. Außer der nationalen Karte fällt niemanden mehr viel ein - weitere Integration Europas ist von den Weltherrnfreunden wirklich nicht gewünscht und eine rot/schwarze Chaotentruppe raucht ein halbtags beschäftigter Thinktank-NGO-Lobbist vom Unter-Unterstaatssekretär im Statedepartment im Nachmittagspfeifferl. Falsche Zielsetzung (Nationalismus statt Integration), falsche Strategien (willfährig die Suppe anderer auslöffeln und noch Willkommen rufen), falsche Feindbilder (vielleicht ist die Außenpolitik der USA doch nicht ganz unaggressiv) und falsche Reaktion (Wegschauen, schönfärben, Beamtenmikado auf Weltklasseniveau, Qualitätssicherung mittels Schwarzstift) lassen eine Stimmung aufkommen, die man zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenigstens durch kulturelle und wissenschaftliche Höchstleistungen halbwegs kompensieren konnte. 

Heutzutage beschäftigt man sich damit einem wachsenden Teil der identitätssuchenden, meist jugendlichen Bevölkerung mit überwiegend Migrationshintergrund (zumindest in Städten) die eigene (!?) Sprache beizubringen, die die eigene (!?) Jugend fernsehkulturimperialistisch schon längst von Berlin-Synchron und Trash-TV übernommen hat, wenn sie nicht überhaupt die kulturelle Wertlosigkeit des Deutschen gegenüber der angelsachsischen/transatlantischen Leitkultur akzeptiert, um eine Art Auswandererenglisch (Arnie) inklusive Idiotenkapperl, dass gut 10 cm über dem Haupthaar schwebt, zu praktizieren. Unser Herr BP meinte bei seinem letzten Wahlkampf es ginge um die Werte - ja eh. Dafür muß man erst mal welche haben, die man nicht der erst besten Meinungsumfrage oder Anfrage des State Dep. opfert. (Von einer weiteren Erörterung der absoluten kulturellen Überlegenheit von Burgern, englischer Aussprache deutscher Worte in Fernsehtiteln, englischer Bezeichnung von Bekleidungsteilen, American Football, von Gangster-Rap und der unbedingten Übernahme von US-PC Normen wird, wegen selbstredender Offensichtlichkeit abgesehen) Neuersten Wortmeldungen der SPÖ-Führungskräfte nach dürfte es hier aus gegebenem Anlass einen Richtungsschwenk gegeben haben - die europäische Integration wird abgesagt und man setzt mehr auf die kleinasisch/arabische Integration unter Anleitung von Ronald McDonald und Scholten-Bilderberg. Hamdullilah!

DI Mathias Gruböck                                                       Wien, 14.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

03 Dezember 2015

Und tschüsssss


Wo doch die FPÖ fordert, dass alle Deutsch können müssen. Sprachhierachie: Hochsprache = English der Engleutsch, Alltagssprache weil aus der Werbung bekannt = Piefkonisch (sogar schon gerne mit gleicher Sprachfärbung gesprochen) Laut eines Rappers mit Migrationsvordergrund gehören Austriazissmen in das Bierzelt. Welches Deutsch lernen jetzt die vielen Neu-Österreicher eigentlich - oder lernen sie gleich ordentlich Englisch? Wär doch gescheiter für die Zukunft, da ja bekannter weise alle kulturellen, intelektuellen und kreativen Hochleistungen nur noch in Englisch passieren (dürfen) - eine Forschungsarbeit auf Deutsch wird in 1000 Jahren keinen Nobelpreis erringen. Servus und Tschüssss.
 
„Tschüss“ statt „Servus“ oder „Pfiati“, „die“ statt „das Cola“: Die gesprochene Sprache in Österreich ändert sich. Und zwar altersspezifisch, wie Forscher berichten: Die jüngere Generation tendiert stärker zu Deutschland...
orf.at
 
DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 03.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater