30 März 2018

Salisbury nahe Porton Down

Es ist WAHRSCHEINLICH nur ein simpler Zufall, dass die Skripals ganz in der Nähe des geheimen britischen Chemiewaffenlabors und -testgelände Porton Down gelebt und auch gearbeitet haben.



In der nächstgelegenen Stadt wo die meisten der Chemiker und militärischen Chemiewaffenlaboranten leben. Ist WAHRSCHEINLICH nur ein reiner Zufall. Auch die zum Teil letalen Menschenversuche die in den 50er und 60er Jahren in Porton Down durchgeführt wurden sind immer wieder erfolgreich unter den Tisch fallen gelassen worden. Trotz Rechtsstaats. Beispielhaft ein unverdächtiger Bericht aus dem Jahre 2001 – also noch vor 9/11 und den Containment-Strategien der USA gegen Russland.


Wenn jetzt das Gift in welchem Aggregatzustand auch immer, im Haus in Salisbury der Skripals ausgebracht wurde, wie kann sich ein britischer Polizeibeamter, der angeblich als erster bei der Parkbank bei den Skripals anwesend war sich kontaminieren und erst am 29.03.2008 wieder in häusliche Pflege entlassen werden? Während die Ersthelfer vom Sanitätsdienst keine Kontaminierung erfahren haben? Warum erschießt ein russischer Geheimdienstler den Doppelspion Skripal nicht einfach an der Haustür? Was genau ist so plausibel an der These, dass es nur die Russen gewesen sein können? Dieses Argument aus der EU-Ratsversammlung ist äußerst dünn. WAHRSCHEINLICH schon vorher abgesprochen, da zumindest Herr Macron diese rote Linie exakt ein Monat zuvor gezogen hatte



und sehr passend passiert nach langer Zeit wieder „IS-Terror“ in Frankreich mit einem medialen Schwenk Richtung Anti-Semitisch und in der Folge Antiisraelisch – um die Kurve gegen Syrien zu bekommen. Die bekannte Masche aus Kleinkriminellen, die eher dem organisierten Verbrechen verbunden sind plötzlich, entgegen der eigenen jahrelangen Einschätzung, radikalisierte Terroristen zu machen, weil irgendwer gehört haben will, dass er Allah gerufen hat, ist speziell im Fall des getöteten Polizisten in Frankreich mehr als fragwürdig. Welcher Terrorist tauscht Geiseln aus, verhandelt also mit der Polizei und stellt keinerlei politische Forderungen? Geiseln nimmt man speziell um nicht selbst getötet zu werden. Warum erschießt man sein letztes Pfand? Aber solche Sachen darf man ja nicht mehr aufwerfen, weil man da ein nationales Heldenepos und den kampfwilligen Schulterschluss mit einem nicht-mehr-Mitglied der EU (!?) hinterfragt.

Die Reihen dicht geschlossen ziehen die Panzer bald wieder im Sturmwind gegen Osten… Wichtig wie bei jedem militärischen Kameradschaftsbund – immer schauen, dass man nicht zum nützlichen Idioten und Mitläufer wird – speziell die Österreicher erinnern sich ja gerade daran.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 30.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


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