07 September 2015

Bomben für den Weltfrieden - Peacemaker made in EUSA

http://www.orf.at/#/stories/2297205/

So ist's richtig - Gebiete besetzen, dann die Häuser abreißen und wenn sich die Menschen dagegen wehren, sie als Terroristen erschießen oder niederbomben - genau so muss mit Arabern umgegangen werden. Das sind die westlichen Werte - Gott sei Dank haben die schlauen Israelis so super Zäune um die Muslimghettos gebaut, damit die nicht einmal im Mittelmeer ersaufen können. Die Millionen Palästinenser die seit 40 Jahren in Flüchtlingslagern leben sind auch nur so widerborstige Araber, die sich einfach weigern die Richtigkeit des Völkerrechtes in westlicher Auslegung/Handhabung anzuerkennen. Die Lösung der Flüchtlingsproblematik: Schaffung von Arbeitsplätzen in der westlichen Waffenerzeugung - Einsatz der Waffen gegen diejenigen, die starrsinnig Widersacher des Westens bleiben wollen oder gar in ihrer Heimat über ihre Bodenschätze selbst verfügen wollen = ergibt in Summe eine Reduktion des Flüchtlingszustroms. Jemen auch gleich durch die Arabische Liga einnehmen lassen - vorher aber durch massive Bombardments verhindern, dass zu viele neue Flüchtlingskandidaten überleben. Super Politik - so Welt-, Super- oder ehemalige Kolonialmacht sein muss wirklich toll sein. Gehaltssprünge bei den NATO-Offizieren sind absehbar, damit man ordentliche Aufklärung von den neuen Schlachtfeldern rund um Europa zu bekommen - endlich mal Satellitenfotos wo man das Blut auch in Farbe sieht. EUSA haben es vorzügilch gelernt wie man Krieg zum Exportschlager macht. Der Binnenmarkt für Krieg war auch nicht mehr auf Wachstum trimmbar - um die Profite hoch zu halten muss man eben eine Exportoffensive machen.

DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 07.09.2015
Unternehemens- und Organisationsberater

05 September 2015

Ich kann's nicht mehr hören...


Ich kann es nicht mehr hören oder lesen, diese dauernden Selbstdarsteller in Facebook oder anderen sozialen Medien – jeder der nicht Franz von Asisi-like alles versteht und alles gutiert was andere machen wird als Nazi bezeichnet. Menschen, die noch nie auch nur die kleinste Form von Mangel erleben mussten oder die, wenn sie irgendwer schräg angeht auf FB (vollkommen virtuell) nach einem Kriseninterventionsteam oder dem Staatsanwalt rufen, beschwören eine Nazi-Inflation herauf, die ihresgleichen sucht. Das ist schon etwas fragwürdig für alle Menschen die wirklich unter dem Nationalsozialismus gelitten haben und auch für alle die damals umgekommen sind.

Wenn man noch nie Mangel gespürt hat, ist es leicht mit allen zu teilen. Es gibt aber Menschen, die nicht so viel Vertrauen in die Politik, die Zukunft, die Wirtschaft oder auch nur sich selbst haben. Es gibt auch noch Menschen, die erfahren mussten, dass Ressourcen begrenzt sind und wenn es nichts mehr gibt man auch nichts mehr kaufen kann (Großelterngeneration oder ehemalige Bürger des Comecon). Auch gibt es immer mehr Menschen, die die Erfahrung machen mussten wie wenig man mit anderen teilen kann, wenn man keinen Arbeitsplatz mehr hat, wie abhängig der Überfluss von der Teilnahme am Wirtschaftssystem ist. Manche habe trotz langjähriger ehrlicher Arbeit nichts, was sie mit anderen teilen könnten.

Manchmal sind das ganz normale Menschen. Sie gehören nicht einmal einer förderungswürdigen Minderheit an. Sind keine unterdrückten Frauen, ausgegrenzte Schwule, zuagreiste Migranten oder Behinderte, denen die Gesellschaft ihr Augenmerk schenkt und sie unterstützt. Einfach Normalos. Das können durchaus viele sein, jedoch sind sie nicht als Gruppe erkennbar oder bestimmbar, da sie vollkommen normal sind. Man sieht sie nicht. Trotzdem wollen die auch gleichberechtigt in diesem Staate leben. Ist auch nicht so, dass der Staat bisher dieser unsichtbaren Menge an Normalos nicht schon einiges aufgetragen hat zu teilen. Findet eigentlich auch jeder ganz normal, dass wenn er ein normales Leben führt er andere auch leben lassen muss. Wenn es allen halbwegs gut geht, dann gibt’s keinen Streit und keinen Konflikt. Naja, der Staat beschäftigt eben dann eine Unmenge an Beamten, damit diese hauptsächlich die Normalos dabei kontrollieren, wie sie ein normales Leben leben. Rechtsstaat nennen das die Beamten. Jeder Normalo kann den einen oder anderen Schwank erzählen, wo er mit Funtastaasia in Berührung gekommen ist. Manche, die wirklich an den Rechtsstaat glaubten, haben dann noch ganz andere Geschichten auf Lager. Die zeugen von einem gar nicht so gewaltfreien und bürgerbestimmten Staat. Zum Beispiel wird man heutzutage schon mit einem Straftäter gleichgesetzt wenn man sich Dinge im Internet herunterlädt.

Wie gesagt, plötzlich gilt das alles nichts mehr, da andere Menschen vor deren Staats- und Kriegsgewalten fliehen müssen. Diese Notsituation in entlegenen Gebieten der Welt und am südlichen Rand des Mittelmeeres gestattet es nun diesen Flüchtlingen sich über jeden Ordnungs- oder Strukturierungsversuch hinwegzusetzen. Grenzübertritte, Bürgerrechte, Transportmittel, Niederlassungsfreiheit – alles ist ihnen erlaubt und es werden noch mehr Bedürfnisse dieser neuen Mitbürger zu stillen sein. Das Recht auf Wohnung, auf Arbeit, auf Schulbildung, auf Religionsfreiheit, auf Altersversorgung und viele andere der Bürgerrechte werden noch umzusetzen sein.

Speziell bei den Themen Arbeit und Wohnraum sind aber bereits jetzt für eine Vielzahl von Menschen in diesem Land die Ressourcen knapp. Menschen die Angst um ihre Lebensumstände haben werden relativ schnell den Wunsch äußern, den Zuzug von tausenden Menschen, höchstwahrscheinlich zu 100% in die Ballungsgebiete, zu unterbinden oder zumindest nicht weiter ansteigen zu lassen. Vielleicht haben diese Menschen nicht mit der Selbstgefälligkeit jener aufzuwarten, die ihre moralische Vorzüglichkeit und ihre unantastbar hohen ethischen Levels im Facebook posten. Viele machen es sicherlich auch einfach aus Überzeugung. Nur viele Ansessige, deren Problemstellungen und Lebensaufgaben niemanden medienwirksam interessieren, haben vielleicht die Überzeugung, dass es für ihr Leben weitere Probleme bedeutet, wenn jedes Jahr die Größenordnung der 5. oder 6. größten österreichischen Stadt an Neubürgern einwandert. Ist natürlich alles ganz falsch – Probleme bereitet es nur beim Medizinstudium, wenn zu viele deutsche EU-Bürger nach Österreich studieren kommen. Diese normalen Wachstums-Ressourcen-Mehrverbrauchs-Verlierer lehnen daher Zuwanderer tendenziell eher ab. Ablehnung bei einem „Gast“ (?) ist nicht gastfreundlich – daher wird es von denjenigen die alle aufnehmen lassen wollen als feindlich empfunden. Also Fremdenfeindlich, da die Neuankömmlinge ja Fremde sind. Im nächsten Schritt wird die Kette nicht-gastfreundlich → fremdenfeindlich mit rassistisch gleichgesetzt. (Formal schwierig, da diese „Grenzendichthalter“ ja die Fremden gar nicht ins Land lassen wollen – was logisch stringent von diesem Ansatz her nicht Rassismus sein kann, da ein Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen die gar nicht Teil der Gesellschaft sind formal nicht möglich ist – erst wenn sie zugezogen sind, können sie als Minderheit rassistische Anfeindungen unterzogen werden – ist aber Haarspalterei).

Faktum ist, dass in einer Demokratie auch die Meinung gelten darf, dass man es nicht will, dass unreglementierter und unkontrollierter Zuzug von neuen Mitbürgern, für die man sofort auch die Solidaritätspflicht des Teilens zu tragen hat, stattfindet. Über die eine oder andere Ausdrucksweise kann man sich sicherlich alterieren, jedoch gilt es hier eindeutig das Recht auf Meinungsfreiheit zu verteidigen. Die Killerphrasen die hier bei „unerwünschten“ Meinungsäußerungen verwendet werden erfüllen zum Teil ebenfalls schon den Ansatz der Verhetzung in sich.

Sofort als Nazi, Hooligan oder Rassist tituliert zu werden und in der Folge mit Postings, die nahelegen, dass man das Wohngebiet von diesen eben selbstdefinierten Nazis befreit um 1000 Asylwerber anzusiedeln, stellt sich durchaus grenzwertig dar. Ein politisches Verständnis, dass seine Freude über das Ableben von verunfallten politischen Kontrahenten ausdrückt, rundet eine Aushöhlung des Gedanken des politischen Wettbewerbs zum nackten Wett-Kampf ab. Der immer salonfähigere Wunsch der Vernichtung des Mitbewerbs mit allen Mitteln um die Gunst der Wahlbevölkerung für sich zu erobern, indem man die Wahlfreiheit einzuschränken versucht, entspringt auch nicht der Werthaltung, die so manche vorgeben damit zu verteidigen. Etwas mehr Mut zur Größe und Stärke tut Not.

Es hilft einfach nichts in einer Demokratie, wenn die Mehrheit anderer Meinung ist, die Mehrheit als dumm / Nazis / rechtes Pack und so weiter zu desauvrieren. Weil jemand einen provokanten Schwachsinn jetzt statt auf Wände ins Facebook schmiert muss man sich nicht gleich vor dem Untergang des Abendlandes fürchten. Außer man hat wirklich Angst, dass die Menschen so blöd sind, wie sie von den Werbefritzen und den Brüssel-Lobbys gehalten werden. Dann hilft aber auch kein noch so heftiges Posten dagegen, da es an den aufnahmefähigen Rezipienten mangelt. Und zu erst Massenpanik zu stiften um dann auf die Schwarmintelligenz zu setzen ist auch kein tolles Konzept. Das ist die wahre Lösung der Integrationsfrage – alle ziehen nach Deutschland :-) Die Integration der EU beginnt in Deutschland – jeder der etwas dagegen hat ist ein Nazi! So einfach ist das. Und schon wieder ein Problem gelöst. Und hört endlich auf die Opfer des echten Nazi-Regimes zu schänden, indem jetzt jeder der ein paar zusammenhängende provokante Sätze in eine Tastatur hämmern kann als Nazi bezeichnet wird. Ein bisschen weniger Hysterie kann man sich nach getaner Gutmenschen-Arbeit schon auch walten lassen. Sonst müsste man ja fast annehmen, dass die Gutmenschen Angst vor den paar Krakeelern haben. Gutmenschen machen per Definition alles richtig und müsse daher keine Angst haben. Außer man hat Angst davor, dass eine echte Demokratie sich wirklich mit wechselnden Mehrheiten beschäftigt. Das soll sogar das Erfolgsgeheimnis des demokratischen Ansatzes gewesen sein.

DI Mathias Gruböck                                                                                        Baden, 05.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

04 September 2015

Migrationsdruck als Chance


JEDER strukturierter Ansatz ist besser als das ewige Hin- und Hersichtlgschichtl. Punkt 2 ist nicht ganz stimmig, da die Flüchtlinge meist in Länder wollen wo sie gute Transferleistungen als anerkannte Flüchtlinge bekommen und höhere Chancen auf Anerkennung.(so haben die meisten EU Staaten keine Tschetschenen genommen) Das Problem ist, dass Millionen Flüchtlinge nicht ohne Regeln und Gesetze aufgenommen werden können. Das schafft keine Gemeinschaft. Auch kann das kein Wunschkonzert der Flüchtlinge sein. Gleichzeitig werden dringende Reformen in Österreich noch unwahrscheinlicher, da niemand sich trauen würde zu sagen, dass die steigende Zahl an Flüchtlingen den Strukturänderungsbedarf zusätzlich erhöht. Änderungen am Arbeitsmarkt, Gewerbeordnungen, Verwaltungsstrukturen usw. können zudem nicht mehr einfach durch laufende Kostensteigerungskompromisse gelöst werden. Der Druck steigt wirklich Dinge grundlegend zu erneuern/ändern. Geschichtlich gesehen werden aber Zuwanderer dafür eher mit der Sündenbockrolle bedacht (Domäne der FPÖ) als als Katalysator für Veränderung akzeptiert zu werden. Wir stehen am Ende der Politik: Jedem das seine und meinen Lobbys das Meiste (Nürnbergerissmus) - Umverteilung aus dem Vollen. Es bricht die Zeit an wo die aowohl-alsauch Problemlösungsstrategie sich nicht mehr generationengerecht finanzieren lässt. Das braucht andere Politiker, keine Bestandswahrer. Die sind hilflos bei jeder Veränderung, da sie nicht regieren können. Die Menschen zeigen es vor was sie möchten - weniger Megasysteme, die immer öfter versagen, da sie alles mögliche machen nur nicht ihre Ursprungsfunktion erfüllen - unflexibel und offenbar von niemanden wirklich zu steuern. Oftmals hat man das Gefühl diese mächtigen Apparate befriedigen sich hauptsächlich selbst - und die eigentliche Funktion würde eine App besser und billiger erfüllen. Oder eben ein paar selbstorganisierte Freiwillige. Die Flüchtlingsproblematik als Chance...

DI Mathias Gruböck                                                        Baden, 04.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

03 September 2015

US-Agent Orange


...sind schon etwas sehr weit weg von allem, was klassische Kriegskunst darstellt die Amis in Syrien. In einem Land in dem sie nichts verloren haben wollen sie einfach keinen der relevanten Akteure akzeptieren. Die Islamisten wollen sie nicht, den Assad wollen sie auch nicht und auf die Menschen die dort leben scheißen sie sowieso - die sollen alle am besten nach Deutschland fliehen, da die Syrer für die Israelis sowieso nur verkappte Islamo-Nazis sind. Möglichst ausbluten lassen, das muss offensichtlich die Devise der USA in Syrien sein, da sie außer ihre virtuellen Killermaschinen kaum etwas aufzubieten haben. Man kann davon ausgehen, dass die USA in Syrien so ziemlich jede bombardierbare Infrastruktur zerbombt haben, die man per Satelit ausmachen konnte (US-Bombenschäden sind, durch Studien belegt, biologisch abbaubar). Toll ist dabei, dass das angeschlagene Assadregime in den objektiven westlichen Medien ("Beobachtungsstellen in London") noch immer mehr Zivilisten bei Bombenangriffen tötet als die USA. Für das Geld was die US-Airforce in Bomben über Syrien abladen hätte man wohl die halbe syrische Bevölkerung kaufen können. Aber stur dabei bleiben, dass man eine Befreiungsarmee nach US-Gutdünken basteln will, die alle Probleme löst, ist einfach Realitätsverweigerung. Und wenn das doch nicht funktioniert, dann versucht man Kämpfer von Al Kaida-Splittergruppen abzuwerben?! Das ist der Offenbarungseid - hatten wir doch auch schon, als die CIA dem Herrn Bin Laden seine Stinger-Raketen aufgedrängt hatte. Die USA wollen einfach nicht kapieren, dass sie sich möglichst weit schleichen sollen und die arabische Welt mit ihren Strategiespielen und Kolonialisierungsversuchen in Ruhe lassen sollen. Die Türkei bekämpft mehr die Kurden als den IS, die Kurden wiederum sind die Einzigen, die voll von den Amis abhängen. Die Amis sind einfach zu eingebildet, dass sie eine ordentliche praktikable Strategie machen würden - zumindest in Syrien: Mit Assad und den Kurden die IS in die Zange zu nehmen wäre ein klassischer militärischer Ansatz (Wenn das Ziel wirklich Rückeroberung der Gebiete vom IS ist - wobei, die USA hatten noch nie die Herrschaft über diese Gebiete ?!?). Die Bevölkerung dazwischen durch massive Geldspritzen von den Vorteilen des Westens überzeugen. Das Töten in Syrien endlich einmal stoppen - auch unter der Bedingung den IS gewisse Territorien zu überlassen. Pull statt Push - kleine regionale Gewinnchancen aufmachen um die Einheit des absoluten Widerstandes gegen alles was aus dem verhassten Westen kommt zu brechen. Die Russen vorschicken, da den Amis dort keiner einen Milimeter über den Weg traut, da sie seit den Indianerkriegen noch fast jeden Vertrag gebrochen haben, der ihnen nicht mehr zum Vorteil gereichte. Aber vielleicht sind die Amis auch sehr zufrieden, dass sie wieder ihre Waffen an echten Menschen ausprobieren können. "Lauter Kanaken und Untermenschen auf die die Arien Brotherhood von Deutschland aus Jagd machen können. Für jeden fünften getöteten IS-Häuptling gibts einen Orden und eine Prämie. Kopfprämien - das sind die westlichen Werte, diese Kanaken machen es ja noch mit dem Schwert - wir sind so ethisch mit den Drohnen. " (laut streng geheimen unveröffentlichten Überwachungsaufzeichnungen aus Rammstein - kann aus Gründen der Nationalen Sicherheit (NS) irgendeiner Nation nur verschriftlicht wiedergegeben werden) 

In der Ostukraine wird jedenfalls bestritten, dass ethnische Russen durch Drohnen liquidiert werden obwohl der rechte Sektor schon einige Male dies von ihren US-Ausbildnern gefordert hat. Wobei zu Trainingszwecken kann man schon mal ein Auge zudrücken und das Granatenwerfen vor dem Parlament üben - die US-Waffenbrüder. Darf aus Rammstein auch innerhalb der EU liquidiert werden? Oder gibt es da Einschränkungen - orthodoxe Christen, Schwarze und Muslims in den neuen EU-Assotiationsgebieten schon - innerhalb der EU und vor allem in Wahlzeiten möglichst nicht? Mit welchem Recht entscheidet die USA über Tod oder Leben von Menschen in Ländern, die sie zuvor angegegriffen/übernommen/aufgekauft haben? Und danach werden die Berichte gefälscht - vielleicht war es doch nur die Großmutter vom Schwiegersohn mit der falschen SIM-Karte? "Jeder Schuss a Russ und rein mit der Fist in den Islamist". In werter Gemeinschaft.

DI Mathias Gruböck                                                     Baden, 03.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

02 September 2015

Schwarze Afghanen

http://wien.orf.at/news/stories/2729406/

... und was lernen wir daraus? Wenn man sich als immerwährend neutraler Staat durch eine Supermacht auf Strafexpedition in Afghanistan (sagt natürlich für Frieden und Freiheit) zum Bruch der Neutralität drängen lässt (Kriegseinsatz von Soldaten und 50 gepanzerte Fahrzeuge aus deutscher NATO-Standard-Produktion (bei uns fährt die Sani mit Pinzgauern aus österreichischer Produktion), dann kommen Flüchtlinge (aus journalistischer Staatsräson werden hier 16-17jährige Minderjährige zu "jungen Männern") Durch Angriffskriege (und Afghanistan IST ein klassischer Angriffskrieg der USA um eine Strafexpedition gegen irgendein überschaubar zu zerstörendes muslimisches Land zu exerzieren) Jetzt kommen 16-17 jährige Afghanen nach Europa, vielleicht der eine oder andere um sich herzlich für die "Befreiung und Werteübermittlung" durch die NATO zu bedanken.

DI Mathias Gruböck                                                    Baden, 02.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater 

PS.: Zynisch: Wenn diese Afghanen vor dem Übermitteln von Freiheits- und Werthaltungen der NATO nach Europa fliehen, was genau suchen sie dann? Die wissen wenigstens wie man eine Kalaschnikow bedient und wie man Mohn am besten anbaut :-)

Münchhausensyndrom, oder wie entsolidarisiert man eine Gesellschaft


da haben sie den Herrn Aiginger von seiten der SI (Sozialistischen Internationale) ganz schön zu einer Kehrtwende gebracht. Vorwahlzeitenungehörig hat das WIFO negative Arbeitsplatzbeiträge durch Zuwanderung ausgewiesen (eher im Auftrag des Sozialministers Hunsdorfer - also Gewerkschaft) Das ging offenbar dem blümchenverteilenden Jetzt-reichts-macht-was-dagegen Problemnegierern in der SPÖ zu produktionslastig zu weit. Stellen wir einfach mehr Beamte und Kammernpragmatisierte ein. Der Rest kommt in Programme vom AMS und die durch die Hacklerreggelung in die Pension geflüchteten Lehrer, sollen auch plötzlich wieder arbeiten können. (Bekommen dann den Bonus dafür, dass sie in Frühpension gegangen sind - Mathematik ist nicht nur bei Schülern offenbar eine Schwierigkeit: wie schafft man es trotz Ausbildung bis ca. 21 Jahre im Schnitt mit 57 Jahren 45 Beitragsjahre zu erreichen - pragmatisierte Zeitdilatation) - der Herr Dr. Aiginger nutzt zu seinem Schwenk die "überalterte Gesellschaft". Auch so ein Schlagwort der Wachstumsfaschisten. Wenn eine Bevölkerung schrumpft, dann geht das auf natürlichem Wege nur über ein verändertes Verhältnis zwischen Jungen und Alten. Wenn eine Bevölkerung wieder wächst, dann dreht sich das wieder um. 1975 lebten in Österreich ca. 7,3 Millionen Menschen. Dieser Wert ist genau so berechtigt wie 3,5 oder 9 Millionen, wobei es wohl eine Art oberer Schranke geben wird bei der das Land die Menge an Menschen nicht mehr trägt. Klar kann man schon noch weiter wachsen, jedoch muss man da anderen dann etwas wegnehmen. Dies funktioniert dann via Krieg oder ähnlichen Unterwerfungsmethoden. Seit 1975 hat Österreich ein negatives autochtones Bevölkerungswachstum von ca. 1,4 Kindern/Frau. Bald sind in Österreich 9 Millionen Menschen beheimatet oder halten sich hier auf. Über den Daumen sind das ca. 2 Millionen oder mehr, die von irgendwoher gekommen sein müssen. Klarer Weise freut sich die Wirtschaft darüber, da mehr Menschen automatisch ein Wachstum per se verspricht. Ein endloses Bevölkerungswachstum ist nicht schlau unter der Annahme der Begrenztheit von Ressourcen. Eigentlich braucht man nur mehr Menschen wenn man viele Soldaten braucht - schlag nach beim Mutterorden. Die Überalterung der Gesellschaft könnte man auch anders sehen: Die Österreicher seit den Babyboomern haben sich entschieden den chinesischen Weg der Einkindpolitik aufzugreifen um aus dem permanenten Wachstumszwang herauszukommen. Dadurch stieg des Vermögen/pro Kopf. Dies hat wiederum Mensch aus Ländern mit einer Bevölkerungsexplosion (mit allen dazugehörigen negativen Aspekten wie Krieg, Umweltzerstörung, Resourcenmangel) dazu bewogen sich als Auswanderungs- oder Fluchtziel ein Land zu wählen das eben sein Bevöklerungswachstum im Griff hatte. Dadurch wächst aber die Bevölkerung im Zuwanderungsland nichtorganisch - mit all den o.a. negativen Aspekten. Und ganz ehrlich: den angeblichen Fachkräftemangel durch Zuzug von 70.000 Menschen/Jahr die der Sprache nicht mächtig sind, die eine andere Schrift haben und die sicherlich auch einen Prozentsatz an Menschen mit einer impliziten Hacklerregelung mitbringen, zu lösen ist als ob man die Donau zur Bewässerung einer Kleingartensiedlung umleiten würde. 

Jedenfalls EU-Propaganda-Stellen, Lobbyinstitute mit Gefälligkeitsgutachten sind weder der Weg um EU-Aversionen umzuargumentieren oder Menschen im Verteilungskampf (auch solche gibt es in Österreich) ihre Ängste zu nehmen. Das alles entsolidarisiert jede Gemeinschaft. Wenn TTIP durchgedrückt wird, ist die EU tot - und die EU-Bürger müssen den Dreck der Nahrungsmittelindustrie (Profitmaximierer mit Ausgangsprodukten, die aktuell maximal schädigungsfrei sein sollen) fressen, weil die letzten Lebensmittelproduzenten (Bauern) dem Profitstreben der Industriekonzerne zum Opfer gefallen sind. Unser Staatswappen hat Hammer und Sichel - der nächste Schmäh: Seit Jahren wird gegen Arbeiter (Produzenten) und Bauern spekuliert und gemobb-lobbt was das Zeug hält. Die nächste Änderung nach der Hymne: Weiblicher Staatswappenadler mit Ärmelschonern, der schaut was die USA/Konzernlobbys von ihr wollen und die jeden drüberläßt, wenn er wirtschaftlich potent ist - weil wir brauchen ja wieder Wachstum.

DI Mathias Gruböck                                                      Baden, 02.09.2015
Unterhemens- und Organisationsberater

PS: In der schönen neuen Welt der virtuellen Medien glauben alle, dass die gepostete Mainstreamaufregung die Meinung des Volkes ist. Wartet nur bis ihr die Auszählungen der nächsten Wahl seht. BM Häupl macht es eh schon vor: Das blaue Wien....

01 September 2015

Drohkasperl


.... und das harte Auftreten von Rambo-Faymann zeigt auch gleich Wirkung: Die Ungarn lassen alle Flüchtlinge dorthin, wo sie, trotz anderslautender Quoten hinwollen. Nach Österreich und noch besser nach Deutschland. Sind das jetzt die "Rückkehrer" die das BvT ganz genau unter Beobachtung hat? Oder sind das die, illegal nach Syrien wollten und jetzt wegen illegalem Verlassen des Landes im Gefängnis sitzen? Oder sind das jetzt die die legale illegale Grenzüberschreitungen in die andere Richtung machen. Also ganz wichtig ist, dass man einfach sagt "So gehts nicht weiter - die Regierung muss was tun!" Blöd ist nur, es wird so weitergehen. Wolle wir sie reilasse? Ja alle - weil dann machen wir wieder eine Demo, dass die Regierung endlich etwas gegen die Schulden macht - so wie in Griechenland. Und dann werden endlich auch die Preise für Wohnraum billigeren Segment steigen und die frühpensionierten invaliden Lehrer werden noch mal ein Extrageld bekommen, damit sie Flüchtlingskindern den Weg in die Hauptschule oder wenns gar nicht anders geht in die Sonderschule ebnen. Vielleicht kann man die gekündigten 1.100 BauMax Mitarbeiter in ein AMS-Programm stecken, wo sie Flüchtlingsunterkünfte bauen (so mit Materialien die es beim Baumax halt gibt - da sollten sie sich ja auskennen) - oder sie fliehen auch nach Deutschland zur OBI-Zentrale, da anscheinend in Österreich jetzt schon die Steuern für das Verteilungsgemurkse jetzt schon ohne Arbeit fließen. Die Wirtschaft freut sich über die Flächtlinge, denen kann man alles verkaufen sobald sie anerkannte Transferleistungen bekommen - das klingt nach Wachstum! Diese gekündigten BauMax-Mitarbeiter haben schon alles, denen kann man den in China produzierten Schrott nicht zum 100.ten Mal verkaufen. Wär auch viel zu gefährlich wenn man diesen, emotional angeschlagenen Menschen jetzt westliche Waffen verkaufen würde ... äh, das war ja nur in Syrien, jetzt gibts Wohnungen, Autos, Eiskästen und Beamtendienstleistungen die man zusätzlich verkaufen kann. Wolle wir sie reinlasse? Ja - und wer solls zahle? Ach, das wird scho - ich krieg mei Geld aus dem Bankomaten - und so wie in Griechenland wirds scho ned werden. Weil wir ja bekanntlich so reich sind. Kollektiver Reichtum? Wo bitte kann ich mir da das Geld abholen? Oder doch kollektive Schulden? Macht auch nichts - wir können ja im Fall eines Crashs auch nach Deutschland fliehen. Heim zu den ganz Reichen.

DI Mathias Gruböck                                                                              Baden, 01.09.2015
Unternehmens- und Organisationsberater