13 November 2013

Bis ins Grab schweigen


Kurz vor seinem geplanten Rückkehr zum GCHQ im September 2010 und nach seiner Rückkunft aus den USA wird Gareth ermordet aufgefunden. Verpackt und abgesperrt in einem Rucksack in einem Badezimmer. Der Rucksack der Firma North Face war rot.


[Foto entfernt]

Der gute Gareth war ein begnadeter Mathematiker. Mathematik basiert auf Axiomen. Es wurden 400 Versuche unternommen sich selbst in diesem Rucksack reinzuzwängen und diesen dann zu verschließen. 0 (Null) Mal gelang dieses Ansinnen. Bei einer Versuchswiederholung von 400 eine 100% Versagen im angeblich einzig möglichen „Unfallhergang“ - also ein Bondagebesessener  schließt sich selbst in diesem Rucksack ein und stirbt dann an einer Todesursache, die bis jetzt nicht geklärt werden konnte – ergibt so etwas wie eine sehr wahrscheinliche Grundannahme oder Axiom: Der gute Gareth konnte sich nicht selbst in diesen Rucksack befördert haben. Nebenbei wurden die Bondagegerüchte gezielt gestreut, da Computereinträge eines Geheimdienst-Systemspezialisten sicherlich von jedem einsehbar sind. Nebenbei befand sich der hochintelligente Gareth in einem Umfeld wo er sicherlich im Internet seinen sexuellen Vorlieben freien Raum gegeben hat, da er noch nie davon ausging, dass seine, ihn anscheinend mobbenden Kollegen bestimmt nicht ganz genau mitloggen würden.
Ein kleines Problem bringt dieses Axiom aber mit sich. Da muss es noch jemand anderen gegeben haben, der Gareth behilflich war, in den Rucksack zu kommen.

In welcher Beziehung stand Gareth zu diesem ominösen Menschen – es können natürlich auch mehrere gewesen sein. Wie müsste eine Beziehung eines sehr begabten Mathematikers gewesen sein, dass er sich nackt in seinem Badezimmer in einen Rucksack einsperren lässt, wenn er denn noch bei Sinnen war. Bewusstlos ist ja bekanntlich der Muskeltonus eines austrainierten Radfahrers (so wie sein damaliger Chef) nicht zu hinderlich beim Einpacken des Körpers. Jedenfalls lassen sich sehr wenige positive Emotionen eines derart beteiligten Zweiten (+n) gegenüber Gareth ableiten. Was hätte ein sehr wahrscheinlicher Zweiter davon, sich hier abzuplagen, dann alles sorgsam abzuwischen und zu verschwinden um Gareth in seiner misslichen Lage zu belassen? Wäre Gareth einverstanden gewesen mit dem Vorgehen, dann hätte eine massive Vertrauensbeziehung zwischen den beiden bestehen müssen.

Die Art und Weise deuten auf eine intelligente, kalte Wut des Täters hin. Trotz allem eher eine Beziehungstat, darauf deutet das sehr symbolbehaftete Setting hin. Nahezu inszeniert wirkt das ganze – so eine Art Message an jemanden Dritten. Durch das Wegsperren/Wegpacken wird Gareth auch für andere nicht erreichbar. Auf kleinsten Raum zusammengepackt könnte auch einen Versuch darstellen seine „Größe“ oder „Wichtigkeit“ für den Täter zu verkleinern.

Passionierter Radfahrer – so wie der Chef vom SIS, Sawers. Wie wäre es mit der gefährlichsten Emotion des Menschen: Eifersucht? Oder ein Wissen soll nicht den Bereich verlassen. Ganz simple Annahme: Sex and Spy. Der Chef ist viel bei der Arbeit – und kümmert sich um die weithin bekannte Männer anziehende Mitarbeiterin. Noch dazu wo englische Dienste nach wie vor ein sehr markantes Profil der Mitarbeiter besitzt: Weiß und männlich. Und sexistische Übergriffe (sowohl homo- wie auch heterosexueller Art) kennt man ja aus den verschiedensten militärisch-dienstlichen Bereichen (USSS, US Army)

Noch nicht so schlimm, da bei der Arbeit (speziell auf Dienstreisen) einfach die physische und zeitliche Möglichkeit für ein intimes Verhältnis gegeben ist. Und Gelegenheit macht ja bekanntlich Diebe. Bei dem Umfeld in dem sich die Kollegen von Gareth aufhalten ist eine Geheimhaltung über eine sexuelle Beziehung ein Kinderspiel. Die gehörnte Ehefrau des Chefs rächt sich auf ihre Art und Weise. Sie veröffentlicht ein paar halbnackte Fotos ihres fremdgehenden Mannes, was ihm in der Branche etwas sehr in Bedrängnis bringt. Aber auch das kann man sicherlich managen. Eines ist jedoch sicher. Niemand mag die Bettgenossin des Chefs. Das ist ein zu direkter Zugang zum Chef, der die Neider und Wadlbeißer auf den Plan ruft. Wie der Zufall so spielt, tauchen plötzlich Gerüchte auf, dass die Mitarbeiterin noch wo ganz anders mitarbeitet. Und bald lassen sich die Gerüchte gar nicht mehr eindämmen. Wie man beim ehemaligen Chef des CIA lernen konnte, kann so eine Weibergschicht einem gestandenen Militär oder Geheimdienstler am schnellsten das Genick brechen. Da muss dann gar nichts mehr nachgewiesen werden, da reichen schon die Möglichkeiten (und ein paar Mails) um eine hochrangige Sicherheitslücke zu werden. Das macht auch jeden noch so mächtigen Chef von jedem Geheimdienst ganz unlocker, wenn seine Bettgenossin oder seine Dienstreisenzeitvertreib möglicherweise auch noch andere Auftraggeber hat. Jedenfalls würde jeder Chef jetzt gut daran tun, die Bettgenossin möglichst schnell ans andere Ende der Welt zu verfrachten – aus den Augen aus dem Kreuzfeuer - eigenen Arsch gerettet. Soweit einfacher Plott.

Teure Frauenkleider wurden in der Wohnung von Gareth gefunden – was jetzt? Schwul, oder Bondage oder Transe? (Darin hat man wohl auch keine DNA gefunden?) Oder vielleicht doch einfach eine Freundin? Vielleicht sogar die gleiche auf die der Chef spitz war? Da wäre das Abpacken des Nebenbuhlers doch ein sehr schönes Zeichen an die Ex-Freundin sich möglichst zurückzuhalten, um nicht auch in einem Packerl aufzuwachen/einzuschlafen. So ein symbolischer Akt versendet sich ganz von alleine via Medien in den letzten Winkel dieses Erdballs. Sagen wir, dem guten Chef sind etwas die Hände gebunden bezüglich der Mitarbeiterin, da sie da wieder einmal ein Kind bekommen hat. Soweit geht die Unmoral des Chefs dann auch nicht, seine Mutter irgendwo im Meer versenken zu lassen. Weil was passiert da mit den Kindern, die er soooo lieb hatte? Die müsste man auch alle beseitigen – das wird dann doch schon eher so eine Art Massenmordnummer und geht sich nicht einmal mit den heutigen Terrorismusgesetzen aus.

Irgendwo endet sogar die Macht unseres Kinderliebhaber-Chefs. Ohhh – die sind doch auch herzallerliebst diese kleinen Mädchen. Very Vanny. Aber wechselwütige Nebenbuhler und präsumtive snowdenartige Aufdecker aus den eigenen Reihen packt man doch besser in die Kiste. Sicher geht da irgendein Terrorvorwurf durch, er erschreckt den Chef! Was für ein Terrorist!

Und eine, vor Schwachsinnigkeiten triefende Untersuchung, bei der die Polizei offenbar derart behindert wird, dass der Untersuchungsleiter die Flucht nach vorne antritt und als Untersuchungsergebnis das Unwahrscheinlichste verlautbart: Er hat sich alleine in einen Rucksack gesperrt, abgeschlossen und vergessen den Schlüssel parat zu halten und ist dann an einem Unfall an irgendwas, was man nicht genau feststellen kann gestorben. Noch dazu hat er selbst darauf aufgepasst, keinerlei DNA-Spuren zu hinterlassen, da dem austrainierten Radfahrer der 80x40x30 Rucksack offenbar so teuer war, dass er den Zipverschluss nicht zerstören wollte. Die Kollegen in der Firma warten auch schön eine Woche, damit die Videokamera beim Eingang zu dem Security-Save-House (?) sicher keine zweckdienlichen Bilder gespeichert hat. Mei sixst nix? Und eine ganz wichtige Geschichte ist: Tote können nicht reden.

Eigentlich stimmt so viel nicht an der Geschichte, dass man sich überlegen muss, warum die gerade jetzt wieder aufgewärmt wird. Es wirkt jedenfalls ob da irgendeine Wahrheit ans Tageslicht will, auch wenn sie sehr gut abgepackt und weggesperrt wurde.

DI Mathias Gruböck Seminyak, 14.11.2013
Unternehmens- und Organisationsberater

08 November 2013

Alles was wir tun ist gesetzeskonform!


Es ist sicherlich so, dass englische Beamte, genau so wie alle anderen Beamten weltweit es schaffen ihre Handlungen durch Gesetze und Regeln zu unterlegen. Auf der anderen Seite ist auch ganz sicher, dass alles was technisch möglich ist gemacht wird. Die Freunde vom NSA und vom GCHQ haben sich natürlich all diese monströsen Anlagen und Megasysteme hingepflanzt um damit ein, zwei suspekte Personen zu überwachen. Nein sicherlich nicht. Es geht eher darum, die Weichheiten und Ungenauigkeiten im Gesetz kreativ so zu nutzen, dass alles gesetzlich gedeckt ist. Für die vielfältigen neuen Technologien und Methoden gibt es noch keine passenden Gesetzespassagen wie mit ihnen umgegangen werden muss oder kann. Zudem kommen mannigfaltige Verschränkungen zwischen privatwirtschaftlichen und offiziellen Strukturen die jeweils anderen Gesetzeslagen unterliegen. Ist es gesetzeskonform, wenn eine Privatfirma Daten analysiert, zu denen sie zuvor von einem offiziellen Auftraggeber Zugang bekommen hat um dann die Ergebnisse und Auswertungsdaten wieder an eine andere offizielle Instanz, möglicher weise sogar in einem anderen Rechtssystem, weiterzuliefern? Wurde da schon irgendwas ausjudiziert? Nein sicher nicht. Als Rechtsgrundlage reicht den Herrn offenbar der Auftrag eines Ministers, da Minister ja durch Volkswahl keine gesetzeswidrigen Aufträge erteilen können. Bis hierher ist es noch ein breites Feld über das ein politischer Diskurs geführt werden muss, ob alles was irgendwie „geht“ auch gemacht werden soll und darf.

Jetzt kommt aber noch der Untergriff. Überwachung (also die angeblich nicht fächendeckende) verhindert Terroranschläge. Seit der Überwachung habe es keine Terroranschläge mehr gegeben. Aha – das ist aber die absolute argumentative Trickkiste. Eine Verknüpfung von Überwachung und Tatbegehungen ist schwer fragwürdig. Noch fragwürdiger ist, dass der Herr Snowden den Terroristen hilft? Wenn einem Terroristen bisher nicht klar war, dass er möglichst Handy und Mail bei der Abstimmung seiner Anschlagspläne vermeiden sollte und tunlichst nicht im Facebook zum nächsten „Bombenbastelmeeting“ einladen sollte, dann müsste man ihn eher in die Kategorie Lachnummer anstatt Schrecknummer einordnen. Wenn wirklich ein Terroranschlag beim herumfiltern im Internet auffliegt, dann war der so stümperlich, dass er keiner weiteren Beachtung wert ist. Jedem Leser von Spionageromanen wird eine Vielzahl von Möglichkeiten der Überwachung und des kreativen Umgangs damit dargelegt. Was die nicht leugenbare Nachweisführung durch Edward Snowden, dass eine Menge Dinge unter dem Mäntelchen der Terrorbekämpfung gemacht werden, die so gar nichts mit dem Aufdecken irgendwelcher Komplotte zu tun haben, den Terroristen jetzt genau hilft, ist nicht ganz verständlich. Ganz schwaches Argument oder der Ansatz zum Zurückschlagen – Terrorismushelfer = so gut wie ein Terrorist - und schon ist man vogelfrei. Wieder so ein schöne „gesetzlich gedeckte“ Konstruktion, die es wohl auch erlauben würde, den Herrn Snowden mittels einer Drohne, einer Autobome oder einem Poloniumcocktail aus dem Leben zu befördern.

Herr Sawers und Herr Lobban das ist ja genau die Sache die alle so aufregt: Dieses System der Überwachung hat sich eine rechtlich gedeckte Möglichkeit geschaffen Verfassungs- und Menschenrechte auszuhebeln. Das ist das Thema. Wo ist die Statistik über die Menge der Menschen die sie vollkommen fälschlich irgendwelcher Gefährdungen bezichtigt haben? Wieviele „falsche“ Treffer haben sie in Relation zu echten Treffern? Was ist mit dem Leben der „falschen“ Treffer passiert? Wie können sie diesen Menschen erzählen, dass sie das auch noch mit Recht getan haben. Wieviele Leben darf man runieren um irgendeine potentielle Gefahr abzuwehren? Indem ihre Organisationen und Schwesterorganisationen in den persönlichen Daten der Menschen herumsieben, greifen sie in das Leben dieser Menschen ein. Und das auf vielerlei verschiedene Arten. Psychologisch, soziologisch, wirtschaftlich, gruppendynamisch und manchmal wohl auch physisch. Die großen Schleppnetze unserer technologischen Fischtrawler fischen riesige Bereiche des Meeres ab. Gleichzeitig ruinieren sie auch undifferenziert auf die Dauer ganze Ökosysteme. Alles richtig und rechtens – alles hin.


DI Mathias Gruböck Seminyak, 08.11.2013
Unternehmens- und Organisationsberater

12 Juli 2013

Aufruf an Dienstemitarbeiter


An das
Bezirksgericht Baden
Conrad von Hötzendorfplatz 6
2500 Baden GZ: 2P1/09s


Betrifft: Sachverhaltsdarstellung Aufruf an Dienstemitarbeiter und -vertragsbedienstete zur Anzeige der illegalen Eingriffe in das Anwaltsgeheimnis.
Im Zuge der Verfahren Gruböck kamen eine Vielzahl von elektronisch gestützten Kommunikationsmittel zum Einsatz. Hierbei wurde mehrfach die Eingriffnahme und Überwachung dieser Kommunikationsmittel dargelegt. Speziell während meiner, meist beruflichen Auslandsaufenthalte (China, Indonesien, Serbien, Mazedonien, Bulgarien, Mauritius) wurde eine Vielzahl von Eingriffen in das Briefgeheimnis und diverse andere Persönlichkeitsrechte festgehalten. Auf Grund der Langzeitigkeit und der Massivität der Eingriffe sendete ich daher im Mai 2012 aus Bali/Indonesien ein Mail an meinen damaligen rechtlichen Vertreter. Das Routing dieses Mails ging gesichert über australische und auch über US-amerikanische Server. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wurde dieses Mail über britische Server nach Deutschland geroutet wo es dann intern von gmx.de an seinen gmx.at-Domain Mail-Server weitergeleitet wurde um dann dem Web-Server der Domain www.gruboeck.com (Rechtsanwälte Gruböck&Lentschig) zugestellt zu werden.
In dieser Mail fordere ich unmissverständlich abhörende Mitarbeiter von Diensten dazu auf, die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens zur Anzeige zu bringen und die verfassungsmäßigen Rechte von Individuen (z.B.: Verfahrensrechte, Anwaltsgeheimnis) zu Schützen, da diese operativen Kräfte letztendlich zum Schutze der Verfassung angeben tätig zu sein.
Der Botschafter der USA in Österreich William Eacho hat vor kurzem gegenüber der Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bestätigt, dass Informationen und Daten von Österreichern im Rahmen von Prism ausgespäht wurden, die über die Netzsphäre der USA geroutet wurden. Diese Ausspähungen sind zudem in Kooperation mit anderen Partnern (Kanada, Neu Seeland, Australien, Groß Britannien, Israel) getätigt worden, sodass hier zusätzliche Staaten die Verfassungsrechte österreichischer Staatsbürger kompromitiert haben.
Wahrscheinlich wurde meiner Anzeige von Herrn Edward Snowden, geboren am 21. Juni 1983 in Elizabeth City, North Carolina, USA, ehemaliger US-amerikanischer Staatsbürger, ehem. Systemadministrator bei Booz Allen im Auftrag der National Security Agency (Crypto City, Fort Meade, Maryland USA) externer Mitarbeiter des NSA nachgekommen indem er den Bruch verfassungsmäßig garantierter Rechte der Öffentlichkeit bekanntmachte. Dieser Bruch der Gewaltentrennung und des Rechtes auf ein verfassungskonformes Leben wird von mir seit Jahren moniert (vergleiche Antrag auf ein verfassungskonformes Leben vom 31.01.2010 beim BG Baden)
Beweis: PV: Edward Joseph Snowden, geb. 21.Juni 1983, Elizabetz City, North Carolina, USA, staatenlos, arbeitslos seit 10.06.2013, derzeitiger Aufenthalt Flughafen Scheremetjewo-Transit, Moskau, russische Föderation (Sheremetyevo International Airport, Khimki town, Moscow Region, Russia, Post code 141400)
Beweis: Email „Anwaltsgeheimnis“ vom 25. Mai 2012 06:15:39 MESZ aus Bali/Indonesien
Beweis: Email „2013_03_20 Anzeigenunterdrückung“ aus Bali Indonesien an RA DDr. Fries


DI Mathias Gruböck                                                             Seminyak, 12.07.2013
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden

NSA-Spionage bei Österreichern: Ruf nach Konsequenzen

Nachdem US-Botschafter William Eacho gegenüber Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bestätigt hat, dass das umstrittene Datensammelprogramm „Prism“ existiert und auch österreichische Internetnutzer von den Aktivitäten des Geheimdiensts NSA betroffen sein könnten, ist es zu heftiger Kritik seitens der Parteien gekommen.

SPÖ: US-Firmen an EU-Standards binden
SPÖ-Europaabgeordneter Josef Weidenholzer machte in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass „Europa gesetzliche Möglichkeiten hat, sich gegen die Überwachung zu wehren“. Um die Spionageaktionen zu verhindern, müsse der „Anti-Fisa-Artikel“ Nummer 42 wieder eingeführt werden. US-Firmen oder Firmen anderer Länder wären somit an die EU-Datenschutzstandards gebunden, soweit sie EU-Bürgern ihre Dienste anbieten, erklärte Weidenholzer weiter.
Opposition: Abkommen aussetzen, kündigen
Peter Pilz, Sicherheitssprecher der Grünen, forderte in einer ersten Reaktion erneut die Aufkündigung des Polizeidatenabkommens durch die Bundesregierung. Außerdem verlangte Pilz unter anderem die Aufkündigung des SWIFT-Abkommens und des Passagierdatenabkommens zwischen der EU und den USA.
BZÖ-Chef und Klubobmann Josef Bucher forderte, alle Datenaustauschabkommen mit den USA auszusetzen. Team-Stronach-Klubchef Robert Lugar forderte, dass in Österreich die entsprechenden Datenschutzrichtlinien vollzogen werden. Die Initiative für Netzfreiheit forderte in einer Stellungnahme die umgehende Einstellung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich sowie die umgehende Aufhebung der Safe-Harbor-Vereinbarung. (orf.at vom 12.07.2013)

09 Juli 2013

Betreff: Einstellung der Ermittlungen gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer


Von: MG <m.gruboeck@gmx.at>
Datum: 09.07.13 09:53
An: Ursula.Kropiunig@justiz.gv.at
Kopie (CC): wksta.leitung@justiz.gv.at, Eckert Fries Prokopp | Office <Office@efpr.at>
 
Sehr geehrte Frau Dr. Kropuinig,

ich habe am 04.10.2012 eine Sachverhaltsdarstellung in diesem Fall eingegeben, die dem Ermittlungsakt weitergeleitet wurde. Laut Pressemitteilungen schlagen Sie die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer im Prinzip deswegen vor, da in diesem Fall der untersuchten Untreue keinen Schaden der Aktiengesellschaften hervorgerufen worden sei. 

Nach § 153 StGB macht sich der Untreue schuldig „Wer die ihm durch Gesetz,
behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt“.

Eine Untreuehandlung kann in diesem Fall nicht untersucht werden, da weder Herr Faymann noch Herr Dr. Ostermayer eine wie immer geartete Befugnis über das Vermögen der betroffenen Firmen hatte. Herr Faymann hatte die Veranwortung der Verwaltung von Anteilen an einer Aktiengesellschaft - das sind in der Regel Stimmrechte in der Aktionärsversammlung. Welcher Art die in Inanspruchnahme von Vermögen von Aktiengesellschaften durch Herrn Ostermayer war und ist, kann
sicherlich auch nicht als Untreuetatbestand gesehen werden. Weiters waren beide Herren in keiner nachweisbaren Art befugt Verträge mit Dritten (Printmedien - und sei es nur mündlich) im Namen der geschädigten Firmen abzuschließen. Auch die Familie Porsche kann sich nicht einfach Geld und ein paar Porsches aus der Produktion der Porsche AG nehmen und an Dritte weiterverkaufen oder kurz einmal für eine Geburtsanzeige für ein neues Familienmitglied in allen Tageszeitungen der
VW AG die Rechnung schicken.

Dass es bei ungeplanten Geldzahlungen, die vielleicht in einem Budgetrahmen vorgesehen sind, aber speziell in Aktiengesellschaften die negativ bilanzieren, nicht kosten- und zinsfrei fällig gestellt werden können, zu Kostenwirkungen kommt, ist wohl unbestritten. Wenn nun gesellschaftsfremde Personen zu einem spezifischen Zeitpunkt Geldzahlungen an Dritte verursachen, dann entstehen zwangsläufig Finanzierungsbedarfe in einem Unternehmen. Diese ungeplanten Mehrkosten stellen sicherlich einen Schaden für das Unternehmen dar.
 
Die Einlassung, dass es durch die Werbewirksamkeit dieser Inseratenschaltung zu keinem Schadenseintritt gekommen ist, stellt die Frage warum dann eine Werbeprämie in einem Realitätengeschäft, die für den Erfolgsfall vereinbart ist eine Anklage nach §153 StGB durch die Staatsanwaltschaft Wien hervorruft?

Im Prinzip verwirkt sich mit dieser Rechtsauffassung die Staatsanwaltschaft Wien jede weitere Argumentation gegen Schutzgelderpressungen. Können Sie überhaupt eine Anklageerhebung gegen einen amtierenden Bundeskanzler vorschlagen? Wäre das nicht sehr gefährlich für Ihr weiteres
berufliches Fortkommen, würden Sie sich damit in der Generalprokuratur nicht jede Menge an Feinden machen? Abgesehen von Ihrer Weisungsbehörde der Bundesministerin Karl, deren Chef (Regierungschef) Herr Faymann ist? Immerhin hat Herr Ostermayer schon wegen viel weniger, seinen Wünschen Zuwiderhandelnden mit der Vernichtung gedroht. Können Sie nicht nur zwanghaft eine Einstellung beantragen um sich selbst zu schützen?
 
Mit freundlichen Grüßen
DI Mathias Gruböck
Am Flachhard 24
2500 Baden
co/
Jalan Drupadi 6
Seminyak/Bali
Indonesien
 
Digital unterschrieben von Mathias
Gruböck
DN: cn=Mathias Gruböck,
o=OhneNetzwerk, ou=Selbständig,
email=m.gruboeck@gmx.at, c=AT
Datum: 2015.01.01 22:21:36 +01'00'

06 Juli 2013

Angriff auf den Rechtsstaat


Der Staat Österreich gegen den langjährigen BAE-Konsulenten und Toröffner Mensdorff-Pouilly. Ein sehr ungleiches Match. Der Herr Mensdorff bestens vernetzt und verdrahtet mit allen SIGNIT-Wassern gewaschen der sogar das eine oder andere Cyberwarfare-Tool in seinem Portfolio hat und dem das Kürzel GCHQ sicher ganz unbekannt ist.

Ein sehr ungleiches Match liefert er sich bei seinem Prozess wegen Schmiergeldzahlungen im Rahmen seiner BAE-Konsulententätigkeit in Osteuropa mit dem Herrn Staatsanwalt. Da ist zum Einen die nationale Einschränkung der Möglichkeiten des Herrn Staatsanwaltes in einer multinationalen Geschichte, die die Engländer sich schon in einem Gentleman agreement untereinander gesettelt hatten. Und dann ist wohl davon auszugehen, dass die BAE-Seite des Herrn Mensdorff-Pouilly immer wieder gerne die Produkte und geschäftlichen Verbindungen ihrer eigenen Installationen nutzen um das zu machen wozu diese Dinge von Geheimdiensten eingesetzt werden: Den Standpunkt der Gegenseite auszuspähen. Da tut man sich ungemein leichter in Gerichtsverfahren wenn man so ziemlich jede Regung und Vorhabenskundgebung des Staatsanwaltes schon im Vorhinein weiß.

Da kann der gute Staatsanwalt noch so sehr der roten Reichshälfte zuzuordnen werden, er ist auf verlorenem Posten. Auf mehr als auf einen kleinen Deal für ein offensichtlich gefälschtes Fax wird es sich nicht ausgehen. Da kann der Herr Mensdorff-Pouilly auch immer lustig feixen vor Gericht. Es kann ihn ja nichts überraschen, da er alles weiß. Mei sixt? Soviel zu – das ist doch alles wurscht ob die alles und jeden ausspähen – wir haben ja nichts zu verbergen von mir können sie alles wissen. Einer der dümmsten Ansätze außer man steht darauf als exhibitionistischer Vollidiot durch die Gegend zu rennen.

So ist Rechtsstaat heute. Dieser Apparat und seine Mitglieder drehen und wenden sich die Dinge wie sie brauchen. Und solange man denen nicht in die Quere kommt, darf man auch seine demokratischen Rechte haben. Man darf denken und sogar reden und meinen und schreiben was man will – solange es das ist, was denen in die PRISMA-Filter passt. 

DI Mathias Gruböck                                                               Seminyak, 06.07.2013
Unternehmens- und Organisationsberater 

23 Juni 2013

Offensive Kräfte

Message-ID: <51C6494B.2020006@gmx.at>
Date: Sun, 23 Jun 2013 03:03:07 +0200
From: MG <m.gruboeck@gmx.at>
User-Agent: Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.6; rv:17.0) Gecko/20130509 Thunderbird/17.0.6
MIME-Version: 1.0
To: gerald.klug@bmlv.gv.at
CC: Edwin.Potocnik@bmlv.gv.at, Manfred.Hanzl@bmlv.gv.at, sonja.hassa@justiz.gv.at, Eckert Fries Prokopp | Office <Office@efpr.at>
Subject: Offensive Kräfte

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

im Zuge der Erkenntnisse über die defensiven Möglichkeiten der kooperierenden angelsächsischen Kräfte in der elektronischen Datenvermittlung (Australien, Neuseeland, Kanada, USA, GB) stellt sich die Frage ob hier auch hinreichend auf die Bedrohungssituation durch aktive Kräfte die die oben genannten Truppen einsetzen, eingegangen wird (unterstellt dem U.S. Cyber Command). Österreichische Cyberabwehrgruppen zeigen im Rahmen von gemeinsamen Übungen auch mit den oben angeführten Truppen ihre Abwehrmethoden und -stärken (Sie bekommen dann von allen eine Goldmedaille) und ermöglichen hier vollkommene Transparenz der österreichischen Verteidigungsfähigkeiten. Gleichzeitig stellen offizielle österreichische Datenverarbeiter direkt diesen Truppen Zugänge zu Systemen der österreichischen Hoheitsverwaltung her, neben den Datentransfers auf nationaler und europäischer Seite (z.B.: Swift, Flugdaten)

Laut dem Außenminister der USA Herrn Kerry fühlen sich die USA seit dem 11.09.2001 angegriffen und berechtigt jeden Menschen den die USA als gefährlich einschätzen zu liquidieren. Jetzt ist jedem Beobachter der US-amerikanischen Aktivitäten seit dem 9. September die Anzahl der von den USA geführten Angriffskriegen in Kombination mit dem Nichtbeitritt zu einigen zentralen internationalen Verträgen zur Strafverfolgung von Verbrechen durch militärische Kräfte bekannt.

Weiters ist nachgewiesen, dass sich die USA durch Bauern und Ziegenhirten am Hindukusch seit Jahren angegriffen fühlen und diese und ihre Familienmitglieder in Großer Zahl liquidieren. Weiters ist bekannt, dass sich die USA und ihre verbündeten Kräfte (GB) Menschen die sich speziell mit den Aktivitäten der angelsächsischen Truppen im Internet (u.a. ECHELON, PRISM, TEMPORA und Mastering the Internet (eher offensiv)) beschäftigen, auszuschalten versuchen (Snowden, Assange,...)

Wie verteidigt der österreichische Staat seine Verfassung und die Sicherheit seiner Bürger in diesem Kontext? Wie wird diesen Aktivitäten im Rahmen der Sicherheitsdoktrin begegnet? Wie schützen Sie österreichische Staatsbürger, die durch die angelsächsischen Truppen und Dienste als Gefährdungspotential (in welchem Bezug auch immer) eingestuft werden vor der gezielten Tötung? Können Sie die Einflussnahme von offensiv ausgerichteten angelsächsischen Cybertruppen auf österreichische staatliche EDV-Systeme überhaupt feststellen oder falls es bekannt wird zeitnah unterbinden? Wie verteidigen Sie die Verfassungsgesetze der Rede- und Pressefreiheit in den elektronischen Netzwerken?

Ich beschäftige mich nun seit Jahren mit der elektronisch gestützten Kommunikation über internationale Netzwerke, deren Manipulationsmöglichkeiten, deren Vertraulichkeit und deren Auswirkungen auf staatliche, private und rechtliche Vorgänge. Im Zuge meiner Aktivitäten (und der einzelner meiner Familienmitglieder) ist mit Sicherheit anzunehmen, dass meine Kommunikationen durch britische und US-amerikanische Kräfte in Kontextbetrachtungen (automationsgestützt aber auch durch Analysten) einbezogen wurden. Da es sich hier um von mir nicht autorisierte (jedenfalls nicht direkt) Empfänger meiner Nachrichten handelt und immer der Empfänger die Message einer Kommunikation macht, ist es für mich schwer einzuschätzen inwieweit manche meiner Aktivitäten angelsächsische Interessen derart stören, dass diese als "gefährlich" eingestuft werden. Können Sie oder Ihnen unterstehende Dienste eine Gefährdung meiner Person oder meiner Kinder (z.T. in den angelsächsischen/commonwealth Raum entführt) ausschließen?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung der Lage. Eine Anfrage mit ähnlicher Stoßrichtung habe ich bereits am 30.05.2013 an Ihren Kollegen Minister Spindelegger und eine weitere an Ihren Vorgänger Herrn Darabos gerichtet. Eine Anfrage in diesem Kontext aus dem Jahre 2011 wurde vor kurzem beim BMI dem zuständigen Bereich weitergeleitet.


DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden

co/
HNA oder BVT fragen

16 Juni 2013

Betreff: Anzeige gegen STA Mag. Johann Fuchs


Von: MG <m.gruboeck@gmx.at>
Datum: 16.06.13 06:51
An: sonja.hassa@justiz.gv.at
Kopie (CC): Eckert Fries Prokopp | Office <Office@efpr.at>, poststelle@sta-m1.bayern.de

Sehr geehrte Frau Mag. Hassa,

mit der Bitte um rechtsstaatliche und verfassungskonforme Behandlung der Anzeige
gegen OSTA Mag. Johann Fuchs. Dateien mit dem Kürzelanhang "_low" entsprechen den gescannten Kopien der Originaldokumente mit reduzierter Pixelzahl.

Mit freundlichen Grüßen
DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden
(derzeit in Indonesien aufhältig)

Anhänge:
2013_06_16 Anzeige STA Mag Johann Fuchs_u.pdf 590 KB
2013_03_05 OSta Johann Fuchs.pdf 229 KB
2013_01_30 Sachverhalt Proporz.pdf 118 KB
2010_03_23 Staatsanwaltschaft.pdf 221 KB
2010_01_26 Sachverhaltsdarstellung.pdf 104 KB
Auskunftsersuchen nach §5 des Militärbefugnisgesetzes_low.pdf 156 KB
2009_05_26 LG Rekurs_low.pdf 175 KB
2013_06_16 Anzeige STA Mag Johann Fuchs.mp4 1.2 MB

1 von 1 16.06.13 07:57