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17 März 2018

Aufrüstungs-Kriegshetzer



Rechtzeitig zum Gedenkjahr 2018, bei dem irgendwie alle das Ende des ersten Weltkriegs vergessen, spielt das untergehende ehemalige Weltreich GB die Tschauner-Stehgreif-Version von Sarajevo. Zwar ohne Thronfolgerpaar, aber sonst mit Ultimatum und allem was dazugehört. Nächster Schritt ist, dass die EU-Entente 2.0 den Wirtschaftskrieg gegen den Iran wieder intensivieren um ihn dazu zu pressen, das Atomabkommen selbst zu kündigen. Gleichzeitig dreht man wieder den Stellvertreterkrieg in Syrien voll auf, nachdem das mit der Macht in Deutschland geklärt ist. Der dritte Weltkrieg wird wohl dort beginnen wo die NATO-Staaten seit Jahren ein Drittel (!) der Weltwaffen- und Rüstung hinschicken. Seit 2008, also in nur 10 Jahren hat es das "heilige römische Reich" der NATO Weltherren geschafft aus einer Partnerschaft für den Frieden eine veritabel explosive Aufmarschsituation zu produzieren, wo bald schon der kleinste Funke zur Explosion reicht. Gerade von Machteliten, die den Gift-Schmäh schon ein paar Mal angewendet haben. Zur Erinnerung: vor ein paar Jahren saß ein US-Außenminister in der UNO-Vollversammlung und glaubte angeblich wirklich ein Fläschchen mit chemischen Kampfstoffen dort in Händen zu halten. Niemand fand es auch fragwürdig, wie die USA in den Besitz von angeblich irakischen C-Kampfstoffen gekommen sein will. Und die Troika aus EUNATO schickt dann den Baby-Face Kurz um dem Kremelchef klar zu machen, dass die USA gerne auch die NATO zu den Verteidigungswaffen greifen lassen wird, um die Öl- und Gasprofite heim ins Weltreich zu holen. (Man kann das immer daran erkennen, dass sich Herr Putin offensichtlich zum 2. Mal in seinen Amtszeiten genötigt sieht darauf hinzuweisen, dass Russland doch auch Waffen hätte, die dem Westen treffen könnten (Überschall-Raketen, Atom-Topedos..) - das macht man nur wenn eine Attacke wahrscheinlich ist)

Das US-Regime braucht diese "echten" Tributzahlungen wie einen Bissen Brot und stellt schon auf Kriegswirtschaft (Stahl- und Aluminiumproduktion) und NATO-Kriegspropaganda um. Jedenfalls erklären die westlichen Tribunen der Macht dem Volke warum man Kriege aller Art so dringend braucht - natürlich nur um den Wohlstand des kleinen Mannes gegen die aggressiven Russen/Iraner/Syrer/Kurden/Palästinenser/Iraker/Libyer/Afghanen/Ukrainer soweit sie Russen sind/Koreaner/Chinesen verteidigen. Also allen, die sich nicht dem Dollar-Globalisierungsregime vollkommen unterwerfen wollen/können. (Im Gegensatz zum Euro, der die 500.- Euro-Scheine einstellen musste, damit er im Bargeldhandel nicht den Dollar aussticht) Die Globalisierung stellt sich langsam nur als Stilmittel des Weltmachtanspruchs des westlichen Geldsystems heraus. Jedenfalls steht nicht "der Mensch" im Mittelpunkt. Die Globalisierung als subversives Gegenkonzept zur Aufklärung! Die strategische Frage die es zu lösen galt: Wie bekommt man den "freien Menschen" dazu sich für Wachstum und Profit anderer sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen!?

Noch dazu von einem Außenminister Johnson, der schon in der Brexit-Frage gezeigt hat, dass er seine Überzeugungen der politischen Opportunität und dem persönlichen Machtgewinn schneller opfert als er in einer Affenschauckel hängen kann. Genau solche Menschen braucht es um EU-Austritte und Kriege zu entfachen. (vergl. Nord-Irland und Gibraltar) – aber die Mainstreammedien schaffen das sicher auch noch den Russen umzuhängen.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 17.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


05 November 2016

Was will der Westen?



Was will der Westen? Der Herr Erdogan ist ein Machtpolitiker, der um sein Überleben kämpft. Solange er den Eroberungsstrategien der NATO in Syrien dienlich ist, hört man kein böses Wort über ihn. Wenn er von seinen eigenen Verbündeten unter Druck gesetzt wird (man könnte auch sagen, dass ihm das Messer angesetzt wurde) kann man natürlich genüßlich jede seiner Abwehrreaktionen mit allem vergleichen was einem einfällt. Mit dem Iran darf er keine Geschäfte machen, mit den Armeniern hat er keine gute Vergangenheitsbewältigung, mit den Kurden kann er nicht ohne dass sich die Türkei weitgehend aufzulösen droht. Mit den Syrern kann er nicht aus beiden zuvor genannten Gründen. Mit den Israelis hat er sich angelegt - die merken sich das. Die Saudis und Konsorten dehnen immer weiter ihre Hegemonie in dem Raum aus. Und Europa schlägt ihm seit Jahren nett die Türe zu. Dann wollten ihn die Amis noch beseitigen, da sie geschichtlich einfach besser mit Militärjuntas können. Und jetzt kommt noch BK Kern und die Grünen, die sich auch die deutsche Achse Erbil-Berlin schmeissen. Was in aller Welt treibt österreichische Politiker dazu sich ungefragt in diesen äußerst instabilen Raum politisch einzubringen? Österreich hat viele Türken und auch hinreichend Kurden im Lande - was ist das Interesse Österreichs sich an einem Staatenbildungsprozess in diesem Raum zu beteiligen? Was ist unser Beitrag? Ungefragt Wertungen und Feindbilder aufzubauen? Ganz abgesehen davon, dass immer die Grundannahme vorliegt, dass alles was der Westen in diesem Gebiet durch Destabilisierungen verändert besser sei als die gegebenen Zustände. In fast jedem Szenario verändert sich dort nur etwas durch Krieg. Das wollen also die österreichischen Politiker? Damit dann kurdische Klans in Erbil und Umgebung herrschen? Oder damit dann große Teile Syriens durch Söldner-Milizen-Strukturen beherrscht werden? Die Destabilisierung von schwachen Demokratien oder Abwandlungen davon heißt einfach nicht, dass man daraus Frieden und Vorzeigedemokratien bekommt - oder umgekehrt: Das gelungenste Beispiel des Pool-Billiard-Spiels der westlichen Kolonialherren in diesem Raum ist noch Ägypten. Da gibt es auch die Todesstrafe und eine Militärdiktatur - damit ist der Westen am Zufriedensten. Jedenfalls fördert er das ägyptische Militär wieder mit Milliarden an Waffenlieferungen. Wieviele der tausenden Todesurteile an der, durch Putsch gestürzten Regierung, wurden eigentlich schon durchgeführt? Aber der Herr Erdogan soll sich nicht so aufführen, beinahe hätte ihn das Schicksal von Herrn Mursi gedroht. 40.000 Menschen sind dort verschwunden oder wurden willkürlich inhaftiert - die Aufregung des Westens und auch seiner stromlinienkonformen NGO`s (z.B. Amnysty, UNO) hält sich ziemlich in Grenzen. Überhaupt übernehmen die NGO's die politischen Werturteile über "richtig und flasch" zunehmend von den Leitregierung(en) (da die Personalrochaden zwischen beiden kaum zu durchblicken sind). Widerspruch wäre geschäftsschädigend - auch bei Non-Profit.

DI Mathias Gruböck                                                                                                    Baden, 05.11.2016
Unternehmens-und Organisationsberater

03 November 2016

Westliche Echoräume

 http://orf.at/stories/2364629/2364628/

"Die meisten der Fahrzeuge seien umgekehrt, als sie von Flugzeugen der Armee bedrängt worden seien." Was genau kann man sich darunter vorstellen? Da gehen 25000 Menschen aus einem Dorf mit ein paar IS-Wagen einfach so gezwungen mit, dann kommen US-, GB-, Kuwait-, Saudiarabienflieger und "bedrängen" diese Fahrzeuge die dann umdrehen?! - (auf dem Dach liegen?) Wenn "gute" (also westliche) Militärs Zivilisten bombardieren wissen wir seit den Gatterjagden in Gaza, dass es immer die Bösen sind, die die Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzen. Die sind ja so feig und stellen sich verstecken sich im dichtverbauten Gebiet, so dass auch die guten westlichen Bomben Zivilisten killen. Sonst kann man ja dem Spareribbs-überfütterten Wohlstandsganselhaut-Publikum immer erzählen, dass man auch nach Jahren des Bombardments immer nur "Ausbildungslager" oder "Waffenlager" oder "Führungsstäbe" der Bösen erledigt - westliche Bomben töten NIEEE Zivilisten. Nur wenn der Feind eben so böse ist, dass er sich in Städten aufhält mit Menschen. Natürlich hat die UNO einen eigenen Gefechtsaufklärungsstand vor Ort und muss nicht die Informationen der Koalition der Guten bei Pressekonferenzen weitergeben. Stell dir vor es ist Krieg und es sind immer die anderen Schuld, wenn Menschen sterben. Und stell dir vor - jeder glaubt den Schwachsinn auch noch.

Wer will sich noch an die Bilder aus Belgrad erinnern, als sich belgrader Mitteleuropäer als Zielscheiben auf die Donau-Brücken stellten, damit die NATO-Bomber sie mit in die Fluten bomben sollten? Das waren auch "lebende Schutzschilde" - natürlich von bösen Serbenführern dazu gezwungen. Das blöde ist, dass es noch in unseren Gegenden einige Menschen gibt, die sich daran erinnern können wie sich die Bombardments der "Befreier" und der "Guten" anfühlen. Das verstehen einige nicht, dass man da schon Opfer bringen muss, damit sich die gute Wertegemeinschaft durchsetzen kann. Foltern und willkürliche Verhaftungen inklusive jahrzehntelange Inhaftierungen, dazu zwingen uns Gute auch nur diese bösen, bösen Bösen. Und alle außerhalb des westlichen Echoraumes sind Verschwörungsechoräume. Die Erde dreht sich nämlich um den Westen - und die Sonne auch.

DI Mathias Gruböck                                                                                                   Baden, 03.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

23 Juli 2016

Danksagung

Danke Herr Bush und Herr Blair dafür, dass sie diese Welt um so viel sicherer gemacht haben. Danke dafür, dass wir seit ihrem Engagement erfahren durften, wie bedroht wir immer schon durch den Islam waren und, dass es jetzt endlich soweit ist, dass man diese unmenschlichen Bestien aus dem Abendland jagen kann, um auch im arabischen Raum endlich westliche Werte ausbeuten zu können. 

Gott sei Dank haben wir im Westen einen Friedensnobelpreisträger, der endlich Frieden bei diesen Bestien und Unmenschen durchsetzt. Jeder Vollpfosten kann einen Krieg beginnen, um Frieden zu stiften muss man ein Genie sein. Herr Blair und Herr Bush waren/sind keine Genies. Der Friedensnobelpreisträger ist vielleicht persönlich intelligenter und friedfertiger als die beiden, nur gegen die Menge an kriegsgeilen Vollpfosten und Regimechangern ist auch er machtlos. Und wir müssen den Blutzoll dafür zahlen. Für eine menschenverachtende Politik, die tötet, foltert und ausmerzt. Uns ALLE. Den Friedfertigsten bringt man dazu Krieg zu führen, wenn man seine nächsten Menschen bedroht und umbringt. Und in der Geschichte wurde so schon mehrmals Politik gemacht. 

Hoffentlich sind es diesmal keine nützlichen Idioten, die den Terror machen. Der echte Terror ist, dass es auch anders sein könnte nur weil wir nicht in den Krieg "dort unten" ziehen wollen. Was genau soll da sicherer werden dadurch? Alle diese "Anti-Terrormaßnahmen" verfolgen nicht das Ziel die Sicherheit des Einzelnen zu stärken. Wäre jedenfalls neu, dass Kriege (z.B.: Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Ukraine, ...) irgendetwas sicherer gemacht hätten. Und noch immer hören wir, dass sich die Sicherheitsbehörden in der EU besser abstimmen müssen - und wir den USA alle Finanz/Fluggast/Telefon/Polizeidaten schicken müssen. Dann wird alles immer sicherer. Eh klar. 

Danke für diesen Erfolg der Sicherheitspolitik der USA und GB den beiden Herrn und ihren Nachfolgern. Wir folgen euch blindlings in den Krieg! Danke Herr Kurz für die marketinggerechten Worte - noch nie war es so schön und klar die Neutralität abzuschaffen.

DI Mathias Gruböck                                                                                     Baden, 23.07.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

02 Juni 2016

Wir kriegen nie genug

https://www.publicintegrity.org/2016/05/27/19738/costly-truth-emergency-spending-iraq-and-afghanistan

Ja, der USNATO wird das leidige Kriegsführen zu teuer - jetzt tourt der Friedensnobelpreisträger durch Europa und erklärt den Europäern, dass sie mehr zahlen müssen für die Kriege der Amis. Aja, dass heißt dann beim US-Schönsprecher, dass die Europäer mehr für ihre Sicherheit zahlen müssen, da die US Truppen damit beschäftigt sind, sich an der russischen Grenze und der Ostsee (also die Marine) in Stellung zu bringen. 58.8 Milliarden Dollar für die US-Kriege (Anm. pro Jahr(2017)), da zahlen die NATO-Vasallenstaaten auch noch mal ca. den gleichen Betrag. Wenn man diese Gelder dem Irak und Afghanistan pro Jahr schenken würde, dann hätte man sich die Taliban und Saddam von der Bevölkerung auf St. Helena per Nachname schicken lassen können. So glaubt man, dass man, indem man jetzt seit bald 16 Jahren in diesen Gegenden als westliche-Werte-Kreuzritter-Kolonialherren dort Land mit Uranmantelgeschoßen kontaminiert und Leute massakriert irgendetwas erreichen könnte - außer die militärisch-strategische Einnahme von geostrategisch wichtigen (Weltherren-)Gebieten. Aja - wir massakrieren in Afghanistan ja die Leute weil die Taliban die Mädchen nicht in die Schule gehen lassen wollten. Nebenbei gibt es Statistiken, dass seit die US-Truppen mit ihren Vasallen Afghanistan angegriffen haben sich die Opiumproduktion um das 36fache gesteigert hat. Es geht nichts über kapitalistischen Freihandel!

DI Mathias Gruböck                                                    Baden, 02.06.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 März 2016

Recht auf Vorwärtsverteidigung


Genau, immer weiter Blödsinn verzapfen. Also die USA und Israel haben Atomwaffen - natürlich rein deffensiv auf Mittelstreckenraketen platziert. Jetzt fühlen sich die USA und Israel durch die Installation von Luftabwehrraketen der Perser bedroht und "behalten sich Luftschläge gegen den Iran vor". 

Hallo? Wo steht eigentlich im Völkerrecht, dass Israel alle Nachbarn bombardieren kann wenn es ihm danach ist und auch fernere Staaten wie den Iran bombardieren darf, wenn es ihm danach ist? Im Irak hat Israel ja schon einmal einen Reaktror platt gemacht. Die NATO führt in Afghanistan Krieg, aber Afghanen haben kein Recht auf Asyl/Migragtion da sie ja vor den falschen Kriegsführern fliehen. Der Krieg in Afghanistan (seit über 14 Jahren) ist ja ein guter. Der Krieg in Syrien ein böser, da ja die Mudschahedin-Rebellen-Oppositionskräfte in Syrien die Guten sind. Israel droht seit Jahren dem Iran mit einem kriegerischen Angriff (auch unter Einsatz von taktischen Atomwaffen) und niemand findet etwas dabei. Israel anektiert seit Jahren fremde Staatsgebiete und niemand findet etwas dabei. Millionen von Palestinensern leben seit Jahrzehnten in Flüchtlingslagern und niemand findet etwas dabei. Israel baut Mauern und Zäune um diese Flüchtlingslager und Reservate um anschließend diese ab und zu zu bombardieren. Niemand findet etwas dabei. Wenn die EU Produkte aus annektierten Gebieten extra auszeichnen will, dann ist das fast eine Kriegserklärung gegen Israel. Flucht und Vertreibung ist die Methode der Anektierer und Eroberer. Kein Mensch geht freiwillig, Großdeutschland hat solche Vertreibungswellen hervorgerufen, Haretz Israel auch und die Führungsweltmacht detto. Da werden Kurden, Jesiden, Huti, Alewiten, Drusen, Palästinenser, Beduinen und alle möglichen anderen Stämme und Völker hin und hergeschoben wie am strategischen Rangierbahnhof. Es geht um Land, Wasser, Öl, Transportrouten und Kontrolle, wie seit Jahrtausenden. Das ist einfach ein riesen virtueller Schmäh, dass auf einmal alles ganz anders ist nur weil es das Internet gibt. Es gibt reales Geld und Internetgeld, es gibt reale Gesellschaften und virtuelle Social-Communities, es gibt echte Bomben und Internet-Egoshooter-Trainingslager, es gibt die Realität und virtuelle Psy-Ops-Massenkontrolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nordkorea Atomwaffen gegen irgendwen einsetzt ist um einen Faktor 10 kleiner als ein Angriff mit taktischen Atomwaffen des Irans durch Israel. (speziell wenn sich der Iran wieder mit Saudi Arabien versöhnt). Wenn man die Russen nicht unter den NATO-Raketenabwehrschirm in Europa lässt ist das kein agressives Verhalten, wenn sich der Iran Flugabwehrraketen zulegt ist das ein Angriff auf Israel. Wenn ein Staat Interessen in einem anderen Staat vertritt, dann ist das agressiv und potentiell kriegerisch.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 11.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Februar 2016

Putin destabilisiert die EU durch die Flüchtlinge (?!)

http://orf.at/stories/2326259/

Wirklich Herr Hahn? War da nicht das politische Signal von Wirtschaftssanktionen, NATO-Ostetweiterung und Russlandbashing von jeder Sportveranstaltung bis zum Songcontest? Die EU behauptet doch dauernd Russland sei eine stali-fascho Diktatur, da muß man doch den Betroffenen Asyl gewähren! Da sind natürlich keine Schlepperbanden schuld, sondern Putin pumpt jedem höchstpersönlich mit seinen KGB Freunden die Radln auf. Dem Herrn Hahn kann man wahrlich nicht vorwerfen sich im Fokus auf das Wesentliche zu verzetteln. Weiter so EU-Pappkameraden, wo sind sie konkreten Lösungsansätze? Plauderanten und Bedenkenträger haben wir schon genug. Vielleicht ist der Herr Putin auch daran beteiligt, dass wir wieder zur Altkleidersammlung Hirschen müssen und nicht unsere Altkleidung unter migrierende Flüchtlinge werfen. Das ist übrigens der Casus Knaxus der feurig geführten Debatte: Das Asylrecht hat einfach nicht vorgesehen, das Flüchtlinge weitermigrieren können. Sobald ein Flüchtling in einem Nachbarstaat angekommen ist, ist er geflohen. Wie schrecklich auch immer Krieg, Flucht und Not ist, sobald er weitermarschiert wird er zum (vollkommen verständlichen) Kriegsmigranten. Flüchtlinge aus Osttimor sind in Mitteleuropa Migranten, keine Flüchtlinge mehr. Wer anderes behauptet hat eine unverhohlene Lust an Chaos und Unruhe stiften.

Auffallend ist aber die sehr noble Zurückhaltung des Herrn Kommissars Hahn bezüglich der Flüchtlinge die aus der Türkei kommen. Wo bleibt da der Analogieschluss? von dort kommen Millionen und der Herr Erdogan wird dafür in seinem Krieg gegen Kurden und Syrer unterstützt damit die NATO dort schneller ist als die sunnitisch-saudi-arabischen Kräfte sich ausbreiten können. Ahso, wir schaffen DAS (?) ja. Wir (?) wollen einen Krieg gegen chinesische, saudische (tw), iranische, russische (...) Interessen im Irak, Afghanistan, Syrien, Jemen, Libyen (...) führen. Jaja, wir schaffen das. But - who the FUCK is WIR?

DI Mathias Gruböck                                                                Baden, 25.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater