Posts mit dem Label Solidarität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Solidarität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

29 März 2016

BlaBlabler


Noch viel erschreckender ist das stammelnde Herumgerede. Konnte er sich nicht karenzieren lassen, wie jeder anständige Beamte oder Gemeindebedienstete in der Politik? Kommunikationschef der Gemeinde Traiskirchen - das hat früher Gemeindesprecher geheißen. Gemeindesprecher und Bürgermeister sind bei einer so großen Gemeinde wie Traiskirchen vom Jobprofil sicher sehr deckungsgleich. Früher war das eben einfacher, da war der Bürgermeister von Traiskirchen noch im Hauptberuf freigestellter Gewerkschaftschef in der Semperit. Damit waren die Doppelbezüge klarer darstellbar. Seit die Gewerkschaft die Semperit erfolgreich in einem internationalen Konzern aufgehen hat lassen, gibt es diese Art der Vergütung von akkumulierten Jobs nicht mehr. Herr Babler und das Pech der Zuspätgeborenen. Wie schauts da aus mit verkürzten Arbeitszeiten, Arbeitszeitgesetzen usw? Wenn man früher in der Semperit länger als 10 Stunden am Tag gearbeitet hat, dann kam das Arbeitsamt, die Sozialversicherung, das Finanzamt und die Gewerkschaft. Dieses Gestammel ist einfach nicht glaubwürdig und eines Linken nicht würdig. Anton Benja rotiert im Grab und fragt sich, wie man mit einem Jahresgehalt von an die 150.000.- € glaubwürdig Umverteilungspolitik machen kann. Noch dazu als Nebenerwerbsweinbauer... 

Der Herr Bürgermeister Babler macht sicher einen ordentlichen Job als Bürgermeister von Traiskirchen und die All-In Vergütung von 7.800.- Euro ist sicherlich ein angemenssener Betrag für seine Leistung. Aber er behauptet, dass er mehr verdiene.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 29.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

19 März 2016

Grenzen - los!

Es ist schon etwas eigenartig, dass eine gewisse Gruppe von Menschen innerhalb der EU die EU laufend für gescheitert erklären, nur weil nicht alle Mitgliedsstaaten unbeschränkt Migranten und Flüchtlinge von außerhalb der EU aufnehmen und integrieren wollen.
Asyl wir hier eindeutig als Migration definiert, also nicht Schutz vor Verfolgung sondern unbegrenzt neue EU-Bürger zu generieren. Zudem werden Milchmädchenrechnungen angestellt, als ob es in den letzten 70 Jahren keinerlei Migration und Integration von Millionen Menschen in der EU gegeben hätte. Jetzt rechnet man einfach 500 Millionen + 5 Millionen (pro Jahr!) und meint, dass sei überhaupt nichts. 5 Millionen Menschen ist die Bevölkerung so manches kleinen europäischen Landes in die wir Migranten laufend zurückschicken.
Dann gibt es noch lauter diffuse Konzepte wie die Verteilung der Flüchtlinge auf alle EU-Länder oder Asyl auf Zeit (sehr interessant, dass jetzt offenbar Asylrecht über das Bestehen des Asylgrundes besteht - also doch Migration). Wie soll eine Verteilung von Flüchtlingsmigranten innerhalb eines Schengenraumes funktionieren, wo sie doch jetzt schon anscheinend überall dort hingehen wo sie hinwollen? Warum sollen syrische Turkmenen in Rumänien bleiben, wenn ihre Verwandten bereits in Hannover wohnen? Wie soll eine Solidarität innerhalb der EU entstehen, wo jetzt Finanzkapital und Wirtschaft dafür werben, dass man das billige Geld unbedingt in Asylwerber- und Zuwanderergroßsiedlungen stecken soll? Das billige Geld kommt nicht bei den ansässigen Gewerbetreibenden und Kreditwerbern an, da sie nicht Basel-X-kreditwürdig sind. Wir schaffen angeblich sogar Wirtschaftswachstum indem staatliche Stellen in Flüchtlingsströme Schuldverschreibungen investieren.Das ist echt krank - der südliche Teil der EU muss Schulden abbauen und in Zentral- und Nordeuropa werden neue Schulden gemacht um den angeblichen unermeßlichen Reichtum der EU-Staaten in ein exogenes Bevölkerungswachstum zu stecken. Das ist super für viele Statistiken, wie die Verschuldung/Kopf und dergleichen. Solange man die Asylwerber aus den Arbeitslosenstatistiken herausrechnen kann, ist man da fast im Gewinnen als Politiker.
Konzeptionell gibt es da einen grundsätzlichen Fehler in der Asylgesetzgebung - diese ist nicht für eine globalisierte Auslegung entwickelt worden. Das Grundkonzept ist, dass ein Fluchtstaat von sicheren Zufluchtsstaaten umgeben ist - also Nachbarschaftshilfe in der Region. Das funktioniert auch - siehe Balkankriege, Ungarnaufstand und Prager Frühling für Österreich. Sogar die Deutschen Steuerflüchtlinge hat Österreich immer sehr bereitwillig aufgenommen (:-)) Eine Globalisierung der Flüchtlingsströme führt vor allem zu einem Geschäfts- und Strategiemodell für gewisse Gruppen. Laut Aussage von Verfassungsrechtlern und Nachbarstaaten muss Österreich unbegrenzt Asylwerber aufnehmen oder weiterleiten oder durchleiten oder zurücknehmen oder anderweitig zu verteilen versuchen. Genau genommen ist aber dann die Flüchtlingsverteilung innerhalb der EU auch nicht Menschenrechtskonform. Also jeder Mensch hat demnach in der EU 28 mal die Chance Asyl zu beantragen. Spannend wird das ja jetzt mit der türkischen Visafreiheit wo doch die Türkei nach Ansicht vieler kein sicheres Land mehr ist. Solange das Asylrecht in Europa mehr beinhaltet als die Sicherheit vor Verfolgung wird das einfach kolossal danebengehen. Europa hat keine Pflicht zum Beispiel eine Million Russen, eine Million Nordkoreaner, eine Million Tibeter, eine Million Kubaner, eine Million Indianer oder sonstwas verpflichtend aufzunehmen wenn sie sich aus irgendeinem Grund auf den Weg machen würden. Oder doch? Muss die EU jedem Menschen auf der Welt der in seiner Heimat keine Lebensperspektiven sieht welche in der EU gewähren um nicht als "unsolidarisch" zu scheitern?
Eines ist hier ganz sicher - so funktioniert Gesellschaft sicher nicht - soviel Unkonkretheit, Unschärfe und Fehlkonzeption führen zwangsläufig zu einer Entsolidarisierung, da anscheinend niemanden innerhalb der EU klar macht, was drinnen und was draußen ist. Und das ist eine Grundforderung für die Bildung einer Gemeinschaft. Es wird kein Fußballmatch, kein Fanklub oder sonstiges sportliches Team funktionieren, wenn nicht einfach klar ersichtlich ist wer zu der Heimmannschaft und wer zur Gastmannschaft gehört. Solange man nicht genau weiß wer man selbst eigentlich genau ist, sollte man sich nicht über mangelnde innere Solidarität beschweren. Ohne Grenzen (Ober- Landes- Gemeinschafts-) gibt es keine Solidarität - grenzenlose Solidarität ist Selbstaufgabe und führt automatisch zu Verunsicherung, Konflikt und Chaos.


DI Mathias Gruböck Nondorf, 19.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Februar 2016

Ein Problem besteht solange man keine Lösung hat


Ganz Europa, oder zumindest das deutschprachige Mitteleuropa befindet sich derzeit in einer Art zirkulären Lösungsfindung. Hin und her geht’s da. Wie bei allen Problemen behindern vor allem angenommene Mythen und vorgebliche Grundlagen den Ausbruch aus den Lösungssuchzyklen. Daher ist es einmal interessant ob man es, wie zum Beispiel in der Mathematik üblich, leisten kann die Rahmenbedingungen und Grundvoraussetzungen abseits von semantischen Spielereien zu definieren, da man manchmal das Gefühl bekommt, dass hier oft schon viel mehr um des Kaisers Bart gestritten wird anstatt um valide Lösungsschritte. Hierbei kann man auch gleich die verwendeten Lösungssuchmethoden auf ihre Wirksamkeit untersuchen.

1.) Obergrenze – Diese Diskussion ist offenbar eine Scheindiskussion und eine Folge der darunterliegenden Annahmen, die sich zum Teil in einem eigenartig rechtsfreien Raum befinden. Systemtheoretisch ist es vollkommen klar, dass ein vorhandes System (Gemeinschaft, Gruppe, Staat, Staatenverbund) nicht unbegrenzt anwachsen kann, speziell nicht in kurzen Zeitabschnitten. Die Diskussion über Obergrenzen ist vielmehr der theoretische Versuch das Handlungsregime wieder in das System zurückzuholen. Vorher sind in der Obergrenzen-Diskussion aber zwei bedingende Begriffe zu diskutieren: Solidarität und Asylrecht als einforderbares Recht. Jeder Topf hat einen Deckel.

2.) Asylrecht als einforderbares Recht. Prinzipiell ist das Asylrecht in seiner jetzigen Auslegung ein Recht, dass ALLEN bedürftigen Opfern von Kriegen (Naturkatastrophen, Industriekatastrophen, wirtschaftliche Katastrophen, Umweltkatastrophen sind hier nicht beinhaltet) ein von ihnen einforderbares Recht von außerhalb des Systems einräumt, wobei die Inanspruchnahme in keiner Weise mengenmäßig beschränkt wird. Das ist konzeptionell wahrscheinlich eine der Ursachen, warum hier keine klaren Vorgehensstrategien gefunden werden ohne, dass man Menschen von außerhalb des Systems ihr zugebilligtes Anspruchsrecht entzieht. Wie in solchen Fällen üblich wird daher versucht über die Rahmenbedingungen (sichere Herkunftsländer, wer kann ein Opfer wovon sein, usw.) die Menge der Berechtigten einzuschränken. Vielleicht ist der Anspruch, ALLEN Kriegsopfern einen Rechtsanspruch in einem System einzuräumen rein praktisch einfach nicht umsetzbarer? Jedem Menschen recht getan ist eine Kunst die niemand kann.

3.) Solidarität: Solidarität ist wohl der am meisten missbrauchte Begriff in dieser Diskussion. Da wird von verschiedenen politischen Gruppen die Solidarität mit den Kriegsopfern weltweit eingefordert um Migrationsströme zu rechtfertigen um gleichzeitig innerhalb des Systems (EU) die Solidarität mit EU-Bürgern abzubauen. Gleichzeitig soll die Solidarität von Gruppen innerhalb des Systems EU durch die Androhung des Entzuges von Solidarität erzwungen werden. Wie weit das wiederum solidarisch ist, ist fraglich. Gleichzeitig werden beispielsweise Roma aus Rumänien derzeit durch nordafrikanische Migranten zusehend von ihren Bettelplätzen verdrängt. Oder ungarische Firmen, die Arbeiter entsenden wollen Kammern verschärft reglementieren. Inwieweit das wiederum EU-intern solidaritätsstiftend sein soll ist fraglich. Es ist schon eine große Herausforderung innerhalb der EU echte Solidarität zu üben. Oder gar innerhalb der einzelnen Nationalstaaten. Mit allen Menschen gleich solidarisch zu sein, führt anscheinend dazu, dass sich sehr viele zurückgesetzt fühlen.

4.) Integration: Integration ist ein Schritt in der Logik der Migration. Die mittel- und nordeuropäischen Staaten versprechen den bereits in fernen Flüchtlingslagern sitzenden Menschen Arbeit, Unterstützung und Integration. Damit bauen durch diese Asylanreize eine massive Konkurrenz zu stupiden Flüchtlingslagern, deren einzige Funktion es ist, Leben zu retten – sonst aber auch nichts mehr. Solange dieses Versprechen gilt wird jeder Mensch, der in einem Flüchtlingslager „nur“ das nackte Leben gerettet hat, versuchen sein Menschen-Leben durch Einlösung dieses rechtsgültigen Versprechens wieder zu einem sinnstiftenden zu machen. Die versprochene Integration hängt aber massiv vom Vorhandensein von Arbeit ab. Wenn dieses Gut bereits eine Mangelware ist, dann befeuert man innerhalb des Systems massiv den Kampf um Arbeit. Auch wenn es gelänge in relativ kurzer Zeit die Migranten „arbeitsfähig“ zu machen (schreiben, lesen, sprechen, rechnen) wird man in den meisten Fällen sein Versprechen nicht erfüllen können und/oder bereits im System befindlichen Integranten zurücksetzen müssen. Wenn man als Benchmark die Integration Ostdeutschlands heranzieht, sind das Integrationshalbwertszeiten von mindestens 5-10 Jahren (Integrationshalbwertszeit bedeutet hier, dass 50% der ursprünglichen Migrationsmenge voll integriert ist) anzunehmen. Dies deutet auch auf eine Falsifikation der Bevölkerungsentwicklungsdebatte hin. Wenn man die aufzuwendenen Integrations-Milliarden für die Förderung der Nachwuchsrate investieren würde, würden in einem ähnlichen Zeitraum ähnlich viele integrierte Systemmitglieder (Staatsbürger) vorhanden sein. Für einen Systemteilnehmer ist es daher nicht ganz selbsterklärlich warum man die Investition in „fremde“ Menschen tätigt aber nicht in die Steigerung der autochtonen Geburtenrate. Alleine schon das Aufwerfen dieses Gedankens führt bei vielen Ideologen zum zücken der Nazi-Keule, da deutsches/österreichisches Bevölkerungswachstum zu fördern immer sofort mit dem Mutterorden gleichgesetzt wird, während „fremde“ Kulturen und Menschen massiv zu fördern als eine Art Wiedergutmachung verstanden wird. Irgendwie drüften in der gesamten Flüchtlingsdebatte im deutschsprachigen Raum nach wie vor Schuldgefühle eine Art moralischen Anstoß geben und nicht einfache, ideologieunabhängige Konzepte wie ein System funktionieren und sich positiv (konfliktfrei) entwickeln kann.

Ein wahrscheinlicher Lösungsansatz wäre, das Leistungs-Versprechen an die Welt zurückzunehmen. Europa kann viele Menschen (Flüchtlinge UND Migranten) aufnehmen aber nicht alle. Europa hat bisher kaum Verantwortung in Irak/Syrien/Lybien auf sich genommen. Die Briten, die immer in vorderster Front bei jedem Angriffskrieg in der Region mit dabei waren, bekommen mit einer weiteren Extrawurst ihre Belohnung dafür. Die Türkei, die hier ein sehr perfides Spiel spielt wird fast zum Vollmitglied h.c und Lieblingspartner für die EU. So kann das nicht gehen. Verabschieden wir uns einfach einmal von unseren Selbsttäuschungen und machen wir wieder das was wir uns vorgenommen hatten. Ein Friedensprojekt Europa. Wer nimmt uns dann auf, wenn dieses Projekt scheitert? Dieses Projekt war und ist die Lösung für das Problem Krieg! Jeder der dieses Projekt zerstören/schwächen will will keinen Frieden.

DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 19.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

05 Oktober 2015

Wenn Deutsche am Heldenplatz wüten...



gefällt mir eigentlich nicht, dass ein Bundesdeutscher, der HC offensichtlich nicht einmal kennt eine bestellte Ansage macht. Die in rot getauchte Veranstaltung ist der ultimative Abschluß die Unterstützungsbewegung der Zivilgesellschaft politisch zum Machterhalt zu instrumentalisieren. Wenn das die guten Demokraten sind sie ihre hohen Werthaltungen zur Wahl stellen. ....

Paul Kolp Wer Campino kennt, weiß dass das keine bestellte Ansage war! Der hat schon seine eigene Meinung!

San Jay ...das darf man auch als Franzose, Spanier, Westafrikaner sagen, dass Hans Christian einer ist, der die niedrigsten Ängste der Menschen anfeuert, also kurz gesagt ein Idiot ist. Das sage ich als Österreicher der in Deutschland lebt und viel durch die Welt reist. Strache verbreitet bewusst Lügen, indem er behautet, Ausländer hätten Sonderrechte. Die ganze FPÖ Räuberbande hat Kärnten zum ärmsten Bundesland gemacht usw. Wer mal ein wenig mehr auf der Platte hat, weiß das Österreich zu den reichsten Ländern der Welt zählt, ein Rechtsstaat ist, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, eine kostenlose Schulbildung usw. hat. Da kann nicht so viel falsch gelaufen sein und trotzdem lassen Angst- und Hasstriebgesteuerte es zu, dass diese Lobbypartei ihre Lügen und Hassparolen verbreitet.

Motte MeierMüller-Thurgau Ich kenn ihn nicht, aber wenn man jemand untersagt seine Lieder zu spielen, sollte man wenigstens wissen wie er heißt. Auch kommt ein Zahntechniker mit relativ uninspirierten Wahlprogramm zu einer Präsenz und Bedeutung, die er meiner Meinung nach nicht hat. Die SPÖ soll das doch entspannter angehen, die wird scho wieder gewinnen in Wien. Das kann es doch nie im Leben geben, dass das rote Wien von einem Populisten demokratisch übernommen wird. Einzig und allein das mehrheitsfreundliche Wahlrecht könnte der SPÖ vielleicht das Genick brechen - das wär doch lustig, wenn den Herrn Häupl sein eigener gebrochener Notariatsakt zu Fall bringt. Irgendwie sind immer alle sehr aufgeregt bei so einer Wahl, wo die Politiker sich das Ticket für die nächste Spielzeit holen müssen. Danach kann man die Schmähs eh wieder vergessen - also als Politiker jedenfalls.

Motte MeierMüller-Thurgau @jay find ich toll: bis jetzt hätte ich selber nachdenken müssen was HC heißt - für mich gabs bisher nur HC Bad Vöslau „smile“-Emoticon

San Jay ...nach der Oberösterreichwahl läuten die Alarmglocken bei mir...das Argumtent, dass die FPÖ nur Protestwähler hat, stimmt einfach nicht mehr, gibt ja noch geistreichere Alternativen...

San Jay ...haha ja... da hab ich auch mal gespielt...

Motte MeierMüller-Thurgau ich auch - zu dem anderen HC denke ich mir nur, dass viel Feind viel Ehr macht. Da kann der HC gar nichts dafür oder dagegen machen. Und zu Campino: Mir kommt einfach ein komisches Gefühl wenn einer, der aus Deutschland kommt am Heldenplatz der Masse sagt, daß sie sich Wien nicht wegnehmen lassen sollen. Dass sie sich das ALLES nicht wegnehmen lassen sollen! Wie sie das tun sollen sagt er dabei nicht so genau - also wählen gehen und mit einem JA für das rote Wien stimmen, oder den HC aus der Stadt treiben - was man vielleicht mit Dieben macht. Mir ist einfach bei so einer Symbolik nicht wohl, da sie bewußt auch in die Richtung "wie vor 75 Jahren nur anderes Vorzeichen" gedeutet wurde. Was machen die, wenn ihnen HC das ALLES wegnimmt? Ich gehe davon aus, daß das rote Wien nicht kampflos von der Macht abtreten würde...


DI Mathias Gruböck Baden, 05.10.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

28 September 2015

Wie man am Änderungswillen vorbeiagiert


Sorry - anscheinend die richtige Analyse mit den falschen Strategien! Rot-Schwarz und alle gleichartigen Kombinationen werden abgewählt, das ist richtig. Aber die Grünen agieren hier bei einer ganz anderen Klientel als die FPÖ! Die Schwarz/Roten Jahrzehntemachthaberpartien sind noch lange nicht weg vom Fenster und klammern sich mit jedem vertretbaren und auch nicht vertretbaren Winkelzug an ihren Erb-Pachten der Macht fest. Die Grünen haben hierbei die Aufgabe nachhaltige Lösungen für ökosoziale Probleme zu bewerben (schwierig und komplex - aber möglicherweise friedvoll-zukunftsorientiert) Je mehr die Grünen in ihrer Kommunikation von validen umsetzbaren Lösungen versagen desto mehr bekommen rechte Oppositionsparteien zulauf, aber eben von einem Klientel, dass nie die Grünen gewählt hätte. Die Grünen haben viel mehr die Aufgabe neue linke Modelle und Lösungen zu entwickeln und damit sind sie eindeutig politischer Konkurrent einer athrotischen SPÖ! Die Wählergruppen die von der SPÖ zur FPÖ wandern sind kein Zielpublikum der Grünen - im Gegenteil, jeder Anti-FPÖ-Grundsatzwahlkampf spielt nur der SPÖ in die Hände und stärkt die FPÖ-Überzeugten in ihrer Wahlentscheidung. Mir ist die Strategie der Grünen nicht ganz klar und sie wirkt zu wenig auf ihre Kernthemen fokussiert. Anti-Neo-Liberal, generationenübergreifend, nachhaltig, EU-Bevölkerungsverbindend, so in der Richtung. Als einziges Wahlziel die Nazi-Keule gegen die FPÖ (und regelmäßigen Wahlsieger) zu schwingen ist toll aber nicht wirklich erfolgsversprechend. Der Kuschelkurs mit der untergehenden SPÖ auch nicht. Ab zur Hanfmesse und den Rechten wieder einmal beim Feiern zuschauen....

... und Sorry eine FPÖ als die Korruptionspartei hinzustellen ist nach 70 Jahren SPÖVP Allmacht einfach ein kompletter Blödsinn und negiert einfach die jahrzehntelange Proporzrealität und den dazugehörigen Parteiensumpf vollkommen. In einem bundesdeutschen Analogon wäre das vergleichbar mit einem Schutz der SED um die AfD (und Epigonen) zu verhindern.

 DI Mathias Gruböck                                                    Baden, am 27.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

18 September 2015

Krisenpolitik im Wahlkampfmodus


Das ist echte Krisenpolitik - Die Einhaltung von Dublin III feststellen - Ungarn dafür prügeln und so weiterwurschteln wie bisher. https://de.wikipedia.org/…/Verordnung…/2013_%28Dublin_III%29 (Dublin III) einmal durchlesen schadet da gar nicht. Das Flüchtlingsthema benötigt konkrete Entscheidungen und wird nicht wie in der österreichischen Innenpolitik mit salbungsvollen Worthülsen kalmiert. Blabla - enge Zusammenarbeit - blabla - gesamteuropäisches Problem - blabla - Dublin III einhalten - blabla - Ungarn sind Faschisten - blabla - in Wien ist Wahlkampf - blabla - Refugee welcome - blabla - Grenzkontrollen, aber nur so ein bisschen - blabla - der rote Heinzi feiert die sozialdemokratisch-solidarische Selbstbeweihräucherung - blabla - hauptsache sie ziehen weiter nach Deutschland - blabla - alle anderen sind Unmenschen und wir sind so gut auf Pump. Und jetzt stellt der BK Faymann-Chefkasperl dann den anderen Ländern die sich nicht mehr weiter Geld pumpen können, die EU-Finanzplanung ein. Das sind die wahren EU-Werte: Ich bestimme dass ich um alle Kosten dieser Welt einfach unendlich gut sein darf, damit die Welt sieht wie böse die FPÖ ist und warum wir, falls wir in Wien nach 100 (-6) Jahren die rote Bürgermeisterpacht verlieren werden, zum Bürgerkrieg gegen die FPÖ aufrufen darf. Eigentlich hab ich nichts im Griff außer die Zeitungen die ich vorher aus dem Staatssäckel bedient habe. Führungsanspruch sieht ganz anders aus.

05 September 2015

Ich kann's nicht mehr hören...


Ich kann es nicht mehr hören oder lesen, diese dauernden Selbstdarsteller in Facebook oder anderen sozialen Medien – jeder der nicht Franz von Asisi-like alles versteht und alles gutiert was andere machen wird als Nazi bezeichnet. Menschen, die noch nie auch nur die kleinste Form von Mangel erleben mussten oder die, wenn sie irgendwer schräg angeht auf FB (vollkommen virtuell) nach einem Kriseninterventionsteam oder dem Staatsanwalt rufen, beschwören eine Nazi-Inflation herauf, die ihresgleichen sucht. Das ist schon etwas fragwürdig für alle Menschen die wirklich unter dem Nationalsozialismus gelitten haben und auch für alle die damals umgekommen sind.

Wenn man noch nie Mangel gespürt hat, ist es leicht mit allen zu teilen. Es gibt aber Menschen, die nicht so viel Vertrauen in die Politik, die Zukunft, die Wirtschaft oder auch nur sich selbst haben. Es gibt auch noch Menschen, die erfahren mussten, dass Ressourcen begrenzt sind und wenn es nichts mehr gibt man auch nichts mehr kaufen kann (Großelterngeneration oder ehemalige Bürger des Comecon). Auch gibt es immer mehr Menschen, die die Erfahrung machen mussten wie wenig man mit anderen teilen kann, wenn man keinen Arbeitsplatz mehr hat, wie abhängig der Überfluss von der Teilnahme am Wirtschaftssystem ist. Manche habe trotz langjähriger ehrlicher Arbeit nichts, was sie mit anderen teilen könnten.

Manchmal sind das ganz normale Menschen. Sie gehören nicht einmal einer förderungswürdigen Minderheit an. Sind keine unterdrückten Frauen, ausgegrenzte Schwule, zuagreiste Migranten oder Behinderte, denen die Gesellschaft ihr Augenmerk schenkt und sie unterstützt. Einfach Normalos. Das können durchaus viele sein, jedoch sind sie nicht als Gruppe erkennbar oder bestimmbar, da sie vollkommen normal sind. Man sieht sie nicht. Trotzdem wollen die auch gleichberechtigt in diesem Staate leben. Ist auch nicht so, dass der Staat bisher dieser unsichtbaren Menge an Normalos nicht schon einiges aufgetragen hat zu teilen. Findet eigentlich auch jeder ganz normal, dass wenn er ein normales Leben führt er andere auch leben lassen muss. Wenn es allen halbwegs gut geht, dann gibt’s keinen Streit und keinen Konflikt. Naja, der Staat beschäftigt eben dann eine Unmenge an Beamten, damit diese hauptsächlich die Normalos dabei kontrollieren, wie sie ein normales Leben leben. Rechtsstaat nennen das die Beamten. Jeder Normalo kann den einen oder anderen Schwank erzählen, wo er mit Funtastaasia in Berührung gekommen ist. Manche, die wirklich an den Rechtsstaat glaubten, haben dann noch ganz andere Geschichten auf Lager. Die zeugen von einem gar nicht so gewaltfreien und bürgerbestimmten Staat. Zum Beispiel wird man heutzutage schon mit einem Straftäter gleichgesetzt wenn man sich Dinge im Internet herunterlädt.

Wie gesagt, plötzlich gilt das alles nichts mehr, da andere Menschen vor deren Staats- und Kriegsgewalten fliehen müssen. Diese Notsituation in entlegenen Gebieten der Welt und am südlichen Rand des Mittelmeeres gestattet es nun diesen Flüchtlingen sich über jeden Ordnungs- oder Strukturierungsversuch hinwegzusetzen. Grenzübertritte, Bürgerrechte, Transportmittel, Niederlassungsfreiheit – alles ist ihnen erlaubt und es werden noch mehr Bedürfnisse dieser neuen Mitbürger zu stillen sein. Das Recht auf Wohnung, auf Arbeit, auf Schulbildung, auf Religionsfreiheit, auf Altersversorgung und viele andere der Bürgerrechte werden noch umzusetzen sein.

Speziell bei den Themen Arbeit und Wohnraum sind aber bereits jetzt für eine Vielzahl von Menschen in diesem Land die Ressourcen knapp. Menschen die Angst um ihre Lebensumstände haben werden relativ schnell den Wunsch äußern, den Zuzug von tausenden Menschen, höchstwahrscheinlich zu 100% in die Ballungsgebiete, zu unterbinden oder zumindest nicht weiter ansteigen zu lassen. Vielleicht haben diese Menschen nicht mit der Selbstgefälligkeit jener aufzuwarten, die ihre moralische Vorzüglichkeit und ihre unantastbar hohen ethischen Levels im Facebook posten. Viele machen es sicherlich auch einfach aus Überzeugung. Nur viele Ansessige, deren Problemstellungen und Lebensaufgaben niemanden medienwirksam interessieren, haben vielleicht die Überzeugung, dass es für ihr Leben weitere Probleme bedeutet, wenn jedes Jahr die Größenordnung der 5. oder 6. größten österreichischen Stadt an Neubürgern einwandert. Ist natürlich alles ganz falsch – Probleme bereitet es nur beim Medizinstudium, wenn zu viele deutsche EU-Bürger nach Österreich studieren kommen. Diese normalen Wachstums-Ressourcen-Mehrverbrauchs-Verlierer lehnen daher Zuwanderer tendenziell eher ab. Ablehnung bei einem „Gast“ (?) ist nicht gastfreundlich – daher wird es von denjenigen die alle aufnehmen lassen wollen als feindlich empfunden. Also Fremdenfeindlich, da die Neuankömmlinge ja Fremde sind. Im nächsten Schritt wird die Kette nicht-gastfreundlich → fremdenfeindlich mit rassistisch gleichgesetzt. (Formal schwierig, da diese „Grenzendichthalter“ ja die Fremden gar nicht ins Land lassen wollen – was logisch stringent von diesem Ansatz her nicht Rassismus sein kann, da ein Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen die gar nicht Teil der Gesellschaft sind formal nicht möglich ist – erst wenn sie zugezogen sind, können sie als Minderheit rassistische Anfeindungen unterzogen werden – ist aber Haarspalterei).

Faktum ist, dass in einer Demokratie auch die Meinung gelten darf, dass man es nicht will, dass unreglementierter und unkontrollierter Zuzug von neuen Mitbürgern, für die man sofort auch die Solidaritätspflicht des Teilens zu tragen hat, stattfindet. Über die eine oder andere Ausdrucksweise kann man sich sicherlich alterieren, jedoch gilt es hier eindeutig das Recht auf Meinungsfreiheit zu verteidigen. Die Killerphrasen die hier bei „unerwünschten“ Meinungsäußerungen verwendet werden erfüllen zum Teil ebenfalls schon den Ansatz der Verhetzung in sich.

Sofort als Nazi, Hooligan oder Rassist tituliert zu werden und in der Folge mit Postings, die nahelegen, dass man das Wohngebiet von diesen eben selbstdefinierten Nazis befreit um 1000 Asylwerber anzusiedeln, stellt sich durchaus grenzwertig dar. Ein politisches Verständnis, dass seine Freude über das Ableben von verunfallten politischen Kontrahenten ausdrückt, rundet eine Aushöhlung des Gedanken des politischen Wettbewerbs zum nackten Wett-Kampf ab. Der immer salonfähigere Wunsch der Vernichtung des Mitbewerbs mit allen Mitteln um die Gunst der Wahlbevölkerung für sich zu erobern, indem man die Wahlfreiheit einzuschränken versucht, entspringt auch nicht der Werthaltung, die so manche vorgeben damit zu verteidigen. Etwas mehr Mut zur Größe und Stärke tut Not.

Es hilft einfach nichts in einer Demokratie, wenn die Mehrheit anderer Meinung ist, die Mehrheit als dumm / Nazis / rechtes Pack und so weiter zu desauvrieren. Weil jemand einen provokanten Schwachsinn jetzt statt auf Wände ins Facebook schmiert muss man sich nicht gleich vor dem Untergang des Abendlandes fürchten. Außer man hat wirklich Angst, dass die Menschen so blöd sind, wie sie von den Werbefritzen und den Brüssel-Lobbys gehalten werden. Dann hilft aber auch kein noch so heftiges Posten dagegen, da es an den aufnahmefähigen Rezipienten mangelt. Und zu erst Massenpanik zu stiften um dann auf die Schwarmintelligenz zu setzen ist auch kein tolles Konzept. Das ist die wahre Lösung der Integrationsfrage – alle ziehen nach Deutschland :-) Die Integration der EU beginnt in Deutschland – jeder der etwas dagegen hat ist ein Nazi! So einfach ist das. Und schon wieder ein Problem gelöst. Und hört endlich auf die Opfer des echten Nazi-Regimes zu schänden, indem jetzt jeder der ein paar zusammenhängende provokante Sätze in eine Tastatur hämmern kann als Nazi bezeichnet wird. Ein bisschen weniger Hysterie kann man sich nach getaner Gutmenschen-Arbeit schon auch walten lassen. Sonst müsste man ja fast annehmen, dass die Gutmenschen Angst vor den paar Krakeelern haben. Gutmenschen machen per Definition alles richtig und müsse daher keine Angst haben. Außer man hat Angst davor, dass eine echte Demokratie sich wirklich mit wechselnden Mehrheiten beschäftigt. Das soll sogar das Erfolgsgeheimnis des demokratischen Ansatzes gewesen sein.

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 05.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

02 September 2015

Münchhausensyndrom, oder wie entsolidarisiert man eine Gesellschaft


da haben sie den Herrn Aiginger von seiten der SI (Sozialistischen Internationale) ganz schön zu einer Kehrtwende gebracht. Vorwahlzeitenungehörig hat das WIFO negative Arbeitsplatzbeiträge durch Zuwanderung ausgewiesen (eher im Auftrag des Sozialministers Hunsdorfer - also Gewerkschaft) Das ging offenbar dem blümchenverteilenden Jetzt-reichts-macht-was-dagegen Problemnegierern in der SPÖ zu produktionslastig zu weit. Stellen wir einfach mehr Beamte und Kammernpragmatisierte ein. Der Rest kommt in Programme vom AMS und die durch die Hacklerreggelung in die Pension geflüchteten Lehrer, sollen auch plötzlich wieder arbeiten können. (Bekommen dann den Bonus dafür, dass sie in Frühpension gegangen sind - Mathematik ist nicht nur bei Schülern offenbar eine Schwierigkeit: wie schafft man es trotz Ausbildung bis ca. 21 Jahre im Schnitt mit 57 Jahren 45 Beitragsjahre zu erreichen - pragmatisierte Zeitdilatation) - der Herr Dr. Aiginger nutzt zu seinem Schwenk die "überalterte Gesellschaft". Auch so ein Schlagwort der Wachstumsfaschisten. Wenn eine Bevölkerung schrumpft, dann geht das auf natürlichem Wege nur über ein verändertes Verhältnis zwischen Jungen und Alten. Wenn eine Bevölkerung wieder wächst, dann dreht sich das wieder um. 1975 lebten in Österreich ca. 7,3 Millionen Menschen. Dieser Wert ist genau so berechtigt wie 3,5 oder 9 Millionen, wobei es wohl eine Art oberer Schranke geben wird bei der das Land die Menge an Menschen nicht mehr trägt. Klar kann man schon noch weiter wachsen, jedoch muss man da anderen dann etwas wegnehmen. Dies funktioniert dann via Krieg oder ähnlichen Unterwerfungsmethoden. Seit 1975 hat Österreich ein negatives autochtones Bevölkerungswachstum von ca. 1,4 Kindern/Frau. Bald sind in Österreich 9 Millionen Menschen beheimatet oder halten sich hier auf. Über den Daumen sind das ca. 2 Millionen oder mehr, die von irgendwoher gekommen sein müssen. Klarer Weise freut sich die Wirtschaft darüber, da mehr Menschen automatisch ein Wachstum per se verspricht. Ein endloses Bevölkerungswachstum ist nicht schlau unter der Annahme der Begrenztheit von Ressourcen. Eigentlich braucht man nur mehr Menschen wenn man viele Soldaten braucht - schlag nach beim Mutterorden. Die Überalterung der Gesellschaft könnte man auch anders sehen: Die Österreicher seit den Babyboomern haben sich entschieden den chinesischen Weg der Einkindpolitik aufzugreifen um aus dem permanenten Wachstumszwang herauszukommen. Dadurch stieg des Vermögen/pro Kopf. Dies hat wiederum Mensch aus Ländern mit einer Bevölkerungsexplosion (mit allen dazugehörigen negativen Aspekten wie Krieg, Umweltzerstörung, Resourcenmangel) dazu bewogen sich als Auswanderungs- oder Fluchtziel ein Land zu wählen das eben sein Bevöklerungswachstum im Griff hatte. Dadurch wächst aber die Bevölkerung im Zuwanderungsland nichtorganisch - mit all den o.a. negativen Aspekten. Und ganz ehrlich: den angeblichen Fachkräftemangel durch Zuzug von 70.000 Menschen/Jahr die der Sprache nicht mächtig sind, die eine andere Schrift haben und die sicherlich auch einen Prozentsatz an Menschen mit einer impliziten Hacklerregelung mitbringen, zu lösen ist als ob man die Donau zur Bewässerung einer Kleingartensiedlung umleiten würde. 

Jedenfalls EU-Propaganda-Stellen, Lobbyinstitute mit Gefälligkeitsgutachten sind weder der Weg um EU-Aversionen umzuargumentieren oder Menschen im Verteilungskampf (auch solche gibt es in Österreich) ihre Ängste zu nehmen. Das alles entsolidarisiert jede Gemeinschaft. Wenn TTIP durchgedrückt wird, ist die EU tot - und die EU-Bürger müssen den Dreck der Nahrungsmittelindustrie (Profitmaximierer mit Ausgangsprodukten, die aktuell maximal schädigungsfrei sein sollen) fressen, weil die letzten Lebensmittelproduzenten (Bauern) dem Profitstreben der Industriekonzerne zum Opfer gefallen sind. Unser Staatswappen hat Hammer und Sichel - der nächste Schmäh: Seit Jahren wird gegen Arbeiter (Produzenten) und Bauern spekuliert und gemobb-lobbt was das Zeug hält. Die nächste Änderung nach der Hymne: Weiblicher Staatswappenadler mit Ärmelschonern, der schaut was die USA/Konzernlobbys von ihr wollen und die jeden drüberläßt, wenn er wirtschaftlich potent ist - weil wir brauchen ja wieder Wachstum.

DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 02.09.2015
Unterhemens- und Organisationsberater

PS: In der schönen neuen Welt der virtuellen Medien glauben alle, dass die gepostete Mainstreamaufregung die Meinung des Volkes ist. Wartet nur bis ihr die Auszählungen der nächsten Wahl seht. BM Häupl macht es eh schon vor: Das blaue Wien....