Posts mit dem Label Schulpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schulpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19 Oktober 2016

Den Lerner lehren

https://www.facebook.com/matthias.strolz/photos/a.207477356057923.41750.201760779962914/805922849546701/?type=3

Herr Strolz, wollen Sie wirklich mehr Privatschulen, da Österreich bei den Staatsausgaben für Bildung weiter vorne liegt!? Gehaltserhöhungen für Lehrer? (Wäre der gewohnte Weg Bildungsausgaben zu Steigern) Nennen wir Kindergärten einfach Vorschule und schon sind sie in der Statistik auch drin. Das Problem des österreichischen Bildungswesens heißt Migration. Mehr Geld lässt die Kinder der Zuwanderer auch nicht schneller und besser die Unterrichtssprache erlernen. Bei 50% Schüleranteil von Zuwandererkindern in Wien (z.B.) leistet unser Schulsystem vielleicht eine unglaublich gute Ausbildung und wir sehen das gar nicht? Schulpolitik die mit der Methode "Mehr Geld für den Lehrer macht die Kinder lernfreudiger" ist endenwollend sinnvoll. Genauso sinnvoll wäre es eine Senkung des BIP zu fordern (was ja auch sofort die relativen Bildungsausgaben steigern würde). Oder man zahlt den unter privilegierten Menschen eine Uniausbildung, wenn sie ein paar Jahre im Ausland Krieg führen so wie in den USA - dann geht der Sold indirekt in Bildungsausgaben über (wenn der Student nicht vorher fällt oder entscheidender Körperteile beraubt wird) Man stelle sich vor wir hätten lauter Bürger die so gebildet wären, dass sie sich nicht durch ein paar fragwürdige "Expertenaussagen" und lustig-kreative Statistiken davon abhalten ließen ihre Meinung zu vertreten. Man würde sich mit dem Regieren dieser Menschen viel schwerer tun.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 19.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Oktober 2016

Mehr vom Gleichen ist viel zu wenig



Motte Allerechtevorbehalten Also Herr Strolz so schaut es eben aus, wenn man keine Visionen hat sondern nur noch "mehr vom Gleichen"-Erhaltungspolitik macht. Es hilft aber gar nichts, wenn die Opposition sich nur in der Kritik dieses Vorgehens ergeht und selbst entweder auf Retro-Konzepte abstellt oder, so wie die NEOS nur noch neo-liberaler auf den "am meisten vom Gleichen"- Turbo setzt. Und dann die naive Hurra-Zustimmung zu der 2000 seitigen CETA-Mogelpackung als visionäre Lösung aller Systemprobleme zu bejubeln ist nicht wirklich vertrauensstiftend. Sie fordern also eine gemischte Kommission, die, in der Folge vollkommen unbeeinflusst von irgendwelchen demokratischen Prozessen die Bestimmungen dieses Vertragswerkes mit völkerrechtlicher Bindung der Einzelstaaten nach Belieben verändern kann? Sie fordern also, dass Investoren (zum Beispiel in Goldschürfrechte in Rumänien) von den Bürgern 5 Milliarden Euro Schadensersatz über diese Investorschutzsondergerichte zugesprochen bekommen, weil die Rumänen die Grenzwerte für Zyanid im Grundwasser angehoben haben (Zyanid braucht man um halbwegs kostengünstig Gold herauszuwaschen) und diese Prozesse über Investorschutzprozessfinanzierunges-Fond-Produkte aggressiv finanziert werden, was zu einer inflationären und finanziell immer aufwendigeren Problemstellung vor allem für ärmere und verschuldete Staaten wird. Es wirkt eigentlich nicht danach, dass sie eine wirkliche Vision vertreten sondern, im Gegensatz zur ÖVP nur noch fokussierter neoliberale Wirtschaftsinteressen vertreten. Ich sehe das eine verschenkte Gelegenheit, da sich die Zeichen mehren, dass es wirklich 5 vor 12 ist für einen ganz neuen Ansatz - einen visionären Ansatz von Wirtschaften, Leben und Machtausübung zu entwickeln. 0:0 oder 5:0 oder 5:5 ist hier egal, die Frage ist ob wir nicht ein ganz anderes Spiel spielen oder wenigstens die Spielregeln grundlegend ändern sollten?! Mehr vom Gleichen ist viel zu wenig!

13 Juni 2016

Papas Stapos



Motte Allerechtevorbehalten Was die Quoten-Papas des allgegenwärtigen Patriachats sollen sich auch noch feiern lassen - Söhne-Töchter, das schlagt ja der Fraugida den Boden des Fasses ins Gesicht .-) Überhaupt gehört das Wort Papa, da sonst die Kinder nicht lernen, dass es auch weibliche Elternteile gibt. Vielleicht PaMa oder MaPa oder so. Vielleicht sollte man den Vatertag auch als Gedenktag für alle Väter erklären, die durch staatliche Organisationen von ihren Kindern getrennt wurden und nichts zum Vatertag bekommen außer Stinkefingerbescheide dieser Institutionen! Oder wir sollten den Vatertag bescheidkonformer als Erzeugertag (männlich) umtitulieren und die Feierlichkeiten den netten Damen der österreichischen Jugendämter und -innen überlassen. Die haben den Leitspruch entwickelt: Vater werden ist nich schwer, aber Vater SEIN wir sind dagegen sehr. Diese Damen setzen eher auf die sittliche und moralische Stärke von Sugar-Daddys um hier für staatliche Ordnung zu sorgen. In Österreich bestimmen schon noch die Ämter wer die Söhne_Töchter schustern darf. Soweit kommt es noch, Papa. Guten Tag. Da könnte ja jeder kommen. Aber da kann man halt dann nichts machen als JA, den Papa kann man verhindern - gegen Sugar-Daddys hat man kein Durchgriffsrecht, da kann man dann nichts machen außer dem Papa die Mahnung schicken, wenn er den Sugar-Daddy nicht auch noch finanzieren will.
 
DI Mathias Gruböck                                                  Baden, 13.06.2016
Organisations- und Unternehmensberater

07 Mai 2016

Mehr Lehrer = mehr Bildung?




Motte Allerechtevorbehalten Für Problemschulen oder Schulprobleme? - Heißt ja nichts anderes, als, dass dort mehr Lehrer angestellt werden. Vielleicht schafft man einfach einmal einen neuen Zugang. Prämien für die Lehrer abhängig von der Qualifikationsquote ihrer Schüler - z.B! Der Lehrer der mehr Kinder auf ein höheres Niveau heben kann, bekommt ob seiner Leistung auch mehr Geld. Dafür bekommen die Lehrer die organisatorischen Rahmenbedingungen (von einem autonomen Manager-Direktor) um ihre Fähigkeiten voll umzusetzen. Vielleicht einmal der Ansatz, dass nicht derjenige Lehrer mit dem richtigen Parteibuch die besseren(bezahlten) Jobs bekommt, sondern derjenige der mehr für die Ausbildung von Kindern leistet. Da braucht es dann auch keine "Bezirksschulinspektoren-Pseudoqualtitässicherer" mit Sitz im Landesparlament oder gar Bundesrat. Stell dir vor, wir hätten schon ganz tolle Lehrer und die könnten ganz von selbst derart super unterrichten, dass ein signifikanter Hub in der Bildung gegeben wäre - wenn man sie nur ließe? Eine Entideologisierung der Blldung würde hinreichend Ressourcen freisetzen um die qualitative Leistung des Schulsystem zu heben. Oder immer mehr vom Gleichen.

DI Mathias Gruböck                                                Nondorf, 07.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


20 April 2016

Nur sieben Prozent





Motte Allerechtevorbehalten Wie wertet man die Bildung der Eltern aus? Wie schaut es mit Stiefeltern oder Patchwork aus? Bei "Akademikereltern" machen mehr als die Hälfte der Kinder einen Bildungsabstieg. (fast 3 % nur Pflichtschulabschluss) wohingegen über 75% mit "Pflichtschuleltern" einen Bildungsaufstieg erzielen. Den größten Einfluss auf Bildungsentwicklung hat offenbar die gesprochene Umgangssprache. Zusätzlich sind Analysen von statistischen Befragungen mit einem Bildungsideal einer 100% Akademikerquote einer Gesellschaft mehr als polemisch. Alleine die angegebenen Daten widerlegen, wie immer fragwürdig, die, anscheinend weltanschauliche Privatmeinung des Herrn Redakteur Wolf, die (Aus)Bildung der Eltern wird signifikant nicht weitervererbt. Dies ansteigend mit steigendem Bildungsniveau der Eltern.

"Nur" sieben Prozent der ehemaligen Kinder (heute 25-44 jährigen - die also in den 70er bis den 90er-Jahren in die (Pflicht-)Schule gingen) mit Eltern die (beide?) "nur" Pflichtschulabschlüsse hatten (oder sind es nur die staatlich geförderten alleinerziehenden Mütter - oder die 50%-60% Scheidungskinder?) haben einen akademischen Abschluss geschafft! Wenn man dieser Zahl von 7% eine damalige Akademikerquote in Österreich von ungefähr 8% der Bevölkerung entgegenhält, dann ist das faste ein Gütesiegel für die Schulausbildung und Chancengleichheit. Es würde bedeuten, dass ein akademischer Abschluss unabhängig von der sozialen Herkunft fast gleichwahrscheinlich ist (war)! Bravo Österreich - bravo österreichisches Schulsystem!

Jetzt gibt es aber neue Benchmarks für die Akademikerquote im Ländervergleich. Grundkonzept ist: Akademiker verdienen mehr Geld als alle anderen. Geld macht glücklich. Alle sollen glücklich sein = alle sollen Akademiker werden. Sogesehen löste das (offenbar erfolgreiche) Schulsystem zwei exogene Problemstellungen nicht mehr: Die Anhebung der Akademikerquote jenseits der eingeschwungenen Werte und die Integration von, vor allem sprachlich anders sozialisierten Kindern. Gemessen an diesen beiden Werten versagt ein, an sich über die Jahre nicht unerfolgreiches Schulsystem. 

Die Sandkastenlösungsansätze der Verantwortungsträger hierfür: Jede Kindergartenschule wird zu einem Hochschulabschluss aufgewertet und alle in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigen zu lassen. Dies ist Schulpolitik für die Statistik - dann muss man nur noch die Statistiken so hindeichseln, dass man seinen eigenen Bildungserfolg bejubeln kann. Bildungspolitik für Papierdrescher - das hat NICHTS mit Wissensgesellschaft zu tun, das ist virtuelle Politik zum Quadrat. Des Kaisers neue Kleider für die geistigen Nackerbatzeln der Zukunft. 

Die Folge aus diesem Herumfuhrwerken: Ein Zweiklassenschulsystem so wie in anderen Bereichen auch (Medizin, Justiz usw.) Die Amerikanisierung der Ausbildung - ob dann auch immer noch 7 Prozent den Bildungsaufstieg ganz nach oben schaffen werden?

DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater 


Armin Wolf
Armin Wolf Die Aussage, die Bildung der Eltern werde "nicht signifikant weitervererbt" ist angesichts der Daten kühn. Und ein "Bildungsaufstieg" ist bei Akademikerkindern eher schwierig, deshalb haben Sie recht: es gibt in Familien von Pflichtschulabsolventen tatsächlich mehr Bildungsaufsteiger als in Akademikerfamilien. (Das stellt jetzt natürlich alles in Frage...)
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Was genau wird da vererbt, wenn die Mutter AHS-Absolventin und der Vater Akademiker ist? Oder der Vater ist BHS-Absolvent und die Mutter hat die Pflichtschule absolviert? Wer hat dann was vererbt? Was wurde vererbt wenn in einem Doppelakademikerhaushalt ein Kind auch wieder Akademiker geworden ist und das andere Kind die Pflichtschule absolviert hat.Was wahrscheinlich signifikant über die Jahrhunderte ist, ist, dass elterliche Berufsbilder prägen. Jeder der ein mehrjäjriges Studium absolviert benötigt klare Berufsbilder um sich für den oft frustrierenden Studienalltag hinreichend zu motivieren. Vererbungslehre hat damit nichts zu tun. Mit Bildungsprägung wäre hier wohl stimmiger. Danke jedenfalls für die prompte Replik.

17 März 2016

Die Leitminderheitskultur


Schuldirektorinnen, die sich bei einem 98%igen Schüleranteil mit nichtdeutscher Muttersprache für mehr Unterstützung in der Spracherziehung einsetzen wird vom Unterrichtsministerium maximal ein Stinkefingermaulkorbbrief anstatt Hilfe geschickt. Die Frau Ministerin turnt inzwischen in New York in Frauenverteidigungsthemen herum.

Man vernimmt, dass die Kinder mit 6 Jahren in die Schule kommen, ohne richtig Deutsch zu können. Sie sind großteils aber bereits schon in Österreich geboren, haben aber bis dahin keinen Zugang zu der Mehrheits(?)-Kultur gefunden. Auch nicht zur Sprache. Das ist wahrscheinlich ein Viertel der Kinder. Ein anderes Viertel kann vielleicht doch halbwegs Deutsch. Deutsch! - wenn man sich heutzutage das Deutsch der Kinder in österreichischen Schulen anhört, dann ist es Berlin-Synchron-Deutsch oder bestenfalls Göthe-Instituts-Deutsch. Österreichisch – Fehlanzeige. Das ist die Hälfte der Kinder deren Mutter eine andere Sprache als Deutsch hat. Es geht aber noch weiter. Ein Gutteil der „österreichischen“ Kinder sprechen heutzutage ein „Hochdeutsch“, dass sich idiomatisch nördlicher als Hannover ansiedeln lässt. Das kommt sicherlich von einem Medienkonsum der „österreichische Dialekte“ meist mit Untertiteln versieht. Das sind wohl noch die 25% die sich in einer Art österreichischen Leitkultur wiederfinden. Dann gibt es noch ein Viertel, dass sich schon fast grundsätzlich der englischsprachigen Leitkultur angepasst haben. Das geht von sprachlichem Kauderwelsch über sittliche Normen, die zusehends durch US-TV-Serien geprägt werden, bis hin zu einer Akzeptanz der Minderwertigkeit der „eigenen“ kulturellen und gesellschaftlichen Konzepte. Also, in der Vergangenheit gibt es soetwas wie ein Reservat der „Mozart-Kugel-Lipizaner-Sängerknaben“ aber alles was nicht durch einen, vielleicht sogar vollkommen sinnentleerten Anglizismus beschrieben wird ist altbacken und maximal „retro“. Das geht sogar schon so weit, dass Serientiteln wie Motive automatisch auf Englisch ausgesprochen werden und anscheinend die Meisten keine Idee davon haben, dass es durchaus auch ein deutsches Wort mit exakt der gleichen Bedeutung gibt. Es grenzt ja heutzutage schon fast an Wiederbetätigung wenn man die Frage äußern würde warum David in Zusammenhang mit einem österreichischen Nationalspieler automatisch als Dävid ausgesprochen wird. Vielleicht weil Tiroler Landeshauptleute mit Dävid auf Grund seiner Hautfarbe auch gleich Englisch parlieren.

Es ist wirklich fraglich inwieweit wir jemanden noch integrieren können, wenn wir selbst unsere Kultur innerhalb einer Generation zumindest sprachlich aufgeben. Wenn heute morgen ein Junge ein leckeres Backon-Wrap verspeist, dann verkommt eine österreichische kulturelle Identität alsbald zu einer Ecke im Kulturdisneyland. (Hier selbst kontrollieren – wer hat jetzt Land und wer hat länd gelesen?)

Alle sind per Du und tragen keine Krawatten mehr. Weil die hippen US-Startups das so vorleben. Klar sind das nur Konventionen, wozu brauchen wir die? Weg damit! Konventionen stören meistens die Einführung von neuen Regeln. Wer die Regeln vorgibt hat die Macht, da er das Spiel bestimmt. Das ist so und wird auch so bleiben. Österreichisch war ganz nett – ich war noch ein Bub, damals. Hatte auch noch eine Lederhose im wirklichen Alltagsbetrieb im Einsatz. Damals rockte noch Heinz Conrads FS1. Jetzt ist die Persiflage der amerikanischen Unterklasse à la Simpsons ein Quotenhit, jeder kennt sich mit den Finessen von US-Gerichtsverfahren mehr aus als mit eigenen juristischen Abläufen und seit neuesten verstehen wir auch Börgerkulinarik und Ghettokultur als Leitkultur. Die Leitkultur in Österreich ist wahrscheinlich durch eine qualifizierte Mehrheit geprägt, die nach der Maxime, alles besser als die österreichisch-deutsche Gegenwartskultur, agiert.

Servus Bub, hau di über die Häuser, österreichisch ist drittklassig. Die Leitkaskade: US-D-Ö.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 17.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

17 Februar 2016

Leistungsdruck

http://debatte.orf.at/stories/1767464/forum

Die Frage ist immer, welches Problem mit einer Reform gelöst werden soll? Von unglaublichen Leistungsdruck ist da die Rede. Jetzt kann schon sein, dass sich die 1-3. Klasse Volksschule seit meiner Zeit zu einer Art vorgezogenen Uni entwickelt hat und hier Kleinkinder rund um die Uhr büffeln müssen, dass sie gerade mal nicht sitzenbleiben. Wenn dem so ist, dann sollte man den Lehrstoff und die gestiegenen Anforderungen in der Volksschule hinterfragen - weil sonst wäre das das gleiche Prinzip wie bei den Flüchtlingen, das Problem einfach weiterzuschieben. Nachdem ich aber davon ausgehe, dass die Anforderungen an 4 Jahre Volksschule nach wie vor Lesen, Schreiben und Rechnen als Basiskulturtechnik zu lernen sind, ist es schwer zu verstehen wo plötzlich der Leistungsdruck hergekommen ist!? Also vor 40-50 Jahren sind meines Wissens nach wirklich nur Schüler sitzen geblieben, die es einfach nicht geschafft haben. Klar ist es ein zusätzlicher Stress für die neuen Schüler, wenn sie der Unterrichtssprache nicht mächtig sind, nur hilft es auch nichts wenn man einfach alle bis zum Studienabschluss durchschleust. Oder schon, die diversen Bildungsstatistiken werden besser, endlich hätten wir die gleiche Akademikerquote wie Südkorea. (Dass der Herr Dr. Taxifahrer kaum richtig Deutsch sprechen kann ist der Statistik vollkommen egal - und PISA stellt auch vollkommen richtig fest, dass Sitzenbleiben die größte Schranke für Bildungsaufstieg ist (offener Mund - Stauenen über derartige Analysefähigkeiten)) Das wirkt mir eher wie eine klassische Beamtenstrategie - möglichst lange wegschauen können um dann in der 4. die Kinder mit einem netten Abschlusszeugnis in die geplante Gesamtschule zu entlassen. Dort bekommen die armen Kinder dann noch mehr Stress, da sie ja nicht lesen und schreiben oder rechnen können (sonst würden sie ja auch bei einem Notenssystem keine Probleme haben und auch nicht sitzen bleiben). Wichtig ist dann für die Gesamtschule keine Pisastudien mehr zu machen, das stresst die Bildungspolitiker und Lehrer wieder zu sehr. Am Besten auch noch die nächsten 4 Schulstufen keine Noten, weil eben Stress. Echte Bildungsreform ist doch jeden Lehrer zu einem Master (A-Beamten) zu machen - und dann den Kindergarten um 4 Jahre zu verlängern. Echt cool und stressfrei - chill out mann swag voll fett... sogar unser Herr Bundeskanzler und Regierungschef hat es trotz des Notenzwanges und der permanenten Drohung sitzen zu bleiben bis zum Interneteintrags eines Jus-Studiums gebracht. Wie toll wären seine Bildungschancen ohne diese Stressfaktoren gewesen? Oder für unsere Frau Innenministerin. Komplexe Berechnungen einfach ohne Notendruck anstellen zu können. Obergrenze ist 1.168.000 Migranten/mittelbare Flüchtlinge (oder Erdogans EU-Daumenschraube) - 37.500= 1.130.500. Hat die Frau Innenministerin die größte mathematisch-politische Fragestellung der Deutschen schnell an der Tafel für die gelöst. Die Deutschen sind wirklich tapfer: fast 3% Bevölkerungswachstum in zwei Jahren - das ist sportlich. Können natürlich auch mehr werden - die Deutschen wollen ja keine Obergrenze (Jemeniten haben auch Menschenrechte - oder?)

DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 17.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater