Posts mit dem Label Urheberrechte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urheberrechte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30 April 2019

Das Ende der bürgerlichen Freiheit




Nach neuer EU-Urheberschutzrichtlinie wäre dein Fokto von einem Artiikel eines anderen Urhebers wohl ein Fall für einen Upload-Filter. Die Medienkonzerne erobern das Internet - Dank den EVP-Abgeordneten die bald dann Aufsichtsrats- und Beraterposten bekommen. Der natürliche Abgang aus der nationalen Politik, wo die alle nichts geworden sind.

Medienkonzerne und Thinktanks erobern das Internet von der Allgemeinheit zurück. Freie Meinungsäußerung wird den Rechteinhabern geopfert. Danke EU-Lobbyierte. Die angeblich frei gewählten Stimmenverwalter tun sich mit den pekunären Kontrolleuren zusammen und bauen eine hochtechnisierte Überwachung der freien Bürger, die sich nicht einmal die Stasi zugetraut hätte. Die neue Prozesskette: Das Geld regiert die Politik, die Politik beherrscht das Recht und das Recht beseitigt zunehmend jede Rechts-Freiheit. Einfache Schlußrechung: das Geld beseitigt die Freiheit, da eine freie Marktwirtschaft zu wenig Wachstumsraten generiert. Eine geld-regulierte Marktwirtschaft mit vollkontrollierten Konsumenten braucht keine freien Bürger, die selbstständig über Informations- und Medienkanäle verfügen oder gar noch bare Geldmittel besitzt. Konsumenten sollen konsumieren und das möglichst auf Kreditkarten-Plastik-Bezugsschein zu den Konditionen der Marktwirtschafts-Besitzer.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Spanien, 06.04.2019
Analyst

21 Juli 2016

Informationsfreiheit


03 Dezember 2015

FIFA Takeover

Also jetzt kann es keiner mehr bestreiten, dass es offenbar eine klare Strategie aus den USA ist, die FIFA vollkommen aufzulösen. Das ist die genau die gleiche Nummer wie mit dem Herrn Firtasch. Vor Wahlen und Abstimmungen werden ein paar rausgenommen und die andern eingeschüchtert. Die Amis wollen offenbar den Zugriff auf die FIFA gewinnen, da Fußball immer populärer wird in den USA. Da geht es immer um Geschichten die jahrealt sind aber genau vor der Tagung des Exekutivgremiums muss urplötzlich ein Haftbefehl her. Dann hört man wieder nichts über Monate. Ganz ehrlich - da gibt es Korruption in öffentlichen Verwaltungsstrukturen, die zwar nie verfolgt werden aber wirklich gesellschaftlich relevant sind. Wen kratzt es ob ein Vereinsmanager von irgendwem Geld nimmt, damit der dann eine Milliardeninvestition (WM) machen kann oder billiger Übertragungsrechte bekommt (da wird sich wie immer am Endpreis für den Fußballfan auch nichts ändern). Urheberrechte die halt nicht den USA gehören sind eben zu beseitigen - jede Wette, wenn die USA die FIFA kontrolliert werden Fußball-WM für den Fan noch viel viel teuerer werden wie unter Blatter. Jede Wette!

Kurz vor weiteren Beratungen des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich sind heute erneut zwei Topfunktionäre auf Antrag der US-Justiz festgenommen worden. Laut einem Bericht der „New York Times“ soll unter den Festgenommenen a...
orf.at
 
DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 03.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

28 Oktober 2015

Freie Fahrt für freie Bürger!

Also jetzt kommt sie die Mautstrecke auf den europäischen Datenhighways. Das ganze schaut etwas nach der Konterrevolution der Verbindungsnetzwerker aus. Die Wolke ist zu egalitär und zu international. Seit Jahren wird versucht die revolutionäre Macht des ungezähmten Daten- und Informationsflusses zu kanalisieren. Kanäle führen wieder zu vorherbestimmbareren und kontrollierbareren Wegen der Information. Dadurch wird das Internet, die Wolke wieder national greifbarer (z.B.: durch Urheberrechtsgesetze mit spezifischen Länderrechten) und durch staatliche Kontrolle regelbarer. Allein die anfängliche supranationale Konzeption (oder eben ortsunabhängigen oder Node-unabhängigen Informationsaustausches) des IP-Verkehrs hebelte jeden nationalstaatlich-lokalen Regulationsanspruch weitestgehend aus. Speziell wenn dieser, wie im Falle des Internetüberwachung durch Geheimdienste auch noch in manchen Ländern gesetzeskonform und rechtsstaatlich geschehen sollte.

Ein weiteres Indiz für das absolute Unverständnis das Internets durch die gewählten Repräsentanten und Politiker stellt die Roaming-Thematik in Europa dar. In der Mobiltechnologie waren die Europäer bis in die frühen 2000er Jahre führend, da sie, im Gegensatz zu den Amerikanern sehr schnell auf nationale Roamingkonzepte verzichteten. Roamingkonzepte stellen immer wieder ein klar nachweisbares Hindernis für Technologieausbreitungen dar, da sie die Technologienutzung für kurzfristige Geschäftserfolge bremsen. (Vergl. Bankomatengebühren bei Fremdbanken) Der ewige Konflikt zwischen Infrastrukturbereitstellung und Serviceprovider. Ein gemeinsamer Informationsraum Europa wird jedenfalls nicht durch die Ermöglichung von Wegzöllen an jeder Ecke einfacher. Die Torpedierung der Netzneutralität soll die Infrastruktur stützen und Wertschöpfung von den, meist US, Serviceprovidern abziehen. Eine Vorgehensweise, die das Scheitern in Bezug auf Serviceangebote eigentlich nur zementiert und festschreibt. Die Europäer trauen es sich nicht zu einen eigenen kompetitiven Markt für IT-Services zu lancieren. Das beginnt bei der Etablierung von Cloud-Services und zieht sich weiter bis hin zu Social Media Anwendungen.

Diese Unfähigkeit der Europäer ist natürlich nicht ganz unerwünscht durch die amerikanische Seite. Ein vielschichtiges System von Abhängigkeiten soll dafür sorgen, dass der eigentliche aktuelle Wirtschaftsmotor Amerikas, die IKT-Industrie ihre Weltmarktführung behält und ausbaut. Ein trauriges Beispiel hierfür stellt der Absturz Nokia's dar. Auch eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland ist wahrscheinlich auf die geltende Gesetzes- und Vereinbarungslage mit Amerika zurückzuführen und der Versuch diese Informationshegemonie in rechtsstaatliche Regelungen überzuführen. Der vorgeblichen Zielsetzung dient sie jedenfalls nachgewiesener Maßen nicht. Jedenfalls hat es mittlerweile den Anschein als ob die Hauptexpertise der Europäer darin liegt sich gegenseitig im Auftrag der USA zu überwachen und auszuspionieren. (GCHQ, BND, HNA u.v.a.m) Ein Max Schrems kann auch nur die Selbstschwächung Europas verlangsamen oder kurzfristig stören, Mut zur eigenen Stärke müssten schon zentrale Brüsseler Kräfte zeigen – ob das der „lame duck“-Oettinger auf die Schiene bringt ist zu bezweifeln. Der Baroso 2 – Vize ist wohl eher transatlantisch gepolt als ein kämpferischer Europäer. Mutige digitale Konzepte und Entwürfe sind jedenfalls noch nicht zu sehen.

DI Mathias Gruböck                                                            Tarifa, 28.10.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

06 Oktober 2015

Warum gerade jetzt?


Bei den großen Skandalen der letzten Zeit kommt es viel wichtiger darauf an, warum sie gerade jetzt, zu diesem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gespielt wurden. Der FIFA-Skandal – die Vorwürfe waren nicht sonderlich neu aber eine Woche vor einer Generalversammlung kann man sicherlich nicht von Zufall sprechen.

Beim VW-Abgas „Skandal“ detto. Hier muss man aber eher weiter ausholen um die wirklichen Zusammenhänge zu erkennen. Hier geht es prinzipiell um den Kampf um das Internet der Dinge. Eigentlich geht es darum, den Menschen zu erklären warum es viel besser ist wenn sie jede Kontrolle über Kommunikationsmittel und in Zukunft auch Transportmittel verlieren. Zusammen mit der Übernahme der absoluten Kontrolle über Nahrungsmittelproduktion und Wasserversorgung entsteht schon ein ganz schön dichtes Programm die Menschheit vollkommen zu kontrollieren. Das Internet in seiner derzeitigen Form hilft hier nur bei der Kontrolle der Daten und Kommunikation – wirtschaftlich gesehen ist es eine Vertriebsplattform, die aber ohne die Logistik und realen Produkte seinen Mehrwert nicht wirklich unter Beweis stellen kann.

Bei der Kontrolle der Kommunikation und das vor allem in der Hand von US-Kräften ist der Vorgang etwa so gewesen: Alle Daten weltweit abfischen und durch Filter jagen, um dann darauf ein kaskadiertes Berichts- und Informationsaggregationswesen zu setzen. Zertifikate, Codecs und SIM-Verschlüsselungen wurden dazu reihenweise geknackt (manipuliert/ausgespäht) als wären sie eine handvoll vertrockneter Soletti.

An der Schnittstelle in die reale Welt wurde ein anderer Weg beschritten. Zuerst wurden junge kreative Kräfte (White und Black Hat Hacker/Uni-Nerds) von staatlichen Organisationen integriert. Diese hatten alles zu knacken was elektronisch betrieben wurde. (Im Fall von VW – jede Art von Motorensteuerung, für AIRBUS – jede Art von Flugzeugsteuerung, in den Siemens-Gasnetz-Reglern – jede Art von Pipelinesteuerung) Dies galt alles um dafür Vorzusorgen, dass die USA nie wieder die Kontrolle über irgendwelche Transportmittel/essentielle Infrastruktur verlören. Und die Amis denken da ja gleich immer in globalen Bezügen als Weltmeister: Weltweit – alle und alles. Weltmacht eben. Das ist soweit bekannt von den paar Menschen die bei dem Spiel nicht mitspielten. Ein Aaron Schwartz könnte zum Beispiel noch immer Leben und dazu sehr reich im Silikon Valley herumflanieren, wenn er sich nicht dazu entschlossen hätte für Ideale zu kämpfen (Verfassung, Wissen für alle – ohne Geschäftemacherei). Damit hat er es sich sowohl mit den Staatssicherern als auch mit der IT-Industie verscherzt. Edward Snowden hatte zumindest den ersten Schritt im Karrierepfad in der US-IT-Industrie gemacht. Weil jetzt kommt erst der Clou an der Sache – die US-Industrie holte sich über der Zeit um wirklich viel Geld die absoluten Spezialisten der NSA oder CIA oder von welchem der tausenden US-Dienste um deren Wissen für ihre Geschäftsmodelle zu nutzen. Wenn ein Edward Snowden zu Google oder Facebook gegangen wäre, hätte er heute auch schon finanziell ausgesorgt. Als Berater von Geheimdiensten unterschreibt man sicherlich NDAs und Geheimhaltungsverpflichtungen. Aber wenn man einmal die BOSCH-Steuerungsverschlüsselung geknackt hat, warum sollte man das bei Google oder Tesla dann vergessen haben? Man wird ja auch von den IT-Konzernen von der NSA oder anderen Diensten nur deshalb um teures Geld abgeworben weil man alles was man vorher gemacht hat vergessen soll.

Jetzt schließt sich der Kreis langsam. Google&Co fühlen sich durch den vollkommen unkontrollierten Rechtsstandpunkt von Herrn Schrems ein stückweit bedroht. In den USA könnte man ihm Tonnen von Rechtsanwälten auf den Hals hetzen und irgendwie fertig machen, doch in Europa müssten da Regierungen eingreifen um solche Klagen im Sand verlaufen zu lassen. Jetzt sind die Deutschen schon sehr unangenehm aufgefallen durch ihren NSA-Untersuchungsausschuss und jetzt machen sie auch nichts gegen diese unverschämte Klage beim EUGH. Jetzt tun die Deutschen auch noch so als ob der Generalanwalt vollkommen unabhängig agieren könnte. Gleichzeitig beschäftigen sich die Geschäftsstrategien der US-Internetkonzerne sehr stark mit der Möglichkeit in reale Produkte einzudringen – zuallererst Flugkörper und Autos, Eiskästen (Kühlschränke für bundesdeutsche Sprachfamilienangehörige) und Energieversorgungseinrichtungen.

Erprobte Technologien und NSA-Consulter für die Entfachung von Shitstorms und virtuellen Aufständen haben die Internetriesen zu Hauf. Wie man eine Attacke in den (sozialen) Medien reitet ist heutzutage ein Kinderspiel. Man nimmt irgendeine gerichtlich ahndbare oder zumindest potentiell ahndbare Information und spielt diese irgendwelchen relevanten Stellen zu. Diese greifen den Ball dann auf um man muss sich als IT-Kommunikation-Riese nur noch als Booster betätigen um eine virtuelle Lawine ins Rollen zu bringen. Dies geht schon sehr gut bei destruktiven Vorhaben, für konstruktive Vorhaben sind die Algorithmen noch nicht ganz klar.

Also übertragen auf ein Sinnbild aus der Sandkiste – wenn du mir mein „Save-Habour“-Geschäft kaputt machst, dann mach ich dir deine Dieselautos kaputt. Oder kassierst du ganz ohne Einfluss meiner Medienkonzerne viel Geld beim Weltsport Fußball, dann mach ich die Strukturen kaputt. (Hat schon der Herr Murdoch bei Rugby durchexerziert – bald werden die Amis einen eigenen Weltverband gründen (lassen) – schlag nach beim Boxen) Es geschieht nichts zufällig.

DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 06.10.2015
Unternehmens- und Organisationsberater


15 September 2015

Rettet die Wahrheit - nur die Antipropagandaabteilung der EU kennt sie

http://www.rtdeutsch.com/31508/international/wiener-parlament-deckt-auf-massive-truppenbewegungen-der-usa-ueber-neutrale-oesterreich-in-die-ukraine/

wo ist bitte die Anleitung der EU-Anti-Propaganda-Verlautbarungsstelle wie man mit diesen abartigen Lügen verfahren soll?!?! Bitte unbedingt bei Google und Facebook melden, damit solche westlichen Hassreden sofort gelöscht werden! Wozu gibt es die Partie in Brüssel, die die Wahrheit überwacht? Die müssten doch jeden GI in der Ukraine beim Vornamen kennen. Und, dass die Russen an der Atombombe arbeiten, der Iran voller Schi Hitten ist und, dass statt erwarteter 3000 Rückkehrer aus Syrien plötzlich 1,2 Millionen kommen. Gott sei Dank baut Riga einen Grenzzaun gegen Russland wegen des einzigen wirklichen Problems der vietnamesischen Migranten, damit sie nicht erschrecken auch dort von US-Panzer begrüßt zu werden.

DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 15.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

10 August 2015

New Tea Order

http://orf.at/stories/2293260/


Ist wie am Golan, da werden in "entmilitarisierten Zonen" Soldaten, die dort wahrscheinlich laut Waffenstillstand nichts zu suchen haben, verletzt oder getötet. Waffenstillstände zum scheitern zu bringen wird an den Militärakademien rund um den Globus als Grundkurs 1 gelehrt, damit man das Kriegshandwerk erst so richtig einsetzen kann. Zum Beispiel ca. 300.000 Zivilisten abzuschlachten, weil sie angeblich Kommunisten gewesen sind. Oder, wenn es nach dem UNO-Krieg gegen den Kommunismus und dessen Oberbefehlshaber McAthur gegangen wäre, wären 34 chinesische Städte mit Atombomben ausradiert worden. War aber schon 1950 und die US-Regierung glaubte gegen Russland zu kämpfen und nicht gegen China, deswegen erlaubte sie auch nicht den Einsatz der Atombomben gegen China. 

Die nächsten die Atombombenabwürfe von der USA anforderten waren dann die Israelis - die wollten Kairo ausradiert haben (Trick mit dem Überfall auf die USS Liberty). Jetzt haben sie Gott sei Dank eigene Atombomben, damit sie notfalls alleine Persien aufmischen können, falls es wirtschaftlich zu mächtig wird. Irgendwas wird dem Herrn Netanjahu schon wieder einfallen, dass er zurückschießen muss. So wie die Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa vor der Wahl in Israel - mit angeschlossenem Aufruf, dass die europäischen Juden unbedingt nach Israel auswandern sollten, da sie nur dort sicher seien. Und überhaupt gäbe es zu viele Araber, arabische, schwule und schwarze Juden in Israel - da kommen die rein weißen Juden doch in die Minorität. 

Und in Nordkorea sollte man doch endlich mal den chinesischen Schlitzaugen ans Bein pinkeln können. Die Schlinge enger ziehen nennt man das - Afghanistan - Nordkorea - südchinesische Japaninseln. In Westpoint gibt es die Partie, die der Ansicht ist, dass man nicht mehr viel Zeit hat einen Krieg gegen die hochrüstenden Chinesen zu gewinnen. Das südchinesische Meer muss amerikanisch bleiben, der Golan (incl. Restsyrien) gehört Israel und die Ukraine muss in die NATO. Eine ordentliche ToDo-Liste die sich die Weltherren da in allen Winkeln der Welt vorgenommen haben. Da müssen schon auch vermehrt Europäer hinhalten um die amerikanischen Trump-Towers in den Himmel wachsen zu lassen. EU wie EUphorisch den Amis hinterhergedackelt in die nächsten Kriege gegen unamerikanische Umtriebe, kukuxclangestützte Kreuzzüge gegen die Ketzer (Russen, schiitische Schafhirten im Hindukusch und Schwarze) und gegen Raubkopierer jenseits der NSA. Präsident Obama hat nicht mehr viel Zeit - die Arian Brotherhood der Teetrinker in den USA und Bilderberg werkeln schon an den richtigen Kurskorrekturen - new order. Die Sozialisten in Europa gehören hier nicht dazu - außer sie denken mit - national und sicherheitlich-sozial... die Reihen dicht geschlossen... die Achsen des Bösen sind immer und überall...

DI Mathias Gruböck                                                               Baden, 10.08.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Dezember 2013

Chiptuning via Internet


Bis jetzt waren die Enthüllungen des Herrn Snowden eher dazu da die Dinge die eh jeder bereits wusste unabstreitbar zu machen. Damit konnte ein kleiner Diskussionsanstoß in die Richtung „ist das richtig und gesetzeskonform“ anstatt „weißt uns das mal nach, dass wir das überhaupt tun“ gegeben werden.

Kontrolle ist aber in Wirklichkeit nur die schwächste Form der staatlichen Machtausübung im Internet. Viel weiter geht das militärische Vermögen bei aktiven Eingriffsformen in physikalische Prozesse. Hier gibt es noch keine großen „Aufdeckungen“ da es sich hierbei wirklich um Spionage und Kontraspionage handeln würde. Man muss aber kein IT-Guru und Militärstratege sein um sich vorstellen zu können, dass die Militärs ÜBERALL hinein wollen. Wie heißt es bei Java? Auf wievielen Milliarden Geräten läuft diese plattformunabhängige Software? Zum Beispiel in Autos. Und die Programmiersprache gehört einem amerikanischen Konzern. Aha – da ist beim NSA und Konsorten sicher niemand interessiert wie man über eine Bluetooth-Handy-Autosoftware-Koppelung an die Motorsteuerung von Luxuskarrossen (z.B.: S-Klasse Mercedes, Phyton, 7er BMW) herankommt. Das wäre doch ein Entwicklungsauftrag für „Q's“ dieser geheimen Welten. „Wie bau ich ein Backdoor zu einer Motorsteuerung?“ um dann über das bereits kontrollierte Handy auch die Kontrolle des benutzten Autos der Zielperson übernehmen zu können. Das machen die sicher nicht, das wäre doch viel zu gefährlich, wenn da jemand remote mit dem Gaspedal spielen würde – da könnten doch Menschen mit ihren Autos ungewollt gegen Betonpfeiler rasen? Nein – das würde die NSA-GCHQ-MI6 Partie mit ihren hochbezahlten Codeknackern sicher nie machen. Die würden sicher nur Projekte machen, bei der sie die Steuerung von iranischen Zentrifugenmotoren übernehmen – um diese bösen Zentrifugen gegen die Wand zu fahren. Die würden sich auch sicherlich nicht eine Firma kaufen, die so viele Motoren, speziell für die deutsche Autoindustrie entwickeln – mit zugehöriger Softwaresimulation und Steuerungslogik. Sicher muss diese amerikanische Firma dann keine Backdoors für die NSA aufmachen. Die Briten knacken die Codes und die Amis öffnen die Tür. Da freuen sich die Buben dann, wenn sie weltweit Carrera-Rennbahn spielen können. Sicher nur so eine Spinnerei von Verschwörungstheoretikern, da fahren ein Haufen Menschen einfach mit 160 km/h durch Stadt und Land weil sie plötzlich nicht wissen, dass das viel zu schnell ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und Übernahme der Steuerung überhaupt am Besten.

Das ging früher, vor der Verbreitung des Internets und der Handys noch alles irgendwie mühsamer, da musste man den Steuerungschip noch manuell austauschen und für Funksignale zugänglich machen. Viel zu riskant heutzutage, wo man immer schwerer Beweismittel nach erfolgtem Crash verschwinden lassen kann. Aber wer kann schon einen zermerscherten deutschen Steuerungschip in Paris auslesen? Wozu auch? Das sind doch einfach Unfälle die so passieren.

Die Freisprecheinrichtung als Todesurteil via Bluetooth. Nur muss man da als Codeknacker nach geknacktem Code aufpassen mit wem man Umgang hat, sonst findet man sich abgepackt in einem Rucksack wieder und hat nicht mehr genug Luft um der deutschen Industrie zu erzählen, was andere mit ihrer Software machen. Diese Waliser sind halt dann doch keine echten Engländer.

Lauter Verschwörungstheoretiker und die Geheimniskrämer haben noch nie etwas Schlimmes gemacht – das passiert nur in Filmen, in Echt spielen diese ärmelschonerbehafteten Beamten nur Playstation3 im Dienst in einer World of War mit aller Kraft - vielleicht manchmal ein bissal ein Computer durch Übertaktung abschießen - also ein bisschen Spass muss doch noch erlaubt sein :-)

DI Mathias Gruböck                                                  Kerobokan, 26.12.2013
Unternehmens- und Organiationsberater

12 Juli 2013

Aufruf an Dienstemitarbeiter


An das
Bezirksgericht Baden
Conrad von Hötzendorfplatz 6
2500 Baden GZ: 2P1/09s


Betrifft: Sachverhaltsdarstellung Aufruf an Dienstemitarbeiter und -vertragsbedienstete zur Anzeige der illegalen Eingriffe in das Anwaltsgeheimnis.
Im Zuge der Verfahren Gruböck kamen eine Vielzahl von elektronisch gestützten Kommunikationsmittel zum Einsatz. Hierbei wurde mehrfach die Eingriffnahme und Überwachung dieser Kommunikationsmittel dargelegt. Speziell während meiner, meist beruflichen Auslandsaufenthalte (China, Indonesien, Serbien, Mazedonien, Bulgarien, Mauritius) wurde eine Vielzahl von Eingriffen in das Briefgeheimnis und diverse andere Persönlichkeitsrechte festgehalten. Auf Grund der Langzeitigkeit und der Massivität der Eingriffe sendete ich daher im Mai 2012 aus Bali/Indonesien ein Mail an meinen damaligen rechtlichen Vertreter. Das Routing dieses Mails ging gesichert über australische und auch über US-amerikanische Server. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wurde dieses Mail über britische Server nach Deutschland geroutet wo es dann intern von gmx.de an seinen gmx.at-Domain Mail-Server weitergeleitet wurde um dann dem Web-Server der Domain www.gruboeck.com (Rechtsanwälte Gruböck&Lentschig) zugestellt zu werden.
In dieser Mail fordere ich unmissverständlich abhörende Mitarbeiter von Diensten dazu auf, die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens zur Anzeige zu bringen und die verfassungsmäßigen Rechte von Individuen (z.B.: Verfahrensrechte, Anwaltsgeheimnis) zu Schützen, da diese operativen Kräfte letztendlich zum Schutze der Verfassung angeben tätig zu sein.
Der Botschafter der USA in Österreich William Eacho hat vor kurzem gegenüber der Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bestätigt, dass Informationen und Daten von Österreichern im Rahmen von Prism ausgespäht wurden, die über die Netzsphäre der USA geroutet wurden. Diese Ausspähungen sind zudem in Kooperation mit anderen Partnern (Kanada, Neu Seeland, Australien, Groß Britannien, Israel) getätigt worden, sodass hier zusätzliche Staaten die Verfassungsrechte österreichischer Staatsbürger kompromitiert haben.
Wahrscheinlich wurde meiner Anzeige von Herrn Edward Snowden, geboren am 21. Juni 1983 in Elizabeth City, North Carolina, USA, ehemaliger US-amerikanischer Staatsbürger, ehem. Systemadministrator bei Booz Allen im Auftrag der National Security Agency (Crypto City, Fort Meade, Maryland USA) externer Mitarbeiter des NSA nachgekommen indem er den Bruch verfassungsmäßig garantierter Rechte der Öffentlichkeit bekanntmachte. Dieser Bruch der Gewaltentrennung und des Rechtes auf ein verfassungskonformes Leben wird von mir seit Jahren moniert (vergleiche Antrag auf ein verfassungskonformes Leben vom 31.01.2010 beim BG Baden)
Beweis: PV: Edward Joseph Snowden, geb. 21.Juni 1983, Elizabetz City, North Carolina, USA, staatenlos, arbeitslos seit 10.06.2013, derzeitiger Aufenthalt Flughafen Scheremetjewo-Transit, Moskau, russische Föderation (Sheremetyevo International Airport, Khimki town, Moscow Region, Russia, Post code 141400)
Beweis: Email „Anwaltsgeheimnis“ vom 25. Mai 2012 06:15:39 MESZ aus Bali/Indonesien
Beweis: Email „2013_03_20 Anzeigenunterdrückung“ aus Bali Indonesien an RA DDr. Fries


DI Mathias Gruböck                                                             Seminyak, 12.07.2013
Unternehmens- und Organisationsberater
Am Flachhard 24
2500 Baden

NSA-Spionage bei Österreichern: Ruf nach Konsequenzen

Nachdem US-Botschafter William Eacho gegenüber Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bestätigt hat, dass das umstrittene Datensammelprogramm „Prism“ existiert und auch österreichische Internetnutzer von den Aktivitäten des Geheimdiensts NSA betroffen sein könnten, ist es zu heftiger Kritik seitens der Parteien gekommen.

SPÖ: US-Firmen an EU-Standards binden
SPÖ-Europaabgeordneter Josef Weidenholzer machte in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass „Europa gesetzliche Möglichkeiten hat, sich gegen die Überwachung zu wehren“. Um die Spionageaktionen zu verhindern, müsse der „Anti-Fisa-Artikel“ Nummer 42 wieder eingeführt werden. US-Firmen oder Firmen anderer Länder wären somit an die EU-Datenschutzstandards gebunden, soweit sie EU-Bürgern ihre Dienste anbieten, erklärte Weidenholzer weiter.
Opposition: Abkommen aussetzen, kündigen
Peter Pilz, Sicherheitssprecher der Grünen, forderte in einer ersten Reaktion erneut die Aufkündigung des Polizeidatenabkommens durch die Bundesregierung. Außerdem verlangte Pilz unter anderem die Aufkündigung des SWIFT-Abkommens und des Passagierdatenabkommens zwischen der EU und den USA.
BZÖ-Chef und Klubobmann Josef Bucher forderte, alle Datenaustauschabkommen mit den USA auszusetzen. Team-Stronach-Klubchef Robert Lugar forderte, dass in Österreich die entsprechenden Datenschutzrichtlinien vollzogen werden. Die Initiative für Netzfreiheit forderte in einer Stellungnahme die umgehende Einstellung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich sowie die umgehende Aufhebung der Safe-Harbor-Vereinbarung. (orf.at vom 12.07.2013)

14 Dezember 2012

Urheberrecht im Internet

Betreff: Re: Ihre Anfrage vom 29.11.2012 zum Urheberrecht

Von: MG <m.gruboeck@gmx.at>
Datum: 14.12.12 15:32
An: Renate.Pillitsch@bmj.gv.at

Sehr geehrter Herr Dr. Dietmar Dokalik,

vielen Dank für Ihre Auskunft zum Thema Urheberrechtsschutz. Ich verstehe durchaus die Bestrebungen der Medien- und Unterhaltungsindustrie ihre Geschäftsmodelle mittels staatlicher Rechtsvorschriften durchzusetzen. Mein Punkt war jedoch,
inwieweit hier andere Rechtsgüter zum Schutze dieser Geschäftsmodelle
beeinträchtigt werden. Woher weiß der Rechteinhaber meine dynamische IP-Adresse die er dann bei einem Provider nachfragen kann? Überwachen mich dann die Rechteinhaber-neben der ungelösten Frage wer für den Gebrauch einer IP-Adresse haftet. Woher weiß der Rechteinhaber, dass ich auf einem Server seine Rechte verletze? Ganz zu schweigen von der eher protektionistisch offenherzigen Patentrechtsvergabe in außereuropäischen Ländern (z.B.: USA - "runde Ecken" auf I-Phones als geistiges Eigentum) - hier geht es ja anscheinend alleine um die Film und Musikindustrie.

Wie gesagt, meine Befürchtungen gehen eher dahin, dass hier die Rechte gewisser wirtschaftlicher Gruppierungen martialisch eingefordert werden - während die normalen Bürgerrechte auf der Strecke bleiben. Rechtsstaatlichkeit war noch nie geschäftsfördernd - außer für die Anwaltskanzleien, die dann 14 jährige zum Kostenersatz für Vorgänge heranziehen, die eigentlich eher privaten
Überwachungsorganisationen gleichen. Diese Hilfssheriff-Funktionalitäten lieben halt die Amerikaner - die haben sich ja auch diese Gesetze bestellt. Für ihre Industrie.

Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck